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Jüdische Rundschau · 1919-10-24 · Heft 74 (24.10.1919) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 74 (24.10.1919)
Date
1919-10-24
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 74 Seite 5*3 74 UEDISCHE RUNDSCHAU ״ge« ichte! ״<ia( »ppe« :um» I den De t e r ireak■ ein ei f.; ant Beirmee jene» anstis heniders : ein•!teilen t dar, eburt, ution, : ein, reakmnien tferien ׳1׳ der *märe r, Mt e Beklieht wie irppen darf aeitier r Be• eurde, I rer• tenlcregen :nen.״ sische! alte :taten, ■n des t hat, üden• tstan• Frei• Meten sehen » dar• über :h die (1 die fcasus 1 Bolblieb, iltnis• e der :nsch• g und sich ißland it auf meind der 1 entiropas , (vor rar in •tische räisch lidisch grudische cheint!g der ie be• 1“ und & jetzt! wersation r teil;-Zion i scheu vieler- »hoch- 011 im dem r aus ihrer;!jeder inin- (ayon- Serbe!־ Tiflis, denen tional• Regieru das t dem formel Ihr Juden atwzuarteiten. Der Rat beschloß, eine* h e - br* liehen Text vorzuschlagen. Für Palästina ist das Interesse unter den Kau- Insusjuden groß. Um: für die kommende Emigration «ne breite finanzielle und soziale Baas zu schaffen, tnfsdiloß sich das zionistische Komitee in Baku, einen Palästinarat ins Leben zu rufen, zu dem alle jüdieben Parteien und Berufsgruppen hinzugezogen werden!ollen, die etwaiges Interesse an der Besiedelung Pa- ״iütinas haben. Es wurden an alle Organisationen und Parteien Einladungen zur Gründlingssitzung des Palästinarates verschickt. Da aber von den politischen Parteien nur die Zionisten, die Zcire-Zian und die Pu.ile-Zion Vertreter schickten, so konstituierte sich der Rat,, der aus 12 Personen bestand, wie folgt: Fünf Mitglieder des ,Palästinaausschusses der Zionistischen Organisation, zwei Vertreter der Zeire-Zion, ein Vertreter der Poale-Zfen, je ein Vertreter der Kaufmann-!diaft, der Handwerker und der freien Berufe und ein Vertreter der Bergjuden. Der Bakuer Palästinarat erwies sieb als eine praktische Einrichtung. Seine erste Arbeit war die Errichtung einer Uebersiedlung sjrnossenschaft, die ihre Mitglieder mit Kredit *ur Uebersiedlung nach Palästina versieht. Außerdem Äiirde ein Bürt> eröffnet, das für eine genaue Registrierang und Vorbereitung der Emigration nach Palästina .sorgt. Rumäniens Stellung zum Nationalitätenschütz Die rumänische Regierung hat die Unterzeichnung des Vertrages mit der Entente abgelehnt, weil ihr die darin enthaltenen Bestimmungen über den Minoritäten- ״cliutz unannehmbar erscheinen. Es verlautet, daß Ruminien in den neu erworbenen Gebietsteilen (Siebenbürgen, BeßaraMen) zur Gewährung der von der Entente geforderten Sicherungen bereit ist, aber nicht in dem alten rumänischen Stammland. Inzwischen bemühen sich einflußreiche rumänische Kreise mit Erfolg, die englische Deffentlichkeit darüber aufzuklären, wie Vorbildlieh die Behandlung der rumänischen Juden stets gewesen sei. So bringt der ״Near East" am 13. September einen Bericht seines Bukarestcr Korrespondenten! der Unter der Ueberschrift ״Die Minoritäten-Klausel“ n. a. folgernde, Rim in Bukarest eingeredete ״Tatsachen“ »nitteilt: ״Wie auch immer die Vorstellungen sein mögen, welche der Friedenskonferenz gemacht worden sind, die Tatsache bleibt bestehen, daß die Juden in Rumänien nicht schlecht behandelt vvorden sind, wie die große Anzahl einflußreicher und wohlhabender Angehörigen jener Rasse bezeugen, welche hier vor dem Kriege ganz befriedigt und friedlieh lebten und welche, mit Ausnahme gewisser bürgerlicher und politischer Rechte (!! Die Red. der ״J. R.“) dieselbe Freiheit wie jeder Rumäne genossen. Durch das Dekret vom Januar erlangten die Juden in ganz Rumänien und seinen ausgedehnten Territorien, wo sie, beiläufig, etwa '/,״ der ganze» Bevölkerung bilden die gleichen Rechte, welche dieses Volk in allen Teilen der Welt, Großbritannien nicht ausgenommen, genießt. Doch die Friedenskonferenz versucht, in den sanften Gang der rumänischen Verwaltungsm aschine einzugreifen, indem sie für ihre Befreiung von gerichtlichen Verpflichtungen an ihrem Sabbat eintritt, und überdies sollen sie das Recht haben, den Völkerbund bei jeder Frage der Verwaltungspolitik anzupfen, mit der sie nicht vollkommen übereinstimmen. Die Resultate, die sich aus dem Bestehen eines solchen Privilegiums ergeben werden, können etwas verworren werden!“ Aus dieser Mitteilung erfahren wir also, daß es den rumänischen Juden vor dem Kriege bis auf das Fehlen gewisser bürgerlicher und politischer Rechte recht gut gegangen ist Bekanntlich durften sie fast keinen Beruf ausilben, keine rumänische Schule besuchen, außer wenn Rumänenkinder nicht mehr zur Ausfüllung der leeren Plätze vorhanden waren, Auf derselben Stufe der Wahrheit steht die Nachricht über das Jamtardekret, das bekanntlich keineswegs die bürgerliche Gleichberechtigung sicherte Die Schulfrage in der Bukowina L. Z. B. Der Jüdische Nationalrat für die Bukowina erörterte in seiner Sitzung vom: 28. und 24. August unter anderen Gegenständen auch die Schulfrage. Es wurde von Professor Lecker vorgeschlngen, daß in den unteren Klassen der Schulen H e - bräisch und Jüdisch als Unterrichtssprache eingeführt werden sollten, während in den oberen Klassen die bisherigen Sprachen bleiben müßten, die dann langsam ebenfalls von den nationalen Sprachen des jüdisehen Volkes ersetzt wenden könnten. Gegen diesen Vorschlag wandte sich Professor Scherer, der vorschlug, probeweise für ein Jahr in den unteren Klassen nur Hebräisch zur allgemeinen Unterrichtssprache zu machen. Dieser Vorschlag wurde mit 28 zu 27 Stirn־ men angenommen. •Jj. P. Z. In der Bukowina haben alle n ationalen Minoritäten, die Ukrainer, die Deutschen und die Juden, Wahlenthaltung für die Wahlen zur Konstituante proklamiert. Sie begründen diesen Schritt mit gleichlautenden Proklamationen, in denen sie erklären, daß sie durch die Wahlkreiseimteilung vergewaltigt werden, daß das Proportionalsystem für die Abstimmung nicht zugelassen wurde, daß die Wahlagitation durch Standrecht, Belagerungszustand und Preßzensur verhindert würde. » Für den 25. und 26. Oktober wurde eine Lan - d e skonf e reaz der Bukowinaer Zionisten nach Czernowitz einberufen. Die Tagesordnung tetzt sich aus einem pal» tisch-zionistischen, einem Paläitina-, einem kulturellen und organisatorischen Teil zuwmrnien. Bulgarien und der Minoritätenschutz Bulgarien hat, wie I. P. Z. meldet, bei der Friedenskanferenz gegen die Minoritätsklausel in einer Note protestiert und gleichzeitig eine Denkschrift überreicht, in der die günstige Lage der bulgarischen Juden dargestellt wird. Es habe nie Zurücksetzungen der Juden in Bulgarien gegeben, im. Gegenteil habe Bulgarien jüdisehen PogromflüchtlIngen aus andern Ländern stets bereitwillig die Tore geöffnet. Bulgarien habe auch niemals eine Assimilation seiner jüdischen Staatsangehörigen erwartet, sondern das nationale Judentum in jeder Weise gefördert. Es ist richtig und;uich von jüdischer Seite oft anerkannt worden, daß die Lage der bulgarischen Juden stets zufriedenstellend war. Es’ ist aber völlig irrig, wenn in der Denkschrift angenommen wird! daß die nationale Autonom ie nur als Schutz gegen Pogrome und Ausnahmegesetze gefordert werde. Vielmehr glauben wir, daß sowohl die entsprechende Anteilnahme der Juden am öffentlichen Leben als auch die Freiheit ihrer kulturellen Entwicklung zur Autonomie überall da führen müsse, wo eine nicht zu kleine, ihres Volkstums bewußte jüdische Gruppe lebt. Türkei Der Jüdische Nationalrat und che Jüdische Gemeinde in Konstantinopel haben beschlossen, sich an den Wahlen für die Konstituante nicht zu beteiligen, weil der Wahlmodus, nach dem die Wahl erfolgt, das Recht der Minoritäten nicht garantiert. Der Obiberrabbiner hat dem Großwesier voll diesem Beschluß Kenntnis gegeben. * Durch eine Verordnung des Kriegsministers werden Juden, Armenier und Griechen in gleicher Weise vom Wahlrecht befreit. Ungarn Ministerpräsident Friedrich für einen christlich-nationalen Staat Ministerpräsident F ri edrich der ungarischen Republik fiat sich, wie es nicht anders zu erwarten war, immer mehr zu einem christlich-nationalen, d. h. antisemitisehen, Programm öffentlich bekannt, ln einer Rede, die er in Keszthely, einem Orte Transdanubiens, hielt, sprach er von der glaubensfeindlichen Internationale und der destruktiven Riehtung, die nunmehr von der c h r i s 11 i c 11 - n a - tionaJen Richtung abgelöst worden sei. Nachdem er dann energisch versichert hatte, daß er nicht * gesonnen sei, andere als christlich-nationale Tendenzen unter seinem Regime zu dulden, und daß er sich nicht mit Sozialdemokraten, die so leichter Dinge Kommunistenführer und erst dann wieder Sozialdemokraten wurden, an einen Tisch setzen werde, fuhr er fort: ״Man sagt, daß in Transdanubien der weiße Terror herrscht, daß die ״Fried riebsbuben“ ehe armen unschuldigen Juden hängen. Nun, ich übernehme die Verantwortung für das, was geschieht, ln Transdanubien gibt es keine Judenverfolgung, sondern eine Konwnunistenverfolgung.“ Es ist merkwürdig, wie schnell Herr Friedrich seine Anschauungen wechselt. Noch in Nr. 71 der ״Jüdischen Rundschau“ haben wir gemeldet, daß er sich unter der Wucht der erhobenen Anklagen dazu bequemen mußte, nicht nur die Juden v e r f o!־ gungen einzugestehen, sondern sogar eine Kommission zu dem Oberkommandanten Horty zu entsenden, um Verhandlungen zur Vermeidung eines Bruderk r i eg es gegen die J ude-n einzuleiten, und heute leugnet er bereits wieder, daß e» überhaupt Judenpogrome gegeben habe. Sollte diese Wandlung darauf zuriidezu führen sein, daß er sich jetzt, nachdem die englische Nation (wie er in derselben Rede sagt) als erste anerkannt habe, daß Ungarn ein großes LJ11recht widerfahren sei und sich verpflichtet habe, Ungarn zu versorgen, erheblich sicherer fühlt? Bezeichnend ist auch die aus Budapest kommende Nachricht, daß bei Eröffnung der Vorlesungen der Handelsakaaemie in Budapest die christlichen Hörer die Hörsäle verlassen wollten, weil sie nicht mit israelitisehen Hörern zusammenbleib eti wollten. Trotzdem der Direktor versucht habe, die Studenten von ihrer Absicht abzubringen, hätten diese eine vierzehntägige Schließung der Universität durchgesetzt. Herr Friedrich aber, der so eifrig versicherte, daß in Ungarn das G e - setz herrschen würde, hat bisher nichts von sich hören lassen. Die Budapester Gemeinden zu den Judenverfolgungen Die Jüdische Gemeinde in Budapest hat eine» Aufruf an die ungarische Nation veröffentlicht, in der sie betont, daß jüdische Religion und jüdisches Familienleben jede Identifizierung von Judentum und Komrmmismus ausschließen. De Tatsache, daß viele Bolschewiki jüdischer Rasse seien, schmerze die Juden sehr, aber die Juden lehnen jede Gemeinschaft mit ihnen ab. Jüdische Kaufleute, Gewerbetreibende und Grundbesitzer hätte« nicht weniger!unter dem Kommunismus gelitten, als die Christen. Uns scheint dieser Aufruf ittcht gerade sehr viel Würde zu verraten. Anschwellen der Taufziffer In Ungarn Wie ״Egyenlöseg“ mitteilt, findet in Budapes t seit dem Ausfhöre» des Kommunismus eine starte ' Taufbewegung statt. Während der Diktatur Bela Kims ließen sich §03, seit seinem Sturz 1121 Juden taufen. Diese Tatsache steht nicht vereinzelt da. Auch in Berlin ist die Zunahme der Taufen bzw. Austritte aiis dein Judentum, wie das ״Berliner Jüdisch* Gemeindeblatt“ zeigt, in raschem Steigen begriffen. Schekelversammlung in Wien ln Wien fand am׳ Sonntag, den 12. Oktober, eine überaus zahlreich besuchte Schekelpropaganda• Versammlung statt, deren ausgezeichnete Referate mit großem Beifall aufgenommen wurden. Adelt Böhm sprach über die gegenwärtige politische Situation und erörterte die Probleme des Aufbaus in Palästina, Dann sprachen 'Gemeinderat Dr. Pia sc likes und Dr. Leon Reich, letzterer über die DLasporaprobleme im An- Schluß an seine Pariser Erfahrungen. Den Schluß der Tagung bildete das Referat des Abgeordneten Stricker. Ausschluss der Juden aus der österreichischen Armee? Die christlich-sozialen Abgeordneten Dr. Gimpel und Genossen halvn in der österreichischen National- Versammlung beantragt, daß Juden in der künftigen österreichischen Armee nicht dienen dürfet!. Dieser Antrag wurde gerade an• derti Tage der Ratifizierung des Friedens Vertrages gestellt! Er soll offenbar dazu dienen, dem schwer lim seine Existenz ringenden jungen deutschösterreichischen Staate die verloren gegangenen Sympathien der Welt wieder zu gewinnen. Jüdische Kinder aus Oesterreich im neutralen Ausland Unter Leitung des Jüdischen N a t i on a 1 jra t e s für Deutsch-Oesterreich haben WO jütische Kitgler aus Oesterreich ihre Ferienzeit in Holland verbringen können. Die holländischen Juden sandten die Korden für die Lokomotiven, die die Kinder nach Holland brachten, im ganzen ist es dem Natkmalrat gelungen, 2300 jüdische Kinder in neutrale Länder, nach der Schweiz, Dänemark und Holland zu senden. Die Kinder haben sich gut erholt und sind inzwischen nach Oesterreich zurüdkgekehrt. Das neue jüdische Palästina Die Bedeutung großer aufwühlender Ereignisse im Leben der Völker besteht darin, daß sie Möglichkeiten ans Licht bringen, von denen sich die vergangene durch sie zum Abschluß gelangende Epoche nichts hat träumen lassen; neue Möglichkeiten, die weite Ausblicke eröffnen, die in Wahrheit ein Zeitalter schaffen; neue Kraftquellen, deren Tiefe und Mächtigkeil noch unbekannt sind. Sie auszuwerten, aus ihnen die künftige Entwicklung voraus schauend zu zeichnen, ist eine Aufgäbe, die ebensosehr den kühlen Verstand des mit den wirklichen Verhältnissen und Zusammenhängen der Dinge vertrauten und rechnenden Politikers erfordert wie den Blick des Sehers, in dessen Geist sich die rohen Keäftemassen bereits zu einem Zukunftsbüde formen. In der Geschichte des jikhschen Volkes ist die englische Deklaration Vom 2. November 1017 in Verbindung mit den unigestaJtenden Ereignissen auf dem palästinensischen Kriegsschauplätze ein solcher Wendepunkt. Dadurch ist die Frage des Aufbaus des Landes Israel in ein akutes Stadium gerückt. Und es ist der natürliche Ausdruck dieser Umwandlung der Verhältnisse, daß sofort dis Problem erörtert wurde, welche neuen Möglichkeiten der jüdischen Zukunft sich aufgetan haben, welche Kräfte freigeworden sind, welche Entwicklung zu erwarten ist, und welchem, Ziele es zuzustreben gilt. Eine Erörterung, die natürlich von einem imgemein praktischen Interesse ist, da ihr Ergebnis den Umfang und die Intensität der Vorbereitung, der Fundierung des Aufbauwerkes entscheidend beeinflussen muß. Eine auf diese Probleme eingestellte Arbeit ist das Buch Ruppins. ״Aufbau des Landes Israel“. Nawratzkis soeben erschienenes Buch': ״D a s neue jüdische Palästina“ ist nicht aus dem Geist dieser aktuellen Probleme herausgebore»!, trotzdem nicht zu verkennen ist, daß der* von dem, Ereignis des 2. November ausgehende Impuls dem Verfasser die Feder geführt hat Nawralzki beschränkt sich darauf, durch Darstellung dessen, was jj>s zum heutigen Tage ge- ■worden Ist, eine weitgehende Orientierung über die bisher in Palästina geleistete Arbeit zu ermöglichen und in diesem Zusammenhang die Fragen zu behandeln, die das bisherige Palästina aufgeworfen und noch ungelöst gelassen hat. Er weiß, daß eine solche Beschränkung in dieser Zeit, in der alles auf die Tat hinweist, unzureichend ist, und fühlt sich deshalb veranlaßt, im Vorwort als Ergänzung der Darstellung seines Buches ein kurzes Programm der künftigen Organisation der Arbeit in Aussicht zu stell«!, aus dem man ersehen wird, wie in seiner Vorstellung das heutige zum neuen jüdischen Palästina erwachsen soll. Sieht man von dieser allgemeinen Einstellung des Buches ab, die dem Bedürfnis und der Forderung des Tages nicht ganz entgegenkommt, so wird *Man es als eine willkommene Neuerscheinung begrüßen dürfen. Demi wenn wir auch mit Recht davon ausgehen, daß das künftige Palästina, wie es durch den Umschwung der Ereignisse in unser Blickfeld getreten ist, auf neuen Fundamenten sich erheben wird, so sind wir uns doch darüber klar, daß das gegenwärtige Palästina bereits manche Elemente der Grundlegung enthält, daß in ihm eine Unsumme von Erfahrungen und Ergebnissen beschlossen liegt, die nutzbar gemacht werden müssen, daß das Palästina in seinem augenblicklichen Zustande #

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