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Jüdische Rundschau · 1919-06-03 · Heft 39 (3.6.1919) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 39 (3.6.1919)
Date
1919-06-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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.•* ן - Nr. 39 JUEDISCHE RUNDSCHAU werbe und Trifcotagenindustrie usw. usw. können in überraschend kurzer Zeit einer großen Zahl von Ein- Wanderern die Mittel zun! Leben geben. Durch Verlegung der Industrien aufs Land und in Gartenstädte lassen sich auch die Schäden vermeiden, die von Vielen befürchtet werden. Wenn wir ferner die Vorbereitung der Heimstätten und den Häuserbau für alle, auch für die dabei beschädigten Arbeitskräfte selbst, in unser Programm der öffentlichen Arbeiten ein beziehen, dann werden wir diesen Arbeitern auch die Möglichkeit bieten, in die von ihnen selbst vorbereiteten Heimstätten überzusiedeln und dort ihre dauernde Existenz zu finden. Zwischen Ruppin und mir bestehen hauptsächlich Unterschiede des Temperaments und der Mentalität. Ich glaube das Kolonisationstemperament zu haben, während Dr. Ruppin meiner Ansicht nach mehr das verwaltungstechnische Temperament hat. Gegen Dyk wendet Trietsch ein, daß inan durch die Vorbereitungen die Einwanderung nicht langsamer werden lassen dürfe. Für den PElanzungsbau zu ungunsten des Ackerbaus zieht er als Beispiel Kreta heran, wo man es vorzieht, für den viel höheren Erlös der Pflanzungskultur das mangelnde Brotgetreide vom Auslande her einzukaufen. Er selbst erbietet sich, die von Dyk bezweifelten Kostenzifferxi des Häuserbaus von innerhalb 1000 und 5000 Frcs. zur Wirklichkeit werden zu lassen. — Gegen Dr. Wunderlich führt Trictscb aus, daß der Getreidebau des Hauran erst in letzter Zeit in Verbindung mit den Bah!!bauten ausgedehnt worden ist, der Preissturz bei starkem Gartenbau sei nicht zu befürchten, da wir mit Hilfe intelligenter Arbeitsweisen doch billiger werden produzieren können, als die ״anspruchslosen Araber“. Wunderlich sei im Falle Ugandas ein Jasager gewesen, irr» Falle Pa- I ä s t i n a s betätige er sich jetzt als Neins a g־ e r. Aehnlich stehe es mit zahlreichen anderen. Arfosoroff (Hap.-Haz): Die Notlage der arbeitenden jüdischen Massen im Osten ist gewaltiger als man sich vorstellen kann. Sie ist durch Krieg, Bolschewismus, nationalen Haß und die englisch-amerikanischen Einwanderungsverbote zu einer der schwersten Kata- Strophen des jüdischen Lebens geworden. Aber nicht minder schwer ist für uns auch das Problem der zentralen Bedeutung Palästinas. Sie erfordert den Aufbau in einer organischen Weise. Je stärker die Notlage drängt, desto mehr müssen wir versuchen, auf die Gestaltung Palästinas den national notwendigen Einfluß auszuüben. Wir, meine Fraktion Hapoel-Hazai'r, die seit jeher für die Befreiung der jüdischen Arbeit gekämpft hat und 50 beide Verantwortungen um so schwerer empfindet, vertreten die Ansicht, daß die Hechaluz- Bewegung, die während des Krieges eine betrachtliehe Ausdehnung gewonnen hat, in ihrer vollen Bedeutung erkannt werden muß. Die Hechaluz-Bewegung ist das zentrale Problem der Jischuw-Bewegung. Sie allein kann sowohl das überaus notwendige landwirtschaftliche Element als Grundlage unseres gesamten Wirtschaftslebens als auch die Pioniertruppe im nationalkulturellen Sinne bilden. — Zum Problem M a x i m a 1 i s - mus und Minimalismus muß betont werden, daß es in Wirklichkeit gar keine Zionisten gibt, die Minimalisten sind. Es handelt sich nur um die Wahl einer geeigneten Kolonisationsmethode und als diese betrachtet Hapoel-Hazai'r die der jüdischen Arbeit und des Sozialismus. Das heißt, daß die Wahrung der höchsten Interessen des Aufbaues in den Händen der Gemeinschaft liegen muß. ln dem Flugblatt des Hapoel-Hazair, das Ihnen gestern überreicht wurde, wird nachgewiesen, daß eine möglichst große Einwanderung und die Ent- Wicklung eines!rationalen Zentrums in Palästina nur durch diese Methode möglich ist. Die Nationalisierung des Bodens löst zugleich auch die Frage der jüdischen Arbeit und gewissermaßen die Araberfrage. Wo die Sozialisierung heute nicht möglich ist, werden wir restlos für das Mitbestimmungsrecht der Arbeiter eintreten, damit sie als freie Menschen in unserer nationalen Heimat leben können. Aber auch um der nationalkulturellen Bedeutung Palästinas gerecht zu werden, ein Zentrum der ganzen Nation zu sein, muß die Befreiung der Arbeit gefordert werden. Die arbeitenden Massen müssen an der Kultur teilnehmen können —- anders als i!1 Europa. Und auch innerhalb der Massenkolonisation wird der Hechaluz berufen sein, als Pionierbewegung der nationalen und der sozialen Erneuerung zugleich zu wirken und zu schaffen. Dagania ist der erste Versuch dieses gelebten Sozialismus. So allein, durch das erneuerte Leben, werden die Bedingungen geschaffen werden, die für den Aufbau eines wahrhaft nationalen Palästina notwendig sind. Estermann (Hamburg)• Es ist unnötig, das Maximalprogramn! damit zu begründen, daß wir möglidist schnell eine Majorität in Palästina werden müssen. Die Majorität hätte nur dann für!uns Sinn, wenn wir beabsichtigten, für uns Vorteile auf Grund der Majorität gegenüber der Minorität zu schaffen. Ich glaube, im Sinne der überwiegenden Mehrheit zu sprechen, wenn ich sage, daß wir nicht an Gewaltpolitik denken, und daß es uns daher gleichgültig ist, ob wir die Majorität im Lande in ein, fünf oder dreißig Jahren haben werden. Wir wünschen und hoffen, daß die Araber sich vermehren und wohl fühlen und mit uns an der Zukunft des Landes arbeiten wollen. Zimberknopf: Der Zionismus ist eine Lösung der Judenfrage, nicht der territorialen Frage. Die Interessen des jüdischen Volkes sollten im Vordergrund stehen. Wir in Oberschlesien sehen tagtäglich die Auswanderer und wissen, daß eine Massenwanderung (Ersetzen Wird. Wir müssen Mittel und Wege schaffen, um der Massenwanderung gerecht zu werden. Den Willen zur Arbeit werden unsere Massen, haben. — Dr. Hantke weist zur Vermeidung von Mißverstandnissen darauf hin, daß es keinen Zionisten gibt, der nicht für die größtmöglichste Einwanderung der Juden nach Palästina wäre. — Dyck verwahrt sich dagegen, daß er irgendwelche Einschränkungen ausiiben wolle; gerade weil er das zweitausendjährige Elend beseitigen wolle, müsse er darauf hin weiser!, wie inan es macht, daß eine Masseneinwanderung ein setzen kann. .Dr. Ruppin: Die Diskussionen gehen einen falschen Weg. Wir sollten uns über die besten Wege unterhalten, wie wir zu dein von uns allen erstrebten Ziele kommen. Wenn man jetzt sofort che Tore der Einwanderung öffnet, so handelt man mehr gegen die Masscneimvanderung als für sie. Denn wollen wir dasselbe wieder erleben, was die Chaluizim der achtziger Jahre erlebt haben, die durch Krankheit und mangelnde Arbeitsmöglichkeit zur Auswanderung und Rückkehr gezwungen worden sind, so daß heute nur noch 1 bis 2 Dutzend von ihnen im Lande sind? Wir dürfen jetzt nicht Maximalisten der Versprechungen sein und das Vertrauen zur zionistischen Leitung untergraben, sonst wird zur Not der Massen noch die Erbitterung kommen. Unsere Einwanderungsmöglichkeiten sind nicht nur von uns allein abhängig, sondern auch von den Großmächten und anderen Faktoren. Geordnete Kolonisation führt schneller zur Masseneinwanderung, als überstürzte und ungeordnete. Meine Anschauungen über das Tempo der Kolonisation sind erreichbar und werden hoffentlich in so kurzer Zeit zu dem gewünschten Ergebnis führen, daß wir die Verwirklichung noch erleben werden. Schlußwort des Referenten Trietsch: An der Kürze der Zeit liegt es, daß ich auf Einzelheiten nicht eingehen kann. Wir wissen nicht, wie groß die Einwanderung werden wird und müssen gerüstet sein, auch wenn sie großer wird, als unsere Offiziellen sich vorstellen. Ruppins Standpunkt bleibt immer weit hinter den Möglichkeiten zurück. Wenn wir eine Katastrophe in Palästina vermeiden wollen, so werden wir zehn im Osten haben. Ich! halte mich nicht an Auerbachs Schilderungen, die wirken, als wenn Palästina ein Grab sei, sondern vielmehr an Brünns Worte, daß wir es mit einem gesunden Klima zu tun haben, und daß durch die Sanierung der Böden die Einwanderung nicht aufgehalten zu werden braucht. Ich muß noch einmal auf die ’Affäre Oettinger zurückkommen, nicht um mich nochmals im Glanze eines Erfolges zu sonnen, den ich viel lieber nicht gehabt hätte, denn mir — weil auch den Interessen unseres Aufbauwerkes — hätte es mehr entsprochen, wenn Oettinger auf richtigen Wegen gegangen wäre, sondern aus einem ganz anderen Grunde. Ich will an dieser Verhandlung nochmals?eigen, wie schwer es ist, die hauptsächlichsten Streitfragen zum Austrag zu bringen, wie sehr fortwährend die Nebensachen vorgezogen werden, und wie auf Seiten unserer Offiziellen nur unter äußerstem Druck auf solche Dinge überhaupt nur e i n g e g a n - gen wird. Seit Mitte März, also seit länger als zwei Monaten, sind Oettingers Rechenfehler publiziert Seit dem 14. Delegiertentag, also seit über zwei Jahren, habe ich Oettingers Hauptziffern bestritten. Auf diese letzteren ist man bis heute noch nicht eingegangen. Aber sogar Oettingers grundstürzende Rechenfehler durften zwei Monate publiziert sein, bevor unsere Offiziellen es für nötig hielten, auch nur darauf einzugehen, und dann hat eine in aller Hast aufgestellte Verteidigungsrechnung das Ende gefunden, das heute noch in Ihrer aller Erinnerung ist. Außerhalb der Palästinadinge habe ich unserer Leitung oft und gern ihre tüchtige Arbeit bestätigt. Aber sobald es an die Palästinadinge kommt, und die sind ja schließlich das Thema dieser ersten größeren Spezialtagung seit Beginn unserer Be wegung, stoßen wir auf Tatsachen, wie die, daß zwei Monate, zwei Jahre und in manchen Fällen auch 20 Jahre lang Fragen von größter Wichtigkeit an dem dezidierten Gar-nicht-erst*Notiz*nehmen־wollen unserer Leitung scheitern müssen. Nur dadurch, daß Ruppin — in der sehr anerkennenswerten Ritterlichkeit des Mi nisters, der sich für seinen Beamten einsetzt — so unvorsichtig war, überhaupt das Wort zu ergreifen, nur dadurch ist hier die tatsächliche Lage in eklatanter Weise festgestellt worden. Aber doch schließlich nur in einer Nebenfrage. Daß Oettingers ganzes System nicht erst von seinem Schema VI, sondern vom ersten Anfang an — und nicht wegen Rechenfehlern, sonders aus Prinzip — falsch und unsinnig ist, das kann ich erst jetzt Ihnen glaubhaft machen, nachdem in dieser deutliehen Nebenfrage eine Klarheit geschaffen ist, die wirklich weniger gegen Oettinger als gegen die gesamte Offizialität und die zahlreichen Verkünder des Minimalismus spricht, die sich auf solche Unterlagen stützten. Den Hauptfragen, der Frage meines 'Aufbauplanes, ist man überhaupt hier ausgewichen. Ich kann Ihnen schließlich eine überraschende Mitteilung machen. Das Wort ist zwar fast 20 Jahre alt, aber Ihnen wird es neu sein. Ich habe damals gesagt: ״Ich bin ein Herzlscher Zionist, nur schade, daß Herzl keiner ist“, in dem Sinne nämlich, daß wir beide das gleiche Ziel hatten. Aber er wollte den Weg nicht gehen. In dem tapferen kleinen Blättel ״Der Weg“, der, von Birnbaum geleitet, irn Jahre 1003 einige wenige Nummern erlebt hat, habe ich von der ״z i e 1 b e w u ß - ten Wegbereitschaft“ gesprochen. Herzl sah Seite 307 nur den Weg des Charters; ich verlangte den Weg der systematischen Kolonisation, den wir in i t und ohne Charter brauchten. Hier war der Konflikt von damals, der nicht nur Personen entzweit hat. Wäre es nach mir gegangen - und Herzl hat sich wiederholt geneigt gezeigt so hätten wir eine sehr viel-größere Kolonisation gehabt und wären nicht von dem Wunder des Weltkrieges abhängig gewesen, um unser Ziel zu erreichen. In einem der nächsten Hefte von ״Volk und Land“ wird Theodor Herzl als Mitarbeiter erscheinen. Ich bringe seinen Plan des Aufbaues, für den er den Charter als die Voraussetzung nahm, die jetzt durch den Weltkrieg gegeben ist, unter der manchen von Ihnen bekannten Kapitelüberschrift: ,,Massenwanderung und Massensiedelung“. Auf der Höhe des Konfliktes, als seine Parteiganger sich nicht genug für ihn und gegen uns ereifern konnten, habe ich gesagt: ״Die Zeit wird kommen, wo wir ihn gegen Euch in Schutz nehmen müssen.“ Die Zeit ist wahrlich gekommen. Ich habe mir Mühe gegeben, angesichts einer ins Ungeheuerliche verschimmerten Lage und Auswanderungsnot der jüdischen Massen und angesichts der Masscnflucht nach Palästina, die wir, wie Ruppin selbst sagt, nicht werden hindern können, einen großzügigen Plan zu zeigen, mit dessen Hilfe aus dieser Flucht ein Aufbau werden soll. Dafür werfen sie mir entgegen, ich gaukle den armen gehetzten Juden Dinge vor, die nicht möglich sind, ich sei ein Volksverführer, und mein Vorgehen sei ein Verbrechen. Die so sagen, haben offenbar kein Verständnis dafür, daß sie damit eine wahrhaft Volksfeindliehe Politik machen. Es ist auch nicht jedermaiins Sache, große Möglichkeiten zu sehen. Man kann ein großer Redner und doch ein kleiner Geist sein, und es gibt auch gute Köpfe und Fachleute, denen das Verständnis für große Gesamtfragen versagt ist. Aber wenn manche schon kein Verständnis für die tatsächlichen Bedürfnisse und die großen Fähigkeiten unserer Volksgenossen haben, so wird vielleicht das kleinere Argument auf sie wirken: die Berufung auf Herzl. Denen, die damals auch jeden seiner Irrtümer gar nicht genug bejubeln konnten, muß ich heute zurufen: ״Etwas mehr Herzlschen Zionismus!“ Die Beschlüsse der Tagung Der Delegiertentag nahm nach dem Referat von Frau Gronemann, das wir in der nächsten Nummer veröffentlichen werden, folgenden Antrag an: ״Der Delegiertentag beschließt, das Erzielrungsprogramm des Verbandes jüdischer Frauen zur Kulturarbelt in Palästina in sein Palästinaprogramm auf zunehmen. ״! : ׳i.J Der Delegiertentag beschließt die Berufung von Vertreterinnen dieses Programms in die einzelnen Aemter, die mit der Durchführung seines Palästinaprogramms betraut werden. Ferner wird folgender Antrag Kreistmann angenommen: Das Zentralkomitee wird ersucht, das zentrale Palästina-Amt zu veranlassen, Männern und Frauen mit bewährtem Organisationstalent und Spraclikenntnissen alsbald Gelegenheit zu geben, sich für eine beamtete Tätigkeit in Palästina in Aus- und Einwanderungsämtem vorzubereiten.“ Zum sozialen Aufbau Nach Schluß der Debatte über die Referate von Dr. Sternberg und Dr. Strauß über die ״Nationalisierung des Bodens“ und ״Kapital und Arbeit^ über die wir iri der nächsten Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ berichten werden, erfolgt die Abstimmung über die Anträge der sozialistischen Arbeitsgemeinschaft. Zu diesem liegt ein Antrag Blumenfeld und Genossen vor, die Punkte 4, 7,- 9 in der Weise abzuändern, wie sie in dem unter! abgedruckten, endgültigen Text des Antrags enthalten sind. Ferner liegt ein Zusatzantrag des Misrachi vor (Punkt 13). Nachdem der Vorsitzende betont hat, daß es nicht Aufgabe eines Landesverbandes sein könne, für oder gegen den Sozialismus Stellung m nehmen, sondern nur praktische Forderangen für den sozialen Aufbau Palästinas festzustellen und deshalb für die Anträge in der Blutnenfeldschen Fassung eintritt, erfolgte die Abstimmung über die Punkte 4, 7, 9, die in der Blumenfeldsclien Fassung angenommen werden, und zwar die Punkte 4 und 7 mit 104 gegen 45, der Punkt 9 mit 74 gegen 68 Stimmen. Der Antrag des Misrachi wird widerspruchslos angenommen. Dann erklärte R. A. Max Strauß sein Bedauern über die Abschwäcliung der Anträge, seine Freunde würden aber auch in dieser Form für sie stimmen. Nunmehr werden die Anträge der sozialistischen Arbeitsgemeinschaft im ganzen, mit den bereits beschlüssenen, Blumenfeldschen Aenderungen und dem Zusatzantrag des Misrachi abgestimmt und mit allen gegen 5 Stimmen wie folgt angenommen: ״Der Delegiertentag fordert von der zionistischen Weltorganisation, daß sie sich bei ihrer Arbeit für den Aufbau eines jüdischen Gemeinwesens in Palästina im Geiste altjüdischer, sozialer Gesetzgebung von folgenden Richtlinien leiten läßt: 1. Nationalisierung des jüdischen Bode n s in Stadt und Land und seine Weitergabe in Erbpacht und Erbbaurecht. 2. .Festsetzung von Höchst m a ßen f ii r di e Zuteilung von Boden.

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