Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 32 (6.5.1919)
- Date
- 1919-05-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 248 JUEDISGHE RUNDSCHAU Nr. 32 Nr. 32 Der Haß der Juden gegen Polen ist so groß wie vor Jahrhunderten gegen den Gekreuzigten auf Golgatha. So wie sie vor Jahrhunderten vor dem Pilatus gerufen haben: kreuzige Christus, befreie den Mörder Barrabas! — so rufen sie auch heute zu den Staatsmännern auf der Friedenskonferenz vergewaltigt Polen, trennt nicht deutsche Gebiete, wie z. B. Danzig, oder Masuren - von Deutschland ab. Uns tränken sie mit dem Gift des Bolschewismus, indem sie den Augenblick herbeisehnen, bis Trotzkis Rote Garde Polen den Todesstoß versetzen wird. Die Auferstehung Polens, das ist die neue Aera der Weltgeschichte, die Aera der Gerechtigkeit. Das ist für das Judentum ein schrecklicher Schlag, denn wn Glanze der Gerechtigkeit ist kein Platz für sie. Die jüdischen Intrigen unter den anderen Völkern gegen Polen — das ist eine Schädigung, dieser Völker —- denn diese entfernen sie von der Quelle der Freiheit und Gerechtigkeit; sie verdunkeln den Glanz der neuen Aera. Wenn die freien Völker sich der polenfeind liehen Tätigkeit der Juden bewußt werden, wenn sie das große Unrecht, welches die Juden den christlichen Gemeinden zugefügt haben, erkennen werden, dann erst werden sie den wesentlichen Inhalt des jüdischen Rufes vor Pilatus verstehen —- kreuzige Christus, befreie den Mörder Barrabas. Die Auferstehung Polens, als die Verkörperung der Gerechtigkeit ist das erste Glied in der Kette der Befreiung der Völker der Welt von jüdischen Einflössen. Und nicht fias letzte . . . Oie drei Forderungen des jüdischen Volkes*) Nahtrm Go Id man מ bespricht in dieser Broschüre die drei Forderungen, die das Manifest der Zionistischen Organisation als die Forderungen des jüdischen Volkes aufgestellt hat. Das Jüdische Volk ist in diesem Weltkriege als ein Volk anerkannt, es ist aus einem Objekt der Geschichte, das bisher in seiner Sdu'cksalsgestalttinig abhängig war von den anderen selbständigen Faktoren der Geschichte, zu einem Subjekt geworden und hat dadurch innerlich und in der Idee bereits das Wesen des jüdischen Galuth noch vor dem Aufbau des neuen Palästina überwunden. Goldmann schildert, wie dieser Nationalisierungsprozeß des Judentums von der Kongreßbewegung in Amerika auf die Judenheiten der anderen Ententeländer Übergriff, und wie gleichzeitig mit diesem Prozeß die innere Erschütterung und Politisierung der russischen Jude 11 heit trotz der furchtbaren Leiden, die sie in den ersten Jahren des Krieges durchgemacht hat, zum Ausdruck gekommen ist, bis die Judenheit Litauens und Polens und gegen Kriegsende auch das österreichische Judentum die innere Einigung zu nationalpolitischer Arbeit vollzogen, so daß man heute ohne Uebertreibung von einer Nationalisierung des Gesamtjudentunis sprechen kann. Drei Forderungen sind es, die vom amerikanischen Kongreß zuerst grundsätzlidh formuliert, von den Judenschaften anderer Länder aufgegriffen, durch das Manifest des Kopenhagener Zionistischen Büros heute zum! Friedensprogranim des jüdischen Volkes geworden sind. Durch die zweitausend Jahre des Galuth hat das jüdische Volk fern seinen» Lahde und über alle Länder zerstreut, ohne jede unnwtteJbare Berührung mit ihm, dodi Palästina als sein Vaterland betrachtet und sidi geweigert, sein Dasein in der Zerstreuung zu beiahen. Diese Tatsache nennt Goldmann den Inhalt und Sinn unserer historischen Kontinuität, und er bezeichnet es als sinngemäß und historisch begründet, daß das jüdische Volk, das Palästinavolk der Geschichte an den Anfang seiner nationalen Forderungen die Palästinaforderung setzt. Er weist nach, daß es eine der spezifischen Eigenarten des jüdischen Volkes ist, daß *) Nahum Go 1 dm an n: Die drei Forderungen des jüdischen Volkes. Berlin 1919. Jüdischer Verlag. Herr Zweifel antwortete nicht. Einen Augenblick lang blieb alles still, das Licht schien langsam einzuschlafen und eine Art Schleier wand sich um die Augen des Journalisten. Der dachte: ״Aha“ und nachdem er diesen, vielleicht seinen ersten origineller! Gedanken zu Ende geführt hatte, blickte er wieder auf und sah neben sich auf der Lehne ein junges Mädchen sitzen. Typ: jüdische Studentin. ״Nun.!nein Herr,“ fing diese an, ״gefalle ich Ihnen so besser?“ ״Dummes Zeug.“ brummte der Journalist, der nichts so sehr haßte wie Unsachlichkeit, die doch so ein weibliches Wesen unbedingt mit sich führen mußte, und etwas höflicher setzte er hinzu: ״Sie wünsehen, meine Gnädigste?“ Er sah mit Absicht nicht hinüber zu dem schönen Fräulein Zweifel, denn er fürchtete, wie gesagt, für seine Sachlichkeit. War er nicht auch nur ein Mensch mit einem empfindsamen Gemüt, obwohl er usw. . . .? ״Sagen Sie. mon eher,“ antwortete das hübsche Fräulein Zweifel, ,.׳ und ich habe mich nicht umsonst in meine Schwester verwandelt, will ich Sie doch an Ihrer empfindlichsten Stelle treffen Sie behaupten, Ihr Nationalismus sei nicht wie der anderer Völker, er sei durchaus geistiger Art und eine seiner erhabensten Forderungen sei die Verkündigung des wahren Menschseins, die Brüderlichkeit der gesamten Menschheit im Sinne der Propheten, warum wollen Sie zwischen sich und Ihre Mitmenschen noch eine neue Schränke setzen, statt für die Vereinigung der Menschen aller Völker, und unter ihnen natürlich nicht der Reichen, Gehobenen, sondern der breiten Massen zu wirken?“ Der Journalist hatte sogleich die richtige Witterung: ״Sie fragen vermutlich als Sozialistin, und ich werde Ihnen auch in diesem Sinne antworten. Was nämlich, mein Fräulein, schon vorhanden ist, kann man nicht erst auf richten. Das jüdische Volk ist vorhanden, wird aber entschieden mehr zur Menschheitsverbrüderung beitragen können, wenn es gesund ist und nicht in einem krankhaften Zustand lebt. Doch das habe ich ja bereits vorlin mit Ihrem Herrn Bruder besprochen, und ich habe keine Lust, es zu wiederholen. Was Sie aber als Marxistin, — denn so erscheinen Sie mir, wie ich aus Ihrer Haartracht und Ihrer Bluse und dein Rock seine nationale Existenz und seine Gesduchte sich innerhalb der zwei großen Sphären Palästina und Diaspora abspielen. Er bejaht die Diaspora, die aber in dem Moment nicht mehr Galuth sein wird, Ln dem sie ein selbständiges jüdisches Land zum Mittelpunkt hat. Palästina wird das Kraftecntrnm des jüdischen Volkes werden und damit erst wird eine wirklich aktive und legitime nationale Politik der jüdischen Gesamtheit in der Welt möglich sein. Auch das wirtschaftliche, das soziale Moment drängt zu dieser Lösung. Denn die jüdische Auswanderung aus dein Osten, der neue Emigration«־ länder nicht mehr oder mindeste ns nur beschränkt zur Verfügung stehen werden wird nach dem Kriege wieder vor derselben fürchterlichen Frage stehen wie vor dem Kriege, vor der Frage: Wohin? Auch die kulturelle Juden frage wird nur in Palästina gelöst werden können, da die Juden des Ostens durch den Daseinskampf immer mehr gezwungen sein werden, die fremde Landessprache zu erlernen. Die Existenz des Kulturzentrums in Palästina wird die Erhaltung der jüdischen Werte in der gesamten Welt ermöglichen. Wenn aber auch Palästina die höchste Forderung des jüdisch-nationalen Willens ist, kann doch das jüdische Volk damit seine Ansprüche in der Diaspora, vor allem seinen Anspruch aut eine dauernde prinzipielle Anerkennung seiner nationalen Existenz in der Diaspora um so weniger preisgeben, als mit einer langen Dauer der Diaspora gerechnet werden muß. Er weist nach, daß der Grundsatz: ״Ein Volk - ein Land“ für die anderen gut und richtig sein mag, wir aber müssen unsere Geschichte bejahen, wie sie ist, wir müssen Palästina und die Diaspora bejahen. Das jüdische Volk hat überall, wo Juden leben, den Anspruch darauf, die Forderung der nationalen Autonomie verwirklicht zu sehen. Auch in Deutschland können unsere Forderungen auf autonome Regelung der jüdisehen Angelegenheiten, die Forderungen einer jüdischen Schule, einer öffentlich-rechtlich gesicherten Anerkennung der jüdischen Gemeinden und vieles andere nur begründet werden auf der Basis des Selbstbestimmung«- rechtes in unseren eigenen Angelegenheiten. Von der Autonomieforderung theoretisch wie praktisch kaum zu scheiden; ist die Forderung der Gleichberechtigung. Der Jude ist erst dann gleichberechtigt, wenn er es als Jude und nicht nur als Mensch ist, mit dem unbestrittenen Recht, als Jude zu leben und seine jüdischen Werte ungestört zu pflegen. Die Frage der Gleichberechtigung ist gleich allen anderen jüdischen Fragen nach GoWmann' eine internationale. Es kann keinem! Staate mehr das Recht zuerkannt werden, die Behandlung seiner jüdischen Bevölkerung als seine innere Angelegenheit zu betrachten. Goldmann erklärt die Anschauung, daß das Bekenntnis zum jüdischen Volke uns als Patrioten verwehrt sei, nicht nur für falsch, sondern schlechthin für unsittlich. Gerade in Deutschland, wo der Staatsbegrift vom Kant, der die Idee des Rechtsstaates konstituierte, bis zu Hegel, der im Staate das letzte Ergebnis der Geschichte sab, una ihn zu einer ״metaphysischen Wesenheit" erhob, sich entwickelte, bedarf es eines besonderen Hinweises darauf, daß der Grundsatz: ״cuius regio, eins natio“, in dessen Namen der nationale Imperialismus und letzten Endes die Barbarei dieses Krieges entfesselt wurde, ebenso überwunden werden muß, wie seinerzeit der Grundsatz: ״cuius regio, eius religio“, der den dreißigjährigen Krieg entfesselt hatte, überwunden worden ist. ״Singulär ist unsere Art; wie sie ist, bekennen wir uns zu ihr. Palästina, Natioaialautononiie, Gleichberechtigung: in diesem Drei klang unserer Forderungen liegt die Singularität unserer Art und Lage ausgesprochen. Als Söhne unseres Volkes haben wir das Recht, Forderungen zu stellen und nationale Politik zu führen. Zentrum und Basis unseres Volkstums ist unser altes Land. Daher fordern wir Palästina. Für lange Zeit, vielleicht für immer wird die Majorität unseres Volkes in der Diaspora leben. Daher verlangen wir schließe, wären Sie nämlich ethische Sozialistin, Anarchistin, Revisionistin, Landaueranerin oder so etwas Achnliches, würden Sie weniger konventionell, künst- Ierischer ange/ogen sein, — also Ihnen als'Marxistin will ich folgendes antworten: Ihr Sozialismus hat doch wohl das Bestreben, auf der einen Seite alle Individuen zu produktiven Arbeitern zu machen, auf der anderen Seite aber die Produktivität eines Landes möglichst zu heben, und zwar so, daß die Ln ihm Arbeitenden nicht die Empfindung haben, für eine fremde Sache ausgenutzt zu werden. Nun bitte, mein Fräulein — also bitte sagen Sie, wie kann man die Juden besser zu produktiven Arbeitern machen, als daß man ihnen den Aufbau ihres eigenen Landes gibt. Nur auf eigener Erde können die Juden je die innigen Beziehungen zum Boden und zur Arbeit, die für den Landwirt und den Handwerker mm einmal notwendig sind, bekommen. Wo anders, wie in Erez-Israel wird mar! sie überhaupt zu produktiven Arbeitern machen können? Und andererseits das Land. Seit der Tempelzerstörung wohnen zahllose Völkerschaften in ihm — und es wurde immer mehr zur Wüste. Erez-Israel schreit nach seinem Volke, den Juden! Wer besitzt das Geheimnis, mit dem man dies Land ir! das verwandeln kann, was es war, in einen Garten? Nur wer den Zauberstab der Liebe besitzet! Und welches Volk besitzt den . . .? Ja, sehen Sie, meine verehrte Marxistin, wo werden Sie Menschen finden, die die Produktivität Palästinas besser steigern können, als die, die Liebe zu dem Lande haben, die zu ihm gehören, die sich nicht für eine fremde Sache ausgenutzt fühlen, denen jeder Spatenstich und jeder Hammerschlag Lebensnotwendigkeit ist! Die Juden!“ Er schwieg erschöpft! Und auch das Fräulein Zweifel erwiderte nichts; konnte nichts erwidern, sie ergab sich. Der Journalist wollte seine Arme nach ihr ausstrecken, aber er griff ins Leere — nur aus der Gegend des Tintenfasses hörte er schwach etwas, wie einen sterbenden Seufzer .... nationale Autonomie. Ueberal! sind wir Oieder der einzelnen Staaten, wir bekennen uns zu de*» Staatsgemeinschaften und fühlen uns als ihre vollwertigen Glieder, daher fordern wir volle G le t c 11 b e rec 11 tigung.“ Die klar und überzeugend geschriebene Broschüre, die jedem, der sich um die Fragen des modernen Judentums ehrlich müht, zur Lektüre empfohlen sei(, schließt mit dem Hinweis, daß in diesem Augenblick, wo wir frei geworden sind, von der Knechtschaft des Galuth, von den Fesseln der Pariaexistenz, von der Schmach unseres Daseins als passives Objekt des historischen Geschehens sich die zweite heiligere Frage für uns erhebt, wozu wir frei geworden sind: ״Zu selbständigem, nationalen Schaffen, zum erneuten Versuch, unsere Aufgabe in der Geschichte zu erfüllen und die immanenten Ideen des Judentum» in stetem, unaufhörlichen Schaffen zu verwirklichen.“ Palästina Ls klingt uns heute wie ein Märchen, daß «s• einmal im Zionismus Zeiten gegeben habe, wo ernst haft daran gedacht werden konnte, das Ziel, die Begründung der jüdischen Heimstätte, auf einem anderen Territorium als in Palästina zu verwirklichen. Uns heutigen erscheint der Begriff des Zionismus mit Palästina so unlöslich verknüpft, daß wir die berühmte Frage: was aus dem jüdischen Volke werden solle, wenn Palästina vom Meer verschlungen werde, wohl alle dahin beantworten würden, daß dann «ine zionistischc Lösung der Judenfrage unmöglich sei. Worauf beruht diese Stellung Palästinas in der zionistischen Anschauung? Es lassen sich gewiß eine Reihe von Vemunftgründeii finden, die die "Wahl Palästinas durchaus rechtfertigen. LHe Versuche der Jewish Territorial Organisation, ein ande res Land zu finden, auf dem eine zusammenhängende jüdische Massensiedlung möglich sei, sind an politisehen, geographischen, klimatischen und psychologischen Momenten völlig gescheitert. Die mit überreichen Mitteln begründete landwirtschaftliche jüdische Kolonisation in Argentinien befindet sich in einem Zustande völliger Stagnation, während die jüdischen Kolonien Palästinas trotz aller schweren Kämpfe die Zeit der Krisen siegreich überwunden, selbst im Weltkriege trotz Blockade und Kampfhandlungen allen Schwierigkeiten wider standen und ihre Lebensfähigkeit in harten Prüfungen bewiesen haben. Gewiß ist auch ein schwerwiegendes Moment für die Wahl Palästinas die Tatsache, daß das Land ein imvergleich lieh größerer Anziehungspunkt für die jüdische Auswanderung ist, als jedes andere Land der Welt Dieses Moment führt uns erst zum Kern unserer Frage. Woran liegt es, daß ein Volk, seit Jahrtausenden vom Boden der Väter gerissen, in furchtbarstem Elend lebend, nicht begeistert jede Möglichkeit zur Rettung begrüßt, sondern mit allen Fasern seines Herzens in das alte Heimatland zurückstrebt? Es gibt keinen besseren Beweis dafür, daß der Zionismus eine geschiehtlieh gegebene logische Fortsetzung der jüdischer! Geschichte ist, als diese Tatsadle. Der Zionismus, der nidit allein und nicht einmal in erster Linie eine Abhilf« für die materielle Judennot sein will, sondern der das jüdische Volk wieder in den Stand setzen will.״ seine kulturschöpferischen Fähigkeiten auszu'eben, der Zionismus, dem es gelungen ist, die hebräische Sprache wieder zur lebendigen Sprache des Volkes werden zu lassen: dieser Zionismus konnte die Renaissance des Volkes und der Kultur nur auf dem Boden Palästinas sidi vors teilen. Man darf nicht glauben, daß die Be- Ziehungen von Volk und Land zufällige sind, darf nicht wähnen, daß irgendein Volk auch auf dem Boden eines anderen Landes hätte das werden können, was es geworden ist. Das Land hat auf den Charakter des Volkes den tiefsten Einfluß ausgeübt. Ihm verdankt das Denken, die Sprache und die Leben saus chauung des Volkes ungeheuer viel. Wie oft haben es Palästinareisende bestätigt, wie ganz anders die Sprache unserer Väter in Palästina klingt, wieviel natürlicher, wieviel mehr der Umgebung angepaßt, als wenn sie in der Diaspora gesprochen wird, wo sie doch ein künstliches Gewächs bleibt. Es braucht nicht darauf hingewiesen zu werden, wie nidit nur die in Palästina entstandene Bibel, sondern die ganze mittelalterliche Literatur und alle Gebete unseres Volkes von einer tiefen Palästinaliebe durchtränkt sind, wie die Bestimmungen und An- Weisungen unserer Gesetze zu einem großen Teile überliaupt nur in Palästina sinnvoll erfüllt werden können. Das gesamte Leben unseres Volkes ist bis zum heutigen Tage so mit Palästina verbunden, daß die Rückkehr nach Erez-Israel für den einzelnen Juden nicht jenes große, erschütternde Ereignis ist, als das es dem Nicht- Juden erscheinen mag. Denn nicht nur Vergangenheit und Gegenwart unseres Volkes sind durch tausend Fäden rnit Palästina verknüpft, sondern vor allem ist die Zukunft des jüdisehen Volkes nur in Palästina denkbar und dort durch die Tradition verheißen. Die Anscliauung, daß der Aufenthalt in der Diaspora nur eine vorübergehende Unterbrechung der sich in Palästina abspielenden Geschichte des jüdischen Volkes ist, wird aufs stärkste in allen Kreisen der jüdischen Gemeinschaft als Wahrheit empfunden. Für den gläubigen Juden, der die Rück kein׳ nach Palästina täglich im Gebet erfleht, aber ebenso für den national gesinnten Freidenker, der erkannt hat, daß ein starkes jüdisches Leben nur in Palästina erblühen kann, ist die Verknüpfung mit dem Lande unlöslich. Is t es ■ Palästina 1 liebten? V׳ lund die V ] Boden uns Im als im L I Boden alte ■sie ist er 1 lund der re!gibt es ni ]uns jedes ■Sie alle b ]Volkes, sh!das jüdi sei!altes Land Da Da•!berichtet: Vor e leimgung , ■her gute ’ ]itrngen Pa!Schülern.!Leute hat lEntwiddun ldie zioaisl ■der allgei ] Bankerott iKrjgüs im ■die viele 1 ■der junge!strebten d ■ zu übemve |jeschiwa-$ Iihnen ging Ledrungen | Leben in ]Einfluß ä ■in der k [Bei der 150 solchei Izu!begrün lum Hiebri Isiudieren. Ider Grüne ]Diese neu ]orthodoxe I Israeli“ a1 Jorganisatk Liier Gri leuugung!!darunter Ivan Arbe. larbeit, hc ]strebt da I willigen J ]Zu diese [Programm [arbeitergr ]stellt bl ei [werden l |unter ־de [wurde in [Züchtern ['20 junge ImissLoJi 1 ]bestreitet Eine | w o d a“ | H a z a i I den Arl Ider vor 1 mit der | Zeitweis beschaff | Arbeiten | •Ische / reparier j Jeten 5 | völligen ] nistisdu I der Ar I Schulen I gegeber | denen schuftig ganzen es wa bekomn markt militari dschen Syrien in 1 männern! üewässe I Schiff . *ellsdvaft | gelegt. 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