Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1919-07-01 · Heft 46 (1.7.1919) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 46 (1.7.1919)
Date
1919-07-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2652135-2652181--12347-2669968
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 370 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 46 idee D. ben Oorion und Bert Ka t zn e I Isoit. Nach einer eingehenden Vorarbeit Und Aufklärung erging ein Manifest über das Programm der Einigung, unterzeidmet durch D. ben Oorion, J. ben Zwi, J. Tabemkin, S. JavrnanieJi , B. Ka tz n ei Ison und D. Remcs. Diese gesamte Einigung sollte dem Programme gemäß nicht auf ideologischen und Partei- Grundlagen geschaffen werden, sondern auf Grund der Fachmännischen syndikalistischen Organisationen, die alle Arbeiter zur gemeinsamen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Tätigkeit zugleich vereinigt. Im Namen dieser Vereinsidee wurde nach Petach Tikwah eine allgemeine Konferenz der landwirtschaftlichen Arbeiter! Organisation einberufen uatl bald darauf eine Konterenj aller Arbeiter von Stadt und Land und der jüdischen Legionäre. Vor diesen Konferenzen fanden auch Konferenzen der beiden bestehenden Arbeiterparteien, der Paale Zion und des Hapoel-Haza'ir statt (die Initiatoren der Vereinigung verlangten die Auflösung der Parteien). Die Konferenz der PaaJe-Zion-Partei entschied sich nach langen Verhandlungen einstimmig für die Vereinigung unter der Voraussetzung, daß die Vereinigung die Funktionen der Partei gegenüber dem Weltverband der Poale-Zion übernimmt und an der Sozialist»- sehen Internationale teilnimmt. Die Pariei des HapoSl- Hazäir in der überwiegenden Mehrheit entschloß sich gegen die Vereinigung, falls sie die Auflösung der Partei oder Verwischung! ihres Programms verlangt Die Debatten vor der Konferenz waren sehr leidenschaftlich, und. alle Parteien betrachteten die Konferenz als ׳einen verantwortlichen und «entscheidenden Schritt für die ganze Arbeiterbewegung Palästinas. Schpn am Anfang der allgemeinen Konferenz wurde klar, daß die Unparteiischen und die Poale-Zion die Vereinigung erstreben und daß die Idee der Vereinigung kein Traum der Phantasten, sondern ein entschlossener Wille war. Ke Gegner der Vereinigung brachten keine prinzipiellen Erwägungen gegen die Vereinigung und gegen den Pia«, den die Initiatoren der Vereinigung vorgeschlagen hatten, vor, sondern beschränkten sich mit dem Ausdruck ihres Mißtrauens und “Nlchtelaubens an die Zulcuinft der Vereinigung und Aires Widerwillens^ sich an den Weltverband der Poale-Zion zu beteiligen. Mit 48 Stimmen gegen 12 wurde der Einigungsvorschlag auf der Konferenz der landwirtschaftlichen Arbeiter angenommen und auf der darauf folgenden allgemeinen Konferenz der Stadt-, Landarbeiter und der Legionäre wurde sie einstimmig beschlossen. Die Achduth Haawoda, die auf dieser Konferenz begründet worden ist, umfaßt die Organisation der landwirtschaftlichen Arbeiter, die Vereine der städtisehen Arbeiter, die Legionäre und die Gruppen der Akademiker und Männer freier Positionen. Ihre Arbeit im Lande konzentriert sich auf das wirtschaftliche korporative Schaffen und auf die ständige Fürsorge für die Lebensbedürfnisse des Arbeiters und für den Wirtschaftüeben Schutz der Interessen der Arbeit Und Ihrer Bestrebungen. Die Kulturarbeit nimmt in ihrem Programm einen bedeutenden Platz ein, insbesondere die energische Arbeit zur Vermittlung der hebräischen Sprache an den Neueingewandertea undzur Erweiterung ihrer fachmännischen und sozialen Bildung. Die Arbeit im Auslandie hat das Ziel, (Me Hechaluzbewegung zu vereinigen und zu organisieren, gemeinsame Institutionen für die gesamte Bewegung der Arbeit für Palästina zu schaffen und einen zionistisch sozialistischen Kongreß einzuberufen, der die mannigfaltigen zionistisch-soaalischen Elemente auf Grund der Bestrebungen der Arbeitsbewegung in Palästina zu einer Weltbewegung vereinigt und innerhalb des Zionismus eine entscheidende Madit zur Verwirklichung der Bestrebungen des! Sozialist»■ sehen Zionismus zu gewinnen. In die Exekutive der Achduth Haawoda“ wurden gewählt: A. Blumeneld, D. bea Oorion, J. ben Zwi, B. Katzne I Ison, J. Tabenkim, S. Ja wn i e li und S. Hefter. Die Achduth Haawoda beginnt mit der Schaffung einer Reihe großer wirtschaftlicher Unternehmutigen (Einwanderungsstation, eine Arbeiterkorporativbank, eine Vereinigung aller Arbeiterküchen), einer ausgedehnten kulturellen und literarischen Arbeit (Lehrer für Hebräisch und für wissenschaftliche Gegenstände 9« allen Arbeitsorten, Presse und Verlag), veröffentlicht vorläufig Hefte für Mitteilungen, Gespräche und Briefe (Kuntress Lidijot, Sichet und Umichtawim) und bereitet gegenwärtig ein Sammelbuch Achduth Haawoda vor, das demnächst erscheinen wird. Die Steilung der Polen zu den Juden Protest des polnischen Landtages Das ״Kopenhagener Zionistische Büro“ meldet: Der polnische Landtag hat eine scharfe Protestresolution gegen den vorgeschlagenen Vertrag zwischen Polen und den Alliierten wegen der darin enthaltenen BestiuimungenüberdenSchutzderRechte der nationalen Minoritäten angenommen. Die Resolution lautet wie folgt: ״Der Landtag stellt fest, daß gegen den Artikel >93 des Verträges mit Deutschland, der Polen eine internationale Kontrolle auferlegt uttcT es unter internationale Verpflkhtungen bezüglich der gerechten Forderungen der Minoritäten stellt, Forderungen, die Polen immer zugestanden hat, von der ganzen polnjschen Nation Einspruch erhoben wird als .gegen eine unglückliehe Einschränkung der souveränen Rechte der Repub lik und als einen Beweis von unverdientem Maugel an Vertrauen von seiten der »liierten Mächte.“ Nach den Erfahrungen, de die Minoritäten mit dem freien ״Gebrauch der souveränen Rechte“ der polnischen Republik gemacht haben, scheint diese ״unglückliche Einschränkung“ leider notwendig, mindestens doch so lange, bis die Polen durch ihre Haltung bewiesen haben, daß sie ernstlich gewillt sind, das Leben und die Rechte der nationalen Minderheiten, besonders der von ihnen so schamlos mißhandelten Juden zu respektieren. Paderewskis Unverfrorenheit Ei n Brief Paderewskis an Wilson über die jüdische Frage. Der Krakauer ״Czes“ meldet aus Warschau: Der polnische Ministerpräsident Parierewski richtet an Wilson toJgienden Brief: ״Paris, 31. Mai. 1919. Geehrter Herr Präsident! Ich nabe Kenntnis von den Meetings in den Vereinigten Staaten erhalten, auf denen gegen die Behandlung der Juden in Polen protestiert wurde. Die Rapporte, welche die Grundlage jener Proteste bildeten, sind von der Wahrheit weit entfernt. Die polnische Nation hat wiebewiesen, daß wir keine judenfeindlfche Politik befreiben. Der Krieg hat den Keim zu Konflikten in allen Ländern, nicht nur in Polen, gelegt. Infolgedessen ereigneten sich in einigen Teilen unseres Landes bebauernswerte Fälle, welche jedoch nur lokale Aussch re Rungen sind, wenn, wir sie mit den täglichen Massakres der jüdischen Bevölkerung in manchen: Teilen Rußlands vergleichen, ln überwiegender Mehrheit war die herausfordernde Haltung der jüdischen Bevölkerung die Ursache jener Vorgänge in Polen. Die in den jüdischen Zeitungen erscheinenden zahllosen Artikel weisen ebenfalls einen eminent herausfordernden Charakter auf und vertiefen, indem sie die öffentliche Meinung aufreizen, die Kluft der gegenwärtigen Mißverständnisse. Die in Polen vorgekommenen Ausschreitungen wurden von der Regierung und von der Nation!streng verurteilt. Main würde daher wohl der Regierung, wie auch der Nation Unrecht tun, wenn man den tendenziösen Gerüchten Glauben schenken würde. Ich wende mich an Sie, Herr Präskfent, mit der Bitte, dieser unwürdigen Agitation durch Entsendung einer Spezialinissio!» nach Polen zwecks Untersuchung der tatsächliehen Lage und der Berichterstattung über dieselbe ein Ende zu bereiten. Dadurch würden die Anschuldigtmgen, unter denen mein Vaterland leidet, hinfällig werden. Polen hat immer dur<fh die Tugend der Toleranz geglänzt, und dies sogar in jenen Zeiten, da diese Tugend in anderen Ländern noch unbekannt war. Meine Nation erachtet es daher als erstklassige Notwendigkeit, daß ein unparteiisches Zeugnis gerechter Männer diese Anschuldigungen entkräfte. Paderewski.“ Diese Notiz zeigt klarer als alle4 bisherige, daß es noch gute Zeit dauern wird, bis es gelingt, mit den Polen zu einer verständigen Regelung der Judenfrage zu kopunen. Es ist der Gipfel der Unverfrorenheit und Verlogenheit, die Schuld für die Pogrome, die nur insoweit lokale Erscheinungen sind, als sie überall da auf treten, wohin die Polen kommen, nun noch den Juden in die Schuhe zu schieben.“ Im übrigen ist Herrn Paderewski ja bereits sein Wunseli erfüllt worden. Wie in der vorigen Nummer der ״J. R.“ gemeldet, hat Wilson eine Untersuchung«' kommission nach Polen geschickt. Vielleicht gelingt es ihr, nicht nur mit Polen, sondern auch mit Juden zu sprechen. Dann wird Herr Paderewski seine Meinung voraussichtlich revidieren müssen. Radhel Lea hat auch eine geschwollene Hand, Abraham aber haben! säe sehr viel geschlagen. Der Vater war nicht zu Hause, Temi war in Tarnow, 00ttseidanfc־ daß wir wenigstens am Leben geblieben sind. Rabbi David Schiff naben sie sehr stark geschlagen, er ist sehr schwer krank. Der Arzt kam, und hat ihn nach Pristik weggesdiafft. Heute haben wir gehört, daß cs Sdhlamo besser gebt; auch Rabbi David Schiff »st nicht mehr gefährlich krank, er hat große Schmerzen, ln Wrubel haben (sie auch sehr viele geschlagen. Freitag Morgen haben sie in Wissoko weiter eine Verwüstung aiiTgt-riehtet. Nachts waren sic in Petrasche Wale, aber sie haben Gottseidank keinen, Juden gefunden. Wir haben uns alle versteckt, wir schlafen nicht zu Hause, Gott möge sich unserer erbarmen! Sonst wissen wir niäits, wir können vor Angst nicht fortgelren. Teffle und Feiwe gedenken heute nach Krossno zu gehen. Gott gebe, daß sie den Weg ruhig machen könne*. Sic werden Dir von dort schreiben. Sonst habe ich radhts Neues. Deine treue Mutter, Welche hofft, Dir zukünftig Besseres schreiben׳ zu können. Bitte schreibe, wie es Dir geht. * gez.: M a I k e T h a 1 e r. Ein irreführender Bericht des amerikanischen Gesandten in Warschau Berichtigung des Komitee der jüdisches Delegationen. Dem ״Jüdischen Pressebüro' in Stockhol m wird aus Paris telegraphiert; Den polnischen Politikern, welche die größten Anstrengungen machen, um die Judenpogrome als einen Kampf gegen den Bolschewismus erscheinen zu lassen, ist es gelungen, den amerikanischen Gesandten in Warsdhau, Gibbons, dazu zu bewegen, einen in diesem Sänne gehaltenen Bericht an seine Regierung abzufassen. In diesem Bericht behauptet Gibbons, daß die von den polnischen Truppen unter den Juden Litauens, Polens Und Galiziens angestifteten Metzeleien mit Jude■- pogromen nichts Gemeinsames hätten, sondern nichts anderes gewesen seien, als die Unterdrückung bolsche־ wistisdher Unruhen. Dieser die Wahrheit ins Gesicht schlagende Bericht wurde vom Komitee der jüdisehen Delegationen in Paris mit aller Entsduedenheit zurückgewiesen. Louis Mars ha II, der zweite Vorsitzende des Komitees, händigte den Vertretern der amerikanischen Presse in Paris genaue Informationen ein, die aus zuverlässigen Quellen zugegangen sind. Unter diesen Informationen befinden siaSi auch mehrere, die Polen schwer belastende Berichte von prominenten Persönlichkeiten, die Augenzeugen der Geschehnisse waren. In den diplomatischen englischen und amen- Iranischen Kreisen wurde der antisemitische Bericht von Gibbons mit Mißtrauen aufgenommeti. Hodhstehendfe Beamte äußerten sich dahin, daß Gibbons auf seinem Posten unerfahren und polnischen Einflüssen unterlegen sei. In den politischen jüdische« Kreisen glaubt man, daß Gibbons, der sich seiner Mission so wenig gewachsen gezeigt hat, von seiner Stellung bald zurüdetreten müssen wird. Das Komitee der jüdischen Delegationen in Paris ver« anstaitet ein Riesenprotestmeeting, gegen die polnischen Pogrome, auf dem auch hervorragende französische Persönlidikeiten das Wort ergreifen werden. Der Verrat der Assimilanten ln Praszka, südlich von Wiblunk an der deutschen Grenze wurden am 19. Juni 26 Juden erschossen. Pogrom in K&menetz-Podolsk Wie die ״Wiener Morgenzeitung" erfährt, hat der Rabbiner von Chotin an den Kommandanten der rumänischen Truppen das Ersuchen gerichtet, das Gebiet von Kaanenetz-Podolsk zu besetzen, um den Judenmassakres ein Ende zu machen. Abgeordneter Grünbaum überfallen Dem Mähriscf1-Ostrau;er ,,Jüdischen Volksblatt‘ zufolge wurde der Abgeordnete Grün baum in Warschau von polnischen Soldaten mißhandelt, als er eine Gruppe von Soldaten darauf aufmerksam machte, die vorübergehenden Juden jn Ruhe zu lassen. Ein Dokument Angesichts der sich immer mehr häufenden offisdelten Beteurungen Paderewskis und anderer Stellen, daß die Polen sich den Juden gegenüber durchaus tolerant Und korrekt benehmen, ist der nachstehend von uns abgedruckte Brief von großem Interesse, Es handelt sich hier noch nicht einmal um ein Pogrom, sondern um einen von den zahllosen Falten, die in Polen jetzt zum Alltag gehören. Wenn Herr Paderewski sich einmal die Mühe nähme, solche^Dokumente zu sammeln, würde er vielleicht andere Begriffe von der Toleranz seiner polnischen Mitbürger bekommen. (Uebersetzung aus dem Jidischen.) Am 28. April, Lang. Lieber Sota Hirsch! Erstens schreibe ich Dir über unsere Gesundheit, Gott sei Dank dafür, jetzt beschreibe ich Dir unsere Lage, ln der vorigen Wodhe, am Donnerstag Nachmittag, haben uns 15 Banditen mit Knütteln überfallen in uuserem Hause und haben angefangen, auf uns foszuschlagen. Abraham wollte fliehen, sie sind ihm aber nachgerannt. Inzwischen, ist es uns gelungen, durch ein Fenster zu entkommen. Mir hat man ein caar Schläge gegeben und Beulen auf dem Kopf gemacht. Polnische Protestrabbiner Einem Bericht der ״Wiener Morgenzeitumg“ zufolge findet die polnische Regierung in ihrer Politik gegen die Juden die stärkste Unterstützung in dem Verhalten der jüdischen Assimilanten. Auf ihre Aussagen ist es zurück- Zufuhren, daß die polnische Regierung immer wieder behaupten kann, es hätte« überhaupt keine Pogrome stattgefunden. Den Höhepunkt aber erreichte diese krankhafte Selbsterniedrigung, diese nur psychopathisch zu wertende Angst der Assimilanten in einem Protest, den die ״vereinigten israelitischen Kultusg־cmeinden der polnisdhen Territorien“ gegen den vom Friedenskongreß beschlossenen Mi no ri tä t« 1 b eschl uß ye־röfftnt’k־hen. 'Der Wortlaut dieses Protestes liegt bis jetzt leider nur Unvo|- ständig vor. Die Argumentierung ist etwa folgende: ״Die Verwirklichung der jüdischen Schulautonomie würde künstlich, und im Gegensatz zur natürlichen historischen Entwicklung, eine jüdische Nationalität schaffen. Das Land würde von einem Netz von Jargonsdiulen überzogen werden, welche die Ghettomauer neu errichten und die jüdisdien Kinder dem Einfluß der polnischen Schule entziehen würde. Jargons dhule« befestigen aber den Einfluß der tfeutsdien Zivilisation, da der Jargon nur ein deutscher Dialekt ist.‘ Diesem Dokument noch etwas hinzu zu fügen, hieße seine Wirkung abschwächen. Assimilatorische Wühlarbeiten in Polet! Dem Pressedienst der Delegation des Jüdischen Nationalrates für Ostgalizien wird gemeldet: Die jüdischen Assimilanten in Polen beginnen von neuern ihre Wühlarbeit gegen die jüdischen Volksbestrebungen, Vor einigen Tagen kamen in» Aufträge der Warschauer Assimilanten Dr. Liebcnnann und Dr. Beck nach Paris, wo sie die FriedciisToonferenzdelegierteu gegen die jüdischen Forderungen zu stimmen suchen. So verbreiten sie Nachrichten, daß in Polen keine Pogrome stattfinden und die Exzesse bezeichnen sie als ״Mißverständnis infolge des Krieges“. Dank dem energischen Eingreifen des Comite des Delegation« Juiyes ist es gelungen, diese verleumderische Aktion unberufener Vertreter des jüdischen. Volkes, die nur Handlangerdienste für den polnischen Imperialismus leisten, zunichte zu machem

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.