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Jüdische Rundschau · 1919-09-12 · Heft 65 (12.9.1919) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 65 (12.9.1919)
Date
1919-09-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 65 JUEDiBGHE RUNDBCHÄÜ Seite 501 thau konferierte mit dem Redakteur der zionistischen Tageszeitung Chwila, mit dem Vertreter der jüdischen Kaufleute, der über den wirtschaftlichen Boykott ״egen die Juden berichtete, sowie mit dem Vertreter cies jüdischen Rettungskomitees, Mit diesen Vertretern wurde die ganze Lage der Juden in Ostgalizien be- *,[»rochen, insbesondere auch die Entlassung j ü d i - d i sehe r Staatsbeamter und die V er ivc i su 11 g jüdischer Hörer von der Universität. Weitere Konferenzen fanden statt mit den Vertretern der Gemeinde, mit dem Delegierten der zionistischen Partei Dr. Gersoo Zipper), sowie mit verschiedenen anderen jüdischen Kommissionen. Die Kommission besichtigte die jüdischen Stadtviertel und die währcnd der Pogrome verbrannten Hä uscr und Tempel. Am nächsten Tage fand nach einer Unterredung mit jüdischen Staatsbeamten das Verhör der Pogromzeugen statt. Dann wurden Vertreter der [Klinischen Presse empfangen. Die Kommission begab sicli dann nach Stanisiau, von wo sie vorübergehend nach Lemberg zurückkehrte, um sich am nächsten Tage nach Lublin zu begeben. Dann beabsichtigt die Kommission, nach Warschau zu fahren, Wo sie bis zum 7. September zu bleiben gedenkt Von hier aus plant Mergenthau, sich mit seiner Kommission für eine Woche nach Posen zu begeben, um von dort aus über Berlin nach Paris zu fahren. Die Vorgänge in Prag Prag hat Tage großer Erregung duichgemadit, die erfreulicherweise nicht mit den gefürchteten Ausschreitungcn gegen die Juden geendet haben, ln der Nacht vom 1־. zum 5. September wurde Prag mit Flugblättern überhäuft. Ein uns vorliegendes lautet in deutscher Uebersetzuiig: ״Väterchen Masaryk sitzt gefangen auf der Burg und ist jeglicher Macht beraubt, damit er die Krämer nicht aus dem Vaterlande und der Nationalversammlung hinausjagen kann. In der tschechoslowakischen Republik herrschen die deutsch-jüdischen Kriegsgesellschäften mit Hilfe deutsch-jüdischen Kapitals. Das Handelsministerium, Ermihrungstninisteriiim, wird von deutschen Juden geführt und auch die übrigen Ministerien sind von ehemaligen Dcutsch-Oestcrreichem besetzt. Das Ministerium für nationale Verteidigung wird von österreichischen Offizieren beherrscht, unsere heldenhafte Volkswehr wird verdrängt und unsere Legionäre werden kaltgestellt. Im ganzen Reiche nistet Schlamm und Streberei, die Republik wird ins Elend getrieben, sie wollen unsere wackeren Soldaten der politischen Rechte berauben, da sie wissen, daß diese über die Reinheit der Republik wachen. Böhmische Frauen, helft unsere Republik schützen und reinigt sie von Verbrechern und dem Schmutz der Fremden! Hussitische Frauen.“ Am andern Morgen versammelten sich auf dem Wenzelplatz und dem Altstadt er Ring tausende von Personen zu großen Meetings, auf denen auch Legionäre ׳und Offiziere sprachen. Ueberall wurden Hetzreden gegen die Juden und die Deutschen gehalten. Es wurde erklärt, inan müsse Masaryk befreien, der vollständig unter dem Einfluß dieser fremden Nationalitäten stände. Es begab sich dann ein Zug von etwa 5000 Personen auf .die Burg zu Masaryk, der eine Deputation von Frauen, die aus Mitgliedern dieses Zuges gebildet wurde, empfing. Die Frauen trugen weinend ihre Wünsche vor. Masaryk erwiderte ihnen und versprach die Lebensmittelzuweisungen zu erhöhen, lehnte aber aut das Entschiedenste ab, sich der Herrschaft der Straße zu unterwerfen. Er sagte 11. a.: ״Den Legionären sagen Sie: Die erste Sache des Legionärs ist Ordnung. Es sind ja ganz brayc Burschen, und wenn jemand sie gern hat, so bin ich es. Aber das hättet» sie nicht 'machen sollen, sie hätten nicht auf die Straße gehen, sondern zu Hause bleiben sollen. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, sollen sie zu mir kommen. Was die Legionäre getan haben, tut mär sehr ׳well. Und auch Ihr selbst habt nicht richtig gehandelt. Ein jeder möge für seine Taten mit seinem Namen entstehen, wenn seine Handlungen richtig sind. Es wurde aber eine Volksversammlung abgehalten und die Einberufer haben nicht einmal ihre Namen angeführt. Ihr seid Euch noch nicht dessen bewußt, was der Staat ist und daß der Staat Ordcrung haben muß und Ruhe braucht. Ich bin nicht nach Böhmen gekommen, um den Präsidenten1 z u spielen und um mich von der S t ra bc kommandieren zu lassen. Zu mir ist jedermann der Weg frei, aber in einer Weise, die im Auslände keinen ungünstigen Eindruck hervorruft.‘• Dieses energische Auftreten Masaryks beruhigte die aufgeregten Gemüter, zumal sofort einige der Pogromhetzer Verhaftet wurden. Es stellte sich heraus, daß die Anstifter der ganzen Unruhen einige hochadlige Persönlichkeiten, darunter der Prinz Lobko wi tz waren. Diese Schuldigen wurden ebenfalls verhaftet. , ,., _ Die politischen Resolutionen der polnischen Zionisten (Siehe den Bericht in der vorigen Nummer.) 1״. Die zionistische Politik stellt sich als ihre vornclwiste und erste Aufgabe die baldige Verwirklichung der bürgerlichen und politischen Gleichberechti- Rung sowie der nationalen Rechte, welche durch das Ueberein kommen zwischcnderEatente und Polen anerkannt worden sind. 2. Im Kampf um die Durchführung dieses Verh'ages, welcher nicht alle unsere Forderungen befriedigt und der von uns nur als erster Schritt betrachtet wird, muß der Schwerpunkt darauf gelegt werden, daß in Uebereinstimmung mit dem achten Punkt des Vertrages die Verwaltung der jüdischen Augelegenheiten aut dem Gebiet der K u 11 u r, der Religion u*1d der sozialen Fürsorge wirklich in die Hände der organisierten jüdischen Gesamtheit übergeht. Dazu ist es notwendig, daß eine G e in e i 11 d e- Organisation geschaffen wird, welche fiir das ganze Land einheitlich sein soll, mit einem zentralen Organ an der Spitze. Die Wahlen in die Gemeinden müssen nach dem allgemeinen Proportionalwahlrecht von allen Juden, ohne Unterschied des Geschlechts, vom zwanzigslen Jahr an vorgenommen werden. 3. Bei der Realisierung unserer nationalen Rechte muß inan besonders darauf achten, daß dabei nicht unversehens solche Maßregeln eingeschmuggelt werden, welche Begrenzungen unserer bürgerlichen Rechte darstellen, unter der Ausrede, daß die Juden nicht privilegiert werden dürfen. 4. Zur Durchführung dieser Arbeit muß eine e i 11he i 11 i c h e jüdische Front in Polen geschaffen werden. Es muß der Zusammenhang mit den» alhveltliehen Judentum betont werden und es muß eine allgemein jüdische autoritäre Verwaltung eingesetzt werden. 5. Solange cs unmöglich ist. einen jüdischen National k © 11 g r e ß einzuberufen, soll eine K o 11ferenz der jüdischen Kandidaten, welche bei den Wahlen zum Landtag aufgestellt worden sind, proportional im Verhältnis der Stimmen, die sie bekommen haben,' einberufen werden. Diese Konferenz soll einen neuen ״Zeitweiligen Jüdischen Nationalrat“ schaffen, nach demselben System wie der jetzige ״Zeitweilige Nationalrat“. b. Sollte diese Konferenz nicht zustande kommen, dann werden die zionistischen Mitglieder des ״Zeitwelligen Jüdischen Nationalrates“ aufgefordert, sich zu bemühen, daß der Z. J.N. R. auch weiterhin den nationalcn Kampf ■in Polen bis zur Einberufung des National- Kongresses führen und sich an dem Komitee der jüdischen l )clegationen beim Sekretariat des Völkerbundes, das von der alhvcitlichen Konferenz gewählt werden wird, beteiligen soll“. [fiese Resolutionen wurden einstimmig bei Stimmenthaltung der ״Zci re-Zio 11“ arigenommen. Die vom Abgeordneten G r ü 11 b a u in vorgelegte politische Deklaration enthält zunächst eine Begrüßung des wiedererstandenen polnischen Reiches, an dessen Aufbau die Juden als treue Bürger und mit dem vollen Verständnis für die Auferstehung eines bisher geknechteten Volkes teilnehmen wollen. Gleichzeitig wird aber mit Schmerz und Erbitterung festgestellt, daß das polnische Volk in seinen Beziehungen zu den Juden noch immer keine Aenderung hat eintreten lassen und daß die Exzesse tmd Pogrome fortdauern. Die Landeskonferenz hofft zuversichtlich, daß endlieh ein friedliches, harmonisches Zusammenleben aller Bürger des Staates ungebahnt werden wird.“ Vom Komitee der jüdischen Delegationen K. Z. B. Das ״Komitee der Jüdischen Delegationen bei der Friedenskonferenz“ veröffentlicht unter!dem Titel ״Die nationalen Re ehre der Juden in Osteuropa“ in französischer Sprache eine Sammlung von Studien, die sich sowohl vom theoretischen wie vom praktischen Gesichtspunkt aus mit der Frage der jüdischnationalen Rechte in der Diaspora be fassen. Auf ein Vorwort von Leon Reich folgt ein kleiner Beitrag betitelt: ״Die Bewegung der Geschichte“ von Al. U'ssisclikin, .in dem darauf hingewiesen wird, daß die nationale Bewegung, die während des letzten Jahrhunderts Griechenland, Belgien, Italien •und Deutschfand geeint und Ungarn, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Finnland und Arabien befreit hat, nun in der Wiedergeburt Polens und Tscheclioslovvakicns und in der bevorstehenden Renaissance von Armenien und Erez-Israei ihre Fortsetzung findet. Jetzt gilt es, ein neues Prinzip zu verwirklichen, das Prinzip ״des Rechtes der nationalen Minderheiten auf vollständige Autonomie in inneren Angelegenheiten“. Dies Prinzip ist neu und noch nicht überall anerkannt, aber seine Verwirklichung ״ist historisch ebenso unaufhaltsam wie die Verwirklichung der Freiheit des Individuums und der Freiheit des Staates“. Es folgt ein Aufsatz ״Die nationalen Forderurigen der Juden“ von Leo Motzkin. Dieser Aufsatz bildete die Grundlage der Beratungen der Programm-Kommission des ״Komitees der Jüdischen Delegationen“ über das der Friedenskonferenz zu unterbreitende Memorandum. Von allgemeinen Gesichtspunkteil ausgehend behandelt der Verfasser die wichtigsten Lebensfragen der jüdischen Bevölkerung in den einzelnen Ländern des Ostens und legt dar, daß ihre Existenz und Weiterentwicklung nur durch die Gewährung־ der nationalen Rechte gewährleistet werden kann. In einem Resume wird eine Aufstellung der jüdischen Forderungen gegeben. Richter Julian W. Mack, Präsident des ״Amerikanisch-jüdischen Kongresses“ und des ״Komitees der Jüdischen Delegationen“, schreibt einen kurzen Aufsatz über den Amerikanisch-jüdischen Kongreß und seine Ar!'?'1'- Dr, Osias Thon, President des Jüdischen Nationalrates von liefert einen Beitrag betitelt ״Vom Individuum durch die ^aaität zur Nationalität“. Es folgt ein Aufsatz von Na hum S i 61.* -c <י «Das Rassengefühl ■und die gfoßen jüdischen Massen“, ein־?**trag von 1. Tschernoff über ״Die Vertretung der Minderheiten“, ein Aufsatz von Beniard ü. Richards, Sekretär der Delegation des Amerikanisch-jüdischen Kongresses, betitelt' ״Die Forderung der jüdischen Rechte“. Ueber ״Die Lage der Juden in Polen und ihre Forderungen“ schreibt Dr. Leon Reich, über ״Die jüdische Frage in Litauen“ Rechtsanwalt S. Rosen bau in, über ״Die Juden in der Republik Tschechoslowakin“ Dr. Hugo Bergmann, über ^Die letzte Phase der rumänisch-jüdiscben Frage E. 1 . Braunstein, Mitglied des Komitees der Jüdischen Delegationen, und über ״Die Rechte der jüdischen Minoritäten im alten Königreich Polen“ Dr. Ringel. Die Autonomie in Litauen Paris. K. Z. B. Die Litauische Delegation bei der Friedenskonferenz übermittelte im Namen ihrer Regiertuig dem Komitee der Jüdischen Delegationen eine detaillierte Erklärung über die jüdischen Rechte in L i t a u en. Punkt 1 stellt fest, daß die Angehörigen des jüdischen Volkes vollständige bürgerliche, politische und n a t i 0 n a 1 c ü 1 e i c 11 b e r e e h ־ t i 1111 ״ g genießen werden. - Punkt 2: Proportio- 11 e 11 e Vertretu n g i 11 d c » g e s e t z g ebctide 11 Institutionen. Punkt 3: T e i I n a h m c a n der Regierung und an den Rechtsinstitutionen. Eigenes Ministerin tn für jüdische A 11 g e - legenheiten. - Punkt 4: P ro p o r t i o n e 11 c V e r t r e t u n g i n den g e s e t z g e b e n 11 e 11 Inst it u tioiien durch Errichtung einer nationalen Kurie oder auf aridere angemessene Weise. — Punkt 5: Die Juden genießen freien Gebrauch ihrer Sprachen iri öffentlichen Versammlungen, Presse, Theater, Schulen, in jeder Rechtshandlung, in den Gerichten und Regicrungsinstitutionen. 'Die litauische Sprache ist als Staatssprache zu betrachten. Die Erlernung der litauischen Sprache ist in allen jüdischeu Schulen obligatorisch. —• Punkt ():Keine Besehr ä 11 k u!1 g e 11 bezüglich der R u 11 e a m S :1 b b a t 11 »1 d a n Festtage n. Die Rabbiner nehmen dieselbe juridische Stellung wie die Geistlichen der übrigen Konfessionen ein. - Punkt 7: Auto- 11 o m i e in inneren jüdischen Angelegenheiten, wie Angelegenheiten der Religion, Wohlt ä t i g k e i t, s o z i 111 e 11 Hilfe, U n t e r r i c hi, geistigen Kultur im allgemeinen. Die genaue Definition der Gebiete der nationalen Autonomie wird auf dem Wege der Gesetzgebung vorgenommen und durch die Grundgesetze garantiert werden. Die Organc der jüdischen Auto n o m 1 c sind die lokalen Gemeinden und der Gemeimicvcrband. Die Order über die Schaffung der Gemeindevertretungen und des Gemeindeverbandes wird durch Spezialgesetz festgesetzt werden. Der Unterricht in den jüdischen Elementarschulen ist für Knaben und Mädchen obiigatorisch und unentgeltlich, wenn die gleichen Verpfiichhingen den arideren Elementarschulen durch Gesetz auferlegt werden. Punkt 8: Die Organe der jüdischeu nationalen Autonomie werden nach den» Beispiel der territorialen Autonomie als Regierungsorgane betrachtet. Sie sind ermächtigt, in den Grenzen ihrer Ressorts und Kompetenz Beschlüsse zu fassen, die für die Juden bindend sind. Sie sind ermächtigt, zur Deckung ihrer Ausgaben den Juden besondere Steuern aufzulcgen. Die jüdischen Gemeinden und der Gemeindeverband genießen die Rechte einer juridisehen Person. Sie werden Staats-Subsidicn beziehen, wenn solche Subsidien ähnlichen Organen der übrigen Nationalitäten zugebilligt werden. Die Höhe der Subsidien wird proportionell festgesetzt. Diese Bestimmungen erscheinen als geeignete Grundläge der nationalen Autonomie der Juden. Bewähren sie sich, so wird ein wichtiger Präzedenzfall für die Autonomiefrage in zahlreichen anderen Staaten geschaffen, das wichtige litauische Judentum wird in der Freiheit seines Lebens und kulturellen Schaffens geschützt una der litauische Staat wird bewiesen haben, daß er lebensfähig ist und allen Bürgern diejenige Entwicklung«- möglichkeit ■sichert, die sie in einem modernen Nationalitätenstaat verlangen können. Die Judenfrage in Rumänien K. Z. B. Die Frage der Minoritätsrechte im Vertrag der alliierten Mädite mit R u in ä n i e n, die entsprechend dem Vertrage mit Polen geordnet werden sollte, ist noch nicht gelöst. Die rumänischen Politiker mi t B r :11 i a n u an der Spitze widersetzen sich der Unterzeichnung des Vertrages auf das encrgischste und geben die Paragraphen über den Schutz der Minoritäten als Grund für ihre Weigerung an, indem sie erklären, daß diese Paragraphen in die Hoheitsrechte, des rumänischen Staates eingreifen. Von rurnänischer Seite ward vorgeschlagen, die Frage des Schutzes der nationalen Minderheiten dem Völkerbund zu unterbreiten. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, das Inkrafttreten der betreffenden Forderungen auf Jahre hinaus zu verschieben oder sich ganz über sie himvegzusetzen. Das gebt aus der Praxis der rumänischen Regierung mit großer Deutlichkeit hervor. Das neue Wahlgesetz für Transsylvanien enthält trotz früherer Versprechen der rumänischen Regierung keine E r w ä 11 nung des Schutzes der M i n ori täten. Für die rumänische Judenheit würde die Annahme des rumänischen Vorschlages die größte Enttäuschung und eine schwere Gefahr für ihre Zukunft im Lande bedeuten. Die Lage kann nur gerettet werden, wenn die alliierten Regierungen, ebenso wie Polen gegenüber, auch in diesem Fall fest auf ihrem Standpunkt beharren. Abberufung des bisherigen britischen Gesandten in Warschau K». Z. B. Das ־ Office in London gibt bekannt, daß Sir Horace Rum Do im .י"!ל britischen Ge sandten in Warschau ernannt worden ist. Das beiitlA״ die Abberufung des bisherigen Gesandten Wyndham, der als der Situation nicht gewachsen amgesehen wird. Der neue Gesandte Rumboki war vor dem Kriege Beirat der britischen Botschaft in Berlim und seit 1916 Gesandter in Bern. Der diplomatiscne Wechsel in Warschau beweist, daß die britische Regierung der Entwicklung der Dinge in Polen die größte Aufmerksamkeit schenkt. Löst die Ko$cb-Ra$cbanah-Glückwünsche durch de« Hationalfonds ab! |

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