Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 78 (7.11.1919)
- Date
- 1919-11-07
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit•• 610 j U EDI SCH E RUNDSCHAU Nr.'78 Leitung von Herrn Jack Mosseri eröffnet. Ein Waad- Hair ist gegründet worden, der, wie man trofft, ,die Grundlage für eine straffe Gcmeindcorganisation bilden wird. Außerdem ist ein Friedensgericht (Mischpath Haschakvn) gegründet worden, das zufriedenstellend gearbeitet hat. - T ibe ria s , S a f c t und Hcbro i. Die jüdischen Gemeinden dieser ״heiligen Städte“ leben ran der •ChaluJkah, und da alle Bemühungen während des letzten ‘Jahres darauf gerichtet waren, diese Hilfsquellen zu erneuern, haben die organisatorischen Beiniihungen liier kaum Erfolge gehabt, ln letzter Zeit weilte Herr B. Grad als Vertreter der Zionistischen Kommission im Distrikt von Tiberias. Die wirtschaftliche Lage. Die wirtschaftliche Luge war verschieden. Die Kolonien in Judäa waren imstande, ihre Produkte zu guten Preisen zu verkaufen, was zun! Teil seine Ursache in dem Bedarf der Okkupationistriippen hat, während in Galiläa, wo der Getreidebau die Pflanzungen' überwiegt, die Preise fielen. Die Verfertiger van Andenken an Palästina und von Kunstart;kein hatten eine reiche Kundschaft unter den Soldaten, aber andere Handwerker litten unter dem Mangel ' an Materialien. Viele Gebrauchsgcgensttinde, insbesondere .Möbel, erreichten so hohe Preise, da!5 sie nicht im Lande gekauft, sondern aus Aegypten bestellt wurden. Guten Verdienst hatten die Schreiber von Thora-Rollen usw., für deren Arbeit eine große Nachfrage aus Amerika und England bestand. - - Export und Import war angesichts des beschränkte» Schiffsverkehrs begrenzt. In letzter Zeit ist es hiermit besser geworden. Es besteht jetzt regulärer Schiffsverkehr von Triest nach Palästina, und die Schiffe laufen Jaffa, Haifa, Beynith usw. an. Eine große Anzahl von Juden war in weitem Maße von den ,Hilfsgeldern abhängig, die durch die Zionistische Kommission verteilt wurden Kulturelle Arbeiten. im Erzi ehungs wes em nimmt das Heb rä i s c h e Oy m 11asiu m in Jaffa die erste Stelle ein. Nachdem die Lehrer aus der Verbannung'׳ zurückgekehrt sind und das Gebäude des Gymnasiums, das als Militärhospital diente, von den Behörden freigegeben ist, ist die Arbeit im Gymnasium wieder normal. Die Anzahl der Schüler ist itn Wachsen begriffen. Mit Beginn des neuen Schuljahres sollen besondere Mädchen- und Knabenabteilungen eingerichtet werden. - Der Einfluß d*es Waad-Hachhiucli ist während des Krieges gewachsen, und Hebräisch ist die Unterrichtssprache auch in vielen •orthodoxen Schulen, die bisher den Waad- Hachinuch nichf anerkannt iiatten. ln Jerusalem ist das Gymnasium und das Lehrerseminar wieder eröffnet worden. Ein wichtiger Schritt war die Gründung der ,Jeschiwotii Hamischtalmim“ durch die Zionistische Kommission, in denen 'nicht nur der Talmud nach moderner Unterrichtsmethode, sondern auoh profane Facher natürlich in hebräischer Sprache gelehrt werden. Viele Abendkurse für Erwachsene und Kinder sind eingerichtet worden; die Kindergärten gedeihen vorzüglich Rabbinische Organisation. Zunächst wurde in Jaffa ein Rabbi!lisch es Amt (Misrad Harabbamit) eingerichtet, das ausschließlieh für Fragen (der rabbinischen Organisation bestimmt war und Sitzungen eines Beth Din veranstaltete. Es großen Mosaikfußbodens wurden bloßgclegt, die eine Inschrift in wenig leserlichen Buchstaben zeigten. Major A. M. Furier, welcher ,gerade dort anwesend war, machte eine photographische Aufnahme davon und sandte diese bei seiner Rückkehr nach England nach Paris, a!1 unsere Akademie, mit der Bitte, um Aufklärung über die Bedeutung dieser Inschrift Die Aufgabe, die Inschrift zu prüfen, fiel mir zu, und beim ersten Blick erkannte ich sie als einen Text in hebräischen Buchstaben in viereckiger Kursivschrift, in jüdisch-aramäischer oder aramäisch-jüdischer Sprache, die viel Gemeinsames mit den Inschriften, gleichfalls in Mosaik, der galiläischen Synagogen in Kcir, Ketina (dem biblischen Ca na) und Sefuriye (Sephoris) hat, die ich bereits früher aufdeckte. Pie Inschrift hatte teil weise sehr gelitten, und verschiedene optische Verzerrungen, die durch die Umstände, unter denen die Photographie zustande gekommen ist., hervorgerufen waren, vermehrten noch die Schwierigkeiten, Buchstaben zu entziffern, die durch die Perspektive entstellt waren. Es soll liinziigcfügt werden, dal! rechts u11:t links vom Text Spuren von selir verwischten Zeichnungen sind, welche zurzeit wie die Umrisse eines seltsamen Tieres, einem Löwen nicht ,unähnlich, erscheinen, und gegenüber befindet sich das Fragment eines menschlichen Annes. Aber ehe dies endgültig gesagt werden kann, ist eine erneute Nachforschung am Platze selbst erforderlich. Das Ergebnis meiner Entzifferung auf Grand dieses ersten photographischen Beweismittels ist wie folgt: ״Geehrt werde das Andenken ßinyamins (Benjamins), des Parmas (Gemeindeverwalter), des Sohnes Yosehs (Joseph). Geehrt werde (auch) das Andenken aller derjenigen, welche Hilfe leisten, und eines Jeden, der diesem Heiligen Ort Gold, Silber oder irgend etwas Wertvolles gegeben hat oder geben wird. Seid nicht träge, diesem Heiligen Ort zu spenden. Amen!“ Es ist als«, dem Inhalt nach, ein Aufruf für Spenden, wahrscheinlich für die Kosten des Dienstes, Wohltätigkeit, Beamtenbesoldung, Auslagen für Matevialien.. Arbeiten in der Synagoge, Reparaturen, Vergelang der Zionistischen Kommission, eine ähnliche Einrieh tu mg in Jerusalem zu begründen, die aschkenasisdhe und sephardisclic Rabbiner umfaßt und von den Behörden anerkannt worden ist. Die erste Konferenz aller Rabbi- 11er von Palästina, die im Juni in Jerusalem stattfand, war ein wichtiges Ereignis. — In Jerusalem kam es zu Differenzen zwischen den Rabbi nenn und dem Misehpath Hasehalom, dessen Einrichtung als Zeichen der Uiizufriedenheit mit dem traditionellen Beth Din Zedek aufgefaßt wurde. Diese Streitigkeiten, die sieh über das ganze Jahr hinstreckten, haben zur Folge gehabt, daß jetzt Jerusalem allein kein Friedcnsgericht hat. Sanitätswesen. Das wichtigste Ereignis auf diesem Gebiete war die Anlegung der W a■ s s e r 1 c i tu n g für J erusale in durch die Engländer. Zwar sind Rohrleitungen bisher nur in den koninninalen Gebäuden gelegt worden, aber die Hydranten auf den Straßen versehen die Einwohner mit frischem Wasser. Die Drainierungsarbeiten für die jüdischen Viertel, irn Nordwesten Jerusalems, mit denen kürzlich begonnen wurde, sind in diesen Zusammenhang ebenfalls zu erwähnen. Von der Tätigkeit der zionistischen Kommission in Palästina Als Antwort auf verschiedentlichc Kritiken in der hebräischen Presse Palästinas veröffentlicht das Pressebüro der Zionistischen Kommission eine Erklärung, der wir folgendes entnehmen: ״An unsere Kritiker! Einige strenge Kritiker haben die Zionistische Konimissioii fortdauernd schart kritisiert, unter besonderem Hinweis aut deren Hilfstätigkeit, als .ob diese unsere ganze nationale Arbeit in Palästina zerstörte. Nach diesen Kritikern könnte es scheinen, als ob alles, was in Palästina geschah, bevor die Zionistische Kommission dorthin kam, vollkommen war, während die Arbeit der Kommission wertlos ist. Wir beabsichtigen hier nicht, auf jedes Wort unserer Kritiker zu antworten, sondern begnügen 1ms mit der Feststellung einiger weniger Tat- Sachen, um darzulegen, wie segensreich die Hilfstäti»־- keit der Zionistischen Kommission gewesen ist. 1. Anleihen. In der Lokalen ״Presse sind bereits einige Zahlenangaben der Kuppath Milweh (Anleihe- Fonds) erschienen,;ms denen ersichtlich ist, daß die Kommission durch Gewährung dieser Anleihen nicht reine Hilfsgelder gegeben hat. Es mag festgestcllt werden, daß irn Monat August in Jerusalem allein Anleihen in der Höljie von 143S ägyptischen Pfund gegen gute Sicherheit ftr kommerzielle Zwecke von der Zionistischeu Kommission gewährt wurden. Vielt: van diesen Anleihen sind Männern des neuen Jisdmb z. B. Lehrern «sw. gegeben worden. 2. Medizinische Hilfe. Die Zionistische Kommission gewährt in ׳Jerusalem dem Augenhospital eine monatliche Subvention von 100 Lst״ dem Hospital ״Schaare-Zedek“ eine monatliche Anleihe von 300 Lst.; in Jaffa dem ״Schaarc-Zion“'- Hospital 150 Lst., dem Kinucr-Hospital 100 Lst., für Augenbehandlung in den, Kindergärten 25 Lst. Sie hat ferner für Pethacih-Tikwah 10 Lst, für das Hospital in Saffed 250 Lst., für den Fonds für kranke Arbeiter in Judäa 2-10 L'st., in Ojlilita 50 Lst. und für die Jemeniten 14 Lst. zur Verfügung gestellt. Dazu kommt noch die Anleihe von 300 Lst., die der Amerikanischen zionistischen Aerzte-Expedition in Jerusalem gewährt worden ist. 3. Hilfeleistung. Die von der Kommission an Hunderte von Männern, Frauen und Kindern, die v sonst verhungern würden, verteilten Hilfsgelder, habe* sicherlich nationale Bedeutung. Die Kommission ist *erpflichtet, den Witwen und Waisen derer zu helfet!, die in den Kämpfen gefallen and. Viele dieser Waisenkinder wären ohne jede Hilfe gewesen, wenn die Zionistische Kommission ihnen nicht die Möglichkeit m-!geben .hätte, ihre Studien fortzusetzen und ein Gewerbe zu erlernen. Niemand wird be/weii'ehi, daß die Arbeit dtr Zionistischen Kommission für die Waisenkinder in Palästina vom größten Wert gewesen ist.! Unsere härtesten Kritiker werden zugeben müssen, dal i es sehr erwünscht war, diese mehr als 3000 Waisenj kinder die hifllos zurückgeblieben waren, zu unterl stützen da sie einen wichtigen Teil des neuen Jischtik i bilden. I 4. Religiöse Institutionen. Wünschen «;!. I sere Kritiker, daß die Zionistische Kuniniivrion sich um! die Talmud Thora, die Jeschiwoth, die TPinnde Hacha- | chamira, die Dajanim und Rabbonim nicht kümmere ־ j Es ist unnötig zu betonen, daß die Zionistische Kornmissioii allen diesen Institutionen die Gelder ausbän• diggt, die vorn Joint Distribution Committee in Amerika ן für sie überwiesen werden. Der Zionistischen Kom- 1 missioii gelang cs, die aschkenasischen und sephanli- , selten Rabbiner in einer Institution, dem Misrad Flarabbannt!־!, zu vereinigen. Sie führte Reformen und hygienischc Verbesserungen in den Talmude Thora ein. 5. Werkstätten und ,. o nt 111 u!1 a I e Arb es- ■ teil, ln ganz Erez Israel stellte die Kommission ■grolle; Beträge für kommunale Unternehmungen bereit. Sie J beschaffte nicht nur Arbeilsinoglichkeit für Arbeitslose, i, z. B. hei den sanitären Arbcileu, sondern finanzierte auch I besondere Arbeiten, wie die Reparatur von Häusern, was | ungelernten Arbeiter!! die!Möglichkeit gab, Handwerker j zu werden. Für Arbeiten dieser Art werden diese»; Jahr i!1 Dagaiiia, Kinereth und Betanin 5000 £ zur Verfügung gestellt werden. Durch Einrichtung von Werkstätten für Mädchen hat die Kaimnissian viele Mädchen vor Miißigung und Hunger und rar Abwegen bewahrt. 111 Saffed Tiberias, Jaffa, 1 lehran, jmisalvin und Haifa unterhält die Kommission derartige Werk- Stätten. 0. Flüchtling e. Man kann der Zionistische!: Palästinalvomniissron keinen Vorwurf daraus machen, «laS sie den Flüchtlingen geholfen hat, die während des Krieges ans Palästina vertrieben worden waren. f>:c j Kommission beschaffte ihnen die Möglichkeit, /u>1wckj ztikehreii und sich im Lande wieder au zusied ein, gewährte ihnen Anleihen für den Ankauf von Werkzeuge!! oder für die Eröffnung van Läden, unterstützte sic während der ersten Wochen nach ihrer Rückkehr, stellte aber die Hilfe ein, sobald sie Arbeit gefunden 'hr.tr• Solche Tätigkeit kann nicht als reine Philanthropie!!:- zeichn et werden, sondern sie. ist nationale Aufbauarbeit. Die Konimissi :n mag zuerst mehr \erteilt haben,;!!- absolut 1n!twv;:׳iig war, weil sie dies für ebsser hielt, als Hilfsbediirl.ige überhaupt ohne Mittel z!t lassen, aber seit die Lommijsion Ordnung in die Geschäfte der Institutionen gebracht hat, die Unterstützungen erhalten, ist eine wesentliche Aendcrung in dieser Hinsicht eingetreten. Die Rechnungen dieser histitutioncnj 8«wie die Listen der Empfänger von Unterstützungen werden regelmäßig von sachverständiger! Personen geprüft.*' Der amerikanische Handel in Paläsiina Nach einer Meldung der ,.Schweizer Export-Revue“ haben sich!5 amerikanische Handelsgesellschaften unter dem Namen ״American Foreign Trade Corporation“ mit einem Grundkapital von 20 Millionen Dollar zwecks Ausdehnung des Handels nach dem nahen Osten zusammiengesclikissen. Die Zentrale dieser Gesellschaft wird in Konstantinopel sein. Filialen werden in Smyrna. Syrien und Palästina eingerichtet. , größerungc.11, selbst für Ausschmückung, in der Art wie die Legung der Mosaik selbst : wer weiß es? Denn augenscheinlich gehört sie zu einer Synagoge. Der Napie, mit dem sie genannt ist, ist sehr sonderbar: atrah gadichah ״Der Heilige Ort“, und er erinnert an den Ausdruck, der, wie Philo uns erzählt, von den Essenern gebraucht wurde, ״die heiligen Plätze“, d. 11. die Synagogen. Es ist bekannt, daß die Essener gerade in jenen Teilen an der Mündung des Jordans und des Toten ,Meeres lebten. Dies jedoch beweist noch nicht notwendig, daß das Datum unserer Mosaik in eine Zeit fallen muß, wo es noch Essener gab .- d. h. zu Beginn des christlichen Zeitalters. Aber dieser Ausdruck kann vielleicht auf eine Ueberlieferung essenischen Ursprungs zurückgeführt werden, möglicherweise durch die Vermittlung einer jener seltsamen jüdischen oder jüdisch-christlichen Sekten wie die Nazarener, die Gibeonitcn usw. Denn, gemäß einer Reihe von Betrachtungen, für die hier nicht der Ort ist, *werden sie in der ausfüJüicIien Monographie erklärt!werden, von der dies hier nur ein kurzer Auszug ist Ich bin geneigt, das ,Datum dieser Inschrift so spät anzusetzen, wie die historischen ׳Verhältnisse es zulassen. Die Tatsache, daß wir es mit einem Mosaikfußboden zu tun haben, ist nicht die kleinste dieser Erwägningen, denn die allen galiläiseheu Synagogen, welche bis ins zweite Jahrhundert mach Christi zurückgehen, hatten hoch kenne Mosaikfußböden. Alle ihre Fußböden ■waren *ms großen steinernen Fliesen. Der Ort, wo die Mosaik gefunden wurde, und wo natürlich die Synagoge stand, ist die Gegend einer alten Stadt, von welcher noch charakteristische Spuren zu sehen sind. Ich selbst habe sie vor beinahe 50 Jahren besucht. Welche Stadt ist es gewesen, erbaut in der Ebene von Jericho nahe dem starken Strom, welcher am Fuße des QuarantanaGebirges entspringt und von den Arabern ״Ain-Duk“, ״die Quelle Duks“, genannt wird? Der Name Duk ist zweifellos ,ein Ueberbleihse! von Dok, der Feste, wo irn zweiten Jahrhundert vor Christo sich jene schreck liehe Tragödie abspielte, welche mit dem Tode des berühmten hasmonäischen Fürsteii Simon Maccabiitis endete, welcher von seinem eigener. Schwiegersohn, Ptolenüius, dem Gouverneur von Jericho, überfallen und ermordet wurde. Ain Duk!hat den Namen, aber nicht die genaue Lage des maccabäischen Dok bewahrt, wdches zweifellos nicht weit davon, aber ein wenig weiter in den Bergen gelegen war. Ich habe •früher die Hypothese aufgestellt, daß jener Ort die Stätte des Noara des Flavins JoscpJms ist, von ■welcher ■der Tetrarch Arclielaus, der Sohn des Herodes, die!Wasserleitung gezogen bat, um die Palmengarten von Jericho zu bewässern. Des Noara ist dasselbe wie das Na’aran des Talmud und das Noorath des Eusebius und St. Jerotne, welche in ihrem Namenverzeichnis versuchen, es mit dem bi bksehen Noorath im Lande Ephraim zu identifizieren. Hierüber geben sie uns zwei wertvolle Informationspunkte; erstens, daß das Noorath ihrer Zeit fünf römische Meilen von Jericho .entfernt lag (ungefähr in der gleichen Entfernung wie jenes Ain Duk von Jeridi-o), und zweitens, daß die Stadt noch von Juden bewohnt war. Dies zeigt, •daß dort noch ein jüdisches Zentrum existierte nach der •endgültigen Zerstörung des politischen Judentums durch Hadrian. Nur war dieses Zentrum noch zu einer viel späteren Zeit in Blüte, wie durch die Schriften nachgewiesen ist, auf die ich oben bezug nahm. Diese bringen uns bis zum 4. und 5. Jahrhundert, gerade in das byzantinische Zeitalter. In Noeros, wird erzählt, nahe dem Douka־ berge, hatten sich einige fanatische Juden angesiedelt und pflegten heftige Angriffe gegen die Mönche des Berges zu machen. Dieses Noeros gehört ohne jeden Zweifel zu der Serie gleichlautender Ortsnamen, von denen, ich oben eine Reihe angeführt habe, und über• dies entspricht es den topographischen Verhältnisse»• Eäs ist natürlich klar, daß das, was von der .Mosaik übrig geblieben ist, vollständig ausgegraben werden muß Aber es ist ebenso wesentlich, unter dem Fußbode* selbst Nachforschungen anzustellen. Denn vielleicht kann in den Fundamenten der alten Synagoge von Noeros irgendeine geheime unterirdische Vorratskammer, ge־ funden werden, welche archäologische Schätze enthält, (Nach dem ,;Jewish Chronide“, 17. Okt. 191t.) Per Arb kunft v* |ii stinei K. Z. des Land Plätzen w das Bauw Außer de! und den 1 verschiede Tel Awiw für Gescl werden g $0 daß t Arbeiter i mehrere < Seilschaft infolge w sehe inl fehl aufgenotn Juden, sie weg zwungi doch in gen der größere müht siel Groß Ge ddc! rufen. E und sän* suchen, t und Uri־ für die institutc, Mitteilun Stadt JeT In E der jüdfc die unte immer f W.aad f Debatten Die alte 30 Jahr Wahlred sehe W־ Familien haben, liehe Sd Die reren St lieh gest üouverr grüßt י N at io daß da« befahl Hatikwi Kundge holt vw« Hotel , Gouwn Gerne» hebräisi arabiscl ln von je Beim S Aaroi den. U beim r naiint der he kleidet, men s< K. ((XE,’ tkm) v System Distrii entspr! Haupt׳ genchl Mejdel distric Ramal (Subdi (Subdi Die s< in Jet sehen anlag« die l deren Grüne nistisc einer Verhii und! britisc nach von j gültig wie נ von י■ H