Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 59 (22.8.1919)
- Date
- 1919-08-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 59 fUlDlSfcH* RUNOSCBWV 'Türken geweckt man lütte sie * *)Zusagen garnicht bemerkt — und zwar vor allem deshalb, weil sie garnicht begonnen worden wäre. Hätte Lilieublum weniger Nationaigefühl um! mehr Geschäitsjkm besessen, so hätten weder der Geldmangel noch die Zustände in der Türkei Schwierigkeiten bereitet, die geeigneten Menschen, von denen man nicht verlangen kann, daß sie ״ihr und ihrer Familie Wohl aufs Spiel setzen, um ein fernes national-poütisdies Ideal zu verwirklichen“, wären dann — aus Gründen, die nur Ausiriaeus kennt — in hellen Haufen nach Palästina geeilt, wo wahrscheinlich sogleich Milch und Honig genessen wäre — Produkte, die offensichtlich mit der nationalen Idee nichts zu schaffen haben wollen. Genug davon! Ist es möglich, daß ein Jude unserer Zeit, der sich als Kctiner der Kolonisation aufspielt, mit ernster Miene solche tGcdankcngiinge vorträgt? daß dergleichen von gebildeten Lesern als haltbare Meinung aufgcnoinmen wird? Ein Kind kann begreifen, daß die Ergebnisse der palästinensischen Kolonisation — so gering sie auch infolge der gewaltigen Schwierigkeiten sind — niemals erreicht worden wären, wenn nicht die nationale Idee, die Hoffnnug auf die Wiedergeburt der jüdischen Nation, das heißt, der Zionismus, die von Begeisterung entflammten Pioniere nach Palästina geführt hätte, auf deren, unter Mühen und Opfern geschaffenem Werk wir heute weiter bauen wollen. Kein anderes als das nationale Moment konnte arbeitende Juden nach Palästiua führen, diesem unter türkischer Mißwirtschaft verödeten Land, das den Einwanderern nicht einmal Sicherheit des Lebens und Eigentums, geschweige denn leicht zu erwerbenden Wohlstand verhieß. In Zukunft kann, wenn die Erschließung des Landes unter dem Schutz einer wohlwollenden Großmacht voranschreitet, Palästina auch solchen Juden ein Anziehungspunkt werden, die nicht von der nationalen Sehnsucht dorthin geführt werde«!. Bis heute konnte nur der Zionismus die seelisehe« Kräfte wecken, die zum Ausharren auf dem Boden Palästinas befähigten. In diesem Sinne ist alles, was in Palästina bisher geleistet wurde, vom Zionismus geleistet worden. Dies gibt Austriacus selbst überall da zu, wo er auf die Tatsachen der Kolonisationsgeschichte eingeht und die windigen Oedankenkonstruktionen beiseite läßt, mit denen er seine Angriffs auf den Zionismus zu begründen sucht. Er selbst muß erklären, daß dem Wirken Pinkers 1und Lilienbltirns, die bestehenden wirtschaftlichen und kulturellen Werte in Palästina zu danken sind, er selbst sagt von den jungen Studenten, die Rischon le Zion besiedelten, sie hätten gehandelt wie jene Jünglinge, die beim Uebergang durch das Schilfmeer, noch bevor das Wunder geschah, in die Wellen sprangen, um das ganze Volk" mitzureißen. Ja, was er von der Vorgeschichte der Palästinakolonisation zu berichten weiß, von den ersten Bemühungen der Alliance, die den Bestrebungen der Chowewe Zion und des Herzischen Zionismus vorausgingen, beweist besser als alles andere, daß nur solche Juden für die Palästinakolonisation Liebe und Interesse gewinnen konnten, die damit den Gedanken der nationalen Wiedergeburt verknüpften. Netter, der Gründer von Mikweh Israel, spricht davon, in Palästina Massen von Juden eine ״gesicherte Heimstätte“ zu verschaffen, und Cremieux sagt, wenn der Landbau dort in größerem Umfange eingefiihrt würde, so ״werden sich unsere Glaubensgenossen aus allen Ländern in großer Zahl dort ansiedeln, ein neues Jerusalem wird entstehen“. Jene Gründer und Vorkämpfer der Alliance vereinigten in sieh die widerstreitenden Tendenzen des Jahrlumderts, sie ahnten die nationale Wiedergeburt in Palästina Gedaiikengiinge Goslars (״Ihr seid Enkel und Ahnen“) zu Ende verfolgt,, wird sehen, daß schon die Verantwortung den Kindern gegenüber zu einer völlig anderen Betrachtungsweise führen muß, als es die Straußsche ist. Mag 'eine Gesetzgebung uneheliche Kinder selbst ehelichen völlig gieidistellen, eins kann sie ihnen nicht geben• das Elternhaus. Und wenn es nur gelten sollte, zu verhüten, daß Kinder ohne Vater- oder Mutteriiau* aufwachsen, wäre dies schon wesentlich genug, urn Eingriffe in die Individualfreiheit zu erlauben. Eine Sicherung der Kinder, die so vollkommen ist, wie dies in menschlichen Verhältnissen .denkbar ist, läßt sich nur schaffen, wenn man den radikalen Vorschlägen Goslars und Frankels folgt. Das allein schon sollte zur Entscheidung genügen. Dankenswert ist, daß Goslars Buch geschrieben wurde. Aber das genügt nicht. Es muß auch gelesen werden, und wir müssen versuchen, seine Gedanken in die Wirklichkeit umzusetzen. Unsere Jugendorganisatic'iien haben jetzt das Wort. An ihnen ist es, in dieser wichtigen Frage unserer Jugend zu zeigen, wie wir durch die Tat beweisen können, daß wir den Willen zum Judentum haben. Mögen sie sich ihrer Verant- Hortung bewußt sein. Edom*) Dies Buch wird gerade jetzt, da eine Pogromwelle nach der anderen die Länder der jüdischen Massen- Siedlungen im Osten überflutet, in seiner erschütternden Größe auf uns wirken, obwohl die ihm zugrunde liegenden hebräischen Berichte zur Zeit der Kreuzzüge, also im 11.—13. Jahrhundert geschrieben worden sind. Die eigentliche Bedeutung dieser Schilderungen besteht jetloch darin, daß sie uns das Bild des Juden aus dem früheren Mittelalter zeigen, des Jänkels des *) Edom Berichte jüdischer Zeugen und Zeitgenossen über die Judenverfolgungen während der Kreuzzüge. Aus dem Hebräischen von Nathan Birnbaum und Hugo Herrman ji. Jüdischer Verlag. Ausstattung von J. Budko. Preis geb. 5.— M. Seite 455 und waren noch nicht in die Angstpolitik ihrer Erben j und Nachfolger verfallen, die in ständiger Furcht um j die ״ü le ich berech t igiaig“ die Synthese der bürgerlichen | Emanzipation und der nationalen Selbstbestimmung im | Sinne des überlieferten Ideals nicht zu vollziehen wagen. I — So hat, von den ersten Anfängen bis heute, die zioi nistische Idee die Pa!;;st:11a.kolo11isation geschaffen. Baron | Rothschild, dem das Verdienst gebührt, die schwachen! Anfänge des Werkes durch seine finanzielle Hilfe vor dem Untergang gerettet, die Kolonien immer wieder gestützt und gefördert zu haben, hätte ebensowenig wie die lea in Palästina irgend etwas zum Unterstützen! oder Vervvaltenv,worgefunden, wenn nicht die zionistische; Idee in den Herzen lebendig geworden wäre. Dieses einfache Verhältnis von Ursache und Wirkung umzukehren, wird der Rabulistik des Herrn Austriacus nicht gelingen. Was bei ihm dann an Entstellungen des Herzischen Zionismus folgt, sei übergangen. Nicht der Schatten eines Verständnisses für Herzls geschichtliche Bedeutufig, für die von ihm bewirkte Erneuerung des jiidisehe» Bewußtseins in der ganzen Welt, für die von ihm angewandte Methode, die jetzt zu den glänzendsten Resultaten führt, die jüdische Frage als eine nationale und politische öffentlich zu verhandeln, die Juden durch eine umfassende Organisation, durch eigene Finanzinstrumente, schließlich durch eine geschlossene Siedlung in Palästina verhandlungsfähig zu machen und ihnen so den Weg zur nationalen Wiedergeburt zu bahnen. Als HerzI starb, durfte er sich, nach Austriaais, sagen, ״daß er die Idee des Zionismus, die er fertig vorgefunden, nicht nur nicht um Haaresbreite gefördert, sondern ihre Verwirklichung schwer gehemmt hatte. Weder hatte er etwas dazu beigetragen, Juden als Landwirte an zusiedeln, noch dazu, das Land unserer Väter durch Juden zu besiedeln. Nur ein Riesengebirge von bedrucktem Papier hatte Herz! hinter• lassen — Zeitungen, Broschüren, Flugblätter — und ein wildes Chaos in den Köpfen“. So sieht die Wahrheit über den Zionismus in den K. C.-Blättern aus. Noch eine Frage bleibt zu beantworten: Ist Austriacus eigentlich ein Freund oder ein Gegner der Besiedlung Palästinas mit Juden? Seiner widerspruchsvollen, schillernden Schreibart getreu sucht er auch hier jedem Leser — wenn er nur Antizionist ist — etwas zu bringen. Es macht sich heute selbst in antizionistischen Kreisen nicht gut, offen gegen die Palstinasiedlung zu schreiben, und so erklärt denn Austriacus bei der Betrachtung Lilienblums: ״Die Ueberfühnaig großer Massen von Juden in die Landwirtschaft auch nur zum Teil auf dem Boden Palästinas zu verwirklichen, wäre der Mühe der Edelsten wert gewesen.“ Das galt aber offenbar nur so lange, als die Türken uns die Kolonisation erschwerten. Jetzt, da der Zionismus politische Erfolge errungen, seine Anerkennung bei der Friedenskonferenz durch• gesetzt und größere Mittel in Aussicht hat, da England siel» verpflichten 8011, in Palästina ein nationales Heim für das jüdische Volk zu schaffen, jetzt kommen Austriacus schwere Bedenken. Er teilt die ganz neue Tatsache mit, daß die jüdische Bevölkerung Palästinas bisher an Zahl gering ist und daß das jüdische Volk sich erst durch Einwanderung und Kolonisation in den Besitz des Bodens setzen soll. ״Wie wäre das anzustellen?“, ruft er voll Ueberraschwig aus, denn erst jetzt offenbart sich ihm das Problem, dessen Lösung zu Zeiten Lilienbtun» bereits ״der Mühe der Edelsten wert“ war. Als Beweis für die Unausführbarkeit einer größeren Besiedelung Palästinas führt er nun das Mißlingen der Geschlechts, das aus dem Orient über Italien nach Deutschland kam. Die schlimmsten Schrecken des Galuth hatte diese Generation noch nicht durchlebt, der jüdische Mensch tfitt uns hier noch ganz und ungebrachen entgegen, weder übergroßes Leid, noch Anpassung und ״Aufklärung“ haben schwächend auf ihn eingewirkt. Mit wunderbarem Mut des Geistes und Willens gibt er alles, sein eigenes Leben und das seiner Kinder hin, um Gott und Volk die Treue zu wahren. Innig ist sein Glaube, grimmig sein Haß gegen Edom, den Peiniger und Unterdrücker. Das Buch ist ein stolzes Dokument jüdischer Selbsttreue und Hingäbe, ein Zeugnis der heroischen Größe unserer Väter. Literarische Mitteilungen Der Jüdische Nationalverein für die Alpenr und Küstenländer (!Österreichs, Graz, gibt vom 1. September 1919 an eine nationaljüdische Monatsschrift ״Grazer Jüdische Monatshefte“ heraus, mit deren Leitung Dr. Artur Rosen berg betraut ist. Die Zeitung stellt sich zur Aufgabe, über den Rahmen einer lokalen Erscheinung hinaus eine führende jüdische Revue auf vornehmer Grundlage zu bilden. Das soeben eingetroffene 7. Heft des ״Kuntres“ bringt die Mitteilung, daß im Verlag der zionistischen sozialistischen Vereinigung ״Achdutfi Haawoda“ ein zehn Bogen starkes Sammelbuch, das den Namen der Vercinigung trägt, erschienen ist. Das Sammetbuch enthält folgende Beiträge: ״Achdutli Haawoda“ von Ber! Katzn e 1 so 11, ״Die Sprache dem Volke“ von S. j ab n ie li, ״Die Charterkompagnie“ von J. A־r.״ ־Die Griindungs- Versammlung“ von D. Ben Gor 1011, ״Zeitfragen“ von A. R., ״Der Arbeiter und die Kultur“ von Ä. S. Wald st ein, ״Der Träumer“, Gedenkworte über Barsilai von M. S m i 1 a 11 s k i und die ״Idee der Arbeit in den Dichtungen Tschemichowskis“ von J. Ch. Br ann e r. Die von J. Ch. Brenner angekündigte Monat*- schritt ״Haadamah“ wird ebenfalls im Verlag der ״Achduth Haawoda“ herausgegeben. Das erste Heft erscheint demnächst. deutschen Ansiedhrngstätigkeit in Posen an, die er gleich dem Zionismus für eine nationale Kolonisation (also ״ein Unding“) erklärt. Nim könnte man zwar mit höherem Recht die siegreich vorgedru«geile Polonisicrung des Ostens als nationale Kolonisation (im Gegenaatz. zur bureaukratisch preußische«) mit dem Zionishum in Parallele setzen. Doch wozu solche stets schiefen Vergleiche? Begnügen wir uns damit, daß Austriacus von den Aussichten der jüdischen Kolonisation sehr wenig hält. ״Palästina wird englisch, das sieht fest, ob es jüdisch wird, bleibt sehr, sehr zweifelhaft.1‘ Freilich, wenn ein gali/ischer Jude es ihr seine Aufgabe hält, die Polen von dem Vorwurf des Antiseiriätismus rekizuwascheii und im Aufträge des Central- Vereins die ״dcutschnationalcn“ Juden über die ״Gefahren des Zionismus nufzukläreii, so kann er kein Vertrauen zu einem jüdischen Palästina“ haben, das vom Zionismus und im Geiste des Zionismus errichtet werden wird. Austriacus und die Seinen mögen ruhig zu Hause bleiben. Wenn wir am Ziel sind, so werden sie sich gewiß ckistcllen und dann werden sie lins beweisen, daß sie es immer gesagt und daß sie es an unserer Stelle viel besser gemacht hätten. ־» Wie das britamiien und Persien ein Abkommen getroffen worden, wonach England den Aufbau Persiens übernimmt. Dazu meint die Berliner ״Freiheit“: ״Mit der Beherrschung Persiens ist der Landweg ▼on Indien nach Aegypten sichergestellt. Was noch an Zwischengliedern fehlt, ist bereits als englische Interessensphäre anerkannt.“ Die Palästina-Petition der englischen Juden 77 000 Unterschriften. Die von Ser Zionistischen Organisation inaugurierte Aktion für die Einreichung einer Petition der gesamten englischen judenheit an die Friedenskonfereiiz, in der bezüglich Palästinas Bestimmungen seitens der Friedenskonferenz gefordert waren, die dem jüdischen Volke weitgehende Rechte und die Möglichkeit sichern, Palästina als seine nationale Heimstätte wieder aufzubauen, ist nunmehr zum Abschluß gelangt. Die Petition ist der Friedenskonferenz überreicht worden. Sie hat 77 039 Unterschriften erhalten, davon allein 42000 in London. ״Es ist anzunehmen,“ schreibt ״Jevvish Chronicle“, ״daß noch niemals eine Petition der englisch-jüdischen Gemeinschaft so zahlreiche Unterzeichner gefunden hat.“ Die Bedeutung dieser Ziffer erhellt aus der Tatsache, daß es im ganzen 300000 Juden in England gibt, so’ daß mehr als ein Viertel aller englischen Juden diese Petition überreicht hat, wobei noch zu berücksichtigen ist, daß in der Ziffer von 300000 auch die Kinder inbegriffen sind. Die Petition ist der Friedenskonferenz überreicht und von Balfour in einem Schreiben bestätigt worden, in dem es heißt: ״Sie können versichert sein, daß, sobald die Siedhing in Palästina zustande kommt, die Bemerkungen, die Sie mir übermittelt haben, die sorgfältigste (the most careful) Aufmerksamkeit von Seiner Majestät Regierung finden wird.“ Jakob Thon in Europa K. Z. B. Der stellvertretende Leiter des Zionistischen Palästinaamts, Dr. Jakob Thon, traf in Paris ein und setzte die Reise nach London fort. Die während des Krieges eingegaiigene Zeitschrift ״Hachaklai“ begann von neuem unter der Redaktion de* Agronomen Dr. M. Sagorodzki zu erscheinen. In demselben Verlag erschien auch das 1. Heft eines Buches von M. Sagorodzki ״Kolonisationsmethoden“. Das 1. Heft ist der Frage der Garten- tädte gewidmet. ln Jerusalem erscheint eine neue hebräische Tageszeitung ״Doa r - H a jo m“. In Warschau erschien ein Sammelbudi ״Alttieuland“ in jidischer Sprache, gewidmet den Palästinafragen. Das Buch enthält u. a. eine Uebcrsetzung des Aufsatzes von Ru pp in über ״Die Auswahl des Menschen,materials für Palästina“, von Wilbuschewitz ״Die Industrie Palästinas“, von T r i e t s c h ״Amerikanische Entwicklung• im Orient“ und von Sokolow ״Die Engländer in Palästina“. U. a. enthält das Heft 5 Beiträge über die Sprachenfrage in Palästina von Autoren verschiedener Richtungen: Sc!1. L. Gord o n, Jacob Dienensoh 11, Z e r u b a b e I, j. M e r 1 - m i n 9 k i und Poznanski. ”111 Nr. 6 der Schweizer Zeitschrift ״Lcs Peuples!ihres“ bespricht German Roch in einem die ,,Litauische Autonomie und die litauischen Juden“ ühersehriebenen Artikel alle mit dieser interessanten Frage zusammenhängenden Probleme. 111 der in Berlin erscheinenden Zeitschrift für sozialistische Politik ״Freie Zeitung“ veröffentlicht unser Gesinnungsgenosse Dr. N. Syrkin an leitender Stelle einen informierenden Aufsatz über ״Zionismus und Sozialismus“. in Bern erscheint seit dem 30. Juli eine Zeitschrift in französischer und deutscher Sprache ״Suisse Orient“. In ihrer ersten Nummer veröffentlicht sie einen Artikel ״Der Zionismus als Weltproblem“ von unserem bewährten Freund Dr. M e s s i n ״ e r. Die ״Liga der Freunde des Zionismus“ gibt eine Broschüre von Roger Le v y unter den! Titel ״Une Universite nouvelle“, heraus. Der Verfasser gibt in kurzen Zügen eine Geschichte der Entwicklung des Gedankens einer jüdischen Hochschule und schildert die Vorbereitungsarbeiten dazu.