Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 72 (14.10.1919)
- Date
- 1919-10-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 564 JUEDISCHE RUNDSCHAU Gesandtschaft hierfür vorgemerfrt tawl müssen warten, weil der Abtransport unmöglich ist. Unter diesen Umständen ist es ganz unbegreiflich, was der Ausweisungsukas eigentlich bezwecken sollte. Der polnische und der ukrainische Gesandte haben sofort Protest eingelegt, in Prag mußte man schnell versichern, daß man gegen Tschecho-Slowake« nicht Vorgehen werde, Rumänien drohte mit der Ausweisung sämtlicher Deutsch- Österreicher. Eine unübersehbare Flut von Gesuchen um Aufenthaltsbewilligung überschwemmte die Aemter, so daß ein Heer von Beamten wochenlang mit der Aufarbeitung beschäftigt sein wird, ganz ungeachtet der Papiernot. Der Jüdische Nationalrat, der che Vertretung und den Schutz der Flüchtlinge übernommen bat, war den ganzen Tag über von Menschenmassen belagert und hat selbst viele tausende Gesuche ausgefertigt. Der Jüdische Nationalrat hat auch bei den Behörden interveniert und keinen Zweifel darüber gelassen, daß er Grausamkeiten und Roheiten gegenüber den jüdischen Flüchtlingen nicht z u 1 a s s e u werde. Denn die einzige Wirkung des Ausweisungsbefehles konnte nur die ,Sein, daß der Mob alle jüdischen Flüchtlinge, die er nach dem: 20. September in den Straßen sab, als widerrechtlich anwesend und daher als vogelfrei betrachtet. Die Regierung war auch selbst genötigt, gegen Ende der Frist in offiziellen Verlautbarungen zuzugestehen, daß die Durchführung unmöglich ist. Zurückgezogen aber ist der lächerliche Befehl nicht worden. Aber die Geister, che Herr Sever gerufen! hat, wird Oesterreich jetzt-nicht los, und die sozialdemokratischen Machthaber müssen allmählich einsehen, was sie sich selbst eingebrockt haben, Die reaktionäre Agitation hatte nun eine Möglichkeit, sich ungeschminkt auf die Gasse m wagen: die republikanische Regierung hat ihr selbst die Handhabe geboten. Durch zahlreiche Flugschriften, Plakate, Zettel aller Art wurde die erste große Versammtung für den 23. September, den ersten Tag Rösch- Haschanah, in die Volkshalle des Rathauses einberufen. Hw Zweck sollte sein, daß das Volk selbst sich von der Anwesenheit der ausgewiesenen, aber doch noch Wer verbliebenen Ostjuden befreie. Es wurde zu ״Taten“ au f g e f o rd e rt, der ״Zahltag“ in Aussicht gestellt. Die Agitation wurde noch genährt durch die Vorgänge im benachbarten Ungarn, wo sich die weißen Garden ganz ungehindert die unerhörtesten Bestialitäten gegen Juden erlauben. Es verbreitete sich sogar das Gerücht, daß ungarische weiße Garden zu dem angesagten Pogrom nach Wien kommen wenden. Die Judenschaft, insbesondere der vorwiegend von Juden bewohnten Bezirke, war in großer Aufregung, und (Me Studenten, Turner usw. formierten eine jüdische Selbstwehr. Am Tage der Versammlung ereignete sich nun der aufsehenerregende Fall, daß der Vertreter der Vereinigten Staatten von Amerika, Mr. Ha l s to n, beim Staatskamzler T>r. Renner erschien und an ihn die Anfrage richtete, ob die Gerüchte über bevorstehende Pogrome begründet seien; er machte ihn •aufmerksam, daß derartige Ereigwisse die öffentliche 'Meinung der Vereinigten Staaten gegen Oesterreich sehr nachteilig beeinflussen würden. Dr. Renner gab beruhigende Versicherungen und tatsächlich hat auch die Regierung alle Vorkehrungen getroffen. Die Brücken zur Leopoldstadt waren vor dem Demonstratkuiszug abgesperrt, und es ereigneten sich nur kleine Zwischenfälle. Die Sache ist damit aber keineswegs erledigt. Es wird weiter gehetzt und für den 5. Oktober ist wieder eine deutschnationale Massenversammlung einberufen, deren Teilnehmer gesonnen sind, sofort an die Veranstaltung eines Pogroms zu schreiten. Obwohl die Intervention des amerikanischen Vertreters deutlich gezeigt hat, in welchen Abgrund die gewissenlosen antisemitischen Elemente den Staat treiben, scheint man doch keine Mittel zu finden, um ihrer Agitation wirksam entgegenzutreten. Die nervöse Stimmung hält daher auch in der jüdischen Gasse an. Man sieht mit größter Besorgnis in die Zukunft und ist sich dessen bewußt, daß mir ein enges Zusammenhalten aller Juden die Gefahr abwenden kann. Es sollte aber nicht vergessen werden, daß die Urheber dieser Pogromhetze letzten Endes jene jüdischen Sozialdemokraten gewesen sind, ■welche aus der bekannten Assimilantenpsychologie die Hetze gegen die Flüchtlinge begonnen haben. Frankreich erkennt Hebräisch als lebende Sprache an Dem ״Journal des Debats“ zufolge hat Professor EU Anteti in Alexandrien sich an das französische Unterrichtsministerium mit dem Verlangen gewendet, auch das Hebräische in die Liste der lebenden Sprachen aufzunehmen, die die Kandidaten des Baecalaureats für Mittelschulen als zweite Sprache bei den mündlichen Prüfangen in lebenden Sprachen angeben dürfen. Begründet hat er diese Forderung damit, daß mehr als 6 Millionen Juden hebräisch sprächen, daß es in Palästina eine offizielle Landessprache sei und daß die jüdische Jugend in Aegypten sich heute außer arabisch und englisch ebensogut hebräisch ausdrücke. Die hebräische Sprache habe sich an den dortigen Schulen volles Bürgerrecht erworben, wenn auch die französische Sprache die Grundläge des Unterrichts bleiben werde. Auf Grund dieses Berichts sowie eines vom ״Obersten Unterrichtsrat “erstatteten Gutachtens ist nun ministeriell entschieden worden, daß das Hebräische in Zukunft in Aegypten als eine zweite lebende Sprache bei den Baccaiaurcatsprüfungen zugelassen sei. Nr. 72 Palästina Dr. Weizmann zur Frage der Verwaltung in Palästina Wir haben hl der ״Jüdischen Rundschau“ bereits über eine Korrespondenz des Jerusalemer Berichterstatter der ״Times“ berichtet, in der auch die Frage der zukünftigen Verwaltung Palästinas berührt wurde. Angesichts der Wichtigkeit dieser Frage hat sich der ״Jewish Chronicle“ an Dr. Weizmann mit der Bitte gewendet, seine Ansichten darüber darzulegen. Dr. Weizmann hat darauf dem ״Jewish Chronicle“ folgende Antwort zugehen lassen: ״Die britische Regierung ist vollstendig bekannt mit den allgemeinen An - schauungen der zionistischen Organisation bezüglich der Wrwaltumg Palästinas untereine mMandat. Einerseits hat die zionistische Organisation nicht eine jüdische Kontrolle Palästinas verlangt, andererseits hat sie aber gefordert, daß die Regierung und die Verwaltung Palästinas in Uebereinstim*- mung mit der Bestimmung des Landes — unter einem Mandat — als der jüdischen nationalen Heimstätte eingerichtet werde. Dies bedeutet erstens, daß die gegenwärtige jüdische Bevölkerung Palästinas zugleich als Vertretung des gesamten jüdischen Volkes angesehen werden m!uß, das sich geistig mit Palästina identifiziert, und daß ebenso die Zukunft des Landes als die des jüdischen Palästina zu betrachteni st. Der gegenwärtige Anteil der Juden an dem System der Regierung und der Administration Palästinas muß durch dieses Prinaip bestimmt werden. Zweitens muß die Regierung des Landes so zusam in engesetzt sein, daß sie die schleunigste Entwicklung Palästinas zur jüdisch-nationalen Heimstätte gewährleistet, und es müssen alle politischen, administrativen und ökonomtsehen Bedingungen geschaffen werden, die dieses Ziel sicherstellen. Drittens muß der Anteil der Juden in Pa - lästina und des jüdischen Volkes an dem! Systemder Regierung und Verwaltung des Landes wachsen, parallel der fortschreitenden Ent- Wicklung des Landes zur jüdischen nationalen Heimstätte. Die Abgabe, wie die zionistische Organisation sie versteht, besteht darin, Palästina so schnei! wie möglich sojüdisch wie mögli ch zu mache n^ ohne dabei die arabischen Interessen zu verletzen, und in diesem Zusammenhänge mißt die zionistische Organisation den Ökonomischen Mitteln die höchste Wichtigkeit bei. Die erste der ökonomischen Grundlagen des jüdischen Palästina ist der freie Zugang zum׳ Lande. Die zionistische Organisation wacht sorgfältig über der Beobachtung aller existierender Rechte, sie ist aber überzeugt, daß die todWirtschaftliehe Bevölkerung ohne jede Schädigung der Nichtjuden um das Vielfache anwachsen kann. Im Gegenteil ganz wie die arabischen Nachbarn der jüdischen Kolonien von den jüdischen Kolonien Nutzen gezogen haben, so werden die Fellachen, die jetzt furchtbar arm sind und auf das Gröbste von den Effendis ausgebeutet werden, infolge der jüdischen Kolonisation des Landes zu einer glücklicherem Lebensführung gelangen. Die zionistische Organisation weiß sehr wohl, daß 1 n - dustrie und Handel zugezogen werden müssen, um zum Maximum der jüdischen Beäedlung des Landes zu gelangen. In den nächsten Jahren wird die Ausführung von öffentlichen Arbeiten besonders nutzbringend für die Einführung, den Unterhalt und die Akklimatisierung von jüdischen Einwanderern sein, und die zionistische Organisation verlangt für sich das Recht, öffentliche Arbeiten auszuführen und andere großzügige Maßnahmen zur Entwicklung des Landes zu treffen. Es ist klar, daß all diese Arbeiten! zur Erschließung des Landes schnell und wirksam! nur durch das jüdische Volk ausgeführt werden können, das allein den Willen, die Fähigkeit und die notwendigen Hilfsmittel dazu besitzt. Die zionistische Organisation legt den größten Wert darauf, daß bei diesem! Entwicklungsprozeß die allgemeinen Interessen an der Spitze stehen, aber es Rann keine Rede von der Ausschließung des privaten Interesses sein.“ Die Grenzen Palästinas werden soll, daß sie das ökonomische Leben und dj( ökonomischen Aussichten eines jüdischen Palästina bei einträchtigt, damit ein jüdisches Palästina keine beredt] tigten Beschwerden Frankreich gegenüber hegen möge] Eine solche Grenze würde einen sehr ernsten politisch( Fehler "von Frankreich darstellen, denn es würde siel wegen eines Gebietszuwachses von ein paar Quadrat] meilen in eine feindselige Beziehung zu dem neu erricht teten Palästina und zum nationalen Gefühl der Gesamt] judenheit setzen. Das würde in der Tat ״die Erbschaft für eine Schüssel Suppe verkaufen“ heißen. Glücklicher] weise liegt keine Gefahr für eine derartige Haltung derl französischen Regierung vor. Wir haben vielmehr gutes[ Grund zu der Erwartung, daß Frankreich bezüglich[ des Grenzproblems eine großzügige und edelmütige Hai tung an den Tag legen wird. Wie soll also die Nordgrenze Palästinas fixiert wer-| den? Nach dem Sykes-Picotschen Ueberemkoinmen lief die Grenzlinie unmittelbar nördlich von Acco bis zum| Südende des Tiberiassees. Eine solche Linie schneidet[ einen Teil Galiläas ab und amputiert Palästina. Sie[ könnte weder mit historischen noch strategischen, nod!| ökonomischen Gründen verteidigt werden. Dis war reine[ Phantasie. Das haben auch die Franzosen anerkannt,[ die verstehen, daß das jüdische Palästina ein inte grales Palästina sein muß. Wie soll man aber| bestimmen, was ״ein integrales Palästina“ ist? Mart könnte das historische Argument in den Vordergrund[ rücken und sagen, Palästina soll das geschichtliche Palästina sein. Aber hier entsteht wieder die Frage: Welcher Zeitpunkt in der Geschichte soll die Grundlage] bilden, die biblische oder die römische Zeit oder die[ Zeit der Kreuzzüge oder der türkischen! Herrschaft?[ Wenn wir die Definition cler Bibel annehiperq so geraten wir wieder in Schwierigkeiten. Während! nämlich in der[ Bibel der Ausdruck ״von Dan bis Beer-Seba“ häufig] wiederkehrt, werden die Grenzen des Landes der Verheißung an anderen Stellen bezeichnet als ״vom! Eupl1rat| bis zum Bache Ägyptens“. Man muß also zur Lösung[ der Frage andre Faktoren hinzunehmen, in der Hauptsache strategische und ökonomische . Eine gute strate-| gische Grenze Palästinas nach Norden kann und »Ute auch fixiert werden. Wir haben nicht die Absicht, das[ strategische Moment in diesem Augenblick zu unterstreichen. Dias könnte mißverstanden werden als einl Mangel an Vertrauen zur guten Nachbarschaft mit den Franzosen. Vom! Standpunkt der Zukunft Palästinas aus[ ist eine gute ökonomische Grenze ungleich wichtlger als eine gute strategische, und die beiden müssen| nicht unbedingt identisch sein. Der Schlüssel zu einer guten ökonomischen Grenze I Palästinas ist das Wasser. Wenn die unfruchtbaren Ländereien Palästinas bewässert •werden müssen, wenn] man der Industrie in Palästina mit elektrischen Kraft* aiilagen zu Hilfe kommen muß, dann müssen die Reserven] an Wasser zur Verfügung Palästinas stehen. Es existieren vier Hawptquelten für die Beschaffung von Wasser-| kraft. Die erste bildet der Litani-Fluß, die zweite! die Quellen des Jordan, die dritte ist der ewige Schnee auf dem Hermon und die vierte sind die durch das] trans-jordanische Plateau gehenden Nebenflüsse des! Jordan haben, sondern für die ökonomische Entwicklung mon — werden durch die Nordgrenze unmittelbar berührt. Bisher ist an Ort und Stelle keine hinreichend detaillierte Untersuchung durch Sachverständige vorgenomtmen warden, so daß die Meinungen der Autoritäten Ws zu einem gewissen Grade über die Bedeutung jeder dieser drei Wasserquellen auseinandergehen, obwohl man sich darüber einig ist, daß alle drei unerläßlich für das ökonomische Leben und die ökonomische Entwicklung Palästinas sind. . . . Wir glauben, daß de facto keine von ihnen, den Hermon bis zu einem gewissen Grade ausgenommen, ,außerhalb Palästinas nutzbringend ist oder bei der Natur des Landes außerhalb Palästinas leicht nutzbringend gemacht werden kann. Sollten irgendwelche Rechte mit diesen! Wasserkräften verbunden sein, so könnten natürlich geeignete Arrangements zur Respektierung dieser Rechte getroffen werden. Dias Grundprinztp muß die Anerkennung der Tatsache sein, daß diese Wasserkräfte von vitalem Interesse für Palästina sind und deshalb zur Disposition Palästinas gestellt werden müssen. 111 einem Leitartikel ״Deauvilie und Paris“ führt ״Palestine“ unter anderem! folgendes aus: ״ln letzter Zeit zeigt sich in Frankreich ein riehtiges Verständnis der Rechte des jüdischen Volkes auf Palästina und seiner Macht in der ganzen Welt. Die frainzösische Regierung erkennt jetzt an, daß diejenigen jüdischen Elemente, die Wsher der jüdisch-nationalen Sache entgegengearbeitet haben, untergeordnete Bedeutung haben, und daß die jüdische nationale Bewegung die beherrschende politische Tatsache in der Judenheit darstellt. Die französische Regierung ist jetzt bemüht, die Verwirklichung eines jüdischen Palästinas zu erleichtem. Wir haben in den Spalten unserer Zeitung immer betont, daß die Interessen Frankreichs an dieser oder jener Grenzlinie zwischen Palästina und Syrien sehr unbedeutend sein müssen. Unter der Voraussetzung, daß Damaskus' und Beyrtrth nicht in Frage gestellt sind, muß alles, was südlich davon liegt, für die französische Regierung Gegenstand einer zur Verständigung führenden Verhandlung sein. Was für die Franzosen von Bedeuhing ist, ist, daß die Grenzlinie nicht so gezogen ״Um das biblische Ideal eines geeinten Volkes von Dan bis Beer-Seba zu verwirklichen, muß Palästina nicht nur eine gute militärische Grenze östlich des Jordans haben, sondern für die ökonomische Entwicklung Nord-Galiläas ,ist der Zugang zu den Wassern des L i tani- Flusses notwendig. Für die gerechte Fest- Setzung dieser Nordgrenzen dürfen in der Fülle der Argumentationen zwei Erwägungen nicht übersehen werden. Unsere Pflicht als Mandatarmacht ist es, das jü dische Palästina nicht zu einem! Staat zu machen, der sich quälen muß, söndem zu einem Staat, der ein blühendes und unabhängiges, nationales Leben hervorbringen kann. Wir müssen daher diese Nordgrenze ziehen nicht nur im Hinblick auf das, was das biblische Pa■ lästina erreichte, sondern auch darauf, was ihm׳ mangelte. Wir müssen die Ursachen seiner ewigen Mißerfolge und Mängel kurieren und nicht nur die militärische Sicherheit der Nordgrenze, sondern auch die Bedingungen für eine vollständige ökonomische Entwicklung des Landes berücksichtigen. Mit Haifa in seinem Besitz braucht Palästina sich nicht um die syrische Küste im Norden, das alte Phönicien, zu bemühen, aber der Litani-Fluß, der־für Syrien ohne Nutzen ist, ist von unschätzbarer Bedeutung für die vollständige Entwicklung der laridwirtschaftlichen Möglichkeiten in Nord-Galiläa. Wen« wir nicht i# derselb ♦konomisc der Litani wir in Syi Die K.Z. I Konferenz 40 Delegi! drei bis oder der , die Lage und Tat trübes ion. V i ch en , b en, s in Zeit aber jüdisch jüdischen höchste L rung für! üewöhnlk ters 2,50 1 beträgt dt lezidt» 4,5( (1,25 Frcs. 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