Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 76 (31.10.1919)
- Date
- 1919-10-31
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 6?־ JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 567 l I l ג > r r ו t ו 1 i r r e e ti f* <• י n n e ti u L it :r s r- ״1 t, rf- 1s 2i e £ xi 11 ־1: l; .8■ ¬ו¬ ¬ו m LT;h מ 2r e. as :11 hl :it m ul :h io ueoo־? ce tid gin di tei en ite :11! de en K. ch •en len 1ml .11: r unks- ׳er- :in-!!es 1en ität en, ÜBT.־ len didie ־schecben ein tschechisch-nationales Mitglied entaiulten) und d.urch die späteren Wahlen /um Landtag!nd /um Gemeinderat, deutlich zu erkennen gegeben ab״), daß eine jüdischnationale Stimmung unter den mlcn’ herrscht. Das Mitglied der Nationalversammlung, er Abgeordnete Stricker, wies mit aller Schärfe laraiif hin, daß die Nationalisierung des österreichischen udcntums immer weiter fortschreite und daß ein falsches;ild entstehe, wenn inan die Juden, weil sie Deutsch ,]s ihre Umgangssprache sprechen־, der deutschen Nation ureehnen würde. Die Sozialdemokraten wie die Christich-Sozialen hätten bei den Wahlen ihr Deutschtum ,uHerordentlich stark in den Vordergrund der Wald- •ropaganda gestellt. Ebenso seien die ürolkknitschen!ationalistisdi. Er verlange, daß das freiwillige Be- ,enntnis zur jüdischen Nation bei der Volkszählung ־zum uisdruck gebracht werden dürfe und stellte den Anra״: ,,In die Zählblätter ist neben der Rubrik ,,Um-;angsspraclie“ auch die Rubrik ״Nation‘‘ aufzunehmen, ’)as Bekenntnis zur jüdischen Nation ist zulässig.“!11 der darauf folgenden Aussprache ereignete sieh um etwas Merkwürdiges. Der Staatskaii/.Ier Dr. Renner leigerte sich, die jüdische Nation als eine eigene Nation 1׳ die Rubrik aufztmebmen. 1:1־' hielt den Prozeß der sätionalisierung des Judentums für noch nicht ab-ge- •chlossen u11׳d glaubte, daß bei der Zählung, die nur eine Un'gabe der Verwaltung sei, es nicht angebracht sei, ,ich in diesen inneren Prozeß ltineinzumischen. Es gebe kein Gesetz, bei dem für die staatliche Verwaltung Pis jetzt das Judentum als Nation in Betracht kämme. Alle Einwendungen tles Abgeordneten Stricker, er solle die Juden selbst frei entscheiden lassen, oder die Bemerkung, daß die sozialdemokratische Internationale, die;üdisdhe Nation kenne, verhallten uugehört. Der Staatskanzler beharrte auf seinem Standpunkt, daß er die Juden erst dam« als Nation anerkennen könne, wenn sie selbst mit sich im klaren seien. Obwohl einige andere Redner sich dainn für die Aufnahme der Rubrik ״jüdische Nation‘־ in die Zähl bogen ausspraclien, wurde für diesmal davon abgesehen, weil die Drucksachen für die Volkszählung bereits angeschafft seien!! Die Haltung der Regierung sowohl wie der National- Versammlung ist in Anbetracht der politischen Stellung, .!in das jüdische Volk sich in der gesamten Ueffentüehkeit, nicht zuletzt durch seine Anerkennung auf der Friedenskonferenz sowohl wie auf den Sozialistenkomferetizen errungen ha(, unverständlich und vorsintflutlich. Es wird auch in Zukunft dafür sorgen, daß seine Existenz selbst der österreichischen Nationalversammhin־״ und Regierung bekannt wird. Miljukoffs und Burzews Appell gegen die Judenpogrome J.P. Z. Der ehemalige russische Minister des Aeullem zu Zeiten Kerenskis, Paul Miljukoff, und der bekannte russische Revolutionär Wladimir Burzew haben;1:1 General Denikin ein Telegramm gerichtet, worin sie ihm auffordern, die energischsten Mittel zu ergreifen, um keine Pogrome irr den neuen von ihm eingenommenen (iebioten zuzulässen. Im Telegramm wird auch gefordert, Denikin möge eine genaue ,Untersuchung der bisherigen Pogrome einleiten und die Schuldigen streng bestrafen. Denikins ״Rechtfertigung“ der Pogrome J.P. Z. In seinem Antwortschreiben auf die Vor- Stellungen wegen der schauerlichen Judenpogrome versucht üenifein die Ursache der Pogrome zu ״erklären‘‘. Er schreibt, daß an allen Orten, aus denen die Boisehe- 'ästen vertrieben worden sind, massenhaft ermordete Christen, zerstörte mul geplünderte Kirchen gefunden "erden, während es unter den Juden gar keine Opfer :g־be und auch die jüdischen Synagogen unangetastet wEheben seien. Dies reize die einmarschierenden Soldareii, die ihren Zorn auf die jüdischen Einwohner ent- Wen, Denikin erklärt auch, daß er einen strengen Befehl -Agen die Pogrome erlassen, habe l Jnglüeklich erweise bezeugen die neuestens eingelangten Berichte, daß dieser Befehl auf die verwilderte Soldateska keinen Eindruck .-:einacht habe. Zweifellos bedarf man einer viel stärkeren 'Lieht, nls es die Dcnikirischen ״Ukase“ sind, um den Pogromen Einhalt zu gebieten. Laut ״Jewisli Times“ "'ird jetzt in den entsprechenden einflußreichen Kreisen Lü.uI »ns eine rührige. Tätigkeit entfaltet, um üi wirkeimer Weise ׳weiteres Blutvergießen so weit als möglich zu verhindern Zweierlei Recht Die beiden jüdischen Abgeordneten des ehemaligen wtcrreichischcn Parlaments aus. Ostgalizien, Stern und Pv'i/es, haben ihren Eintritt in den polnischen Landtag «1״gemeldet. Sie haben jedoch eine verschiedene Behänd-!l»1g erfahren. Der Abgeordnete des Wahlkreises P>11c/acz, Bürgermeister Bernhard Stern, der im ehe- 1״aligen österreichischen Parlament dem Polenkhito angehörte, ist ohne weiteres in den Sejmi aiufgenommen ";<״ den. Dagegen wurde dem Abgeordneten ’Reizes div Aufnahme verweigert und die Angelegenheit zunächst xiiK'r Kommission zugewiesen. Der Abgeordnete Reitzes "ar bekanntlich im österreichischen Parlament der ein- ׳׳ > g c Vertreter der sechs nralhitndert- Bi 11 s c n d Juden Ostgaliziens und durch seinen Eintritt m den Sein hatten die ostgaüzisehen Juden auch 1"י Warschauer Parlament einen Vertreter gehabt. Es sdic-iiit nun, daß den polnischen Machthabern eine solche Vertretung unangenehm wäre und sie verstehen des- "egtn, dem Abgeordneten Reizes Schwierigkeiten zu machen. Den Vorwand hierzu bietet eine authentische Interpretation tles gewesenen Ministerpräsidenten Moraczewski, der seinerzeit die Verordnung über die 'Zulässigkeit des Eintritts der ehemaligen österreichischen Abgeordneten aus Ostgalizien i'n den polnischen Landtag erlassen hat; Akiraczewski hat jetzt erklärt, daß sich diese Verordnung lediglich auf ,,polnische“ Abgcordnete bezogen hat. Damit rechtfertigt man die An- Wendung von zweierlei Recht gegenüber dem ass'.milatorischeu und dem nationalen Juden. Man verschließt die .Augen vor der Tatsache, daß der assimilatorische Jude niemanden hinter sieh hat, während der nationale Jude die serlisinalhuiiderttuusend «stgalizisdien Juden vertritt, die als nichts anderes betrachtet werden wollen als als Juden. Es ist klar, daß eine solche Politik, die eine offenkundige Ungerechtigkeit darstelh, nichts anderes ist als eine Vergewaltigung der jüdischen;Mitloritat, die man stumm machen will. Au diesem Kurs der polnischen Politik hat bis heute auch der von Polen unterschriebene Vertrag über den Miiniritätcnschutz nichts geändert. Den Herren, welche immer wieder den Juden die Notwendigkeit der Anbahnung freundlicher Bezieht!״- gen zwischen Juden mul Polen predigen (und unter diesen wohlmeinenden Ratgebern sind auch gewisse au:;- ländische Juden), kann die Tatsache wieder eine Hinstratim! dafür sein, mit welchen Mitteln die Polen selbst die Herstellung eines unmittelbare!) Kontaktes mit den Juden und die Mitarbeit der Juden im Staat erschweren. Es kann nicht wundern, wenn die Juden dadurch in die Opposition gedrängt werden. Eine äußerst charakteristische Maßnahme, die scheinbar auch im Auslände noch nicht genügend gewürdigt wird, ist der rücksichtslose Ausschluß der Juden von tler 1. e m b e r g v 1־ Uni v e r s i t ii t, der vielen 1 limtlertcn jüdischer Studenten die Fortsetzung ihres Studiums unmöglich macht. Der Rektor der Lembergcr Universität hat erklärt, daß allen Ausländern das Studium freisteht, von Inländern jedoch nur denjenigen, die iin polnischen Heer Militärdienst geleistet haben. Da nun die Juden infolge ihrer Neutralität im polnisch-ukrainischen Kon״ flikt ins polnische Heer nicht eingetreten sind, sind sie von der Universität ausgeschlossen, und es ist bis heute nicht gelungen, eine Aufhebung oder!Milderung dieser grausamen Verfügung durchzusetzen. Die natürliehe Folge kann mir sein, daß die Juden versuchen müssen, ,;'111 de« ukrainischen Fakultäten, deren Eröffnung bevorsteht, Aufnahme zu firulen. Dam wird natürlich wieder das Geschrei über jüdische Illoyalität in der pol- 11 Ischen Presse und ÜeffentUehkeit kein Ende nehmen. Solange es in der offiziellen polnischen Politik, < 1. set/gebung lind Praxis zweierlei Recht gibt, kann der von de!1 Juden ersehnte Friede zwischen Polen und Juden nicht hergestellt werden. Einnahmen des J. N. F. vom 1.1. 1. II. 1919 loooooo looooo An der im Jahre 1919 aufzubringenden Million fehlen noch 121 500 M. Dies Ergebnis zeigt, daß die Million für 1919 noch keineswegs gesichert ist. 121 500 Mark müssen in den noch übrigen 9 Wochen dieses Jahres aufgebracht werdet!. Nur durch äulicrste Unterstützung jedes Einzelnen kann das Ziel erreicht werden. Jüdische Abgeordnete im Seniorenkonvent des polnischen Sejm Die ständig wiederholte Forderung der jüdischen Abgeordneten im polnischen Sejm, ipi Seniorenkoiivcnt vertreten zu sein, ist jetzt ertüllt worden: Herr Dr. Thon wird dieser Vertreter sein. Vom Jüdischen Nationalfonds D i e Gartenstadt Nordau. - - S e 1 b s t b e - Steuerung in Pa 1 ä st in a: Sanieru 11 g s - arbeiten in der E m e k - J e s r e e I. - A n sied- Jung von Legionären. Die vor kurzem eingeleitete /Aktion zur Aufbringung eines Zehnmillionenfonds für die Errichtung einer Nordau -Gartenstadt in Palästina hat in. weiten Kreisen lebhaften Anklang gehnden. Eine zunächst unter den führenden Zionisten eingeleitete Sammlung größerer Beträge hat bisher 101gende Summen ergeben: A. B a m d a s-A11twerpcn 2500 Frcs., Jean Fischer- Antwerpen 5000 Frcs., Oscar Fischer- Antwerpen 5000 Frcs., Boris Goldb erg-London 3000 Frcs., Isaac G o 1 d b e r g - London 200 £, J. H. Kann-Haag 5000 Frcs., M. Lev in- Antwerpen 5000 Frcs., A. N a i d it s c h - Paris 5000 Francs, J. Ro soff- London 50 ־£, Julius Simon- London 50 L, Samy T o 1 k o w s k y - London 100 2 [>r. Chajirn f eizraa!1 n - London 100 L. Zur Propagierung der Idee der Gartenstadt ״Nordau“ ist eine schön ausgestattete Schrift in Vorbereitung, die gleichzeitig in mehreren Sprachen erscheinen soll. Sic wird neben einer Würdigung Nurdaus, Aufsätze über die natKHialükoiKimisdie und architektonische Bedentung von Gartenstädten in Palästina von hervorragenden Autoren enthalten. Der Gedanke der Errichtung v.m Gartenstädten in Erez-Israd hat in jüngster Zeit im Lande seihst Wurzel gefaßt mul von verschiedenen Gruppen gelangen an die Verwaltung des J.N.F. Ansuchen um Ueberlassnng von Erbpaetitbode.1 zwecks Errichtung von C iartenstadtsiedlun-gen. Die grolle Bedeutung des j. N.-F. für den Aufbau unserer historischen Heimat wird nirgends so stark empfunden wie in Erez-lsrael selbst. Führende Persönlichkeiten fast sämtlicher Parteien und Richtungen der dortigen judenheii haben einen Aufruf an die;üdisclic Bevölkerung Palästinas und Syriens zur Sammlung Itir den J.N.F. erlassen. 111 Jaffa wurde ein Komitee gegründet, das in mustergültiger Weise die Nationalfonds-Arbeit 111 Palästina organisiert und einen genauen Verteilungsplan über die für das laufende Jahr autzubriiigende Summen auigestellt hat. Die ״Seihstbest e u e r 1111 g soll auf alle Juden des Landes ansgedehnt werden, und die jüdische Arbeiterschaft Paliistinas erklärte sich bereit, eleu Ertrag׳ eines Arheitstages dem j.N. E. zu überlassen. Die Kolonie .Mel- 11 a in i e hat auf Anregung der ortliodüxen Kolonisten in diesem Jahre das für ,,Triima“ und ״Maassei־“ eingesammelte Getreide zugunsten tles J. N. F. verkauft. Auf den Nationalfonds-Böden in Emek-Jesreel und in Galiläa sind A s s a n i c r u 1׳ g s;1 r b e i t e n größeren Stiles in Angriff genommen worden, in der Umgebung M e r c h a w j a It s werden alle Sümpfe ausgetrocknet, auf den Sumpfstellen Eukalyptus-Haine gepflanzt 11ml die Abflüsse und Wadis, die sich vom kleinen Heniioi! in die Ernek ergießen, durch ein System von Kanälen reguliert. Durch die Assanierungsarbeiten in Kinore th sollen außer den Farmen des J.N. 10 auch die Kolonicn Kinereth und Bethania fieberfrei gemacht werden. Das ganze Ufer des Kinereth-Sees und Jordans soll auf einer Strecke von mehreren Kilometern reguliert und durch Mauern befestigt werden. Die Ebene zwischen Bethania und Kinereth wird entwässert, und die Jordanbucht zwischen Daganinh lind Kinereth zugeschüttet. Das durch I);unmeinbruch im Laufe der letzten Jahre augesammelte juniatr.vasscr soll mittels Windturbitie» und Motoren in das Fhifibett abgeleitet werden. Auf den Ueberrislen des alten römischen Aequaduktcs /.wischen Duganiah und Melliamie soll eine Eisenbetonbrücke über den Jordan errichtet sverueiT. Zur Aiisiedlung von 100 d e in o b i 1 i s i e r t e n I.!: - gioiiiiren bat die New Yorker A c h u s a h - /u o 11 - Cunim«invaeltli ein größeres Areal in der Emek- Jesreel gepachtet, darunter auch 1000 Dunam Roden des j. N. F. in Merchawjah, wo in kürzester Zeit zemetttierte Baulichkeiten *errichtet werden sollen: Die Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds im Juli, August und September Der Korrespondenz des J.N.F. entnehmen wir: 111 den Monaten Juli/August betrugen die Spendeneinnahmen des J.N.F. 433 44(1.— Frcs. Sie verteilen sich nach der Höhe der Beiträge abgestuft auf folgende I Länder: | Nordamerika 9904. -- Doll., Argentinien 18544 ־.. Pesos, Deutschland 129 786.. M, England 1359,610,,- I Pfund Sterling, Polen 116 840.— M., Südafrika 820 18.10; Pfund Sterling, Palästina 496,542.- - ägypt. iE, Galizien!91998.-- K1־., Holland 5161.— Hfl., "Elsaß-Lothringen 10666.. Frcs., Tschedio-Slowakien 29 306.-- Kr., Frankreich 9261.-- Frcs., Oesterreich 39 610.— Kr., Südslawische Länder 48 472.— Kr., Schweiz. 4372.- Frcs.. Singapore 109.. *2, Italien 6509.— L״ Belgien 3060. - brancs, 78ü, - Hfl,, Dänemark 2971.— Kr., Griechenland '3035. Dr., Ganada 505.. Doll., Aegvpten 103,101. ägypt׳. k, Estland 6430.— M., 'China 57,131. X, Australien '2.-- 52. Im Monat September!5)16 sind für den J. N. I׳. 230 818.- - Frcs. au Spenden eiugegangen, die sich auf folgende Länder verteilen: England 1533.15.5.-— k, Beigarien 244 252.-- l.cvas, Deut sei» land 102 657. Af., Rumänien 62 000.-- Lei, Nordamerika 258 —.15־, Palästina 285,705. ägypt. 2, Holland 2660. Hfl.,’ Belgien 5000,- Frcs. uiid;116.- - Hfl., üstgalizien 43202. - - Kronen, Westgalizien 33 534,-- Kr., Deutscliösterreich 31 053,-- Kr., Frankreich T312.-- Frcs., Norwegen 1864.-- Kr., Niederld.-Indien 1152.— Hfl, Schwei/ 2337.- - Frcs., Ganada 353.— 8, Aegypten 56,8.77.— 2, Schweden 781.- - Kr., Kuiland 872.--- M., Litauen 232, Mark, Griechenland 5905.- - Dr., Tunis 20.-- Frcs. Eine Koloniegründun^ in Palästina Die. zionistische P a 1 ä s t i 11 a k o in in i s s i,׳» u teilt mit, daß das A 111 e r i e a 11 Zion (i 0 m!1ז o!1 - Wealth eine neue Kolonie in Galiläa namens B a 1 f o u r i a für demobilisierte jüdische Soldaten gründet. Aus dem Telegramm ist nicht ersichtlich, ob bereits Schritte zur Gründung geschehen sind oder ob ihre Gründung erst beschlossen wurde. Wir würden die Gründung der Kolonie als den Anfang der neuen Palästinaarbeit auf das herzlichste begrüßen, wenn uns auch der Name etwas sonderlich erscheint. Eine rheinische Achusa Alle Interessenten für eine auf der Gr1md!a<rc von Pflänzlings- und Gartenbau zu errichtende Ach u s akö I תס i e in Palästina erhalten ■nähere Auskunft durch den Zionistische'« üruppenverband in den besetzt «1 Gebieten Deutschlands, Co ln, zu Händen des Herrn Justizrat Dr. B o d e n h,e i!11 e r, Cöln, Flohenzollernring74 ־. 1 Zahlt die Zionistensteuer! || ■-Ä