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Jüdische Rundschau · 1919-07-11 · Heft 47 (11.7.1919) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 47 (11.7.1919)
Date
1919-07-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 376 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 47 Gemüsekultur — die schon vorn, zweiten Jahr ab höhere Reinerträge liefert — sogar 8V3 °/0 *). Man muß nun naturgemäß den Ansiedlern für alle Fälle die Möglichkeit zur Rücklage gewisser Ersparnisse offen lassen und sonstige soziale Rücksichten üben: dies der Grund, weshalb man, wie eine eingehendere Prüfung ergibt, etwa 5 ״/o als Höchstmaß der zulässigen Ableistung ansetzen sollte. Einzig beim reinen Ackerbau (Getreideanbau) liegen die Verhältnisse tatsächlich beinahe so ungünstig■, wie sie B. generell angibt; durch Besserung des verrotteten bisherigen Steuersystems, 90durch Ausgleich mit den rentableren anderen Zweigen läßt sich inlies auch der Ackerbau in den 'für die Autarkie unseres Wirtschaftslebens notwendigen Grenzen unter den angegebenen finanziellen Bedingungen aufrechterhalfen. — Voraussetzung für das wirtschaftliche Gelingen der Kolonisation ist vor allem, daß der Zinsfuß für das geldgebende Kapital durch gesetzgeberische Mittel auf etwa 4V2 °/o beschränkt bleibt* damit den Ansiedlern ein billiper nationaler Kredit ermöglicht werde. Die Verweisung aller Kapitalinvestierungen auf den Weg der Nationalanleihen ist dabei keineswegs das einzige brauchbare Mittel, wie man mich verschiedentlich verstanden zu haben scheint. Bei persönlicher Gründung und Leitung besonders der industriellen Unternehmungen kann der Einzelinitiative ruhig ein größerer Spielraum gewährt werden, ohne daß dabei das Prinzip der grundsätzliehen Beschränkung der eigentlichen Profitrate — darauf allein kommt es an — durchbrochen wäre. Dr. Auerbach (Nr. 31 der ״Jüdischen Rundschau“) meint, man sollte 10 0/0 der zu investierenden Kapitalien jeweilig pflichtmäßig der Nationalanleihe zuführen lassen; es sei mir hier ein anderer Vorschlag gestattet, der dem in Frage stehenden Zwecke eher gerecht würde. Bei jedem größeren Gründungskapital sollten 51 0/0 als der Nationalanleihe zugeführt angesehen werden; dadurch erhält die Nation, am besten stimmberechtigt vertreten durch die Genossenschaft aller Arbeitenden des betreffenden Betriebes, gegen eine Verzinsung von 4V2 ס/יי das wirtschaf tliche Uebergcwicbt in allen wichtigen Unternehmittigen. Von den restlichen 49 0/0 des Grundkapitals wird der Reingewinn durch starke Mitbeteiligung des Arbeiter und der Angestellten so geregelt, daß die leiten« den und mitarbeitenden Unternehmer, abgesehen von ihrem Leistungslohn, nur wenig mehr als wieder ihre 41/2 0/0 erhalten. Wenn man uns daraufhin sagt, daß die Initiative des Privafkapitals durch eine solche Bqschränkung seiner Profitrate gelähmt würde, so kann man nur antworten, daß ein anderer Ausweg •unseren Ansiedlern den unbedingt nötigen. Kredit teils gänzlich entziehen, teils übermäßig verteuern würde, während dem Fluch der kapitalistischen Ausbeutung' alsdann die Tore Zions breit offenständen: lieber wollen wir dann schon etwas weniger Industrie haben — in Wirklichkeit bekämen wir durch den Ansporn der befreiten sozialen Volkskräfte eher nur noch mehr. Die Grundfrage spitzt sich also imimer wieder darauf zu, ob es der Nation gelingen wird, größere — in die Milliarden gehende — Mittel zu möglichst tn äßigern, wenn auch noch geschäftsüblichem Zinsfuß zu bekommen. Bei dieser Gewissensfrage unserer besitzenderen Schichten genügt allerdings das bloße seelische Vertrauen zu der künftigen Arbeit des Volkes Wirtschaftlieh noch nicht, es müssen auch Sicherheiten verlangt werden. Auf diesen Umstand glaubt Gert rüde Cohn- Amsterdam (״Jüdische Rundschau“ Nr, 36) in einer sympathischen Bemerkung mich erst hinweisen zu sollen: es sei Real kredit notwendig, und dieser sei auf dem vorgeschlagenem Wege leider nicht gegeben, man dürfe doch nicht etwa nationales Eigentum ,als Unterpfand benutzen. Aber weshalb nicht, da es doch sein muß? Das bePgroßen Genossenscbaftsverbändem produktiv angelegte und von der Nation kontrollierte Anleihekapital wird dabei durchaus imstande sein, in den dafür erworbenen (und sonstigen) Produktionsmitteln —■ Boden und Bodenschätzen, Häusern, Maschinen usw. — alle nötigen Sicherheiten zu bieten, wie sie Privatwirtschaften in einer solchen Fositivität sogar niemals aufbringen können. Gewiß bleiben wir dadurch einige Jahrzehnte hindurch in zwar seelisch schmerzender, aber Wirtschaftschaftlich gut erträglicher ״tributpflichtiger“ Abhängigkeit vom geldleihenden, vielleicht gar fremdvölkischen Kapital befangen. Doch braucht dies von Rechts wegen keine weitere Gefahr in sich zu schließen, sobald nur die Arbeit des Volkes einmal begonnen haben wird; und jene Abhängigkeit wird durch das automatische Fortschreiten der Amortisation überdies allmählich von selbst verschwinden, auch ohne jeden, alsdann sinnlos werdenden, gewaltsamen Befreiungsakt. Ein besonderes Mittel zur sofortigen Vermeidung der Haftpflicht gegenüber dem kreditgebenden Kapital besitzen wir natürlich überhaupt nicht — die sofortige Naturafwirtschaft ist Phantasmagorie — und 90 wollen wir danach auch nicht verlangen. Das Volk besitzt allein die hohe Zauberkraft, mit voller Sicherheit das Gelingen des Werkes zu gewährleisten, sobald ihm die ersten, beständig real sichergestellten, hinreichenden Mittel dazu in die erwartenden Hände gelegt werden: die Kraft seiner schaffenden Arbeit. *) Der Krieg hat, wie überall, hach zeitweiliger schlimmer Not die Rentabilitäten sogar eher noch erhöht. Die Palästina-Tagung Eine Entgegnung von Dr. Ephraim! Charaizer, Leipzig. Der Leitartikel der ״Jüdischen Rundschau“ in Nr. 40 möchte fast glauben machen, daß man auf der Palästina-Tagung tatsächlich nur um Worte, um des Kaisers Bart gestritten habe, in der Sache aber eigentlieh einig sei. Dem ist aber ganz und gar nicht so. Zunächst entbehrt es jeder tatsächlichen Grundläge, wenn der Leitartikel den Unterschied zwischen Maximalsten und Minimalisten vorwiegend darin zu finden glaubt, daß nich den letzteren die Auswanderung eine geregelte sein soll, nach den ersteren nicht. Eher wäre das Gegenteil der Fall, da ja die Maximalsten immer und immer wieder betont haben, daß sich unsere Leitung auf die größte Einwanderung vorbereiten ,und sie organisieren soll, u!11 die Bewegung auch tatsächlieh in der Hand behalten und ,nach Zeit und Ort in geregelte Bahnen leiten zu könnten. Wohl ,ist es ferner richtig, daß es in dem Sinne keine Minimalisten gibt, daß so ziemlich alle eine größtmögliche Einwanderung nach Maßgabe der palästinensischen Möglichkeiten wünschen. Aber das stimmt nur theoretisch. Sofort ergibt sich eine große Kluft zwischen den verschitedcnen Meinungen bei folgenden Fragen: Was wird noch als eine Ansiedlungsmöglichkeit in Palästina angesehen? auf welche Weise sollen ferner die Möglichkeiten des Landes gesteigert werden? und welche Opfer haben wir für diese Steigerung in ideeller und materieller Hinsicht zu bringen? Ich will hier auf die prinzipielle Erörterung dieser Fragen nicht weiter eingelven, sondern von meinem maximalistischen Standpunkt aus lieber einen praktischen Vorschlag machen, hei dessen Diskussion sich ja bald ergeben wird, ob wirklich nichts falscher ist als anzunehmen, daß die Minimalisten ״nicht ein Maximum an Einwanderern haben möchten, daß nicht auch sie die Notwendigkeit einsehen, in möglichst kurzer Zeit eine jüdische Mehrheit im Lande zu schaffen“, oder ob sie das nur mit so manchem Wenn und Aber möchten, die mit der tatsächlichen Aufnahmefähigkeit des Landes nicht im׳ geringsten Zusammenhänge stehen. Die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada und nun auch England sind dabei, ihre Grenzen gegen mittellose Einwanderer zu schließen. Sie können die Einwanderung solcher Elemente zurzeit nicht gebrauchen, da sie selbst nicht wissen, wie ihre Menschen voll zu beschäftigen sind. Ich weiß nicht, wo wir das Recht herleiten wollen, jenen Staaten unsere Volksgenossen aufzudrängen, nachdem׳ wir unser eigenes Land bekommen haben. Wenn wir unsere Volksgenossen aus Unfähigkeit in Palästina nicht kolonisieren können oder aus Prinzipienreiterei nicht kolonisieren wollen, so wird uns das wenig helfen. Nur absolute Unmöglichkeit könnte uns das moralische Recht des Protestes geben. Eine solche Unmöglichkeit liegt aber nicht vor. Es ist uns ja ohne weiteres möglich, alle Einwanderer, die wir nicht gleich organisch, d. h. wie es unseren Plänen entsprechen würde, botanisieren können, in den Hafenstädten und! in den hygienisch einwandfreien Kolonien in zu errichtenden 'Arbeitervierteln als ausschließliche industrielle Heimarbeiter anzusiedeln und sie genau׳ so zu beschäftigen, wie wenn sie nach England oder Amerika gegangen wären, d. h. mit der Anfertigung von Konfektion, Wäsche, Trikotagen, Schuhen, Mützen, Zigaretten, Möbeln, Spielwaren usw. Diese Industrien müßten naturgemäß und insbesondere in den ersten Jahren überwiegend Exportindustrien sein. Es ist mm unter den jetzigen Verhältnissen ohne weiteres möglich, die Produktionskosten erheblich niedriger zu halten als in England, den Vereinigten Staaten oder in Deutschland, ohne die Lebenshaltung der palästinensischen Heimarbeiter auf ein tieferes Niveau als das der Heimarbeiter in jenen Ländern herabzudrücken. Das ergibt sich daraus, daß 1. die Produktionskosten dieser Waren in den Hauptproduktiousländern wie bekannt gewaltig gestiegen sind, daß 2. das Leben in Palästina unendlich viel billiger war und bald wieder sein wird ,(billigere Lebensmittel, geringerer Bedarf an Kleidung, Beleuchtung und Heizung) und daß 3. die Zwischenmeister, welche die Heimarbeiter ans beuten, ausgeschaltet werden sollen. Ich denke mir nämlich, daß für diese Exportindustrien eine (bzw. mehrere) große Aktiengesellschaft gegründet wird, welche durch ihre Funktionäre in Palästina die Fabrikation und durch ihren kaufmännischen Apparat in den Importländern den Vertrieb der fertigen Waren organisiert. Die Dividende der Aktionäre müßte statutarisch beschränkt sein (beispielsweise auf 5 »/«), Minderdividende in schlechten Jahren mußte in besseren aber auch ergänzt werden. Aller übrige Reingewinn müßte nach Bildung eines Reservefonds an die Heimarbeiter verteilt werden. Ich denke an eine Aktiengesellschaft und picht an eine Genossenschaft, nicht bloß wegen des durch eine Midie gar nicht aufzubringenden großen: Kapitals, sondern Jiaiuptsächlich wegen der strafferen Organisation und! der Unmöglichkeit, viele Nichtsadhverständige in einen so kompikierten Mechanismus hineinpfuschen zu lassten. Die angeregten Export-Hausindustrien in Palästina haben aber nicht nur durch billigere Produktionskosten Aussicht auf Erfolg, sondern vor allen* dadurch, daß infolge des Krieges zahlreiche alte Handelsbeziehungen unterbrochen sind, und daß bei der Neuanknüpfung unsere jüdische Kaufmannschaft wohl imstande wäre, auch Palästina einen Anteil am! Weltmarkt zu sichern. Wenn vielleicht infolge hoher Schutzzölle eine Einfuhr nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nach England, Frankreich und Deutschland unmöglich wäre, so könnten wir immer noch mit diesen Ländern in dem Rest der Welt unter gleichen Bedingungen sehr wohl ktonburriereai. Ich habe bisher, uro alle sachlichen Einwände u| möglich zu machen, angenommen, daß diese Einwa! Nr. 47 Fragebo derer ausschließlich in Hausindustrien beschäftigt weK^|etT ~Ejn den, bin aber sicher, daß ein erheblicher Teil von ihn(‘ recht bald wenigstens Halbkolonisten werden, ande! wieder — die geschickteren und intelligenteren — die lukrativeren kunstgewerblichen Berufe aufstei können. Die angeregte Einwanderung von Heimarbeit« hätte außer den zahlenmäßigen noch folgende Vorteil 1. Die Heimarbeiter werden dem Judtentum dem jüdischen Volke in ganz anderer Weise erhalt( als in London oder New York. 2. Ihre Kinder verwachsen von früh auf mit de! palästinensischen Boden und sind die geeignetst( Menschen für die landwirtschaftliche Kolonisation ■ducken Sie ■ diese Arl heit heran er nächste! Von betragen. Wie wf eristrierun Wie die alästinensis ׳rollere Gri tina eingeti tration ihre all! Benjatn 3. Die Kolonien, in denen solche Heimarbeitejicli 101 so viertel bestehen, sind durch die größere Seelenza existenzfähiger. 4. Die Heimarbeiter werden den Kolonisten d! Erntehilfe leisten können, so daß die Heranziehung ori: fremder Aushilfsarbeiter wohl vermieden werden kan: Ich gebe ohne weiteres zu, daß auch ich es nidisicii etwa für ein Ideal halte, Juden in Palästina als ausschließiicllaiicr galizis Heimarbeiter zu kolonisieren. Aber man vergegenwärtij?*^r‘erc11 asJ sich immer, daß es sich doch nur um solche Leu handelt, die sonst in Polen hätten bleiben müssen, best« falls in die europäischen oder amerikanischen Sehwifc hollen gekommen wären. Gewiß, unser Aufbau Palästina soll auch sozial gesund sein. Das hat a eine Grenze: An der Gesundheit des Aufbaits dal Vor kt unser Volk nicht sterben! Sobald eine Kolonisation jlun ruhen hygienischer und in wirtschaftlicher Hinsicht einwanJOeschäfte frei ist, gibt es kein Recht, sich ihr zu widersetzcilschließlich j Und nun noch ein Wort wegen der etwaigen Widcl^'11 stände von sozialistischer Seite. Die heute über Mitte*Geschehnis: und Osteuropa gehende sozialistische Welle darf malt'arau^ nicht für mehr halten als sie ist: eine die vorübergeht. Es wird allerorten noch recht vil® arenh: Wasser in den sozialistischen Wein getan werden rnüsseIa11sP(a.e ׳ (vgl. z. B. auch Eliinger in der ״Neuen Zeit“), und wl ׳•' täten doch gut, uns in der Beurteilung der AufnahmJe1l,'Sc Yegl und Konkurrenzfähigkeit Palästinas nicht durch die s«|s0~ar “as genannte ״starke sozialistische Tendenz unserer jüdl gehende J sehen Arbeiterschaft“ zu sehr beeinflussen zu lasse« ^'c «9 er Soweit ich den Durdischnitts-Ostjuden kenne, ist ihJ'a,so e1ne£ Sicherheit für Leib und Leben, Brot für seine Faniiiü■ denden 1; und die Möglichkeit, den Sabbat und die Festtage feier■ DeutH-cnkci zu können, mehr wert als alle sozialistischen und koral^׳• ״, n munistischen Theorien zusammengenommen. Vorbereitung der Einwanderung nach Palästina stehender druck erze nrania“, d dern nur, Folgen zu zeitung“ 1 Das Palästinaressort des Provisorischen Zentral semitismus komitees der zionistischen Organisation in der Ukraim versendet ein Rundschreiben, das die Vorbereitungsärbeil die jetzt in der Diaspora zu leisten ist, klar erkennt um deshalb geeignet erscheint, auch der zionistischen Oeffe lichikeit in Deutschland bekannt zu werden. Wenn trot| schwemmt aller Warnungen bereits hier und da Gruppen odel Kräftigkeit einzelne nach Palästina aufgebrochen sind, so habe: sie das auf eigene Gefahr getan. Und wenn es auefj einigen wenigen gelungen ist, unter großen 4liik1 und Entbehrungen das Ziel ihrer Sehnsucht zu erreiche: wie beispielsweise den 105 Chaluzim, über deren An] kunft wir in der heutigen Nummer der ״Jüdische Rundschau" an anderer Stelle berichten, so dürfe treiben, 1 Seit f s e m i t i s viel Wert nicht, der zeitig voi des Kap beutcr de: Krieges ur wir uns doch nicht darüber tauschen, daß das Ausl des Boi nahmefälle sind, die durch Opfer an Geld und Krall erkauft wurden, wie sie nur wenige unserer Ge| sinnungsgenossen zu bringen imstande sind. Ein regi lärer weg für die Einwanderung existiert heute leide! noch nicht. Die zionistische Organisation aber ist weite! darum bemüht, die Einwanderung vorzubereiten und wird! sobald dies möglich ist, genaue Anweisungen für di^ Organisierung geben. Das Schreiben fuhrt eingehend den von uns obeij angedeuteten Gedanken aus, daß eine Einwanderung naefl Palästina im Augenblick1 noch nicht möglich ist und fährt dann fort: ״Vorläufig müssen wir diejenigen die nach Palästina gehen wollen, nach bestimmte!] Gesichtspunkten organisieren. Anbei erhalten Si! folgende Fragebogen: Nr, ]. Für jüdische Bauern! die sich hier mit dem Ackerbau beschäftigen und dil in Palästina dasselbe tun wollen. Nr. 2. Für Leute! die hier kein« Landwirte sind, aber in Palästina Landj Wirtschaft treiben wollen, sei es als Landarbeiter oefeq als Landwirte. Nr. 3. Für Leute, die hier als Staat? oder Kommunalbeamte tätig sind und in Palästina den] selben Beruf ausüben wollen, Nr. 4. Für Leute 1111 höherer, mittlerer, niedriger technischer .Bildung. Nr.ןל Für Handwerker und qualifizierte Arbeiter. Ferner erhalten Sie drei verschiedene Statuten fü!| Genossenschaften! in denen man die oben genanntes Personen organisieren kann. a) Achusa-uenosser mit Wort gegen die fremden I kurzem I J u d e n rr Es be a u f klä ו Detzkamp sich eine natürlich Hamburg falls in 1 laut eine Schuld d lands“ ai schäften, in denen die Leute organisiert werden, difl ein kleines Gut in Palästina erwerben wollen, das sw selbst bearbeiten wallen, und die auch׳ die nötiger Mittel dazu haben, b) Genossenschaften für Hauserbaitj in denen Handwerker, Arbeiter und andere Person«!! organisiert werden, die nach Palästina gehen wollen! und die sich dort Häuser bauen lassen, bevor siel dorthin kommen. Diese Gesellschaften sind sehr wichtig! weil sie die Wohnungsfrage erleichtern, die in Palästina sehr akut ist, c) uebersiediungsgenossenschaften, die Handwerker, qualifizierte Arbeiter Landarbeiter urf sonstige Personen, die unter a und b nicht organisier sind, umfassen. Den Emigranten bleiben dadurch unangenehm« Erfahrungen erspart, da jede Genossenschaft mir darf übersiedeln wird wenn die Bedingungen dazu gegehrt! sein werden. Alle diese Genossenschaften werden nad| ihrer Gründung in Zontralgenossenschaftten organisier und Ver finden. Agitation möglich daß seit Po g ro Gross! tatkräftig schien ir für eine ״g erm; die sich fügung 2 in diese der Gre hcldenta gieruug Faßt m! zu dem ] blick in dehnung stehendi digen, v sondern macht s bereits

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