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Jüdische Rundschau · 1919-06-13 · Heft 41 (13.6.1919) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 41 (13.6.1919)
Date
1919-06-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 332 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 41 von allen lebend geborenen Kindern etwa 40 Prozent im Verlauf des ersten Lebensjahres — ein entsetzlicher Verlust an Volkskraft! Diejenige Bevölkerungsschicht, bei der es zuerst gelingt, diese Verluste zu mindern, wird die anderen auch durch ihre natürlidhe Vermehrung überflügeln können, und 'wir Juden haben Aussicht, diese Schicht zu sein. Heute gilt nodh als Regel, daß jedes nicht an der Mutterbrust genährte Kind verloren ist, vor allem, weil zuverlässig keimfreie Milch für Säuglinge nicht zur Verfügung steht und die Bevölkerung kein Verständnis für ihre Bereitung hat. Das wichtigste Kampfmittel gegen die Säuglingssterblichkeit wird daher die Begründung staatlicher und kommunaler Institute sein, die pasteurisierte, d h, keimfreie Milch hersteilen und zu billigen Preiset der Bevölkerung überlassen. Weitere Kampfmittel sind poliklinische Säuglingsfürsorgestellen und Beratungsstellen für Mütter, Säuglingsheime und Krippen, Bestellung von Gemeindeschwestern, Einrkhtung von Kursen für Säuglingspflege, Unterweisung der Frauen in den Entbindungsanstalten, Gewährung von Wöchnerinnen-Unterstutzung, auch in der Form von Stillprämien. Gerade auf diesem Gebiet ist ein geeignetes Feld für private soziale Fürsorge, die wir ata Ergänzung der öffentlichen nie werden entbehren können. Der notwendige Kampf gegen die großen Volkskrankheiten des Landes, der schon vor dem Beginn einer starken Kolonisation begonnen werden muß, zwingt zur sofortigen Einrichtung hygienischer Institute_, die die wissenschaftlichen Grundlagen für diesen Kampf liefern und seine Methoden dauernd verbessern sollen. Ein Vorbild gibt hier das Nathan Strauß-lnstitut in Jerusalem1 ab, das in erster Linie der Bekämpfung der Malaria dient, aber auch andere Arbeitsgebiete mit Erfolg in Angriff genommen hat. Nach seinem Vorgänge sind weiter bak te riolog i s che Unter-! suchungsämter, Serum-Institute, Malaria- Stationen mit möglichster Beschleunigung zu schaffen. Je mehr solche Institute gleichzeitig der reinen Forschung dienen, desto größer werden auch!Ihre praktischen Erfolge seia Haben wir bisher mir von den Einrichtungen gesprachen, die zur gesundheitlichen Hebung des Landes erforderlich sind, so gilt es jetzt die ebenso wichtige VorbereitungundOrganisierungderMensehen sich klarzumadien, die in diesen Institutionen wirken sollen. Hier steht in erster Reihe die Organisierung der Aerzte. Zunächst derjenigen Aerzte in der Diaspora, die nach Palästina gehen; sie müssen beraten werden, in welcher Weise sie sich vorbereiten und beruflich vorbilden können. Der jüdische Arzt in Palästina wird sich in einer sehr schwierigen Stellung befinden. 'Abgeschnitten von den Quellen seiner Ausbildung in Europa und Amerika ist er ganz auf sich selbst gestellt und bedarf der starken Stützung durch das Gemeinwesen, wenn er seinen außerordentlich vielseifigen Aufgaben gerecht werden soll, ln dlen ersten Jahren wird er in weitem Umfange ab beamteter Arzt eingestellt werden müsse«. Einwan derungs- I r z t e müssen in den Häfen die Scharen der Landenden sorgsam! sichten und überwachen, um Gefahren von der Volksgesamtheit fernzuhalten. Die Tausende von Arbeitem, die in öffentlichen Arbeiten beschäftlgt sein werden, müssen dauernd von passend stationierten Aerzten versorgt werden, die eine systematische Chiniriprophylaxe überwachen, Impfungen gegen ansteckende Krankheiten durchführen, ansteckende Kranke rechtzeitig absondern und melden, Unfälle begutachten un(f die Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit möglichst herabdrücken. — Einen sehr großen Umfang wird die Tätigkeit der Amtsärzte haben, die wir in allen größeren Städten und in den Kolonie-Bezirken brauchen. Bei dem dauernden Auftreten schwarzer Blattern muß im ganzen Lande allgemeiner Pocken-lmpfzwang, mögliehst auch für die Araber, durchgeführt werden. Alle ansteckenden Krankheiten, Geburten und Todesfälle sind den Amtsärzten zu melden, sie haben die Aufsicht über das öffentliche Gesundheitswesen, über das Heilpersonal und die Hebammen. Von ganz besonderer Bedeutung, weit größerer als in Europa, wird die Tätigkeit der Schulärzte sein. In ihren Händen wird der wichtigste Teil der Trachombekämpfung liegen. Denn das T rachem, diese furchtbare Augenerkrankung, von der heute etwa ein Drittel der Bevölkerung Palästinas befallen ist, wird meist im. frühen Kindesalter erworben, ln diesen ersten Jahren aber, wo die Kinder in Kindergärten und Schulen von einer Zwangsbehandlung erfaßt werden können, sind die Aussichten für die Heilung, zum mindesten für die Verhinderung weiterer Uebertragung, ausgezeichnet, während später oft schon unheilbarer Schaden angeridvtet ist. Von den Schulen aus muß allmählich im ganzen Volk die Anschauung Wurzel fassen, daß es nicht nur ein U1\glück, sondern auch eine Schande ist, Trachom zu haben, weil es ein Zeichen von Unsauberkeit und Unachtsamkeit ist. Nachdem schon vor dem Kriege ein Plan zur systematischen Ausrottung des Trachoms nach meinen Vorschlägen ausgearbeitet und am hygienischen Institut in Jerusalem zentralisiert worden ist, muß jetzt diese Arbeit mit aller Kraft aufgenommen werden. Hierzu werden wir vor allem der Schulärzte bedürfen. Die berufliche und wirtschaftliche Organisierung der Aerzte muß natürlich eine freiwillige sein. Der Staat muß sie fördern, indem er ungeeignete Elemente femhält und ausmerzt, vor allem aber durch Förderung der ärztliehen Fortbildung und Einrichtung von Bibliotheken, deren Fehlen bisher aufs schmerzlichste empfunden wurde. Gegen die schematisch geforderte Sozialisierung des ärztlichen Standes habe ich, bei voller Klarheit über die schweren Fehler des jetzigen Systems, de stärksten sachlichen Bedenken. Aber hier ist nicht der Ort zur ausführlichen Diskussion dieser Frage. An Aerzten wird in Palästina kein Mangel sein. Weit schwieriger liegen die Verhältnisse für das Krankenschwesterwesen, und hier ist noch erhebliche organisatorische Arbeit zu leisten. Zwar werden wir für die erste Zeit wohl in genügender Zahl ausgebildete Schwestern aus Europa und Amerika heranziehen können; wir müssen aber darauf beacht sein, in wachsendem Maße Schwestern direkt für Palästina heranzubilden. Die Hauptschwierigkeit liegt dabei für die europäischen Verhältnisse darin, daß die Schülerinnen bei 1V2־ bis 2 jähriger Ausbildung sich wegen der bedeutenden Kosten dieser Ausbildung für weitere drei Jahre hier verpflichten müssen, 80 daß sie für Palästina erst in etwa fünf Jahren verfügbar würden. Wir müssen deshalb versuchen, mit den ausbildenden Organisationen zu einem Abkommen zu gelangen, daß diese Zeit für jüdische Schwestern, die nach Palästina gehen, abgekürzt wird, vielleicht gegen eine teilweise Geldentschädigung. Das Ideal ist natürlich, Schwestern in Palästina selbst auszubilden. Das ist bei dem jetzigen Zustand der dortigen Krankenanstalten und dem Mangel beamteter Aerzte zurzeit nicht möglich, muß aber in kürzester Frist ermöglicht werden. Dazu müßte ein Schwesternorden mit dem Sitz in Jerusalem gegründet werden, der den Schwestern Heim und Rückhalt gibt, die für die Arbeit geeigneten auswählt, ihre Ausbildung überwacht und ihre spätere Verteilung regelt. Eine staatliche Prüfung muß die Ausbildung abschließen. Das Arbeitsgebiet der Schwestern ist nicht nur die Tätigkeit am Krankenhaus. Eine bedeutsame Rolle wird sie in Kolonien und Städten als Gemeinde- Schwester spielen, als Gehilfin des Arztes und Trägerin der sozialen Fürsorge, ganz besonders in der Säuglingsfrage, ferner als Schulschwester bei der fiekämpfung des Trachoms und der Malaria. — Um den Schwestern die notwendige Arbeitsfreudigkeit zu erhalten, werden wir verhindern müssen, daß ihre Arbeitskraft so ausgebeutet und so schlecht entlohnt wird, wie das fast überall in der Welt jetzt noch der Fall ist. — In ähnlicher Weise wie für die Ausbildung von Schwestern müssen wir für die von L a b o r a n t i n n e n für die vielen aus dem! Boden wachsenden Institute sorgen. Wie wir in allen diesen Gebieten werden Neues schaffen müssen, so auch bei einem weiteren sehr wichtigen Zweige des Heilpersonals, den Hebammen. Hier liegt noch vieles sehr im Argen. Zwar gibt es auch schon im heutigen Palästina einzelne ganz hervorragende jüdische Hebammen, die ihren geschickten Schwestern aus dem 2. Buch Moses alle Ehre machen; bei vielen aber ist die Ausbildung mangelhaft, und sie arbeiten unter sehr ungünstigen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen. Das ist um so beklagenswerter, als ihnen eine sehr große Bedeutung für die Volksgesundheit und Volksvermehrung zukommt. Aufräumen müssen wir mit dem aus Europa überpflanzten Vorurteil, das sie auf eine niedere soziale Stufe herabdrückt. Wir brauchen nicht nur gut ausgebildete, sondern gebildete Hebammen, die auf der Höhe moderner Wissenschaft und Hygiene stehen, und deshalb müssen sie wirtschaftlich besser gestellt werden als bisher. Das Dringlichste ist die sofortige Einrichtung eines Hebammen-Lehr- Instituts, das an geeignete größere Krankenhäuser anzuschließen ist, unter ärztlicher Leitung und Aufsicht einer tüchtigen Ober-Hebamme. Es sollte keine Hebamme zur Praxis zugelassen werden die nicht eine gründliche Ausbildung nachweisen kann, und in naher Zukunft keine, die nicht durch unsere Schule gegangen ist und hier unser Diplom erworben hat. Um aber wirklieh ihren wichtigen Aufgaben gerecht zu werden und nicht auf dunkeln Nebenerwerb angewiesen zu sein, muß die jüdische Hebamme als Beamtin mit festem Gehalt augestellt werden, in den Kolonien sowohl wie in den städtischen Kommunen. Dieses Gehalt verpflichtet sie zur Hilfeleistung bei den Armen und den einer Krankenkasse angeschlossenen Familien; von der übrigen Bevölkerung muß sie nach angemessenem festen Tarif entlohnt werden, 90 daß sich rasch eine Bevorzugung der Tüchtigen und Gewissenhaften unter ihnen ergeben wird. Wiederholte Verfehlungen sind un nachsichtlich mit der Entziehung des Diploms־ zu bestrafen. Ich muß es mir versage«, im •Rahmen dieses Referats auf eine Reihe wichtiger sanitärer Einrichtungen einzugehen, die staatlicher und privater Initiative entspringen können, und voraussichtlich für die Entwicklung des Landes und den Fremdenverkehr eine große Bedeutung gewinnen werden, wie Bäder, Heilstätten und Erholungsheime, die Ausnutzung der zukunftsreichen Heiifaktoren des palästinensischen Klimas, der heißen Quellen und ähnlicher Dinge. Vielleicht wird sich im Verlauf der Diskussion Gelegenheit bieten, darauf zurückzukommen. Kurz aber möchte ich zum Schluß noch hinweisen auf die gewaltigen sanitären Aufgaben,dieunserer Verwaltung gestellt sind. Mit dem Einzug der ersten Arbeiter muß zur Organisation einer großzügigen Krankenversicherung geschritten werden. Den jüdischen Landarbeiter werden Krankenkassen überhaupt erst konkurrenzfähig gegenüber dem arabisehen machen. Hand in Hand damit werden Unfall- und Invalidenversicherung gehen, und auch das ganze Lebensversicherungsgewerbe wird zweckmäßig von vornherein in öffentliche Hand übernommen werden können. Von unübersehbarer Tragweite, nicht nur in hygienischer, sondern auch in sozialer und kultureller Riehtung, ist der Einfluß, den das Gemeinwesen durch Anlage gesunder Wohnstätten für das ganze Volk ausüben kann. Wir stoßen hierbei auf ein Probien», das einmal in allen seinen Konsequenzen durchgedacht werden muß. Die heutigen arabischen Städte Palästinas — und in diesem Zusammenhang hat auch Jerusalem als arabische Stadt zu gelten — mit ihrem Schmutz und ihrer Enge, ihrer Luft- und Lichtlosigkeit sind überhaupt einer durchgreifenden Sanierung nicht fähig, es sei denn, daß kein Stein auf dem anderen bleibt So wird es das Zweckmäßigste sein, die neu erwachsenden Städte neben den alten in abgesonderter Lage erstehen zu lassen. Ein Anfang Ist in Jaffa mit dem Wohnviertel Tel Awiw gemacht, für Haifa bestehen ähnliche Pläne, für Jerusalem liegt der wahrhaft großzügige Gedanke von Flinders Petrie vor, das ganze alte Jerusaiem zu einem archäologischen Museum größten Stils werden zu lassen und das neue jenseits der Tälerkette aufzubauen. ,Nur so wird es möglich sein, in den Städten Palästinas alle hygienischen Einrichtungen durchzuführen: gesunde, weiträumige Bauweise, Kanalisation und Wasserleitung, Straßenreinigung und Müllabfuhr. Es muß nach großen einheitlichen Plänen gebaut werden, im allgemeinen, nftfht im privaten Interesse, mit Aus- Schaltung der Mietskasernen und der Schlotwälder. Gärten müssen in die Städte, die Städte müssen dörflicher, die Dörfer städtischer werden. Das ist nur durchführbar, wenn bei gesunder Bodenreform das Gemeinwesen weitgehende Oberaufsicht im Wohnungsbau und der Woh nungskontrolle sich vorbehält Ob wir in Palästina eine starke Industrie haben werden, steht noch dahin; in jedem Fall aber müssen wir von Anfang an eine staatlich fundamentierte, sorgsame Gewerbehygiene haben, deren oberster Grundsatz die Sicherstellung der Gesundheit des Arbeitenden ist. — Als weiteres Gebiet staatlicher Sanitätsarbeit nenne ich endlich die Nahrungsmittelk o n t r o 11 e, die am besten in einem eigenen Institut zentralisiert wird. Einem besonderen fachmännischen Referat muß hierbei die Einrichtung von Schlachthäusern und Fleischbeschau, die Bekämpfung der Tierseuchen und der tierischen Schädlinge Vorbehalten werden. Sie sehen, es sind gewaltige sanitäre Aufgaben, die vor uns liegen. Und es sind nicht Dinge, die bloß nebenbei zum Schmuck des Daseins gehören, sondern die zum guten Teil an die Fundamente unserer völkisehen Existenz rühren. Wir haben hier nidit nur unseren eigenen Vorteil im Äuge, sondern wir haben eine große Mission am Orient zu erfüllen, den wir zum ersten Mal nach tausendjährigem Hindämmem wieder zu einem freudigen, arbeitsamen, gesunden, glücklichen und wahrhaft menschlichen Dasein erwecken wollen. Dr. Sandler (Berlin): in Ergänzung der bisher gehörten Ausführungen habe ich über gewisse sanitäre Institutionen zu berichten. Diese Institutionen, die die natürlichen Heilfaktoren des Landes ausnutzen sollen, sind notwendig zur Gesunderhaltung der neu angesiedelten Bevölkerung, sowie zur Verhütung der weiteren Ausbreitung von Krankheiten, besonders der Tuberkulose. Die zweite Gruppe der Institutionen soll unter Ausnutzung des Klimas, der physikalischen Beschaffenheit des Landes Und seiner Heilquellen dem Lande durch Heranziehung von Besuchern aus fremden Ländern eine Quelle nationalen Reichtums erschließen. Zur ersten Gruppe gehören hauptsächlich die O e - nesungs- und Erholungsheime und die Lungenh eilstätten und Lungenheimstä tten. Bis i!1 die achtziger Jahre gab es in Palästina keine Tuberkulose. Das Klima hemmt die Entwichlung dieser Krankheit und ist der raschen Ausheilung beginnender Fälle förderlich. Heute ist die Krankheit dort ziemlich stark verbreitet, und zwar ist sie durch die russischen Juden eingeschleppt worden, die in den achtziger Jahren dort einwanderten und durch ihre soziale Lage, geringe körperliche Beschäftigung, Ernährungszustand und in ihrer Eigenschaft als Städtebewohner besonders disponiert waren. Itn letzten Jahrzehnt wanderten jemenitische Juden ein und fielen dieser Seuche in erschreckender Zahl zum Opfer. Wenngleich alle praktischen Erfahrungen dahin lautert, daß noch heute die Tuberkulose dort seltener als in Deutschland, chirurgische sogar sehr selten ist, so ist doch eine erhebliche Zunahme der Krankheit sicher. Es war eben nach der Einwanderung nidits gegen die Ausbreitung der Seuche geschehen, die überlasteten Krankenhäuser können solche Fälle nicht aufnehmen, die Behandlung dort wäre auch wenig aussichtsreich, Anstalten zur Isolierung sind nicht vorhanden, die Kranken bleiben in der Familie und verbreiten dort die Keime unter ihren Angehörigen, wobei diese Uebertragung durch die ungünstigen Wohnungsverhältnisse und die Schwächung infolge chronischer Malaria begünstigt wird. Diese Zustände und ihre Folgen sind bei der bevorstehenden Masseneinwanderung in erhöhtem Grade zu erwarten. Fälle von schwerer Tuberkulose dürfen nicht ins Land hineingelassen werden. Leichte und beginnende Fälle können und sollen nicht zurückgewiesen, sondern möglichst zur Ausheilung gebracht werden. Die großzügige Bekämpfung der Tuberkulose in Deutschland, von wo die Heilstättenbewegung ausging, und wo sie ihre größte Förderung erfuhr, kann uns als Muster dienen. Lungenheilstätten sind aber nicht ausreichend, denn sie eignen sich nur für Anfangsfälle und isolieren die Kranken nur für kurze Zeit. Für fortgeschrittene Fälle sind 1. Fürsorgestellen und 2. Lungenheimstätten erforderlich. Fürsorgestellen für die Fälle, die in ihrer Familie bleiben können. Die besuchenden Aerzte und Schwestern kontrollieren den Gesundheitszustand des Kranken und aller Familienangehörigen. Alle anderen fortgeschrittenen Fälle, be- Nr. 41 •anders Lunge! bis zu eii noch zu Wie Tuberkul. I Palästina! Wo! »ehr zah »taubfrei, I und übe! sonnung! kommen Eine sofort ge heirae, h chronisch , aus nidit Es IT es erford | Gelegenh rang ein 1 solchen Für < nicht bei See, am sich geei den mfr Hierr angelangt geführt, s Einwande größerem Form gu ziehungsk sollen ur werden 1 Schor Sommer auch in Sorge ge Aegypten hing der einen zic sprechend Teil leich liegen tn zu allem hinzu. E vöse um von Tub! 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