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Jüdische Rundschau · 1919-03-21 · Heft 21 (21.3.1919) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 21 (21.3.1919)
Date
1919-03-21
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 21 JUEDISCH E RUNDSCHAU Seite 157 Nr. 21 ischer, m an, den :en Kraft« :dänischen!erbe: eind. die ein• n und הj. Weise irtung der *endenden istgewerb- 1t unzwei■ Int 411• namen die ׳etn Sinne sehe, alt■ :sie in der s wir a’3 stinensisd» ׳isch-babjt, braucht ergeha'iet ja selbst rer Be:':: iechischa» norgenläien Beein mi Suchen /!-Jüdische über Kopf m woben, Einfügung noch «ein >n Beginn ,über ©der »ein muß, 1 i s e 11 e!1 1 Künstler. lu!1g wäre erstes, die mtnis e werbe- :Ile U1!ab isten. Ais ntf diese* 1C i ü f i n f 111 s hkeit, <*;: duslrkile. I bei B-. w., sog# fe»ldai:;<Ä als a! c;1 ־en Lchier nt - sir'i alt־ e:״■:־■״ en u:n ic tetnallsti:•:;enbeispiel en. Spe e gewi-rb ür Text!־, usw. Gründung; Künsft-r .׳ichtigsi*.:! 1 jüdische (in 1* nd kun:־•־- rde, syna Sclnns: 01׳:, eiliger jii len, ha ■ui , um dies״!gefühi se:■ Progra! 1׳» )cschriiiesi die gceL einset?:־׳:, fl aß -11■■; der \!׳■ und *־׳ enart inri die Eigen nart, ein*!, ffen. isischeo Judetihe!' er einbeitnheit, und ng weisen {, die bald trug eher ach innen nensischen bekunden, andlungen 1 mit der Verfassung ralkamitee נ eine Be- Mjun;g der judäischeu Juden. Der Anschluß n .1 ר i 1 ä as und Samarias an das befreite Palästina rar «weh nicht vollzogen. Das von der zweiten Kon- (crenz eingesetzte Zentralkomitee berief daher zum 15,-19. Tebeth in Jaffa eine Konferenz unter Hin- Zuziehung der Vertreter Samarias und Galiläas ein, die soaiit die dritte Konferenz der palästinensischen lii'lenheit darstellte. Inzwischen ■hat sich auch die politische Gruppierung 1111 erhalb des palästinensischen Judentums vielfach ge- Wärt, Von der bürgerlich-demokratischen Partei ״Es• rach" haben wir bereits berichtet. Ihr trat jetzt eine zweite, neue Partei links zur Seite, die sogenannte radikale Partei“. Eine völlig neue und s)mptoaiatische Erscheinung ist d e r Zusammenschluß der drei Arbeiterorganisationen — der poa 1 e Zion“, des ״Hapoiii-Hazair׳ und des ׳Verbandes landwirtschaftlicher Arbei- \c r" — zu e i n e!m Arbeitsblock, der den linken Flegel der Konferenz und während der ganzen Konferenz eine einheitliche Front der jüdischen Arbeiterschaft biltiefe. Den rechte» Flügel der Konferenz bildeten die Misrachisten und die Delegierten Jerusaletns, die in einer Vertretung von zwanzig Personen erschienen!.waren. Die Hauptfragen der Konferenz, die unter der Le tung von Dr. J. Thon abgehalten wurde, waren: die Frage der Einberufung der Konstituante, und die nationahpo'itischen Forderungen zur Friedenskonferenz. Eingehend wurde über die Grenzen der Kompetenz der cin/uberufenden Gründungsversammlung debattiert. Vorherrschend war die Ansicht, daß sämtliche Angelegenheiten Palästinas, die von nationaler Bedeutung sind, der Hegemonie der zionistisehen . Weltorganisation unterstehen wüßten und nicht von einer palästinensischen Vor- Sammlung, die einen kleinen Bruchteil des jüdischen Volkes umfaßt, entschieden■ werden könnten. Es wurden aber auch Stimmen laut, die forderten, daß die Kompetenz der palästinensischen Nationalversammlung uneingeschränkt sein müsse, und daß die Hegemonie der zionistischen Organisation eine neue Art'Bevormundung darstelle. Viel leidenschaftlicher noch waren die Debatten über das Frauenwahlrecht. Der Kampf um das passive Wahlrecht der Frau tobt in Palästina schon seit einem Jahr und bildet einen der Haupt- Streitpunkte zwischen der jüngeren Demokratie und der organisierten Orthodoxie. Bekannt ich drohten die Vertreter der Orthodoxie auf der zweiten Konferenz die Beratung zu sprengen, falls das passive Wahlrecht der Frauen angenommen werde. Dieses Mal waren aber selbst die Delegierten Jerusalems gemäßigter, sie beschränkten sich darauf, eine öffentliche Erk arung gegen das passive Wahlrecht zu verlesen und an der Abitimmung nicht teilzunebmen. Heftig wurde um die Frage׳ des ProportkmaLwah'rcchts.ua4»-4׳et -Voraus-. Setzungen zur ‘ Wahlberechtigung gestritten. Der vom Zentralkomitee vorgelegte Wahlmodus besagt, daß das aktive Wahlrecht nur diejenigen besitzen, die hebräisch schreiben und lesen können und das passive die, die es auch sprechen können. Die Vertreter des Arbeiterblockes, ohne Untcrsch'ed dei-neren Gruppierung, wandten s ch!.egen diese Wahlemsdhränkung. Für die Einschränkung trat entschieden die ״radikale Partei“ auf; die Delegierten des ״Esrach“ und der Orthodoxie waren ebenfal's gegen diese Einsüliränkung, wenn auch aus rein praktischen Erwägungen heraus. Mit einer bedeutenden Majorität wurde beschlossen, das aktive Wahlrecht jedem Alarm und jeder Frau, die älter sind als zwanzig Jahr und ein halbes Jahr in Palästina wohnen, zu verleihen. Das passive Wahlrecht besitzen Männer und Frauen vom 23. Lebensjalire an, sofern sie ein Jahr in Palästina weilen. Die Kenntnis der hebräischen Sprache in Wort und Schrift wird nur für das passive Wahlrecht verlangt. Die Teilnehmer der jiidisd'ien Legionen, die zurzeit in Palästina sind und die Absicht haben, in Palästina zu bleiben, besitzen das passive und aktive Wahlrecht, Ungeachtet der Zeit, die sie in Palästina wohnen. Ke Wahlen sind allgemeine, gleiche, direkte, geheime und proportionellc. Je 80 Wähler entsenden einen Vertreter, eine Gruppe von 20 Wählern hat das Recht, eine Kandidatenliste aufzustellen. Die konstituierende Versammlung hat spätestens am 1. Ijar stattzufinden. Der Ort der Konferenz wird vom Zentralkomitee bestimmt. Die Konferenz drückt den Wunsch aus, daß die Versammlung in Jerusalem stattfindet. Folgende Resolutionen wurden gefaßt: a) Me Konferenz des provisorischen Komitees der palästinensischen Juden beschließt auf ihrer Sitzung am 15. Tebeth, den Juden Galiziens und Polens das Mitgefühl der tiefsten Anteilnahme an ihrem nationalen Leid■ auszuspreahen, und überall Gedenkfeiern für die Opfer m veranstalten. b) Me Konferenz erwählt auf ihrer Sitzung vom D. Tebeth die Herren Dr. Chajim Weizmann und Malaiin Sokolow als Vertreter des jüdischen Palästinas zum Friedenskongreß. Eterr Levi n-Epstein erstattete sodann einen genauen Bericht über den Stand der zion'sli sehen Be- Regung in Amerika und Herr J. L. Goldberg über äi« Lage in Rußland. Mit Freude wurde die Erklärung Levin-Epsteins aufgenommen: ״Amerika beabsichtigt in der Zukunft nicht allein Geld nach Palästina zu schicken, sondern vor allen Menschen, Chaluzim“. Das Referat übe-r ״die nationalen Forderungen Vor den! Friedenskongreß“ hielt Wladimir Jabotinsky. In der Schlußsitzung sagte Dr. Jakob Thon: ״Wir haben jetzt eine geschlossene jüdische Front in Palästina gebildet. Es war politisch klug, daß die Konferenz die Geschicke Palästinas •unter Leitung des zionistischen Kongresses gestellt hatte. Dadurch wurden wir eins mit der gesamten Diaspora.“ Er besprach darin die Bedeutung der Parteien und ihre Aufgaben und rief zur Einigung auf. Einen erschütternden Eindruck hinterließen die Worte Ja botiriskys, in denen er der Toten der Legion gedachte. Um 4 Uhr morgens wurde die Tagung, durch David Y e 11 i 11 geschlossen. Das provisorische Zentralkomitee, das von der Konferenz gewühlt wurde und die Konstituante einzuberulen hat, besteht aus 32 Mitgliedern, darunter Saus Jer u s a 1 e!11 — die Rabbiner E 1 j a s c!h a r, S i w und Frankel, die hebräischen Schriftsteller A. M. Boruchow und j. Me juch es, Herrn S. Gordon und A, j. Schermann; 4 aus Jaffa - A, Berlin, M. Dizengoff, A. Löb und S. Pächter; 4 aus den Kolonien Judäas -- E i s e n h e r g, G i s s i n , Lubmann und M cy r o w i t s eh; Goldenberg aus Samaria, Kaisermann aus Haifa, G likin aus Niedergaliiäa, M a r g o 1 i s - K a 1 w a r e s k i aus Obergaliläa, .Paper aus Saffed und Schleien aus Tiberias. Das P a 1 ä s t i n a - A 1111 wird durch Herrn Dr. Jakob Thon und Bezalel J a f f e , der Arbeiterblock durch den Poafe-Zionisten Blumenfeld und Rahel Janait, den Mitg'iedern des ״Hapoel-Hazair“ Twerski und Sprinzak und den Mitgliedern des ״landwirtschaftlichen /krbciterverban.ies‘‘ Bc' K a t z - 1!eIson und Dow Nadaw, und die jüdischen Legionen durch die Poalezionisten Ben Z w i und Ben Gorion vertreten. Dieses große provisorische Zentralkomitee ,wird von sich aus ein kleines Aktionskollcgium aufstellen. fn die Delegation, nach dem Auslände wurden die Herren David Y eil in, Eijahu Berlin und Izcliak W i 1 k a 11 s k i ,gewühlt. Nachrichten aus Palästina Wolilfalu t .arbeit in Palästina. Das ״Kopenhagener Zionistische Büro“ berichtet: Das ״L ondoner zionistische Zentralbüro“ hat kürzlich einige Damen und Herren nach Palästina geschickt, um der Pa astinakomm:ss:on in Fragen der Wohltätigkeit, besonders der Waisenfürsorge, beizustehen. Es sind ü. a. Frau Norman Be nt wich (die Frau des Oberrichters), Frl. Be ntwich, Frl. AA ills *ein, Herr Benjamin Grad, der das Sekretariat der Palästinakommission übernimmt, Herr Antebi, der eine technische 1 in :!Wirtschaft iclie Tätigkeit übernimmt. Herr Dr. Mordechai Eliash ist schon früher in das Sekretariat eingetreten. Demnächst werden noch weitere administrative Kräfte nach Pa- Iästina übersiedeln. Außer dem!bereits seit ,einiger Zeit in London weilenden Herren Flexner sind die amerikanischen Zionisten Rubinow, Frieden W*1d, Robert Szo Id, Robison und Sonneborn in Europa eingetroffen, um sich nach Palästina zu begeben. Protest der Jerusalemer Juden gegen die Pogrome In Polen. Zu Jerusalem fand, wie ׳das ״K op e n h age 11 e r Zionistische Büro“ meldet, eine Massenkundgebung gegen die Pogrome in Lemberg und den anderen Städten Polens statt. Die Versammlung eröffnete in kurzen Worten Herr Sehermann. Nach ihm ergriff der Hauptredner der Versammlung, Herr S. Schiller, das Wort, der die Entwicklung des Verhältnisses des polnischen Volkes zur galizisdien Judenheit in den letzten Jahrzehnten bis zu den traurigen Pogroinresultaten entwickelte. Einstimmig wurde eine Resolution gefaßt, die dem Stadtpräsidium zur Weitergabe an die kompetenten ,Stellen übermittelt wurde. In der Resolution heißt es: Das jüdische Vo'k, Jerusaleins, das sich auf die erschreckenden Nachrichten über die Pogrome an den Juden Polens versammelt hat, wendet sich an den Friedenskongreß mit dem nachdrücklichsten Protest gegen das panische Volk, das im Momente, dr es mit .Hilfe der großen Nationen, nach langer Knechtschaft seine Völlige Freiheit erlangt, sich übermütig über das elementarste mensch'idie Recht auf!Leben hinwegsetzt und in Polen ansässige Juden massakriert, nur weil sie fn Polen ansässig sind und doch ihr jüdisches Volk nicht verleugnen wollen. Der furchtbare Schrecken der Pogrome und grausam en Miß- Handlungen wird solange über jenen Millionen Juden schweben, bis das polnische Volk seine Tat vor einem Gerichtshof der Nationen zu verantworten haben, und bis der Völkerbund durch geeignete Maßnahmen die menschlichen und nationalen Rechte der polnischen Juden sichern wird. Das jüdische Jerusalem fordert im Namen des jüdischen Volkes Genugtuung von der polnischen Nation für das auf jxilnischer 'Erde vergossene jüdische Blut. Das jüdische Jerusalem überantwortet das Los der polnischen Juden dem Friedenskongresse 'und dem von ihm geschaffenen Völkerbund und Verlangt: 1. daß der Friedenskongreß die Untersuchung der Pogrome vornehmen und ein Gericht zur Bestrafung der Schuldigen einsetzen soll, 2. daß der Friedenskongreß die Festlegung der Rechte der Juden Polens nicht den Polen allein überlassen, sondern deren Sicherung bei dem Oründungsakte des polnischen Staates wahren so’l; volle bürgerliche Gleichberechtigung und nationale Autonomie der polnischen Juden In allen Angelegenheiten, welche die Juden allein betreffen, wie sie jeder nationalen Minderheit zustehen, 3. daß der Friedenskongreß die Kontrolle über die Durchführung und den Schutz der Rechte der Juden in Polen dem Völkerbund übertragen soll.“ Auf einer Versammlung des ״Waad Ha r“ berichtete der Vorsitzende, D. Yelliir, über die Massen• proteslversammlung. Der Waad schloß sich einstimmig der gefaßten Resolution an. Ein Rabbineramt für Palpct'na. Dem ״Kopciiliagener Zionistischen Büro“ zufolge ist es dem Jerusa’emer Waad Hai! gelungen, ein für das )ranze Land autoritatives Rabbineramt zu gründen. Die aschkenasischen Rabbiner und die sephardischeu Chachamini beraten bereits zusammen über verschiedene religiöse Einrichtungen. Bewerbungen für Palästina. Bas Londoner Zionistische Büro teilt mit. daß es ungefähr 200 Anfragen für adm'11 strative Stellen in Palästina erhalten habe. Die Anfragen, die von Doktoren, Ingenieuren, Agronomen, Lehrern usw. gestellt werden, kommen aus allen Teilen der Welt, darunter auch von einer großen Anzahl von jüdischen Legionären in Palästina. Die Mlsrachibewegung Keine Bewegung innerhalb der Orthodoxie ist in letzter Zeit so gewachsen, wie der ״Misrachi“. Uebcrail erkennen die gesetzestreuen Juden, daß ihre Wünsche und Forderungen ohne das klare Bekenntnis zum jüdischen Volk und daraus resultierend ohne die Anerkemuing seiner Postulate wesen'os, blanke Theorie sind, ln allen Ländern, und nicht zuletzt in Palästina, sind Ortsgruppen des ״Misrachi“ entstanden. Dem jüdischen Gesetze ergebene Menschen, und orthodoxe Rabbiner Osteuropas, schließen sich der Bewegung an und bi'den so einen der wertvollsten Teile des Zionismus. Demgemäß hat sich die misrachistis-die Organisation atteft ausbauen müssen, außer dem Zentralbüro des ״MisraChi“ in Berlin befindet sich ein Misrachi Korrespondenzbüro in Zürich, das des öfteren ein ausführliches Bulletin über den Stand der Bewegung herausgibt. Von antizionistischer Seite wird das verleumde, ische Gerücht ausgestreut, daß die Zionisten in Palästina die Orthodoxen drangsalieren und in ihren Bestrebungen bekämpfen. Daraufhin stellt das Zentralbüro der Zionistischen Föderation ״Misrachi“ auf Grund von durchaus zuverlässigen Nachrichten fo’gende Tatsachen fest: Zunächst gewährt die zionistische Organisation den in Palästina bestehenden Jeschiwoth eine Subvention im Betrage von 3700 £. Ferner arbeiten in Pa- Iästina die Schulen der freien Verein«- gung mit denen der zionistischen Organisation, imbesondere des Misrachi, Hand in Hand. Aus diesen Tatsachen ergibt sich zur Evidenz, daß die angebliche immanente Zwiespältigkeit, die zwischen *ker zionistischen Organisation und der Orthodoxie bestellt, lediglich ein Produkt des heftigen Parteikampfes ist, der sich hier in der Diaspora ,abspielt und seine eigentliehe Stätte in Frankfurt a. Main hat. In Palästina hingegen, wo man die Dinge auf gemeinsamem Boden erlebt, sind jedoch sämt’iche Glieder des jüdischen Valkes in ganz erfreulicher Weise bestrebt, zu einer Einheit und Verständigung zu gelangen. England. Nach neueren Nachrichten aus England ist die dort begründete Misrachi - Lande ־Organisation in stetem Wachstum begriffen. Sie zählt bereits 20000 Mit glieder An ihrer Spitze steht außer dem Oberrabbäner Hertz, der Rabbiner Dr. Schönte Id. Es ist nun im Vergleich mit den analogen Verhältnissen in der deutschen Orthodoxie eine überaus interessante Tatsache, rjaß Herr Dr. Schönfeld, der Rabbiner der einzigen in England bestehenden staatlich anerkannten Aus trittsgemeinde ist und trotzdem den Mut hat, sich öffentlich als Misrr.diist zu bekennen. Der voraussichtlich in einiger Zei* von London au•- zu entsendenden neueren größeren Palästina-Kommission wird eine entsprechende Anzahl von Misrachisten an gehören. Der englische Misrachi arbeitet in besten: Einvernehmen mit Dr. Weizma ״ n und der englische•:! zionistischen Föderation. Ehrenvorsitzender des eng■ lischen Misrachi ist der bekannte Misrachi-Führer S, J Rabbinowitz aus Liverpool. Palästin a. Der Misrachi-Vereinigung in Jerusalem hab-.i sich 600 Mitglieder angeschlcssen. ln Jaffa uid Umgebung hat die < 1r •an sat'oi! über 1000 Mitglieder. In Hebron sind viele jüdische jüng'inge Misrachisten. Mbrachi-Vercim'gu»gen bestehen ferner in Ti berias, Safed, Haifa und in den Kolonien der Umgebung. Posen. Bereits vor Jahren bestand ui Posen eine Mi« rachi-Vereinigung. Auf Anregung des Herrn R.-A. Dr. Barth- Berlin wurde nun Ende vorigen Jahres ein•: Misrachi-Gruppe gegründet. 111 den Vorstand wurden die Herren Max Mendelsohn, Hermann Wo 11 heim, J. Uhlfelder, Hermann Gabriel, die Damen Kläre M am 1 o k und Lude Bernhard ge wählt. Es wurden seitdem drei Mitgliedcrversammluu gen abgehalten, in Stichen die Arbcitsziele der Mis rachi-Gruppe besprochen, über den Zionistischen Delegierteritag berichtet und über ״Jüdische Sozialgesetz gebung“ referiert wurde. In drei Vorstandssitzungeu hat der Vorstand ein vorläufiges Arbeits- und Erziehungs- Programm entworfen, zu verschiedenen Fragen der zio nistischen Ortsgruppe bezüglich der Stellung der Mis

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