Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 65 (12.9.1919)
- Date
- 1919-09-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 500 Nr. 0צ . Nr. 65 \ JUEDISCHE RUNDSCHAU Augenblick Wichtigeres zu tun hatte (das ganze bolschewistische Regime war in Gefahr) und weil der Kampf gegen den" Zionismus den nichtjüdischen Parteien nicht so wichtig erschien. Die Zionistische Organisation setzte ihre Tätigkeit fort, bereitete sich aber für eine eventuelle Auflösung und eine illegale Existenz vor. Inzwischen organisierten sich die jüdischen Kommumisten, die aus sämtlichen jüdischen sozialistischen Partele« ausgetreten waren, ln Kiew und später in Moskau bildete sich ein ״jüdischer Kommunistischer Verband“, io dem sich die kommunistischen Flügel des ״Bund“ und der ״Vereinigten“ offiziell zusammengeschlosseii haben. Die neue Partei gründete in Kiew׳ ein Organ ״Die kommunistische Fahne“ und stellte das Erscheinen ihrer früheren Organe ״Die Volkszeitung“ und ״Die neue Zeit“ ein. Die Periode der Unbestimmtheit und des Suchens war vorüber. Die kommunistische Regierung hatte in der Gestalt des neuen Verbandes ihre ״Hof- Juden“ bekommen. Da erinnerte sich die jüdiseh-kommumistische Presse an die ״schreckliche“ Tatsache: Während die nichtjüdische Reaktion im Lande durch die russisehen Kommunisten so gut wie vernichtet war, existierte in der kommunistischen Republik die jüdische Reaktion und Konterrevolution immer noch in der Gestalt — der Zionistischen Organisation. Die Kommunisten schlugen Alarm: Diesem ״Mißstand muß ein Ende gemacht werden! “ ״Bei uns, schreibt die ״Kommunistische Fahne“ (Nr. 15), ist noch das ganze Spinngewebe des Mittelalters zurückgeblieben. Die jüdische Bourgeoisie befindet sich einfach in einem glücklichen Ausnahmezustand. Wallrend die allgemeine Bourgeoisie im Geheimen ihre konterrevolutionäre Tätigkeit fortsetzt, tut die jüdische Bourgeoisie in bezug auf das jüdische Leben ganz offen alles, was ihrem Herzen gelüstet. Ganz, offen setzen sie das •Werk der Finsternis fort, um die jüdischen arbeitenden Massen im Geiste der überlebten Tradition der bourgeoisen Ideologie in Dunkelheit zu halten. Nehmen wir die Zionistische Partei! Ist es möglieh, daß eine Partei, die sich mit den jüdischen Klerikaleu verbrüdert, die die jüdischen Massen mit Natio- «laEsnrus und Mißtrauen zu den arbeitenden Massen anderer Nationen vergiftet, in der Zeit der Diktatur des Proletariats noch frei existiert! Ganz frei werden zionistische Versammlungen abgchalten, ganz offen wird eine Agitation für Palästina geführt, die zugleich eine Begünstigung des Entente- Imperialismus darstellt. Die ganze Palästina-Agitation ist in Wirklichkeit nur ein Mittel, um den Einfluß der Entente auf die jüdischen Massen zu verstärken. Diesem Zustand muß ein Ende gemacht werden. Proletarische Diktatur und jüdische bourgeoise Gesellschäften, Institutionen und Parteien gehören nicht zusammen. Man muß den großen revolutionären Besen hervorhoien und den ganzen Schimmel, Staub und das Spinngewebe auskehren.“ ln diesem Sinne ist dann auch die folgende historische Resolution: ״Gegen den Zionismus“ auf der ersten Konferenz des ״Jüdischen kommunistischen Verbandes“ und der ״Jüdischen Sektion bei der kommunistischeu Partei“, die Anfang Juni 1919 in Moskau abgehalten wurde, angenommen worden: 1״. Nachdem sich die kommunistischen Ideen innerhalb der jüdischen Arbeiterklasse verbreiten und die in den Reihen der kommunistischen Partei organisierten jüdischen Arbeiter bereits die Leitung־ des jüdischen öffentlichen Lebens übernehmen können, ist das Bestehen von jüdischen bürgerlichen Institutionen und Parteien gänzlich unzulässig, um so mehr als ähnliche Institutionen anderer Nationalitäten vollkommen liquidiert sind. 2. . Die Zionistische Partei spielt eine konterrevolutionäre Rolle. Sic fördert die Stärkung des Einflusses des jüdischen Klerikalismus und der "nationalistischen Strömungen innerhalb der rückständigen jüdischen Masse. Auf diese Weise hemmt sie die Klassenselbstbestimnuing der jüdischen arbeitenden Massen und ihre Durchdringung mit den kommunistischen Ideen. Ihre palästinensische Politik macht sie zum Werkzeug in den Händen des Entente-Imperialismus in seinem Kampfe gegen die proletarische Revolution. Daher empfiehlt die Konferenz den! Zcritralbüro, den zuständigen Behörden die Veröffentiiehung eines Dekrets vorzuschlagen, das jegliche Gegen hundert Jude», alte und junge, weißbärtige l“!'! ".umbärtige, amrüiiKu,':״“ moderne, alle stauden sie da und warteten. Der Band'e'äfL'^rcr jrat heran und hielt ihnen ihr Sündenregister vor. Besonders llfittc er es auf Len,in abgesehen, den ״Hauptjuden“, für den alle Juden verantwortlich seien. Die Juden schwiegen, sic wußten ja, daß keine Verteidigung, keine Widerrede möglich und nützlich sei. Nur von. der Feme ,antwortete der Chor der wehklagenden Frauen. Die Bauern waren ursprünglich unschlüssig und wußten nicht, wie sie es anfangen sollten. Manch alter Bauer schaute verstohlen hinüber zu einem altbefreundeten Juden, wie wenn er sagen wollte: was kann ich machen, dt; siehst ja, es muß sein. Ein junger Jude begehrte auf, wollte etwas erwidern, aber da fiel ihm ein Kolbenschlag über den Schädel, er stürzte hin blutüberströmt. Nun floß das erste Blut. Und es kam der Rausch, der blutige Rausch. Von allen Seiten fielen Schläge nieder, man hieb, man stach. Aber die Arbeit schien den b lut berauschten Leuten zu ein lach. Sic suchten gleichsam nach einem Knalleffekt. Da rief plötzlich einer aus der Menge: ״Werfet sie doch in den Dnjepr!“ Die Idee leuchtete den Leuten ein _ und man ßega-im von allen Seiten die Juden zu schieben und zu stoßen, sie zum Dnjepr hinzutreiben. Die nicht mehr gehen konnten, wurden geschleift. Nun waren sie da. Und einer nach dem anderen wurden die Juden in den Strom geworfen, dort wo er am tiefsten ist, dort wo die Stromschnelle begann. Manch einem, der sich auf dem Wasser zu halten schien, wurde ein Schuß nachgcschickt. Und einer nach dem andern versanken sie in die Tiefe. Die Arbeit war getan. Die Bauern wollten bereits Tätigkeit der Zionistischen Organisation auf ökonornischein und kulturellem Gebiet verbietet. Die jüdischen Gemeinden müssen als Stützpunkte aller reaktionären Kräfte im jüdischen Volke aufgelöst werden. Was die jüdischen sozialistischen Parteien und Gruppen anbetrifft, so soll nur die legale Existenz der Parteien gestattet werden, die der Roten Armee aktive Hilfe erweisen und die Sowjetbehörden unterstützen.. Die Konferenz hält cs für notwendig, darauf hinzuweisen, daß die Poalc-Zion, die sich auch Kommunisten nennen, in Wirklichkeit nur das Sprachrohr der bourgeoisen Ideen des Zionismus unter der Flagge des Kommunismus sind. Dieser Mißbrauch der kommunistischen Flagge zu Zwecken, die seinen Grundsätzen vollkommen widersprechen, muß der arbeitenden Masse klar vor Augen geführt werden.“ In einem Telegramm der Sowjet-Agentur in Kiew vom 8. Juli wird offiziell mitgeteilt: ״Der ״Jüdische Kommunistische Verband“ wandte sich mit einem Memorandum an den Volkskommissar für innere Angelegenheiten, in dem der Verband vorschlägt, ein Dekret herauszugeben, durch das die Tätigkeit sämtlicher zionistischer Organisationen und aller anderen Institutionen, deren Arbeit mit den Zionisten verbunden ist, eingestellt wird. Die Zionisten — so heißt es in dem Memorandum sind mit der Entente, die ihnen Palästina versprochen hat, verbunden und ihre Tätigkeit hemmt die Entwicklung der kommunistischen Ideen unter dem jüdischen Proletariat.“ Die ober! wiedergegebene Resolution wurde in samtliehen offiziellen Zeitungen der Kommunisten ve-röffentlicht und durch eine Reihe von Artikeln erläutert. Außerdem wurden an die Regierungen in Moskau und Kiew Memoranden eingereicht, in denen man — deutlieh gesagt — die Zionistische Organisation denunzierte. Die jüdischen Kommunisten forderten, unter stillschweigender Zustimmung sämtlicher jüdischer sozialistischen Parteien, die Auflösung und Zerstörung der Zionistischeu Organisation, obwohl diese im letzten Halbjahre sich jeder politischen Betätigung enthalten hatte*. Die Resultate dieser Resolution und der Preßkampague zeigten sich bald. Schon Anfang Juli 1919 kamen nach Petrograd und Kiew Nachrichten, daß die: Resolution zur praktischen Durchführung gelangt sei und zwar durch die lokalen kommunistischen Behörden. In Hornel und einer Reihe anderer Städte der Ukraine' wurde die Zionistische Organisation aufgelöst und ihre Lokale besch la g!lahmt. Nach den letzten Nachrichten gelang es den jiidischm Kommunisten in der Ukraine, ein Dekret von der Regierung zu erlangen, worin die Zionistische Organisation als konterrevolutionär erklärt und ihr jegliche Tätigkeit untersagt wird. Die jüdischen Kommunisten haben also einen großen Sieg errungen, Ihre erste positive Arbeit für die jüdisehen Massen bestand darin, daß man die Diktatur des Proletariats ausgenützt hat, um die Zionistische Organisation zu vernichten und gegen die hebräische Sprache einen heiligen Krieg zu beginnen. Um das zukünftige Schicksal der Zionistischen Organisation in Rußland und der Ukraine brauchen wir deswegen natürlich nicht besorgt zu sein. Sie hat auch die zaristische Diktatur und Gewaltherrschaft überstanden; sie wird schon neue Mittel und Wege finden, um die Arbeit für Palästina fortzusetzen, da man doch den Enthusiasmus und den Glauben der Massen nicht durch ein Dekret vernichten kann. Die Heldentaten der jüdischen Sozialisten und Köm-!ministen in Rußland und der Ukraine werden aber in der Geschichte des jüdischen Volkes mit einem entsprechenden Namen eingetragen und verzeichnet werden. Zu den Pogromen in der Ukraine Tendenziöse polnische Berichterstattung Die polnische und der ihr nahestehende Teil der europäischen Presse versucht fortwährend den Anschein zu erwecken, als ob die jüdischen Organisationen bevußt die Pogrome und Ausschreitungen gegen die Juden um Kehren, um den Rest zu rollenden, die Scheune anzuzünden, wo die jüdischen Frauen und Kinder eingesperrt waren, aber plötzlich wurde ihre Aufmerksamkeit durch einen kleinen Dampfer abgelenkt, der ,!dfteü Kiew steuerte. Auf dem Deck stand ein Jude — ahmun״s?os .׳״taichsam versunken in die Betrachtung־ der iü Fruhliiip-sfrische getauchten Gegend. Nun war das Schicksal 'des Dampfers besiegelt. Beinahe ohne vorlierige Abrede stürzten die Bauern zu we0 r1scher- Kähnen, ein Paar starke Ruderstöße und sie kämen bald in die Schußweite des Dampfers. ״Halt“ riftCh Ste dem Steuermann zu und bekräftigten ihre Aufforderung mit einem überzeugenden Flintenschuß. Der Dampfer hielt an, im Sprung waren die Bauern an Bord. ״Nun gebt uns die Juden heraus. Sie sollen in den Dnjepr springen.“ Die wilde Hatz begann. Man jagte nach den Juden, holte sie aus den Verstecken hervor, — kein Bitten, kein Lösegeld half: ״Nur hin! dort findet Ihr eure Ge- Seilschaft, werdet dort eine Kommune machen.“ Eine halbe Stunde darauf war kein Jude mehr an Bord, außer einigen Frauen und Kindern lagen sie alle auf dem feuchten Grund. Die Bauern teilten sich mit der Mannschaft die Beute, sprangen wieder in ihre Kähne und der Dampfer steuerte weiter den in der Morgensonne strahlenden Goldkuppeln von Kiew zu. Und alles war wie zuvor. Sonne und unschuldiger Frühling, blattschimmerndes Wasser — wie wenn nichts geschehen wäre. Und in der Tiefe war ein Festtag; die fische des Dttjcpr hatten einen Schmaus. 130 Leichen auf einmal — eine solche Bescherung hatten die Fische seit vordenklichen Zeiten nicht gehabt. in der Ukraine verschweigen oder die Berichte darüber mildem, während sic die ״viel unbedeutenderen Exzesse“ in Polen in ungeheurem Maße aufbauschen. Wir sind in unserm Artikel ״Ostfragen“ darauf be• reits eingegangen. K. Z. B. stellt fest, daß bereits am 13. Juni' dieses Jahres drei Delegierte der jüdischen Organisationen in der Ukraine an die polnische Grenz« des von den Polen ■okkupierten Teiles Litauens, und zwar in die Ortschaft Baksehti, bei Lida, kamen, wo sie von den polnischen Militärbehörden (Kommandant Koslovvski) angehalten wurden. Obwohl die Herren erklärten, in welcher Angelegenheit sie reisten, und obwohl sic ihre Zertifikate, die Einreiseerlaubnis der polnischen Behörden in der Ukraine und das gesamte Material, gedrucktes und geschriebenes, über die Pogrome in der Ukraine vorzeigten, wurden sie zurtickgeschickt. Das Material wurde den Delegierten abgenommen und mit der Erklärung zurückgcbalten, daß es an das Pressebüro beiin polnischen Kriegsministerium gesandt werden würde, Trotz der Forderung der Delegierten, in Warschau anzufragen und trotz der Erklärung, dal! die Veröffentlichung des Materials über Pogrome in der Ukraine doch keinesfalls gegen die Interessen Polens sei, wurden die Del«- gierten schroff abgewiesen. Es vergingen zwei Monat«, bis die Delegierten die Gelegenheit erhielten, die litauische Grenze zu passieren. Und nun mußten sic feststdleii, daß das Material, das sich zwei Monate in den Händen der polnischen Behörden befand, weder in Europa noch in Polen selbst bekannt vvar. Diese Tatsaclie beweist, daß die Versuche der polnischen Press«, das Stillschweigen über die Pogrome in der Ukraine als eine Mache gegen die* Polen darzustellen, auf Uti- Wahrheit beruhen, und daß die bisherige Nichtvcröffentlieh ui 1g des Materials über die Pogrome in der Ukraine einzig und allein eine Folge der Abgeschlossenheit der Ukraine war. Eine jüdische Untersuchungskonimissiop nach der Ukraine Wie der ukrainische Pressedienst verbreitet, hat der Minister des Aeußern im ukrainischen Direktorium (Regieriwig Pctijura-Vinitschenko) an den Präsidenten der ukrainischen Friedcnsdelcgation in Paris in einem Tel«- gramin entschieden bestritten, daß die Regierung Petl-־ juras für die Pogrome in der Ukraine verantwortlich sei. Die Pogrome seien, bis auf drei Fälle, nn bolsc.11«- wistischen Gebiet geschehen. Es heißt in dem Telegramm weiter, daß die ukrainische Republik als erste neu Juden national Autonomie gegeben habe und daß sie mit aller Energie die antisemitische Agitation bekämpfe. Um aber Gelegenheit zu geben, sich über die wirkliche Lage* in Ukraine, zu informieren, schlägt der ukrainische Meister des Aeußern eine Konitn i s s i o 11, best t;:und aus Vertretern de s j üdis eben Volkes, vor, um selbst die Sachlage zu studieren. Zur Teilnahme an dieser Kommission werden A c h a d H a a in, ferner die Mitglieder des Zentralko mite cs der ukrainischen Zionisten Ussischkin und Go i d s te in, endlich der Präsident der ■Ito Dr. j o c 11 e 1 m a 11 n cingeladen. Dieser Schritt der ukrainischen Regierung ist unter allen Umständen zu begrüßen. Hoffentlich wird die Kommission bald Gelegenheit haben, Aufklärung zu schaffen. Es darf natürlich nicht verkannt werden, daß in der Ukraine die Verhältnisse jeden Tag wechseln und die Kommission nur den von Petljura besetztem, verhältnismäßig kleinen Teil der Ukraine zu Gesicht bekommen kann. Von der Mergenthau-Kommission Nachdem die amerikanische Kommission, unter Morgenthaus Leitung, Polen und die von den Polen besetzten Gebiete Litauens besucht hatte, fiat sie sich nach Galizien begeben. Mergenthau ist von der galizischpolnischen Presse, insbesondere vom ״Czas“, in au.,- gesprochen antisemitischer Weise aufgenommen vorden. Am 26. August traf die Kommission in Krakau ein, von wo sie sich nach einem kurzen Aufenthalt nach Przemysl begab. Dann begab sich die Kommission nach Lemberg, wo sie vier Tage blieb. Morgen- Nur einer der Ertränkten konnte sich retten, das vvar der Söhochet (Schächter) von Meschigorje. Ein machtiger Schwimmer, ein Kind des Dnjepr, hat er es mstände gebracht, ־wiewohl schwer verwundet, bis zu einem Dorfe hinübemischwimmen. Dort haben die Juden ihn gefunden und haben ihn nach Kievv zum Rabbiner gebracht. Und er erzählte dort die schauderhaft einfache Geschichte von Meschigorje. ״Eßt nicht die Fische, sie mästen sich von tmsern Leibern“, stöhnte er r:n Fieber. Zwei Tage darauf starb er. Und die Rabbiner von Kiew erließen ein Verbot, die Dnjepr-Fische zu essen: feie waren unrein. Und lange, lange nachher konnte kein *1"^ ■V0n Kiew einen Fisch ruhig arischen. Aus jeder JPore schien P״!^hes ^at 21י, J^Somn’Ca־ im Wir standen jüngst, es war bereus . -ns01nn*-*r,• Stadtgarten von Kiew׳, einem hochgelegenen Plateau, von wo aus eine herrliche Aussicht auf den Dnjepr sich eröffnet. Es war Dämmerungsstunde und die schrägen verscheidenden Strahlen verbrämten die grünen Ufer mit einer purpurgoldenen Bordüre. Irgendeiner aus nunrer Gesellschaft begann leise die Worte Gogols vor sich herzusagen: ״Herrlich ist der Dnjepr, wenn er ruhig und frei seine Wellen durch Berg und Wald dahinirollt... Im selben Augenblicke aber hielt er inne, sein Blick fiel auf das gegenüberliegende farbenprächtig schillernde Meschigorje. ״Herrlich, nein verflucht ist er, der verpestete, der unreine, der grausame Dnjepr, der so ruhig dahinlließt, wie wenn nichts, gar nichts geschehen wäre. Leichen, Leidien, seht Ihr sie?“ Und er wandte sein Gesicht ab. Er konnte die Erinnerung nicht ertragen. thau konfer Tageszeitunj Kaufleute, ״egen die des jüdisch« wurde die sprachen, in bischer $ jüdische Weitere Ko der Gemein Partei (Dr. anderen jikl sic h t i gi« rend der und T e m Unterredung der Pogr der polnisc begab sielt übergehend nächsten Ta sichtigt die sic bis zum aus plant JV eine Woche über Berlin Prag h die crfreuilic schreitunger: Nicht vom blättern übe scher Uebei ״Viite und ist je :licht aus 1 hinausjage blik herr schäften Hamlelsm deutschen sterien si besetzt. 1 wird von heldenhaft Legionäre nistet Sei ins Elen: Soldaten sie wisse publik wc publik sei dem Sehrt Am am \F e n z e 1 p sende von F Legionäre 1׳ Hetzreden g Es wurde vollständig täten ständ 5000 Persor Deputation Zuges ge bi weinend ihi und verspra lehnte aber schaft der S ״Den des Legi« Burschen. es. 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