Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 80 (14.11.1919)
- Date
- 1919-11-14
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 630 JU iiMSCH E RUNDSCHAU ne Entwicklung der Nationalfonds-Einnahmen in Deutschland. Die folgende Tabelle, die die Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds in Deutschland vom Jahre j״hre 1919 darstellt, gibt ein deutliches Bild von der erfreulichen Entwicklung unserer Arbeit. Das Jahr nicht ganz 8000 Mark, das Jahr 1919 wird hoffentlich zum ersten Male eine volle Million ergeben . .,ז; Immer wieder muß freilich betont werden, daß diese Million durchaus noch nicht gesichert ist; es fehlen immer noch 94,000 Mark, trotzdem uns nur noch sechs Wochen zur Verfügung stehen; ohne die allergrößten Anstrengungen wird es also nicht möglich sein, diese Summe aufzubringen. Aus ף der Tabelle ergibt sich, abgesehen von den beiden ersten Kriegsjahren, welche naturgemäß einen Rückgang brachten, im allgemeinen eine ständige Aufwärtsentwicklung, und das Jahr 1919 stellt fraglos einen alles Frühere weit übertretenden Aufschwung dar. Es zeigt sich immer wieder, daß die N, F.-Arbeit in Deutschland durchaus entwicklungsfähig ist, wenn nur unsere Vertrauensleute und Oesinnungsgenossen sich mit allen Kräften dafür einsetzen. Zweifellos wird unter dieser Voraus- Setzung auch die Million kein einmaliger Höhepunkt bleiben, sondern wir hoffen — und der Aufbau Palästinas macht es zu einer absoluten Notwendigkeit — daß auch diese Ziffer im kommenden Jahre weit überholt wird. Vorläufig aber kommt alles darauf an, die‘ Million in diesem Jahre wirklich zu erreichen. Es wäre kein gutes Zeichen für die Opferfreudigkeit unserer Gesinnungsgenossen, wenn wir nach einer so erfreulichen Entwicklung im Jahre 1919 kurz vor dem Ziel scheiterten. 1903 bis zum 1903 brachte ר JJ4: ' i'u.ri.LA; jc3 bis;::ז•״ .;a.1,1־c 1:!u! י׳ייי״ה® 1l80n - l-MäM_ •niSOG ■־ MOijii, ניג;׳6י, ־@>!p SU 13 Die Entwicklung des Jahres 1919 ist in der zweiten Tabelle noch besonders dargestellt. Leider zeigen die .letzten Monate im Verhältnis zu den ersten sechs eine gewisse Abnahme. Nachdem in der ersten Hälfte des Jahres die Einnahmen ständig gewachsen waren und im Monat Juni, in dem das Ergebnis der Palästinawoche veröffentlicht wurde, ihren Höhepunkt erreicht hatten, erfolgte im Juli ein jäher Absturz, der dann freilich bald wieder aufgewogen wurde. In den letzten Monaten aber, und besonders in den letzten Wochen sind die Einnahmen wieder ständig zurückgegangen. Man kann an dieser zweiten Tabelle ganz klar erkennen, daß es durchaus zweifelhaft ist, ob wir 1m DES JI mjmm ms 7930Q 59900 5n UJQYEMBER m öl L מזרז die Million erreichen werden. Es wird nur dann möglich sein, wenn die noch ausstehenden Monate November und Dezember wieder eine Aufwärtsbewegung der Kurve aufweisen. Dazu ist vor allem erforderlich, daß die letzten 6 Wochen noch zu intensiver Arbeit benutzt werden, daß insbesondere die von uns jetzt vorbereitete Chanakkah- Veranstaltung zugunsten des N. F. in großem Stile durchgeführt wird. Näheres darüber haben wir bereits durch Rundschreiben an unsere Vertrauensleute mitgeteilt. Wir hoffen, daß die vorliegenden beiden Tabellen jedem die Notwendigkeit intensivster Arbeit klarmachen und ihm andererseits auch zeigen, wieviel durch diese intensive Arbeit getan werden kann. Die Million muß unter allen Umständen in diesen letzten sechs Wochen erreicht werden! Nachrichten Berlin. Gruppe Zentrum der B. Z. V. weist schon tzt darauf hin, dab sie am Sonnabend, den 20. De- :mber d. J., eine Makkabäerfeier veranstaltet, id bittet die befreundeten Vereine, diesen Tag frei-!halten. Berlin. Der Verband jüdischer Frauen ir Kulturarbeit in Palästina nimmt die im rühjahr begonnenen Führungen durch soziale Fürsorgestätten wieder auf. Nächste Führung: Donnerstag, den 20. November, pünktlich 41/a Uhr: Besichtigung des Kaiserin-Auguste- Victoria-Hauses zur Bekämpfung derSäuglingssterblichkeit, Charlottenburg, Mollwitz- Privatstraße. Treffpunkt daselbst, 41/4 Uhr, beim Pförtner an der Telepbonzenträte. Teilnanmeanmeldüngen (auch von Nichtmitgliedem) baldmöglichst mit Angabe der Adresse erbeten an das Büro des Verbandes, Berlin C. 2, Burgstr. 27, Büro 22, Teleph.: Norden 9031. zwischen 1/.10—1 Uhr und 1/34—1/80 Uhr, oder bei Nr. 80■ Nr. 80 Frau Dr. Eliasberg, Wilmersdorf, ira*dentourristi Straße 18, Telephon: Pfalzburg 4807. Berlin. An der Lehranstalt für die W i s s J schaff des Judentums zu Berlin »II in der?4 vom 23. Dezember bis 1. Januar ein Ferienkurs^ abgehalten werden. Zur Teilnahme sind Rabbiner u!| akademische Religionslehrer berechtigt. Die Dozent! Baeck, Bane 111, El bogen, üuttmann, To) ezyncr, Freund und Hochfeld werden \י״ lesungeu halten. Daneben sind Führungen durch Museal und Sammlungen in Aussicht genommen. — Meldung von Teilnehmern sind bis zum 1. Dezember an /!J Sekretariat der Lehranstalt, Berlin N. 24, Artiller/ Straße 14, zu richten, von dem dann auch weitere Mi| teilungen gemacht werden. Berlin. Die dramatische Sektion de! Ha po c 1 - H a za t r, die •demnächst ein größer* hebräisches Schauspiel in Berlin auf zu führen beabsiti) tigt, sucht einen hebräisch gut sprechenden SuftlJ (euse). Die Proben finden bis auf weiteres Mittwoch! und Sonnabends um 7,30 Uhr im ״Hapoel-Hazair (i)J ״onerstr. 22) statt. Schriftliche Anmeldungen an: Ochs, Artilleriestr. 7. Berlin. Gesinnungsgenossen aus Stadl und Provinz P 0 s e n, die ihren Wohnsitz na cf Berlin verlegen oder sich zeitweilig hier aufhailcJ wollen ihre Adresse zwecks festen Zusammen[ Schlusses an den Unterzeichneten weite!geben. JedeJ Montag nach d em 1. und 15. fänden Zusammen) künfte im Romanischen Cafe, Tauentzienstr. der Kaiser Wilhelm-Gediichtniskirche, 1,49 Uhr abendl statt, Hugo Blum, Bln.-Wilmersdorf, Landhau>| s t r. 6. Berlin- Am 2. November fand die Oründung.ן Versammlung des ״Verbandes der h e b r ä j sehen Lehrer‘1 Berlin statt. Eine Kommission! judil bestehend aus fünf Mitglieder״, übernahm die Ausarbti] tung der Statuten bis zur nächsten Generalversammlung Diese findet am Sonntag, den 23. November im V o I k°s heim, Dragonerstr. 22, um 8 Uhr abends pünktli! statt. Alle Lehrer werden dringend u ihr Erscheinen gebeten. Elberfeld. Am 9. und 10. Dezember findet hier dij 6. Delegiertenversammlung des Jüdischen Frauenbund, statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. Referat! von Frl, Sidotii« Werner ״Die Arbeit der Fra1| in der Gemeinde“ und Frau Ullendorf ״Die sehe Frau als Erzieherin“. London. Am Montag, den 20. Oktober fand den Räumen des Zionistischen Zentralbüros die Grün dun^ einer Hapoel-Hazair-Oruppe statt, der Sitzung waren u. a. anwesend die Vertreter des palä• stinensischen Hapoel-Hazai'r: S p r i n z a k und M a s c 11 giach, Frau Meisel-Schochat und Dr. Hug.l Bergmann. Das Referat hielt S p r i n z a k. Oldenburg. Am •29. Oktober spracn Herr Prof. D! H. L o e w e - Berlin über ״Palästina“ und fand mi den Palä s t ina-L ich t bi 1 de rn reichen Beifall bei der verhältnismäßig großen Zuhörerschaft. Nacli den Vortrag wurde für die PalästLnarAufbau-Woche ge• zeichnet. Wochenkalender: Sonnabend, 15. Nov., 22. Chesdi wan 5680, Chaje szarah, Nacht 4,59. Schluß des redaktionellen Teil« r יוסף ריק ברלין 87 •יא, IiOttiUMtroße 6. אסתר ריק מאורש׳ ברלין 37■ SchOnhausar Alice 1:1* N V. מר חש־ן החר״פ. J r Zur Verlobung von Fräulein Margarete Katzeneilenbogen mit. Herrn Max Fritzler gratulieren herzlicbst Kantor Hirstein und Frau. Berlin-Schöneberg, Vurbergntraile 8, J r Statt Ka rteu! Paula Br&nbergtr Richard Fröhlich Verlobte V Katibor, im November 1919, r Elly R&ttgen Zahnarzt Leo Landau Verlobte Wattenscheid i.W. Buer i. W r Stolp i. Pomm. Klara Samuel Leo Spies Verlobte ץ־ zurzeit Worms a. Rh , Hatte 1381r;1Qe 9. Frankfurt a. 5t« Gertrud Wintritz Max Wedel! Verlobte V. Berlin, VVinsitrsße 9 Berlin, Markgrafeustraße 51 Die T 4u1׳ch Ja dort, wo der Welt Die 1 kalten: e: ,Ile Woh leer .! Cliaim Al meinde, s Soldaten! Alt gewo nur da n man sein er sich! Haft genc gelaufene, schimpf ׳ wird den die Mißh de nt Di« familie, si mit ihner sind als Studenter das man ihrer an, den Verl: seiner M meinde 5 Glaubens die Stern statten \ Schlaf si Sasel worden und hass sei. Abc und er 1־ von der Neigung Tage, a! er dem nach, vv Freunde die ihn I fällen, s zur Red« kij der sain zu! Zeit die Seele de Geschwi! Minden sucht im an, und schwadn nehmen, und will schimpft artig ver den mar der Geli der auf treffen s fern, als Wäl hingen Sascha Judentu! was der danken!« findet ei Abergläi geboren angelegi Alexand befreit von ihn volle F lohnen Pei'strab am Hoi der Pe: rätselha Vergebl vcrgebli den, de nacl der Ob furchtb!Vistrat nicht, Jeder einzelne maß zur Aufbringung der N.-F.-Million beitragen hoch, b dnücker Pries te! Tempel