Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 48 (15.7.1919)
- Date
- 1919-07-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 386 JQBQlBBMfi RKHBiCHSD Nr. 48 Das jüdische Leben in Palästina Da> Schiieiderliaiiilwerk in Palästina Der Kampf gegen das Frauenwahlrecht Seit der Okkupation Palästinas und der Neugestaltung der jüdischen palästinensischen Oeffentlichkeit äst der Kampf um das Wahlrecht der Frau nicht erloschen. Die jüdische Demokratie betrachtet als ihre erste Pflicht im neuen Leben Palästinas, der Frau den Platz einzuräumen, der ihr als Mensch zukommt. Von verschicdenen Seiten, inbesondere von Seiten der Orthodoxie, machte sich mitunter ein heftiger Widerstand bemerkbar, hi der zweiten vorbereitenden Versammlung der palästinensischen Judenheit, im Thamnnis 5679, an der auch der Chaeham basen i von Jaffa, der Jeschiw a h I e i t e r von Jerusalem, und die orthodoxen Rabbiner von Ekron und Petachtikwah teilgenommen haben, wurde bekanntlich ein Kompromiß geschlossen, der Frau nur das aktive Wahlrecht zuzugestehen. Die Frage des passiven Wahlrechts wurde noch nicht entschieden, und dem provisorischen Waad zur Entscheidung überlassen. An der Sitzung des provisorisehen Waad im Tebeth nahm dann die Orthodoxie von Jerusalem in einem Maße Teil, wie es bis jetzt noch in keiner Versammlung der palästinensischen Judenheit der Fall, war. Sie setzten es durch, daß außer ihren zehn Mitgliedern, die ihnen zuerst laut Beschluß des Aktionskomitees zustande«, weitere zehn .eingeladen wurden. Sie fühlten sich trotzdem in der Frage des Frauen Wahlrechts als Minorität, verrichtete» aber doch darauf, aus dieser Frage einen Treriiurngspunkt zu machen. Nitiht ohne Bedeutung־ wird vielleicht auch die Tatsache sein, daß zu dieser Zeit noch keine Verbindung zwischen den Führern der extretuen Orthodoxie Jerusalems und ihren Verbündeten kl der Diaspora vorhanden war, und die Gefahr bestand, daß die neu geschaffene Organisation der pafästinen&isehen Judenheit das ganze Chalukahwerlc in sich einschließen werde. Die Orthodoxen erklärten, daß sie gegen das passive und aktive Wahlrecht der Frau seien, an der Abstimmung über diese Frage aber nicht teilnehmen w ürden. Mit einer überwiegenden׳ Mehrheit wurde daher das aktive und passive Wahlrecht der Frau beschlossen. Inzwischen scheinen sich aber die Verhältnisse geändert, zu haben. Den Führern der extrem-orthodoxen Partei Jerusalems scheint es inzwischen gelungen zu sein, die alten Verbindungen neu anzuknüpfen, und die bisherige Geneigtheit dieser Orthodoxie, der Einigung der gesamten palästinensischen Judenheit beizustimnien, scheint ein Ende nehmen zu wollen. Als Vorwand für diese neue Trenmmgspolitik gibt es nichts besseres als diesen viel umstrittenen Punkt des Frauen Wahlrechts. Trotz des Beschlusses der zweiten vorbereitenden Versammlung und trotz der endgültigen Fassung des provisorischen Waads unternahm die^prthodoxie Jerusalems einen ent-, schiedencn Kampf gegen das Frauenwahirecht, der einen ultimativen Charakter trägt. Fünfundzwanzig Rabbiner und Jeschhvahzöglinge, darunter auch die Rabbiner Tiko tzi nsk i und H11 r wi t z, die selbst an den genannten Tagungen teilgenommer», und sich der Mehrheit •■®rlleßertoein, Appell, 1.» dÄ sie 1m Namen des Gesetzes und aller Heiligtümer Israels den Bann gegen alle erklären, die für das aktive oder passive Wahlrecht der Frauen arbeiten werden. . Die jüdische Demokratie Palästinas wird sich sicherlieh von diesem neuen Trick nicht äbschrecken fassen, wie sie auch in ihren sonstigen kulturellen und wirtschaftlicheti Arbeiten von Jerusalemer Cherems sich nie hat irre machen hissen. Warum■ aber erschien dieser Cfierem gerade in dem Augenblick, in dem die palästinensische Judenheit an der Schwebe ihrer konstituierenden Versammlung steht? Will die Orthodoxie ernstlich an einer Konsti-;!!ante teilnetimen, dann muß sie gewillt sein, sich an ihren Beschlüssen zu beteiligen. Werden ater fünfundzwanzig Rabbiner und Jeschiwahjünglinge der Melnunqr sein, daß ihnen zur Durchsetzung ihrer Intentionen bessere Waffen zur Verfügung stehen, als einer .Majorität der Konstituante, so verliert für sie die Kons’.ituante ihren Sinn oder die Konstituante wird gezwungen sein, diese Waffen ihnen aus den Händen zu nehmen. Eine Nachricht, die auf Umwegen durch die Wilnaer ״Jüdische Zeitung“_ nach langer Verspätung zu uns ״dangt, besagt, daß Mitte, März der greise jüdjsche Gelehrte, P rot' Abraham■ EI i j a h u Harkavi. im Alter von 8-1 Jahren in Petersburg gestorben ist. Professor Abraham Eiijahu Harkavi gehörte zu den wenigen exakter! historischen und philologischen Forschem im 1!issischen Judentum. Er war seit Jahr% zehnten als Autorität der gesamten Wissenschaft des Judentums aller Länder und Sprachen anerkannt tmd gewürdigt. _ Geboren irn Jahre 1835 in Nowogrurfok, Gouv. .Minsk, genoß Harkavi eiue traditionell jüdische talniudische Erziehung־ und besuchte bis zu seinem 23. Lebensjahr die berühmte Jeschiwafi zu WoSoshin, ging von dort nach Wilna, wo er im Jahre 1858 in die Kabbiinerschule eintrat, und studierte später an der Petersburger Universität und an den Universitäten Deutschbnds orientalische Sprachen. Im Jahre 1870 wurde er Professor der Petersburger Universität, tonnte aber als Jude seinen Posten nicht lange behalten, wurde jedoch m Anbetracht de!־ besonderen Verdienste, die seine Forschungen auf dem Gebiete der alten jüdischen Ge- .schichte _ in Rußland, insbesondere in der Krim!, -für F:e russische Geschichte hatten, ausnahmsweise an der t;•icuta'iii'.IiLtj Abteilung der Petersburger Kaiserlichen 1 ■'11׳verspät _ als Bibliothekar angeitelit, wo er bis zu!■einem 10■ Jcstage wirkte. Schon als junger Mann begann Harkavi seine wissenschaftlichen Studien in den he-!־:*ätschen Zeitungen Hamefiz, Hakarmel, ■Ha- / Wir brachten in Nr. 46 der ״Jüdischen Rundschau“ einen Bericht unseres Kopenhagener Büros über das Schuhmacherhandwerk in Palästina, dem wir jetzt einen Bericht über das Schjaeiderhandwerk folgen lassen: Die Zahl der Schneider in Jaffa beträgt 59, hiervon sind 34 Juden (24 Askenasim, 10 Sefardim), 15 Moliammedaner, 10 Christen. Schneidergesellen gibt es 90, von denen 40 Juden (10 Askenasim, 12 Sefardim und 18 Jemeniten), 30 Mohammedaner und 20 Christen sind. Die Ausführung des Schneiderhandwerkes erfolgt nach zwei Systemen, nach europäischem und orientalischem System1. Ke jüdischen Schneider fertigen ausschließlieh europäische Kleidung an. Von den Mohammedanern arbeiten 3 nach europäischem und 12 nach orientalischem Muster, von den Christen 4 nach europäischem und 6 nach orientalischem System. Der Umsatz einer Schneiderwerkstatt hängt von der Zahl der beschäftigten Gesellen ab. Ein gelernter und guter Arbeiter fertigt 10 Anzüge im! Monat an. Die meisten Schneider liefern die Arbeit an Privatkunden, zuweilen auch an Konfektionsgeschäfte. Schneider, die 2—4 Gesellen beschäftigen und mit eigenen Stoffen arbeiten, erzielen einen monatlichen Umsatz von 100 - 200 ägyptischen Pfund. Schneider, die mit Hilfe von 2—4 Gesellen und mit Stoffen, die ihnen von ihren Kunden geliefert werden, arbeiten, haben einen Umsatz von 40-80־ Pfund monatlich. Bctriebsgelder beschaffen sie sich durch verschiedene Banken und Leihkassen. Diejenigen Schneider, die Mitglieder der Baale Meiacha sind, erhalten von ihrer Organisation außerdem ein Weines Darlehen, ln* allgemeinen ist es so, daß die besser gestellten Schneider mit eigenen Stoffen arbeiten, während die minderbemittelten nur dann arbeiten können, wenn ihnen die Ware von ihren Kunden geliefert wird Die meisten Zutaten und Stoffe beziehen die Schneider dpreh europäische Fabriken. Dieses Material wird über Aegypten importiert. Die Sclmcidergcsellen zerfallen in zwei Kategorien, a) in solche, die die Arbeit zu Hause verrichten, ihre eigenen Nähmaschinen und ihr eigenes Garn benutzen. Diese erhielten vor dem Kriege u!1d während des Krieges für die Anfertigung eine־ Mantels 7—10 Frcs, von Bein- Meidern 3—5 Frcs. Jetzt werden für einen Mantel 17 bis 20 Schilling und für Beinkleider 7 -10 Schilling gezahlt. b) in solche, die in der Werkstatt arbeiten. Die gelernten unter ihnen erhalten einen Lohn entsprechend dem der unter a) angeführten Gesellen. Die noch nicht ganz ausgebildeten Gesellen erhalten einen Tagdohti von 7—10 Schilling (vor dem Kriege 2—4 Frcs.). Lehrfinge erhalten 3—6 Schilling pro Tag (vor dem Kriege 1—2 Frcs.). Die Löhne der mohammedanischen und ־«hris#icl1|än Oeselku »־entsprechen ,denen der jüdischen. Der Preis eines kompletten Anzuges beläuft sich auf etwa 250— 300 Piaster. Die jüdischen Schneider und Konfektionäre beschäftigen ausschließlich jüdische Geseilen. Ein einziger Konfektionär beschäftigt einen Christen; ein griechischer Schneider beschäftigt eine Anzahl jemenitischer Gesellen. Die inländische Konkurrenz, unter den Schneidern ist eine ganz, geringe. Ein Schneidermeister, der bessere und modernere Arbeit liefert, verdient mehr als sein Kollege, der weniger tadellose Arbeit anfertigt. Dagegen ist die ausländische Konkurrenz eine sehr schwere. Die aus Europa eingeführten Kleidungsstücke sind um 50 »/o billiger als die im inlande angefertigten. Das Schneiderhandwerk erwartet v׳׳n der bevorstellenden Immigration einen großen Aufschwung־. Unter den Schneidern und Konfektionären herrscht die Absicht, eine kooperative Gesellschaft zur Beschaffung־ von Stoffen für eigene Rechnung zu gründen ־und eine Kleiderfabrik zu eröffnen. Nähere Angaben liegen auch über das Schneiderhandwerk in Tiberias vor. Zurzeit gibt es in Tiberias nur 9 Schneidermeister, sämtlich Juden (3 Askenasim, 6 Sefardim). Christliche oder mohammedanische Schnei- Nr. der gibt es hier nicht, Bei Ausbruch des Krieges w1ml< 10 jüdische selbständige Schneidermeister aus dem La« vertrieben. Diese beabsichtigen, bei der ersten M!) liehkeit nach Tiberias zurückzukehren. Fast sämtliche Schneider in Tiberias arbeiten 1» europäischem Muster; 2 von ihnen bescliäftigen si auch mit Kürschnerei. Sie beschäftigen 22 Gesell( und Lehrlinge. 7 Gesellen sind im Laufe des Krieg ausgewiesen worden. Die meisten Schneider besit* nur eine einzige Nähmaschine. Konkurrenz gibt es initer den Schneidern In Tiber» so gut wie gar keine,, da hier keine Konfektion geseffifte vorhanden sind. Außerdem! haben sich üi Schneider über den Preis geeinigt, 90 daß keiner billig! arbeitet als der andere. Es gibt 'ziemlich viel Arne in Tiberias. Ein Schneider, der 2 Gesellen und 3 Lehrlinge b schältigt, erzieh einen Untsatz von 25—30 ägyptische Pfund im Monat. An Kredit herrscht hier kein Beilaj da die Schneider durchweg mit den Stoffen der Kunde arbeiten. Bei der Gründung der Handwerkervereiriigun habet! einige kleine Anleihen gemacht. Stoffe und Z: taten werden von europäischen Fabriken bezogen un werden durch Jerusalem, Jaffa und Beirut importier Vor dem Krieg erhielt ein Schneidergeselle für d! Anfertigung eines Anzuges 10—12 Fies., jetzt 120—15 Piaster. Für einen einfachen Anzug aus baumwollene! Stoff zahlte man vor dein Krieg 4—5 Frcs. und jet! 50—60 Piaster. Die Gesellen, die in der Werkstat beschäftigt sind, erhielten vor dem Kriege 12—20 Frc! pro Monat und ebensoviel während des Krieges. Jetj erhält ein guter Arbeiter 2- -21/9 Schilling pro Tag. Ei Lehrling wird nicht bezahlt. Auch in Tiberias erwartet man einen Aufschwung dt Branche durch die kommende Immigration. Die meiste! Einwohner von Tiberias (Juden und Nichtjuden) trage! gegenwärtig ■nur selten europäische Kleidung. Die An Fertigung־ der orientalischen Kleidung erfolgt größten■ teils durch Frauen.!Man könnte die Lage der Schneide! in Tiberias bessern, wenn man ihnen die Mögliclikei geben würde, Stoffe und Zutaten;ms erster Que zu beziehen und sich dann mit der Lieferung fertig Kleider zu bescliäftigen. Es ist unmöglich, hier N. masriiinen zu bekommen. Die Schudder in Tiberias befürchten, daß durch die bevorstehende Rückkehr ihre! Fachgcnosscn aus der Verbannung eine große Konkurre entstehen wird, ebenso befürchten sie den Import von fertigen Kleidern durch die ägyptischen Kleiderhändler. Na ■ ׳romen stellten Anfrag« um di• Führer einen e;;nfford eiitstan den ant Währet keit de ״Das äi!j ximkeii Mob g der ini Zeit v sehe) d u r c 1 erkläre ebrasie geworc! eite Land M a n r! St&dt Zum1 kein V'7 o r t G ege w as i der v keit, lrere beda s ehe 1 1. eich kämpf wie es kann verdei Deputi daß in Wein Häusei die dir sigkeit mt Vereinigung Bajith W'gan Durch die Misrachi-Landesorganisation in Palästina! ist •eine Vereinigung Bajith W’gan gegründet worden, r\ dem Zweck, in Jaffa, Jerusalem, Hebron und Saf׳ Wohnviertel, bestehend aus modernen Wohnungen rril Gärten, zu errichten. Die bis 500 Nummern erhalten, Dumm Boden, wovon 25 °/0 von öffentlichen Anstalten, Gemeindehaus, öffentliche Anlagen, "Brunnen ’ usw. umül nicht als Privateigentum des Mitgliedes verbleiben sollen.I Die Misrachi-Landesorganisation in Jaffa wircf auf WunschI für im- Auslände wohnende Juden Häuser hersteilen. I Die Misrarfti-Landesorganisation in der Schweiz ist be-| reit, Anmeldungen von Mitgliedern entgegenzunelmien. Wohnviertel sollen je jede Nummer enthält. 2y7; dem Verein zur Errichte!), wie Synagogen, Schulen,I Die in Wien erscheinende Wochenschrift, diel ״Jüdische Corres ponden z“, ist, wie in der I Nummer vom 13. Juni mitgeteilt wird, in den ßeskil der Orthodoxie übergegangen und gilt nunmehr als o f f i-1 zie 11 es Organ der Orthodoxie in Wie«.] Mitteilung der Zionistischen Vereinigung fflr Deutschen: m a g i d und anderen zu ,veröffentlichen. Sein seinerzeit als grundlegend betrachtetes hebräisches Werk ״Die Juden und die slawischen Sprachen“ zog die Augen der gesamten Gelehrten weit auf den jungen Forscn||r Seine Forschungen über die Chasaren,, über die Geschichte der Karäer und insbesondere über die mittelalterliche jüdische Literatur, der gaoneischen und arabischen Zeitalter gehören bis heute zu den besten Werken der jüdischen Geschichtswissenschaft, die viele im Dunkel gehüllte )Epochen der jüdischen Vergangenheit erhellten. Einer besonderen Popularität erfreuten sich die Bemerkungen, mit denen Harkavi das von S. P. Ra bin o witsch ins Hebräische übersetzte Geschichtswerk von Grätz versehen hat. Der Streit H a r k a v i s gegen Professor Ch. W. Wolfsohn nach der Veröffentlichung der vielfach gefälschten und teildeliziösen Karäischen Denkmäler des berüchtigten Fürkowitsch, der von Harkavi entlarvt wurde, befestigte seinen Ruf als scharfsinniger Quellenforscher. Für die Entwicklung der hebräischen Literatur, und nicht zuletzt auch für die Erziehung der neuen jüdischen Generation haben die Gedichte der jüdischen Dichter Spaniens eine hervorragende Bedeutung. Harkavi entriß sie der Vergessenheit. Die Schrift, die die Freunde und Schüler Harkavis unter der Redaktion des inzwischen ebenfalls d ahi nge sch Iedenen Baron ■David Gü n zbürg zu seinem 75. Geburtstag überreichte;!!, enthält u. a. ein bibliographisches Verzeichnis seiner wisseiischaitlichen Werke, welche die stattliche Zahl von 4C0 erreichen, und die in der hebräischen, russischen, deutschen, französischen und englischen Sprache geschrieben lind in den bedeutendsten Fachzeitschriften, Akauemieausgabeu und in selbständigen Monographien zerstreut sind, — Nach dem Tode Bachers, Berui Die versammelten Hochzeitsgaste tragen das Brau(- paar Margarete und Vincenz Silberstein als immerwährende Mitglieder der Zionistischen Vereinigung für | Deutschland mit einem Betrage von 450 M. ein. lincrs, Epsteins und Schechters verlor jetzt die gesamte Wissenschaft des Judentums mit ihm eine ihrer markantesten Figuren und ehrwürdigsten Patriarchen. aber \ von ei: wäre, daß e Banne: gegen wir si testen tarnen nehme Natior zunehi G Deput Mome darzus wahre die si! trauri! hinter öiejen Gesell stand zu er Ihr n völke 1 Gesell!richte die d gcstei diese so vv< dem allein Fried! Badei gimg, um s Literarische Mitteilungen Der alte hebräische Schriftsteller M. D. Brandstatt er, einer der letzten Haska'a-Schrift steiler, Waffenbruder Smolenskis, lind seinerzeit einer der beliebtesten Dichter des hebräischen Leserpublikums, feierte sei*! 75 jähriges Jubiläum. Während des Krieges war der greise Schriftsteller, dem man schon lange nicht mehr in der Oeffentlichkeit begegnet ist, zusammen mit anderen jüdischen Flüchtlingen Galiziens nach Prag gekommen, wo er sich bis jetzt befindet Gegenwärtig ist er mit dem Schreiben seiner Erinnerungen in ■heb raischer Sprache beschäftigt. In der Uebersetzung von A. S. Rabinpwitz erschien in Jaffa die Autobiographie des berühmten russischjüdischen Revolutionärs Gerschuni in hebräischer Sprache. Der Redakteur des ״Hapoei-Haza'ür", Josef Aranow.itsch und seine Frau, die hebräische Dichte rin Dwera Baron, die seinerzeit durch Dsehcmal Pascha wilde! verlai offizi( Die P Mit e den ( und verlic die C axrf d 2 Dr. ־ der 1 Reich ein f zu ti weiß Mach besit; nicht pubii die י aus Palästina ausgevviescn worden sind,!1:1,1 während der letzten Jahre in Aegypten weilten, kehrten nach Jaffa zurück. Araiiowitscl» übernahm wiederum die Redaktion des ״Hapoel-Hazair“. Die Organisation der Aerzte Palästina« beschloß eine י eine periodische Zeitung* unter dem Namen ״Ha R’ftiatr“ heraus zugeben. Der Leiter der Redaktion ist Eh־. Feigenbaum aus Jerusalem. ' « aus 1 los i v.־cnr plün« belei׳ hege Gü* syste aller