Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 20 (18.3.1919)
- Date
- 1919-03-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 152 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 20 t komitees, dessen Politik mit der Gedankenrichtung Ihrer Gesinnungsfreunde eine gewisse Aehnlichkeit haben mag), nachdem dieses Komitee aktiv׳ in die KongreRbewegung etngetreten war, gab es in der Tat eine große Einlreitsfront der amerikanischen Judenheit. Nach allen Berichten über die amerikanische Kongreßbewegung kann es nicht zweifelhaft sein, daß sie eine Volksbewegung im eigentlichsten Sinne des Wortes war, eine Bewegung, welche die gesamte amerikanische Judeaheit aufrüttelte und tief erregte. Daß die Beteiligang an den Wahlen eine verhältnismäßig geringe gewesen sein mag, findet zum Teil seine Erklärung sicher darin, daß sich viele Juden durch die Delegahonen der großen Verbände als ausreichend vertreten betrachteten. Uübrigens fanden die Wahlen auch in einer Zeit großer allgemein-politischer Erregung statt, nämlich am Tage nach Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Kein Kenner der amerikanischen Kongreßbewegung wird Jedenfalls glauben, daß irgendein a m erik a n is oh er Jude den Charakter des amerikanischen Kongresses als einer Gesamtvertretung der amerikanisehen Judenheit in Zweifel ziehen könnte. Der amerikanische Kongreß, der, wie bereits hervorgehoben, kein einseitig zusammengesetzter Parteikongreß war, dem Vertreter der verschiedensten Richtungen im amerik»löschen Judentum angehörten, insbesondere auch Verfreier einer früher antizionistischen Gruppe, hätte ohne innere Berechtigung gewiß keine Resolutionen fassen können, in denen er ausdrücklich ״im Namen der amerikanischen Juden“ spricht. Es muß einen merkwürdigen Eindruck machen, wenn sich deutsche Juden berufen fühlen, die Kompetenz des amerikanischen Kongresses zur Abgabe solcher Erklärungen zu bemangeln. Sie haben ferner behauptet, es sei eine ״leichtfertige Art und Weise politischer Publizistik", wenn in unserer Flugschrift angeführt werde, der Kongreß der amerikanisehen Juden habe ״die Schaffung der nationalen •Heimstätte für das jüdische Volk i 1t Palä s t i n a" verlangt. Sie haben sich zum Beweise für diese Behauptung auf Nr. 57 der ״Jüdischen Rundschau" vom 24. Dezember 1918 berufen, in der folgende Reutermeidimg wiedergegeben war: ״Der jüdische Kongreß in Philadelphia, der die i Millionen Juden der Vereinigten Staaten vertritt, nahm in seiner Schlußsitzung eine Resolution zugunsten eines jüdischen Gemeinwesens in Palästina unter Sachwalterschaff Britanniens an, das im Aufträge des zu bildenden Völkerbundes handeln soll.“ Sie meinten, das sei etwas anderes als eine ״nationale Heimstätte‘׳. Sie hätten wohl zugleich erwähnen müssen, daß außer dieser Reurtermeldung, die lediglich e i n bestimmtes Ergebnis des Kongresses knapp zusammenfaßt, ln der ״Jüdischen Rundschau“ noch weitere Berichte über den amerikanischen Kongreß veröffentlicht ,worden sind. Ich verweise auf Nr. 12 der ״Jüdischen Rundschau" vom 14. Februar 1919, Sie finden hier auf Säte 91 u. a. folgende, von dem Kongreß angenommene Resolution wörtlich abgedruckt: ״Der amerikanische jüdische Kongreß, der im Namen der amerikanischen Juden spricht, drückt seine Anerkennung aus zu der historischen und epochemachenden Erklärung S. M. Regierung vorn 2. November 1917, die durch Vermittlung der Zionistischen Organisation an das Sdisdie Volk gerichtet ist, und in der sie die Aufrichng Palästinas als nationale Heimstätte für das jüdisene Volk gutheißt. ״Der amerikanisch-jüdische Kongreß bürgt, daß die Mitarbeit der Juden Amerikas an der nationalen Heimstätte, wie sie 111 obiger Erklärung festgelegt ist, in einer den Traditionen und den hohen Idealen des jüdischen Volkes würdigen Weise verwirklicht wird.“ Der Kongreß hat weiterhin, wie Sie auf Seite 92 der ״jüdischen Rundschau" lesen können, auch noch eine andere Resolution angenommen, und auf diese bezieht sich offenbar die oben erwähnte Reutermeldung: ״Der amerikanisch-jüdische Kongreß instruiert seine europäische Delegation, mit den Vertretern der anderen jüdischen Organisationen und besonders der Zionistisehen Weltorganisation zusammenzuarbeiten, damit die Friedenskonferenz die Forderungen und historischen Anspräche des jüdischen Volkes auf Palästina anerkennt und in Uebereinstimmung mit der englischen Regierungserklärung vom 2. November 1917, die von den Alliierten und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten bestätigt worden ist, erklärt, daß solche politischen, administrativen und ökonomischen Bedingungen für Palästina festgesetzt werden, daß unter der Sachverwalferschaft Großbntaaniens, die es im Namen des Völkerbundes ausübt, die Entwicklung Palästinas zu einem jüdischen Oemeinwesen gesichert werde usw.“ Vergleicht man diese beiden Resolutionen miteinander, so ist klar ersichtlich, daß die letzte eine politische Instruktion für die Delegierten darstellt und die staats- und völkerrechtliche Form festlegt, die nach Meinung des amerikanischen Kongresses (übrigens in Uebereinstimmung mit der Auffassung der Zionistischen Organisation) auf der Friedenskonferenz für die Verwirklichung der jüdischen Palästinaforderungen geschaffen werden sollte. Die innere Beziehung der , amerikan ischen Juden zu diesem künftigen jüdischen Gemeinwesen ist aber klar und deutlich in der ersten Resolution zum Ausdruck gebracht. Der Vorwurf der Leichtfertigkeit fällt auf Sie zurück, wenn Sie bestreiten wollen, daß die amerikanischen Juden die;Entwicklung dieses jüdischen Gemeinwesens zu einer ״nationalen •Heimstätte für das jüdische yolk in Palästina" gewünscht, ja noch mehr, daß sie sich zur aktiven Mitarbeit an einer solchen Entwick- Itmg!verpflichtet hdbea. Ein weiterer Einwand in Ihrer Rede betraf unsere Angaben über die ״Pro Causa Judaica“־Organisation. In unserer Flugschrift heißt es, daß dieser Orgnanisaiion alle führender! Juden der Schweiz angehören. Sie behaupten demgegenüber, die Organisation sei gar keine schweizerische, sondern ״bekanntlich" eine interterritonale Organisation aller neutralen Staaten. Obwohl ich nicht einsehen kann, inwiefern die Organisation an politischer Bedeutung verlieren würde, wenn Sie recht hätten, so muß ich doch feststellen, daß auch diese Behauptung glatt unrichtig ist. Das Komitee besteht aus den Herren; L. Abraham-Zürich, Julius Bär-Zürich, Dr. jur. Charles Bollag-Zürich, H. Bonnef-Bern, Herrn. Conheim-Zürieh, J. Dreyfus-Brodski-Basel, D. Farbstein- Zürich, Dr. jur. A. Mamelok-Zürich, Dr. phil. F. Pinkus-Zürich, M. Schwob-Chaud-de Fonds, Dr. phil. S. D. Steinberg-Zürich. Die Unterschriften unter dem Manifest des Komitees sind ebenfalls durchweg von schweizerischen Juden gegeben. . Schließlich haben Sie noch ausgeführt, daß das deutsche Komitee ״Pro Palästina" keineswegs den jüdiseben Volksgedanken anerkenne. Am allerwenigsten aber stelle es auf dem Standpunkt, daß die deutschen Juden das jüdische Volk in Deutschland bildeten. Was den letzten Teil Ihrer Behauptungen betrifft, so ist nur richtig, daß das Komitee als solches zu deutsch-jüdischen Fragen nie Stellung genommen hat. Aber in unserer Flugschrift selbst wird ja auch über die ,deutschen Juden folgendes ausgeführt: ״Nur ein kleiner Teil des jüdischen Volkes hat die Größe des jüdischen Volksgedankens noch nicht empfunden und wehrt sich dagegen, am neuen Leben der jüdischen Gemeinschaft teilzunehmen. Es ist der Teil, der weite Schichten des deutschen Judentums umfaßt." Die Flugschrift behauptet also gar nicht, daß die deutschen Juden in ihrer Mehrheit sich als Glieder des jüdischen Volkes betrachteten. Anders steht es mit dem Volksgedanken im allgemeinen, ich bin durdh das Sekretariat des Komitees ״Pro Palästina" in die Lage versetzt, Ihnen nachstehenden Passus aus einer Kund► gebung initteilen zu können, die demnächst veröffentlicht werden [wird: ״Wenn der Friede den Gedanken der Gleichberechti• gung aller kleinen Nationen verwirklichen soll, zu dem auch Deutschland sich bekennt, muß in der jüdischen Frage gründlich Wandel geschaffen werden. Das jüdisene Volk, das in Osteuropa unter elenden Wirtschaftliehen Bedingungen dahinsiecht und von den herrschenden Nationen in der Entwicklung seiner nationalen Eigenart gehemmt wird, will auf dem alten, historisdien Boden Palästinas eine Heimstätte jüdischer Kultur und Wirtschaft errichten, die in allmählicher Entwicklung einen Teil des jüdischen Volkes in sich aufnehmen soll. Dieser Gedanke, der während des Weltkrieges die grundsätzliche Billigung aller großen Mächte gefunden hat, muß — unabhängig von aer politischen Lage — von Deutschland auch weiterhin vertreten werden. Er muß bezeugen, daß in der neugeordneten Welt der national-ethisch begründete Anspruch eines kleinen Volkes aut Entwidlungsfreiheit schon wegen seines sittlichen Gehaltes verdient, zur politischen Forderung des Deutschen Reiches erhoben zu werden.“ Hiermit dürften wohl Ihre Einwendungen gegen die Flugschrift ״Der jüdische Volksgedanke" erledigt sein. Nebenbei will ich nur bemerken, daß auch Ihre Ausführungen über angebliche Zahlen von Baliod und L i c h t h e i m ganz falsch waren. Ich bitte Sie zu notieren, ■daß Baliod die Aufnahmefähigkeit Palästinas auf 6 Millionen Köpfe bemißt (vergl. Baliod ״Palästina als jüdisches Siedlungsgebiet"). Lichtheim ist der Ansicht, daß innerhalb der nächsten 30 Jahre l!/s Mill. Juden in Palästina angesiedelt werden können. Ganz unbegründet ist Ihre Behauptung, daß Lichtheiim bei seinen Zahlen eine Dislocierung der Araber voraussetzt. Nachrichten aus der Provinz berechtigen mich zu der Annahme, daß Ihre, wie Sie einsehen dürften, irrigen Behauptungen teilweise auf falsche Informationen des ״Zentralvereius deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" zurückgehen. Ich übersende daher dem Zentralverein gleichzeitig eine Abschrift dieses Schreibens, das ich auch in der ״Jüdischen Rundschau" veröffentlichen werde. Hochachtungsvoll FelixRosenblüth, * Bremen. In einer Zentralvereinsversammlung hielt der Syndikus des Zentralvereins, Dr. Stern, einen Vortrag, in dem er sich ausführlich über den Kongreßgedanken verbreitete. Er entwickelte ein Kongreßprogramm des Zentralvereins, das in wesentlichen Punkten dem vom Delegiertentag der ״Zionistischen Vereinigung für Deutschland“ aufgestellten Programm entspricht, jedoch den Voiksgedanke« abefint. In der Diskussion traten ihm die Herren Fritz Mark reich, Dr. Katzenstein, Erich Freuthal und Frl. Hanna Katz in wirksamer Weise entgegen, im ganzen war der Abend eine glänzende Propaganda Kr den Kongreßgedanken in der von uns vertretenen Form. Rheinland-Westfalen. Ueber die bereits in Nr. 15 der ״Jüdischen Rundschau“ berichtete Korigreßtournee des Herrn Leo Kaufmann bringen u׳ir heute nachstehende Einzelheiten: Recklinghausen. Mitte Februar fand hier ein Vortrag statt, der von der Synagogengemeinde veranstaltet wurde. Als Referent sprach Herr Leo Kaufmann- Bonn über das Thema: ״Was erwartet das jüdische Volk vom Friedenskongreß“. Einleitend erklärte der Redner, warum die Bewegung für den ״Jüdischen Kongreß io Deutschland“ von den Zionisten eingeieitet worden sei, obgleich sie keine zionistische Angelegenheit bedeute. Zionismus hieße eben, die Verantwortung für das Schicksal des jüdischen Volkes auf sich nehmen Wenn der Zionismus zu seiner Verwirklichung auch der deutschen Juden nicht mehr bedürfe, ,so bedürfe doch das deutsche Judentum•, wenn es sein Dasein er halten wolle, des nationalen Gedankens. Weil die deut scheu Zionisten das erkannt hätten, weil sic ach ver antwortlich fühlten für das Schicksal des deutschen Jti dentums, darum brächten sie heute den deutschen Juda! den Kongreßgedanken. In der Diskussion wurden nur Anfragen gestellt, Einwendungen wurden nicht erhoben Mit diesem Abend Hat der Kongreßgedanke auch in Recklinghausen Fuß gefaßt. Hamm i. Westf. ln einer von» ״Ausschuß Rheinland und Westfalen zur Vorberei tung eines jüdischen Kongresses in Deut!and“ einberufenen Versammlung sprach Herr Leo Kaufmann- Bonn über ״Die Forderungen des jüdisehen Volkes an die Friedenskonferenz“. Nach dem Vortrage fand eine Diskussion statt, in der die bekannten Einwendungen des Zentralvereins erhoben wurden, die Herr Kaufmann widerlegte. Miiihelm/Ruhr• In Mülheim/Ruhr sprach in einer Gemeindeversammlung, zu der Vertreter des Vorstandes und der Repräsentanz eingeladen hatten, Herr Leo Kaufmann- Bonn über das Thema: ״Die Schicksalsstunde des jüdischen Volkes.“ Die Ausführungen des Redners fanden überaus starken Beifall. In der Amspräche versuchte Herr Lehrer Kaiser die Entschei düng des deutschen Judentums hinauszuschieben. Er meinte, man müsse dem deutschen Judentum doch die Zeit lassen, umzulernen. Der Vorsteher des Repräsen tautenkollegiums, Herr Gustav Kaufmann, betonte dagegen, die deutschen Juden dürften!rieht aus Furcht vor einem Wbrt an der gewaltigen und wunderbaren Realität der Tatsache vorübergehen־, daß das jüdische Volk nach 2000 jähriger Zeit bloßen Duldens wieder handelnd in die Völkerwelt eintritt. Ke Gemefnlde will die Aussprache, besonders über die Kong r e ß f rage, fortsetzen. Dinslaken. Am 12. Febr. fand in Dinslaken eine Versammlung der Synagogengeme inde statt, die vom Vorstand einberufen und sehr stark besucht war. Herr Leo Kaufm a n n ־ Bonn referierte über das Thema ״Das jüdische Volk und der Friedenskongreß“. Die sehr lebhafte Diskussion war fast auschließlidi im Sinne des Referenten orientiert, Ihr Verlauf «ad der reiche Beifall ließen die starke Wirkung, die 'der Gedanke eines jüdischen Kongresses in Deutsch!and hervorgerufen hatte, erkennen, Wanne i. Westf. Am 18. Febr. sprach hier Herr Leo Kaufmann - Bonn über ״Das deutsche Judentum am Scheidewege“. Die Versammlung, die vom ״Ausschuß Rheinland und Westfalen zur Vorbereitungei n es jüd ischen Kong res sea in Deutschland“ einberufen war, bedeutete einen starken Erfolg der Kongreßbewegung. In der Dis kussion sprachen Herr R.-A. Dr. Verse und Herr Dr. Heyntann, die aus Bochum zur Diskussion nach Wanne gekommen waren. Ihre Einwendungen, die sie im übrigen in durchaus sachlicher Weise vorbradhten, ent sprangen der ״politischen Atmosphäre des alten Deutsch lands“, in der man die Begriffe Staat und Volk noch nicht gegeneinander übgrenzen konnte. Es wurde Herrn Kaufmann daher leicht, die Einwendungen zu wider legen. Die Versammlung nahm eine Resolution an, in der sie den Gemeindevorstand aufforderte, eine weitere Aussprache über die Kongreßidee zu ermög liehen. Hamm a. Sieg. Vor außerordentlich zahlreichem Publikum sprach hier Herr Referendar Julius Simon über die ״Jüdische Kongreßbewegüng“. Es steht zu erwarten, daß ein großer Teil der Gemeinde sich zu dem Kongreßprogramm bekennen wird. Presse-Umschau * Der Kongreßgedanke wird in der jüdischen Presse weiter lebhaft besprochen. Einen scharf ablehnenden Artikel veröffentlicht Dr. Wilhelm Neumann in Nr. 10 des ״Hamburger Israelitischen Fami!ienblattes״. Er sucht den Kongreßgedanken im wesentlichen dadurch zu diskreditieren, daß er auf die einzelnen Punkte des zionistischen Kongreßprogramms eingeht und den Eindruck zu erwecken sucht, als ob die Anerkennung dieses zionistischen Kongreßprogramms Voraussetzung für die Teilnahme an dem Kongreß bilde. Demgegenüber haben wir bereits wiederholt entschieden betont, daß zwischen der allgemeinen ״Plattform“ des Kongrosses und den einzelnen ״Kongreßprogrammen“, wie sie bisher nur die ״Zionistische Vereinigung für Deutschland“ und der ״Ausschuß der nationaljüdischen und zionis tischen Jugendvereine Deutschlands“ aufgestellt haben, unterschieden werden muß. Wenn die ״Zionistische Vereinigung für Deutschland“ die deutschen Juden zu einem Kongreß aufgerufen hat, der alle diejenigen umfassen soll, ״die im Bewußtsein ihrer Zugehörigkeit zum jüdischen Volk an der Entwicklung eines lebendigen Judentums mitarbeiten wollen“, so ist hiermit nur der allgemeine Rahmen gegeben, der für Kongreßforderungen verschiedener Art Spielraum läßt. Mit Recht wird in aer jüdischen Oeffentlichkeit bisher nur über diesen Rahmen des Kongresses, über seine ^!!gemeine ״Plattform“ diskutiert. Auf die Einwendungen, die Herr Dr. Neumann gegen die einzelnen Punkte des zionistischen Kongreßprogramms erhebt, wird später zurückzukommen sein, wenn die Auseinandersetzung über diese Spezialfragen am Platze sein wird. Herr Dr. Neumann lehnt freilich auch den Volksgedanken als solchen und insbesondere als Kongreßvoraussetzung ab. Er schreibt hierüber folgenoes: .Wie die Zionisten selbst erklären, sind sie über <ten Inhalt des Begriffes ״Volle“ selbst nicht einig Nr. und br *׳ege U Die grü auf dei suchen, hat, dr Nu: nicht d 111 land fli wir die liehen niitzutr! feit, a briider, *einem Die Voraus« ab *und Bahn, « Uc! joxie % Dei Halbere ״Aguda laut: J. den 11a gemein! *sseru daß di! »ngesci A'u.! sei ichaffer jüdische und d« ms «daj Schuten («de 11 tu wird. 1 berufer Einheit land kei in Den lichkeit, ler Kc •u bed 1ezwecl ,Zionist 1 Esten uclüste!dien Eindruc ichon f ae rufen :»;e Sc Und wi laß an >ls sei öas al iierzuk Glied t und sf uns dei Weltko nis in fälsche! kongrel Thora beide C es ohn! es keir In nis“ v ui Heit al’erdin besond Isaak! hefte“, kongrel hnd sei , , erkenn ron Sc beteilig jüdisch* der all! dien g treuen der zw uden Nation fallen lose, ו den na nationa setzen, wie sie längst Ist Wäre ganda Juden Mi iebttnj; sch ge «1 Mün sowie beweg Vi« tK?reßfo ägudä Wenn