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Jüdische Rundschau · 1919-05-02 · Heft 31 (2.5.1919) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 31 (2.5.1919)
Date
1919-05-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 240 JUEDtSPHE RUNDSCHAU Nr. 31 Nr. v o r r ajg e n d geeignet. Die ״rentabelste“ Kolonie Palästinas. Petach Tilcwah, ist auf solchen Böden erwachsen, und ebenso die meisten anderen Pflanzungskolonien. Dieser Umstand gibt uns ja überhaupt erst die Hoffnung auf eine dichte jüdische Besiedlung Palästinas, die ohne ihn kaum denkbar wäre. Böden dieser Art wird aber auch eine ״kapitalistische“ Kolonisation«- methode noch in Fülle vorfinden und ״auf Profit“ bewirtschaften können; denn die Produkte dieser Böden, Oliven, Mandeln, Trauben, Orangen, Zitronen. Feigen, Aprikosen, Pfirsiche, Johannisbrot und Gemüse aller Axt haben, auch ohne ״Monopolwaren“ zu sein, ein unbegrenztes und sicheres Absatzgebiet auf dem Weltmarkt, ja schon in dem benachbarten Aegypten mit seiner auf sic angewiesenen Bevölkerung von über 12 Millionen. Wer die Entwicklung der bisherigen jüdischen Kolonisation Palästinas nicht nur!aus Schlagwort-Berichten kennt, weiß, daß die Dinge wirklich so liegen. Ein Z w a n g zu ״sozialistischer“ Kolonisation wegen völliger Aussichtslosigkeit einer ״kapitalistischen“ Kolonisation liegt also nicht vor. Noch wichtiger aber ist es, zu zeigen, daß auch eine sozialistische Kolonisation Palästinas mit Wasser kodier» muß, das heißt, daß sie nur mit kapitalistischen Methoden in Angriff genommen werden kann. Hier bestehen die unglaubliebsten Unklarheiten auch in zionistischen Kreisen; ihre Folge ist die Vorherrschaft des Schlagworte und der Phrase. Ist denn mit dem Schlagwort ״sozialistische Methode“ oder ״Sozialisierung“ irgendetwas für die Einsicht in den besten Weg unseres Vorgehens gewonnen? Gegenüber der Sturzwelle des Sozialismus, die augenblicklich über die Erde geht, ist es nicht leicht, aber dafür doppelt notwendig, in diesen lebenswichtigen Fragen unserer Zukunft den Verstand kühl zw halten. Mit Recht stellt Kran old an die Spitze die Frage der Landbeschaffung. Das ist jn der Tat ein schwieriges Problem, aber -es ist nicht um ein Haar leichter für den ״Sozialismus“ als für den ״Kapitalismus“. Wir können Siedlungslaud aus vier Quellen erwerben: 1. aus herrenlosem Land, 2. aus ehemals türkischen Staate- und WakufdLändereien. 3. aus enteignetem Großgrundbesitz, 4. durch Kauf aus Privatbesitz. Nur herrenloses (oder nicht katastriertes) Land können wir ohne Kapitalauf wand erwerben; aber diese Böden sind, wie K r a - 11 01 d selbst hervorhebt, zum großen Teil von geringer, auch für Pflanzungen schwer brauchbarer Qualität und bedürfen zur Nutzbarmachung erheblicher Aufwendungen (darüber später). Würden wir nur auf diese Böden angewiesen sein, so stände es traurig1 um die Aussichten unseres Siedlungswerkes, und es heißt aus doktrinären Gründen an dem Kern des Problems vorbeisehen, wenn Kranold 90 tut, als könnten oder müßten wir uns auf diese!Ländereien beschränken. Wir werden auch diese Böden erwerben und wir werden sie nutzbar niach'-n; aber wir brauchen, gerade im Anfang der Siedlung, vor allem die Böden der zweiten und zum Teil der dritten Gattung. Diese nun können wir nur durch Enteignung gegen Entschädigung erhalten. Denn eine Enteignung ohne Entschädigung, wie sie Kranold immerhin m Erwägung zieht, ist nicht nur ein verwerfliches Unrecht, sondern vor allem eine Utopie, da kein Völkerrecht sie uns gestatten wird. Nebenbei bemerkt, liegt in diesem Gedanken eine der Wurzeln des Bolschewismus, der durchaus konsequent ans dem Sozialismus entwickelt ist. Wir müßten also, auch bei ״sozialistischer Kolonisation“, gegen Entschädigung enteignen. Woher aber will eine sozialistische Kolonisation Palästinas das hierzu nötige Kapital nehmen? Die Einsicht, daß für sozialistische Experimente kein Kapital zu finden ist, ist es im letzten Grunde, was ,Kran old veranlaßt, von diesem unerläßlichen Bodenerwerb abzusehen, wenn er es auch nicht gern ausspricht. Aber nehmen wir einmal an, wi׳ könnten uns mit dem herrenlosen, ohne Kapital erworbenen Land begnügen. In dieses müßten wir gewaltige Werte hineinstecken, um es nutzbar zu machen. Woher nimmt eine ״sozialistische Kolonisation“ das dazu nötige Kapital? Kranold sagt etwas verschieiernd: Arbeit und Rohmaterialien; aber das Problem ist das gleiche. Denn Arbeit und Rohmaterialien könnten allenfalls in einer bereits fest organisierten sozialistischen Gesellschaft der Zukunft anderweitig beschafft werden; für unsere Neugründung aber im Jahre 1919 oder 1920 muß Arbeit bezahlt, Rohmaterialien gekauft und eingeführt werden. Oder sollen wir vielleicht warten bis die Erde sozialistisch organisiert ist? Nein. Wir wollen morgen beginnen, und nicht erst, wenn eine Doktrin es erlaubt. Wir werden zweifellos sogar auch Privatbesitz kaufen und bezahlen müssen, und auch dazu können wir des ״Kapitalismus“ nicht entnaten. Hier sei ein Mißverständnis von vornherein abgewehrt. Wenn Kran old die Strömungen im heutigen Zionismus kennte, würde er wissen, daß auch in den ״maßgebenden zionistischen Kreisen“ niemand — mit verschwindenden Ausnahmen — eine kapitalistische Wirtschaft im alten Sinne in Palästina aufkommen lassen will. Für den Bodenenverb ist das Prinzip der Nationalisierung, des Gemeineigentums au allen n e u g e - kauften Böden, allgemein anerkannt, und ich selbst bekenne mich von ganzem Herzen dazu. Ich meine sogar, da die ersten drei Klassen des Bodens (s. o.) ja aus öffentlichen Mitteln erworben und erst aufgeteilt werden müssen, daß wir einen unbegreiflichen Rückschritt begehen würden, wenn wir hier neues Privateigentum erst schaffen würden. Schwierigkeit bereiten nur zwei Fragen: 1. Was wird aus dem jetzigen Privatbesitii, z. B. der jüdischen Kolonien? 2. Müssen (und können!) wir verbieten, daß ein Privatmann jetzt noch auf eigene Rechnung Boden erwirbt? Beide Fragen dürften die gleiche Lösung finden: Wenn genügend Gemeinschaftsboden zur Verfügung steht, der in Erbpacht und Erbbaurecht abgegeben werden kann, dann wird 1. der bisherige Privatbesitz seinen Spekulationswert einbüßen, so daß seine Besitzer allmählich für den Gedanken der Ablösung durch die Gemeinschaft reif werden, 2. wird nur ein sonderbarer Kauz teuren Privatboden erwerben und hohes Kapital im Bodenpreis festlegen, wenn er billigeren Gemeinschaftsboden, und nur gegen Erbrente, erhalten kann. Wie sich diese Entwicklung durch gesetzliche Maßnahmen fördern läßt, das zu erörtern würde hier zu weit führen. Kehren wir zur Siedlungsfrage ,zurück. Mit dem Bodenerwerb ist nur der erste Schritt getan. Zur An- Siedlung von landlosen Arbeitern (und das ist bei unserem Werk das beherrschende Problem) ,auch auf den besten Böden gehören noch gewaltige Kapitalien, um! Kredite für Haus, Inventar, Anlage von Pflanzungen, Be- und Entwässerung, Lebensunterhalt bis zur Ertragsfähigkeit der Betriebe bereitzustellen. Woher nimmt eine ״sozialistische Ko- Ionisation“ das hierzu nötige Kapital? Sie wird wiederum eine Anleihe beim ״Kapitalismus“ nehmen müssen. Glaubt Kranold *rohl im Emst, daß dieses Kapital sich zu Wirtschafts-Experimenten bisher gänzlich unerprobter Art finden wird? Wir werden selbstverständlich eine großzügige Wasser- und Kraftbeschaffung durch Anlage von Talsperren, Stauwerken. Gefall-Ausnutzungen ״sozialisieren“., d. h, dem Gesamtinteresse dienstbar machen; aber die Anlagen selbst, die viele Millionen kosten werden, können nur durch Heranziehung des ״Kapitalismus“ ins Leben gerufen werden. Weiter werden wir — und zwar sofort — ein Dutzend Millionen und mehr für sanitäre Arbeiten brauchen, weil ohne sie überhaupt keine Kolonisation, möglich sein wird; eine ebenso große Summe für Unterkunfts- und Verwaltungsbauten. Woher kommen die Millionen? Vom ״Kapitalismus“. Der Grundfehler K r a n o 1 d s und aller derer innerhalb des Zionismus, die glauben, mit den Worten ״Sozialismus“ und Sozialisierung“ schon etwas gesagt zu haben, liegt darin, daß sie in Gedanken schon von einer fertigen sozialistischen Gesellschaft ausgehen, wätvrend wir doch eine Gesellschaft — die sich vielleicht zu einer sozialistischen entwickeln wird — erst einrichten und schaffen müssen. Wir mögen uns drehen und wenden, wie wir wollen: diese Schöpfung werden wir nur mit Hilfe des Kapitalismus zustande bringen, und zwar nur so, daß wir dem eingebrachten Kapital eine mäßige, dem Zinsfuß einer Staatsanleihe entsprechende Verzinsung sicherstellen. Ganz das gleiche gilt für die Schaffung von I n - dustrien, die Kranold zur Erreichung einer Massen- Siedlung für unentbehrlich hält. Hier soll gar nicht untersucht werden, welche Industrien in Palästina möglieh sind; ebensowenig die Form ihrer Organisierung, ob Einzel-Unternehmung, Genossenschaft, Kommunalisierung, Nationalisierung oder gemischtes System. Für alle Industrien und für jede Form der Organisierung besteht das gleiche Problem: Wer wird für ihre Einrichtung die Hunderte von Millionen beschaffen, die zur Herstellung von Gebäuden, Maschinen-, Ausgangsstoffen, Verkehrswegen erforderlich sind? Der Sozialismus? Wer ist das? Der Arbeiter? Die Gemeinschaft? Woher? Auch hier muß der ״Kapitalismus“ herangezogen werden — um den Sozialismus zu schaffen*). Auch diese Kapitalien werden sich — und sei es noch so mäßig — verzinsen müssen. Der Traum K r a - nolds von einer ״naturalwirtsehaftlichen“ Industrie, die ohne Rücksicht auf Reingewinn, das heißt: auch mit Verlust, arbeiten kann, wird solange ein Traum bleiben, als wir noch nicht in einem Gemeinwesen leben, das entweder auf Austausch mit der Weltwirtschaft überliaupt nicht angewiesen ist, oder mit einer Weltwirtschaft austauscht, die nach den gleichen Prinzipien aufgebaut ist. Man kann diesen Zustand herbeisehnen; aber man kann uns nicht zumuten, jetzt ein solches Wirtschafts- System für den Aufbau unseres Gemeinwesens als der Weisheit letzten Schluß zugrunde zu legen. Schon deswegen nicht, weil es wiederum utopisch ist, zu gl auben, daß wir irgendwelche Kapitalien für eine solche Verlust Wirtschaft auf treiben könnten. Gewiß wird es auch bei uns, wie bei jedem Gemeinwesen, lebensnotwendige Betriebe geben müssen, die mit Verlust arbeiten; dazu gehören Schulen, Krankenhäuser, Wohltätigkeitsanstalten, Aufforstungen, vielleicht auch (wenigstens für eine Reihe von Jahren) Bewässerungs- und Kraftanlagen und ähnliches. Aber die Verluste auf dieser Seite müssen durch Gewinne auf anderen Gebieten ausge- *) Auf die Fragen der Finanzierung kann hier nicht im einzelnen eingegangen werden. Die aus öffentlichen Mitteln zu leistenden Kolonisations-Ausgaben werden wahrscheinlich durch eine große National-Anleihe (die nur die jüdische Hochfinanz der ganzen Welt besdiaffen kann) aufgebracht werden. Die Idee von Glenn (J. R, Nr. 27) auch das private Industrie-Kapital ausschließlieh aut diesen Weg durch die National-Anleihe zu verweisen und ihm jede direkte Anlage zu sperren, ist durchaus weltfremd. Dann werden wir eben keine Industrie und kein Privatkapital bekommen. Allenfalls wäre durchzusetzen, daß jeder Anlagesuchende verpflichtet wird, einen bestimmten Prozentsatz des Kapitals, das er investieren will, sagen wir 10 ״/#, daneben der National-Anleihe zuzuführen. Das wäre eine Art verzinslicher Vermögensabgabe. glichen werden, wenn das Gemeinwesen kn Gleich gewicht bleiben und existieren soll. Wir können also das K ranold sehe Theorem umkehren: Eine andere Kolonisierung P». lästinas als mit Hilfe des ״Kapitalismus' ist unmöglich. Die sozialistische Theorie muß um erst einen anderen gangbaren Weg zeigen, den un! Krano id noch nicht gezeigt hat. Mit dem ideal des fertigen Sozialismus ist uns hier nicht gedient. Und warum verlangt inan, daß der Aufbau des jüdische! Palästina alle bisherigen Erfahrungen und Methoden über Bord werfen soll? Weil der Zion isimus einer Doktrin, die bisher noch nirgends Wirk lichkeit wurde, zum ersten Male z u!1! Leben in de r Wi rk 1 i ch k e i t verhelfen soll Wir aber sagen: Der Zionismus ist nicht daa! da, um eine Wirtschafts-Doktrin am Leibe des jüdische« Volkes zum ersten Male zu erproben, sondern um dem jüdischen Volk eine nationale Heimstätte zu schaffen Eine Heimstätte, die auf gesunden Grundlagen (s. u.) auf gebaut sein soll, und die das Volk dann 90 ausgestalten mag, wie es seinem Geiste, seiner Sehnsucht und seinen Bedürfnissen entspricht. Zwischenbemerkung: Am Schluß seines Aufsatzes überrascht uns K r a n o 1 d mit dem Satz: ״Wenn man alles dies (Landwirtschaft und Industrie nach soiialisti sehen Prinzipien. Verf.) zugrunde legt, dann kann man sagen, daß in Palästina im Laufe von 25 Ja 11 ren zwei Millionen jüdische Familien Unterkunft finden können,“ Das kann man sagen. Zwei Millionen Familien sind etwa zehn Milliontn Köpfe. Das sind, mit einer weiteren Million Araber, nur etwa 367 auf den Quadratkilometer (Deutschland zirka 120). Mit demselben Recht — nämlich mit gar keinem, weil die Zahlen ohne jede Unterlage aus der Luft gegriffen sind! hätte K r a n o 1 d auch drei Millionen Familien sagen können; dann wäre wenigstens das ganze jüdische Volk in Palästina.) Und das in 25 Jahren; im Jahres durchschnitt etwa 400000 Einwanderer. Das könnte selbst Trietsch zu Zweifeln bringen. Bisher haben die optimistischsten Schätzer die Fassungskraft Pa lästinas auf sechs Millionen veranschlagt. Ein ernster Mann wie Hermann K r a n o 1 d schadet nur sich selbst, wenn er so leichtsinnige Zahlen von sich gibt. II. Soll nun die kapitalistische Wirtschaft einfach nach Palästina übergeführt werden? Nein ■und tausendmal nein! Unser Arbeiter soll nicht wieder Höriger und Lohn Sklave werden. Wir wollen keine Heimstätte für Aus beufer, Rentner und Dividenden-Genießer schaffen, sondern ein soziales Heim, in dem jeder Fleißige seines Lebens froh wird. Der Zionismus hat ein gewaltige» positives soziales Programm, aber er soll sich nicht auf Dogmen festlegen. Hier ist nicht der Ort, um auf Ein zelheiten einzugehen; es sollen nur einige allgemeine Richtlinien gegeben werden. Die erste Sorge des Zionismus muß sein, der :neuen Gemeinschaft gesunde Grundlagen zu geben, auf denen sie sich frei und kräftig entwickeln kann Eine solche Grundlage — und sie ist eine der wich tigsten! — ist in unserem Agrarprogramm gegeben Soweit der Boden aus öffentlichen Mitteln erworben wird, bleibt er Eigentum der Gemeinschaft, die ihn in Erbpacht und Erbbaurecht vergibt. Die National( sierung des übrigen Bodens ist mit allen Kräften an■ ־/u;tn.be!!, aber ohne Gewalt; dem Bodenwucher in Stadt und Land können sämtliche Zähne auch durch Gesetze ausgebrochen werden. Die Entstehung eine« Großgrundbesitzes ist durch Gesetz zu verhindern; es wird eine obere Grenze des ländlichen und städtischen Grundbesitzes festgeiegt. Jeder Anerbe, jeder bewährte Landarbeiter hat einen gesetzlichen Anspruch auf An■ Siedlung. Genossenschaftliche Siedlung soll gefördert werden, doch kann ein Genossenschaftszwang nicht ausgeübt werden. -- Den Geist des privaten Unternehmers brauchen und wünschen wir überall, auch in der Land Wirtschaft; ohne ihn ist ein Fortschritt nicht denkbar. Jedem die Früchte seiner Arbeit und seiner Intel!( genz, jedem die Lasten, die seiner Tragkraft entsprechen, — Lohnarbeit kann nicht ausgeschaltet werden, aber der Arbeitsvertrag muß Gegenstand des öffentlichen Redits sein, als Tarifvertrag. Gleicher Lolin für alle ist ׳unsittlich. Das Wohnungswesen ist eine wichtige Sache der Gemeinschaft und untersteht ihrer schärfsten Aufsicht. Jeder Volksgenosse hat Anspruch auf eine gesunde Eigenwohnung in Stadt oder Land. Das Hypotheken- und Versicherungswesen ist Sache der Gemeinschaft. Verkehrsanlagen, Wasserkräfte, Mineralien sollten sozialisiert werden, sei es für die Kommune oder für den Staat; bei vielen wird sich gemischtwirtschaftlicher Betrieb empfehlen. Die Industrie kann des Unternehmers absolut nicht «ntraten. Aber uns gilt nur der Unternehmer, der Kopf und Herz seines Betriebes ist. Ihm steht außer der niedrig zu bemessenden Dividende des bloßen Kapitalgebers (Verzinsung plus Amortisation) ein ange• messener Teil des Ueberschuß-Gewinnes zu, neben dem festen Gehalt als Betriebsleiter; der Rest des Gewinne« entfällt auf Angestellte, Arbeiter und» Gemeinwesen. Die Organisation des Betriebes ist parlamentarisch; lndustrie-Moiuopo'« uni Trusts dürfen nicht geduldet werden. Sie sind auch kaum möglich in einem Gemeinwesen, in dem alle Rohstoffe mit Monopol-Charakter natioaalisiert sind, und in den* das Gemeinwesen an jedem größeren Betriebe selbst beteiligt ist. De iudwtr nächst ewäh:;.;eil ge eines 11 nt gür 1 nvtins vor all nass ich wertwi I : esc ioigen,!allen. De iiiögiic Z wisch um ku hier g Ei in ein! Di und E starkei Steuer Famili den. (hält In mobil« erben mögei H an de! auf ge; gehör der F \X keine Bahn Bürge keine pi ta and! tigk p h e 1 Die 1 jüdige iiuhk« ihrer ist n lutioi soridi erhel den 1 ist je 1 an d schul kraft (Kna stellt i'ion« clarai dies« bei < Woc Dies der durc schic und ganz und bleifc k •01 / w ( J ah me1! u r Jam Gru 1; eu lauf t e ת Hl! a 11 j re be 1 dun t ־! K 1 e־1 ha )׳° > de 111 a n i 1 es SC

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