Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 45 (27.6.1919)
- Date
- 1919-06-27
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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־7 m Seite 360 « t JUED1SCHE RUNDSCHAU Die Pogrome Der Pogrom in Ponjewesh Wie wir bereits in Nr. 41 der ״Jüdischen Rundschau“ mitgeteilt haben, wurde am 2. Juni unser Freund und Gesinnungsgenosse Dr, M. A. S o i 6 w e i t s c h i k durch den Präsidenten von Litauen zum Minister für jüdische Angelegenheiten ernannt. In der ersten Sitzung nach seinem Dienstantritt wurde Von ihm eine Deklaration über die■» Aufgaben des jüdischen Ministeriums vorgetragen, in derselben Sitzung sind auch die Judenexzesse von Fon je we sh Ende Mai und •Anfang Juni zur Sprache gekommen. Der Ministerrat fand, daß die Frage von großer politischer Tragweite sei, und delegierte nach Po h j e wes h eine Kornmission, bestehend aus dem Justizministcr, dem Minister für jüdische Angelegenheiten, einem Vertreter des Verteidiguiigsministers und einem Staatsanwalt, zur genauen Untersuchung der Sache. Während des sechstägigen Aufenthaltes in Ponjewesh sind die nötigsten Materialien zu dieser Sache gesammelt worden. Von der Korn- Mission ist ein genauer Bericht anj/efertigt, der Regierung übergeben und durch den Ministerrat beurteilt worden. Der Ministerrat hat beschlossen, den Kommandanten und den Milizvorsteher Wegen Nichtergreifens ihrer Machtvollkommenheit von ihren Posten zu entfernen, ferner eine sofortige gerichtliche Untersuchung einzuleiten und der leidenden Bevölkerung durch das Ministerium für soziale Fürsorge Hilfe zu leisten, zu welchem Zwecke ein Extrakredit! eröffnet wurde. Auch wurde die Herausgabe zweier entsprechender Aufrufe, einer an die Bevölkerung von Ponjewesh und der andere an alle Bürger von Litauen, beschlossen. Da auch Soldaten sich an den Exzessen beteiligt haben, sali ein Armee-Tagesbefehl erlassen werden, in dem! alle Soldaten zu gleicher Behandlung aller Bürger ermahnt werden sollen. Alle genannten Beschlüsse sind 1m Ministerrat einstimmig angenommen worden. * ' Wie uns dazu von ־ privater *Seite mitgeteilt wird, kam es nach dem Rückzug der Bolschewik! von Ponjewesb zu schrecklichen Ausschreitungen der Litauer gegen die Juden. Man spricht von 20 Toten und Schwerverwundeten. Es ist auch zu Mißhandlungen gekommen, und die Juden wurden zur eigenhändigen Ausgrabung schon in Verwesung übergegangener Leichen und zu ihrer Bestattung unter Hohn und Spott der.Menge und unter den Klängen lustiger Lieder gezwungen. Deutsche Soldaten.haben sich an diesen Ausschreitungen beteiligt, Eilig Kommission zur Untersuchung x der Pogrome Die Kopenhagener ״B e r 1 i n g e T i d e n d e“ veröffentlicht am 22. Juni 1919 laut einer telegraphischen Mitteilung unseres dortigen Bürtri ein Telegramm aus London, wonach Präsident Wilson nach einer Aufforderung seitens der polnischen und litauischen Regierung beschloß, eine Kommission zur Untersuchung der Pogrome in Polen einzusetzen. Die Entente hat bereits des öfteren Kommissionen zur Untersuchung der Ursachen und des Verlaufes der *, Pogrome nach Polen geschickt. Trotz allem guten Willen dieser Kommissionen ist es bis jetzt noch nicht gelungen, die unsäglich, traurige Lage des jüdischen Volkes in Polen auch njrr im geringsten zu bessern. Die Polen verstehen es ganz vorzüglich, die Mitglieder dieser Kommissionen von den belastenden. Zeugen fernzuhalten und durch unbekümmerte Verfälschung der wahren Tatbestände in ihnen unzutreffende Vorstellungen zu ,erwecken. Die in der gleichen Nummer der ״J. R/‘ wiedergegebene Notiz über die ״Ifreführung der Entente-Mission“ gibt von der Methode der Polen ein recht anschauliches Bild. -r Wir hoffen aber, daß die, in de nt Friedensvertrag enthaltenen Bestimmungen über den Schutz der völkische!! Minderheiten den Juden ein erträgliches und ihre bürgerlichen, nationalen und persönlichen Rechte sicherndes Leben gewährleisten werden. Polnische Irreführung von Entente-Kommfssidnen In Nr. 43 der ״Jüdischen Rundschau“ haben wir. mitgeteilt, in wie schamloser Weise die Polen die Juden in Ostgalizien drangsalieren. Sje sorgen aber auch dafür, daß ihre Schandtaten möglichst verborgen bleiben, indem sie die von der Entente eingesetzten Untersuchungskölnmissionen geflissentlich von allem fernhalten, was belastend für sie sein könnte. So verhindern sie grundsätzlich, daß Vertretungen der nationaljüdischen Bevölkerung in Berührung mit diesen Kommissionen kommen und stellen ihnen statt dessen als Vertreter der Juden Personen vor, die nach dem Willen der Polen ,aussagen. ln T-a rnopol wurde vor kurzem der getaufte Jude O r I i n s k y und zwei wegen ihrer extrem assimilatorischen Gesinnung bekannte Juden Parnaß und Rabbiner T a.ubeles als Vertreter der Tarnopoler Judenschaft der Ententekonimission vorfeführt. In derselbe^ Weise schickte man in Stanisau drei Assimilanten Dr. H a I p e rn ju n., Dr. Atlas und Rabbiner Horo.witz zu der Ententekommission. Diese ״Vertreter“ der jüdisclfen Bevölkerung überreichten auf eigene Faust ein Memorandum, das die Bitte um den Anschluß Ostgal iziens an Polen enthielt, - da die Lage der Juden unter polnischer Herrschaft eine gute׳ sei. Wie die ״Wiener Morgenzeitung“ meldet, versuchen die Assimilanten immer wieder, trotzdem erstwor kurzem die jüdische Bevölkerung durch die Einsetzung des jüdischen Nationalrates ihren nationalen Willen deutlich bekundet hatte, ihre verräterische Politik förtzusetzea. Nicht genug also, daß die Juden von den Polen verfolgt werden und sien ־gegen sie wehren müsseh, auch gegen verräterische Angehörige ihres eigenen Volkes müssen sie noch den Kampf aufnehmen. # jüdisch •nationaler Trauertag In Großbritannien . JOurch das ״Zionistische Büro“ in Kopenhagen erfahren wir, daß die britischen Juden beschlossen haben, am 26. Juni 1919 in ganz Großbritannien zum Protest gegen die polnischen Pogrome einen jüdisch-nationalen Trauertag abzuhälteu. Alle jüdischen Arbeiter werden an diesem Tage die Arbeit niederlegen, die jüdischen Geschäfte werden geschlossen bleiben. In allen Synagogen werden Gedenkfeiern für die Pogrome abgehalten werden. Eine neue Tagung des amerikanisch-jüdischen Kongresses Die Exekutive des amerikanisch-jüdischen Kongresses beabsichtigt, in nächster Zeit den Kongreß zu einer neuen Tagung zusammentreten zu lassen, und zwar hauptsächlieh zur Beratung der Mittel und Wege Zur Bekämpfung der Judenpogrome, die die amerikanischen Juden als die größte Katastrophe in der jüdischen Geschichte erkannt haben. Literarische Mitteilungen Die Zeitschrift ״Der Reue Orient“, auf die wir. schon mehrfach hinzuweisen Gelegenheit hatten, beschäftigt sich auch in dem neuen vorliegenden Doppel* heft, Heft 3/4 des 3. Jahrgangs an zwei Stellen ganz ausführlich mit dein Z i on i*s m u s. Herr Prof. Df. Adolf Koch, der den Lesern des ״Neuen Orients“ und der ״Jüdischen Rundschau“ bereits durch seinen Artikel ״Der Zionismus vor seinem Triumphe“ als ein aufmerksamer und wohlwollender Beurteiler der zionistischen Bewegung bekannt geworden ist, erörtert mit großer Sachlichkeit und eingehender Kenntnis der einschlägigen Literatur das Problem־: Der Aufbau, des jüdischen, Palästina. Prof. Koch zeigt, wie• die Anteilnähme an dem 'Schicksal Palästinas am . lebendigsten im jüdischen Volke verwurzelt ist, das nie im ganzen Verlaufe seiner Geschichte das Gefühl der inneren Zusammengehörigkeit mit Palästina verloren hat. Selbst in den Zeiten, wo fast gar keine Juden mehr in Palästina wohnten״ hing sich die Liebe und Verehrung an die Scholle, wo jetzt Fremde saßen. Er weist diese Zions- Sehnsucht an Jehuda Flalevy, Salomo ibn Gabirol, an der KabbaJla des Isaak Luria, an Mose Chaim Luzzatto nach, und zeigt dann, wie die messiamische Vorstellung im Laufe der Jahrhunderte große "Judenbewegungen entfacht hat, bis der Jahrhunderte alte MesSianismus seinen konkreten Ausdruck im Zionismus gefunden habe. Prof. Koch weiß wohl, daß der Zionismus nicht eine Fortsetzung des Messianismus ist, fiber er beurteilt ihn als die Bewegung, die es verstanden hat, durch Tat, Wagen und .Arbeit an dem Geschick des eigenen Volkes das passive geduldige Abwarten zu beenden. Prof. Koch geht alsdann aut die orthodoxen Gegner des Zionismus!! ein und zeigt sich auch über die politischen Vorläufer des Zionismus und über diesen selbst aufs beste unterrichtet. Zur Grundlage des zweiten Teiles seiner groß angelegten Abhandlung, überschrieben:' ״Die Aufgäbe“, macht Prof. Koch die Lichtheimsche Broschüre ״Der Aufbau des jüdischen Palästina“ (Jüdischer Verlag, Berlin 1919) und das inzwischen leider vergriffene Werk von Dr. Kurt Nawratzki, ״Die jüdische Kolonisation Palästinas“. (Von demselben Verfasser erscheint demnächst im Jüdischen Verlag das neue Werk: ״Das neue jüdische Palästina“.) Professor Koch schließt mit folgendem Hinweis: ״Das ist der wesentliche Inhalt der Lichtheimschen Schrift, die' wohl einen guten Ueberblick über die Arbeit zu geben vermag, die für den Aufbau des neuen jüdischen Palästina geleistet würden soll.“ Mit den gegen die Lichtheimschen Ausführungen geäußerten Bedenken will Prof. Koch die Leser des ״Neuen Orients“ in der nächsten Nummer bekanntmaclien. , Unter der Rubrik: Der ״Orient in der Presse“ bringt der ״Neue Orient“ den von uns seinerzeit besprochenen antizionistischen Artikel der ״Frankfurter Zeitung“ zur Erwähnung und zum Teil zum Abdruck, ohne jedoch eine redaktionelle Bemerkung dazu zu machen. Auch die Aeußerungen Prof. Karl Lewins in den ״Neuen Jiidisehen Monatsheften“ werden herangezogen und kurz besprochen. •־* Anläßlich des Palästina-Delegiertentages erschien ein Palästinaheft der Zeitschrift• ״De Arbeit“, des Organs der zionistischen volkssozialistlSchen Parte« Hapoel-Hazair. Als erster kommt .Marti n Buber zu Wort. Er weist darauf hin, daß die sozialistische Gemeinschaft, die Hapoel-Hazair in Palästina erstrebt, nicht von oben verfügt werden kann, sondern von innen heraus gebildet werden muß. Viktor Ch. Arlosoroff und Frau Dr. Maisei-Sc hochat sprechen ühf r Hechaiuz, über den Pioniergeist, der allein Palästina wieder zu einem jüdischen Lande machen kann. Dr. Fritz Sternb e r g entwickelt die ökonomischen Grundlagen der sozia- Hstischen Gesellschaft. Dr. Albert Baer begründet noch einmal die Hauptforderung nach der Naticmalisierung des Bodens, Ammiel Maccar, der über die Araberfrage spricht, hofft diese durch die Einordnung der Araber in die sozialistische Gesellschaft zu lösen. Eugen Höflich zeigt in seinem Artikel: ״Politische Hygiene“, daß den jüdischen Aerzten ein wesentlicher Anteil an der moralischen Eroberung des Orients zufalle. Er fordert die Sozialisierung "des Sanitätswesens. Der wichtigste Artikel ist aber der von A. D. Gordon. An einem Beispiel aus der Tages- Politik, dem Kampf um die hebräische Universität, entwickelt er noch einmal die Grundansehauungen des Hapoel-Hazair. Nr. 45 Nr. 45 Die zionistische Palästina-Kommission Ein Rechenschaftsbericht. iowie aucl ermur mterstützl lern Land nd ländli md jerus Land' ert und lisationspl nission s lie Schaff Die / erteilen Die ״Mitteilungen“ des Kopenhagener Zionistischei Büros veröffentlichen einen Rechenschaftsbericht der nacl Palästina entsandten Zionistischen Kommission. De! Bericht umfaßt die elf Monate vom I. April 19lf bis zum 28. Februar 1919. Der Rechenschaftsbericlr für dieselbe Periode des Palästina-Vorberfeitungsfond: bat bisher noch nicht das Londoner Büro der Zio• nistischen Organisation erreicht. ־ Die Beträge, die zui Verfügung der Palästinakommission gestellt wurden, entsprachen bei weitem nicht ihrer• Aufgabe und der Bedürfnissen der jüdischen Bevölkerung in Palästina V Bedürfnisse, die durch die Verheerungen und die Zer• B rüttung von vier Kriegsjahren hervorgerufen worder sind. Zur Zeit der Ankunft der Kommission in Pa• lästina war nur Judäa in englischen Händen, lind die Kommission mußte ihre administrative und aufbauend( Tätigkeit manchmal in nächster Nähe der Fcueriinü entfalten. Jede einzelne Aktion war einer strenget Militärkontrolle unterworfen. Die Kommission hatte in folgedessen anfangs mit Schwierigkeiten zu kämpfen die außerhalb ilirüs eigenen Tätigkeitsgebietes lagen und deshalb ihre Arbeit erheblich komplizierter machten, pie Beschränkung bezüglich der Zureise von Personet ins Land machten eine Zeitlang eine wirksame Ad■ ministratiön unmöglich, und die Kommission mußte sic darauf beschränken, die wenigen Kräfte, die im Land (Samt Anleil Schuh Komn Sozial Land! Oeffe AHge! Admii Der in Dritte keit muß werden. vorhanden waren, in Anspruch zu nehmen, die Zahl Wicderhei der letzteren aber war durch die Deportationen seiten: ährt um der Türkdn vof! den besten Elementen der jüdischen ,1•f die ai Bevölkerung entblößt worden. Auch die moralische, jede Art wirtschaftliche und physische Schwächung der jüdische! Es kamt dieser Ar Kolonistei Bevölkerung infolge der ausgestandenen Leiden vet■ mehrte' die Schwierigkeit der Aufgabe. Nie wissend was der nächste Tag bringen würde, in dauernde! pflichtung Furcht vor Deportation, gezwungen, große Bestechungen an die türkischen Beamten zu zahlen, um nicht aus■ geplündert zu werden, war die jüdische Bevölkeren natürlich nicht in der• Lage, die Arbeit für die wirf Koo Diese schaftüchc und kulturelle Wiederherstellung des Lande! Handwerl Erwcrbsk zu bewältigen. Die Befreiung Samarias und Galiläa! iin September 1918 vermehrte den Umfang dieses Teil® Lebensmi der Aufgaben erheblich. Die Aufgabe der Wiedergut■ standen, machung der Kriegsschäden und der Inangriffnahm der Wiederaufbauarbeit des Landes wurde der Korn׳ mission überwiesen, und mau muß sagen, daß in dt! gegeben Tat die Zionistische Palästinakommission vermocht hat von der in dem kritischsten Augenblicke der Geschichte <kfden zwei jüdischen Kolonisation in Palästina durch Aufrecht• erhaltung und gewissermaßen Wiederherstellung d« gewährt, in den letzten 35 Jahren mit so großen Op len Form kt Aufgetiauten eine ausschlaggebende Hilfe zu leisten Wenn diese Hilfe nicht geleistet worden wäre, würde! infolge d ohne Zweifel viele der Kolonien zugrunde gegang« das Syst« sein, und die Katastrophe des neuen Jischubs in Pa lästina wäre vielleicht unheilbar gewesen Eine Uebersicht über ■die •einzelnen Posten de! Pre‘se w Rechenschaftsberichtes des. Vorbereitungsfonds wird di« bestände T;e:e des Eingriffs der Palästinakommission in di<|haben w;:־t.;ri1afi!ichcn und geistigen Verhältnisse der jüdi■ sehen Bevölkerung in Palästina zeigen. Mit dem Vor■ bereitungsfonds zu ihrer Verfügung war die Kommiss»« imstande, nicht bloß einer großen Anzahl von Kolo• nisten und Arbeitern, sondern auch einer Anzahl vo» Verbänden Hilfe zu leisten. Sie war bei der Gründun! von kooperativen Nahrungsmitte'.gesellschaften behilflich im aligei oberung pflichtun meinen, Die Bed! Zeiten, k Kommiss ihrer Fo Sämtliche hier angezeigten Neuerscheinungen sind, soweit im Buchhandel vorhanden, zu beziehen durch den ״Jüdischen Verlag“, Eerfin W. 15, Sächsische Str. Feder vc Schrift Prof, Is Eil Neue Broschüren und Bücher Im Jüdischen Verlag erschien goeben Dr. Arthur Ruppins Buch: ״Der Aufbau des Landes I s r a e 1“. . Die englische Ausgabe ist in Vorbereitung• Das Buch zerfällt in folgende Abschnitte: Die jüdisch« Bevölkerung Palästinas und die bisherige Kolonisation — Voraussetzungen einer neuen großzügigen Siedhffligs* arbeit — Ziele der neuen Siedlungsarbeit — Die Organisation der Uebersiedlung und des Siedlungswerkes — Die landwirtschaftliche Kolonisation — Die städtisch« Kolonisation. Das programmatische Werk, das der Leiter de* jüdischen Kolonisationswerkes in Palästina hier de! Oeffentliehkeit vorlegt, dürfte von' größter praktischer Bedeutung für den Wiederaufbau von Erez-lsrael werden. Bestellungen sind an den ״Jüdischen Verla g", Berlin W. 15, Sächsischestr. 8, zu richten. Preis .8 M. ״־ Eine eingehende Würdigung behalten wir uns vor. Das deutsche Komitee |ur Förderung der jüdische« Palästinasiedlung hat drei neue Hefte seiner Broschüren- Sammlung, Heft 6 und 7/8, erscheinen lassen, in Heft 6 bespricht Herr Dr. R.■ Leo ״Da« Ostjudentum und Palästina“ in Heft 7/8 will Herr Davis Trietsch unter dein Titel: ״Palästina und die Juden. Tatsache« und Ziffern“ einem größeren Kreise politisch interessierter Menschen eine Informationsgrundläge geben. Wir kommen auf die Hefte noch zurück.. Das ״Kopenhagener Zionistische Bü re“ berichtet: Im Verlag des Vereins Keren Kajemeth 1 p J i s ro e I in W 1'e n ist der Bericht, den der Leiter des Wiener P a I ä s 11 n a - A m t e s, Dr. Emil Stein, über die Aufgaben und Arbeiten dieses Amtes bei der Ge־ neralversamtnlung des Vereins Keren Kajemetb afl 25. März 1919 erstatte! hat, unter dem Titel ״Auf der# Wege nach Palästina“ als Broschüre erschienen. Die Amerikanische Zionistische Orgn* nisation gibt eine Broschüre ״Der Zionismus, sein* Theorie, seine Quellen und seine Leistungen“ aus der Eine ״H a a r geber is Dem R« Dr. Lu rucho Dur Seite ve Zeitungi *widerleg Das ihm all! stina (I zwei E: nis tisch! Zentral! für das nistischi Alt w< die Ge! handen Ausgra aus de -arabiep Pascha