Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 72 (14.10.1919)
- Date
- 1919-10-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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ju schaffen, dapmt des■ Kinder• «d»ttacl»ed1tsdber Etteni ßr/iehwng in iirei־ eigenen Sprache gesichert wind. Vo* * besonderer Wichtigkeit ist der?.weite Satz dieses Artikels. Er garantiert den religiösen und sprachlichen Minoriite» den entsprechenden Anteil pn. den aj!gemeinen Staatsausgaben für Erziehung, Religion jind Wohltätigteit. Der 11׳. Artikel endlich stellt fest, daß die׳ Bestim- «jungen über iVUiioritätenscbutz Verpflichtung«« i nt erua t ional er Ar t sind und unter Garant!e des Völfcrtjuudes stehen. Jedes Mitglied des!totes de» Völkerbiuries kann die Aufmerksamkeit des Rates auf drohende oder eingetretene Verletzungen dieser Bestimmungen lenken, und d-cr Rat kan« die ihm gutscheinendem Maßttatmen unternehme«. Am 14. September Idld hat Dy. Ludwig Singer, d!.■,׳ eben aus Pa,ri8 zuräckkelrrte, über den Stand der Arbeiten des Komitees der jiidisdsen Delegation und Iber den Vertrag mit der Tschecltoslowajoei berichtet. Er wies darauf hin, daß die Bestimmungen über den fiiiuoritätensclrutz mit der entsprechenden Artikeln des polnischen Vertrages völlig übereiiistirnmeii, abgesehen von den Bestimmungen über die durch die lokalen Erziehungsausschüsse zu gründenden jüdischen Schule• und über die Sabbatbruh e. Auf beide Bestimmungen wurde auf Beschluß des j üdische!» Nationalrates in Prag verzichtet, weil sie für die speziellen polnischen Veifiältnisse berechnet waren. Herr Dr. Singer hat ia sein en Besprechungen in Paris wiederholt darauf Magewiesen, daß die jüdischen Verhältnisse m der Tscheche- [slowakei anders zu behandeln smc| als in den eigerstteile!» Ländern jüdischer Massensiedlung. Der Nationalrat nahmt IV. Singers Bericht mit herzlichem Dank) für seine erfolgreiche Tätigkeit zur Ketintnia Zur Frage des Minori täten Schutzes ha,t sich auch d,er Minister des Aeußeren Dr.• Benes nach seiner Rückkehr aus Pa,ris geäußert. Dr. Benes, des>en großes V"erständmis für die jütische Frage Dr. Singer in seiner» Bericht betonte, führte in seinen» Exposü vor der Nationalversammlung über den Minoritätenschutz etwa folgendes aus: Die Tschechoslowakei sei ein Nationalitätenstaat, da über drei?,üllioaien nichttschechisclier Nationalität unter zehn Millionen Tschechen wohne. Die Friedenskonferenz forderte die tschechoslowakischen Delegierten auf, Ihre*! Standpunkt in der Minoritätenfrage in einem Exposü varzulegen. Dieses Expose wurde rot» der Friedenskonferenz als außerordentlich liberal empfunden, und es wurde der Standpunkt vertreten, daß mehr nicht zu verlangen sei. Die besonderer» Klauseln über den Schutz der Juden, wie sie in!• Vertrag mit Polen und Rumänien enthalten seien, seien I »dem Vertrag mit der Tscheche Slowakei nicht enthalten. I Auch in dieser Beziehung äußerte die Frieden slconferenz I zu uns völliges Vertrauen und ich betone, daß unsere I Republik in alle» Nationalitätenfragen in einer solchen!Weise Vorgehen muß, um dieses Vertrauest der Groß- ו machte und des Völkerbundes in den sämtliche er- I wähnten Nationalitäten betreffenden Fragen zu rer- I dienen. Ich betone und stelle fest, daß, wie der Völker• I buud, so auch die Großmächte das Verträum in uns I setzen, daß wir unseren Minoritäten in gleichen» Maße I das geben, was eine kulturell entwickelte Nation braucht I und vorauf sie wirklich ein Recht haben. Wir haben I den Friedensvertrag über die Minoritäten unterschrie- | ben und ich bin überzeugt, daß die tschechoslowakische die Arbeit in unseren Ortsgruppen hat ja längst erkamt, daß es gilt, diejenigen, die unter dem Eindruck einer mit zionistischem Geist erfüllten Stunde sich zu uns bekannten, mit dem Rüstzeug zionistischer Theorien und zionistischen Wissens auszustatten, um sie erst auf diesen» Wege zu wirklichen, in sich gefestigten und arbeitsfähigen Zionisten zu machen. Daß Gerhard Holdheim und Walter Preuß den Mut gefunden haben, ihre ״Theoretischen Grundlagen des Zionismus, ein Leitfaden“•) erscheinen zu lassen, bedarf allein schon aller Anerkennung. Noch größere m!uß für die Art ausgesprochen werden, in der sie sich ihrer so überaus schwierigen. Aufgabe entledigt haben. Ke 81 Seiten umfassende Broschüre gliedert sich in zwei Hauptteile. Der erste Teil gibt einen geschichtlichen Ueberblldc über zionistische Tendenzen vom Jahre 70 an zunächst bis zu Mendelssohn, charakterisiert dann das 19. Jahrhundert und geht nunmehr nur Besprechung des P räzionis miu s über. Sie zeichnet die Entwicklung, die vor» Moses Heß über Pinsle er und die Cbowewe Zkm zu Herzl führte. Ausgezeichnet ist der dann folgeude Teil über Herzl. Es folgt dann eine Uebersicht der Geschichte der zionistischen Bewegung zu Herzls Leb- Zeiten und nach seinem! Tode in der Aera Wolfsohn Ws am» 10. Kongreß und dem Beginn der neuen Periode der zionistischen Arbeit. Diese Periode bringt den Ausgleich zwischen ״politische!»“ und ״praktischem “ Z#> nisrmus. Im letzten Abschnitt des ersten Teiles geben d*«n die Verfasser ein Bild der Gedankengänge der *richtigsten zionistischen Theoretiker nach HerzL Achad Haan», Birnbaum, Buber, Brod, Ber- I dyczewsky und K la t zk in werden kurz besprochen i #nd ihre Theorien jfargekgt! Nachdem so der erste Teil eigentlich eine Geschichte j der zionistischen Theorien gegeben hat, setzt sich der zweite Teil mit dem jüdische^ Nationalismus und den fern entgegengesetzten Strömungen auseinander. Hierhei werden der Kosmopol i ti smu s und der Sozialismus als dem .Nationalismus entgegengesetzte Weltanschauungen daigelegt und der Unterschied »rischen unserem Nationalismus und den» Irtipeiräligrtft» ף’ Wdt-Vertog, Bertta. Republik lir gegebenes Wort i* vollem Maße talte* wird.“ Zusamm erfassend läßt sich sagen, daß der Vertrag die Rechte der Juden nicht besonders erwähnt, sondem sie mir in dem Begriff der sprachlichen und religiösen Mindeiheiten jnit umfaßt. Der Grund hierfür liegt in dem» Vertrauen, das die Friedenskonferenz den leitenden Männern der Tschechoslowakei entgegengebracht hat Die zionistische Presse in Böhmen und Mährer» erkürt sich mit dem Ergebnis des Vertrages einverstanden, weil auch sie zur Regierung das Vertrauen hat, daß sie die Rechte der jüdischen Berörkertmg loyal achten wird. Die Vorgänge in eher Slowakei gingen von einen* Ministerium aus, das mit der Zentralregierung nur in losem Zusammenhang steht, und man ist überzeugt, daß derartige Uebergriffe muimehr nicht Vorkommen können. Besonders befriedigt ist ״Das Jüdische Volksblatt“ Mährisch-Ostrau, weil in der Rede des Ministers Benes in* Einklang mit früheren Erkliirungen leitender tschecho sie! wimscher Minister die Juden als Nationalität anerkannt wenden, und der Schutz aller nationalen Minderheiten somit auch für sie gilt. Wir hoffen, daß die Erwartungen, die das tschechische Judentan an die Bestimmungen des Vertrages knüpft, sich in jeder Weise erfüllen wrerden und daß das Vertrauen, das die Großmächte dem jungen tschechischen Staate entgegengebracht haben, nicht enttäuscht weide. Wien in Pogromstimmung (Vo* unserem Wiener Korrespondenten.) W. Wien* 30. September. Wien durchlebt jetzt eine Zeit des Antisemitismus, wie sie selbst diese klassische Stadt des Antisemitismus bidieT nicht gekannt hat. Es herrscht richtige Pogromstimmung, und zu den Feiertagen lag eine ängstliche Beklemmung über der jüdischen Gasse. An allen Straßenecken, Postkästen, Telephonautomaten und allen mögliehen Stellen, die sonst nur anderen Zwecken dienen, kleben! rote, gelbe, weiße Zettel, die zu Versammlungen eintaden, deren Zweck die Forderung der Ausweisung der Juden ist. ,Jaden heraus“ — so tönt es durch alle Gassen, mid immer wieder kommt es zu kleinen Exzessen, Ueberfällen, Beschimpfungen harmloser, jüdischer Passanten. Das gedemütigte und wirtschaftlich ruinierte Land, das kaum• seine täglichen Lebensbedürfnisse notdürftig decken kann, wird durch diese Agitation in einen Zustand labiler Ordnung gebrÄt, der die allgemeine Nervosität nur steigert. Man weiß, daß im Grunde keine Macht da ist, welche einem! ernsten Um- Sturzwillen die Spitze bieten könnte und die einzige Macht, die respektiert wird und die Ordnung zu erhalten imstande wäre, ist das Militär der Entente. Oesterreich ist ganz und gar von. der Gnade und dem Wohlwollen der Entente abhängig; trofzdemi ist auch das eigenste Lebens Interesse nicht stark genug, um die dreisten Hetzer von ihrem verderblich«» Werk abzuhalten. Das gequälte Volk ist phantastischen Vorspiegelungen leicht zugänglieh, und durch demagogisches Geschrei gelingt es, die sonst gutmütigen Massen der Wiener Bevölkerung von der» wahren Ursachen ihres Elends abzulenken und die Juden als die Urheber allen Unglücks hinzustellen. Es wiederholt sich jetzt in Oesterreich derselbe Vorgang, der auch hr anderen Ländern, insbesondere in anderer Völker klargelegt. Der Antisemitismus wird besprochen, eben» auch die jüdischen Bewegungen, die dem nationalen Judentum feindlich gegenüberstehen: Assimilation, Liberalismus und Orthod o x i e. Auch hier wird die Literatur (Samson Raphael Hirsch, Abraham Geiger, Hermann Cohen u. a.) zitiert und somit ernstere Beschäftigung ermöglicht. Nach einem Schiußabsatz, der das Problem der Erhaltung des Galufli und (tos jüdische Individualprablem beliandelt, folgt dann ein Anhang, der einen Ueberblicfc über die bedeutendsten jüdischen Organ i - s a t i o n e 11 bringt. Die vorstehende Inhaltsangabe wild bereits gezeigt haben, wie ungeheuer schwierig es war, auf dem knappen Raum van 81 Seiten die darin, behandelten! Probleme in einer Weise zu bringen, die nicht nur aus einigen Schfagwarten bestand. Den Verfassern ist es im ganzen gelungen, dieses schwierige Problem! zü lösen, indem sie in gedrängter Kürze die zu entwickelnden Anschauungen darlegen und am Schluß jedes Ab- Schnittes eine Literaturübersicht bringen. Es ist nicht zu verlangen und kann nicht als Vorwurf aufgefaßt werden, wenn man die Empfindung hat, daß an einzeinen Stellen ein schwieriges Dilemma nicht ganz vermieden wurde. Ke Verfasser mußten unseres Erachteils unter Ausschaltung ihres subjektiven Standpunktes die Dinge ob j e kti v so darlegen, daß jeder aus ihnen die fraglichen Gesichtspunkte entnehmen kennte, um mm unter Beachtung der Literatur sich eine eigene Meinung bilden zu können. Das allein kann den in der Vorrede aufgestellten •Zweck, einen Leitfaden für Kursleiter zu geben, entsprechen. Die andere Möglichkeit war natürlich, eine eigene Theorie des Zionismus zu geben; dafür aber hätte man ein Vielfaches des genannten Raumes gebraucht, und man hätte eben keinen allgemeinen Leitfäden, gegeben, so wenig wie etwa Kiatzkin es getan hat. Wie gesagt ist der Leitfadencliarakter in» ganzen festgehalten, worden, es gibt aber dennoch Stellen, wo dieses nicht ganz gelungen ist und wo vielleicht eine zweite Auflage bessern kann. Dieses ist besonders auffällig bei der Behandlung von Berdyczewsky, dessen Theorien auf einer knappen Seite dargelegt und widerlegt werden, wobei sich noch daz* Deutschland uad Uagam, eine Folgeerscheinung der Revolution war: die Reaktion, die infolge der Stagnation der Verhältnisse immer mehr an Macht gewinnt, benützt den Antisemitismus als ihre wirksamste Waffe. Denn im Grunde sind die Versammlungen und Demonstrationen, die jetzt in Wien gegen die Juden veranstaltet werden, verkappte gegenrcvolutionäre und monarchistische Bewegütigen. Die Initiatoren sind Jene berüchtigten Deutschnationalen und Alldeutschen, die den Krieg heraufbeschworen haben, die unentwegt für üurchhaltea und Vernichtungsfried ein geschwärmt haben und die dann nach Ausbruch der Revolution für einige Monate kleinlaut vt» der Biklfliiche verschwunden and, um jetzt mit der altgewohntem Frechheit sich wieder vorzuwagen. Daß die Verhältnisse in Oesterreich tatsächlich verzweifelte sind und daß es der sozialdemokratischen Regierung bisher nicht gelungen ist, die Lage zu bessern, kommt dieser Agitation sehr zustatten. Die Soziakleimokraten bemerken jetzt erst, woher der Wind weht um! suchen dieser Agitation, die nicht nur gegen die Ostjuden, 80mdem auch gegen die Regierung gerichtet ist, entgegen*!- wirken. Es muß anerkannt werden, daß e* tatsächlich ein Verdienst der organisierten Arbeiterschaft ist, wen» es in Wien bisher zu größeren Ausschreitungen nicht gekommen ist. Aber das Peinlichste ist, daß die sozialdemokratischen Machthaber in ihrer grenzenlose* Unreife und politischen Naivität selbst den Anstoß zu der ganzen Pogrombewegimg gegeben haben. Ke Schuldigsten sind allerdings wieder die jüdischen Genossen, insbesondere die infame Haltung der von Juden red!־ gierten ״Arbeiterzeitung“, welche seit Wochen eine merhörte Hetze gegen• die jüdischen Flüchtlinge betreibt Auch die Sozialdemokraten wollten diesmal das bewahrte Mittel anwenden, rat Hilfe dies Antisemitismus die Aufmerksamkeit vorn ihrer Unfähigkeit abrulenke»; gleichzeitig glaubten sie wahrscheinlich durch antisemttisch es Vorgeber» die Stimm lang der Gasse für sich zu gewinnen. Anders läßt es sich gar nicht erklären, daß der sozialdemokratische Landeshauptmann Sever trotz der Warnungen des Abgeordneten Stricker, der richtig die zu erwartende Entwicklung vorhersagte, und entgegen den Stricker im Juli gegebenen bind enden Zusagen der Regie rung, am 10. September unvermittelt eine Kundmachung ״betreffend (fie Abreisendmachung (!) aller in Deutschöstermdi nicht heimatberechtigter Personen des ehemaligen österreichisch-umgarischen Staatsgebietes“ erließ. .In dieser Kundmachung wird verfügt, daß alle Fremden bis 20. September Oesterreich verlassen mttss e n. Ausnahmsweise kann wegen berücksich tigung*• werter Umstände, namentlich wegen schwerer Krankheit, auf schriftliches Ansuchen eine Verlängerung des Aufenthaltes bewilligt werden. Jedem Kind mußte vm vornherein Idar sein, daß diese Verordnung aicbt wird durchgeführt werden! können, sowohl aus technisch«! als aus politischen Gründen. Man kaum in einer Stadt, in der aus Kohlennot wochenlang weder Stadtbahn noch elektrische Straßenbahn verkehren und deren Balimveritehr so sehr auf «tos dringendste Mindertmaß eingeschränkt ist, daß jeder Reisende Tage vorher eine Fahrkarte erkämpfen muß, — nicht innerhalb eiaer Woche 100000 Menschen abtransportieren; gar nicht zu reden von der Unmöglichkeit der Flüssigmachung( ihres Vermögens. Viele jüdische Flüchtlinge wollen seit Monaten freiwillig heimkehren, sind bei der polnische* Raum bietet, ,die auf dem letzten Jugend tag sageschnittenen Stimmungen und Tendenzen, die sich mit Berdyczewsky berühren^ mit abzutun. Der Raum verbietet hier, im einzelnen auf sachliehe Probleme einzugehen, die von dem Buch angeschnitten werden. Nur darauf sei kurz hingewiesen, daß die Entwicklung des Zionismus in Rußland nicht gaac richtig geschildert zu sein scheint. Der zun» Hebräischen zurück-führende und in Wirklichkeit stark national!- sierende Geist der späteren Haskala, aus der z. ß. Perez Smwlenisky und sein ״Haschachar“ hervorgegj!*- gen ist, kommt nicht zum Ausdruck. Es wird der Eindruck erweckt, als ob Pinsle er im eine ebenso dem Judentum entfremdete Generation hineüilcain, wie Herzl spater im Westen. Es scheint uns, daß nichts Besseres üher die Arbeit von Holdheim-Preuß gesagt werden kann, als wem man erklärt, daß sie voll und ganz geeignet ist, de* beabsichtigten! Zweck zu erfüllen. Wenn an einigen Punkten ־Kritik geübt worden ist, 90 geschah es, weä es sich um kleine Schönheitsfehler handelt, die bei einer zweiten Auflage leicht verbessert werden können. Es kann jedem Kursleiter dringend empfohlen werdet!, m Hand des neuen Leitfadens seine Arbeit durchr.:״ihre*, und es kann auch allen denen, die Ltx Selbststudium sieb mit den ' Problemen des nationalen Judentums ausei»- andersetzen *wollen, empfohlen werden, an Hand des Holdheim-Preußscheit Leitfadens unter Benutzung der darin angegebenen Literatur zu arbeiten. Dabei wiitl jedem• Kursleiter durchaus die Möglichkeit offenste!!«, sich •nicht an die vorgeschlagene Disposition zu halte«, einige Absätze zu überspringen, andere Teile ausführlicher zu behandeln, als von den Autoren des Leitfadens vorgeschiagen ward. Es erscheint mir als eia Vorzug des Buches, daß es nicht durch zu straffe Die- Position ״zur Unselbständigkeit erzieht. Beide Verfasser haben jedenfalls in ganz außerordentlich anerkennen«- werter Weise «ich ihrer Aufgabe entledigt. Höffen *r», daß auch auf den■ Gebieten der Palästinakunde, der jüdisehen Geschichte und der hebräischen Literatur bald Leitfäden entstehen mögen, die denselben Zweck* erfüllen können, wie die vorliegende Arbeit Fritz Löwesstii«.