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Jüdische Rundschau · 1919-11-28 · Heft 84 (28.11.1919) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 84 (28.11.1919)
Date
1919-11-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
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5 U EDI SC HB BUWDßCBÄÜ Kfllfi Sllf I « ן 8011« tili 4י8י1'1ימ% Seite 656 tina Vom wirtschaftlichen Leben Di« Gartenstadtsiedluag. Der Gedanke der Gante as tadtsiedlumg setzt sieh mehr und mehr in Palästina durch. Hatten wir schon vor geraumer Zeit die Leser der ״Jüdischen Rundschau“ von der durch den Misrachi erfolgten Gründung einer Ge- Seilschaft Bajith Weg an (Haus und Garten) in Kenntnis setzen können, so besagen neuere Berichte, daß auch der Es rach sich für die Aufnahme einer entsprechenden Aktion entschlossen hat. Bei jedem Haus soll sine kleinere Wirtschaft, die Gemüse und Pflanzungen anbaut und Vieh-, Geflügel- und Bienenzucht betreibt, *rrichtet werden. So würde jedes Haus einen große® Teil der notwendigen Lebensmittel durch eigene Arbeit beschaffen können. In letzter Zeit sinken die Bodeapreise erheWi<d| und man rechnet bei dem Sinken der Preise für das Baumaterial auch auf eine rege Bautätigkeit. Die Lage der Kolonien. — Landwirtschaftliche Weiterbildung. Die Lage der Kolonien ist dadurch etschwert, daß Land gegenwärtig nur schwer gekauft werden kann. Auch können keine Maschinen eingeführt und die Produkte noch nicht auf dem europäischen Markt wrt«gebracht werden, ln Sichrem Jakob, wo etwa 40 junge Leute, Söhne der dortigen Kolonisten, gezwungen waren an anderen Orten Landarbeit zu suchen, .19t es de« Eltern gelungen, den Sandboden des Dorfes Burg, eine Stunde von der Kolonie entfemt, zu erwerben, um die Jugend auf diesem Boden* der schwarz und sek״ gut ist, anzusiedeln und •o der Kolonie zu erhalten. Für die jemenitischen Mädchen in fächron Jakob wurden Schulen errichtet, in denen sie Näharbeiten für die Kolonisten an fertigen. Die landwirtschaftlichen Arbeiten in den Kolonien sind einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Herr Agronom Oettinger, der Leiter der landwirtschädlichen Abteilung des Palästina-Amtes in Jaffa, g#»t Blätter heraus, die den Kolonisten als praktische Wegweiser dienen sollen und ihnen unentgeltlich zur Verffigung gestellt werden. Neuerdings bemüht er sioh mit Erfolg, die große Zahl der jungen ,Kolonisten, die während des Krieges Palästina verlassen mußten, dann in Amerika und Kalifornien reiohe landwirtschaftliche Erfahrungen gesammelt haben und nun ins Land zurückgekehrt sind, für die weitere praktische Ausbildung der Kolonisten heraniuziehen. Der Geldwert. — Ein nationales Münzsystem. Für den Zustand der Erwartung, in dem sich die Kolonien befinden, spricht die Tatsache, daß die geeigueter Verwendung harrenden Depositen im letzten: halben Jahre etwa um 50 <0/י gestiegen sind, wobei es sich hn Gegensatz zu der Vorkriegszeit hauptsächlich um int Lande verdientes Geld handelt. Die Preise für alle Bedürfnisse sind auch in Palästina sehr in di« Höhe getrieben, und der Wert des Geldes ist gering. Das ägyptische Pfund wirf nur mit etwa 100 Penny bewertet. Der Wolmungsiraangel ist groß. Durch eine neue Verorfwung dürfen die Hausbesitzer moht mehr als einen Zuschlag von 55 «/« zur Miete von 1014 verlangen und ihr«» Mietern nur kündigen, wenn sie die Wohnung selbst benötigen. Die Lage hat sich dadurch etwas gebessert, doch sind die Schwierigkeiten nicht völlig betoben. Die Miete für eine unmöblierte Wohnung für etwa jaäkobs Traum Nachdem er Richard Beer - Hof nta 14■ 9 ״Jaäk-obs Traum“ gesehen hatte, schrieb eine» unserer klügsten Kritiker, daß hier einer das zionistische Festspiel zur Einweihung des neuen Jerusalem geschrieben habe. Dies Urteil ist richtig füT den, der bei solcher Gelegenheit nur Rückschau und Erklärung des Vergangenen, nicht Zukunft erwartet. Denn es seien Vorbehalte des Gefühls gleich varweggenommen: dies Lied rauscht wie der Harfenton einer Legende, klingt wie die gewaltige Sage vom Urhegimi des Leidens und überwältigt uns durch die aufgereckte Größe des Schick- *als, aber es lindert nicht, reißt nicht mit seherischer Kühnheit uns auf neue Gipfel, der Zukunft Kanaan zu schauen. Sturmfahne aber im heimwärtsbrausenden Wind, junge Fackel entzündet Ln der Asche verkohlend« Schmachzeit, dies sei eines Weihespiels festlicher Rhythmus. Nicht dies hier. Denn solches geschieht: Von der Mutter Rebekkah, die von. ihren Söhnen Jaäkob den milden, gottnahen, voll von dunklen Fragen mehr liebt denn Edom den Wilden, dessen Welt die Jagd, die Weiber und der prächtige Hof sind, wird Jaäkob Jizchaks Segen erlistet. Da der rauhere Bruder heimkefcrt und den Betrug erfährt, jagt er mit Knecht und Meute dem Hirtenknaben nach und trifft ihn im Gebirge Beth-El. Der Pfeil des Hassenden jedoch durchbohrt nur ein Lamm, Jaäkobs Pflegling. Mordwut zerschmilzt vor wehrloser Güte, gemischtes Bmderblut versöhnt die beiden. Sie teilen die verheißene Welt; Edom nimmt die irdische, Freude des Tages, Jaäkob die geistige (himmlische), Schmerz der Ewigkeit. Dam scheiden sie und Nacht umdimkelt den Berg. Jaäkob, der schon die Berufung selbst sich wählte, wird nun im Traum zum Auserwählten. Zwischen dem Verstoßenen Erzengel Samael und den Heerscharen Gottes entbrennt der Kampf um ihm Künder des Allmächtigen 9011 er werden. Samael wäret und übersetzt das Heil»־ 5—6 Köpfe schwankt zwischen 80 und 200 ägyptischen Pfund pro Jato. Gegenwärtig wird auch die Frag« der Einfüllrung eines nationalen Münzsystens in Er- Wägung gezogen. Als Grundlage soll der Schekel dienen, der den Wert eines Francs hat und in hundert Profoth geteilt wird. 25 Schekel bilden einen Dinar sahaw (Gold- Dinar), der den Wert eines englischen Pfundei haben 9011. 25 Prototh, das sind *A Schekel, heißen Dinar kessepb (Silber-Dinar) und bilden den hundertsten Teil eines Dinar sahaw. Ein solches Münzsystem würde mit den nationalen Traditionen fibereimstimmen, dem Umstand Rechnung tragen, daß man seit tanger Zeit in Palästina mit Francs rechnet, dem Mangel an Kleingeld abhelfe* und schließlich, da es auf dein System des Dinar aahaw (Gold-Dinar) beruhen würde, mit den nloderaateit monometallisehen Geldsystemelt der lateinischen Staaten übercmstlinme» Auswanderung. Zurzeit haben wir in Palästina aicht nur mit einer Einwanderer-, sonder» auch mit einer Arswandererfrageau tun. Viele Familien, nileist Praue» und Kinder, deren Ernährer seit längerer Zeit in Amerika leben, wandern aus Jerusalem, aber auch aus anderen Städten und Kolonien aus, wenn es ihren Angehörigen gelungen ist, ihnen de Einreiseerlaubnis nach Amerika zu erwirken. Man wird diese Abwanderung, selbst wenn es sich nicht um produktive Elemente handelt, bedauern «missen. Es handelt sich im allgemeinen um eingeborene sephardisdie Element«, die sich nur schweren Herzens von ihrer Heimat trennen. Mittel zur Abhilfe dar Notlage. Der Palast!na-Arbelteifoud8. Dia« Arbeitssekretariat, die Palästina- Vertretung des jüdischen sozialistischen Welt* erb and es Poale-Zioa, hatte *n Einnabmen, die hauptsächlich aus Mitteln des Palietina- Arbeiterfofld8 stammen, 8500 Pfund (etwa 210000 Francs). Die Ausgaben beliefen sich auf nahezu 8000 Pfund (200 000 Francs). De Haupttätigkeit des Sekretariats bestand in der Finanzierung verschiedeoer genossenschaftlicher, gewerksebaftlieber und kultureller Unternehmungen der Arbeiterschaft Palästinas in Stadt und Land, sowie in der Erhaltung der Arbeitsbüros in Jaffa, Jerusalem, Haifa, Tiberias und Safed. Kredite wurden bewilligt: an die Landarf) eiterverbände in Galiläa und Judäa, an neue ländliche Genossenschaften für Getreidebau, an 7 Gemüseba ugenossenschaf ten und an 2 Aufforstungsgruppen, ferner an städtische Pnoduktivgenossenschäften, und zwar: Schneider, Schuhmacher, Tischler, Schlosser, Bauarbeiter, Brunnenbahrer, Drucker, Steinflauer, hauptsächlich in Jaffa, Jerusalem und Haifa, wobei, tiiri ihrer Umwandlung in Aktiengt :!schäften vorzMbeugen, vertraglich vereinbart wurde, daß das Inventar dieser Genossenschaften Eigentum des Palästina-Arbeiterloods bleibt. Ferner wurden Kredite bewilligt für öffentliehe Arbeiten, Konsumgenossenschaften in Jaffa ifttd Haifa, für die Aabeiterkramkenkasse, Aibeiterküchetn und Häme, Leihkasse» für Selbstecfautzzwecke, den ftaactou»er u. a. Die politischen Verfolgungen der jüdischen Ar* bäteibewegung während des Krieges durch die türkischem Behörden waren schrecklich. Allein die sögemannte ״Damaskusperiode“ von Oktober 1017 bis Oktober 1918 «scheint in der Bilanz mit nahezu 70000 Francs. D« Arbeiterfonds hat auch noch durch Garantieleistun g fünf anderen Arbeitergenossenschaften Krewort mit Prügelknabe. Höchste Seligkeit, herrlichste Berufung, tiefste Qual, endloseste Folter, so wechselt cfie Gloriole um das Haupt des Knaben Licht und Sdiatten hu Atem1 der Sprecher. Die Stimme des Herr» eiat dm Widerstreit: ״Ich will ja nur, mein Sohn, mich dir so tief verschulden, daß kh, 0ur Sühne, dich erhöh’« vor allen darf." Und Jaäkob, der mit Gott zu hadern sieb unterfing, er nimmt die Last des Auserwähltseins auf sich. Stammvater der Nation ist sie mit ihm «gleich gezeichnet Jiaraei steigt zu Tal in sein Schicksal hinab. So hat in Sorgsamkeit der Dicht« die schlichten Kapitel des Buches Mose ineinander geflochten und tonen cfie Resonanz einer tausendjährigen Erfahrung gegeben. Vom Resultat schließt er auf die Aufgabe, färbt sie mit dem Blute der Geschehnisse, und so wird die reine Göttlichkeit der Prophetie zur düsteren Wahrsagung. In der Bibel tönt von d« Spitze der Jakobsleiter die V«- heißung: ״Und dein Same soll werden wie der Staub auf Erde« und du sollst ausgebratet wenden gegen Abend, Morgen, Mitternacht und Mittag; und durch (Sch und deinen Samen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinzeuchst, und will dich wieder herbringen in dies Land,“ Diese Worte klingen schon ganz andere als die Beer-Hofmanns. Denn der tut nichts anderes als daß er seinem Helden die Dornenkrone in Stirn und Schläfe drückt. Irgendwo ganz tief im Hirn hat sich ihm hi« die mystische Vereinigung zwischen der Menschheit Volk und des Menschen Sohn vollzogen, der Kreuzeäräger und die Auserwählten wandeln denselben Pfad des Martyriums und ihr Doppelscbatten gleicht in seiner Verzerrung durch die müde Wanderschaft einen» tragischgrotesken Spuk: Ahasver. Unschwer ginge in diesem Sinne weltlich gesprochen die Red» der Ahnen von Jeremias auf Karl Liebknecht zu ziehen. Nicht Absicht, bei alter Scheu vor der Erhabenheit des Urwerdens völkischen Geschicks etwa tendenzhaft eine dramatisch-oratorische Verteidigung zn schreiben, hat Beo -Hofman« m di wer tedigfidi ln sekar äMSeraten Hl. 84 dite int Werte von 60 000 Francs verschafft. Er hat eine j vielseitige, vornehmlich wirtschaftliche Tätigkeit geleistet, deren Hauptzweck es ist, der jüdischen Arbeiterschaft im I Lande neue Tätigkeitsgebiete, besonders da« | der Landwirtschaft, zu eröffnen und die ge nossenschaftliehen, gewerkschaftl icheal und kulturellen Organisationen der Ar• beiterseba ft anzuregen oder in ihrer Selbsttätigkeit zu unterstützen. Für das Jahr 5680 ist ein Budget | von 14100 Pfund (352 500 Francs) beschlossen worden. Die sozial-philanthropischen Institutionen in Palästina. Dte zionistische Palästinakommissfon mußte die F o r | sorge für die gesamten traditionelles Chalukkah-Elemente übernehmen und ihr war awitit eine unaufschiebbare Arbeit zugefallen, deren Reform eine Arbeit von Jahren sei« muß. Außer der Unterstützung vom Witwen, Waisen und I Greisen mußte die Palästinakomtniss-ion das Budget W- ׳ gender Wohltätigkeitsinstitute in Jerusalem übernehmen: Blindenschule (36 Schüler), Hospila! für_ geisteskranke Frauen (41- Patienten), allgemeines Altersversorgungahein (138 Greise), sephardisches Altersverso rgungsheim (42; Greise), ferner für 5 Waisenhäuser mit zusammen 431 Waisenkindern. Auch übernahm sie 3 Volksküchen, u denen etwa 3400 Familien täglich gespeist werden. Ebenso mußte die Kommission in Jaffa das Budget j des Hilfskomitees des Waad Hair, dem die Fürsorge! für notleidende Waisen und Kranke oblag, übernehmen, ferner ein Waisenhaus (73 Kinder), ein Altersversorgungsheim (25 Personen), eine billige Küche, die täglich 2801 ׳ Portionen verteilt, und eine Nähschule. In Haifa übernahm die Kommission außer dem Budget des Hilfskamitees die Ausgaben des Waisenhauses; in S af ed Und T i b e r i a 9 kamen außerdem noch der Unterhalt der Strickerei- und Nähwerkstatte hinzu. Handwerk, Gewerbe und Industrie Die statistischen Arbeiten, des Palästina-Amte« ia Jaffa» «ithalten weitere Angaben über Handwerk, Oewerbe und loduatrie in Palästina, denen wir folgendes entnehmt«: I. Handwerk und Gewerbe Jaffa Das Kürschnerhandwerk, das nur in geringem Umfange betrieben wird und sich im wesentliehen mit der Anfertigung von Hüten für Männer t*1d Frauen beschäftigt, liegt in den Händen von sechs Juden. Sie arbeiten zurzeit unter ungünstigen Bedingungen, da das Material teuer und die aus Europa importierten Waren besser und billiger sind. — Es gibt | 73 päcker, darunter 30 Juden. Fast sämtliche Bäckereien beschäftigen Gesellen und Laufburschen, die die Ware abliefem und von den Kunden entlohnt werden. Ein Rottel (3 kg) Weißbrot kostet zurzeit 6 Fres., Schwarzbrot 3 Fres. Das arabische Brot, das viel schlechter ist, ist bedeutend billiger. — Unter den sechs Sattlern befindet sich nur ein Jude, der zwei jüdische Gesellen beschäftigt. Die Materialien sind zurzeit sehr teuer, gelernte Arbeiter hätten Aussicht auf Verdienst. — Die 25 Uhrmacher sind samtlieh Juden. Dte gutem Uhrmacher haben stets Arbeit, eine Konkurrenz von ausländischen Uhren gibt es nicht. Da« Uhrenhandwerk hat eine große Zukunft, da der Araber große Vorliebe für Uhren hat. ln Sichern, Ram- Nr. Mt, Na könnten dir,giftig Po ls t< kn Polt Möbelst! «Hingen, möbel 1 Matnatzi!jftcr 1« ist stari Arbeiter -- Utiti unter d< mit gut sind, wi körnen, den aus darf als Unt sind 18 von W! Ocaellen koopa Eine Ko — In» Personei Schneid( Bestellui Unter ז 11 Jud( iuportie als der Arbeit! große i etwa 3 mache «eint Ju Schuhim werbe Waren kosten Haifa, «fisch« dem N; Möbeln und m gesellen wie gs! aus Aej importi(■ Die■׳ Ari Untere 37 Fri Unt de» etv ku rrenr. «beit« «u mied seine U Die S't ihnen t Geiitigkeit wurzelnden Darstellung getrieben, sich« nicht. Sondern irgendwie ein Mangel an Glauben. Er muß motivieren, sowohl Rebckkahs Tat wie die Missfon. Letztere, wie schon gesagt, durch eine mit Spätidee« behaftete Rekonstruktion. Denn in all seiner groß« Künstl«schaft mangelt ihm der Glaube, der einst aus de« Quellen des heiligen Bodens rauschte. Jaäkob ist ja der Grübler schon vor dem Traum und seine Güte, di« stell zuerst in der Liebe zum Lam'm (urchristlichein Sinnbiki!) «füllt, ist die des qualvoll Erkennenden, voa geheimnisvollen, bohrenden Fragen Tag und Nacht untwehten Zweiflers. So wächst er auf vor unseren Augen, da Mensch, der seiner Stimme folgt, so scheidet er voa uns als einer, dem sie der Fimmel bestätigt, nicht g#- geben hat. Und trotz des jubelnde 11 Aufschreis, ia Seligkeit das Los zu tragen, wälzt sch Beklemmung hinter seinem Davonschreiten auf. Wenn es so war, wie soll «9 dann anders kommen?! Klagesang, hymnische Flagelfatioji, nicht Fanfare neu« Zukunft (und so nicht eia Fest unseren Hoffnungen) ist der Gang des unter *eine« Gottes Bürde Enttaumebiden. Dies stille ehrfürchtige AbSehmen mußte der habe«, dessen über das wahre Sehnen der jüdischen Menschheit umorientierter Geist ״Jaäkobs Traum" als National־ gedieht pries. Und nun wollen wir davon die Silbe« national streichen und uns rückhaltlos zu dem Rest bekennen. Um unterzutauchen in den Wogen dieser Vee99, die ohne jede Beschwerung mit Pathos oder wort freudige* Lyrik die Gedanken klingend vom Bogen schnellen, daB sie tief sich durch die Vorhänge des Gefühls in dte Brust graben und sie auf reißen. Schmerzlich gepflügt entströmt dem Herzang« das Blut und spült die ach so gern sich diesen Wellen rangebenden Sinne an das blühende Gelände dichterischer Phantasie. Weise Worte voll ku tuitiver Schau (wie herrlich das Gespräch zwischen dem Knecht Idribaal tmd seinem Herrn!) säumen es. U«d fern zittert das Modulieren althebräischen Sanges herüber, O, 0• ist gut zu verstehen, daß sich im Duft di•«« paetbchea Oart«n» gar mancher betäuben läßt reien, rusalem kohle 1 bisch Rat den. Ei dem be imngeni *uf den Gewi du (dem di »!ntemia Ekstatik Kehlen, und Pai Auf Wb »9 stari Einige Ire K e r, r ז und Ja׳ Uteratu Rings S und G1 Gefühl. Beer-Hc den Sc' Herrficli heute d verkünd kuuft; denferuc Rein; 1 hat" ״W vom be

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