Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 38 (27.5.1919)
- Date
- 1919-05-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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/ Nr. 38 » J (J EDI SCH E RUNDSCHAU Seite 293 ,.ein einziger Jahrgang an 18 jährigen Jünglingen würde «di bei einer 6 Millionen-Bevölkerung auf mindestens 55 000—00 000 stellen“. In Wirklichkeit haben wir iandwirtsdiaftlidie brauchbare Arbeiter und Verwalter (denn nur mit solchen kann man ״hochmoderne“ Großbetriebe betreiben) zurzeit noch!nicht für ein Dutzend solcher ßgtriebe. Am schärfsten zeigt sich aber die WirklichkäteSremdheit des Balkxlsehen Vorschlages, daß er weder der Eigenart Palästinas, «noch insbesondere der Eigenart der Juden Rechnung trägt. Er ist für ein xbeliebiges Narmalvolk und ein xbeliebiges Normal!and zugeschnitten und bliebe ״theoretisch“ ebenso richtig (oder wärüe vielleicht dann erst richtig), wenn man ihn auf eise Kolonisation mit deutschen oder italienischen Aus- Wanderern in Argentinien oder Brasilien anwenden wollte. Nun sind aber gerade Palästina und das jüdische Volk keine ״Normaltypen“, sondern von solchen so weit wie nur denkbar entfernt Palästina ist ein durch die türkische Herrschaft wirtschaftlich verwahrlostes Land. Es ist weder ein europäisches Kulturland: dazu fehlen ihm die technischen Behelfe eines solchen; noch ist es ein Kolonialland; dazu fehlt ihm der freie Boden. Es ist als heruntergekommenes Kulturland zu bezeichnen und bildet ab solches eine besondere Klasse. Das jüdisdie Volk ist infolge seiner eigenartigen Berufsschiditung, in der die Landwirtschaft fast ganz fehlt, und infolge seiner Zerstreuung unter den anderen Völkern ebenfalb ein Volk sui generis. Und schließlich ist die jüdische Kolonisation in Palästina auch eine Sache von ,ganz besonderer Art“, weil sie nicht wie eine sonstige Koknuaation wirtschaftliche, sondern nationale Zwecke verfolgt, und weil sie nicht die bereits in Palästina ansässige Bevölkerung als ״arbeitende Masse“ verwenden und Ausbeuten, sondern die gesamte Kolonisation von der Basis bis zur Spitze mit neuen jüdischen EinwandeTern durchführen will. Einer solthen Kolonisation kann man nicht mit rein technischen Kolonisationsschematen beikommen; hier spielen psychische Momente die ausschlaggebende Rolle. Deshalb muß der Ko’onivotioivsplan von den besonderen Bedürfnissen und Be- Strebungen der jüdischen Einwanderer ausgehen. Jeder Plan ist zum Mißlingen verurteilt, der ohne Berückskh%ut1g, der bisherigen Erfahrungen einfach das theoretisch beste technische Schema aufstellt und dann die Juden in dies Prokrustesbett hineinzwängen will. Man rare# im Gegenteil von den Juden ausgehen und ihnen das Kolonisationsschema anpassen. Das ist der Weg, den wir Vorschlägen. Er ist schwieriger, aber nach uneerer festen Ueberzeugung der einzig gangbare. Wh gehen bei unserer Berechnung davon aus, daß die Landwirtschaft die Grundlage der zukünftigen Kolonisation sein soll und daß, wie es die bisherige Kolonisatk» gezeigt hat, neben einer landwirtschaftlichen Bevöfleerong eine gleichgroße riichtlandiwirtsrfiaftliche BevöBfermig, die sich aus Handwerkern, Kaufleuten, den in der Industrie für Inlandsbedarf und beim Betriebe von Verkehrsunternehmungen beschäftigten Personen, ferner au» Lehrern, Beamten, Rentnern usw. zusammensetzt, ihre Existenz finden kann, und zwar entweder io den landwirtschaftlichen Siedlungen selbst oder außerhalb derselben in den Städten. Unabhängig von der Landwirtschaft ist die Einführung von Exportindustrie, durch welche die jüdisdie Bevölkerung noch einen weiteren Zuwachs erfahren kann. Wir gehen ferner bei der Abschätzung der zukünftigen Einwanderung davon aus, daß, wie es die Erfahrung aller bisherigen Koloniaation zeigt, die Einwanderung progressiv steigt, sobald die Kolonisation einmal in die richtige Bahn geleitet und ihre Prosperität erwiesen ist Die erste Frage ist, welche Anfangsziffern wir für die landwirtschaftliehe Kolonisation einsetzen sollen. Wir könne® hierbei einerseits in Rechnung stellen, daß durch die neue politische Gestaltung in Palästina, durch die wachsende Ausbreitung des zionistischen Gedankens und die starke Auswandenmgsbewegung unter den osteuro päjsdien Juden eine viel größere Zahl von Einwanderungsiustigen aller Vermögensklassen vorhanden sein wird als jemals früher. Audi die für das Kolonisationswerk zur Verfügung stehenden Mittel der jüdisehen Kolomsationsgesellsdiaften werden die früher verfügbaren Beträge weit hinter sich lassen. Andererseits muß aber auch berücksichtigt werden, daß eine große landwirtschaftliche Siedlung eine gründliche Vorbereitung des Bodens und wenigstens bei einem Teil der Einwanderer eine berufliche Vorbildung erfordert. Beides braucht Zeit, und das um so mehr, als in Palästina selbst die landwirtschaftlichen Siedlungen zurzeit noch zu,klein sind, um für eine ganz große Einwanderung AuabeMungsmögiicbkeiten zu bieten oder genügend geeignete Landwirte als Organisatoren, Verwaltern gsbeamte, Vorarbeiter usw. zur Verfügung zu stellen. Auch das Ausland wird hier infolge der geringen Zahl der landwirtschaftlich tätigen Juden für die Kleinheit der palästinensischen Kaders keinen ausreichenden Er satz bieten können. Man sollte deshalb für die ersten 10 Jahre die jährliche Ziffer der neuen landwirtsdiaft liehen Ansiedler nicht allzu hoch annehmen. Wir glauben, daß wir zwischen Optimistin» und Pessimismus ungefahr in der Mitte bleiben, wenn wir annehmen, daß es möglieh■ sein wird, in den ersten 10 Jahren jährlich 100 PfiaaZungsgesellschaften (Achusot) mit 5000 Mitgliedern' (davon 4000 Pflanzer des gewöhnlichen Typus und 1000 Großpflanzer, welche die doppelte Fläche der gewöhnlichen Pflanzer bewirtschaften) zu gründen. Dan Prinzip dieser Gesellschaften ist bekanntlich dies, daß die Gesellschaft von jedem ihrer 50 Mitglieder während 5 oder 6 Jahren Zahlungen von 2000—3000 Franken jährlich einhebt und dafür Pflanzungen in Palästina anlegen läßt, die nach 5 oder 6 Jahren (bei Beginn der Fruchttragung) an die Mitglieder aufgeteilt werden. Jeder Pflanzer braucht für seine Pflanzung mindestens einen ständigen Arbeiter; es ergibt sich also Arbeitsmöglichkeit für 5000 Arbeiter, die später in der Regel ab Häusler angesiedelt werden sollen. Außerdem setzen wir für die ersten 10 Jahre noch eine Zahl von 5000 Getreide bauern ein, die sich aus dem besten Nachwuchs der schon in Palästina befindliehen Ansiedler und aus den mit arbeitstüchtigen Frauen verheirateten E!Bearbeitern rekrutieren und eie eine ge mischte Getreide-, Vieh- und Pflanzungswirtschaft ohne dauernde Zuhilfenahme fremder Arbeitskräfte führen sollen; und ferner 5000 Kleinsiedler, die auf einer kleinen, gut vorbereiteten und bewässerten Parzelle von etwa 15 Lhinam in guter Verkehrslage Gemüsebau, Obstbau und Viehzucht mit eigener Kraft und mit Hilfe ihrer Frauen und Kinder treiben sollen. Es eigibt sich also eine Existenzmöglichkeit für insgesamt 20000 Landwirte in 10 Jahren oder 2000 Landwirte jährlich, was bei einer Seelenzahl von fünf pro Familie 10 000 Seelen jährlich ausmacht. Daß dies nicht so wenig ist, wird klar, wenn wir bedenken, daß diese Jahresziffer größer ist als die ganze landwirtsehaftLiche Bevölkerung in den palästinensischen Kolo men, an deren Schaffung wir mehr als 30 Jahre ge arbeitet haben. Im Laufe des ersten Jahrzehnts würden sich also in Palästina in der Landwirtschaft 20 000 Familien mit 100000 Seelen angesiedelt haben*). Rechnen wir, daß gemäß den Erfahrungen in der bisherigen Kolonisation neben (oder richtiger von) einer landwirtschaftlichen Bevölkerung eine gleichgroß« nichtlandwirt schaf tiiehe Bevölkerung durch Handel, Handwerk, lokale Industrie, ferner als Beamte, Lehrer, Aerzte usw. existieren kann, so ergibt sich eine Zahl von 200000. Hierzu kommen dann die in Exportindustrien Beschäftigten, sowie diejenigen, welche bei öffentlichen Arbeiten Arbeit finden, ■ schließlich auch Rentner und Pensionäre, deren Zahl infolge der Europamüdigkeit vieler Juden nach 5 Jahren Weltkrieg nicht gering sein dürfte. Das alles kann die Gesamtziffer der neuen Einwanderer am Ende des ersten Jahrzehnts auf 300000 und die Gesamtzahl «der Juden auf 400 (XX) bringen. Wenn das erste Jahrzehnt, (las an di« organisatorische Fähigkeit und den Opfermut der Juden die schwersten Anforderungen steilen wird, vorüber ist und die Ansiedhmg von 300000 Einwanderern gelungen ist, so wird der weitere Fortschritt erheblich leichter und schneller sein. Wir glauben, daß man im zweiten Jahrzehnt mit einer Verdoppelung, im dritten Jahrzehnt mit einer Verdreifachung der Ziffern des ersten Jahrzehnts rechnen kann. Das zweite Jahrzehnt würde dann insgesamt WM) 000 Einwanderer bringep, so daß an seinem Ende einschließlich des. natürlichen Zuwachses mehr als eine Million Juden in Palästina sein und numerisch den Nichtjuden die Wage halten werden. Das dritte Jahrzehnt würde dam bei einer voraussichtlichen Ein- Wanderung von 00 000 Juden jährlich sehr bald den Juden eine entscheidende Mehrheit bringen. Nach 30 Jahren würde sich die Gesamtzahl der Juden (unter Hinzurechnung der natürlichen Zunahme) auf mehr als 2 Millionen Seelen belaufen. Damit wäre Palästina in Wahrheit wieder ein jüdisches Land geworden. Das Programm der zionistisch-sozialistischen Vereinigung der Arbeiter in Palästina ״Achduth Haawoda“ Die Konferenz der jüdischen Arbeiterorganisationen Palästinas, die Ende Adar I in P e la c h - T i k w ahs stattgefunden und bekanntlich zur Vereinigung der jüdischen Landarbeiterverbände Judäas und Galiläas und der palästinensischen Poak-Zion-Partei zu einer einheitliehen Organisation, die den offiziellen Namen ״Z i o - nistisch -sozialistische Vereinigung der Arbeiter in Palästina Achduth Haawoda“ erhielt, geführt hatte, faßte folgende Deklaration, die als Programm der neugeschaffenen Partei veröffentlicht worden ist: ״A. Die Arbeiterbewegung Palästinas ist ein Zweig der sozialistischen Arbei terbewegung der gesamten Welt, die die völlige Erlösung des Menschen vom Joche der bestehen den Ordnung erstrebt, die dem Privatkapital die Herrschaft über das Leben und Schaffen der Völker und über die Gestaltung der Beziehungen zwischen den Völkern und Ländern gewährt. Güter der Natur und der Arbeit, generationenlajige Schöpfungen des menschlichen Geistes, der Wissenschaft und der Kunst wurden dank der bestehenden Ordnung zum Privateigentum Einzelner. Die Volkswirtschaft wurde in ein Handels und Konktzrrenzobjekt kapitalistischer Magnaten verwandelt. Nationen werden in ihrem Namen tyrannisiert, Länder be raubt, Kriege geführt, Reservearmeen besitzloser Arbeiter gebildet und Scharen von Heerscharen und ihren Gehilfen großgezogen, die im Ueberfluß leben. Sie be raubt den Arbeiter seines Lohnes, seiner Gesundheit, seiner Erziehung, seiner Familie, seiner Schattens und Lebenskraft und versklavt das Kind und die künftige Generation. Unsere Aufgabe ist: Die menschliche Gesellschaft als Fäirnlie freier,gleichberechtigtcrNationeu auf den Grundlagen der Arbeit aller ihrer Mit *) In Wirklichkeit wird eine große Zahl der Ansiedler und Arbeiter nicht schon innerhalb der ersten 10 Jahre, sondern erst später zu einer fijnfkfipügen Familie kommen. Dann wird die Frist, bis zu der die oben angegebene, Beyfllkeruagsaifer erreicht wird, ach entsprechend verschiebengüeder zu errichten, Schätze der Natur und Reidvtümer, die im Laufe der Generationen entstanden sind, aus den Händen der Einzelnen in den Besitz der Gesamtheit zu überführen und alle Angelegenheiten der Arbeit und des Besitzes durch die arbeitende Gesellschaft selbst zu organisieren. Die Arbeiterbewegung in Palästina ist ein Z w e ig der zionistischen Bewegung des jüdischen Volkes, die die Erlösung des jüdischen Volkes aus dem Galuth er strebt. Unser Ideal ist: Der Wiederaufbau des jüdisehen Volkes, das in großen Massen wieder in sein Land zurückkehrt, sich auf seiner Scholle niederläßt, eine produktive Siedelung schafft und ein freies Volk, Herr seines Landes wird, das s־c i n c hebräische Sprache spricht, sein selbständiges Leben führt und seine materiellen und geistigen Werte frei schafft und entwickelt. B. In der Verwirklichung des Zionismus erstrebt die Arbeiterbewegung Palästinas, indem sie sich auf die organisierte Volksemigration stützt: Das Leben des jüdischen Volkes in Palästina als Gemeinschaft freier gleichberechtigter aTbeitender Menschen zu bilden, die von ihrer Arbeit lebt, selbst ihr Vermögen verwaltet und selbständig ihre Produktion auJ dem Gebiete des Wirtschafts und Geisteslebens organisiert. Zur Verwirklichung dieses Zieles ist erforderlich: 1. Die Uebergabe des Bodens Palästinas, seiner Ge wässer und Naturschätze, in den Besitz des jüdischen Volkes als ewiges Eigentum des gesamten Volkes. 2. Die Schaffung eines Nationalvermögens: a) zwecks Vorbereitung des Bodens und der Erlichtung gemeinnütziger nationaler Unternehmungen (Elsenbahnen, Häfen, Wälder, Schiffe, Beleuchtung, Elektriatät, Wasserleitung usw.)!und b) zwecks Beschaffung eines nationalen Kredits zum Aufbau der nationalen Produktion der Agrikultur und der Industrie mit der Hilfe freier Arbeitergenossen schäften. 3. Die Einwanderung der Chaluzim, die entschlossen sind, von ihrer Hände Arbeit zu leben, den Weg für die bevorstehende Volkseinw anderurig vorzubereiten und1 au der Schaffung einer starken Arbeiterklasse zu arbeiten, die die künftige GesAchafti zfer Arbeit errichten wird. 4. Ke hebräische Sprache und die Schätze der Kultur zum Gemeingut des ganzen Volkes zu machen und die Arbeitertirassen zur Beteiligung an dem Geistesleben und Schaffen mit hetanz-uziehen. C. ״Achduth Haawoda“ nimmt alle Arbeiter, sonstigen Arbeitenden und Männer freier Professionen auf, die von ihrer eigenen Arbeit leben, ohne die Arbeit anderer zu expjoitieren. Sie führt ihre Arbeit völlig selbständig durch. ״Achduth Haawoda“ besteht aus autonomen, professionelten Organisationen. ״Achduth Haawoda“ organi siert die Arbeiterklasse zur ökonomischen, IwdtHieltep und poStiscben Tätigkeit, verschafft und regelt die Arbeit, bildet Konsumgenossenschaften, befaßt sich mit allgemeiner und professioneller Bildungsarbeit, schützt die Ehre des Arbeiters und seine Interessen, sorgt für bessere Arbeitsbedingungen und für ihre Entwicklung, indem säe um ihre Befreiung kämpft und mit allen Mitteln die Vergrößerung der schöpferischen Kraft der Arbeiterklasse erstrebt. ״Achduth Haawoda" versorgt die Hechaluzbewegung in der Diaspora mit Informationen und Aufklärungen, hilft die Hechahrzorganisationen auf den Grundlagen der gegenseitigen Hilfe, der Disziplin und der gemeinsamen Arbeiterinstitutionen zu vereinigen und verbändet sie praktisch und organisatorisch mit der Arbeiterbewegung Palästinas. D. ״Achduth Haawoda“ beteiligt sich als autonome territoriale Organisation: in der zionistischen Weltorganisation und in der sozialistischen lnternation a I e. ״Achduth Haawoda“ erkennt die Notwendigkeit und die Pflicht an, dafür zu wirken, daß alle Parteien und Organisationen der Arbeiter- und der zionistischen Bewegwg der Diaspora, die die Errichtung der Gesell schaft der Arbeit in Palästina erstreben, ach m einem nationalen zionistisch-sozialistischen Verband' für gemeinsame, wirtschaftliche, kulturelle und politische Tätigkeit zwecks Realisierung ihres gemeinsamen Zieles zusammenschließen. Im Einvernehmen mit diesem Bestreben beteiligt sich ״Achduth Haawoda“ als autonome terrifariale Organisation im föderativen a 11 w e 111 i ch e n, jüdisch-sozialistischen Arbeiter verband Poale-Zion.“ Palästina-Büro für Galizien und Schlesien Das Zentralkomitee der Zionistischen Organisation für Westgalizien und das Rayonkomitee des Hechaluz für Galizien und Schlesien haben sich zu gemeinsamer Arbeit vereinigt und ein Palästina-Büro für Galizien und Schlesien in Krakau eingerichtet Vorsitzender ist Herr Dr. Chaiin Hiltstein, Leiter Herr Dr. Elieser Riege r. Die Hauptaufgaben des Büros sind: 1. Ke Durch- Führung der Registrierung aller Palästina-Auswanderer. 2. Veranstaltung einer Hechaluzwoche in Westgalizien, zur Propagierung der Hechaluz-ldeen in Westgalizien und zur Aufbringung größerer Geldmittel, die zur praktischen Ausbildung der Chaluzim in Landwirtschaft und Handwerk verwandt werden sollen. Bisher sind bereits i!1 zirka 20 Städten Hechaluzgruppen organisiert, und mehr als 300 Chaluzim arbeiten vorläufig in Gärten oder bei Gutsbesitzern. Eine Hechaluzkonterenz der galizischen Gruppe hat am 6. Mai in Krakau stattgefunden.