Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 19 (14.3.1919)
- Date
- 1919-03-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 144 JUEDISCHE RUNDSCHAU Jüdischen Kulturprcb'ems;inerkennen. In der Diaspora jedoch kann es und darf es fair ihn ein soldies nicht geben. Wir werden über die Frage, ob der Geist Palästinas auch unser jüdisches Leben in der Diaspora befruchten wird, mit Go ldm an 11 nicht reditcn. Es trennen uns Weltanschauungen. Worüber wir 1111־ aber mit ihm auscinanderzusetzen haben, ist seine Anschauung, daß wir zu unserem Kulturzionismus nicht berechtigt sind. Weder moralisch: ,,Denn es wäre eine krasse Undankbarkeit! Wir ,danken dem Vaterland nicht nur den Schutz unserer Interessen, die äußere Möglichkeit, durch unseren Beruf das Leben zu fristen, sondern seine Kultur liefert uns alle die inneren Mittel, mit denen wir den Lebenskampf bestehen‘•, noch tatsädilich: ״Der Staat darf das Bekenntnis zu deutscher Gesinnung und deutschem Kulturwillen verlangen, und das mit Recht. Schließen sich die Juden aus, so wird die Gleichbercclttigung gefährdet“. Es wird nachgerade langwei'ig, sch int diesen ״Argumenten“ immer wieder beschäftigen zu müssen. Und ich begnüge mich, wörtlich wiederzugeben, was in dem Leitartikel der ״Jüdischen Rundschau“ vom 14. Januar 1919 über ״Zionismus und deutsche Politik“ gesagt worden ist: ״Wir sind Nationaljuden, Glieder des jüdischen Volkes, und das neue jüdische Zentrum, Palästina, wird auch unser Zentrum sein: für uns verlangen wir Palästina. Und sind doch Glieder des deutschen Staates, innerlich zu ihm bezogen, ihm verbunden und ergeben. So sind wir, und keine Theorien sollen uns zwingen, unsere Realität zu vergewaltigen. Keine, aus Aengstlichkeit und Unsicherheit entstandene Phraseologie soll uns veranlassen, sie zu leugnen. So wie wir sind, verlangen wir volle Rechte, weil der Staat nicht über die innere Artseiner Bürger zu entscheiden hat, weil wir ihm nicht das Recht zugestehen, die Bindung mit ihm als die einzige zu fordern und jede andere zu verbieten. Wir leimen diese Anerkennung eines götzenartigen Staatsidolbegriffess ab und überlassen es Herrn Dr. Nathan und seinen Gesinnungsgenossen, die sich Demokraten nennen, diese reaktionäre, unsittliche, inhumane Staatsidee des vorrevoiutionären Deutschlands auch im neuen Deutschland zu vertreten.“ Ab solche reaktionären Gesichtspunkte zur Zeit des allten Regimes von unseren Gegnern gegen unsere nationale Ideologie vorgebracht wurden, lehnten wir sie mit den gleichen Argumenten ebenso entschieden ab und verbaten uns die Reglementierung unseres innersten Lebens. Aber wir verstanden wenigstens, wie unter der geistigen Zwangsherschaft, unter der damals alle zu leiden hatten, solche Einwendungen entstehen konnten. Haben denn aber Oo Id mann und seine Freunde noch immer nicht begriffen, daß in der neuen Zeit der voUclichen Selbstbestimmung, der Nationalitätenrechte, für solche Anschauung kein Platz mehr ist? Muß man denn unseren jüdischen Gegnern, deren Assinütatkm bis zur Uebernabme jener Gedankengänge des früheren deutschen Machtstaates gediehen war, immer wieder sagen, daß die Idee des Nationalstaates bankrott gemacht .hat, und gerade wegen der geistigen Unterdrückungspolitik gegenüber den kleinen Nationen, den Polen, Elsässern usw. bankrott gemacht hat? Heute ist die reinliche Scheidung zwischen Staat und Volk, mit der die zionistische Theorie stets rechnete, endlich und unwiderruflich anerkannt, und wir haben nicht nur ein Recht, die wahre, d. i. die 11ationale Gleichberechtigung zu fordern, sondern wir haben auch Aussicht, sie zu erlangen. Vom neuen Staate werden wir fordern, daß er uns die Möglichkeiten freien nationalen Lebens schafft, und unsere erste und wesentlichste Forderung wird die jüdische Sch u 1 e sein, die unsere Kinder in unserem (leiste erziehen und ihnen zu vollerem, reineren! Judentum verhelfen soll. Daß die individuelle, staatsbürgerliche Gleichbercchtigung, die einzige Sehnsucht der Freunde des Herrn Dr. Go Id 111 au 11, uns in vollem Umfange zuteil werden wird, ist selbstverständlich. Wir haben sie zu verlangen. Mit Recht sprach Dr. Fritz Löwe 11 st ei 11 auf der Vorständigungskoiifereiiz der Jugeiulorgaiiisationen die von Dr. Go Id mann zitierten Worte: ״Auf Grund der Verfassung, die jedem preußischen Staatsbürger und jedem Deutschen gleiche Rechte gewährt, müssen wir verlangen, daß wir sie (die Gleichberechtigung) haben, 0(1 ne daß nach unserer Gesinnung, ohne daß nach unserem Standpunkte zur deutschen Kultur in irgend einer Form gefragt wenkm darf. Jeder hat bei uns gleiche staatsbürgerliche Rechte, die nur verloren geilen, wenn man als Verbrecher zum Verluste der staatsbürgerlichen Rechte verurteilt wird.״ Und wenn Dr. G o 1 d in a 11 ״ diese Meinung maßlos leichtsinnig und oberflächlich, wenn nicht gar frivol nennt, so ist ihm zu erwidern, daß seine Anschauungen reaktionäre Verstiegenheiten, ein täppisches Eingreifen in die individuelle Freiheitssphäre, in die subtilsten, allerpersönlichsten Angelegenheiten des Menschen darstellen. Kein Staat, nicht einmal das vorrevolutionäre Deutschland, hat es mit der Gesinnungsschnüffelei so arg getrieben, wie unsere jüdischen Assiinilanten. Wie eng sich unsere innere Bindung mit dem Staat gestaltet, hängt von der Freiheit ab, die der Staat unserem individuellen und nationalen Leben gewährt, von seiner Fähigkeit, unsere Liebe zu gewinnen. Dies ganz offen aus zusprechen, haben wir Juden genau solch ein Recht, wie jeder Nichtjude, der es allerdings nicht aussprechen wird, weil es für ihn schlechterdings eine Selbst- Verständlichkeit bedeutet. Ein Recht des Staates besteht nur, ׳von uns die Erfüllung unserer Staatsbürgerliehen Pflichten zu verlangen. Außer Goldman« ist es 1. B. noch nie jemandem eingefallen, bei der Aus- Übung des primitivsten staatsbürgerlichen Reciites, des Wahlrechtes zu gesetzgebenden Körperschaften, die Waltrung von Staats-, Berufs- oder sogar persönlichen Interessen als unsittlich zu bezeichnen, wenn sie dem Geineinwohl nicht widersprechen. Der viel besprochene Artikel von Erich Cohn ist gewiß in manchen Punkten angreifbar, und er ist in mehreren Veröffentlichungen zurückgewiesen worden, die übrigens nicht deshalb erfolgt sind, weil die Zionisten es ״mit der Angst zu tun bekommen haben“, sondern weil in der Tat bedeutende sachliche Differenzen Vorlagen. Aber was kann jemand dagegen cinwendcn, wenn Cohn vorschlägt, unsere Wahlentscheidung nadi jüdischen Gesichtspunkten zu treffen? Denn hinter diesem Vorschlag stellt doch die Grundüberzeugung jedes Nationaljuden, daß das menschliehe Zusammenleben überhaupt, also für alle Teile, an Wert gewinnt, wenn allen Gruppen die Möglichkeit gewährt ist, in erster Linie ihre eigene Art zu pflegen und zu entwickeln. Wie kann vollends Goldmann es wagen, diese Anschauung mit unerfreulichem Pathos zu brandmarken, wo doch für ihn und seine Anhänger, wie übrigens für jeden Juden, der jüdische Gesichtspunkt des Antisemitismus bei den Wahlen stets ausschlaggebend ist. Würden Sie einem deutsch-nationalen Kandidaten Ihre Stimme geben, selbst wenn Sie eine konservative Grundanscliauung hätten, Herr Dr. üoldmanri? Herr Geheimrat Fuchs, dessen Autorität Sie gewiß anerkennen, täte es jedenfalls nicht. Denn er schreibt in Heft 7/8 der ״Neuen Jüdischen Monatshefte“ folgendes: ״Nun hat man ihnen (den Juden) früher die Möglichkeiten politischcr Stellungnahme stark eingeschränkt, und gerade die Rechtsparteien, die sich jetzt über den angeblichen jüdischen Radikalismus ereifern, machen es dem Juden, sofern er überhaupt noch kein halber oder ganzer Renegat ist, unmöglich, sich ihnen anzuschlicßen, selbst wenn er konservativ denkt. Ich möchte von ganzem Herzen hoffen und wünschen, daß die deutsche detnokratische Partei nicht bösen Beispielen folgt, und ich kann wohl sagen, daß ich eine Entwicklung bedauern würde, die manchen aufrechten Juden vielleicht entgegen seinem innersten Gefühl dahin treibt, sein einziges Heil und die Wahrung seiner Würde bei der Sozialdemokratic zu sehen.“ Was heißt das anders, als daß letzten Endes jüdische Gesichtspunkte für die Parteistellung des Juden in Deutschland ausschlaggebend sind?! Zwischen der Auffassurig von Fuchs und der Anschauung von Erich C o 11 n — natürlich nur in diesem Punkt — besteht keineswegs ein prinzipieller, sondern höchstens ein gradueller Unterschied. Und im übrigen, ist es etwa sittlicher, seine Wahl von Wirtschaftlichen Interessen abhängig zu machen, als von nationalen? Was ist anständiger: durch den Stimmzettel für seine Kapitalien einzutreten oder für die Erhaltung seiner Gemeinschaft? Man lege doch endlich die Maske der Heuchelei beiseite! Man tue doch nur nicht so, als ob die Juden bisher im Wahlkämpf niemals Spezialinteressen wahrgenommen und verfochten hätten! Ls gibt zweifellos Ueberspannungen in unserem ׳Lager. Sie sind psychologisch allzu begreiflich, als das man für sie eine Erklärung zu geben brauchte. Wir werden sie stets bekämpfen. Aber nur, weil wir sie von unserem zionistischen Standpunkte, von innen heraus, für schädlich, einer gesunden Entwicklung hinderlich halten. Niemals jedoch kann die äußere Rücksicht auf angeblich daraus resultierende antisemitische Stimmung für uns maßgebend sein. Dieses ewige Schielen nach dem Antisemitismus, diese ständige Vergewaltigung des eigenen geistigen Lebens, weisen wir als unwürdig und kraftlos zurück. Nicht zum wenigsten deshalb hat uns das neue Weltbild, das sich uns mit der Rezeption der nationalen Idee eröffnete, ergriffen, weil wir durch die Rückkeitr zu dem uns einzig eigentümlicheii Leben innere Sicherheit, eine aufrechte menschliehe Haltung zu erlangen glaubten. Nicht nadi links und rechts sehen wir uns um; es ist uns gleich, was die anderen zu unserem Tun sagen mögen; wir gellen den Weg, den unser Wille und unser Glaube uns vorzeichnet. Es ist aber ein Irrtum, wenn Dr. Gold mann glaubt, daß die starke Betonung unserer nationalen Eigenart, das freie Aussprechen, dessen was ist, den Judenhaß vergrößert. Wir glauben im Gegenteil: der Respekt, den der Nichtjude uns nicht entgegenbringen will, uns wegen unserer ewigen Unsicherheit, des tragikomischen Verleugnens unserer eigenen Persönlichkeit schlechterdings nidit entgegenbringen kann, wird sich einfinden, wenn er sich dem Typ des neuen aufrechten, seiner selbst bewußten Juden gegenüber sieht, der den Unterschied zwischen jüdischem und deutschem Volkstum nicht aus opportunistischen Gründen verwischt. Da rum ist es grundfalsch, iin Zionismus einen Erreger des Antisemitismus zu sehen. Gerade er ist dazu berufen, den Antisemitismus zu überwinden. Der Gegensatz, den die anderen Völker von jeher, wahrlieh schon vor der zionistischen Bewegung, zwischen sich und den Juden empfanden, wird weiter bestehen bleiben. Dieser ״Antisemitismus“ wird niemals aufhören, solange es ein jüdisches Volk gibt, das in der Zerstreuung unter den Völkern lebt. Der Nichtjude fühlt unser Anderssein. Aber die kleinliche Gehässigkeit, die menschliche Verachtung wird schwinden, eine reinere Atmosphäre wird entstehen, wenn er sieht, daß bei uns endlich der Wille zur eigenen Leistung und zur eigenen Art lebendig wird. Man solle sieh doch fragen, worauf es beruht, daß die Jugend mit fliegenden Fahnen in unser Lager kommt, daß unsere Jugendgemeinsehaften so wenig Nr. 19 Mitläufer aufweisen, daß vielmehr fast jeder sidi a Träger der Idee fühlt. Man sollte begreifen, daß uns Erfolg nicht nur durch die Betriebsamkeit, die wir fj die Werbe- und Erziehungsarbeit aufwenden, eireici wird. Die Jugend fühlt es stark, daß nur uns,, nationale Idee die Erweckung aller ruhenden Krad d.c Cr2.5hu.1g der menschlichen Persönlichkeit ermö licht. Sie ahnt es, daß alle iiire Qiücksmöglichktiij in der Auswirkung׳ eines mit Judentum durchtränkt( Lebens liegen; sie ist ergriffen von dem leiden-ahal liehen Ethos, das sie bei unseren Menschen wahrnims Und diese Jugend, die ihre eigene Unzulängliciik! fühlt, wie noch keine Jugend vor ihr, die heraus vv aus all dem Sumpf von Opportunismus, Kriecherei u; Verlogenheit, die sich nadi wahrem Menschentum sein die wieder glauben lernen will — diese Jugend wird!! niemand durch sein Angstgeschrei über ״national)״; sehen Radikalismus“ abspenstig machen. Kongressbewegung Kongreßprogramm der nationaljfidisehea Jugend Deutschlands Der Ausschuß der nationaljüdischen und zionis sehen Jugend Deutschlands hat folgendes Program für den Kongreß aufgestellt: ״In dem Bewußtsein der untrennbaren Einhei! d jüdischen Volkes und in dem festen Glauben an die u lösliche Verbundenheit der Zukunft des jüdischen Volk mit Palästina stimmt die nationaljüdische und zioiüstisd Jugend Deutschlands der Einberufung eines Kongress in 1Deutschland zu. Die nationaljüdische und zionistisd Jugend vertritt für diesen Kongreß insbesondere folgen! Forderungen: 1. Die jüdische Schule als wichtigstes in der Diaspo vorhandenes Mittel für die Erziehung zu jüdische Leben. 2. Schaffung von Gemeindeeinrichtungeu zur Ptiij des Hebräischen als lebendiger Sprache. 3. Schaffung von Genieindeeinrichtungeu für d körperliche Ertüchtigung der jüdischen Jugend. 4. Vorbereitung der jüdischen Jugend auf Palästb insbesondere Ueberführung eines möglichst großen Tt dieser Jugend in die Landwirtschaft. 5. Teilnahme von Vertretern jüdischer Jugend« bände in der Leitung aller jüdischen Organisationen * Berlin. ,Der Arbeitsausschuß der nationaljüdisch Jugendorganisationen ׳Berlins hatte die jüdische Juge zum 3׳. März zu einer Kongreftdemonstratiou nach 11( ״Rheingold“ clnbcrufen. Das plötzliche Versagen < Verkehrsmittel infolge des Streiks war für den deinen tiven Charakter der Versammlung hinderlich. Immer) waren •trotz aller Schwierigkeiten mehr als 300 jun Berliner Juden erschienen, unter ihnen auch Gegn des nationalen Gedankens. Assessor Felix Rose! blüth eröffnete die Versammlung mit der Verlesui der Forderungen, die die nationaljüdische Jugend an d Kongreß der deutschen Juden stellt. Hierauf sprach 1 Fritz Löwen stein über das innere Werden m Wachsen der Jüdischen Jugendbewegung während d Krieges und die Grundstimmung und Tendenz, in d sie (heute lebt und schafft. Als Wesentlichstes betracht er die völlige Einmütigkeit der Jugend in ihrem Zi< Palästina. Die national jüdische Jugend habe mit de theoretischen Streit über den Volksbegriff nichts mehr; tun. Für ihr Empfinden sei diese Frage gelöst. S sei ganz auf die konkreten Palästinafragen eingestd deren Lösungsversuche durch die Annahme der Po derungen durch den Kongreß unterstützt werden müßte Am wichtigsten sei ihr die Errichtung der jüdische Schule mit ausreichendem hebräischen Unterricht, die d Jugend bereits vor der Berufswahl die Möglichke einer jüdischen Orientierung gibt. Gab Herr D Löwcnstein eine Formulierung und Begründun konkreter Forderungen, so ging Herr Blumen fei zu einer Auseinandersetzung mit den Anschauung« unserer Gegner und der tieferen Ursachen ihrer Gegnt schaft über. Politisches Programm und pulsierend! Leben, abstraktes und lebendiges Judentum, statisch! und dynamisches Prinzip, das seien die Pole, die >i! hier gegenüberstehen. Nicht der Standpunkt, nicht!1; Programm seien das Kriterium der nationaljüdische Jugend, sondern der Wille zum jüdischen Leben a zu ihrem Leben überhaupt. Deshalb sei sie auch nid die Jugend einer Partei, sondern die Jugend, die d Bewegung einer Generation vorwärts bringt. An di Referate schloß sich eine längere Diskussion. Berlin. In einer kürzlich abgelialtene.1 Versa!»״ lung der Berliner ״M i s r a c h i g r u p p e“ sprach »a< einem Referat des Herrn R.-A. Dr. Loeb über d ״historische Entwicklung des Misrarfti“, Herr La/»1■ Barth über das Thema: ״Orthodoxie und Ko« g r e ß g e d u n k en “ und kritisierte eingehend die geg« den Zionismus und den jüdische« Kongreß erhobene Einwände. Die Herren Rabbiner Dr. Fink ־und C ha u unterstützen in der Debatte den Referenten. Es wurde zahlreiche ZustimmungserkLäungeii zum Kongreß «1 gegeben. Lippstadt. Am 3. März fand, vom hiesigen »1י tralen Jugendverein ausgehend, ein Vortrag des Herr Dr. Mende 1, Hamm i. W. über ,,Jüdische Ford« rungen au die Friedenskonferenz“ stat Nach der anschließenden Diskussion gaben von de zirka 65 Anwesenden 32 Personen ihre Zustimmung erklärutig zum Jüdischen Kongreß in Deutsd 1 a n d ab.