Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 45 (27.6.1919)
- Date
- 1919-06-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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I 9 45 . Nr. 45 JU-ED ISCHE RUNÖSQHAU --;-,-_u- Seite 363 •’ tsache netten u 11•;mite# diese ־fierzi! feiterit im, ׳ Antilaufen; a 1! f tional- Mehr- [pefcnne der ׳ DaB ungci! ihm : auch :nergi- ■ereins 1, von : über st, SO ־fällen es be- S :,bittet rlichen uifbau Oroße ־schaft >rganidürfen 'urnen in der!enden s nicht d bei. Sport- ׳ noch in den Arbeit 1keiten sofort tschen C. 2, de der rusanidengen“, he Er■ iz des t, die ischen end- •11 und :e ein ebenes Jahren;ins am setzrgendnntag, deren iiederlen in ch en zwar Bootsheute chtete nicht : Ver■ n gs- Leute 1d, so . Am rüderberner idigen d das verzwei Preis rurzeit iterial. it den auses-,!. Stuallerauch uderei ich len1 1111 42. einem aß es ähren ossen. ■liches s der jrdon,. ,׳einen 5 ihm gut geht und daß er «ich in Jaffa befindet. Seine Adresse ist: Jaffa, Palestine Office. . Mitteilungen an obige Adressanten sind zu richten an: Kopenhagener Büro der Zionistischen Organisation, Kopenhagen, Hyskenstracde 10. Verband jüdischer Ingenieure Der neugegründete ״Verband jüdischer Inge ni eil re für de n technischen Aufbau Palästinas“ versandte vor einiger Zeit einen Aufsatz, dem wir folgendes entnehmen: , Beim bevorstehenden Wiederaufbau des jüdischen Palästina wird ein wesentlicher Anteil den jüdisehen Ingenieuren zugewiesen werden. An dieser hohen Aufgabe mitzuwirken, Sind nicht nur alle berufen, die ihre ganze Persönlichkeit in den Dienst der Arbeit für Erez Israel stellen wollen, sondern auch jene, die sich an ihren Wohnsitz gebunden fühlen, können Anteil nehmen . . . Aus der ״Arbeitsgemeinschaft zionistischer Ingenieure“, die bereits seit einiger Zeit in kleinerem ״Umfange tätig gewesen ist, ist jetzt der Verband jüdischer Ingenieure für den technischen Aufbau Palästinas“ entstanden. . Seine Aufgaben sind, nach §1 ־ der Statuten: 1״) Zusammenschluß der iu Deutschland wohnhaften jüdischen Ingenieuren Architekten, Chemiker und sonstigen Vertreter verwandter Berufe, die den technischen Aufbau des jüdischen Siediung-sWerkes in Palästina zu fördern bereit sind, und Verbindung mit ätiivliehen Organisationen in anderen Ländern, insbesondere in Palästina selbst, b) Förderung der technischen Arbeit in Palästina durch planmäßige Vorbereitung (Bearbeitung von Einzelfragen, Sammlung von gedrucktem Material und Zeichnungen, Bibliographie, Vorträge,' Veröffent- Heilungen) und dauernde fachmännische Beratung (Auskunftserteilung־, Begutachtung, Bezugsquellennachweis usw.). c) Unterstützung der am: Aufbau Palästinas beteiligten Organisationen durch Nach Weisung geeigneter technischer Kräfte, Berufsberatung־ und Ermittlung von Stellen zur Aus- und Fortbildung von Arbeitern. Der Verband .verfolgt keine Erwerbszwecke, sondern trägt einen jüdisch-gemeinnützigen CharakteV.“ Dem Verbände liegen alle geschäftlichen,‘ politischen oder sonstigen Sonderinteressen durchaus fern. Sobald die* Verhältnisse es zulassen werden, soll die bereits angebahnte Verbindung mit ähnlichen Zusammenschlüssen in anderen Ländern zu ׳ einer Oesamtorganisation aller am Aufbau ■Palästinas interessierten Ingenieure führen, die .ähren Mittelpunkt in der künftigen Technikerschaft Palästinas finden soll. — Der Verband •gliedert sich in Fachgruppen für: 1. Vermessungswesen, 2. Bauingenieurwesen, 3. Architektur und־ Städtebau, 4. Maschinenbau 5. Elektrotechnik, 6. Chemische Technologie, 7. Landwirtschaftliche Technik. Jedes Mitglied kann sich einer oder auch mehreren Fachgruppen anschließen. Die Bildmtg' weiterer Gruppen ist vorgesehen. —■ Die im1 Programm genannten Arbeiten sind zum Teil bereits in, Angriff genommen worden. Es ist gelungen, einige Fachleute, die selbst in Palästina gelebt hjiben, zur Bearbeitung wichtiger . EinzeWragen zu gewinnen. Die Sammlung von bibliographischem Material, einschlägiger Literatur, Zeichnungen, Katalogen Vorschriften und dergleichen ist begonnen worden und rechnet auf allgemeine Unterstützung. Vorträge und eine Serie von Veröffentlichungen über den technischen Aufbau Palästinas sollen die Fachkollegen mit den Ergebnissen unserer Untersuchungen bekannt 'machen. Alle jüdischen Kollegen, Ingenieure Architekten, Chemiker, Landmesser usw., die den technischen Aufbau Palästinas fördern helfen wollen, werden zum Beitritt eingeladen. Auch sonstige Freunde unserer Bestrebungen können als außerordentliche Mitglieder beitreten. Da־ Jahresmindestbeitrag beträgt M. 20.—. Die lebenslängliche Mitglied- Schaft wird durch einmalige Zählung von M. 500.— erworben. Beitrittserklärungen sind an den ״Verband jüdischer Ingenieure“ Berlin W. 15, Sächsische Str. 8, zu richten. Verband, jüdischer Ingenieure für dg n technischen Aufbau Palästinas. Dr. fng. M. Berlowi.tz, Vorsitzender, DipL-lng. M. Hecker, Sekretär. Zum ersten Male trat der Verband anläßlich des Palästina-Delegiertentages an die ()Öffentlichkeit. Vermessungsingenieur J. Treidel sprach über ״Kulturtechnische Aufgaben auf dem Gebiete der Bodenentwässerung.'“ Er behandelte die verschiedenen Arten' der Entstehung von Sümpfen und schilderte unter Hinweis aut .verschiedene palästinensische Ausführungen in allgemeinen Grundzügen die Mittel zur Bekämpfung dieser kulturwidrigen Erscheinung, die ebenso im Interesse der Hygiene wie der Gewinnung fruchtbaren Bodens eine dringende Aufgabe darstellt. Ln seinem Referat über einige aktuelle chemisch-teChnische Fragen“ beschäftigte sich Dr. O. Treidel vornehmlich mit zwei Mineralien, deren Ausbeutung und Verwertung zu großen Erwartungen berechtigt: die Phosphats aize jn der Nähe voll Es-Salt und die bitumenhaltigen Kalksteine, die sieh an verschiedenen Stellen, besonders am Nebi Musa und im: Jarmuk-Tal, in großen Mengen vorfinden. Weiter sprach er über die Ausnutzung der Salze des Toten Meeres und zeigte für ihre Verwendung im Lande verschiedene Möglichkeiten; auch für den Weltmarkt dürfte in gewissem, wenn auch beschränkten•» Umfange ein Absatzgebiet sich erschließen lassen. Dipl.־Ing. Mayersohn behandelte die ״Anwendbarkeit der Windmotoren in Palästi,n a.“ Durch Auswertung zahlreicher Windbeob! •achtimgen an verschiedenen Orten des Landes *und unter Zuhilfenahme graphischer Methoden konnte er den Nachweis führen, daß Palästina für die Ausnutzung des Windes .zur Krafterzeugung günstige Voraussetzungen bietet. Zuletzt führte DipL-lng. Michel geeignete ״Baumethoden für Palästina“ vor. Unter weitgehender An- Passung an die örtlichen Verhältnisse und um möglichst billig arbeiten zu können, sollen Stoffe verwendet werden, die sieh nahe der Baustelle“ finden. Eingeführte Materialien sollen nach Möglichkeit ausgeschaltet werden. In möglichst großem Umfange sind ungelernte ,Arbeiter zu verwenden. Der Redner trug dann seine Vorschlage für die verschiedenen Arten der Gebäude vor und forderte, diese verschiedenen Bauweisen an den großen Einwaitderungslagern, die sobald wie möglich zu errichten sind, zu erproben. Diese Bauten könnten schließlich lioch anderen wichtigen Zwecken dienstbar gemacht werden: der Ausbildung von Bauhandwerkero, Anregung der Bauunternehmer, Untersudning und Prüfung von Baumaterialien u. dgl. Einige der Vorträge werden an anderer Stelle vollinhaltlich erscheinen. Die Poale-Zion auf dem deutschen Sozialistentag Auf dem deutschen Sozialistentag, der am 22. und 23. Juni in Berlin stattfand, und zum Zweck hatte, eine Einigung aller sozialistischen Parteien, Deutschlands vorzubereiten, war auch die j ü d i s c h e s o z i a I d c m okratische Arbeiterpartei Poale-Zion in , Deutschland durch drei Delegierte vertreten. Die Delegation schloß sich keiner der beiden Fraktionen des Sozialistentages an und war als selbständige •jüdische Partei anerkannt, ln der Geschichte der Sozialdeinokra'tie Deutschlands trat der jüdische Sozialismus hier zum ersten Male als eine selbständige jüdische Partei auf. Wir werden um Veröffentlichung nachstehenden Spendenäusweises gebeten: Für das ostjüdische Hilfswerl. sind dem ״VerbandderOstjuden in Deutsch- Iand" bisher folgende Spenden überwiesen worden• Humanitätsloge Agudas Achim M. 300.—, K. Syman 200.—, M. Lewit 200.—, N. N. 300.—, G. 450•-־., Eisner und Ehrmaiin 300.—, Fraenkel und Roer 300.—, Freystadt Brüder 200.—, Brotzen tk Co. 300.—, Bachmarin und Löwenstein, 200,—, Jakobsohn fr Co. 300.—, Mark & Co. 200.—, P. Sachs 100.—, I. Landau 100.—, 11. Judey 200.—, Ingenieur Brodski 300.—, M. Reinhart 50.—, Kraus 50,—, Kaufmann 50.—, M. Malina 50,—, Nußbaum 50.—, Kempinski 50.—, Rosenwasser 50.—, Ingenieur Trop 50.—, Linetzky 100.—, sämtlich in Berlin. — Unter den Zahlreichen östjüihschen Flüchtlingen herrscht gegenwärtig große Not. Es ist Pflicht eines jeden Juden, hier helfend einzugreifen, — Die Adresse für Geldsendungen .ist: Herrn J. Lin, Vorsitzender des Verbandes der Ostjuden in Deutschland, Berlin, 'Gormannstr. 29. Vom jüdischen Nationalfond Die Eingänge Die Eingänge des Jücjjschen Nationalfonds im'Mai 1919 haben 238 610 Frcs. betragen und verteilen sich auf diö ■nachstehenden Länder wie folgt: Polen 124535 M., Deutschland 96977 M״׳ Nordamerika 6315 §, England 1159 £, Südslavische Länder 64 236 Kr., Galizien 38 619 Kr., Sü4afrika 279 Palästina 210 E. £; Holland 2319 FW, Deutsch-Oesterreich 21 455. Kr., Schweiz 2944; Frcs., Litauen; 6127 M., Frankreich 2530 Frcs., Dänemark 1130 Kr., Aegypten 4694 E, £, Rumänien 2409 M., Spanien. 26.12 £, Caflada 20 £, Griechenland 430 Frcs,, Tunis 144 Frcs., Belgien 7 Frcs. Notstandsarbeiten Als während des Krieges infolge der großen Arbeite- Iosigkeit in Palästina die Gefahr bestand, daß viele bewährte jüdische Arbeiter sich genötigt sehen־ würden, das Land zu verlassen, sind vom Jüdischen Nationalfonds und anderen zionistischen. Institutionen Notstandsarbeiten inauguriert worden, für welche seitens des J. N. F. auf Grund besonderer Sammlungen ca. 100000 Francs Goldwert beigestcuert worden sind. Diese Not- Stands arbeiten haben sich sowohl für ihren unmittelbaren Zweck als auch im Interesse der Erhaltung einer erprobten, ihrer' Aufgabe ergebenen jüdischen Arbeiterschaff segensreich erwiesen. Da einstwfeilen, infolge der Ungeklärtheit der Lage, die Arbeitslosigkeit in Palästina noch andauert, so ist kürzlich vom. jüdischen Nationalfonds im Einvernehmen mit anderen Institutionen ein neues Halbjahresbudget für Notstandsarfyeiten in Höhe von 600000 Frcs. bewilligt worden, an dem der j. N. F. sich mit 150000 Frcs. beteiligt. Mit dieser Bewilligung sind die für den genannten Zweck verfügbaren mittel des־ Nationalfonds erschöpft, und' es ist nicht beabsichtigt,. die Sammlungen für diesen Zweck fortzusetzen, da die Finanzierung der Notstandsarbeiien in Zukunft anderen Kolonisationsfaktoren obliegen wird. Der* j. N. F. wird sich, wie dies in letzter Zeit wiederholt bekanntgegeben' wurde; in der nächsten Zukunft auf seine so überaus wichtige Hauptaufgabe: den Landerwerb zu beschränken haben um seine Be- Stimmung,‘ den Boden von Erez Israel als Nationaleigcntum zu erwerben, so weit als irgend möglich zu erfüllen. Eine N.-F.-Landeskommissior. Im Mai bat im Pälästina-Amt in Jaffa eine Zu- ■sammenküirft von Vertretern verschiedener Parteirichtungen und Vereine (wie Achdüth-haawodah [Poale- ZiomJ, Agudjth Herzl, Jaffa und Jerusalem, Esrach, Makkabi, Misrachi, Hapoel-Hazair, Radikale Partei) zwecks Bildung einer N. - F. - L a n d e s k o m m i s s i o n stattgefunden. Bei dieser Gelegenheit sind eine Reihe von Vorschlägen für die Hebung der. N.-F.-Einkünfte besprochen worden. Unter anderem wurde die Be- Steuerung von Körperschaften ujjd Einzelpersonen zugunsten des J. N. F. in Aussicht genommen und in Erwägung gezogen, einen entsprechenden Antrag an die Konstituierende Versammlung zu richten. Die Nationalfomdsaribeit in Palästina wird nunmehr unter der Leitung eines sechsgliedrigen Komitees organisiert, das lokale Vertrauensmänner in allen Städten und Kolonien des Landes ernennt und eine Reihe großzügiger’ Maßnahmen zugunsten des jüdischen Volksschatzes durchzufüliren bemüht sein wird. Mitglieder der Kommission sind die Herren: O e 11 i n g er, Z i m c h o n i. KI c b a n o w, Jn ngerwirt, Rutenber״ und K 1 e i n m a n ti •und Stellvertreter die Herren Sokolka und J e w.in. Die jüdisch-nationalen Veranstaltungen der Woche Hapoel-Hazair. Montag, den 30. Juni 1912, abends8 ׳j/2 Uhr, findet in den Räumep des Volksheims, Dragonerstr. 22, ein hebräischer Unterhalt tu 11 gs abend statt. Vorlesung aus der neuesten hebräischen Literatur in Palästina. Gäste willkommen! Donnerstag, den 3. Juli 1919, in den Bezirksgruppen Nord-West, West und Charlottenbürg,1 im Paulaner Bräu, Kantstraße, gegenüber der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, spricht Herr Dr. med. Martin Ascher über: ״Die Aufgaben der H y g lene fär, Palästina“. Beginn 8Va Uhr. Sonnabend, den 7. Juli, abends SU» Uhr, spricht Chawer Ariosorof f in den Räumen des Volksheims über: ״ ־\V a s i s t. d i e französische R e v o 1 u - t i o n?“ Die Zionisten des Westens treffen sich jeden Sonnabendabend irr» Cafe Nürnberg, NürnbergerPlatz 5. Nachrichten Berlin. Verband der westlichen Bezirksgruppen. Zu einer großen Kundgebung gestaltete sich die von den westlichen Bezirksgruppen am 19. Juni einberufene Ver- Sammlung־. Herr Prof. Dr. Carl L e w i n erstattete den Bericht über das Arbcitsprogramm1 des Act:ö־nscamites!und über die Einzelheiten der von ihm an die Zionisten in Deutschland gestellten Forderungen. Herr Dr. Egon Rosenberg legte den Versammelten ihre doppelte Pflicht dar, für die Werbung der andern Oesinnungsgerossen zum Zahlen der Zionistensteuer zu sorgen und in erster Linie auch selbst und sofort den Beginn mit der Tat in eigener Person zug machen. Nach seinen Worten .■begannen die Anwesenden sofort zu zeichnen. Im Durchschnitt wurden von jedem 100 M. Jahregsteuer gezeichnet. Berlin. Am 10. Juni fand in den Musikersälen, Kaiser-Wilhelmstr. 31, eine öffentliche.Versammlung der Agudath-Misrachi-Tifereth-Zion statt. Auf der Tagesordnung stand: 1. Bericht über den Palästina- Delegiertentag, Berichterstatter Herr K. Groß. 2.*Die gegenwärtige 'Lage der Juden in Galizien, Referent Herr Juda Köln! aus Mielec. 3. Die jetzigen Aufgaben der Orthodoxie, Referent Herr Ascher Strom aus Tarnow. — Die Gründung eines Misrachi-Kindergartens mit Baumschule in Palästina wurde angeregt und für diesen Zweck sofort 1000 M. gezeichnet. — Die genannte Gruppe veranstaltet jeden Samstag,, nachmittags 5 Uhr, im Heim der Misrachi-Jugendgruppe, Grenadierstr.' 32, Lehrvorträge über Sprüche .der Väter, Mtechna usw. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Bremen. Am Dienstag, den 17. Juni, hielt Herr Dr. L e 1 e w e r, Berlin, der hiesigen zionistischen Ortsgruppe einen Vortrag über:, ״Jüdische Gegenwartsfragen“. Zu Beginn der Sitzung begrüßte Herr Dr. Katzenktein Herrn .Gsias Ostro, der kürzlich unter Beihilfe .der zionistischen Gemeindemitglieder zum Repräsentanten der is* raelitischen Gemeinde gewählt worden war. 14 neue Beitrittserklärungen waren der äußere Erfolg des Abends. An der Diskussion beteiligten sich die Herren Erich F.euthäl, E. Schragenheim, D. Katzenstein, DipL-lng. Kowarski und Fritz'Markreich. Dinslaken.. Im hiesigen jüdischen Waisenhaus sprach am 25. Mai d. J. Herr R.-A. S i m o n aus Duisburg über: ״Grundlagen des Zionismus“'. Dem Vortrag folgte eine Debatte, die zeigte, daß gerade in kleineren Gemeinde!» häufig ein gutes Feld für zionistische Aufklärungsarbeit zu finden ist. Emden.. Am 15. Juni sprach Herr Dr. Leie wer über ״Die Zukunftsaufgaben des jüdischen Volkes“. Der in der verhältnismäßig großen Eindener Gemeinde bisher recht stiefmütterlich behandelte Zionismus gewinnt zusehends an Bo-deft. Zum erstenmal erschien vollzäfilig der Gemeindevorstand. . Von der Orthodoxie sprachen die Herren Landrabbiner Dr. Holfmann und der eigens dazu herbeigeholte Lehrer Klein- Norden. Halle. ,Am 19. Juni referierten in einer gut besuchten Mitgliederversammlung der hiesigen Ortsgruppe die Herren Wo s k i n, Dr. Felixbrod und Joseph über ,den Palästina-Delegiertentag. Den Referaten schloß sich eine Aussprache an. _ Osnabrück. Eine erfolgreiche Veranstaltung stellte der Vortrag dar, den Herr Dr. Klee Anfang Juni über ״Die deutschen Juden und 'der Zionismus“ hielt. Die überzeugenden Ausführungen des Redners lösten begeisterten Beifall aus. ln■ der Diskussion »brachte von seiten des Central Vereins Herr Prediger Goldmann, Herford, die üblichen Einwände vor, die von Herrn R.-A. Dr. ‘ S t e i n b e r g, Münster, und Hern» R.-A. Dr. Klee widerlegt wurden. Nach Beendigung des Vortrages wurde zur Bildung einer Ortsg r u p p'e geschritten, der 25 Personen beitraten. Plauen. Am 16. Juni hielt Herr Dr. Elias Auerba ch einen fesselnden Lichfbildervortrag über: ״Unser Palästina“. Am folgenden Abend referierte Herr Dr. Auerbach in einer internen Mitgliederversammlung über: ״Die Möglichkeiten Palästinas“, wobei er besonders den wirtschaftlichen Aufbau des Landes behandelte. Die Ortsgruppe plant die baldige Einrichtung vom Geschichtskursen und steht wegen Anstellung eines Lelirers für Hebräisch in Unterhandlungen. Wochenkalender. Sonnabend, 28. Juni, 30. Ssiwan 5679, Korach Sabbat Rösch chodesch, 1. Neumondtag, Nacht 9,34; Sonntag, 29. Juni, 1. Thammus, 2. Neunnondtag. Schluß des redaktionellen Teil». Der heutigen Nummer liegt 'ein farbiger Prospekt des Welt-Verlages über die neu erscheinende Zeitschrift ״Schlemiel“, Jüdische Blätter für Humor und Kunst, bei, den wir allen Lesern zur Beachtung empfehlen. Die Selbstbestenernng ist die Einkommensteuer des jüdischen Volkes! JfU I 1 ■ t ו¬! ei א t-.;. t\ ס¬ ו