Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 29 (25.4.1919)
- Date
- 1919-04-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Säte 224__ hei vielen politischen Unternehmungen eine ■Rolle gespielt hat. Er ist einer der 'bedeutendsten Advokaten, und besonders ein Sachverständiger in dem ״constilutional law“ (dem Staatsrecht der Republik). Er ist der anerkannte ״leader“ des amerikanischen Judentums, bei der Konferenz hier richtet er sein Augenmerk auf eine Zusarnmenarbrit aller jüdischen Organisationen. Er ist ein glänzender Redner von außerordentlicher Uebcrzcugungskraft, auch wenn er in 'beschränktem Kreise spricht. Colonel Harry C u 11 e r , das dritte Mitglied der De'.egation, ist Soldat. Er ist Leiter des ״jewish welfare board“, das ist ein Fonds für die eingerückten Juden in Amerika. Mr. Joseph Baron ließ ist einer der populärsten Männer 'bei den jüdischen 'Massen, Er zieht es vor, jkiisch zu sprechen, weil er beim Jidischsprechen seinen ganzen Humor der hebräischen Tradition entfalten kann. Er spricht auch perfekt hebräisch. Der Delegation gehören ferner an, der Rabbiner L. B. Lewcnthal ,aus Philadelphia, Dr. Nahum Syrkin, der berühmte sozialistisch-jüdische Führer und Leopold Be n e d i c t, der unter dem Namen M. W i n c 11 e w s k y in der jidischen Literatur als Dichter sehr bekannt ist, und dessen Lieder im Volke sehr verbreitet sind. Der Sekretär der amerikanischen Delegation ist B. G. Richards, ein junger zionistischer Journalist, der einen Band Essays geschrieben hat und dessen Artikel häufig im ,״Globe“ und in der ״Tribüne‘' in New York veröffentlicht werden. Das ״Comitöe pour ]es droits des Jnifs“ verhandelt mit den großen westeuropäischen jüdischen Organisationen zwecks eines gemeinsamen Vorgehens und ar-!reitet ein Memorandum über die nationalen Forderungen ׳!,er Juden (Schutz der Minoritäten) aus, weiches der Friedenskonferenz vorgelegt werden soll. Eine historische Sitzung Jüdische Vertreter aus allen Ländern in Paris. Dem ״Prager Jüdischen Pressebüro“ wird aus Paris geschrieben: Im Israelitischen Konsistorium in Paris, in der rue de la Victoire 44, hängt das Bild jenes Synhedrions, welches 1807 ausgesprochen hat, daß die Juden keine Nation, sondern eine Rdigi-ons- Gemeinschaft sind, ln diesem Saale, angesichts dieses Bildes, versammelten sieh am 5. und 6. April jüdische Vertreter aus allen Ländern, um das Verdammungsurteil über die unwahre Deklaration des Synhedrions auszusprechen. Es war eine historische Sitzung: Auf der einen Seite waren die gewählten Vertreter des jüdischen Volkes da, die Delegierten der jüdischer. Nationalkoupresse aus den Staaten des alten Oesterreich-Ungarn, aus Rußland, aus Rumänien, die Delegation des großen amerikanisch-jüdischen Kongresses, die Delegierten des jüdischem Gemeindebundes Italiens und des Ordens finei-Brith — sie alle traten dafür ein, daß den Juden nationale Rechte gegeben werden, wo sie es verlangen; aber auf der anderen Seite waren auch die Vertreter der Alliance Israclite Universelle und des englischen Joint Committee da. ln der Tat, ein seltener Anblick: Sokolow neben Seyes und Lucian Wolf, Ussischkin mit Claude Montefiore, mit Mr. Samuel, Mr. Präge, Cyrus Adler, Salomon Rein ach, Bigart, Graßrabbiner Lewry zu sehen. Ein kleines, aber rühriges Komitee in Paris ansässiger russischer Juden war auch vertreten, — Haffkine, Tselicniow, Baron Ginzburg — das um die Einigung große Verdienste hat. Von der Sitzung sei nur berichtet: Es war ein großer Fortschritt, daß Sir Samuel für das Joint Committee erklärte, er verstehe zwar nicht, warum nationale Rechte verlangt werden, aber wenn es die Welfkrieg and deutsches Judentum*) Von Conrad Kaiser. Meist weiß man schon Bescheid, wenn man nur die Titel der kläglichen ״Verteidigunga“-Bücher und Broschüren sieht, die uns die deutsch-jüdische Kriegsliteratur beschert. Und kann cs getrost halten, wie jener sympathische Berliner Premierentiger, der bereits beim A'ufgehen des Vorhangs allemal ausruft: ״Schon faul!■'‘ -- Um so erfreulicher, wenn einmal Besseres berichtet werden darf. Wir glauben gern, daß Gofds'chmidts ״Jude unterm Schwert“ die Zensur des allen Regimes nicht passieren durfte. Diese sieben Geschichten behandeln sämtlich — init scheinbarer Ausnahme der eigenartigen mittelalterlichen Novelle aus dem Regensburger Ghetto, die sich aber organisch dem Gänzen einfügt, — jüdische Menschen und Erlebnisse des Weltkrieges. Der Verfasser, der wohl aus Berlin W. stammt, da, wo es am W.-esten ist und dem von Hause aus sicherlich fast jede Beziehung zu jüdischen Dingen fehlt, ist gleichwohl ein guter und liebevoller, beinahe zärtlicher Schiiderer jüdischer Art und Unart. Wie gut gesehen ist gleich in der ersten Geschichte ״Das Gesetz“ nicht nur der jüdische Angeklagte, sondern mehr noch der jüdische Kriegsgerichtsrat. TJebrigens einer vom besten. Typus. Die ganzen getauften und ungetauften jüdischen Rechtsanwalts-Kriegsgerichtsräte wären fast ein besonderes Kapitelcften wert, wenn es einmal eine Gesamtdarstellung der großen Maskerade geben sollte!) Wie wahrheitsgetreu ist der Seelenkampf vviedl'ggegeben, der sich in dem jüdischen Unteroffizier abspielt, bevor er sich entschließt, den uubotmäßigen Untergebenen zur Anzeige und damit ins Unglück zu bringen! (״Götz von Berüchiiigen“.) Am besten gelungen ist die ״ßilan z“. Da wird uns - *) Victor Goldschmidt, Der Jude unterm Schwer t. Verlag Dr. Basch & Co., G. m. b. H., Berlin- Wilmersdorf, 1918. — Ingenieur Robert Stricker, Die wirksame Abwehr des A n t i s e m i t i s 111 u s. Wien 4919. Verlag der ״jüdischen Zeitung“. -- Dr. Felix A. Tbeilhaber, Jüdische Flieger im Kriege, ein Blatt der Erinnerung. Berlin 1919. Verlag von Louis Lamm.! JUEPISCHE RUNDSCHAU jüdischen Nationalräte tun, dann wolle das Joint Committee dafür eintreten und firnen helfen. So scheint die Einigung des gesamten Judentums auf dem Marsche zu sein,‘ wenn auch in der Sitzung selbst die Gegensätze oft!noch hart aufei.11anderplatz.ten. Ussischkin erklärte in einer stolzen hebräischen Rede — die Ver- Sammlung wurde französisch, englisch und hebräisch geführt — er verlange von den Westjuden keine Hilfe, cfie russischen Juden seien heute die freiesten Menschen, er ,wolle vielmehr den Westjuden die Befreiung von ihrer inneren Knechtschaft hringen. Diese Versammlung sei nichts anderes als ein Vorspiel, eine Miniatur des großen jüdischen Weltkongresses, der kommen muß. Nicht minder hart setzte der Paaie-Zionist Syrkin den Vertretern der Gegenseite zu: Wer dafür eintritt, daß die Juden ihre Nationalität zugunsten der Herrsehenden aufgebeii, der kämpfe für ein reaktionäres Prinzip. Das Synhedriou von 1807 hatte das Glück, daß es damals keine organisierte jüdische öffentliche Meinung gab. Nur so konnte es geschehen, daß sein Beschluß ■unwidersprochen blieb. Heute aber existiert die organisierte jüdische öffentliche Meinung der Welt und dir ,müssen sich die jüdischen, Organisationen beugen. Tiefen Eindruck machte die Rede des Vorsitzenden der amerikanischen Delegation, Mr. Mack, der den Westjaden sagt, sie hätten kein Recht, den jüdischen Massen .ihren Willen aufzudrängen und Vormunde zu sein... So wurden Alliance und Joint Committee ganz in die Defensive gedrängt. Es steht zu hoffen, daß die Sitzung, in der wohl zum ersten Male die gewählten Vertreter des jüdischen Volkes zu den jüdischen Notaöeln sprachen, den Weg zu einer gemeinsamen Arbeit aller jüdischen Korporationen zur Erlangung nationaler Rechte für die jüdischen Massen im Gallith Freigemacht hat. Die!Verhandlungen werden im kleinen Kreise fortgeführt.“ Die Entscheidung über Palästina Wie der Pariser Korrespondent der ״Times“ meldet, hat die Friedenskonferenz den Plan, eine Kommission zwecks Fest- Stellung der Grenzen der verschiede- 11 e n Mandatargebiete der Türkei zu entsenden, a u f g e gebe n. Statt dessen stellt ein neuer Meinungsaustausch zwischen England, Frankreich und dem Emir F a i - sul bevor. Wahrscheinlich werden, wie der Korrespondent der ״Times“ betont, auch die Zionisten noch einmal Gelegenheit haben, vor der Konferenz zu erscheinen. Diese Meldung steht im Einklang mit der Tendenz der Friedenskonferenz, jetzt möglichst schnell alle Fragen zum Abschluß zu bringen. Es ist also!mit Sicherheit ein endgültiger Beschluß über das Schicksal Palästinas in kürzester Zeit zu erwarten. Weitere Beschlösse der Londoner zionistischen Konferenz L>a$ ״Kopenhagener Zionistische Büro“ veröffentlicht noch die folgenden auf der Zionistischen Tagung in London gefaßten Beschlüsse: Erzieh u n g s w e s e n. 1. Die Zionistische Konferenz ersucht die Zionistischc Exekutive, dafür zu sorgen, daß alle Erziehungsbeinahe ,kompromittierend echt! — der typische, müde blasierte, von Frauenhuld bis zum Ekel verwöhnte, an nichts mehr rechte Freude findende Großstadtjude gezeigt, der •selbst in Erwartung des Todes die Aesthetenpose nicht ganz abzutun vermag. Und der doch letzten Grundes —- im menschlichen und jüdischen Sinne — auch für uns nicht zu den Verworfenen zählt. — Ich glaube, niemand, der zu Goldschnridts Buch greift, wird es bedauern. Das ist wirklich, aber nicht etwa im sensationellen Sinne, ״mal was anderes“! Es wäre für uns nicht ohne Interesse, zu erfahren, ob der Autor derselbe ist, 4er seinerzeit, vor mehr a|s einem Jahrzehnt, anläßlich des Doppelselbstinordes eines jüdischen Fabrikbesitzers und einer gleichfalls jüdischen verheirateten Frau die Schrift ״Der Fall J. Ein Malinwort an Berlin W. von einem M o ra li s t e n“ veröffentlicht Ctat. Sie enthielt, offenbar ohne jede Fühlung mit positiven jüdischen Bestrebungen geschrieben, aber von einer schmerzlichen Liebe zum Judentum getragen,!die beste Darstellung des sittlichen Verfalls von Berlin W. und charakterisierte die jüdischen Männer, Frauen und Mädchen dieser Kreise derart treffend, daß wir dieser Charakteristik aus unserer gesamten deutschen zionistischen Literatur — außer ettva gewissen Stellen in Lichtheims ״Programm des Zionismus■"‘ — ‘heute noch kaum etw'as' Gleichwertiges an die Seite stellen, können. Nicht künstlerische Darstellung jüdischen Kriegsleides, sondern nackte, brutale Wirklichkeit, zum politischer! Handeln anspornend, gibt uns Stricker. Und wie stets, wenn Stricker uns etwas zu sagen hat, muß man auch diesmal wieder seine helle Freude haben an den herben, von heiligem Ingrimm durchglühten Worten dieses Mannes. Er bläst nicht fein rieselnden Streusand, wo es sich um Judas’ Leben find Ehre handelt! Er wirft mit wild gehacktem Granit, daß all den zahmen Auch-juden der Angstschweiß ausbricht und die Hosen hörbar um die Hejdcnhcrzcn schlottern! Mit Waren, harten Worten schildert er, wie der Judenhaß zu Beginn des Krieges scheinbar darniederlag, wie er aber dann allen liberalen Theorien zum Trotz wiederkam und wiederkommen mußte. Und dablieb, auch als die schwarze ’Pogromfahne der Völker rot geworden war. — Wie sollen wir uns wehren? HofmvoTI geißelt Stricker die liebe, ererbte Methode, alfes Gute. Nr. 29 Nr. % Institute in Palästina in Zukunft der Aufsicht der Z!c nistischen Organisation unterstellt werden. 2. Die Zionistische Konferenz ersucht die Zio nistische Exekutive, Vorsorge zu treffen, daß alle Scharia in Palästina, ohne Unterschied der Partei, der sie hören, Hebräisch als Hauptsprache einführen, als v« läufige Grundbedingung iiir die Vereinheitlichung de 2*״n! Erziehungs-Systems. ^,tkdeei 3. Die Zionistische Konferenz betont die Notwendig keit, daß die Kinder in der Diaspora hebräischem IJjp terricht und Kenntnisse über Palästina erhalten, dnrei die Gründling von Instituten und Kursen in allen Zn treu, i!1 denen sich Gruppen zur Auswanderung anc! n zk-mli Palästina vorbereiten. v0!!feren2 4. Die Zionistische Konferenz ersucht die Zjof'*;!sc"e nistische Exekutive, dafür Sorge zu tragen, daß besä! dere Vertreter in den Emigrations-Zentren ernannt werden, die den Emigranten Unterricht und die notwendig * nfefehen .teatzge! foihängl» ne nat! .eine An!!cs gan. lUf-TM ic, wie annten Kr Chris Unterweisung für ihr künftiges Leben in Palästina eus grau le Verh: merra! Hoffnung Erfüll! Me Mt war ( er zioni! rvorztii *gkeit Minerrai 3er Zioni ne nati geben. Sie regt an, daß palästinensische Lehrer nach diesen Emigrations-Zentren und Lehrer aus diesen Z« tren nach Palästina gesandt werden. 5. Die Zionistische Konferenz ersucht die Z» nistische Exekutive, in angemessener Weise für die palästinensischen Lehrer und ihre Familien zu sorge! und Vorkehrungen zu treffen, daß sie in entsprechender Weise mit Büchern und anderen Lehrmitteln versorgt f-örderun; werden Die Diskussion über diese Punkte wurde zum größten Teil in hebräischer Sprache geführt. Bei den Beschlüssen über das Budget wurde ausdrücklich ein Zusatzbetrag von 6000 £ für die palästinensischen Lehrer be willigt. Bezüglich der nationalen Kolon isat 10 wurde auf Antrag des Herrn Julius Simon, der 011 Namen des Aktions-Komitees sprach, folgendes ö schlossen: 1. Es soll ein jüdischer Landfonds für Kokm sation geschaffen werden und übernehmen: a) Land, reien, die sich nicht in Privatbesitz befinden. Diese Ländereien sollen zur Verfügung des Fonds gestellt werden, zum Zweck jüdisch-nationaler Kolonisation b) 1Ländereien, die großen Betrieben gehören, soweit sie ein bestimmtes Maximal-Areal überschreiten, gegen Entschädigung des Besitzers zu den vor dem Kriegt gültigen Raten (vor dem 1. August 1914), sobald d: wrgerrec »rworben ies Mein r.:h die U O rofler 'ügen, de ä'/'ens, 1 hü erke Unt! :er Arbt nd des Der «r ״S e ]entliehe! eheinen jenen U.!uig 1״e1 :hob, w Volt D »einer R Vertreter des jüdisch-nationalen Landfonds es fordern ®1!Kl ** Die notwendigen gesetzlichen Schritte müssen für diese Zweck eingeleitet werden. Die Pächter dieser Lände reien sollen entschädigt werden, indem sic ein b. stimmtes Minimal-Areal des Besitztums erhalten. Da Land, das dem Jüdischen Landfonds für Kokmisatio gehört, kann nicht in privaten Besitz übergehen. 2. Oeffentliche Arbeiten werden dem■ Jüdisch Rat zur Ausführung übergeben, nicht nur in Fäljj. wo dies der billigste Weg ist, sondern auf Grünt eines allgemeinen Prioritätsrechtes. Der Jüdische Ra' muß das Recht haben, in gewissen Fällen einer dritter Partei die Konzession zu übertragen. ebracht. :inan s<;rcirwng Tmkrwi :e Konf d i s c •um inte ih »ri ch alästina iisto riscl i'c'se e: 'weh e lei eher icrung, digiäsei ״ P* Italienische Stimmen zur politischen Lage Die italienische Presse stand seit jeher dem Zionismus mit großen Smpathien gegenüber. Italien hat ein naübliches Interesse daran, daß an der Ostküste des Mittelländischen Meeres blühende •unabhängige Staaten Brave und Edle, was Juden im Kriege getan habe fein säuberlich aufztfzeicnnen, für jeden jüdischen Gaiaie oder Feigling, wenn man ihn nicht abschütteln kamt, zwanzig arische ׳lierzuzälilen und so statistisch den giftgeschwollenen Drachen zu töten. Diese Methode ist aber nicht nur töricht und vergeblich, sondern auch schlecht und entehrend. Denn sie heißt indirekt die antisemitische Methode gut, die gerade das jüdische Volk als einziges der Welt nach dem Maßstab seiner schlechtesten Elemente beurteilen will; sie erniedrig! so die Juden selbst. ״Wir sollen beständig die eigenen Lumpen verkleinern und rein waschen und die gtsellsdhaftlicheu Senkgroben der anderen Völker 'durchschnüffeln, ob da nicht mehr ־und noch schmutzigere Zudithauspflanzen zu finden sind als bei uns. Von dem Ertrag dieser appetitlichen Ernte soll unser Volk sein moralisches Dasein fristen. Wahrlich, ein schöm-8 Leben, wert, gelebt zu werden! Nein! Wir haben dasselbe unverbrüchliche Recht auf Lumpen, wie ade anderen, im Kriege wie im Frieden. Wir alle können und müssen doch nicht mit goldenen Tapferkeitmedailleti und abgesdhosseneu Beinen herumlaufen oder unterm kühlen Rasen den Heldenschlaf schlafen, alk-s wegen der Judenstatistik! Es gibt nur eine Abwehr, die zugleich würdig und wirksam ist: Die Juden, ־:״ Juden angegriffen, müssen sidi als jüdisches Volk wehren, als Volk zu den Völkern, sei es dura! Vertretung ki Völkerbunde oder im Völkergericht od 1 auf andere Art, ihre Stimme erheben! Es ist zu hoffen, daß die kleine, hinreißend u:!d ungemein überzeugend abgefaßte Schrift weiteste Verbreitung findet. Gleichgültigkeit wäre hier ein Unrecht gegen uns seihst! — Auch Stricker ist keineswegs dagegen, daß v,n Buch führen sollen über jüdische Leistungen und Nicklcistungcn auf allen Gebieten. ״Wir sind verpflichtet und gewillt, das (sittliche und geistige Niveau unseres Volk■,•' zu heben, ׳,uns scfi'webeu dabei aber nicht nur drei öder vier Prozent der vergleichenden Verbrecherstatistik vor. Wir tun es zum Heil unseres Volkes und im Dienste der Menschheit, nicht unter der Fuchtel der Antisemiten. Wenn wir auch die Leistungen der Juden im Kriege erfassen und aufzeichnen, so tun wir es, um unser Wissen zu bereichern, nicht um vor Fremdin zu prahlen oder zu winse’n.“ äcrui« 1 ist: Die und der breiteste und Un.t< es den i ische l . Um•!•!:״״ aiktm -- keit zu mindert hi’nteni ,wringe meisten n ,!eher :estvest( uns wei P a p p c :etünant Es veaiger Männer gewesen Ticjenigi naien K hinuirz» um zu also oh!?׳den pl keitsgefi •>!i eigen elkin v» .1 u d e n Sinne t < in and v.'.äre n Bücher! To« ׳st ein 'י'-•'•׳: ai