Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 54 (5.8.1919)
- Date
- 1919-08-05
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 424 J U EDISCHE RUNDSCH A U Nr. 54 andere Juden auf das Geschrei hin ebenfalls weg* gelaufen seien, die Legionäre hatten sie verfolgt. Unterschrift: gez. Aisig Baunter. 2. Zur Person: Aron Weinstein aus Zawieree, geh. in Pelicza 1883, Uhrmacher in Zavvierce. Zur Sache: Am 5. Mai er. fuhr ich von Zavvierce nach Sosnowice. In Zombie»wice mußte ich in den Zug nach Sosnowice umsteigen. Als wir etwa 6—8 Juden in den Zug in Zombtowice nach Sosnovvice einsteigen wollten, harnen polnische Zivilisten in den Waggon, schlugen aut uns luden ein und warfen uns mit aus dem Waggort heraus. Den Kaufmann Schloime Ring aus Zavvierce, Loschnitzer Straße schlugen sie mit Stöcken aut den Kopf. Einem zweiten wurde die Backe aufgeschlagen. Elischa Lipsdiütz aus Zawieree bekam' so heftige Schläge gegen das Ohr, daß er einen ganzen Tag taub war. Ich selbst wurde auf Kopf und Rücken geschlagen, so daß ich mehrere Tage Schmerzen verspürte. Ich beschwerte mich bei der Bahnbehörde in Zombtowice sofort über die Mißhandlung, die uns widerfahren war und daß man uns aus dem Waggon fiinausgeworfen hatte und sagte dabei: was ist das für eine Regierung, die uns so beschützt? Ich bemerke noch, daß das Bahnpersoaial, als wir au| dem Waggon hinausgeworfen wurden, sich mit über uns lustig machte und uns auslachte. In Dombrowa wurde ich wegen meiner Aeußerung über die Regierung zu Protokoll genommen und ein gerichtliches Verfahren gegen midi wurde eingeleitet. Ich bin selbst verprügelt worden, man hat mich aus dem Waggon hinausgeworfen, und als ich mich darüber beschwerte, hat man den Spieß umgedreht und ein Verfahren gegen mich eingeleitet. Am 3 >. 4. er., als ich in Zawieree über den Bahndamm ging, kam ein Zug mit Soldaten der Hallers dhen Armee. Ich wurde mit zwei Steinen von einem! Soldaten dieser Armee, der auf einem offenen Wagen stand, beworfen. Auf der anderen Seite des Balmdammes wurden andere Juden, unter ihnen ein gewisser Saiomon Bronner, der dort wohnt, mit Steinen beworfen. Die Steine trafen sie aber nicht, sondern zertrümmerten einige Fensterscheiben. Unterschrift: gez. Aron Weinstein. 3. Zur Person: Isac Deutschmatin aus Sosnowice, eb. 187*9, Sdhidiowitz, Kr. Radom, Tischler. Zur adie:• Am 24. April er. fuhren wir vier Juden von Chrzanow nach Schubin. 1/3 Jan vor Scfiubin wurde unser Wagen vom 5 Legionären durch Schreckschuß zum Stehen gebracht Wir mußten hinuntersteigen. Der Wagen und wir wurden nachWaren durchsucht, es wurde aber nichts gefunden. Wir hatten auch nichts von Waren mit uns. Nunmehr verlangten die Legionäre unter vorgehaltenem Revolver, daß wir unser Geld und die Wert- Sachen, die wir bei uns hatten, abgeben. Wir mußten die Hände hochhalten und sie durchsuchten ums und nahmen uns das ganze Geld, das wir hatten, die Uhren und die Pässe. Mir selbst wurden 2200 M. und eine silberne Uhr fortgenommen. Als die Legionäre uns so beraubt hatten, ließen sie uns wieder zumi Wagen zurück. Wir kamen ohne Geld in Sdiubin an. Als ich mich dann bei der Bahnbehörde beschwerte, wurde ich dort ausgelacht Unterschrift: gez. Isac Deutschmanm. 4. Zur Person: Moses Potschter aus Jarosrau in Galizien, Händler, 62 Jahre alt. Zur Sache: Ich habe in der letzten Woche und auch schon vorher am Bahnbot in Jaroslau öfter gesehen, wie polnische Soldaten der Hallersche!1 Armee Juden mit ihrem Seitengewehr die Bärte absebnitten und sie schlugen. Ich habe midi deswegen von dort geflüchtet, um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden. Unterschrift unleserlich. Der Zeuge war nicht imstande, seine Unterschrift zu fertigen, da seine Hand zu sehr zitterte. 5. Zur Person: Tobias Seelinger aus Soshowioe, geb. 1807 in Pelicza, Kaufmann aus Sosnowice. Zur Sache: Am 22. Maier, wurde dem Onkel meines Schwieger- Vaters, Israel Itzig Rapf, aus Sosnowice, als er nach Warschau fahren wollte, in Skemiwice von einem polnischen Soldaten die Hälfte seines langen Bartes mit einem Messer abgeschnitten. Er kam mit halbem Bart nach Sosnowice zurück, und ich habe ihn gesehen, als er so in Sosnowice ankam. Er erzählte auch, daß er sich gewehrt habe und dabei mit dem Messer in den Finger geschnitten worden sei. Ich habe seifet die Schnittwunde am! Finger gesehen. 6. Zur Person: Herscft Taler aus Lenki, Bezirk Strzyzow in Galizien, geb. 28. 6. 1892 in Trisztafc, Händler aus Lenki. Zur Sache: Ich übergebe den anliegenden Brief, den ich von meinen Eltern aus Lenki erhalten habe. Hersdh Taler. (Dieser Brief ist bereits in Nr. 46 der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlicht worden.) Dieses Protokoll habe ich persönlich aufgenommen. Ich habe die vernommenen Personen darauf hingewiesen, die reine Wahrheit zu sagen und mir persönliche Erlebnisse in das Protokoll hineingenomrnen. Die vernommenen Personen, sowie auch andere haben noch verschiedene ähnliche Geschichten erzählt, die davon zeugen, in welch unzulässiger, barbarischer und niederträchtiger Weise die polnischen Legionäre, insbesondere die Truppen der Hallerschen Armee, mit den Juden umehen, und zwar in allen Teilen der von den Polen esetzten Länder. Ich habe diese nur vom Hörensagen den vernommenen Personen bekannten Tatsachen im einzelnen nicht aufgenommen, obwohl an ihrer Richtigkeit nicht zu zweifeln ist, weil ich nur das persönlich Erlebte als erwiesene Tatsachen betrachten will. Martin Ehrlich, Rechtsanwalt. Ueber den Pogrom in Czenstoehau ging Herrn Rechtsanwalt Ehrlich aus LubKnitz folgendes Schreiben zu; Lublinitz, den 3. yurii 1)19. Am 27. v. Mts. erkrankte in Czenstoehau (Polen) «irf der Straße ein polnischer Soldat; es sammelten sich bald eine Anzahl Soldaten um■ den Erkrankten, die der hinzueilenden Bevölkerung mitteilte, daß der erkrankte Soldat von einem 'Juden mit einer Waffe angegriffen und schwer verwundet worden sei. Durch dieses unwahre Gerücht verleitet, zogen eine große Anzahl Soldaten Posenscher und HallersCher Regimenter I durch die Straßen, mißhandelten jeden Juden in ent- ' setzlicher Weise, so daß ungefähr 70 jüdische Personen sehr schwer verletzt wurden. Sie drangen auch in die Wohnungen der Juden ein raubten und plünderten die Wohnungen aus und erschlugen die männlichen Bewohner. In ganz besonders bestialischer Weise sind die Juden Gottlieb, Brockmann und Dzalorinski erschlagen worden. Ein Feldscher Nassadowitsch, der den schwer mißhandelten Juden zur Hilfe eilte, wurdt von Soldaten in Gegenwart zweier Polizisten erstochen. Es sind bis jetzt 11 Opfer zu Grabe getragen worden. Der Ortskommandant von Czenstoehau, der herbeieilte, um die Ruhe wieder herzustellen, wurde von polnischen Soldaten von seinem Pferde gerissen und mißhandelt, weil er den Juden helfen wollte. Zionistische Bewegung Tschechoslowakischer Zionislentag Der erste tschechoslowakische Zionistentag wurde in Gegenwart von 95 Delegierten (45 aus Böhmen, 41 aus Mähren, 9 aus der Slowakei) eröffnet. Ein neues Organisationssta tut wurde angenommen, das auf dem Prinzip der Ortsgruppen, nicht der Vereine beruht und den einzelnen Distrikten eine gewisse Autonomie gewährt. Die Leitung liegt in, der Hand eines Exekutivkomitees, zu dessen Vorsitzenden Dr. Thein (Prag) gewählt wurde. Die Tagung beschäftigte sich ferner mit Palästinafragen, zu denen Alexander Feig referierte, mit Nationalfondsangelegenheiten und mit Finanzfragen. Im Anschluß an ein Referat von Norbert Adler wurde die Frage der Teilnahme an der Landes- Politik besprochen und in dem Sinn entschieden, daß die Teilnahme an der Landespolitik im uationaljüdischen Sinne Pflicht jedes Zionisten sei. Ferner forderte die Tagung die Umwandlung der Kultusgemeinden in Volksgemeinden. Konferenz der amerikanischen Zionisten (Kopenhagener Zionistisches Büro) Die 22. Jahreskonferenz der amerikanischen Zio nis tischen Organisation wind am Sonntag, den 14. September, in Chicago beginnen. Die Wahlen zur Konferenz fanden amt 29. Juli statt. Eine Konferenz der national-jüdischen Jugendvereine von Amerika (Young Judaea), bei der 710 Jugendgruppen aus 139 Städten und 35 Staaten Amerikas vertreten sein weiden, fand am 27. Juki in New York statt. Die Young Judaea-Organiisation umfaßt jetzt mehr als 15000 Mitglieder. Die Hauptfragen der Tagung sind die Vorbereitungsarbeit für Palästina und die Frage der Ausdehnung der Young Judaea-Organisation auf andere Länder in Europa und Amerika. Der Präsident der Zionistischen Organisation von Amerdta, Richter Julian W. Mack, wird die .Tagung begrüßen. Eine amerikanische Loge für den Zionismus Wie der ״Public Ledger“ Philadelphia, meldet, hat die Großloge Brith Abraham Resolutionen augenommen, die Zionistische Bewegung zu unterstützen. Die hebräischen Lehrer in Amerika organi• sieren sich für Palästina Die News front ״Zionist Organization of America“ berichten, daß die tiebräischen Lehrer, die sich für die kulturelle Entwicklung Palästinas interessieren, in New York eine Organtotion gebildet haben, die mit dem Erziehungs-Departement ■der Zionistischen Föderation zusammenarbeitet. Die Vereinigung wird die Lehrer umfassen, die bereits von der Zionistischen Organisation als Lehrer eingeschrieben and. In einer Versammlung zeigte sich, daß bereits eine große Anzahl für Palästina geeigneter Lehrer vorhanden ist. Die Lehre!Organisation wird das ErzieWungswesen in Amerika überwachen und Erfahrungen sammeln. Vom jüdischen Leben in aller Welt Rückkehr •stgalizischer Flüchtlinge Einem Krakauer Telegramm der ״Wiener Morgen- Zeitung“ zufolge fordert die polnische Regierung amtlieh: ״Die Flüchtlinge aus Bobrka, Rohatyn, Brzezany, Przemyelany, Brody, P«dhjace und Zborow müssen rasdiestens heimkehren. Die FKkhtUrvgsamterstützung wurde mit dem 1. Juli eingestellt. Die Heitnbeförderung der Flüchtlinge und ihres Reisegepäcks erfolgt kostenlos.“ Autonome jüdische Kolonien in Amerika Dem Londoner Vertreter der ״Jüdischen Morgenpost“ wird der J. P. Z. zufolge aus New York telegraphlert, daß führende jüdische Kreise eine große Kolonisierungs-Aktion im westen Amerikas vorbereiten, die sich damit zu beschäftigen hat, den gewaltigen jüdischen Emigrationsstrom aus Rußland und Polen zu regeln. Ke Verhandlungen mit der amerikanischen Regierung wegen Abgabe entsprechenden Bodens für diesen Zweck und wegen Erteilung vollster Autonomie 1 für diese jüdisch« Kolonisten sind bereits in vollem י Gange und man erwartet gute Resultate. Ein Verein zur Verteidlunf der jüdischen Sprache in Palästina In New-York ist vor kurzem ein Verein 1ut Verteidigung der jüdischen Sprach• in Palästina gegründet worden. Zweck dieses Vereins ist, Geld und jüdische Bücher für Palästina zu sammeln und für die Einführung des Jüdischen als einer Verwal- ' tungssprache in Palästina Propaganda zu machen. Der Verein besitzt bereits ungefähr 25 Ortsgruppen, in den verschiedenen Städten Amerikas. Das Komitee hat beschlossen, seine palästinensischen Mitglieder mit m o - natlich 100 Doll, zu unterstützen. Die erste Sendung für Mai ist bereits aibgesandlt; ihre palästinensischen Gesinnungsgenossen haben mehrere jüdische Arbeiterklubs eröffnet und geben eine Zeitung in jüdischer Sprache heraus. — Die Suprematie und Ausschließlichkeit der hebräischen Sprache unter den Juden Palästinas ist ein Grundprinzip des Zionismus das niemala seitens irgendeiner Gruppe innerhalb des Zionismu9 bestritten wurde. Es ist sehr zu bedauern, daß Nichtzionisten diesen Sprachenkampf, der unserer Sache nur schaden kann, nach Palästina verpflanzen. Wir werden nrit diesen, uns schädlichen Tendenzen den Kampf ebenso rücksichtslos durchführen müssen, Wie wir es stets getan haben, wenn es sich um die Zukunft unserer nationalen Sprache handelte. Das Schächten in der Schweiz In der Schweiz ist ■ bekanntlich seit geraumer Zeit das Schächten als angebliche Grausamkeit verboten. Diese Maßnahme war für die Dauer des Kriegszustandes, wo die Juden Fleisch nicht in genügender Menge vom Auslande beziehen konnten, für Luzern und Lausanne aufgehoben worden. Eine Eingabe des Z en tral vor- Standes der deutsch-schweizerische« Tierschutzvereine, diese Erlaubnis wieder zu entziehen, wurde vom Justizdepartement abschlägig beschieden. Man will damit warten, bis Schächtfleich in genügendem Umfange vom Ausland wieder eingeführt werden kann. Ein Gesuch von jüdischer Seite, bis m diesem Zeitpunkt das Schächten auch in Baselstadt zuzulassen, wurde abgelehnt. Die Reise der Wiener jüdischen Ferien■■ kinder in die Schweiz Am 14. Juli reisten 750 jüdische Ferienldnder aus Wien, die 6 Wochen in der Schweiz zur Erholung weilten, in ihre Heimat zurück. Die Kinder waren in Gruppen in Bern, Basel, Baden, Luzern, Genf, Lausänne, St, Gallen, Zürich, Biel, Chaux de Fond» und diversen kleinern Ortschaften untergehracht. ln Zürich bestand ein Zentralkomitee und in allen genannten Stadten Lokalkomitees. In Wien stand an der Spitze Frau Annita Müller, Mitglied des jüdischen Nationalrates und des Gemeinderates der Stadt Wien. In Zürich stand an der Spitze Herr Rabbiner Dr. Llttmann. Für Bern und Umgebung bildeten die Damen Frau Wall ach, Frau Messingen Frau Berthold Bloch und Frau Hennefeld das Lokalkomitee. Von den Kindern durfte ein jedes 8 Kilo Lebensmittel außer dem Mundvorrat mitnehmen, außerdem sämtliche neuen Kleidungsstücke, die sie in der Schweiz bekommen haben. Die Kinder, die größtenteils im Wachstum stark zurückgebheben waren, haben sidi schön erholt. Ende August sollen auch 300 jüdische Kinder aus Deutschland zur Erholung in die Schweiz kommen. Vom Leben der Juden in Japan ״The Chicago Israelite“ vom 31, Mal 1919 verölfentlicht einen Bericht über das jüdische Leben In Japan, in dem bereits alle Schattierungen, Zionisten, Natiotialisten, Assimilanten und Sozialisten vertreten sind. Die meisten Juden kamen während des Krieges auf ihrer Flucht aus den russischen Woluiorten nach Japan und haben sich hauptsächlich in Yokohama niedergelassen. In der dort neu entstandenen Gemeinde wird 1m Augenblick heftig über die Fragen des Nationalismus und des Sozialismus debattiert . Yokohama besitzt jetzt auch eine Synagoge. Eine ältere jüdische Gemeinde befindet sich in Nagasaki, die aus polnischen und litauischen Juden besteht, die während des russischjapanischen Krieges in Gefangenschaft gerieten. Viel• von ihnen haben' sich ihre Familien nachtommen lassen, einige haben auch japanische Frauen geheiratet, die ach bemühen, möglichst getreu das Gesetz zu befolgen. Die Japaner behandeln die Juden mit Achtung. Einig* alte Adelsgeschlechter in Nagasaki sollen sogar zmn Judentum übergetreten sein. Es gibt auch jüdische Assimilanten, die nur japanisch sprechen und sich wie echte Japaner gebärden. Ke jüdische Gemeinde in Nagasaki zählt 150 Familien; sie besitzt einen jüdischen Friedhof, auf dem auch viele im russisch-japanischen Kriege Gefallene ruhen. Als hauptsächlichste Gewerbe üben die japanischen Juden das Schneider- und Schuhmacher- Handwerk aus, und da sie die einzigen sind, die euro- . zentf. Außer Yokohama und' Nagasaki “gibt e* noeft andere kleinere jüdische Gemeinden in Japan, Zionistisches Leben in Niederländisch-Indien. Die zionistischen Vereine in Semarang und So«* r a b a j a haben sich, laut einer Mitteilung unseres Kopenhagener Büros, zu einer Organisation ״N i e d e r t a n * disch-i ndischer Zionistenbu!1d“ zusammengeschlossen. Ein dritter zionistischer Verein soll demnächst in Batavia ins Leben treten. Vorsitzerder de* neuen Bundes ist Dr. J. H e n, ehemaliger Schriftführez des Niederländischen Zicmjstenbundes. Die Natitonalfonds-Arbeit unter der Leitung des Herrn J. v«n Creveld macht gute Fortschritte. Nur die Selbstbistemrung schafft den MilHonenfonds des Jüdischen Nationalfonds!