Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 44 (24.6.1919)
- Date
- 1919-06-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 44 Seite 354 JUEDISCHE RUNDSCHAU Die sQdamerik&nlschen Juden an die Friedenskonferenz Die Delegierten des ersten jüdischen Konjjresses in Argentinien sandten an Wilson, Clemenceau und Ch. f«izmann Telegramme, in denen im Namen der argentinischen Juden die bekannten zionistischen Forderungen nach einer nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes in Palästina und nach politischer, bürgerlicher und nationaler Oleichberechtigung in den Ländern Osteuropas erhoben werden. — Auch die zionistischen Vereine von Uruguay haben mit allen anderen jüdischen Organisationen Telegramme an Wilson und Clemenceau gesandt. — Die Juden von Chile dankten Weizmann telegraphisch für seine erfolgreiche Arbeit auf der Friedenskonferenz. Das ״Kopenhagener Zionistische Büro“ bemerkt hierzu: Die hier genannten Vertretungen der südamerikanischen Judenheit sprechen im Namen von 300 000 Juden und repräsentieren eine bedeutende Organi- Sterte jüdische Volksmacht. Zionisten gehören zu der Partei eines ״Greater Palestine“, und ich glaube wir werden sowohl mit der Ausdehnung wie mit den unmittelbar bevorstehenden Administrationsreformen in Palästina zufrieden sein. Unser Pittsburger Programm mit seiner Forderung nach sozialer Gerechtigkeit, gleichen Möglichkeiten für alle, Genossen- Schafts wesen und nationalem Besitz aller natürlichen Hilfsquellen und öffentliehen Einrichtungen, sowie mit den Bestimmungen zur Verhinderung der Boden- Spekulation ist in den endgültigen Entwurf unserer Vorschliige an die Mächte aufgenommen worden. Die größte Aufgabe des amerikanischen Zionismus wird es ttun sein, die Menschen und die Mittel zu beschaffen, mit denen diese Pläne ausgeführt werden können. Die Zionisten aller Länder haben diesen Plänen zugestimmt und sind für die Verwendnng amerikanischen Geistes und amerikaniacher Erfahrung und Systematik in Palästina. Lord Reading über den Zionismus Neue Sympathie-Erklärungen englischer Persönlichkeiten für den Zionismus Da» Büro der ״Zionistischen Organ isation“ in London veröffentlicht eine Broschüre ״Erklärungen der Sympathie mit den zionistischen Be- Strebungen“. Dieselbe enthält die Namen aller Mitglieder des Ministeriums, des Parlaments und anderer hervorragender Persönlichkeiten, die sich durch Unter- Zeichnung der nachstehenden Erklärung für den Zionisim» ausgesprochen haben. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut: ״Unter allen nationalen Forderungen, die befriedigt werden müssen, wenn die Welt einen dauernden Frieden haben soll, verdient keine mehr Sympathie und Unter- Stützung alter rechtlich denkenden Menschen als die Forderung des jüdischen Volkes, sein nationales Leben in Palästina wiederaufzubauen, Während '20 Jahrbunderten des Exils haben die Juden niemals die Hoffnung auf die Rückkehr in ihr historisches Heimatland verloren, mit welchem der beste Teil ihrer besonderen- Kultur und ihrer Hoffnungen verknüpft ist Das ihnen zugefügte nationale Unrecht ist sicherlich das älteste, und bei dessen Berichtigung wird die Menschheit gleich- *eitig mit einer Tat der einfachen Gerechtigkeit eine Saat von unberechenbarer Verheißung für die Zukunft säen. Politisch Mflgd die Wiederbesiedlung Palästinas durch die Jude»,!und seine Entwicklung zu einem jüdischen Gemeinwesen einen notwendigen Faktor von Stabilität und geordneten» Fortschritt in das Leben des nahen Ostens bringen. Nicht weniger wichtig für die höchsten Interessen der Menschheit ist unserer Ansicht nach der Gewinn, den das menschliche Bewußtsein und die sozialen Ideale von der freien Entfaltung des jüdischen Genius in seiner nationalen Stätte zu ziehen hoffen dürfen. Die Großmächte, die sich in dem Krieg für Gerechtigkeit und Freiheit vereinigt haben, haben versprachen, die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina zu erleichtern. Wir sind überzeugt, daß dieses Versprechen voll und unzweideutig verwirklicht werden muß, wenn die Ordnung der Welt den Idealen der Alliierten und der Vereinigten Staaten entsprechen soll.“ Die Aetisserungen Jacob de Haas1 Aber die politische Lage Wir teilten bereits in Nr. 38 der ״Jüdischen Rundschau“ mit, daß Jacob de Haas sich bei seiner Rückkehr nach Amerika mit großer Befriedigung über die Aussichten des Zionismus geäußert hat. Wir sind heute aut Grund von Informationen unseres Kopenhagener Büros in der Lage, Genaueres über die interessanten Aeußerungen de Haas׳ mitzuteilen. Herr de Haas sagte unter anderem: Die Verwirklichung eines zwei Jahrtausende alten Traumes ist durch das lebhafte und warme Interesse herbeigeführt ־worden, das Präsident Wilson und alle Mitglieder der amerikanischen Friedensderegation an unseren Zielen nehmen. Außerdem verdanken wir sie der tatkräftigen Unter- Stützung, die uns durch die englische Regierung gewährt wurde. Es war für uns alle, die wir in Paris arbeiteten, außerordentlich interessant zu beobachten, daß Amerikas und Englands Sympathie für die Wieder- Herstellung Palästinas sich in jeder Abteilung und bei jedem Beamten geltend machte, mit dem wir in Berührung kamen. Die zionistischen Forderungen mußten viermal umredigiert werden, was außerordentlich viel Arbeit machte. Obgleich die französischen Mitglieder der Friedenskonferenz die Sache von einem anderen Gesichtspunkt aus ansehen, standen sie uns ebenso wie die Italiener sympathisch gegenüber, ln den Vorzimmern war׳ die Stimmung weniger zuversichtlich als in den Gemächern der Legislative selbst. Palästina wird, an die Liga der Nationen lallen und England wird das Mandat darüber erhalten. Das wird sowohl die Zionisten wie die arabischen Führer befriedigen, die nicht so sehr von selbst gegen uns gestimmt waren als vielmehr von anderen antizionistisehen Faktoren gegen uns gestimmt wurden. Bis die Grenzkommission ihren Bericht erstattet, ist es unmöglich, die Grenzen zu bestimmen, aber ich bin sicher, daß die Friedenskonferenz ein ökonomisch selbständiges Palästina festsetzen wird, das groß genug für alle die ist, welche sich dort ansiedeln wollen, und daß sie Palästina zu dem machen wird, was wir immer glaubten, daß es sein würde, nämlichem Verbindungsglied zwteshtn Ost und West, Die meisten amcriüiwfochen Vor seiner ,Abreise aus den Vereinigten Staaten, in denen Lord Reading im Aufträge der englischen Regierung gewesen war, hielt er bei einen» Bankett der ״Judeans Society“ eine Ansprache, in der er seine Sympathien für die zionistischen Forderungen, jmsbesondere die Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina aussprach. Dfe Presse der Entente- und neutralen Länder Einen sehr breiten Raum in den Spalten der alliierten Presse nimmt im Augenblick das Problem ein, was aus den Juden wird, wenn der Bolschewismus in Rußland stürzt und die Regierung Koltschak au das Ruder kommt Ganz besonders beschäftigt sich auch ein Teil der Schweizer Zeitungen, wie die ״Tribüne“ in Lausanne und das ״Journal de Geneve“, der ״Nouveliiste Valaisan“ in St. Maurice, sowie die italienischen Zeitungen ״Secolo“ und ״Corriere d'ltalia“ mit diesem Problem. Die Frage des Bolschewismus beschäftigt die Schweizer Blätter überhaupt sehr stark, und wie bereits wiederholt in der ״Rundschau“ mitgeteilt, leistet sich ein Teil der schweizerischen Provinzpresse einen unverfälschten Radauanti&emitismus. Ganz besonders verdienen die ״Schweizerischen Republikanischen Blätter“ festgenagelt zu werden, die in primitivster und brutalster Weise gegen die Juden hetzen. Eine andere Frage, mit der sich die Presse jetzt stark beschäftigt, sind die Pogrome in Polen und Galizien. Die New Yorker Zeitung ״The Nation“ wendet sich in einem ״Polen und das jüdische Problem“ überschriebenen Artikel gegen die unerhörte Judenpolitik der Polen. Des öfteren tritt die sehr mutige Zeitung ״La Feuiile“ in Genf gegen die Judenmetzeleien auf. Desgleichen die sozialistische Presse in Frankreich und Italien. Dagegen behaupteten die unter polnischem Einfluß stehenden Zeitungen ״Journal de Geneve“ und ״Courriere de Geneve“, es hätten in Polen überhaupt keine Pogrome stattgef unden. Selbstverständlich tritt die englische Presse den Pogromen sehr nachdrücklich entgegen. Wie die wiederholten Anfragen im englischen Unterhause bewiesen haben, hat man in England das tiefgehendste Verständnis für die Lage der Juden im Osten. Neben den englischen Tages- Zeitungen bringt jetzt auch die führende politische Wochenschrift ״Spectator“ eine ausführliche Besprechung von Israel Cohens Bericht über die letzten Pogrome, in der die Objektivität Cohens gerühmt und zum Ausdruck gebracht wird, daß kein Staat bestehen könne, der nicht auf Gerechtigkeit und Freiheit gegründet worden sei. In einer Besprechung des Cha. sanowitsehen Buches über die Pogrome wendet sich die ״Westminster Gazette“ an die Friedenkonferenz und fordert den Schutz der nationalen Minoritäten. Der Artikel schließt mit einer Ermahnung an die Polen. Die in Rom erscheinende radikale Zeitung ״II Messagero“ bringt in ihrer Nummer vom 30. Mai einen Aufsatz, überschrieben ״Das zionistische Problem“, in dem amgeführt wird, daß die Gleichheit der bürgerlichen, nationalen Rechte für die Juden, deren Zahl zu groß sei, als daß sie im Augenblick alle eine Heimstätte in Palästina finden könnten, eine der wichtigsten Forderungen auf der Friedenskonferenz seien. Am Schluß wendet eich der Artikel energisch gegen die Pogrome in Polen und gegen die ungerechte Behandlung der Juden in Rumänien. In der Diskussion über die Palästinafrage ist im Augenblick etwas Ruhe eingetreten. Eine Veränderung ist höchstens in der französischen Presse bemerkbar, die sich allmählich mit dem Gedanken abzufinden scheint, daß in Palästina eine jüdische Heimstätte errichtet werden wird. Gustav H e r v 6 tritt in seiner ״Victoire“ wiederholt für diese Forderung ein und bringt auch öfter |4ad1 richten über die zionistische Bewegung in Palästina. Ein Artikel der in Lausanne erscheinenden Zeitung ״le droit du peuple“ vom 3. Juni beschäftigt sich ausführlich mit dem zionistischen Problem und schließt damit, daß die Rückkehr nach Zion bereits begonnen habe. Ganz besondere Sympathien bringt Amerika der zionistischen Bewegung entgegen. Selbst die kleinsten Provinzzeitungen beschäftigen sich häufig und ausführlich mit der Frage der Errichtung einer Heimstätte in Palästina und mit den Autonomieforderungen der Juden Osteuropas. Die Zeitung ״New York Globe“ bringt einen längeren Aufsatz über die äugenhlickliche Lage der Juden in Palästina. Der ״Public Ledger“ in Philadelphia beschäftigt sich gleichfalls des öfteren mit den palästinensischen Verhältnissen. Von anderen amerikanischen Zeitungen seien genannt ״Das New York Evening Journal“ und ״New York Evening Telegrafen“, die die Aeußerungen Jacob de Haas über den Stand der zionistischen Bewegung abdrucken. Ferner die Washington Times, die .,World“ in Toronto, die •Nr. 44 ]eschiwah I«1 ׳ t 1 |n»ud I orthod Zur Verb Abendkur gerichtet, stehen di Dr. Tui j erhält d; |Schu!-Buc Irüheren nisten wi großen e bräischen Häufig erscheint jetzt in der klerikalen Presse Frankreiclis und Italiens die Behandlung der Frage, was aus den heiligen Stätten,der Christenheit in Palästina werden soll. In diesen Zeitungen kommt deutlich die Sorge zum Ausdruck, daß die heiligen Stätten sowie die Orden und Klöster unter englischer Herrschaft nicht genügend geschützt seien, und es wird des öfteren die Frage erörtert, ob man nicht die heiligen Stätten Palästinas der Oberhoheit des Vatikans unterstellen könnte. In den letzten Tagen haben in der Presse aasführliehe Besprechungen über die Rechte der nationalen Minderheiten in den Ländern Osteuropas begonnen. Wir werden in der nächsten ״Presserundschau“ auf diese Aeußerungen der Ententepresse zurückkommen. Nur soviel sei bis jetzt festgestellt, daß der ״Temps“ m diesen Forderungen bereits seine Sympathie ausgespr*- chen hat. Aus Palästina Nach ״Banquc j die fra.11 beschloss : unter rei Das nei; Syrie“ fi Wasserwirtschaft in Palästina 'Wie bereits der ״Jüdischen Rundschau“ mitgeteilt wurde, hat sich in Erez-lsrael ein Verein ״Agudath Hamajiin“ gebildet mit der Bestimmung, die palästincnsische Landwirtschaft durch eine organisierteWasser-׳ Wirtschaft zu ergänzen. In einen» Heft ״Tarbut Hama• jim beerez JisraeT) gibt die neugegründete Gesellschaft ihr Programm kund. Der Reichtum des mittelländischen! Meeres und der Binnengewässer Palästinas an Fischen, Mineralien, Schwämmen und anderen wirtschaftlichen Werten legen den Gedanken nahe, diese Schätze fürj die jüdische Kolonisation nutzbar zu machen. Die Au: nützung aller, mit den Gewässern zusammenhängenden! Werte nennt der Verein ״Wasserwirtschaft“ oder wärt lieh: ״Wasserkultur.“ Seine Tätigkeit soll demnach1 umfassen: Schiffbau, Fischerei, Schwamm fischerei, Gewinnung von Mineralien,] Perlmutter u. dergl., Fischzucht, Räuchern und Konservieren von Fischen, Ver wer tung der Abfallprodukte der Fische Schiffahrt wesenim Kleinen und Großen, Hafen arbei t, kaufmännische Verwertung der! Produkte und wissenschaftliche Answer tung durch Forschung und Lehre. Durch! die Schaffung einer großzügigen Wasserwirtschaft glaubt der Verein einerseits die Möglichkeit der Immigration vergrößern zu können, andererseits einen großen Teil] unseres Volkes in gesunde, mit der Natur verwachsen* Berufe überführen zu können, die für die physische und moralische Regeneration unseres Volkes sehr wertvoll sind. Um Absatzmöglichkeiten braucht man nicht zu bangen. Sie finden sich reichlich im Land, gewiß aber auch auf dem Weltmarkt, der durch den Krieg] so außerordentlich geschwächt, für die durch günstig* natürliche Bedingungen hochwertigen Produkte sehr auf-1 nahmefähig sein wird. Die Hauptschwierigkeit ist je. doch die Neuschaffung dieser Wirtschaftszweige. Der Weg, den jjer Verein einschlägt, scheint mir der einzig zweckmäßige zu sein: Vom Kleinen ins Große fort• zuschreiten, ln der verlassenen Kolonie Tun tum soll eine erste Niederlassung gegründet werden, die gewissermaßen als Lehrdorf dienen soll. Wenn man nicht genügend fachkundige Leute (aus Saloniki z. B.) bekommen kann, sollen geeignete Persönlichkeiten nach Länden! mit blühender Wasserwirtschaft (z. B. Norwegen) geschickt werden, die dann nach ihrer Rückkehr die An- Siedler des Dorfes eimveisen. Nach beendeter Lehrzeit sollen von diesen neu ausgebildeten Fachleuten 11cm Kolonien gegründet werden an den Gestaden des Meeres und der Binnengewässer. So soll die Wasserwirtschaft immer weitere Kreise ziehen und zu einer der Grundlagen des neuen Jisdhub werden. Daß das Unter nehmen von Palästina selbst seinen Ausgang nimmt, statt wie es häufig der Fall ist, von Diaspora-Theoretikern, scheint mir ein erfolgverheißender Umstand zu sein. Jedenfalls ist dem Unternehmen viel Glück zu wünschen. D. T. Groß! Bei hingen die N a den I national Poale-Z Mandat Prag *chen *bgegel Nachod Kasseje litz, אי wählt. Brünn zwei, L Trebits Kremsi *tadt) 1 (Juden: Abgeoi 70 M; Di all, wc Fortscl dischei nur di teressc nötigei wünscl *lowal den «i Das hebräische Schulwesen in Palästina Der V An Das ״Kopenhagener Zionistische Büro-‘ erhält den folgenden Auszug aus einem Bericht des Pa-1 lästina-Amtes über das hebräische Schulwesen: Unser jetziges Schulsystem! umfaßt die Erziehungsinstitute ,des | ganzen Landes unter der Aufsicht des Waad Hach!• nuch. Wir haben jetzt in Jerusalem! 39 Schulen[ mit 4569 Schülern und 177 Lehrern; in Jaffa 131 Schulen mit 1937 Schülern und 75 Lehrern; in den Ko lonien von Judäa und Samaria 13 Schulen mit 1208 Schülern und 66 Lehrern; in Haifa, Tiberias, S a f e d, den beiden Kolonien in U111 e r g a 11T ä a un« I Damaskus 16 Schulen mit 1500 Schülern und 661 Lehrern, ln» ganzen besuchen 9264 Schüler die unten zionistischer Aufsicht stehenden Schulen, also 75 0/0 der I Gesamtzahl der jüdischen Kinder im schulpflichtigem 1 Alter in Palästina. Einige tausend Kinder besuchen] Schulen, die zwar nicht unter der Verwaltung des Waad I Hachinuch *teilen, aber unseren hebräischen Lehrplan | angenommen haben. Wir können also schließen, daß] die Anzahl von Kindern, die keinen eigentlichen hebräi• sehen Unterricht erhalten, nur sehr klein ist. Sie besuchen Schulen, deren Unterrichtssprache französisch, j englisch, jiddisch, *paniolisch oder arabisch ist. Eine j kleine Anzahl von Kindern erhält überhaupt keinen J Schulunterricht. Natürlich bemüht sich die hebräische! Schulverwaltung, auch diesen Kindern eine nationale I hebräische Eraehung zu geben. Die Zahl der unter I unserer Verwaltung stehenden Schulen wächst beständig,] und die Lehrmethoden machen letzthin bedeutende Fortschritte. Der Einfluß der nichthebräisdhen Schulen ist | bedeutend geringer geworden. Ihre moralische und materielie Bedeutung ist in den letzten Jahren so sehr I zurückgegangen, daß sie heute kaum noch in Betracht] kommen. Die folgenden orthodoxen Schulen stehen | jetzt ebenfalls unter der Verwaltung des Waad Hachi■] nuch: die Mrisrachischulen (Tachfcemoni in Jaffa] und die Schulen in Petach Tifewah,'Rischoo• .le-Zion, Rechoboth, Ekroo), ferner die ae1*i eine vo rufene eher f taten Sipos das Re Juden Prag י seine \ aufgef! malige Bekam und zi wakei Es schule! und ei Schule: parand Kanfe! schon vernac Israeli! dort : Lehret Grund Adolf der l Pistva! (Mahr daß d darin bildi dahin. O cs< R e i c arbeit, richts Acker! 1010