Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 34 (18.5.1919)
- Date
- 1919-05-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 262 j H; Pflege der eigenen Sprache, durch eigene Schulen, durch Vertretung in den Parlamenten zu erhalten suchen. Das iüdische Volk wird ein realer Faktor des Internationalismus werden und die Anerkennung der nationalen Minder- Iveitsrechte wäre ein nicht unbedeutender Schritt zu einem wahren Frieden der Völker. lieber dasselbe Thema äußert sich «kr augenblicklieh in Paris weilende Dr. Osias Thon aus Krakau im ״Tetnps“ vom 21. April: Nachdem er den Vorwmf zurückgewiesen hat, die Juden wollten in Polen einen Staat im Staate bilden, weist er nach, daß es für die Gleichberechtigung durchaus notwendig ist, daß sie als das gelten dürfen, was sie sind, und macht für die Organisierung des polnischen Judentums folgende Vorschläge: Jede jüdische Gemeinde wählt auf dernokratischer Grundlage einen eigenen Rat, dem erstens die Organisierung der religiösen Angelegenheiten für die orthodoxen Juden und zweitens die Einrichtung der öffentlichen Erziehung (Schulen, Bibliotheken, Kurse usw.) zufallen. Ein oberster Rat soll geschaffen werden, der durch die jüdische Nationalversammlung gewählt, die Interessen des polnischen Judentums als Ganzes zu wahren bat. Im Einvernehmen mit ihm soll von der polnischen Regierung ein Staatssekretär für jüdische Angelegenheiten gefordert werden. Alle neuen jüdischen Abgeordneten in Polen stehen auf nationaljüdischem Boden. Die jüdischen Assimilanten haben, abgesehen von Krakau, wo ihr Kandidat gegen 12000 zionistische Stimmen nur 2000 Stimmen erhielt, es nicht einmal gewagt, eigene Kandidaten aufzustellen. Dr, Thon hofft, daß die Polen den Juden gegenüber das Prinzip der Vergewaltigung, gegen das sie so lange gekämpft und unter dem sie so schwer gelitten haben, aufgeben und erkennen werden, daß das auferstandene Polen der Kräfte aller seiner Söhne bedarf. G. W. Aus Argentinien Wir haben von den Pogromen berichtet, die in verschiedenen Städten Argentiniens gegen Juden stattgefunden haben. Wir veröffentlichen nachstehend einen ausführlichen. Bericht über die Lage der jüdischen Bevölkerung Argentiniens, den wir einem Brief der Zionistisfjhen Föderation Argentiniens vom 31. Januar entnehmen: ״Der Antisemitismus in Argentinien ist eine alte Erscheinung, so alt wie die jüdische Einwanderung, & sind dazu noch im Lande die Traditionen der katholischen Inquisition stark verbreitet. Die Geistlichen benützen in ihrem Kampf mit der antiklerikalen Be- , weffung die Juden als Bllteableiter, Es existieren hier 11 i r ,, ,..״,,ft £ egten Ketzer and!;Men führen. Auch 1« 'Äh Presse.' bttfate der Auf!- senutisnwis von jeher. Trott alledem glaubten wir nie, daß die Judenfeindsehaft sich in solchen schrecklichen Formen «rusdrücken wird rGr Sturm der letzten,' ״ד* kam ״ ׳■ייייי,' ״״״“Hie•-י־י,*ז״.!sehend Hier der Gang äer' unu hat nun Aussicht, zu ei ״rabgedrückt zu werden. Die ..■יי-׳■—■---m ”1^,.«־ T״n 1>י־יו Prostit־׳ Joseph tfudkos ״Jahr des Juden“ Von Dr. Karl Sch w a r z. I n der soeben eröffneten Ausstellung der Berliner Sezession stellt Joseph Budko zwölf neue Radierungen aus, die, in einer Mappe vereint, unter dem Titel ״Jomini mikedem“ die jüdischen Feste in symbolischen Darstellungen versinnbildlichen. Rudkos Arbeiten zeichnen sich vor denen anderer jüdischer Künstler vor allem durch das tief wurzelnde Gefühl traditionellen Glaubens, gepaart mit einer unendlichen Liebe und einem fein geprägten Kunstsinn;ms, denen wir nichts Gleichbedeutendes zur Seite stellen können. Schon die Wahl seiner Themen läßt erkennen, dali es ihm um weit mehr zu tun ist als lediglich um die graphische Darstellung verschiedener jüdischer Sujets. Budkos Hagad ah- Illustrationen, die in der Frühjahrsaasstellung 1017 allgemeines Aufsehen erregten, gaben uns den Typus des modernen Pdiachfestbuches; sein vor kurzem erschienener J e r e m i a s - H o 1 z - schnitt muß als ein klassisches Werk biblischer Bildformuliening von erschütternder Eindringlichkeit und ergreifender Seelentiefe a!!gesprochen werden, ln dem neuen Zyklus flicht B!1 d k o um das Jahr des Juden, das sich!11 der Reihe seiner Feste so inhaltsvoll und ■ bedeutungsvoll ausdrückt, einen Kranz symbolischer Dar- , Stauungen, deren jede einzelne zu einer''lief schürfenden Symbolik wird. Die kleinen Graphiken, fein ausgeführte Radierungen und Schabkunstblättchen, müßten von dem Texte eines gleichgestimmten Dichters begleitet in Buchform erscheinen, um die ganze Fülle des in ihnen zum Ausdruck kommenden einer möglichst großen Gemeinde zugänglich und verständlich zu machen und die Bahnen eines neuen jüdischen Kunstfrühlings, wie er in Budkos werken zu sprießen beginnt, zu weiten und zu ebnen. Die Zauberkraft des Sabbath, die die Welt in Blütenpracht wandelt, da die Sorge draußen ruht und der Sang himmlischer Stimmen bis in die kleinste Hütte dringt versinnbildlicht das erste Blatt, während das folgende den kahlen und rauhen Alltag schildert, der mit dem Sabbathausgang wieder seinen Einzug hält. In geheiimusvolles Dunkel einer kalten Slichothnacht sind die beiden Gestalten gehüllt, die dem schwach erleuchteten Gotteshause zustreben. Das Roschhaschanalifcst wird als Gottesgericht in den himmlischen Sphären dargestellt, wie auch die Offenbarung am Sinai (Schewuoth) zuckende Blitze inmitten des Aufruhrs der Elemente veranschaulicht. Das Chanukahfest wird durch eine Menorah Sundiath-Thora durch eine Gesetzesrolle, PeBach durch die Gelehrten m Bne-Berak und Purim durch den Triumphzug des Mordechai symbolisiert. In dem Jomkippur- JUEDISSHE RUNDSCHAU Am 9. Januar brach in Buenos-Aires und einigen Provinzstädten ein Generalstreik aus. Am selben Tage ereigneten sich in Buenos-Aires Zusammenstöße zwischen Arbeiter und Polizei. Es verbreiteten sich Gerüchte von einer bolschewistischen Revolution, was bei der Christ liehen Jugend eine1׳ Half gegen alle Ausländer, bcsonders aber gegen die Juden, hervorrief, die verantwörtlich für den ^Aufstand wären. Die Studentenschaft organisierte sich sofort unter dem Namen ״Weiße Garde“ und bot der Regierung‘ ihre Hilfe an. Die Regierung nahm diese Hilfe an, obwohl das gänzlich überflüssig war, da tatsächlich von einem Aufstand keine Rede war. Die ״Weiße Garde“ begann ihre Tätigkeit in! Judenviertel. Jeder Jude, der sich in der Straße zeigte, jeder Nichtjude, der jüdisch aussah, wurde angehalten, mißhandelt Und nach dem Revier geschleppt. Jeder Jude galt als Bolschewist. Es sind Fälle vorgekommen, daß berittene weiße Gardisten die Verhafteten zu Fuß mitschleppten, und als die Verhafteten von diesem Wettlauf müde wurden, wurden sie mit Peitsche und Säbel blutig mißhandelt. Dabei unterschied man nicht zwischen jung oder alt. Sowohl siebzigiährge Greise als fünfzehnjährige Jünglinge wurden mitgenommen. Das nannte man die ״Jagd auf die Russen“ (denn Jude, Russe und Bolschewist war bei der Weißen Garde gleichbedeutend). Die Weiße Garde stürmte jüdische Vereinslokale, ■ vernichtete die Einrichtung und steckte manche Lokale in Brand. Die vernichteten Sachen wurden auf .der Straße in einem eigenartigen Autodafe verbrannt. Auf diese Weise wurden das Lokal der Poale-Zion, russische und jüdische Bi bl iotheken, eine jüdische Synagoge und Lokalfc ver- 6clriedener füdischer WohltätigkcitsgeseUschäften gestürmt. Dabei wurden die Nachbarn der geplünderten Lokale furchtbar mißhandelt und Männer verhaftet. Das alles geschah am hellen Tage unter der nationalen Flagge und Ausrufen: ״Es lebe das Vaterland“ und ״Nieder mit den Russen“ usw111 .׳ einer kleinen Betstube verdächtigten Polizisten die betenden Juden, daß sie in den Tefillim Dynamit versteckt hätten. Die Tefillim wurden aufgerissen, u!n nachzusehen, ob etwas in ihnen sei. Einige Juden wurden, trotzdem selbstverständlich nichts gefunden wurde, verhaftet. Mit Hilfe des Militärs und der Weißen Garde wurden auch jüdische Häuser überfallen, Männer und Frauen verhaftet und .auf dem Wege zur Polizei und in den Polizeilokalen nach allen Regeln der!״״uisifton halb totgeschlagen. Essen wurde nicht verabreicht, ja, als Frauen und Kinder ihren verhafteten Angehörigen Essen brachten, wurden sie unter Drohungen zurückgetrieben. Es wurden mich kranke Leute mitverhaftet und nicht besser bdimideli als die pderes;, Die Haussuchungen geschahen unter Kranke Frauen und W3chr,erin..c .׳*־ ׳•Sö־׳ die immer gründlich m untersuchen. Bis heute ist es noch nicht gelungen, eine genaue Statistik der Verhafteten, Verwundeten, Totgeschlagenen;״ י.« 0י1ן-:!Kienen zusammenzustellen. Unjretarn . Zahl der Verhafteten auf mehr als tagend schätzen. Die Zahl der blatte ist die Erde zum Zeichen des Gebetes in einen Tallis gehüllt; eine Kerze — das Licht des Lebens — leuchtet zum Sternenhimmel empor. Einen Blick in das östliche Heimatstädtchen des Künstlers bietet die Dar- Stellung der Sukoth, während der Vers der Klagelieder (III, 28) ״er sitzt einsam und schweigt, denn er hat cs aut sich genommen“ die trauernde Gestalt eines am Tischabeavv im geheimnisvollen Dunkel des Beth-hamidrasch hockenden Juden vorführt und die Serie in eiegischen Tönen ausklingen läßt. Jomim mikedem — Tage der Vergangenheit — ziehen an uns vorüber und gewinnen durch die eindringliehe Sprache des Künstlers neues Leben! und neue Gestalt. literarische Mfftef!« ngen 1. 1m Verlag der Loge AI Ha misch mar ist soeben erschienen: S. Kovalsky ״L’Antisemitisme polonais“. Preis 1 Frcs. Der polnische Antisemitismus, seine Entstehung und Entwicklung, seine besonderen Merkmale und Aeuße rungsformen werden hier in meisterhafter Weise behaudelt. Eine eindrucksovlle Propagandaschrift von aktuellem und zugleich bleibendem Wert. 2. Im Verlag der Loge Al Hamischinar sind früher erschienen: Zurissaday: ,,La Palest ine et la renaissance du peuple juif“ (mit 14 Illustrationen und einer Palästinakarte). Preis 1,50 Frcs. Dr. Klatzkins Rede über die Judenpogrome in Galizien und Rumänien. Preis 30 ctms. S. Gorelik: ״Unc dette envers Israel“. Preis 1,50 Frcs. Durch den Verlag der Loge AlHamischmar sind auch zu beziehen: Raphael Ottolenghi ״Appei aux Amis de I a Justice internationale“ (mit einer Einleitung: von Enrico B ig n a m i). Preis 1 Fr. Dr. S. Bernstein: ״Les persecutions des Juifs en Roumanie“. Preis 1,50 Frcs. All die genannten Schriften sind direkt zu beziehen durch Fr. Ruedi, Jume lies 3, Lausanne. Vom Jüdischen Verlag Ein neues Buch zur Wirtschaftskunde Palästinas. Wir haben den Alleinvertrieb von Dr. Hans Fischers ״Wirtschaftsgeographie von Jjyricn“ übernommen. Der Verfasser ist durch seine Mitarbeit an der Palästinakarte von Fischer und Guthe in weiteren Kreisen als Landeskenner bekannt geworden. Die Schrift!ist zurzeit die einzige vorhandene Darstellung von Svrien als Wirtschaftsgebiet, da das gleichnamige B1$ch von Ruppin völlig vergriffen kt. Zusammen mit Rupir Nr. 34 Toten ist deshalb unmöglich zu nennen, weil sie 21 Teil nicht einmal auf dem jüdischen Friedhof beerd wurden, sondern durch Polizei und Militär in Muss gräbern, zusammen in't Nichtjuden. Die zionistische Föderation hat iire 0 zielle Stellung, ihr Prestige bei der Regierung u der Oeffentlichkeit, sowie ihre Beziehungen zu d ausländischen Diplomaten benutzt, um zu den Ere nisseu unverzüglich Stellung zu nehmen. Abgcordni der Föderation wandten sich an den Polizeipräsident mit der Forderung, sofort die Ueberfälle gegen 1 Juden einztisfdlen. dTelchzeitig veröffentlichte sie ei Erklärung in allen Zeitungen, in der die Sachla; aufgeklärt und die Beschuldigung des Bolschcwism zurückgevviesen wurde. Der Polizeipräsident befahl s fort strengstens, Verhaftungen unschuldiger Juden unterlassen. Die Ereignisse erweckten in unserer 0 meinde das Gefühl der Solidarität. Alles schar sieh um die Zionistische Föderatio selbst ihre Gegner von gestern. Die Direktoren d ICA, die Vorsteher der Reform Juden setzten si mit der Förderation in Verbindung, um gegen d Ausbruch des rohen Antisemitismus zu kämpfen, bildete sich am gleichen Tage unter der Führersch: der Föderation ein Komitee der i.ü d i s c 11 e n 0 samtheit, das täglich seine Sitzungen in der F deration abhält. Das Komitee zerfällt in Sonderai schüsse. Ein Ausschuß sorgt für die Befreiung d Verhafteten, was ihm vollauf gelungen ist. E zweiter Ausschuß hatte mit dem Minister des Inne eine Unterredung, überreichte ihm ein• Memorandui später hatte derselbe Ausschuß eine Audienz bei Präsidenten der Republik und bekam sowo hier als dort einen zufriedenstellenden Bescheid. E dritter Ausschuß sprach bei dem Präsidenten di beiden Parlamentshäuser vor. Es wurde au ein Ae rzteausschuß gebildet zur Beh^gdhing d Verwundeten. Ein Finanzausschuß sorgt für! Unterstützung der ruinierten Familien. Eine Press kommission ist eingesetzt worden zur Veröffei lichung von Kundgebungen gegen das Attentat auf c jüdische Einwohnerschaft. Das Komitee greift auch ei wo Hilfe verlangt wird, in der Provinz und in d Nachbarrepubliken, wo ebenfalls Unrecht gegen Jud! geschieht, wenn auch nicht in solchem Maße vs in Buenos-Aires. Die Judenhetze• wird mündlich ui schriftlich fortgesetzt. Die Atmosphäre ist voll an semitPchen Giftes. Die Juden Argentinien« sind ״ neigt, d a s L a 11 d /. 11 v e r las:, c!1. Wir unsererseits stehe» fest auf unserem Posti und setze» u־Here Tätigkeit noch mit größerer E’nerj fort. Gleich nach den traurigen Ereignissen erließ wir einen All (ruf «1 alle Zionisten und an diejjesani jüdische Bevölkerung, in dem wir sie ermuntern iii Jw?,f, Hi £״*©: ■־, >׳oh 4g*.. c iiisii'Then Arbeit zu widmen. Wir stehen"' Such a der Wacht und tun alles, was in unseren Kräft! steht, um die Sicherheit der Juden in Argentini gewährlcHteu. ,׳Sie, werte Uenossen, ihrerseits wertl uns Jaim der Feine wohl nach Kräften bclstehen.“ pins ״Der Aufbau des Landes Israel“, das hier mit dem ursprünglich in Aussicht genommenen Titel berei angezeigt war, und Nawratzkis ״Das neue jüdisd Palästina“, der Umarbeitung seines großen Buches, biet das Buch eine wesentliche Bereicherung unserer Pal äst in Literatur. Ein Mahn wort an die jüdische Jugend. Diesen Untertitel hat Goslar seiner Schrift 0״ Sexualethik der jüdischen Wiedergeburt“ gegeben, d in kürzester Zeit herauskonmien wird. —■ Auf die B deutung des ganzen Komplexes der berührten Fragt (geschlechtliche Enthaltsamkeit, Frühehe, wirtschaftlid Zukunft der deutschen Juden) ist hier schon hing wiesen worden, Merkblätter. Der Ausschuß der nationaljüdischeil Jugend hat « kurzem ein Preisausschreiben für einen Leitfaden < lassen, der für Einrichtung von zionistischen Kurse dienen soll. Aehnlichen Zwecken dient die vom Kult« ausschuß geplante Serie von Merkblättern, deren erst! beide in zwei bis drei Wochen bei uns erscheinen werde! Max Mayer: Ueber hebräische Sprachkurse. Fritz M. Kaufmann: Jüdische Liederabende. Beide Verfasser haben sich auf diesen Gebieten se Jahren betätigt und geben in ihren Anleitungen nicht « die Früchte ihrer systematischen Studien, sondern aui praktischer Erfahrungen. Agitations-Literatur. Dr. S. Bernsteins erfolgreiche Darstellung ״Pt Zionismus, sein Wesen und seine Organisation“ konn infolge des hohen Preises nicht in vollem Umfange ft Propagandazwecke nutzbar gemacht werden. Es ist 111 gelungen, eine billigere Ausgabe herzustellen, die ho fentlich geeignet sein wird, den von der Organisatt empfundenen״ Mange! an allgemein gehaltenen Darste hingen über Zionismus auszufüllen. Die Verhandlungen des letzten Delegierten tag es, 4 anerkanntermaßen auf einem außerordentlich hol« Niveau standen, werden ihre Bedeutung behalte Das Protokoll ist »eben in Buchform erschienen. Ret rate sowohl als die Debatten spiegeln wohl alle Stri mutigen, die im deutschen und wohl auch im allgemeine Zionismus zurzeit vorhanden sind;, wieder. Licht heims Vortrag (wesentlich erweitert und umgearbei« als Anhang beigegeben) und die dazu gehörige Kritik vo Trietscn und Rosenbaum sowie Blumenfeld Kongreßreferat, die Erklärungen und Reden der Mi rachisten, Poale-Ztonisten und des HlfwölrHazair geh in ihrer Gesamtheit ein gutes Bild der vorhandenen Sti nrongen und Richtungen unseres Parteilebens, 1