Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 31 (2.5.1919)
- Date
- 1919-05-02
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 31 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 241 Ir. 31 Gleich Theorem lg Pasin us1• muß um den um deal des nt. Und üdisditn den über! einer Wirk e z u »1 n soll 111 da» üdischet! um dern schaffen. . u.) auf. gestalten icht und mf satzes :nn man K&ialistr um man ö Jak in i 1 i e n nn man Million«! Araber, itschlaixl ch mit e jede ind! n saget jüdische I Jahres könnte :r haben raft Pa , ernster II selbst, ich nach isendmal d Lohnfür Aus;en, sone seines :waltiges licht auf auf Ein- [gemeine ein, der gebe!!. In kann,;r wich■ jegeben. rworbei! die ihn [ationali ften auicher in h durch 1g ein« dem; « idtischen »ewährte auf Aniert wermsgeübt nehmers er Land denkbar. Intcliiprecfien. en, aber entliehen ־ alle ist iche der Aufsicht, gesunde ken- und t, sollten oder für laftlicher lut nicht uer, der 1t außer bloßen in angeben dem te winnes in wesen, iseh. In- : werden, in wesen, tr Hatton jedem De■ sozialen und gesundheitlichen Schaden der iutkistrieaüsierung kann am׳ besten begegnet werden zunächst durch eine scharfe Konzessianierung, die nur , ewährt wird, wenn ein Betrieb allen billigen Forderuneil gerecht wird, dann durch griuidsätzliche Gewährung eines halbliindlichen Kleinsiedlungshein» an alle Arbeiter ,-11 günstigen Bedingungen. Schon hierdurch wird eine > rwfmschte Dezentralisierung der Industrie gefördert, ,;r allem aber durch die Natur des Landes, die vor- .-nissichtlich eine auf der Landwirtschaft aufgebaute Verwertungs-Industrie an die erste Stelle rücken wird. Dese Verwertung wird vielfach genossenschaftlich eridgcn, so daß Industriedorf und Landsiedlung zusammenfallen. Der Weg vom Erzeuger zum Verbraucher muß möglichst abgekürzt werden, durch Ausschaltung des Zwischenlundeis. Doch sind diese Dinge zu verwickelt, um kurz abgetan zu werden. Eine große Rolle werden hier gewiß die Konsumgenossenschaften spielen. Ein großzügiger Ausbau der sozialen Fürsorge ist in einem jüdischen Gemeinwesen selbstverständlich. Die Besteuerung soll eine direkte sein, auf Vermögen und Einkommen, mit Freilassung der Schwächsten und starker Heranziehung von Kapital ־ Einkünften. Die Steuerquote sollte nach dem auf die Zahl der ernährten Familienmitglieder verteilten Einkommen berechnet werden. (Nadh demselben Prinzip sollten die Beamten- ״ehälter abgestuft werden.) Im Erbgange gebührt dem Staat, wo es sich um mobiles Kapital handelt, ein starker Zugriff. Zufallserben sind auszuschalten. An der Aufhäufung von Vermögen haben wir kein Interesse. Jeder soll arbeiten. Hier können nur einige Beispiele gegeben werden, au denen der Geist eines neuen jüdischen Gemeinwesens auf gezeigt werden soll. Unser kulturelles Programm gehört nicht hierher, aber es liegt in der gleichen Linie der Freiheit und Duldsamkeit. Wir erstrebe«: für die Tüchtigkeit ihren Lohn — keine Gleichmacherei; der persönlichen Tatkraft freie Bahn — aber in den Sdiranken des Gemeinwohls; jedem Bürger sein Recht — aber keinen Klassenkampf und keine Klassenherrschaft. Wir wollen keinen Kapitalismus, kei nen S o z i a 1 i s m 11 s u 11 d keinen anderen - ismus — sondern soziale Qerechtigkeit im Geiste des «11 jüd i s ch e 11 Proph 1 te n tu ms. Die Notlage der jüdischen Religionslehrer* schalt in Berlin Von Lehrer Moritz Weiß- Charlottenburg. Es muß endlich von der bitterernsten Notlage der jüdischen Religionslehrerschaft kl Berlin in aller Oeffentiidikeit gesprochen werden, da alle andern Mittel zu ihrer Behebung vergeblich versucht worden sind. Sie ist nicht durch den Krieg oder die Folgen der Revolution oder durch die ungeheure Teuerung entstanden, sondern — und das ist die bittere Anklage, die wir erheben müssen — sie bestand schon im tiefsten Frieden und beim besten Stande der Qemeindefinanzen und ist jetzt ins Unerträgliche gewachsen. Für Erteilung des jüdischen Religionsunterrichtes an den höheren Lehranstalten und Gemeinde-Religiortsschulen Groß-Berlins sind insgesamt etwa 150 Lehrkräfte tätig. Außer den an den beiden Vollschulen (Knaben- und Mädchenschule der Gemeinde) festangestellten zirka 30 Lehrkräften und 6 festangestellten Reli- »ionslehrern sind alle übrigen —■ also mehr als 100 — darauf angewiesen, gegeai Einzelstu 11 denhonorar diesen Unterricht zu erteilen. Der Religionslehrer, der bei der Gemeinde fest angestellt werden soll, muß 24 kVochenstunden an Gemeinde-Religionsschukn geben. Dies ist nur in den allerseltensten Fällen möglich, da der größte Teil der zur Verfügung stehenden Zeit durch Hin- und Herfahren zwischen den in den ver-!-diiedensten Stadtteilen und Vororten liegenden Schulen und häufige Kollision der Stunden verloren geht. Eine :.;anze große Beamtenkategorie wird zu ״Stundenjägem“ und zu schlimmsten Proletariern herabgewürdigt und bleibt in der erreichbaren Höhe ihres Einkotnmens - in günstigstem Falle nach zwei bis drei Jahrzehnten 3000—4000 Mark j ahresgehalt — weit hinter den! Einkornme 11 von Tagelöhnern und A rbe i t s 1 os en zurück. Die Repräsentantenversammlung■ vom 10. Januar hat nicht etwa aus freien Stücken, sondern auf Grund unzähliger schriftlicher und mündlicher Vorstellun-;;en und Eingaben einmalige Teuerungszulagen sowie laufende Kinderzulagein für die festangestell- Un Lehrkräfte (gemäß den Sätzen bei der Stadt) "1 ansehnlicher Höhe bewilligt, für die nicht festa 11 g e s t e 111 e’n Religionslehrkräfte dagegen nur eine I e 11 e r u 11 g s z u 1 a g e v o n 20 °/0 b i s i u m H ö c h s tbe trage von monatlich 30 M. (eine Bestimmung, durch die diese 20 ״/«;vielfach wieder bis unter 15 und 10 <״,׳ herabgedrückt werden) und eine Kriegs- /ulage von 10 M. pro Jahresstunde (gleich zirka 7״/') alles mit rückwirkender Kraft vom L Juli 1017. Kriegsteilnehmer, deren Familien wäh- 1eud des Krieges gedarbt und gehungert haben, erhielten bis auf den Brocken der 70ס auch von dieser letzten rückwirkende n Vergünstigung nichts. Von der einmaligen Teuerungszulage blieben die ״ichtfestangestellten Relig io «sichrer, die es am nötigsten hatten, wieder einmal aus geschlossen. 111!111111(111!111n111H11u11111111uu1111u1111!m!111111u111u1u1111111m1111111m1m111!1111m111u11111!111111!1111111111111111111 VERSAMMLUNGS-KALENDER der Berliner Zionistischen Vereinigung Bare: Berlin C» Burgstr. 30. Telefon! Norden 9023-5038 / Sonntag nur Norden 9033. Betudittell lSglldi autser Sonnabend• von 10—12 Uhr. Wir bitten die Versammlungiankflndlgungen der Berliner Zionistischen Vereinigung an den Slulen und In der Indischen Rundschau tu beachten. Sonnabend, 3. Mal: HapoEI'Hazalr Volkshelm, Dragoners(!-. 22. Beginn pOnktlld! 8 Uhr Versammlung nar für Chawerim Fortsetzung der Debatte über ״Unser Programm“ mll einer Einleitung von Herrn J. Reichert. Sonntag, 4. Mal: Hechalur-Gruppc ln den Räumen des .Blau-WelS", Stadthelm, Klopstorkstr. 6. Beginn 7 Uhr. ״Sozialistische und kommunistische Siedlungen in Amerika" Referent! Herr Dr. Mat Straub. Ggsie willkommen. Eintritt tu Gunsten des Hechaluifonds M. 040, Hebräischer Beih Waad Restaurant .Zum Heidelberger", Friedrichs«. 143-149 (Eingang Dorotheen- •trabe), Saat 3. Beginn 4 Uhr Tagesordnung: 1. Die hebräische Arbeit ln Crob-Rubland wjhrend des Krieges Referent! Herr Fink. 2. Fortsetzung der Debatte der Generalversammlung. 3. Wahlen, SSmlllche Mitglieder und Interessenten für das Hebräische sind hierdurch höfllchst eingeladen. Montag, S, Mal: Öffentliche Versammlung Bdrgersgle, Neukölln, Bergslr. 147. Beginn 7J4 Uhr ״Die Neukolonisatioo Palästinas" Rererent! Herr Davis Trletsch. iHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimniiiiiiiiiminiiiiiiiiiimiiiimiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiinminniiiuimiiiim Als Ergebnis erneuter stürmischer Protestversanmu lungen, Eingaben und persönlicher Vorstellungen sind die im jetzten Gemeindeblatt (Nr. 4) ««gezeigten ״großen“ Beihilfen und Zulagen für die Religionslehrer anzusefien. In rührender Besorgnis heißt es oft und schön in dem Bericht, daß sie einstimmig angenommen worden sind. Sie können die Notlage des jüdischen Religionslehrers nicht beheben. Die Differenz zwischen dem Höchstgelialt von 2200 M. der Festangestellten und der Nichtfestangestellten bei der gleichen Wochenstundenzahl bleibt bestehen. Ja sie erhöht sich bereits wieder durch die den Festangestellten in der gleichen Repräsentantensitzung vom 30. März bewilligte pensionsfähige Gehaltszulage um jährlich 1200 M., und dann: Wo bekommt der Religionslehrer (der — ich führe einen positiven Fall an — 14 Gemeindereligiojisstund.en, ferner 6 Religionsstunden in Berlin und 9 in Cliarlottenburg unterrichtet) den andern Teil, der ihm als Angestellten nach Recht und Billigkeit zustehenden einmaligen Teuerungszulage her? Die Kommunen lehnen es ab, ihm diese zu geben, weil er die hierfür nötige Stundenzahl an ihren Schulen nicht hat. Da er mit mehr als 12 Wochen stunden als hauptamtlich bei der Gemeinde angestellt zu gelten hat, und da er allen Religionsunterricht doch im Dienste der Jüdischen Gcmeinde gibt, so ist es Pflicht der Gemeinde, ihm nicht die halbe, sondern die ganze einmalige Kriegsteuerungszulage (nach den Sätzen der Festangestellten) zu geben. Die Regisseure und Begründer der Vorlage berufen sich auf die angeblich gleichartigen Verhältnisse bei den städtisdien Hilfslehrern und wollen sich nicht darüber belehren lassen, daß große Unterschiede bestehen. Die Hilfslehrer dort haben nach zwei- bis dreijähriger Hilfslehrertätigkeit die sichere Aussicht auf feste An- Stellung, in der Gemeinde sind neben sechs Festangestellten über 100 Stundenlöhner tätig, die — meist Familienväter — ein, zwei und sogar drei Jahrzehntelang schon Religionsunterricht geben, ohne (bis auf einige wenige Rabbinatskandidaten) Aussicht und Möglichkeit zu haben, fest angestellt zu werden und dadurch ihre Lage gebessert zu sehen. Ist ein solcher, wahrhaft elender Zustand der jüdisehen Religionslehrer iin Sinne der Mitglieder der Groß- Berliner Jüdischen Gemeinde? Können sie es wollen, daß ein ganzer gebildeter Stand, dem sie ihre Kinder zur religiös-sittlichen Erziehung anvertrauen, durch andauernde Herabdrüdamg seines wirtschaftlichen und sozialen Niveaus in die größte Notlage versetzt wird? Weil die berufenen Vertreter der Gcmeinde völlig versagen;und uns unser Recht auf Gleichstellung mit den andern Gl iedern unseres Standes beharrlich verweigern, deshalb wenden wir *uns an die jüdische Oeffentlichkeit. Wenn einer der maßgebenden Herren mir jüngst in einer Unterredung diese Notlage mit dem allgemeinen Religionslehrerelend in 'den deutschen kleinen Gemeinden zu entschuldigen versuchte, so muß doch gesagt werden, daß wir der Meinung sind, daß die Berliner Jüdische Gemeinde ein Vorbild sein, aber nicht versuchen sollte, sich mit den Verhältnissen in irgendeiner Winkelgemeinde in Posen oder Hinterpommern zu entschuldigen. Die Notlage der Berliner Religionslehrer ist nidit durch kleine Mittelchen und Pflästerchen zu beheben. Nur eine gründliche Abkehr von dem bisherigen System der Willkür und des ״Wohlwollens“ kann helfen. Das System der ausschließlichen oder überwiegenden Hilfs kräfte im Religionsschuldienst muß aufhören und an ihre Stelle müssen festangestellte, vollberechtigte und vollbezahlte Religionslehrkräfte treten. Dieses Problem ist nur lösbar, wenn — einer alten Forderung der jüdi sehen Lehrerschaft entsprechend — die Tätigkeit des Religionslehrers an städtischen Lehranstalten für die zur Anstellung bei der Gemeinde erforderliche Mindest zahl von 24 Wochenstunden voll angereehnet wird, Besoldung durch die Gemeinde erfolgt und die Honorar sätze der Kommunen an die G-emcindekassc abgefiilnl werden. Nur eine solche -- baldige! —- Lösung entspricht der Größe der Notlage. Sie ist aber auch die einzige Lösung im Hinblick auf die zu erwartende Trennung von Staat und Kirche, soll nicht das Reli gionslehrerelend in Berlin noch Unabsehbar vergrößert werden. Der schmachvolle Zustand, daß die Gemeinde durch Nichtanstellung der Religionslehrer Ersparnisse macht, muß aufhören. Den jüdischen Religionskhrern in Berlin muß ihr Volles Recht werden. * Berlin. Am Donnerstag, den 17. April, versaut melten sich die Beamten und Angestellten der Jüdi sehen Gemeinde zu Berlin, um über die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft der Beamten und Angestellten der Jüdischen Gemeinde zu beraten. Die Versammlung, die von etwa 600 Personen besucht war, nahm die von den Kollegen Danie Isoltn, Rockmacher, Julius L e w i n lind Max L i ch t e n s fei 11 erstatteten Referate, in denen übereinstimmend ausgefüjhrt wurde, daß diese Gründung eine imbedingte Notwendigkeit sei, daß sie den Zusammenschluß aller bei der Gemeinde Beschäf tigten zum Ziele habe, und daß die neue Arbeitsgemeinschaff sich eng an die gewerkschaftlichen Verbände am lehnen solle, mit großem Beifall auf. Die neue Arbeits gemeinscliaft, die durch einstimmigen Beschluß der Ver Sammlung begründet wurde, soll vor allen Dingen für eine Besserung der wirtschaftlichen Lage der Angestellten eintreten and ferner die Solidarität unter den Angestellten fördern. Es wird ein Organ ins Leben gerufen, das hauptsächlich dem letzteren Zwecke dienen soll. Zion Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft wurde Her! Wittenberg einstimmig gewählt. Aus aller Welt Die Lissaboner Juden an die Friedenskonferenz. Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde von Lissabon fordern, wie das ״Jüdische Korrespondenzbüno Zürich“ meldet, von der Friedenskonferenz die Anerkennung der historischen Rechte des jüdischen Volkes auf Pa- Institut und die Schaffung administrativer Bedingungen in Palästina der Art, daß sie die Entwickelung eines jiidischen Staates unter dem Schutze Englands oder der Gesellschaft der Nationen begünstigen. ־ Die Smyrnaer Juden für ein Jüdisches Palästina Wie das offizielle Organ der französischen Zi0 nisten ״Le peuple juif“ 'meldet, empfing Nahum So ko low folgendes Telegramm aus Smyrna: Die ״Friedensliga“ die ״Societe de la solidarite juive“ und die ״Agoudath Misgaw Israel“ erklären ihre uneinge schränkte Zustimmung zum Ihrem Standpunkt in der Palästinafrage, protestieren energisch gegen jede Be- Schränkung Ihres Programmes und setzen ihre Hoffnung auf eine billige Lösung durdh die Gerechtigkeit der großen Mächte. Dem ״Jüdischen Korrespondenzbüro Zürich“ wird aus Bukarest gemeldet, daß sielt dort eine etwa t aus endk ö p f ige Ortsgruppe der Poale Zion gebildet hat. Berufsfragen Ke vom ״Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina“ angekündigten Führungen durch soziale Einrichtungen, nehmen iin Mai ihren Anfang. Zur Einführung wird am Donnerstag, den 8. Mai nachmittags 5 Uhr Frau W ronski in der Zentrale für P r i v a t e Fürsorge, F1 o 11 w e 11 s t r. 4, Z i m in e r 5 einen einleitenden Vor trag halten, woran sich eine Besichtigung der Einrichhingen der Zentrale für private Fürsorge enschließt, Nachrichten Hebräische Sprachschule. Die neuen Anfänger kurse beginnen am Montag, den 5. Mai, In der Heiligegeiststr. 52: Montag bis Donnerstag von 5—6V4 Uhr bei Dr. Max Strauß; im Zionistischen Zentralbüro Sächsische Str. S: Montag bis Freitag, nachm, von 6V2—71/2 Uhr bei Dr. Smoira; ein neuer Anfängerkursus in der Lessingstraße findet nicht statt. Aenderungen des Stundenplans auf Wunsch der Teilnehmer Vorbehalten. Ncuanmeldungen in der ersten Stunde oder schriftlich an Dr. Smoira, Berlin W. 15, W ii r 11 e in b e r g i s c 11 e S t r. 25/26. Berlin. Der jüdische Kulturverein ״Borodhow“ veranstaltet Sonntag, den 4. Mai, 7 Uhr abends im Logenhaus, Linienstr. 131 (Oranienburgertor) einen musikaliseh-dramatisehen Künstlerabend unter Mitwirkung der Geschwister Kramer, Herrn Hartenburg und anderer. Eintrittskarten sind zu haben im ,,Jüdischen Verlag, im eigenen Lakai Linienstr. 159III, abends von 8 Uhr ab, lind an der Abendkasse. Berlin. Der Kursus von Dr. Fritz Löwe ns fein über ״Einführung in das Nationaljudentum“ findetn icht mehr statt. Wochenkalender. Sonnabend, 3 Mai, 3• Ijar 5679, K’doschim, Nacht 8,22. Schluß des redaktionellen Teils.