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Jüdische Rundschau · 1919-11-07 · Heft 78 (7.11.1919) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 78 (7.11.1919)
Date
1919-11-07
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr.’f8 ' J'tteai&B HM־■ KUMDSC »fU 1111׳ tin RI ix׳i. rge« auf• Brief aas Palästina per Arbeit® m’a r k t in Palästi n;1. — Die An- ן kunft von Professor Geddes. In der p a - jiistinensi scheu Provinz. — Ern cmiungc n. K. Z.B. Endlich werden in verschiedenen Teilen des Landes zahlreiche Bauten geplant An viele» Plätzen wird bereits gebaut. In Jalta entwickelt sich das Bauwesen in der letzten Zeit in grölkrem Maße. Autler den Häuserbauten der Gesellschaft ״Haboneh“ und den Häusern der Handwerkerzentrale werden auch verschiedene Privathäuser errichtet. In der tphe von Tel Awiw werden mehrere größere Gebäude gebaut, die für Geschäfts lokale bestimmt sind. Alle diese Bauten werden größtenteils durch jüdische Arbeiter ausgeführt, so daß hierbei zahlreiche Familien jüdischer gelernter Arbeiter iiir Brot verdienen. Auch in Haifa weiden jetzt mehrere Gebäude errichtet,,hauptsächlich durch die Ge- Seilschaft Haboneh. Leider mußte der Bau einiger Häuser infolge von Streiks unterbrochen werden. Aller Wahr- *cheinltehkeit nach wird ab« die Arbeit bald wieder auf genommen werden. — Diel3ömarokkanische11 Juden, bei denen man befürchtete, daß sie wegen Arb e itslosigkeit abzureisen gezwungen sei« werden, sind schließlich doch im Lande verblieben. Dank den Bemühungen der Zionistischem Palästina-Kommission tat eine größere Anzahl von ihnen Arbeit gefunden. Man bemüht sich, auch für die anderen Unterkunft zu schaffen. Große Befriedigung hat die Ankunft des Prof. Gcd'dcs unter der jüdischen Bevölkerung hervorgerufen. Er wird einige Monate im Lande verbleiben und sämtliche Städte und die meisten Kolonien besuchen, um überall Bauprojekte für öffentliche Gebäude und Privathäuser auszuarbeiten und speziell Projekte für die Errichtung öffentlicher Parks, Wohltätigkeit־®- Institute, Synagogen usw. Besondere Freude riet die Mitteilung hervor, daß Prof. Geddes Bauprojekte für die Stadt Jerusalem und für die Universität ausarbeiten werde. ln Hebron, wo ein paar Autokraten die Geschäfte der jüdischen Gemeinden in Händen halten und durch die Unterstützung von 1 Shilling pro Kopf und Woche immer Mittel und Wege finden, die Wahlen für den W.aad Hair hintanzutalten, finden heute noch heftige Debatten über die Frage statt, wer wahlberechtigt sei. Die älteren Einwohner verlangten ein Minimahiter von 30 Jahren, während die jüngeren die Erteilung des Wahlrechts schon mit 20 Jahren verlangten. 200 jiidisehe Waisen wurden bei verschiedenen armen jüdischen Familien untergebracht, damit diese auch Einkünfte haben, anstatt sie in Handwerker- oder landWirtschaftliehe Schulen erziehen zu lassen. Die Jahresfeier der Befreiung Galiläas ist in niehreren Städten festlich begangen worden. Besonders leierlieh gestaltete sich die Kundgebung in Haifa, Der Militär- Gouverneur, dessen Erscheinen mit großem Jubel begrüßt wurde, befahl dem Orchester, die jüdische Nationalhymne zu spielen. Als es sich herawssleUte, daß das Orchester die betreffenden Noten nicht besaß, befahl er, diese unverzüglich zu beschaffen, Als die Hatikwah erscholl, veranstalteten die Juden begeisterte Kundgebungen. Die Hatikwah mußte einige Male wiederholt werden. Abends veranstaltete der Waad Hair im Hotel ״Herzliah" ein Festbankett, an dem der Militär- Gouverneur und sein Gefolge, sowie de Vertreter aller Gemeinden teilnahmen. Herr Kaiser mann sprach hebräisch, Herr L e w i n englisch und Herr A s r i e I arabisch. ln der letzten Zeit hat eine Reihe Emennungien von Juden für höhere Regierungsstellen stattgefunden: Beim Stabe der Okkupationsmacht ist Leutnant Alexander Aaronsohn auf einen wichtigen Rosten berufen worden. Herr Perez Kornfeld ist zum jüdischen Berater beim militärischen Generalgouverneur in Jerusalem ernaitnt worden,. Wie es heißt, soll Major Bentwich, der bekanntlich ein hohes Amt irre Gerichtswesen be kleidet, für einen höheren Posten in Aussicht genam men sein. (? Die britische Verwaltung K. 2. B. Die britische Militärverwaltung in Palästina (O. E, T. A. d. 1. Occupied Enemy Territories Administration) verwaltet Palästina nicht nach dem alten türkischen System der ״Sandschaks“, sondern hat das Land in Distritte zerlegt, von denen viele den alten ״Kazas“ entsprechen. Alle Distritte unterstehen direkt dem Hauptquartier in Jerusalem. Es sind 10 Distrikte eingerichtet worden, und zwar Berseba, Gaza (Subdistrikt Mejdel), Hebron (Subdistrikt Deir Aban), Jaffa (Subdis tritt Rami eh), Jerusalem (Subdistrikte Bethlehem^ Ramallah, Jericho). Tulkerem, Nablus^ Dschenin, Galiläa (Subdistrikte Nazareth, Tiberias, Saffed, Beisan), Haifa (Subdistrikt Acoo). Die Kanalisierungsarbeiten in Jerusalem Schon im März 1198 ließ die britische Verwaltung in Jerusalem «ine rohe Uebersicht über die in den jüdisehen Vierteln Jerusalems bestehenden Kanalisation»■ anlagen anfertigen. Gleichzeitig wurde ein Projekt für die Anlegung einer modernen Anlage ausgearbeitet, deren Kosten auf 8500 £ geschätzt wurden. Aut Grund dieses Kostenvoranschlages bewilligte die Zionistische Kommission in der Erkenntnis der Bedeutung einer derartigen Anlage für die Besserung der sanitären Verhältnisse in diesen Vierteln den Betrag von 10 0(» £ und die Vorarbeiten, die zuerst Ln den Händen der britischen Militärverwaltung lagen, gingen einige Monate nach Abschluß des Wanenstillstamdes in die Hände von jüdischen Ingenieuren über. Diese stellten die end gültigen Pläne für die Anlagen her, deren Fertigstellung, wie zu erwarten ist, füjr den ganzen Nordwest-Dästrikt von Jerusalem von größter Bedeutung werden wind. Nachdem die Ausarbeitung der Pläne im Jüan heendet war, hat jetzt die eigentliche Kanalisieruugsarbeit begonnen, bei der 100 bis 200 Arbeiter beschäftigt sein werden. Zwei jüdische Firmen, die eine Ln Aegypten, die andere in Jerusalem, sind mit der Ausführung der Arbeiten betraut worden. Erweiterung von Tel-Awiw Der Waad von Tel-Awiw beschäftigt sich eingehend mit der Frage der Ausdehnung Tel-Awiws im Hinblick auf das zu erwartende Anwachsen seiner Einwohnerzahl. Schon vor längerer Zeit sind größere Terrains für diesen Zweck angekauft worden und das zukünftige Tel-Awiw wird sich von der Allenby-Straße bis zum Meere ausdehnen. — Die in Rußland gegründete jüdisehe Ballgesellschaft ״Habaneh“ ist mit der Errichtung eines modernen Hotels in Tel-Awiw beschäftigt. — Ein Projekt des ״Merkas Baale Melachah“ (Zentrale der Hanawerkervereinigung) für den Bau kleiner Häuser für Arbeiter in Tel-Awiw wird von der Zionistischen K»mmiss km gefördert. Es soll eine kleine Arbeitcrkolonie mit 60 Häusern angelegt werden, von denen bisher 10 fertiggestellt sind. —• Sachverständige prüfen zurzeit die Frage der Versorgung von Tel-Awiw mit elektrischer Beleuchtung. Die notwendige Kraft ist erhältlich, weil der Motor für die Wasserbeschafftmg nicht voll ausgenutzt ist. Verkehr in Palästina K. Z. B. Nach einem Bericht der ״Nellen Züricher Zeitung“ sind die bis zum 1. September in Kraft gewesenen Verkehrsbeschränkuugen 1in den von den Alliierten besetzten Gebieten nunmehr gänzlich aufgehoben. Vore diesem Datum an is! das Reisen innerhalb Palästinas ohne besondere Erlaubnis gestattet. Zwischen Jerusalem und Jaffa, Sichern, Hebron und Jericho verkehrt ein täglich zweimal fahrender Automobilomnibus. Vom 6. Sepfernher ab wurde ein täglich einmaliger Dienst zwischen Jaffa und Beirut errichtet, der diese Strecke in 8 Stunden bewältigt, während man vor dem Kriege per Schiff 15 und per Wagen 48 Stunden für diese Reise brauchte. Der Eisanbalimdienst Ist in den letzten Wochen ebenfalls stark europäisiert worden. Zwischen Jfalro-Alexandrien und Jerusatetn-Jaffa-Haifa verkehrt ein täglicher Exprellzug mit Schlaf-, Salon- und Speisewagen und einer Geschwindigkeit von über 60 km die Stunde. Die Personen- und Frachttarife für Züge und Automobilverteil!,r sind, in Anbetracht der starken Konkurrenz durch den Kamel verkehr, bedeutend ermäßigt. Auch die Küsteoschiffahrt Ist bedeutend erweitert und beschleunig! worden. Es gibt bereits vier europäische Linien, die Palästina berühren und weitere sind im Ausbau begriffen. Der Zustrom von Reisenden ist groß. Die jüdischen Fischer in Tiberias Dem Kopenhagener Zionistischen Büro wird aus Palästina gemeldet: Das Büro der jüdischen Arbeiter- Organisationen Hapoet-Hazai'r in Tiberias hat in der letzten Zeit eine rege Tätigkeit entwickelt, um die dort lebenden jüdischen Fischer in einer genossenschaftlichen Vereinigung zu organisieren. Die jüdischen Fischer arbeiten unter schweren Lebensbedingungen. Mehrere mußten ihren Beruf aufgeben, weil sie nicht imstande waren, ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familie aufzubringen. Diese schlechten Resultate waren daraut zurück Zufuhren, daß die jüdischen Fischer nicht selbständig arbeiten konnten, sondern sich bei nichtjüdischen Unternehmern verdingen mußten. Von altersher ist es hier üblich, daß die Fischer die Boote und die Netze von andement tnichtjüdiscben Inhabern mieten, wofür diesen ein Drittel des Fischfanges entrichtet werden muß. Dem HapoeJ-Hazai'r ist es gelungen, eine Organisation der jüdischen Fischer und gleichzeitig einen Fonds zu scharten, der für die Anschaffung von Material, wie Boote, Netze usw. verwendet werden soll. In dieser Grupp ist auch eine Kranken- und Versicherungskasse gebildet worden. Von den hebräischen Schulen Am 8. September fand im Hebräischen Gymnasium in Jaffa zum erstenmal seit Kriegsausbruch wieder eine Preisverteilung statt. Das Jerusalemer Seminar zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen ist nach Jaffa verlegt und mit dem dortigen unter Leitung von Dr. Israel Epstein stehenden Lehrerinnenseminar vereinigt worden. Der Studiengang bleibt unverändert. Ke Aus bildungszeit für Schullahr «innen beträgt fünf Jahre, für Kindergärtnerinnen drei Jahre. — Der Waad Hachinuch in Jaffa richtet an alle Personen, die an der hebräischen Erziehung in Palästina interessiert sind, die Bitte, ihim bei der Beschaffung von Schulrequisiten behilflich zu Sein. — Es gibt jetzt 50 Elementar- und Mittelschulen in Palästina, die dringend Bibliotheken, zoologische Sammlungen, physikalische Karten von Europa, Asien und Afrika, allgemeine Karten von Amerika und Australien, sowie Instrumente für den Unterricht in Physik, Chemie und Naturwissenschaften benötigen. Alle Personen, die bereit and, derartige Materialien für die hebräischen Schulen zur Verfügung zu stellen, oder die bei deren Beschaffung behilflich sein können, werden gebeten, sich mit dem Erziehungsdepart cm ent beim Zionistischen Zentralbüro in London in Verbindung zu setzen. Memorandum der jüdischen Legionäre an Louis D. Brandeis Das Kopenhagener ■ Zionistische Büro veröffentlicht ein Memorandum, welches die Vertreter der jüdischen Regimenter in Palästina (Nr. 38, 39 und 40) Herrn Louis I). Brand eis Während seines letzten Aufenthaltes in Palästina übermittelt haben. Wir entnehmen «hm folgendes• a) Die Zukunft der Regimenter Die unter den. jüdischen Soldaten herrschende Stimmung veranlaßt uns, Ihnen gegenüber zu erklären, daß es notwendig ist, die Entlassung aller jüdischen Soldaten so rasch als möglich herheizuführen. Sie wünschen Nachricht über den Zeitpunkt ihrer Demobilisierung. Eine der Hatiptursachen für die in den Regimentern herrschende Unzufriedenheit sei die Verwischung des nationalen Charakters der jüdischen Regimenter. Die Zusicherungen sjx'zielter jüdischer Bezeichnung und jüdischer Abzeichen seien nicht erfüllt worden. Die Zionistische Organisation muß sich daher bemühen, dal! die Regimenter einen heb rä i - sehen Namen bekommen und daß das nationale Abzeichen (die Menorah) als das offizielle des Regimentes festgesetzt, ebenso daß die hebräische Sprache die Befehlssprache wird. Ferner sollen, die jüdischen Regimenter Ln der Nii h e d e r j ud i sche re Siedlungen in Judäa, Sarnaria und Galiläa stationiert werden. Die militärische Leitung wolle bestimmte. Stunden für den Unterricht inder hebräischen Sprache festsetzen (innerhalb der für die militarisehen Ueburegen festgesetzten Zeit) und den. hebräischen Unterricht für sämtliche Angehörige der jüdischen Regimentcr als obligatorisch erklären. Um der jüdischere Armee die Möglichkeit der Ent- Wicklung und der Ertüchtigung zu geben, müßten neu« jüdische Regimenter aus den Reihen der palästinensische« Juden und insbesondere von den Juden Lm Ausland« (Kaukasus, Rumänien, Polen und anderen Lindern) gebildet werden. Die neuen Regimenter sollen die samtliehen verschiedenen Militär-Abteilungen umfassen (Infanterie, Kavallerie, Artillerie, Flieger usw.). Die Erlialtung der jüdischen Militär-Abteilungen im Lande sei unter den im Lande herrschenden Bedingungen ein Lebensbedürfnis und eine nationale Notwendigkeit. b) Arbeit für die Regimenter r Sämtlichen Angehörigen der jüdischen Regimenter, die im Lande verbleiben wollen, muß die Möglichkeit gegeben weiden, sich für einen Arbeitsbetuf vorzubereiten, noch während sie in der Armee sind, wie es auch in den englischen Regimentern geschieht. Audi in den Jüdischen Regimentern seien solch* Versuche gemacht worden. Etwa 100 Legionäre sind nach der landwirtschaftlichen Schule in Mik weh Israel zwecks landwirtschaftlicher Ausbildung abkommandiert worden. Die zionistische Organisation müsse auf Ihren Farmen sowohl wie durch technische Kurse Ausbikhimgsimöglichkeiten gewähren. -- Etwa 600 jüdisch-amerikanische Soldaten wollen sich im Lande niederlassen mit der Absicht, sich am Aufbau des Landes zu beteiligen und einen produktiven( Arbeitsberuf auszuüben. Die 210• nis tische Organisation sei daher verpflichtet, jetzt schon die Mittel zu ergreifen, um die entsprechenden Projekte auszuarbeiten, um all den Freiwilligen nach ihrer Demobilisierung die Möglichkeit zu gewähren, sich produktiv bei der Bearbeitung des Landes zu betätigen. Der größte Teil der Legionäre, die entschlossen sind, im Lande zu verbleiben, habe den lebhaften Wunsch, sich als landwirtschaftliche Arbeiter niederzulassen, sei es in den kooperativen Gruppen auf den Ländereien des Jüdischen Nationalfonds, sei es unter anderen Kolonisationsformen. Viele unter ihnen wollten ihre militärische Erfahrung und Befähigung zmn Zwecke der Errichtung■ von Ueberwachungs- und Schutz- Siedlungen an den Grenzen des Landes ausnutzen. Die zionistische Organisation müsse die erforderlichen Lindereien und die entsprechenden Geldmittel zur Verfügung stellen. Die zionistische Organisation müsse die Frage untersuchen, ob die britische Regierung bereit sei, für die jüdischen Soldaten, die sich in Palästina niederlassen wollen, genügend Boden zur Verfügung zu stellen und ihnen durch Errichtung von Gebäuden und Zuweisung von kolonisatorischen Hilfsmitteln belillflieh zu sein. - Ein Teil der Freiwilligen, die im Lande verbleiben wollen, habe die Absicht, in Palästina die Fischerei, Schiffahrt und andere Wasserarbeiten zu entwickeln, Berufe, die sie noch vor ihrem Eintritt In die Armee betrieben haben. Viele von ihnen, die ihrem Berufe nach Mechaniker, Techniker, Schlosser, Wagenfühirer, Chauffeure sind, möchten frier ihren Beruf fortsetzen. Die Zionistische Organisation müsse dafür Sorge tragen, daß all diese Elemente die Möglichkeit erhalten, ihre Kenntnisse und ihre Fälligkeit« dem Lande und der Bevölkerung dienstbar zu machen, — Ausführliche Projekte betreffs der Realisierung der angeführten Punkte müßten durch die Vertreter der zionistischen Organisation unter Beteiligung der Angehörigen der Regimenter und der Vertreter der orgairisierten Arbeiter in Palästina zusammengestellt werden. Zahlt die Zionistensteuerl

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