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Jüdische Rundschau · 1919-02-28 · Heft 16 (28.2.1919) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 16 (28.2.1919)
Date
1919-02-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
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I Seite 118 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 16 quellen. Wenn deren Nutzbarmachung für die Industrie *ach in einer ferneren .Zukunft liegt, so ließe sieh dennoch durch die Erschließung der zahlreichen klei- ■crcn Wasserkräfte die Energie für die Elcktrifizicrung der Bahnen vor ,allein( aber für den Antrieb der für die Bewässerung in den Kolonien in Verwendung befindlichen Motoren gewinnen. Kür die Notstandsaktion könnte auch die große Jordanwasserkraft ins Auge gefaßt werden, deren billige Energie für die Herstellung von Kalkdünger Verwendurig finden könnte. Es könnte damit eine provisorische Industrie ins Leben gerufen werden, die cs ermöglichte, für die Anlage von Spinnereien und Webereien und sonstigen im Laude anzusicdchidcn Industrien die hierfür erforderliche lange Zeit anderweitig■ .uisziinutzon. Durch Heranführung der Elektrizität an die nächsten Küstenorte wird die Kalkdüiigerindiistrie (durch die billige Beschaffung sowohl der erstcren als des in der Nähe in Ueberfluß vorhandenen Kalkes) schnell zum Export nach da 11 ganzen Mittclmecrgebict schreiten können. 8. 111 den Rahmen der Notstandsaktion mußte auch die eine und die andere der von unseren Fachleuten schon jetzt als aussichtsreich befundenen Industrien gezogen werden. Mau muß sich davor hüten, in theorctischcr Verbohrtheit die Beschränkung auf die landwirtschaftliche Kolonisation zu predigen. Es gilt itnsagbares Eiend zu lindern und die Verwirklichung unseres nationalen fdeals im gegenwärtig günstigen Moment z.u sichern. Die harte Wirklichkeit ist zwingender als jede zurcchtgclegte Theorie, die uns durch ihre Beschränkungen die Schmach bringen wird, daß ein großer Teil der zur Uebersiedluug nach Palästina bereiten Masse in die Schwitzhöllen und Massenquarticrc der europäisch-amerikanischen Industriestädte verschwinden wird. Ueber die Aufbringung der erforderlichen Kapitalien sowie über Organisationsfragen können in diesem׳ engen Rahmen nur Andeutungen gegeben werden. Man wird sich der Erkenntnis nicht verschließen, daß für eine so großzügige Notstandsaktion ungeheuere Kapitalien notwendig sind, für die selbst die 100 Millionen IXüInr-Anlcihc in Amerika nicht ausreichen wird. Es wird daher unumgänglich sein, privale Kreise in weitestem Umfang zur Beteiligung an den vielen zu gründende» Gesellschaften und Unteriiehmungcn her.inzuzichen. Damit dies mit Erfolg geschehen kann, ist eine umfassende Propaganda durch zahlreiche hierfür einzusctzeiidc Kommissionen in allen Ländern der Diaspora notwendig, die zugleich die Aufgäbe haben sollen, Pläne und sonstige Vorarbeiten mit ihren mehr oder weniger beschränkten Mitteln vorzunclimen. Dieselben Kommissionen, werden später m der Lage sein, durch ihre Vorstandsmitglieder an der Leitung der betreffenden Gesellschaften und Unteruchmungcu tcilzunchmcii. Letzteres muß besonders betont werden, weil den Kommissionen die Gelegenheit gegeben werden muß, über die Tätigkeit der einzelnen Unternehmungen und Gesellschaften ein wachsames Auge zu behalten, um Durchkreuzungen oder Vcruach- Üssigungen unserer nationahviitschaf(liehen Forderungen zu verhindern. Als solche ist besonders die Forderung zu erwähnen, daß in allen Unternehmungen jüdische Arbeitskräfte verwendet werden. Wir dürfen nicht noch einmal die traurige Erscheinung erleben, daß in allen ■unseren Unternehmungen fremde, auf primitivster Kulturstufc stehenden Arbeiter sich hincimi rängen, die durch ihre billigen aber minderwertige Arbeitsleistungen unseren Arbeitern die Einwanderung unmöglich machen. Niemand wird uns diese Forderung verübeln wollen, wenn wir darauf liinweisen, daß andernfalls aus Syrien, Aegypten und dem ganzen Nordafrika das fremde Proletariat in die jüdischen Werkstätten und Kolonien strömen wird, daß wir mit einem derartigen Koloni- Kationswerk den Fluch unserer Nachkommen auf uns laden werden, falls wir mit unseren Untcmclimungcn ein Gemisch von Arabern, Negern, Syrern und Aegypteru in Palästina ansicdeln werden. Es wird sich u. a. empfehlen, in der palästinensischen Regierung eine jüdische Kommission zur Erteilung von Konzessionen für sämtliche Unternehmungen cinzusctzcn, die imstande sein wird, unsere national wirtschaftliche״ Forderungen «lurdizusctzen. Bei einer großzügigen Notstandsaktion, die, unbeirrt von engherzigen Theoremen aufs Ganze losgeht, werden wir ohne wesentliche Störunge» Zehntausenden, vielleicht Hunderttausenden armer jüdischer Verfolgter eine neue Heimat in den nächsten Jahren schaffen können. Zu diesen Ausführungen schreibt Herr Richard 1. i c 111 h e i in: Die Vorschläge des Herrn Dr. Honig stimmen im großen und ganzen mit dem überein, was ich in meinem Palästiuarefcratc ausgefiihrt habe. Wenn Herr Dr. Honig zum Schluß schreibt, daß auf diese Weise ״in den nächsten Jahren Ze 11 n t a u se n d c 11, vielleicht Hunderttausenden1‘ von Auswanderer!! ׳geholfen werden kann, so verweise ich auf die ganz ähnlichen — Ziffern meines Referats, in welchem ich — u n a b 11 ä 11 g i g von den Ein- Wanderern, die in den ersten Jahren bei Notstands arbeiten beschäftigt werden könnten — mit einer jährlichen Einwanderung von 20 000 Personen rechne. Den Begriff der Notstamlsarbeiten fasse icli allerdings anders, als Herr Dr. Honig. Die meisten der von ihm genannten Arbeite» sind keine Notstamfsarbciteii, sondern es sind die von jeher von uns projektierten kolonisatorischen Erschließungsarbeiten, die freilich zum. Teil langwierige Vor- Studien und Vorbereitungen erforderlich machen, (Hiermutigen sowie der Bau von Kraftwerken.) Was Herr Or. Honig unter Punkt 1 über die ,,ungeheure Ausdehnung brachliegenden Bodens“ schreibt, ist mir nicht verstandlidi. Der größte Teil des für die Kolonisation erforder• liehen Bodens muß aus Privatfxsitz käuflich oder durch Enteignung erworben werden. Aa Staatsläiidcrcicn und herrenlosem Boden sind im ganzen etwa 200000 Hektar verfügbar, wovon aber ein sehr großer Teil durch arabische1 Pächter besetzt ist. Völlig brachliegender Boden ist in Palästina — von den Dünen am Meer abgesehen — fast gar nicht vorhanden. Die Erwerbung des Bodens, die Abfindung oder Umsiedlung der Fellachen wird in jedem! Fall längere Zeit in Anspruch nclunen. Von einer ״ungeheuren Ausdehnung“ brachliegenden Bodens, der ohne weiteres sofort für die jüdische Kolonisation in Besitz genommen und großen Menschen-!nassen für Erschlicßungsarbciten zugewiesen werden kann, ist demnach keine Rede, Manche der von Dr. Honig erwähnten Arbeiten kommen — zum mindesten vorläufig — .ms klimatischen und gesundheitlichen Orüudcn für jüdische Einwanderer nicht in Frage; dazu gehören die Einwässerung der Sümpfe und die Arbeiten kn Jordantlial. — Schear-Jaschuw Vor einiger Zeit hat das Komitee ״Schcar-Ja* sch uv“ einen Aufruf zur Gründung einer jüdischen Kolonie in Palästina erlassen. Die Kolonie soll etwa SO Kolonisten aufnchmcii und cs soll gleichzeitig für die Schaffung von 20 Arbeiterheimstätten vorgesorgt! werden. Die Größe der Koloiiistenantcilc soll zwischen <10 und 400 Dunam schwanken; für die Arbeiterheimstatte» sind je 20 Dunam vorgesehen. Die Gründer der Kolonie haben die .Absicht, eine Siedlung zu schaffen, die auf gesunder wirtschaftlicher Basis beruht, alle modernen technischen Errungenschatten benutzt und zugleich in sozialer Hinsicht vorbildlich wirkt. Der Boden der Kolonie, in der ge* mischte Betriebe (Ackerbau und Pfianzungsb.u1) überwiegen sollen, darf nur für landwirtschaftliche Betriebe, nicht für industrielle Unternehmungen abgegeben werden. Bei größeren Wirtschaften von mehr als 100 Dunam soll nicht mehr als 50 #/0 der Bodcnfläehc bepflanzt weiden, und kein Kolonist darf mehr als 400 Dmiam (160 Morgen) erhallen. Diese Beschränkungen habe» den Zweck, den ländlichen Charakter der Siedlunjf zu wahren, die Schäden, welche mit einseitigem Pilanzungsbau verbunden sind, zu vermeiden und die Bildung von Großbetrieben zu verhindern. Ob der Boden in Form des Privateigentums oder der Erbpaclit übernommen wird, 1 längt davon ab, ob die Natioiialisierung des gesamten Bodens durcligcführt wird Izezicliungsweise ob die Kolonie auf Nationaisfonds• Boden errichtet wird. Grundsätzlich ist das Komitee mit dem Erbpachtsystem einverstanden. Das erforderliche Kapital läßt sich bei den jetzigen Valuta Verhältnissen nicht mit völliger Bestimmtheit angeben, auch hängt die Höhe des Kapitals sehr wesentlieh davon ab, ob die Kolonisten in höherem oder geringerem Grade selbst milarbeiten. Die Begründer der Kolonie wünschen, daß die Kolonisten ihren Betrieb selbst leiten, ständig in der Wirtschaft tätig sind und auch selbst körperliche Arbeit verrichten, soweit Alter und Gesundheit ihnen dies gestatten. Um einen Anhaltspunkt z.u geben, welches Kapital etwa erforderlich ist, sei folgendes bemerkt: Ein kleiner Uemüsegärtuer, der mit seiner Familie selbst arbeitet und keine ständigen Hilfskräfte benötigt, kann bei bescheidener Lebensführung mit einem veriMltnisnußig recht geringen Betrag eine gesunde Existenz finden. Die Ansiedlung von K teinsied lern dieser Art ist schon mit etwa 20 IKK) Eres, möglich. Ein kleiner Pflanzer, der auf 00—75 Diutain Boden im wesentlichen eine Trockenpflanzung anlegt und daneben einen Geniüsegartcn, einen Gcfliigelhof, ein Pferd und zwei Kühe hat, wird insgesamt etwa 30 000 Fres. Anlagekapital bis zur Fruchttragung brauchen. Bewässerte Kulturen sind teurer, beispielsweise wird eine bewässerte Kultur auf 30—10 Dunam im Laufe von 6 Jahren ein Anlagekapital von rund 40 000 Fres. erfordern. Euren anderen Typus stellt der Bauer dar, der auf etwa 100 Dunam überwiegend Milchwirtschaft betreibt und daneben eine kleine Trockcnpfianziuig hat. Dieser Typus ist überhaupt nur dann lohnend, wenn der Kolonist und seine Familie selbst alle Arbeit verrichten. Das Anlagekapital beträgt etwa 25 000 Fres. Für größere Anlagen von 200 Dunam an aufwärts, von denen etwa die Hälfte für Pflanzung«! und' die Halite für Getreide- und Futtcrmittclbau verwandt wird, sind erheblich höhere Summen notwendig. Bei diesen größeren Pflanzer- und Bauerntyp«» wird zwar auch mit Sclbstarbcit des Kotonisten in gewissem Umfang, daneben aber aucli mit Verwendung ständiger Hilfskräfte gerechnet. Sotdic Betriebe werden je nach Art, Größe und Intensität ei« Anlagekapital von 60000 bis 120 000 Fres. erfordern. Das Ziel der Kokmicgmnder ist: Den für den Wiederauibau Palästinas nützlichsten Ausiedlertypus zu erzeugen, nämlich den Bauern, Pflanzer und Klein* Siedler. Die Zukunft des .jüdischen Volkes in Palästina!längt davor! ab, daß cs gelingt, die Juden zur land* bauenden Bevölkerung ■zu machen, denn das Land wild demjenigen gehören, der es bearbeitet. Als Gartenbau* land ersten Ranges wird es in Palästina vor allem darauf .•»!kommen, intensive Betriebe zu schaffen, in denen Wein, Obst, feines Gemüse gezogen wird. Der aus vielen landwirlschaftlich-tcchnisdicn Gründen unentbehr* zeitig gefördert werden. Derartige Gründungen hafcch aucli deshalb ganz besondere Bedeutung für unsere Saq,t weil 60 mit Hilfe privater! Kapitals Lehrstellen (q, Arbeiter geschaffen werden, die liier eine allseitig!: Au», bildung finden können und damit «ach einigen Jahre, den Anspruch erwerben können, von den nationale!! KolonialinstihJtcn angesicdelt zu werden. Das Komitee ״Sehen r Jnschuw“ hat für seine eigene Kolonie bereit! solche Arbeiterheimstätten vorgesehen. Seitdem der Aufruf des Komitees ergangen ist, haben sich eine ganze Anzahl von Fragestellern an das Komitce gewandt, und heute kann die Gründung <!«־ Kolonie bereits als gesichert gelten. Die vorbereitenden Arbeiten sind abgeschlossen. Diejenigen, weiche «Jä». Wunsch liegen, sich an der Gründung, zu beteiligen, werden ersucht, sicli an den Vorsitzenden des Ko. mitees, Herrn Dr. Wilhelm Brünn, zur Zeit Berlin, per Adresse Herrn Moses Marx, Helmstädterstr, II, zu wenden. Die MiliiärverwaUung in Palästina Der ״Ncar East", das bekannte englische Koto nialblatt, bringt in seiner Nu'inmer vom 31. Jan. folgende Angaben über die Verwaltung fm bc׳sctzten Gebiet der Türkei: Ganz P a 1 ä s t i n a und Syrien stellen unter der Kontrolle der Verwaltung von General Sir Ed'nmnd Allenby, Oberbefchlsinbcr der ägyptischen Expcditionsarmcc. Dieses Territorium wurde fn drei Zonen verteilt, die eine, durch die Franzosen vorwallet, die andere durch die arabische Regierung und die dritte (südliche) wird durch britische Verwaltung kontrolliert. ■Diese Zone bestellt aus den türkischen Sandschaks, ■Jerusalem, Nablus und׳ Aida, und wird stfdlich durch die ägyptische Grenze von Rafa bis zürn ■Toten Meere begrenzt, im We'stcn durch das Mittellän'discJic Meer Und nördlich durch eine gebogene Linie von der KiVste zirka 12 Meilen nördlich Akkas bis ziria Jordan, einige Meilen höher als der Huleh, östlich folgt die Grenze einer Linie dem Jordan entlang, dann östlich des Hulchsees, ferner dem Jordan bis zum TibcFas• ree, dessen östliche Küste sie bis! zu einem Punkt 081• *sü'döstlicii von D.üzan folgt u1;׳d itn Toten Meer endet. Diese ■Zone beträgt ungefähr 8700 ßuädratmeilen, wovon zirka J000 gegenwärtig bestellt werden. Die Devölke* rung;wird auf 639000 geschätzt, wovon 61 000 Christen, 66000 Juden und der Rest Moslims sind. Seit April 1Q18 wird diese Zone durch eine besondere Verwaltung ad- ,inmi'stncrt, Generalmajor Sir A. W. Mohey u״d dessen Stellvertreter General S t o r r s, der Mililärgouvcr* neur von Jerusalem, stcheü an der Spitze dieser Vcrwal* tung, deren Arbeitskreis sich in fünf Abteilungen giicdert:!eine finanzielle unter Leitung de3 Colonel Gab r i e I (Einkommen, Ackerbau, Waldungen, Tierpflege, öffentliche ,Bauten), Colonel Jackson, der die politische ,Administration leitet (Polizeiwesc׳!!, Gefängnisse, Erziehung, ׳Personalabteilung); eine kommerzielle Ah• teilung unter Leitung des Colonei Crigh ton (Zufuhr, Fürsorge, öffentliche Arbeiten Und Archäologie); eine juridische Abteilung, die sich mit Landregistriemng be* faßt und unter Leitung von Major Clarke stellt, und ein Gesundheitsamt unter Leitung des Colonel Ga r 11 er. Ferner gibt cs 12 Militärgouverneure, die je eitieji Distrikt verwalten. Das Budget 1918/19 zeigt ein Einkommen von 661813 ägyptische Pfd.; Ausgaben: 738 619 Pid.; dies ergibt ein Defizit von 76836 Pfd. Die Aufstellung des Budgets!wurde dadurch erschwert, daß die Türken alle Geräte und Erzeugnisse, Bücher und Akten verschleppt haben, :während andererseits die Rückkehr der Flüchtlingc die Arbeit nicht erleichtert. Bahnverbindungen in Palästina Die ״Weltwirtschaftszeitung“ . beriditet, daß das System der während des Kieges gebauten Bahnlinien zwischen Aegypten und der Bahn jcrusaicm*Jaffa jetzt durch den die Vollendung der Drehbrücke über den Suczkanal bei Kantara einen Abschluß erhalten haben. Hiermit ist endgültig die Bahnverbindung zwischen Afrika und Asien hcrgestcllt. Zwar ist die Spurweite in Aegypten noch etwas größer als in Syrien, doch wird dies voraussichtlich auf den Hauptstrecken bakt geändert werden. Preisausschreiben Der ״Ausschuß der nationaljüdischen undzionistischcnJugendvercincDcutschlands" erläßt ein Preisausschreiben für einen Leitfaden ״Theorie des Zionismus“. Der Leitfaden muß geeignet sein, den Leitern von Ausbildtmgskursm über das gleiche Ihcina die systematische Vorbereitung und Durchführung des Kursus, insbesondere auch durch spezialisierte Hinweise auf die einschlägige Literatur zu ermöglichen. Umfang etwa 2 Druckbogen in Dro• schüreuform. Es?imt zwei Preise von 250 M. und 150 M. ausgesetzt. Zu Preisrichtern sind die Herren Kurt Diu in enf c ld Dr. Zloci st i und Studienrat C a I v a r y - Crossen bestimmt. Die Manuskripte sind bis zum 15. April 1919 an das ״J u ge nd s e k re - tariat der Zionistischen Vereinigung für Deutschland“, Berlin W.15, Sächsische Str. 8, zu senden. Sie sollen keinen Verfassernamen, sondern ein Merkwort tragen. Namen und Adresse des Verfasser» sind im verschlossenen Umschlag beizulegen, der mit dem gleichen Merkwart versehen ist. Durch Erteilupg des Preises geht das Veröffentlicliungsrecht an den , Ausschuß über. Ausschuß der na t io na I j ü d i s che n und zionistischen Jugendvereine Deutsch*

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