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Jüdische Rundschau · 1919-06-27 · Heft 45 (27.6.1919) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 45 (27.6.1919)
Date
1919-06-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 362 IJQBaiSiHS RUNDSCHAU Nr. 45 1 Nr. 4! & 4 ' Soziale und wirtschaftliche Ver-bä nd e. Die hierher gehörenden Subventionen wurden einer Anzahl von Arbeiter- und Hau-dwerkerverbänden, die aus Mangel an Mitteln ihre sonstige Tätigkeit nicht mehr hätten fortführen können, zur Verfügung• gestellt. Landwirtschafts- und Kolonisations- Aemter. 1» Verbindung mit dem Zionistischen Palästina-Amt wurde das Landwirtschafts- und Kolonisationsamt reorganisiert und sein Tätigkeitsbereich erweitert, .Die Konimission half den Kolonisten von Kfar-Saba, die vom Kriege verursachten Schäden aufzubessem. Diese b!ühende Kolonie war beinahe dem׳ Erdboden gleich gemacht worden. Das, Geld wurde besonders für Reparaturen an Haus und Obstgärten verwendet. Es ist versucht worden, die materiellen und •geistigen Lebensverhältnisse der •Yemeniten zu verbessern. Zunächst sind ihre Wohnungen durch Reparaturen und sanitäre Einrichtungen verbessert worden. Der Wald von Chedera und der Herzhvakl sind teilweise vernichtet worden, weshalb das Ami die, vorbereitenden Arbeiten zu ihrer . Wiederbeforstung unternominen hat. — Die beiden Aemter werden sich sicher- * 'lieb schnell entwickeln und von der allergrößten Bedeutung für die ganze Wirtschaft des Landes werden. Oeffentliche Arbeiten. Die Errichtung des Amtes für öffentliche Arbeiten ist der erste Schritt zur Verwirklichung einer großen Reihe von großen gemeinschaftlichen Arbeiten: Die Trockenlegung von Sümpfen in der Küstengegend hat eine zweifache Bedeutung, erstens die Vernichtung von Brutstätten zahlreicher epidemischer Krankheiten, zweitens die Wiedergewinnung, von prachtvoll fruchtbarem Boden: Ein Rohrsystem für eine Wasserleitung wurde von ‘den britischen Militärbehörden in Jerusalem angelegt.. Die Kommission veraniaßte die Verlängerung desselben in die jüdischen Vororte. Wenn diese Arbeit vollendet sein wird, werden eine Anzahl von Zisternen geschlossen und somit weitere Quellen zahlreicher Krankheiten ver- * -nidstet werden können. — Eine der für unsere Anleihe gestellten Bedingungen war, ,daß ausschließlich jüdisehe' Arbeiter verwendet werden durften. Allgemeine Administration. , Hierher gehören alle Ausgaben betreffend die'Administration der jüdischen Bevölkerung in Palästina. Ein Pressebureau für Propagandazwecke wurde eröffnet und erfahrene Fachicüte an seine Spitze gestellt. Die Presst' im Orient ist, im׳ allgemeinen, unwissend, manchmal sogar gegen die zionistische Tätigkeit und Zwecke feindselig gestimmt. Zur. Aufklärung über diese ist das Pressebüreau von unermeßlichem Werte und wird zur Behebung-etwaiger Mißverständnisse unter de» niffhtjüdischen Einwohnern Aegyptens und Syriens in entscheidender Weise beitragen. Die mit dem Bureau verbundenen Ausgaben werden voraussichtlich steigen, denn es muß noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. י,_ _ Die Kommission hat zusammen mit den Militärbehörden eh! diszipliniertes und wohlausgebildetes jüdisches Polizeikorps geschaffen, das durch Redlichkeit, . Mut, Loyalität und Disziplin zur Aufrecht erb altem g des Ansehens, der judenheit iri Palästina erheblich beige- tragen hat. Das Budget des Zionistischen Palästina-Amtes winde bis zur Ankunft der Kommission hauptsächli'ch vom Provisorischen Executivkomitee in Amerika bestritten. Das Amt hat eine sehr bedeutende Rolle hei der Entwiddung des neuen Jisehubs gespielt. Es bildet ein Ministerium für innere Angelegenheiten und muß sich mit allen Angelegenheiten betreffend die innere Ent- Wicklung der jüdischen Bevölkerung in Palästina beschattigen. Es hat seine Hauptabteilungen . in Jaffa, Jerusalem und Galiläa und hat während des Krieges unter der Leitung von Dr. Jacob Thon die vermittelnde Rolle unter der jüdischen Bevölkerung gespielt und dabei ihre Einheitlichkeit gefördert. In dein endgültigen Rechenschaftsbericht für die ganze Wirtschaftsperiocle wird auch das Amt und seine Tätigkeit enthalten sein. Administrative Ausgaben ■ Die Erhaltung und die Tätigkeit der Kommission bilden den Gegenstand der hier zu erwähnenden Posten. Alan hat sich hierbei vor! dem Prinzip' leiten lassen, daß eine so wirksame Organisation zu schaffen sei, wie die lokalen Umstände es ermöglichen. Die zu überwindenden Hindernisse waren zahlreich, und die Art, in der die Mitglieder der Kommission in einer Atmosphäre, die nicht immer ruhiger pröduktiver Arbeit günstig war, ihre Tätigkeit fertsetzen,, gereicht ihnen zu großer Ehre. Der Kauf von׳ drei. Autos geschah auf den Rat der militärischen Behörden. Die Beförderungsgelegenheiten, besonders in der Nähe' der Feuerlinie, wo die Kommission oft zu arbeiten hatte, waren so knapp vorhanden, daß die Kommissioü, wenn sie nicht über eigene Fuhrwerke verfügt hätte, nicht ihre Arbeit hätte ausführen können, da man die militärischen Behörden nicht für Transpottzwecke in Anspruch nehmen konnte. , * ' Wenn die Geschichte der zionistischen Bewegung ge-‘ schrieben werden soll, wird es kaum ein wichtigeres Kapitel geben als das über die Tätigkeit der Zionistischen Kommission in Palästina. Die politische Tätigkeit derselben hätte allein nicht die Wund« des Jischube heilen können. Und ohne die materielle Hilfe, die durch den Vorbereitungsfonds ermöglicht wurde, Wäre die Kommission nicht im Stande gewesen, die so dringliche Vorbereitungsarbeit• zur Wiederherstellung jüdischen Löbens in Palästina in Angriff zu nehmen. _■ Die Konferenz des Hechaluz in Polen Die Konferenz der Vertreter der Hechaluz-Gruppen in Polen wurde am 14. Mai in Warschau unter dein Vorsitz von Herrn Seiczik eröffnet. Ueber die Tätigkeit des provisorischen Zentralkomitees der Hechaluzbewegung für Polen referierte Herr Sabludo wski. Das Zentralkomitee begann seine Tätigkeit mit 37 Vereinen und zählt gegenwärtig 200 Vereine. Zuerst agitierte der Hechaluz für die. sofortige Uebersiedlung nach Palästina. Die Wiederholten Warnungen der zionistischen Leitung veranlaßten ihn jedoch, die Agitation einzustellen. Die erste Gruppe des Hechaluz traf bereits in Palästina fein. Gegenwärtig verfügt der Hechaluz über Gemüsegärten und Farmen in B e n d i n, Sosnowice, Mischkow, Ripin, S k e r 11 i e w i c e, Tscherhanow und Razimin. In Warschau mietete der Hechalfiz den Garten der Jüdischen Gemeinde. Nach' einer eingehenden Kritik wurde der Leitung das Vertrauen ausgesprochen. Ueber das Wesen des Hechaluz sprach He ft mann. Er stellte die Forderung auf, daß die Gemeindeverwaltungen Gewerkschaftsschulen und Agronomschulen für den Hechaluz gründen sollen. Der Hechaluz, führte er weiter aus, müsse dafür sorgen, . daß die hebräische Sprache die einzig herrschende, in Palästina werde. Um dieses Referat entspann sich eine heftige Debatte. Seiczik vertrat ihm gegenüber die Ansicht, daß diese Frage nicht in der Diaspora gelöst werden könne. Ueber die Grundlagen der palästinensischen Kolonisation ,und die •Rolle des Hechaluz referierte Munczik. Er forderte, daß der Hechaluz Mitglieder aller Föderationen der zionistischen Welt ohne Unterschied der Richtungen umfasse und die Arbeilsarmee für Palästina unter Aufsicht der zionistischen Organisation schaffe. Sabludo ,wski dagegen meinte, daß der Hechaluz keine selbständige Arbeit zu leisten habe, ohne sich der zionistischen Organisation als Solcher zu unterwerfen. Ueber die Vorbereitungsarbeiten des Hechaluz referierte Agronom LTtrn ano wTcz. An der Debatte,' die sich an diese drei Referate anschloß, beteiligten sich sämtliche Mitglieder der Konferenz. Seiczik referierte dagn über die Örganisationsförmen und Presse. Einstimmig wurden dann folgende Resolutionen angenominen, die in der Permanenzkorumission, die aus den Vertretern aller Richtungen im polnischen Hechaluz zusammengesetzt war, ausgearbeitet worden waren: ' Die Konferenz beschließt: a) daß der Hechaluz ein Weltverband für all diejenigen wird, die nach Palästina übersiedeln wollen, um das Land durch ihre Arbeit zu errichten, und daß der Hechaluz in Polen vnd Litauen ein Teil dieses Verbandes werden muß; b) daß die höchste Instanz des Hechaluzverbandes ein Kongreß des H echjffuz sein muß, der den Be- Schlüssen des Zionis tischen Kongresses untersteht; c) daß die . Palästinaämter in allen Ländern, die legitimen Organe der zionististhen Weltorganisation für die. Palästinaangelegenheiten sind und d) daß am nächsten Zionistenkongreß eit zentrales und unabhängiges Palästina-Amt geschaffen werden muß, das Vertreter aller Fraktionen, Föderationen und in Palästina tätiger Parteien umfaßt. Ferner wurde beschlossen, in nahe Beziehungen mit allen Parteien. und Organisationen zu treten, die die Arbeit in Palästina als Punkt ihres Programms haben. Ke Art der Arbeit ‘der Chatuz im in 5Palästina wird erst festgestellt werdfcn können, nachdem d!ip, Mög: Mchkeit geschaffen wird, 'in direkte Verbindung mit den palästinensischen Anstalten und ־in erster Reihe mit der palästinensischen Arbeiterschaft zu treten. Die Förderung der hebräischen Kultur in der hebräischen Sprache ist Aufgabe des •Hechaluz. Das Organ des Hechaluz muß eine freie *Tribüne schaffen für alle Richtungen. Mitglied des Hechaluz kann jeder werden, der die Prinzipien des Hechaluz anerkennt, sich in der Diaspora für Palästina vorbereiten will und älter als 18 Jahre ist Für Organisationszwecke wurde eine Zentralsteuer von 2 M. erhoben. Ein Zentralkomitee von 8 Personen aus Warschau und 7 aus der Provinz wurde gewählt. Die Konferenz sandte Begrüßungsdepeschen an die jüdischen* Arbeiter- Organisationen in Palästina, an die bereits nach Palästina abgereiste erst% Hechaluzgruppe und ,an das zionistische Actionskomitee# . Alldeutsche Judenhetze in Bremeri Aus Bremen wird uns geschrieben: ln Bremen ist eine starke antisemitische Hetze ausgebrochen. .Ein sogenannter ״Bund gegen Ueberhebung־ des Judentums" verbreitet anonyme Flugblätter, welche von der bekannten Berliner Zentrale hergestellt werden, u. a. aber auch anscheinend eigene Flugblätter. Nachts klebten Sie ihre Flugblätter und hierbe'i kam es häufig zu Zusammenstößen mit den jüdischen JugendpatrAiillen, welche ihrerseits Gegenflugblätter klebten bzw*. die Gegner am Kleben verhinderten. Besonders hat sich der Sohn des aus5 Honolulu stammenden, hiesigen Großkaufmanns J. C. Pf lüge r bei der antisemitischen Hetze hervorgetan. Der Sozialistische Parteiverein in Bremen protestierte .in einem Flugblatt ״Millionäre als Volksaufklärer" gegen die antisemitischen Machenschaften. Hierauf hat der MilHpiärsohn Pflüger dem! soZialdemokratischen Parteiorgan ״Bremer Volksblatt" eine lange Aufklärung zugehen lassen welche von der Redaktion des ״Bremer Volksblattes" scharf kritisiert wird. Die Vertrauensmänner der Sozialdemokratischen Partei nahmen^folgende Entschließung ohne Debatte einstimmig an: ״Die heute am 14. Juni im Parteihause tagende Funktionärsitzung des Sozialdemokratischen Parteivereins nimmt Kenntnis van der van den Antisemiten betriebenen Judenhetze. Sie erkennt, daß letztere sich׳ nicht allein gegen die Juden, sondern in der Hauptsache gegen die Sozialdemokratie richtet. Die Versammelten] protestieren auf das nachdrücklichste gegen die u n verschämten Machen schäften der Antisemiten] und erwarten vom Parteivorstand, daß er diese] wüste Hetze in energischer Wejse bekämpft." Hierzu schreibt das Organ der U. S. P. (״Bremer Arbeiter- Zeitung"): ״Diese Resolution deckt sieh auch mit nn-i serer Ansicht über die Hintertreppenpropaganda der Antisemiteh, deren Häuptlinge der Schule vorzeitig entlaufen] zu sein scheinen, soweit sic nicht selbst aut] dem Katheder sitzen." ln der Bremer National-] gut geht Adresse an obige Büro di Hyskenst Versammlung vom 20. d. Mts. richteten die beiden Mehr- 1n*iJ־c־r»afiiiirl P \ <1uf cfic 11_ח**1}11ז heifsparteien (Demokraten u>d S. P.) eine auf die Judenhetze bezügliche kleine Anfrage an den Senat, welche der] Präsident an die Bremer Regierung weiterleitete. — Daß] die antisemitische Hetze jn Bremen vollständig mißlungen] und zurzeit zum! Stillschweigen gebracht ist, ist dem] jüdischen Abwehrausschuß zu verdanken, in dem auch] die Zionisten mitarbeiteten, besonders aber dem energisehen Auftreten des sozialdemiokritischen Parteivcreinsl Bremen. So'widitig die Aufklärung des uninformierten, vonl einer reaktionären Clique aufgehetzten Bürgertunis über] die Verlogenheit der Anschuldigung der Juden ist, sol bleibt doch das beste Mittel, antisemitischen Ausfällen] wirksam cntgcgcrizutretcn; die aufrechte Haltung des wußt jüdisch-nationalen Menschen. ■ Aus der Turnynd Sportbewegung Der deutsche Kreis der jüdischen Turnerschaft-bittet] uns um Veröffentlichung folgenden Aufrufs: Turn■ und Sportfreunde! Heute gilt es mehr als je zuvor, an der körperlichen! Ertüchtigung unserer Jugend mitzuarbeiten! Der Aufbau Palästinas erfordert ,ein starkes Geschlecht! Große Lücken hat der Krieg aucli In die jüdische Turncrschaft| Deutschlands •gerissen; es gilt daher, unsere Organi-' sation zu stärken und weiter auszubauen! Dazu bedürfen] wir der Mitarbeit aller, die Interesse haben an Turnen und Sport und an der Ausbreitung unserer Ideen in der jüdischen Jugend. Jeder arbeite in dem bestellenden Turn- und Sportverein aktiv mit, und wenn ihm das nicht möglich ist, trete er ihnen als passives Mitglied* bei. Beteiligt Euch an Neugründungen von Tum- und Sportvereinen in den größeren Orten, in denen solche noch nicht bestehen! Gründet Sport- und Turnriegen in den kleineren Städten! — Jeder, der sich an unserer Arbeit beteiligen will oder Angaben über die •Möglichkeiten neuzugründender Vereine machen kann, schreibe sofort an die Geschäftsstelle des Vorstandes des Deutsche» Kreises der jüdischen Turnerschaft, Berlin C. 2,] H e i I i g e g e j s t s t r. 52. Vom Rudersport. Der• jüdische Ruderklub ״Ivria“ im Verbände der] ״Jüdischen Turnerschaft‘‘ arbeitet eng zusany men mit dem ״RudervereinJüdischerStuden ten“ im ״Kartei IJüdischerVerbindungen‘ Beide Vereine hatten in letzter Zeit außerordentliche Er■ folge. Da es infolge der antisemitischen Tendenz da] ״Deutschen Ruderverbandes“ nicht' möglich ist, die großen Regatten mitzufahren, müssen sich die jüdischen! Ruderer darauf beschränken, innerhalb des Jugendruderverbandes die Kräfte mit den deutschen und ptritätischen Vereinen zu messen. Am 1. Juni d. J. fand auf der Oberspree ein vom Jugendruderverband ausgeschriebenes Stilrudern statt, zu dem nur Leute unter 19 Jahren zugelassen waren. Ivria und V. J. St. hatten gemeinsam drei Boote gemeldet und gewannen die ausgesetzten drei Preise, so daß kein anderer Verein irgendwie ausgezeichnet wurde. Ferner fand am Sonntag, den 15. 6. d. J״ eine Stafette über 3,2 km, statt, deren Ausgangspunkt die Kaiser-Wilhelm-Brücke’ in Nieder- Schöneweide, und deren Ziel das neue Eiefhäuschen in Treptow cyar. Auch hier errangen die jüdischen Mannschaften den ersten. Preis, und zwar in ganz überlegener Weise mit mehr als fünf Bootslängen. Die Erfolge der jüdischen Ruderei, die heute schon der Flagge mit dem Magen Dawid eine geachtete Stellung auf der Oberspree verschafft ‘haben, sind nicht zuletzt auf die Tatsache zurückzuführen, daß die Vereine nicht nur sportlich, sondern auch gesinnungsmäßig zusamniengeschiossen, und die jungen Leute einer Idee mit Leib und ”Seele hingegeben sind, so daß sie auch Unannehmlichkeiten gern ertragen. Am 31. August findet die große Regatta des Jugendruderverbandes statt, bei der der Wanderpreis, ein silberner Pokal, der im Jahre 1916 gewonnen wurde, zu verteidigen sein wird. —- Am Sonntag, den 15. Juni, fand das Stafetten rud ern des J uge n d ru de r ve rband es statt, bei welchem• sich die Ivria mit zwei Junioren-Vierern in überlegener Form den 1. Preis sicherte. Die Entwicklung des Vereins wird zurzeit etwas gehemmt durch den Mangel an Bootsmaterial. Trotzdem beschäftigt sich die Ivria schon jetzt mit dc-n Vorarbeiten für die Beschaffung eines Bootshauses, welches zusammen mit dem des Rudervereins Jüd. Sindeuten errichtet werden soll. Diese Pläne werddn alterdings beträchtliche wirtschaftliche Anforderungen auch an die Freunde» und Gönner der jüdischen Ruderei stellen. Alle Zuschriften' für die Ivria sind zu richten an Fritz Schönheimer, W. 15, Kürfürstendamm 42. Grüße aus Palästina Der Legionär Hirsch Leib Gordon teiftseinem Vater Rabbiner Gordon in Wilna mit, daß cs ihm sehr gut geht. Er hat sich vor etwa 1V2 Jahren freiwillig der jüdischen Legion in Amerika angeschlossen. Er hat mehrfach den ersten Preis' für vortreffliches Schießen erhalten und gilt in dem Bataillon ab der erste Treffschießer. Seine Adresse ist: H. L. Gordon״ 39. Bataillon, Royal Füselier, Palästina. Der Schriftsteller Jakob Steinbe-ng teilt seinen Angehörigen in der Ukraine mit, daß es ih® Der genieu 1 ä s t i n:: dem wii Beim Palästina sehen I hohen , berufen, der Arbt jene, die Anteil n< nistischei in kleine Verbanc Palästina der Statt wohnhaf׳ und sons nischen lästina z׳ liehen O in Palast in Paläst von Ein; und Zei liclmngei kunftseri usw.). c teiligten technisch Steilen z band .ve! jüdisch-g alle ges׳ interesse zulassen mit ähnii ' einer G interessi« der küni Der Ver messung Städteba mische 1 Mitglied anschlief sehen. - zum Te geiungei hpben, gewinne terial, e Vorschri rechnet Serie vo bau Pal mssen ו jüdische! Landme! fördern ׳Auch so außerori beitrag Schaft ׳ erworbe jüdische ' zu rieh für dj Dr. fn< M. 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