Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 25 (4.4.1919)
- Date
- 1919-04-04
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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JUEDISCH E RUNDSCHAU Seite 187 1...- Nr. 25 Der Papst und Palästina Dm ״Kopenhagcncr zionis 1! »che Büro" berichtet: Der römische Korrespondent der ״Times“ telegraphiert seinem Blatt unter dem Dalum des 10. März: In einer Konsisiorialvcrsammlung, die heute morgen stattfand, hielt der Papst eine Ansprache, bei der er auf die Stellung des Katholizismus iin Orient und bcsonders auf die Zukunft der heiligen Stätten einging. Der Papst verwies auf das besondere Interesse, das cr dieser Frage jederzeit gewidmet habe, und auf die ' ddreh den Heiligen Stuhl unternommenen Sdiritfc zugunsten der Armenier, der Syrier und der Libanon- Christen. Dann ging er besonders auf die Palästina- (rage ein und sagte, jetzt, nachdem die heiligen Stätten wieder in christlichen Besitz gekommen seien, ״würde cs für alle Christen ein tiefer Schmerz sein, wenn Ungläubige die bevorzugten Stellen ciimchmcn würden und noch mehr, wenn die ehrwürdigen Denkstätten der Christlichen• Religion jn die Obhut von Menschen gegeben würden, die keine Christen sind Wir wissen ferner, daß nichtkatholisdic Fremde, ausgestattet mit reichlichen Mitteln, sidi die!unsagbare Not und den Zusammenbruch, den der Krieg hervorgebradit hat, zunutze machen, um ihre eigene Lettre zu verbreiten. Es ist unerträglich, daß so viele Seelen ohne den Segen des katholischen Glaubens gerade an der Stätte verloren gehen sollten, an der unser Herr ihnen die ewige Secligkcit gewonnen hat.“ Der Heilige Stuhl satte mit Spannung der Entscheidung der Friedenskonferenz entgegen- Hierzu schreibt das Organ des britischen Palästina- Komitees ״Palestine“: ״Wir Juden befürworten ein britisches Mandat für ein jüdisches Palästina, aber nicht aus dem Grunde, weil Großbritannien ein christliches Land ist. Wir möchten nicht gern glauben, daß der Papst bcabsiditilgt, gegen ein jüdisches Palästina zu demonstrieren. D.e Juden beanspruchen sowohl das Redit, Palästina jüdisch zu machen, wie auch über Palästina zu Herr- «dien, wenn cs jüdisch ist. Dieses Redit kann man ihnen nicht aus dem Grunde verweigern, weil sic Juden sind. Das heißt die Zurücksetzung bis aufs äußerste heben. Wir möchten um so mehr glauben, daß dies picht die Alisicht des Papstes war, als er sidi vor zwei Jahren Herrn Soleolow gegenüber sehr sympathisch über den Zionismus geäußert hat. Immerhin fühlen wir uns verpflichtet, auf die ausgesprochene Gegner- , scliaft des französischen katholischen Klerus und auf eine abweisende Notiz in dem klerikalen Blatt ״Tablct“ hinzuweisen. Der französische katholische Klerus unterstützt vielleicht nur die bisher vom französischen Auswärtigen Amt eingenommene Haltung. Für ״Tablct“ aber, das einfach leugnet, daß der Vatikan jemals seine Zustimmung zu den zionistischen Bestrebungen ausgesprochen hat, kann das nidit gelten. Es braucht י kaum gesagt zu werden, daß die Juden sich um die j gebührende Sicherung der dirisiüchen Interessen an den he.ligen Stätten bemühen werden. Sie haben darüber niemals eüien Zweifel gelassen und können einen so glühenden Katholiken wie den verstorbenen Sir Mark Sykes als Zeugen anrufen bei ihrer Behauptung, daß 1 der Zionismus mit geistlich religiösen Interessen in keinerlei Konflikt kommt. Die Katholiken werden gut tun, in dieser Sache lieber dem verstorbenen Sir Mark Sykes als dem französischen Klerus oder dem ״Tablet“ zu folgen.“ Die Geschichte des Zionismus von Nahum Sokolovv Soeben ist der erste Band der schon längst mit größter Spannung in der zionistischen Welt erwarteten Arbeit von Nahum So ko low über ״Die Geschichte des Zionismus“ erschienen. Es ist ein vorzüglich ausgcstatteter Band von über 300 Seiten mit 89 Porträts und Illustrationen, in den! mit größter Gründlichkeit und Anschatiüchkcit in 53 Kapiteln nicht nur der moderne politische Zionismus, sondern auch alle seine Vorläufer in den letzten Jahrhunderten behandelt werden. Das Werk wird weit über die Kreise der Zionisten hinaus für jeden unentbehrlich sein, der sich in das Studium des Zionismus und der in ihm lebenden Triebkräfte vertiefen will. Eine eingehende Würdigung bleibt Vorbehalten. Eine Rede Jacob Schiffs (Gegen das amerikanische Einwandcrungsverbot. — Für Palästina.) Dem K ojjc n hagenerZionistischcn Büro wird aus New York berichtet: Bei der Generalversammlung der Immigration Aid Society, die am 9. März 1919 stattiand, hielt Jacob Schiff eine Protestrede gegen die r e a k t i o n ä - ren Versuchen, die Einwanderungnach den Vereinigten Staaten für mehrere fahre zu verbieten und führte aus, dafl die jüdische Einwamlcrun״ nur von Vorteil für Amerika gewesen ist. Die Lage der Juden in einigen Ländern werde auch nach dem Kriege unerträglich sein, da die Gleichberechtigung, sogar wenn die Friedenskonferenz auf ihr bestenen sollte, wenigstens für einige Zeit nur auf dem Papier vorhanden Min würde. Was den Zionismus beträfe, 90 müsse er (Lc Notwendigkeit betonen, Palästina wieder aufzubauen, ein Werk, an dem alle Juden tcilnchmcn müssen. Hunuerte und Tausende, vielleicht Millionen von Juden werden nirgends eine so glückliche Heimstätte linden können, wie in Palästina. Palästina werde zunächst unter der Sachwaltcrschaft einer Großmacht stehen, aber die Judert werden, wenn sie erst eine große Majorität Lande bilden, über die Errichtung eines jüdischen Staates selbst entscheiden können. *־ <Ot Konstituierende Versammlung. Dem ״Kopcnliageper Zionistischen Büro“ wird aus Palästina gemeldet: Das öffentliche jüdische Leben in ■unserem Lande ist jetzt größtenteils mit den Vorbereitungen zu der bevorstehenden konstituierenden Versammlung in Anspruch genommen. Es soll eine richtige Konstituante der palästinensischen Judcnheit geschaffen werden. Wir hatten bereits zwei konstituierende Sessionen, die sich aber, da Galiläa noch nicht vorn türkischen Joch befreit war, nur über Judäa erstreckten. Nun soll die Gründungsversammlung des ganzen befreiten Palästina die vollständige Reorganisierung des jüdischen Lebens vornehmen und es in neue zukunftsreiche Bahnen leiten. Neue Parteien. Im Zeichen dieser Vorbereitungen steht die Neubildung mehrerer Parteien. Ucber die Gründung des ״Hacsrach“ ist bereits kürzlich berichtet worden. Inzwischen hat sich eine neue Partei gebildet, die sich in weiten Kreisen großer Sympathie erfreut. Es ist die radikal-nationale Partei, an deren Spitze der bekannte Pädagoge Dr. Turow sowie die Herren Berlin und A. L u d w i p o 1 stehen. Die radikalnationale Partei soll gewissermaßen die goldene Mitte bilden zwischen dein rechts stehenden Haesrach und den radikalen links stehenden Elementen. Bezeichnend ist jedoch die Devise dieser neuen Partei: Stets nach links tind nicht nach rechts! Wahrsdieinlich werden sich •zahlreiche intellektuelle Elemente dieser neuen poiitisdicn Partei anschlicßen, so daß sie einer guten Zukunft entgegcnschen darf. Aber and! die Rechten, die wirklichen ״Schwärzen“, ruhen nicht. Der bekannte Vertreter des extrauen alten Jisduths, Reb Lcibcle, Dijan in Jerusalcm, gründete eine Partei mit dem Namen ״Jcrusalem“, die sich das Programm gestellt hat, gegen alles Neue, gegen den Zionismus sind Modernismus Sturm zu Laufen. Die Gründung dieser neuen ״politischen Partei“ hat in unseren Kreisen mehr Heiterkeit als ernste Befürchtungen hervorgerufen. Diese Partei ist entstanden aus Konkurrenzneid inid Angst vor dem! Misrachi. So• lange der neue Jiscliub die rückständigen Elemente im Lande in Ruhe ließ, nahmen Reb Lei beie und seine Anhänger ihrerseits durchaus nicht Veranlassung, in den Kampf c'uuutretcn, Die letzten außerordentlichen Erfolge des Misrachi jedoch, dein cs dank energischer Propagandatätigkeit in Wort und Schrift gelungen ist, in den Städten und Kolonien, namentlich aber in Jcrusalem, zahlreiche Anhänger zu finden, haben die stoisclie Ruhe dieser Fanatiker gestört. So entschloß sich Reb L c i b e 1 c, gewiß schweren I ferzens, ebenfalls eine ״politische Partei“ zu gründen. Doch! Ist seine Partei innerhalb der Orthodoxie unbemerkt geblieben. Auf einer öffentlichen Wahlversammlung, die der Misrachi veranstaltet hatte, erschienen die größten Rabbiner Jerusalesns sowie sämtliche Dujmiim und erklärten dein Misrachi, wie dies auch durch einen Aufruf an die orthodoxen Juden veröffentlicht wurde, ihre Zustim- 1!1 urig. An der Spitze dieser Rabbiner stehen Oerschon H u r w i t z, der Rabbiner in Mcah Schearim (Jerusalem), und Abraham Philosoph, der sefardisclic Rabbiner. Von der Arbeiterbewegung. 1111 Kampfe der Parteien erlebten wir in diesen Tagen noch etwas Merkwürdiges: Die Poaic-Zion-Partei in Palästina hat ihren Namen und ihre Organisationsform geändert. Sic hat sich in eine neue selbständige Organisation unter dem Namen ״Einigung und Arbeit“ umgebildet. Die neue Organisation tritt in corpore in den Wcitvcrbaml der Poalc-Zion ein. Diese Veränderung hat unter den Mitgliedern des Hapoel-Hazai'r scharfe Kritik liervorgerufen, Die Hapoei - Haza'ir -Organisation erblickt in dieser Namensänderung die Absicht der Poalc-Zion, zahlreiche Elemente, insbesondere die Anhänger des Hapoel-Hazai'r in Palästina und im Auslande, auf Umwegen für die Poalc-Zion zu gewinnen. Die Leitung des Hapoel-Hazair in Palästina hat daher dessen Anhänger in Palästina sowie die Zcirc-Zion in Rußland darüber informiert, daß sie dieser neuen Gründung völlig fern stellt und daß sie alle ihre Kräfte nach wie vor in den Dienst der H^poel ־ Haza'ir zu steilen haben. Zum ersten Male werden bei den Wahlen tu Palästina auch die Frauen eine wichtige Rolle zu spielen haben. Es ist dies eine wunde Stelle der gegenwärtigen Wahlkampagne. Die progressiven Elemente hatten die Wahlberechtigung der Frau erst nach schwerem Kampfe durchgesetzt. Es dauerte aber nicht lange, bis gerade im radikalen Lager schwere Bedenken gegen diesen ״Sieg“ laut wurden. Denn die wiederholt veranstalteten Wahlen zeigten die Tatsache, daß die, Frau fast durchweg ״schwarz“ wählte. Man hatte große Hoffnungen auf die Agudatli Hanaschint gesetzt; ein Frauenverein, der die Aufklurungstätigkcit unter den Frauen sehr rührig betrieben hat. Der Erfolg war aber nur ein sehr geringer. Die Orthodoxen konnten mit Genugtuung konstaticrcn, daß in mehreren Gesellschaften und öffentliehen Institutionen der Einfluß der progressiven Eiemente infolge der lebhaften Wahlbeteiligung der' Frauen auf ein Minimum hcrabsank. Außer der konstituierenden ׳Versammlung׳ für ganz Palästina sollen 'besondere Provinzial• Vorstände gewählt werden. Folgende Wahlkreise, sollen ihre besonderen Vorstände haben: 1. Jerusalem, 2. Hebron, 3. Jaffa,. 4. die judiusclicn Kolonien, 5. Emck Jesrccl, 6. Haifa, 7, die untcr-gaiiläischen Kolonien, 8. Tibcrias, 9. die obcr-galiläiscbcn Kolonien, 10. Saffed. Die türkische Leidenszcit. Die Leidensgeschichte der Juden in Palästina unter dem türkischen Regime bildet jetzt das Tagesgespräch. Mehrere der früheren türkischen Beamten, die an den schweren Verfolgungen und grausamen Mißhandlungen der Juden teilgcnommen haben, wurden von den englischen Militärbehörden nach langem Suchen dingfest gemacht. So ist in diesen Tagen der frühere türkische Oberarzt von Nazareth, Hassan Bey, verhaftet worden. Schon die bloße Nennung dieses fluchwürdigen Menschen ruft in uns die schrecklichsten Erinnerungen wach. Er ist einer der Hauptinitiatoren der sogenannten ״Spionage-Verdächtigungen“, die er als Deckmantel benutzte, um ■unschuldige Menschen zu mißhandeln und zu erpressen, lieber die Grausamkeiten dieses Unmenschen werden die fürchterlichsten Dinge erzählt Er war es, der den jüdischen Arbeiter Schwarz in Nazareth in» Frühjahr 1917 den brutalsten Folterungen unterzog, bis dieser Unglückliche durch Selbstmord seinem Leben ein Ende machte. Er war cs auch, der seiner Zeit den Lehrer Ehrlich auf das grausamste durchpeitsehen ließ und ebenso den Mendel Chaukin und den Gemeindevorsteher Rosenberg•. Dem Arbeiter Zwi Nadab ließ er kochende Eier unter die Arme legen, um ein Geständnis zu erpressen. Er kannte keine Gnade und peinigte jüdische Männer, Frauen und Kinder, Greise und Kranke, Ke englischen Behörden waren lange Zeit auf der Suche nach ihm, bis es dem jüdisdien Kolonisten Gorki, einem seiner Opfer, gelang, ihn aufzufinden. Der Kolonist ließ ihn verhaften. Er befindet sich jetzt im Haifaer Gefängnis und wird von jüdischen Gendarmen bewacht. Täglich melden sich Zeugen und Geschädigte. Es heißt, daß auch der bekannte Kaimakam von Haifa, der ebenfalls zahllose Verbrechen gegen die Juden und Araber auf dem Gewissen hat, verhaftet worden ist. Arbeitsbeschaffung. Das wichtigste Problem, das uns gegenwärtig bc herrscht, ist die Frage der Arbeitsbeschaffung. Alle jüdischcn Gesellschaften, an der Spitze der Provisorische Waad für Palästina widmen dieser brennenden Frage die größte Aufmerksamkeit, Letztens hat dieser palästincnsische Rat eine große Konferenz abgehalten. Folgende Beschlüsse wurden öffentlich bekannt gegeben: 1. Es wird eine ncunglicdrigc Kommissiion gebildet zwecks Regulierung der Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, ln dieser Kommission sitzen je drei Delegierte der vereinigten Kolonien in Judäa, der landwirtschaftlichen Arbeiterorganisation in Judäa und der Zionistischen Palästina-Kommission. 2. Alle finanziellen öffentlichen Institutionen sind verpflichtet, allen denjenigen, die jüdische Arbeiter über• haupt nicht beschäftigen, jede Hilfe zu verweigern. 3. Der ״Provisorische Rat der Juden Palästinas“ ist nach Kenntnisnahme aller Berichte über die Lage des Arbeitsmarktes im Lande zu der Ansicht gelangt, daß sich die jüdische Oeffentlichkeit eines nationalen Vergchens schuldig macht, wenn sic die Arbeitsfähigen ohne Arbeit läßt. Es soll eine spezielle Kommission gebildet werden, der cs obliegt, den jüdischen Arbeitslosen Bcschäftigung zu verschaffen. Diese Kommission muß auf der zweiten Sitzung bereits ihre Vorschläge unterbreiten. 4. Der ״Provisorische Rat“ verpflichtet die Zk>- nistischc Palästina-Kommission, sofort eine Aktion zu unternehmen, um den jüdischen Arbeitern Arbeitsmöglichkeitco zu geben. Auch die jemenitischen Juden schreien nadi Arbeit. Anfang März veranstalteten die Jemeniten eine Straßendemonstraiion. Etwa hundert Jemeniten aus Jaffa und den angrenzenden Kolonien marschierten durch die Strnßen von Tel Awiw, blau-weiße Fahnen vorantrageud mit den Inschriften: ״Die Fahne der Arbeit“, ״Die Organisation der jungen Jemeniten in Palästina“, ״Wir verlangen Arbeit“. Der Dcmonstrationszug ging durch die Allenbystraßc und machte vor dem Amtshaus, der Zionistischen Palästina-Kommission halt. Die Herren Lewin-Epstein und der Kommandant Bia ne hi ni erschienen auf dem Balkon. Ein junger Jemenit trat an sie heran und erklärte in» Namen seiner Kollegen: ״Wir wollen Arbeit! Wir verlangen kein Gnadenbrot! Wir wollen keine Unterstützungen! Gebt uns Arbeit!'• Herr Lewin-Epstein antwortete, man müsse noch einige Tage abwarten. Hierauf riefen die Jemeniten laut: ״Wir verlangen sofort Arbeit! Wir wollen nicht warten!“ Im Namen der jemenitischen Juden sprach ferner Herr Blumcnfeld: Die Jemeniten können nicht warten. Sic müssen sofort Arbeitsmöglichkeiten erhalten. Hunderte von Menschen liegen aut den Straßen, um die sich niemand kümmert. Er verlangt, daß unverzüglich eine Beratung cinberufen wird unter Beteiligung der Vertreter der Jemeniten und der Arbeiter. Die Jemeniten! seien besonders erbittert über eine Reihe von jüdischen Kolonisten und die Vertreter Baron Rothschilds, die nichtjüdische Hände beschäftigen, ■während sie zun» Bettelstab greifen müssen. — Hierauf erklärten die Herren Lewin-Epstein und Bianchini, daß nöch an diesem Tage die gewünschte Konferenz abgchalttti und deren Resultat bekannt gegeben werde. >