Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 13 (18.2.1919)
- Date
- 1919-02-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Sette 98 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 13 Nr. 13 Palästinafragen Grundsätze der Kolonisation Von Dr. W. Brünn (Jerusalem). Die Palästinatagung der deutschen Zionisten rückt heran. Der vom Delegierten tag eingesetzte Palästina- Ausschuß ist damit beschäftigt, der Tagung eene tnöglidist umfassende Uebersicht über alle wichtigen Fragen zu bieten, um das Verständnis für die dem künftigen Kongreß vorzulegenden Fragen zu vertiefen. Nach dem Vorspiel auf dem letzten Delegierten tag darf man mit lebhaften Auseinandersetzungen rechnen, nahm doch die Palästinadebatte zeitweise scharfe Formen an. Ich beabsichtige nicht, hier einen Kampf gegen die eine oder andere Riditung zu eröffnen, sondern einen Feldzug für Vernunft und geordnete Arbeit in Palästina. Ich wende midi an ״die alten Herren“, wie es so sdiön und überlegen in Nr. 1 der ״Arbeit“, des Organs der ״volkssozialistischen“ Partei ״Hapoel- Hazair“ heißt, an die, ״denen der Schekel und das Baseler Programm noch immer die höchste Vollendung der zionistischen Sehnsucht bedeutet . an die, auf welche die ״Arbeit“ zielt, wenn sie erklärt, es gehe nicht mehr so weiter, daß ״irgendwelche äußerliche Anhänger und organisierte Mitglieder der zionistischen Partei als Vertreter von Gruppen auf die Tagungen kommen und sagen, sie wären Zionisten“. Ich wende mich in Wahrheit am die große Masse der Zionisten, die bisher in langen Jahren ehrlich ihre Pflicht getan haben; sie möchte ich aufklären, mit ihnen will ich hier eine Reihe von Problemen erörtern. Wir sind jetzt auf dem Wege, Punkt 1 des Baseler Programms zu verwirklichen, nämlich die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina in die Wege zu leiten, ln dem Programm ist nicht gesagt, welcher Art che Heimstätte sein soll. En Teil unserer Anhänger stellt »dh vor, wir sollen dort wieder ein großes Reich bilden und ein geachteter Staat sein. Andere wieder betrachten die Heimstätte hauptsächlich vom Wirtschaft liehen Standpunkt und hoffen; durch eine große Sied hing die materielle Judennot zu lindern, etwa in 10 bis 15 Jahren 2 bis 3 Millionen Juden in Palästina anzusiedeln. Ein dritter Teil verlangt, Palästina solle ein sozialistischer Musterstaat werden. Ein vierter Teil will vornehmlich ein religiöses Zentrum, ein fünfter ein kulturelles Zentrum. Sehr viele erstreben inehreres gleichzeitig. Es könnte scheinen, als ob es überflüssig wäre, sich hierüber Gedanken zu machen, doch wird es sich bald zeigen, daß Klarheit über unsere Heimstättenabsichten eine Vorbedingung für eine gute und erfolgreiche Kolonisationspolitik bildet. Wenn sich die großen Nationen der Welt jetzt für eine Rückkehr der Juden nach Palästina einsetzen, so nicht allein deswegen, weil sie mit der bejammerns werten Lage der Judertheit Mitleid empfinden und das Bedürfnis haben, bei der allgemeinen Weltordnung auch die Lage der Juden zu bessern, sondern vor allem darum, weil wir das älteste lebende Kulturvolk dar stellen, weil jeder zivilisierte Mensch für die Werte, die ihm das Judentum mittelbar oder unmittelbar geschenkt hat, sich irgendwie verpflichtet fühlt. Jüdisdhe Urgeschichte wird jedem Menschen von Kindesbeinen an gelehrt, jüdische Poesie begleitet ihn durchs Leben. Und in diesem Augenblick, wo eine Welt in Trümmer geht, und man sich durch den Sozialismus zu retten und zu heilen versucht, da ist es ein Jude, an dem sich alles aufrichtet, dessen Werke man durchstöbert und interpretiert, wie wir es von unserm Talmud gewohnt sind. Es ist kein Zufall, daß Karl Marx ein Jude gewesen ist und daß so viele jüdische Fihrer unter den Sozialisten anzutreffen sind. Denn seit jeher ist das Judentum ein Verkünder der sozialen Gerechtigkeit gewesen. Jedermann wird mir zugeben, daß es für die heutige Bedeutung des Judentums gleichgültig ist, ob einmal 5 Millionen oder 500 000 Juden in Palästina gelebt haben, und ob sich das Reich bis zum Euphrat und Tigris oder gar bis zu den Säulen efes Herkules erstreckte, ob es die Erde umspannt oder ob es die Größe von Cypern oder Ceylon gehabt hat. Ebenso wird die künftige Bedleutung des Judentums für das jüdische Volk wie für die Welt nicht davon abhängen, wieviel Millionen Juden sich in Palästina ansammeln, sondern wieviel geistige und ethische Werte in Erez Israel geschaffen werden. Alle Welt erwartet von den gewaltigen Energien, die unerschöpflich in unserm Volks körper ruhen, noch gewaltige Leistungen. Wenn heute die ersten Sonnenstrahlen mühsam durch das jahrhundertelang über uns hängende Gewölk brechen, und wir uns glücklich zur Rückwanderung anschicken, so wollen wir nicht einen Augenblick vergessen, daß wir nicht nur die Gebeine Herzls mit uns führen, son dem auch die einer unendlich langen Kette von Helden, reichend bis zu jenem Mann, dessen Grab kein Sterblieber je erschaut hat. Niemals dürfen wir die Aufgäbe und die Verantwortung aus dein Auge verlieren, die wir mit der Rückkehr ins Heilige Land übernehmen: Unser großes jüdisches Elbe in Ehren zu halten und in Ehren zu vermehren. Wenn wir unsere Palästinaprobleme unter diesem Gesichtspunkt betrachten, so ist damit bereits die Stellungnahme zu unsern Nachbarn, den Arabern, gegeben. Ich habe bereits 1015 in einer für einen kleineren Kreis gedruckten Broschüre auseinandergesetzt, wieviel an den Arabern gesündigt wurde und wie sich besonders der Arbeiterorganisation ״Hapoel-JHazair“ durch ihren Araberboyiaott, durch ihren ganz unjüdischen Qtauvinismus an unserm Gemeinwesen versündigt hat. Man lese die Zahlen, die Oettinger und Ru pp in geben, und obwohl dies Maximalzahlen sind, wiid man finden, daß das Land für beide ausreicht, für Juden und Araber. Wir, die wir in der ganzen Welt unter Verfolgungen leidbn und alle Menschenrechte für uns in Anspruch nehmen, wir gehen nach Palästina und kehren den Spieß um. Welche unwürdige Rolle für ein Volk, dessen Urbüdher bereits das Gebot aufstellen: ״Den Fremden sollst du lieben wie dich selbst.“ Prächtige Worte für die hier vertretenen Anschauungen hat Hugo Bergmann in seinem Artikel ״Die wahre Autonomie“ (״Der Jude“, Nr. 8/9) gefunden: ״Man pflegt uns zu antworten: ״Ja, aber wir müssen aus politischen Gründen trachten, möglichst schnell die Majorität im Lande zu gewinnen“. Nein sagen wir, diese Politik ist des Teufels! Wir wollen nicht als Herrscher einziehen. Wir leiten unsere Ansprüche nicht aus der Zahl ab, sondern aus der ewigen Sehnsucht unseres Volkes nach Palästina.“ Weiter: ״Wohl ist es wahr, wir wollen dem Lande unsere Seele einhauchen, wir wollen die entscheidende geistige Kraft dort werden. Aber das ist nicht die Frage der Quantität. Wenn wir durch eine Sdhnelfkolonisation europäisches Massenelend nach Palästina verpflanzen, wenn wir die Möglichkeit des Fremdenverkehrs ausnutzend als Marktschreier, Händler nach Palästina gehen, wenn wir unsere Heiligtümer zu Schaustücken erniedrigen, so werden wir in einigen Jahren die Majorität haben, aber Palästina wird darum gerade ein völlig unjüdisdhes Land sein und die letzte dhassidisdhe Klaus des entlegensten polnischen Dorfes wird mehr Judentum in sich bergen als alle unsere nationalen Institutionen zusammen“ ״Die Feuerprobe dieses wahrhaft jüdischen Charakters unserer Siedlung wird unser Verhältnis zu den Arabern sein. Eine Verständigung mit den Landest*! wohnem ist viel wichtiger als alle Regierungserklärungen der Welt! Hierüber hat sieh leider che öffentliche Meinung der Zionisten noch keine Rechenschaft gegeben.“ Fürwahr, weg mit jenen überklugen Politikern, die das alte System, das Europa in den Abgrund geführt hat, nicht aufgeben können und immer noch von Majorisierungspolitik träumen, weg mit ihnen, die Gerechtigkeit für sich fordern und sie andern zu geben nicht gewißt sind! Es ist uns die Araberfrage keine Frage der Taktik, keine Frage der Politik, keine Frage von Zweckmäßigkeiten, sondern ein tiefes und ernstes Problem, an dessen Eösung wir mit Liebe, Aufrichtigkeit und bestem Vermögen heran treten wollen. Gleiches Recht für den Fremden wie für den Eingeborenen, denn Fremdlinge ward Ihr im Lande Mizrajim! Diese Anschauung vorausgeschickt und voraus gesetzt, wollen wir uns auf ein jetzt ebenfalte heiß umstrittenes Gebiet begeben: Wie schnell und auf welche Weise sollen wir kolonisierenV Darauf antworte ich: so schnell wie möglich und so gut wie möglich. Auch hier muß man sich vor Augen halten, daß wir in Pa läsfina ein gesundes jüdisches Leben erstreben, daß wir das Land nicht den Erschütterungen durch Massen aussetzen dürfen, die kein Brot finden. Die Grundlage unserer Siedlung muß eine breite bäuerliche Schicht werden, hiervon darf man nicht abgehen. Die bäuer liehe Siedlung kann nicht von heute auf morgen verwirklicht werden, sie muß klein beginnen, um progressiv von Jahr zu Jahr zu steigen. Ich glaube, kein vernünftiger Mensch wird fordern, daß man Leute ansiedelt, die keine genügende landwirtschaftliche Erfahrung besitzen. Die landwirtschaftliche Ausbildungsmöglichkeit in Palästina aber ist heute beschränkt; sie kann und soll von Jahr zu Jahr vergrößert werden, aber es ist doch Tatsache, daß sie heute noch gering ist und demzufolge wird auch die Azisiedtung in den ersten Jahren nur eine beschränkte sein können. Wenn es trotzdem immer wieder Leute gibt, die den Massen schmeicheln und eine Masseneinwanderung predigen, die zu solchem Zweck ohne jede ernste Begründung lächerliche Indnstriemöglichkeiten versprechen, so stellen sich solche Leute außerhalb jeder Erfahrung und jeder Verantwortung. Notstands und Erschließungsarbeiten sind in gewissem Umfang möglich, aber man muß von vornherein alle sogenannten ״Notstandsaktionen“ ablehnen, die sich nicht organisch in unser Palästinaaufbauprogramm einreihen lassen. Man darf nicht che Amsterdamer Chalukah durch eine Chahtkah des Jüdisehen Nationalfonds ersetzen. Wir haben kein Interesse daran, europäisches oder amerikanisches Massenelend nach Palästina zu verpflanzen, das uns eine Schlinge um den Hals sein würde. Je deutlicher man dies zwecks Regulierung der Einwanderung aussprrdht, desto mehr dient man dem jüdischen Volke. Dem Einzelnen mag diese Erkenntnis bitter sein, dem aufsprießenden Lande ist sie von Segen Auf das Oedeihen der Landwirtschaft ist unsere Hauptarbeit zu richten. Den jüdischen Pflanzer, den jüdischen Bauer sehnen wir herbei. Ke Landwirtschaft bedarf unserer Förderung, unserer Kapitalien, unserer Propaganda und unserer ganzen Liebe. Wenn das jüdische Volk jetzt in seine Heimat zuriirikkehrt, so ist es undenkbar, daß dort eine Ge sellsdiaftsschichtung sich bilden sollte, die nicht auf dem alten jüdischen Prinzip der sozialen Gerechtigkeit aufgebaut wäre Wir verstellen darunter, daß jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzt, und daß jedermann zu arbeiten verpflichtet ist, daß man die Parasiten ausmerzt, mögen sie ihre Chalukah von Amsterdam oder venu Jüdisdien Nationalfonds beziehen. Wir verlangen gesetzliche Maßnahmen gegen den Profitgewinn, che Bodenspekulation, die Bildung eines privaten Großgrundbesitzes, wir verlangen, daß jeder Landarbeiter das Recht hat, von Staats wegen angesiedelt zu werden, vorausgesetzt, daß er eine min. destens fünfjährige Lehrzeit — davon drei Jahre in einem Bauernbetrieb — nach weisen kann und verheiratet ist. Von dieser Maßnahme erwartet Franz Oppen• heimer in seiner neuesten Schrift ״Der Ausweg“ den Untergang einer jeden Form von Kapitalismus. Wen! dem Landarbeiter die Möglichkeit zur Selbständigkeit gegeben ist, werden Industrie und Großbesitz entweder keine Arbeiter finden oder nur bei solchen Löhnen, daß ein unverdienter Mehrwert für den Unternehmer resp. für den Besitzer nicht entstehen kann. Ich weit nicht, ob diese in Deutschland sicher zu Recht be• stehende Theorie ohne weiteres auf Palästina zu über, tragen ist, regulierend auf die Löhne wird sie jeden falls auch dort wirken. De Forderung, daß jeder g«. lernte Landarbeiter ein Recht auf Ansiedfung hat, er heben wir mit allem Nachdruck, weil man keinem Menschen zumuten kann, zeitlebens Landarbeiter zu sein, und weil wir eine breite bäuerliche Unterlage erstreben. Wir haben in den lgtzten 10 Jahren große Arbeiterkämpfe erlebt und sollten aus ihnen unsere Schlüsse ziehen. Wir haben gesehen, daß ein ostjüdischer unquatifizierter Landarbeiterstand nicht möglich ist. Auf der einen Seite verträgt es sich nicht mit der Psyche des Juden, dauernd in Abhängigkeit und in einen» Lohnverhältnis zu stehen, auf einem Verhältnis• mäßig niedrigen kulturellen Niveau zu leben, auf der andern Seite können die Wirtschaften hohe Löhne nicht vertragen. Es ist unmöglich, einem Kolonisten, der 1000 bis 1500 Frcs. aus seinem Gute herauswirtschaitet, zuzumuten, er solle von seinem geringen Einkommen jährlich 300 bis 400 Frcs. für die Arbeiter opfern. Aber noch eins müssen wir lernen: Der Hapoel-Hazair verfocht ein Proletarierideal; die Arbeiter wollten nur Landarbeiter sein, sie wollten sich nicht ansiectelo lassen. Sie haben nicht geheiratet, haben bald hier, bald •dort gearbeitet, haben gewissermaßen einen Noma denzustand erstrebt, den wir als Kulturnation durchaus ablehnen müssen. De Kultur beginnt mit der Seßhaftigkeit. Wir erstreben also eine umfangreiche Weinbauerliehe Siedlung, welche zugleich auch geeignet ist, die bisherige jüdische Arbeiterfrage im wesentlichen aus der Welt zu schaffen. Der Kleinbetrieb in der Land- Wirtschaft ist der rentabelste und der rationellste. Hierin stimmen die Erfahrungen in allen Ländern überein. Andererseits hält man überall auch größere Betriebe für notwendig, weil sie den ökonomischen und tedinischcn Fortschritt in der Landwirtschaft schaffen und vermitteln. Für uns besonders ist der Typus des Mittel- und Großbauern notwendig, weil unser Nachwuchs lehrgeiegenheit haben muß. Nirgendwo kann der Kolonist für seine künftigen Aufgaben allseitig 90 ausgebilde’ werden, wie in einem Bauernbetrieb. Hier wird man allerdings verlangen müssen, daß der Arbeiter gut ge• stellt wird, und zu diesem Zwecke wird für das Land ein Normalvertrag geschaffen werden müssen. Der Vertrag wird abgeschlossen zwischen der Arbeitergewerkschaff einerseits, dem Nationalfond und der Kolonisten- Vereinigung andererseits und enthält Tarife für gualifizierte und unqualifizierte Arbeit und genaue Bestimnwngen für den Lehrgang eines Arbeiters. Der Zug aul das Land muß in Wort und Schrift gepredigt werden. Hohe Löhne sind anzustreben, weshalb die Wirtsdha ft* form intensiver zu gestalten ist. Daneben müssen dem Landarbeiter hygienische Unterkunft, billige und gute Verpflegung, allgemeine und fachliche Fortbildungmögliohkeit geboten werden. In den letzten Jahren wurde die Form der Arbeiter- Produktivgenossenschaft in den Himmel gehoben und gewissermaßen als ideale Kolonisationsform hingestellt. Wir können dazu nur einen Satz von Karl Marx an führen, der gewissermaßen als Motto für alle diese Fragen dienen kann: ״Der Sozialismus muß mit dem Kopfe gemacht, aber nicht aus dem Kopfe prfutiden werden.“ Auf Palästina angewandt, will da« besagen: Für unsere Kolonisation müssen wir die besten Methoden der Welt, die besten technischen, ökonomisehen und sozialen Erfahrungen verwerten; wir dürfen aber in größerem Stil keine Methoden anwenden, über die gar keine einwandfreien Erfahrungen vorliegen. Erst neulich hat Prof. Warburg davor gewarnt, durch der artige sozialistische Experimente unsere schon an sich schwere Arbeit zu gefährden. Das bedeutet nicht, daß man nicht Versuche mit derartigen Arbeiterproduktivgenossenschaften ans teilen 9011, aber als allgemeine An• siedlungsform darf inan sie vorläufig nicht ins Auge fassen. Einen großen Raum 111 der öffentlichen Dskussion nimmt gegenwärtig die Frage der Nationalisierung des Bodens ein, viel zu groß im Verhältnis zu ihrer praktisdien Bedeutung. Denn Bodenspekulation und Groß grundbesitz lassen sich durch andere gesetzliche Maßnahmen ebenso beseitigen, wie durch das jüdische Obereigentim, während kapitalistische Wirtschaft auf Erbpaditboden an sirih ebenso möglich ist, wie auf freiem Eigentum. Es bleibt also gewissermaßen die reine Idee übrig, eine schöne Geste. Verwirklicht ist die Nationalfeierung des Gesamtbodens nirgends in der Welt ausreichende Erfahrungen über sie liegen demnach dicht vor Im altjüdischen Staate gab es kein Obereigentum am Boden; hingegen ist die gesamte Joweljahrgesetr■ gebung darauf angelegt, die Ansammlung des Bodens in einer Hand zu verhindern und den Boden der Familie zu erhalten. Es ist. Tatsache, daß das Grundstück am schonendsten behandelt, am liebevollsten versehen und am rationellsten bearbeitet wild, wenn, der Bauer da» Gefühl des Eigentums hat, wenn er in dem Bewußtsein lebt, daß alles, was er investiert, daß die Mähe und der Schweiß, der er in den Boden und in die Mari־ zungen hi kommt. L Scholle ka ausbilden, darauf au auf seiner unsere je fühl, daß arbeitet,; in der ga! bisher nie von Max Nr. 10) ii aus dem gebung di zwischen neten und Gesetzgeb bewegung trägt, dal Famiiiensi wird. L5 ist eine 1 wenn sie im alten größten! Bauer fü Boden in der Zufri wickeln k Frage führbar, 5 gebung, Jüdische 1 zwar unv gesamte sein- Ab griff wäi Großgrun diese Mi ich hier wenn di! ad 2) der Wenn ab mittel ve den notv Erbpacht Wenn ab Bodenbee stände is schiebt c muß ms nicht die aber wer ״Hapofcl-l gehen 12 waren u Hat er < nach de: haupt n haben w warten, des Bode daß wir hierzu t gering e zulegen, und der unsere 5 tun nod Auf des Lan< in dem und Öko notwend wir 1ms und "m Privatka! die alle sind. F auf den scheint weil er erschein angesied zubauen anderen willkonu drüben Ueb besondei Vorstell! daß in mit ein Sie etw oder di für •unai für die benötig! die jüd Arbeite! gebrach in seine der Ind« und dii Ansiedl auf ä < der Um w1«n, ietriib