Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 27 (11.4.1919)
- Date
- 1919-04-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 27 27 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 205 Ische■ : SP־'• kein* Koni- (Ben SA e r - 1 Jfi• zwei 1 der i riet ft 1«1d 3» der kürz- >r der intetca voo Areal rr und äiirunneuer ir Eienidit leppen 11, wie KFar durch lie nur ca b<.׳ da sie :r und J geför sic r dem befricge zu 1 di rin .b Lässig cu eritöriich let der ä t a c h b tat- Sogar :raefezu angesn auswo sie einigen d des se. zuiwferig• uig die beein* aufter- : diese Kranke »aiter als ein iiüsaen, ihnen 1 darbeit yj wereignen sjssssa A. M f ae I i ruber > u a. ו Same über rschers. c h a f t nnädist rite inen, «geben srach schichte i* der ob rw lieo ein Wörter e! 1! n. Jahre die obaas«! » Jetzt «0 des idt der :n Jahr unterr. Zu-;tualität es Auf* inesten en be ng der )״Tamm ant ist, Mittel* Sai» .5679 י sich besonders tflr sie. Bienen-, Hühnerzucht, Ziegenbalttttng ttsw. müssen durch, die Hilfe der Institute gefördert werden, die sic׳h mit der Förderung der ׳indischen Kolonisation des Landes zu befassen haben «erden. Unterdessen müssen unverzüglich Maßnahmen getroffen werden, um zu verhindern, daß die Tuberkuksse und ernstere Formen der Malaria sich unter den Yemeniten ausbreiten. Die Zionistische Kommission hat kürzlidi Schritte unternommen, um die Yemeniten aus ihrer traurigen Lage zu retten. Die Häuser, welche dringend repariert werden müssen, werden jetzt mit Dielen versehen. Einigen Familien wurde die Möglichkeit gegeben, aus uen furchtbar überfüllten Baracken in Häuser über-;u-'.cdein, die zeitweilig für sie gemietet wurden. Um den siechen und schwächlichen Yemeniten Milch zu «erschaffen, werden Ziegen in solche Siedlungen verteilt (Chederah und Sichren Jacob), wo Ziegenhaltftng möglich ist, ebne die Pflanzungen in den Kolonien zu beschädigen. Später, wenn einige Land flä dien dafür zur Verfügung stehen werden, werden 3ud1 Kühe zu bestimmten Bedingungen verteilt werden. Um die Ziegenhaltung• zu fördern, gnit der sich die Yemeniten während des Krieges mit Erfolg beschäftigt haben, sind ihnen auch einige Anleihen durch die Ziou.stische Kommission gewährt worden Oese Maßnahmen zur Aufbesserung der gegen- «artigen schlechten Lage der Yemeniten sind nur als Vorbereitung für bestimmte Maßnahmen anzusehen, die 111 Angriff genommen werden müssen, sobald die Periode der wirklichen Wiederaufbau-Arbeit auf dem Gebiete der Kolonisation für Palästina gekommen sein wird. Möglichkeiten landwirtschaftlicher Betätigung * der Frauen in Palästina Von Elfriede Bainbus, Dem ״Jüdischen Willen“, dem Organ des K. J. V., entnehmen wir den nachfolgenden Interessanten Aufsatz. (Die Red.) Aus den Reihen der nationalgesinnten Frauen strömt eine Fülle arbeits williger und aufopferungsfähiger junger Kräfte der neuen Hecha!uz-Bewegung in Deutschland zu. Es bedarf gewiß nur einer Anregung, bereiten Herzen und Händen die rechten Bahnen zu weisen, «nd die Frauen in die Stelle einzuordnen, die ihrer weiblichen Eigenart neben der entsprechenden gründlichen Fachausbildung den weitgrößten Spielraum sichert und somit Gewähr bietet für die magliebste Förderung des Wiederaufbaus unseres Landes. Welches sind di« Möglichkeiten landwirtsrfraft icher Betätigung der Frauen in Palästina? Im vornherein möchte idi im Gegensatz zu der in Laienkreisen üblichen Ansicht folgendes betonen: Für Frauen können stets nur diejenigen Betriebe der Landwirtschaft in Betracht kommen, die man in Deutschland als Nebenbetriebe auffaßt. Das sind Oe mü se- und Obstbau,Gartenarbeit, Tierzucht und ländlicher Haushalt Die eigentliche Landwirtschaft, die Feldarbeit, der Körnerbau ist nicht unser Gebiet. Wir bedürfen in Palästina nicht eines Mann-Ersatzes, sondern einer Ergänzung der männlichen Arbeitsleistung. Deshalb stelle ich auch die Kolonistenfrau und deren Ausbildung in den Vordergrund. Mädchen, die sich einmal in Palästina — verheiratet oder selbständig — niederlassen wollen, müssen vor allem verstehen, einen kleinen bäuerlichen Betrieb zu führen schule entsprechen, er für Palästina ei!11 Lehrerseminar sich denkt, welches einer höheren Schule entsprechen soll — die Verhältnisse and eiben so, daß der Lehrer noch fftr lange Zeit vieles selbst net« schaffen müssen wird. — Dr. J. Marse hak: ״Die Reform der orthodoxen Unterriditsanstaltem‘‘ behandelt eine sehr aktuelle Frage, die eben in Palästina jetzt brennend ist. Es haudelt sich um das Glieder, dessen Reform er von einem gesetzestreuen Standpunkte aius behandelt. Er stellt eigentlich nur zwei Forderungen: Hebräische Unterrichtssprache und hygienische Einrichtung der Schulz!mmer. Augenscheinlich verlangt die z i o n 1 s 11 - sehe Schulbehörde auch nicht mehr. Dieser Artikel, der das Chederproblem in sehr umsichtiger Weise behandelt, trägt viel zu seiner Klärung bei. Angesichts der praktischen Fragen in Palästina erscheint eine gründliche Behandlung der Chederfrage, des eigenartigen Lehrsystems und der darin liegenden Möglichkeiten höchst dringend. Verwunderlich ist, daß Dr. Marschak bereit ist, auf die sefardische Einheksaussprache zu verzichten. In die Forderung der hebräischen Unterrichtssprache muß die Forderung nach einer einheitlichen Aussprache eingeschlossen werden. Die verschiedenen Aussprachen in Palästina herrschen ja nicht etwa in verschiedenen Landstrichen, sondern stoßen alle in einer Stadt aneinander und sind deswegen geradezu ein Verkehrshindernis unter den Juden. Man kann auf die Einheitsaussprache unmöglich verzichten. Die Orthodoxie ist auch nicht gegen sie. Die ״A u s - Sprache des Hebräischen“ behandelt auch Jabotinsicl, wenn auch in etwas diletantischer Weise. Er fordert eine Kultur der Aussprache, und■ es ist interessant, ihn hebräi-sch zu lesen. Ein angesehener russischer Literat, legt er eines Tages das Gelübde ab, nicht ,eher <fie Feder zu ergreifen, als bis er hebräisch schreiben würde, und er hat Wort gehalten: nach Jahr luitt Tag schrieb er hebräisch und heute kann er sidi bereits über sprachwissenschaftliche Fragen äußern. Bemerkenswert ist der Artikel von E. S. Hoofien über ״Handelssdiu!wesen“ Er weist die großen Pläne dirüdk, hält die Gründung von höheren Handelsschulen für verfrüht, verlangt aber Kurse in kleinerem! Maßstab. P. Auerbach fordert in seiner ״Schulreform“ die Arbeitsschule und die Einheitsschule. Der Forderung Arbeitsschule begegnet man noch in einigen «ml sich verlier mit all den erforderlichen Arbeiten, wie mit dem Landleben vertraut machen. Für diejenigen, die zur sozialen Volkserzie 11 ringsarbeit neigen und die Liebe und Interesse für unsere Jugend erfüllt, ist de Leitung von Jugendgärten in Palästina ein wichtiger und aussichtsreicher Beruf. Die Jigendgarten-Leiterin weckt in den Kindern Freude und Lust an der körperlichen Arbeit, an dem Leben mit teid in der Natur und für lall« Lebendige und Pflegebedürftige. Welch tief eingreifenden Einfluß dieses auf die Kindererzielmng unserer palästinensischen Jugend nehmen könnte, liegt auf der Hand. Ich ,möchte nichts wiederholen und begnüge mich mit einem Hinweis auf die Würdigung des Lebenswerkes des unerreicht idealen Kolonieiehrers WeIkomez in Rosch - Pi n ah in einem Nachrufe in der ״Jüdischen Rundschau“ Und auf den Artikel von Katz in Nr. 11/12 des ״Juden“. Es wäre ein Leichtes, daß jede Kolonie in Palästina, sowie jede jüdische Schule in den Städten ihren Jugendgarten (inkl. Tierhaltung) liätte, eine Einführung in den künftigen Beruf, eine Bereicherung des ganzen Lebensgefühls und der Schiriwissenschaften. Wie vle'en jüdischen Kindergärtnerinnen und Volksschullehrerinnen wäre nicht damit ein reiches Feld der Betätigung geboten. (Die Verwirklichung in Palästina ist leicht: Jede Kolonie gibt den wenigen Boden für einen Schulgarten 11er, der Lehrkörper wäre nur um eine Lehrkraft zu erhöhen, sonst nichts.) Während der Regenperiode müßten sich für die Knaben Handfertigkeitskurse (!andliehe Holz- und Papparbeiten usw.) angliedern und für die Mädchen der oberen Klassen Koch- und Haushaltung's'eurse. Alle Aerzte und Lehrer wurden auf Seiten solch einer Jugendgärtnerin stehen und dieselbe unterstützen. Dies ist ein Gebiet, 90 groß —־ ich denke nur an die zahlreichen Kindeiheime für elternlos« Kinder, die unserer bedauernswerten Kriegsjugend zu einer neuen Landheimat werden sollen - daß eine bedeutende Anzahl von Lehrkräften einen Wirkungskreis fände, wie er schöner kaum erträumt werden kann. Wer sich nicht für Kinderarbeit fällig fühlt, aber gern seine Kenntnisse weiter geben möchte, dem bietet sich ein vielseitiges Arbeitsfeld auf den Gebieten der Wantlcrlehrerin Und der Landpflegerin. Um Kräfte als Wanderlehrerinnen und Landpflegerinnen auf kürzestem Wege für die Palästinaarbeit nutzbar zu machen, kommen die jungen Mädchen in Betracht, die sich bisher in der freiwilligen Krankenpflege betätigt haben. Jeder Landarzt in Palästina, jede kommunale Gemeindeverwaltung wäre begeistert von Hilfskräften, die neben der Krankenschwesternausbildung die Eigenschäften und Kenntnisse mitbrächten, die sie zur Haus- und Landpflegerin befähigen. Pflegerinnen mit seminarktischer Kindergärtnerinnenvorbildung, die noch ländliehen Haushalt oder Gartenbau oder Tierzucht verständen, um den Landfrauen, z. B. Yemenitinnen mit schwesterlicher Liebe beizirstehen und sie vermittels ihrer wirtschaftlichen Kenntnisse aus ihrer Verelendung zu heben, wären wie geschaffen für den Beruf. Sie müßten in praktischen Vorführungen, bei Hilfeleistung int Hause, etwas *über Säuglingspflege und Kindererziehutig aufklären, den zahlreichen liinzustrümenden Einwandererfrauen, wie den Einheimischen, die der Krieg tun jede Initiative gebracht hat, menschlich beistehen und ihnen täglich bei den Alltagssorgen behilflich sein wollen. Dafür bedarf es reifer Frauen und durchaus nicht derer mit sogenannter ״höherer Schulbildung“. Aber ohne die praktischen vielseitigen Kenntnisse hinüberzugehen, möchte ich niemand' raten. Ich dachte mir, Artikeln, sie scheint aber dort schon ein Schlagwort geworden zu sein. Ebenso unklar ist, was in Palästina die Forderung der Einheitsschule bedeutet. Schulen für Begüterte gibt es nicht, und das Glieder kann nicht ausgeschaltet werden. Gegen wen wendet sich also die Forderung? In einem Artikel: ״Ueber landwirtschaftlichen Unterrieht in der Volksschule“ meint J. Etting er, daß es auf einige Wochen;!tundeii nicht atikomme, *sondern aut den Geist der Voticssdruie. Es 9011 im Gesamtunterrieht Liehe zum Boden entwickelt werden. - Ganz vorzüglich ist die Statistik־ der Jerusalemer Knabenschule für das Jahr 567(1, das Muster einer Schulstatistik. — Sehr informativ ist der Bericht von Dr. J. Thon über die Leistungen der zionistischen Schulbehörden in der Kriegszeit; in sehr kurzer, einfacher und bescheidener Weise wird hier von großen Leistungen berichtet, welche Anstrengung und Mühe es gekostet hat, das Schulwerk zu erhalten. Im Jahre 5677 belief sich der Schuletat aut 750000 Frcs. in türkischer Währung. —- Eine sehr ernste Arbeit ist der Versuch J. Jechielis, die Ergebnisse moderner Experimental -Pädagogik aut den hebräischen Leseunterricht anzuwenden. — Erwähnt sei noch ein Artikel Dr. Turows über die Universitat, in welchem er verlangt, daß an derselben die Pädagogik nicht stiefmütterlich behandelt werde. Ein Rundschreiben des Lehrerverbandes, das beigegeben ist, ibt eine Menge von erfreulichen Einzelheiten: Ein ehrertag mit mehrtägigen Debatten, ein Plan für den Aufbau des Schulwerkes, wobei an zw« Schulsysteme gedacht wird, ein modernes und ein traditionelles, eine Statistik sämtlicher Schulen. Der Lehrervcrban;! gibt einen hebräischen Schulatlas und andere Schulbücher heraus. Zum Schlüsse noch ein Gedenkblatt den Toten der letzten Kriegszeit aus Lehrerkreisen: A. Wohlman. E. Sch oh am, Lea Kami ne r, A. Levy* Emma M c k16 r, B. Hos, J. Horowitz, M. Meworach, S. Wo 1 ko w i t z, S. Brawcrman grob ist die Zahl der Opfer. Literarische Mitteilungen 111 New York erscheinen deirtnächptt 5 neue Bände hebräischer Uebersctzumgen von Schal om-Aleich e m. Die Uehertragungen, die aus der meisterhaften daß die Landpflegerin heute am Wochenbett stellt, morgen die Frauen Gemüse anzubauen lehrt, im Herbst das Obst mit ihnen konserviert und so unmerklidi auf Geist und Gemüt unserer einheimischen Palistinenseritmen einen Einfluß gewinnt, der sidi vor allem auf die häusliche Jugenderziehung erstreckt. Der gute Geist einer Kolonie würde die Krankenpflegerin werden. An eine andere Gemeinschaft wendet sich die Wanderlehrerin, und zwar an die Jugend, an die Kolonistentöchter und ganz speziell an die jüdische Arbeiterin in den verschiedenen Arbeitergruppen und -küchen. Der Arbeitsplan einer Wander’ehrerin wäre der, Fachkurse abzuhalten, z. B. Kodikurse, Geflügel- und Bienenzucht, Obst; und Gemüsebau. (Bei Gelegen heit muß sic Hygiene und Kindererzickung und andere Fragen sozialer Art behandeln.) Jede Wanderlehrerin hat ihren bestimmten Bezirk, in dem sie jahrelang arbeitet. Sie sucht die Teilnehmer ihrer Kurse dann in deren Wirkungsstätte auf und sieht, wie sie die erworbenen Kenntnisse in den Arbeitsstücken verwerten. Sie stellt die Mängel in den durch sie angeregten und eingeleiteten Betrieben fest und sorgt für deren Abhilfe. Sie schließt die Frauen zu Produktiv- und Könstimgenossenschaften zusammen. Es unterstehen der Wandcrlehrerin etwa 10—12 Kolonien oder Arbeiterküchen, und ihre Wirkungsmöglidikeiten sind so große, daß sie sich in diesem Rahmen hier nidit erschöpfen lassen. Man kann auch mit einem gelernten Fach, wie nur Gartenbau und Tierzucht, oder al'cin Haushalt gerade als Wanderlehrerin tätig sein oder als Pädagogin Kindergärten neu beleben und gründen. Erst nach jahrelanger Arbeit im Lande sollten wir, je nach Neigung herangehen, Arbeiterküchen zu übernehmen. An größeren und kleineren geschlossenen Gruppen und Lehrfarmen übernehmen 6—8 Mädchen die Führung von Haus und Hof. Sie wechseln sich ab in der Küche, bei der Kleintierzudit und im Stall und bauen Gemüse an, um die Verpflegung abwechslungsreicher zu gestalten. Bisher arbeiteten derart nur frühere Kinerether Schülerinnen. Ich wüßte sofort für viele Frauen eine solche Betätigung. Das Einkommen ist gleich dem des männlichen Arbeiters. Allerorten werden sich Arbeitergruppen auftun und überall wird man die wirtschaftliche Frau vermissen. Die Arbeiter brauchen eine gute Küche und saubere Wohnräume, ihr Heim nach des Tages schwerer Arbeit Die Arbeit der Frau wird von niemand so hoch eingeschätzt wie von den kommunistisch lebenden Arbeitergenossen, deren treue Kameradinnen oft unter den schwierigsten Verhältnissen die Arbeiterinnen sind, ohne gerade nur Feldarbeit zu verrichten. Für all diese Betriebe bedarf es der Vorbereitung. Es heißt in einem kleinem Betriebe den Uebcrblick zu gewinnen und Haushalten zu lernen : sich auf soziale Gemeinschaftsarbeit vorzubereiten Und die hebräische Sprache in den geistigen Mittelpunkt zu stellen. Für alle diejenigen aber, für die soziale Volkserziehungisarbeit wie die Leitung von Arbeiterküchen nicht in Betracht kommt, ist ein weites Feld geschaffen, wenn sich die Mädchen nach vorangehender gärtnerischer Ausbildung im Gemüsebau in Gnippen zusammcnschließen. Mädchen, die durch Lehrzeit, Interessen und die Liebe für Palästina verbunden sind, die sich genau kennen und gerne als Arbeiterinnen dort wirken und in Gemeinschaft leben wollen, können so durch ihre eigne Arbeit dem Lande neue Quellen erschließen. Nicht genug so!dier Gruppen wird Palästina Feder J. D. B e r k o w i t s c h e s stammen, waren zu meist in der Zeitschrift ״Hatoren“ veröffentlicht. Zusammen mit den schon vorher erschienenen drei Banden (Menachcm-Mendel, Towia und Katri el i m) wird also fast das ganze Werk Schaiom-Aleichems der hebräischen Literatur zugeführt werden. Der jidische Roman Lehrer des jungen amerikanisdi-jüilischen Dichter Apatorcho ersdiien tn einer hebräischen Uebersetzung von M. Lyssen in New York. 111 jidisdier Sprache erschien in New York der erste Band einer jüdischen Geschichte von Ch Sch aus, die auf den Grundlagen der modernen Bibel* forschungeii beruht. Im Maisel-Verlag, New York, erschien eine jüdisdie Uebersetzung des neimbändigen Werkes von Georg Brandes, ״Die Hauptströmungen in der Literatur des 19. Jahrhunderts“. Gleichzeitig erschien auch eine jüdische Uebersetzung seiner 3 Bücher über NStzs che, Las alle und Ibsen. Seit einigen Monaten erscheint in Wien unter der Redaktion von G. Schaff m a n und Z. Diesendruck eine hebräische, literarische Monatsschrift ״Gwuloth“. Das vorliegende 3. Heft enthält Ns jetzt unveröffentlichte Gedichte von Mosche Ibn-Esra, die Dr. Josef Pataj in der Bodleana erschlossen hat, Studien von B. Rappaport, über Bergson und Schopenhauer, A. Schwadron über die Technik, Mysterien von M. Si Iburg, und Hugo Berg* mann Bemerkungen über die Juden und die przielicrische Revolution und Notizen über Trotzki und über Peter Altenberg. Die Zeitschrift wird im Verlag von M. Nickel verlegt. Im Verlag des deutschen Sekretariates der Poalc Zion erschien in jidischer Sprache eine Schrift von S. Kubaschow: ״Marx über das Jüdisdie und das Jüdische in Marx“, eine Sonderausgabe aus der zweiten Sammlung ״An der Schwelle“, die dem 100jährigen Jubiläum von Karl Marx gewidmet ist. jj