Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1919-10-28 · Heft 75 (28.10.1919) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 75 (28.10.1919)
Date
1919-10-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2652135-2652210--12594-2670244
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 588 |U ED!SC HE .RUNDSCHAU N 75 ,,Kampf mit der Geographie“ — das Wort sjasnmt von Weianann — müssen und können wir gewinnen, jetet eberrso, wie es früher der Fall war. Und schließlich brauchen wir eine häufige Zu- 1 sammenkunft der Leitungen der einzelnen Organi- ן sationen. Dies alles zu schaffen, kam: nicht schwer! sein. Hoffentlich sieht die Zentrale die Notwendigkeit dieser 'Maßnahmen ein, die erforderlich sind, tun das gegenseitige Vertrauen zu heben, die Bildung eines einheitlichen Willens in der üesamtorgani-! sation herzustellen und die Einheitlichkeit der!Arbeit ] zu garantieren.! Plenarsitzung des Zentralkomitees An der vom 2. bis 4. November in Berlin statttindenden Plenarsitzung• des Zentralkomitees wird außer den Mitgliedern des E. A.C.: Prof. Dr. Warburg, Dr. Han tk e und Dr. Victor Jacobson auch Ur. Kupp in teilnehmen. Die Tagesordnung lautet: 1, Unsere Stellungnahme gegenüber dem Actians- Granite. De Diskussion wird durch ein Referat־ von Herrn Dr, Victor Jacobson eingeleitet ״erden. 2. a) Jüdischer Kongreß in Deutschland. (Referent Rose n - blüth.Jfb) Gesamtorganisation des deutschen Juden- Irans. Verband der deutschen juden. (Referent Klee.) 3. Palästinaarbeit. (Referenten Weinberg, Walter Moses.) 4. Unsere Jugendarbeit. (Referent Blumenleid.) 5. Etat für 1920. 6. Erhöhung des Schekels. 7. Festsetzung des Termins des Delegierter.tage«. Vom Delegiertentag in Chicago Der 22. Delegierten tag der Zionisten Amerikas, über den die ״Jüdische Rundscliau“ bereits kurz berichtet hat, dauerte fünf Tage, vom 14. bis zum IS. September und ־war vom 714 Delegierten beschickt. Während der ganzen Woche konnte man in Chicago eine Menge nationaljüdischer Fahnen und Begrüßungsplakate auf den Straßen und Plätzen sehen. Auf dem Rathawse wehte die jüdische Flagge. Anläßlich der Tagung fanden eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen und Kundgebungen statt, an denen viele Tausende teilnakmen. Die Sitzungen des Delegiertentages fanden im Theater ״Auditariwn“ statt, dem größten Saale Chicagos. Trotzdem konnte der Saal nicht alle Gäste1 fassen. Ins Präsidium wurden in der ersten Sitzung, die besonders feierlichen Charakter trug, die Herren Mack, W i s e und Lip sk y gewählt. Zur eigentlichen' Geschäftsordnung ging die Tilgung erst in׳ der zweiten Sitzung über. Den Delegierten wurde ein *76 Seiten starker gedruckter Bericht vorgelegt, der!ausführlich die Tätigkeit der Organisation in den Vereinigten Staaten im Laufe des Berichtsjahres schildert. De Leiter der einzelnen Ressorts ergänzten den Bericht in mündlichen Referaten. Herr Jakob de Haas, der Jetzt in das Große A.-C. kooptiert worden ist, verweilte besonders bei der Tätigkeit dar ז> al ä s t i na - kommission, in der die amerikanischen Zionisten stark vertreten waren. Die Kommission ordnete das H i! f s - werk und das Schulwesen in Palästina, die sie in chaotischen Zuständen als Folge des Krieges vorfanden. Die sanitäre Expedition, die die amerikanischen Zionisten entsandten, erwies sich׳ als segensreich ■für die Bekämpfung der Krankkeifen und die Sanierung des Landes. Die jüdischen Aer/rte tragen auch viel dazu bei, das Z u - sammenleben von Juden und Arabern harmanisch zu 'gestalten. Die Zahl der jüdischen Legionäre aus 'Amerika betrug 2722. Das Register der nach Palästina Uefbersiedelnden beträgt jetzt 4061 Personen mit einem Gesamtvermögen von rund 4 Millionen Dollar. Henriette Szold berichtete über das Wachstum der Zionistischen Presse in Amerika, über das Eindringen des zionistischen Gedanke ns in die jüdischen Studentenkreisc, über die erfolgreiche H ebra isi erung der Jugend (allein in New York gibt es 40 h ebräi sehe Jug endve reine) und über die großangelegte zionistische Pröpaga n da in. allen Staaten Nordamerikas. י ln den weiteren Sitzungen referierten Prof. Frankfurter und Br a nd eis über die zionistische Politik. Der erstere sprach mit begeisterndem Pathos über die Unabhängigkeitunserer Palästinaford erung von den Relativitäten des Tages. Zwar machten unsere Legionate den Kampf um die Macht mit, zwar errangen wir herrliche Erfolge auf dem ׳Felde der Diplomatie, höher aber als all dies steht unsere gerechte Sache selber, die als solche von der Welt anerkannt worden ist und die wir im Geiste der Gerechtigkeit zu verwirklichen habe». B r a n d e i s entwickelte ein konkretes Prograrwn der Palästinaarbeit Als Hauptpunkte stellte er auf: 1. Die Ausrottung der Seuchen, besonders der Malaria; 2. den Erwerb von Boden in großem Maßstabe, sowohl durch den Nationalfonds, als durch Achusoth und Genossenschaf ten; 3. die Aufforstung in weitarn Maße; 4. die künstliche Bewässerung׳ und 5. die Errichtung der hebräischen U niveisirät _ Prinzipielle Debatten haben auf der Tagung nicht stattgefundea. Leidenschaftlich debattiert wurde nur über die Organ isationsformen. Zur Annahme gelangten folgernde Beschlüsse: ״Me Zionisten Amerikas äußern ihren Wunsch dahin, daß der Zionistische Weltkongreß sofort nach Klärung der politischen Zukunft Palästirns einberufen werden soll, um die zionistische Arbeit zu regeln und zu konzentrieren. ״Die Chicago er Zionistentagung ersucht das Actions-Comite, alle zionistischen Zentralinstitutioneil sobald als möglich nach Palästina zu überführen. Der nächste ׳Zionistenkongreß soll in Palästina staufinden. Falls 'dies unmöglich sein wurde, schlägt die zionistische Organisation Amerikas vor, den Kongreß in Amerika abtzuhalten. Der Delegiertentag verpflichtet die amerikanischen Abgeordneten des kommenden zionistischen Kongresses, dahin zu winken, daß der Kongreß ' ein harmonisches Verhältnis zwischen den bestehenden S o ndergruppen im Zionismus herbeifyhrt, um eine Einheitlichkeit in der Palästinaarbeit zu gewährleisten. In bezug auf Palästinaarbeit wurde beschlossen a) Mittel und Wege zu finden, um einen Handelsvetkehr zwischen Palästina und anderen Ländem, besonders Amerika, herzustellen; b) einen Ausschuß bei der Leitung der Organisation einzusetzen, um die Frage der bevorstehenden Massen- Wanderung nach Palästina zu behandeln; c) die Gesellschaff Achusath-Zion beim Bodeneinkauf in Palästina zu unterstützen; d) alle Kräfte anzuwenden, um das Land seuchenfrei zu machen; e) die erforderlichen Mittel anzuwenden, um der ChaJukkah ein Ende zu machen und sie durch Arbeitshilfe zu ersetzen; f) von der Zionistischen Organisation aus den Legionären die Ansiedlung• in Palästina zu ermöglichen. Feiner beschloß die Tagung, daß die Ortsgruppen ein Viertel ihrer Einnahmen für Kulturarbeit zu verwenden haben, die ein wichtiger Bestandteil der zionistischen Arbeit sei. Jeder Zionist soll zur Erlernung des Hebräischen angehalten werden, wobei die Organisation genügende Lehrgelegenheiten zu sch affen hat. ( Das Budget für das kommende Jahr ist wie folgt angenommen: Für die Weltorganisation und die Palastinakommission 1642 615 $; für die Entsendung von Sachverständigen nach Palästina 50 000 $; für die Errichtung chemisch-industrieller Laboratorien in Palästina 25 000 $; für eitlen Fonds zugunsten der Zionistischen Organisation Polens, Rumäniens usw. 150000 $; für die zionistische Organisation in Amerika 530 000 $; für einen Reservefonds 25000 $; für Propagandazwecke 2590(», insgesamt 2 927 515 f. Die Tagung, die sehr sachlich verlief, wurde in gehobener Stimmung geschlossen. Es herrschte die Zuversicht, daß die Zeit des Wartens vorbei ist, und daß Taten unmittelbar bevorstehen. Was ist mit den jüdischen Internierten in Galizien? Aus Wien wird uns geschrieben: Bekanntlich haben die Polen aut ihrem Vormarsch in Ostgalizien zahlreiche jüdische Zivilisten ohne Angabe näherer Gründe unter Vorschützung von allerlei Verdaehtsmomenten gefangen genommen und hallen sie seither interniert Unter den Internierten befinden sich einerseits angesehene Führer des galizischen Judentums, andererseits auch Frauen und! Kinder. Sie alle sitzen jetzt schon wochen- und monatelang im Gefängnis und scheinen der Vergessenheit anheimgefallen zu sein. Bisher hat man es nicht für nötig־ gehalten, die Untersuchung gegen sie durchzuführen und die Internierten entweder, falls Gründe zur Anklage vorhanden sind, dem׳ ordentliehen Verfahren zuzuführen oder aber sk freizulassen. Das Lemberger ״Tagbla tt״ erinnert in einem dringenden Appell an das furchtbare Los dieser Unglückliehen. Das Blatt, das unter polnischer Zensur erscheint, schreibt vielsagend: ״Wenn ihr wüßtet, was wir wissen, dann würdet ihr alle, ihr Sechsmalhunderttausend ostgalizische Juden und mit euch das jüdische Volk ein so gewaltiges Wehklagen! erheben, daß die Machthaber es hören müßten: Befreit die%efangenen Juden!“ Wenn dem polnischen Staate daran liegt, der Welt zu beweisen, daß er nach den Erschütterungen der ersten Zeit die Entwicklung zu einem׳ geordneten demokratisehen Staatswesen anstrebt, dann wird er eiligst dafür sorgen müssen, daß diese unerhörte Grausamkeit ein Ende findet. Es ist eines Kulturstaates unwürdig, Gefangene, und seien sie auch no-ch so schwere Verbrecher, monatelang im Kerker schmachten zu lassen, ohne sie vor ihren Richter zu stellen. Darum heften wir, daß es nicht nötig sein wird., daß erst die Kultur weit ihre Stimme zugunsten der *internierten Juden in Galizien erhebt Vom Leben der juden in Rumänien (Von unserem rumänischen Mitarbeiter.) Der Kongreß der rumänischen Zionisten Nach vielen Jahren der Unterbrechung kamen am 1. September die rumänischen Zionisten in Bukarest zusanunen. Dieser Zusammenkunft gingen heftige innere Kämpfe voraus, die zwischen der Bukarester Zentrale und der Mehrzahl der Ortsgruppen einerseits und den» Präsidium der rumänischen zionistischen Landsmannschaft zu Galatz andererseits ausgefochien wurden. Das Präsidrum hatte den Kongreß nach Galatz ein berufen, während die Mehrheit für eine Tagung in Bukarest war. Dfer Vorsitzende der rumänischen Föderation, Herr M. Heinrieh Schein, trat zurück, und es wurde ein neues provisorisches Komitee ernannt, das den Kongreß nach Bukarest einberief. — Demi Kongresse blieben Herr Heinrieh Schein, die Paale-Zionistische Partei, die Bessarabische, Bükowinaer und die Siebenbüigische Landsmannschaffen fern. Herr Schein und die zionistischen Verbände der neuerworbenen Gebiete sandten bloß Begrüßungs- und Entschuldigungsschreiben. Die Tagung charakterisierte sich haupsächlich durch die Behandlung und Erledigung zweier Fragen, und zwar die der Organisation und die der Kulturarbeit Die Organisation wuide in einschneidender Weise geändert, indem die Leitung einem kleinen Komitee, bestehend aus fünf Ressortleitern, mit dem Sitz in Bukarest, und einem großen Komitee, bestehend £118 zwölf Pro- Nr. 75 vinzmitgtedem, übertragen winde. Dein alten Präsidium formte keine Decharge erteilt werden, da jede Unterlage für die Kontrolle der Buchführung fehlte, und die mit der Kontrolle beauftragten Revisoren ihren Auftrag der Versammlung zurückgeben mußten. Vorn alten Vorstande der rumänischen Landsmannschaft wurde nur Herr Schein wiedergevvähät, und zwar ins große Komitee. Der Kongreß setzte ein neues Budget in Höhe von 300 COO Lei fest. Auffallenderweise wurde das Palästina-Referat sehr wenig erörtert und keine neuen Gesichtspunkte oder Be- Strebungen trafen hervor. Es fehlte offenbar — und das wurde auch betont die zum großes Teil poale-zionistische J״Z cnd. Ein interessanter Zwischenfall wurde dadurch hervorgebracht, dal durch die nur hebräisch und jütisch geführten Diskussionen bei einer den Kulturfragen gewidmeten Sitzung sich eine führende rumänische Tageszeitung veranlaßt sah, Alarm zu schlagen, daß die Juden die rumänische Sprache boykottierten und daraus eine Staats»ftaire machte. Die Herren Dr. Niem! ro w e r »:ul Dr. Nacht sprachen über die kulturelle Frage und die hebräische Erziehung. Hoffentlich bleibe» die angenommenen Resolutionen: Die Errich - tung eines hebräischen Lehrerseminars, die Herausgabe eines hebräischen Wörterbuch es und andere nicht, wie so oft in , Rumämeu, auf dem Papier. R.-A. Mischu W e i 15 m 5 u m hielt das O r g a n 1 - s a t ion sreferat, das nachher mit einer Ergänzung einstimmig angenommen wurde. Außer dem kleinen Komitee Soll die rumäiuschc zionistische Föderation »och aus einem großen Komitee bestehen, das alle drei Monate vom kleinen Komitee zu einer Sitzung zusammengerufen werden soll. Die Provinz •organisiert sich in lokalen Zentren, die Anweisungen von der Bukarester Zeateile erhalten, während diese ihre Anweisungen von der Leitung der Zionistischen Weltorganisation erhält. Dr. Nacht sprach über die Notwendigkeit, hebräische Lehrer zu erziehen, eine hebräische Zeitung herauszugeberg wofür der in ßvT’mrabien lebende Dichter Jacob Kahn sich interessiert, hebräische Lehrherauszugeben, die jüdischen Gemeinerobern und eine höhere Töchterzu gründen. Dr. Niemirower schlug ein Mitglied der Leitung der Föderation kulturellen Fragen widmen soll; ein spezielles Sekretariat errichtet werden bü ch er den zu s chufe vor, daß sich den es 9011 Die dritte Tagung der Stockholmer Weltberatung der Poale-Zion ,tische!der bevorste ] ratung sah si lagen des 1 1 eingebürgert{ •: und für 1 unterziehen. iNachman S;; t i s c 11 e [leidenschaitlii Idie in 'der B Inungsverschi׳ ]treten ließ alle Tejle \v 1 um die ,Acht bewegung an |1md tief fee seitigt. Die IWel'iverband Uian, aus de [stehend, suir Resolutionen | einstimmig י Oktober, 1 maßen laute für hebräische und jüdische Kultur, für die Kultur der Landessprache und die Jüdische Kultur in den anderen Weltsprachen. Das Kulturressort soll für die Vermittlung der großen Kulturideen der zionistische» Weltorganisation sorgen, für die Herausgabe vob h ebräisch en, j ia i sch en runnä n ische n und anderen Werken; für die Pflege der jüd i - sehen Kunst und Musik und׳ für die Verbrc!- tung der lebendigen hebräischen Sprache. Das Palästinareferat hielt Herr J. W. Steiner. Er schlug ein rumänisches Palästinaamt vor. Keiner soll nach Palästina auswandern, der nicht von diesem Amte mit einem entsprechenden Zeugnis versehe» ist. Außerdem betonte er die Bedeutung des Palästina-Aufbaufonds. ln das von R.-A, Weidmann vorgeschlagene kleine Komitee wurden die Herren Dr. Niemirower (Kultur), Ing. Kann er (Organisation), Josef H erscov 1'c 1 (jugendorganisa tion), Ing. Gottlieb (Palästinaressort) und Bernhardt (Finanzen) gewählt, ln das große Komitee wurden gewählt: Heinrich Schein- Galatz, Dr. Nacht- Focsani, Dr. Isac Leo n~ Braila, Schalem M a y e r - Falticen-i, S. Bleicher- Braila, S c h a c h t e r ־ Jassy, S. Driemer - P.-Neamt, Dr. B r e z i s - Ploesti, Noel B ri ng - Focsani, Frau Schönberg- Jassy, Dr. Apothe ker - Craiova und M. R a b i 11 o v i c i -׳Jassy. — Auf dem Kongreß wurde» für das Hebräische Lehrerseminar zirka 35 000 Lei etzeichnet, für den Aktioaisfonds zirka 30 000 Lei. — Der Kongreß wurde in einer Nachtsitzung von Herr» Dr. Niemirower durch eine hebräische Ansprache und unter den Klängen der ״Hatikwah“ geschlossen. Die hebräische Sprache an den jüdischen Schale» Die Zionistische Kulturkommission und der Zentrale Zionistische Ausschuß, Bukarest, haben an alle jüdische« Schulkomitees die Aufforderung geschickt, den Unterrieht der lebendigen hebräischen Sprache in den Vordergrund der jüdischen Erziehung zu stellen. Die jüdisch» Zeitungen weisen auf die Unausführbarkeit dieser Absicht wegen Mangels an hebräischen Lehrern und Lehrbüchern hin. .1׳ ״Die Sc I in Palästina, I tcnden und | wird durch ] eigenen N11 I Bedeutung ׳ ן gefährdet. Die Leb I!nassen ford I nlsatioussyst 1 sierten koo; Land, der I Volkseigenti nehmmi.gen, I brauchs uni auf den '01 I Wohnung, \ | Volksbildung Diese s schließt die j rang, verlei der jüdisch( gegenwärtic ן Zeit des en j die kapital!; ן volles Paläs Diese v | nur dann '! klasse ihre verwendet, im langen schützt un intemationa die kapitale Palästina f Während im 'Zentrum der ersten beiden Tatgirage* der Stockholmer 'Beratung die Qrganisatiansfragea des Verbandes, die ,Fragen der sozialistischen Politik und die Probleme der Diaspora standen, war tfie dritte Tagung 'der Beratung, an der die Vertreter de» Land es Parteien von. Palästina, Polen, Amerika, Ukraine und Deutschland Und die Mitglieder des Verbandsbüros teilnafwnen, fast ausschließlich den Problemen der bevorstehenden Palästina-Tätigkeit gewkimcL Der Leiter des poale-zionistischen Palästina-Amtes in Jaffa, Ephraim Blumenfeld, referierte ausführlich über die wirtschaftliche tund )politische Situation «m Lande ,während der schwieligem Kriegsjahre und schilderte auf 'das eingehendste die neu geschaffene» Verhältnisse nach 'der englischen Okkupation. Uetoer Wesen und Inhalt der zionistisch-sozialistischen Verein*־ gung ״Achduth H aawoda“, die sich den» Welt־ verbände der Poale-Zian amgescMossen hat, referierte der Führer des landwirtschaftlichen Arbeiterverbandes i» Paläsitna und gegenwärtige Redakteur des Organs der Achduth-Haawoda, Berl Katznelson. Ueber die Probleme des Haschotn er sprach der Begründer and Leiter des Haschomer, Israel ScKochat Die Beratung* war sich in ihrem Entschluß etaig, eine neue Epoche der Palästinaarbeit in der poale-aic- 2. E Die F in der g׳ die politis der bedci Gefahr br Grundlage! die sofortig zur 1produ Europas t getrieben 1 Einwander in dieser י Zion der auf die T setzen, in zu vertiefe planmäßig Schaffung Grundlage Die f poale-zkmi I’aliistinaa Selbstverv! den, Natk zu führen in Palästii I n d fordern: 1. die m i s s i o 1 heilen, z\ zur Orga 2. di( sehen S t nisationsf' jüdischen 111 d p e r a t i' haben di bedingun!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.