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Jüdische Rundschau · 1919-02-14 · Heft 12 (14.2.1919) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 12 (14.2.1919)
Date
1919-02-14
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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יי Seite 94 sich auch als solcher fühle. Der Zionistenführer Dr. , Licht sprach über die allgemeinen Richtlinien der gemeinsamen Tätigkeit. Die Reise der zionistischen Führer ist sehr erfolgreich verlaufen. literarische Mitteilungen Die Wiener ״Jüdische Morgen post“ (frühere ״Jüdische Morgenzeitung“) hat anläßlich der bevorstehen■ den Palästina-Woche in Wien eine spezielle Palästina- Nummer herausgegeben. Die äußerlich wie inhaltlich geschmackvoll ausgestattete Nummer enthält Aufsätze bekannter Autoren und aktuelle Bilder aus dem gegenwärtigen Palästina. An der Spitze der Nummer schreibt der Wiener Oberrabbiner Dr. C h a j e s in einem! ״Mein Oruß an Palästina“ überschriebenen Artikel folgendes: ״Es gibt heute noch unter uns Menschen, die die Frage aufstellen: mit welchem Rechte verlangen wir Palästina, wir, die Juden, die doch kaum eine Minorität im Lande bilden? Eine naive Frage! Wir verlangen Palästina nicht nur kraft unseres historischen Rechtes, auf welches wir während unserer ganzen 2000 jährigen Geschichte keinen Augenblick verzichtet haben, sondern auch aus dem Grunde, weil einzig und allein wir imstände sind, dieses Land unserer Väter von neuem aufzubauen und daraus einen Segen für die Menschheit zu machen. Fast 2000 Jahre befindet sich Palästina in fremden Händen und keine einzige Macht, auch nicht das große Rom, hat es vermocht, das heilige Land in ein mächtiges Kulturzentrum zu verwandeln. Wir haben in den letzten Jahren für die Entwicklung des Landes viel mehr geleistet als die anderen im Verlaufe vieler Jahrhunderte, und wir sind dabei doch nur eine kleine Gruppe von Idealisten und Märtyrern, die mit ihrem Schweiß und Blut das Land fruchtbar gemacht und sich für das Wohl der Menschheit aufgeopfert haben.“ Dr. Julius Levy behandelt in einem feingeistigen Artikel das Problem ״Palästina und die jüdische Seele“, Dr. Jacob Braver beschreibt lebendig die Volksfeste am 15. Schewat in Jerusalem, Meier Henisch gibt historische Informationen über den Hapoel Haza'ir. Der übrige Teil der sehr interessanten Nummer enthält Angaben und Informationen betreffs Palästina und der jüdischen Kolonisation. Wie bereits in der ״Jüdischen Rundschau“ mitgeteilt, hatte die ״Zionistische Ortsgruppe“ in München am 16. Jan. einen Palästina-Abend ־veranstaltet, an dem führende Männer der zionistischen, Bewegung, wie Dr. R u p p i n und Julius Berger sprachen. Die in München erscheinende Zeitschrift ״Das Jüdische Echo“, die für die jüdisch-nationale Bewegung in Süddeutschland von großer Bedeutung ist, veröffentlicht jetzt in ihrer Nr. 6, von! 7. Febr., Auszüge aus diesen Referaten. Dr. R u ק p 1 « ג Itviviatj utt» \iiv; UcbClSUlUtfl jüdische Palästina“ trägt, behandelt die Entwicklungsmöglichkeiten eines jüdischen Gemeinwesens in Pa- Lästina. Im Auszug aus dem Berg ersehen Referate, der ״Bekenntnis zum Volk“ überschrieben ist, wird auf die Gefahr hingewiesen, die der Ausschluß aus dem jüdischen Volk mit sich bringt, und die Notwendigkeit darlegt, sich zu ihm zu bekennen. Es folgt ein Aufsatz von Arnold Zweig: ״Unser Palästina“, der den kapitalistischen Geist aus der Palästinagemeinschaft verbannt sehen will und hofft, daß sie von dem ״sozialen Genius des Judentums, untötbar von Moses bis Karl Marx“, aufgebaut werden wird. Des ferneren enthält die Nummer po’itische Nachrichten, einen Aufsatz: ״Die jüdische Gemeinde und neue Zeit“, sowie kleine Notizen. Die jüdische Gemeinde in Mailand hat eine Schrift von Giuseppe Ot toten ghi unter dem Titel ״Sempre avanti Israel“ herausgegeben. Dieser Aufsatz ist eine Gedenkrede, die am 30. Juni 1918 von dem Verfasser aut Veranlassung der Gesellschaft ״Giovane Israel“ zur Feier des 14. Jahrestages von Theodor H e r z I s Tode gehalten wurde. Dr. Alfred Valensi in Tunis hat eine kleine Broschüre unter dem Namen ״Israel“ in französischer Sprache veröffentlicht. Laut Mitteilung des ״Misrachi Korresponden z-Büros“ in Zürich erscheint als Beilage zur Zeitschrift ״Israel“ unter Leitung von Professor David Prato eine illustrierte Monatsschrift für Kinder. Sie führt den Titel Israel Lanearim“ und will die jüdischen Kinder in Italien für das zionistische Ideal im Sinne des traditionellen Judentums gewinnen. Der ״Ausschuß zur Vorbereitung eines jüdischen Kongresses in Deutschland“ nat eine Broschüre: ״Der jüdische Kongreß“ herausgegeben, die in sachlicher Weise die Vorgeschichte der Kongreßbewegung schildert und ihre Notwendigkeit in äußerst klarer Form nachweist. Das Heft ist durch den Kongreßausschuß Berlin W. 15, Sächsische Sir. 8, zu beziehen. Franz Oppenheimer, ordentlicher Professor an der Frankfurter Universität Prof. Franz Oppenheimer ist zum ordentliche« Professor für Nationalökonomie an der Universität Frankfurt a. M. ernannt worden. Immerwährende Mitgliedschaft der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Die Mitglieder des Zentralkomitees und einige andere Gesinnungsgenossen haben für Herrn Dr. Heymann s. A. die immerwährf*de Mitgliedschaft mit 530 M. erworben. ׳ ' J UEDISCH E RUNDSCHAU Zum Peßachfeste Wie uns die ״Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums E, V.“ in Frankfurt a. M. mitteilt, ist sie bereit, an Kriegsgefangene und jüdische Heeresangehörige Mazzos »und Konserven zum bevorstehenden Peßachfeste zu versenden. Wegen der Bedingungen wolle man sich unmittelbar an das Büro der Freien Vereinigung, Frankfurt a. M., Schützenstr. 14, wenden. Persönliches Unsere Kollegin Fräulein Anna Salz, zurzeit im Kopenhagener Büroder Zionistischen Organisation, hat sich mit Unserem Gesinnungsgenossen, Herrn Edmund Levy, Vorsitzender des Herzlklubs in Berlin, verlobt. Wir sprechen den Verlobten unseren herzlichsten Glückwunsch aus. Niederlassungsmöglichkeiten In einer größeren Stadt der Provinz Brandenburg ist die Praxis eines Arztes zu übernehmen, ebenso isl in einer Stadt Westpreußens flO 000 Einw.) eine günstige Niederlassungsmöglichkeit vorhanden. Jüdisches Arbeitsamt (Berufsfürsorgestelle für jüdische Soldaten, begr. von der Zion. Vereinig, für Deutschland) Berlin N. 24 /׳ Monbijouplatz 10 Itisl ih Mim mW Lehrstellen für landwirtschaftliche Eleven, Handwerkslehrlinge und Lehrlinge für technische Berufe (Monteure, Techniker). Unterbringungsmöglichkeiten für Hand• werker, Arbeiter und Handlungsgehilfen. Niederlassungsmöglichkelten für Akademiker (Rechtsanwälte, Ärzte, Ingenieure). Nachrichten Berlin. Am Sonntag, den 16. Februar, vormittags 1/111 Uhr, findet im großen Saal der Sophiensäle, SoptilenstraDe 17/18 eine öffentliche Veisarrimlung der M I Srachi-Gruppe statt.■ Referenten: Dr. A. Lob: ״Grundgedanken des Misrachi“ und Lazarus Barth : ״Kongreß und Orthodoxie“. Freie Aussprache. Berlin. Der nächste Abend des ״Hechaluz“ findet am Sonntag, den 16. Febr., abenfds 7 Uhr, in den Räumen des Hapoei-Hazai'r, Rosenthalerstr. 16/17, statt. Tagesordnung: Bericht über bisher geleistete Arbeit. Annahme der Statuten. Beratung über die zukünftige Arbeit des Hechaluz. Das Erscheinen der Mitglieder ist dringend erwünscht. Gäste willkommen. Berlin. Wegen eines Irrtums in der letzten Ankündigung konnte der vom ״H a po e 1 - H a za! r“ veranstaltete Palästina-Kursus am letzten Dienstag nicht mehr stattfinden. Er wurde daher auf Dienstag, den 18. Febr., verschoben. Beginn, pünktlich um 81/* Gbf• Zur Besprechung gelangen: ״Die Baumkulturen und der landwirtschalüiche Betrieb in Palästina“. Berlin. Die Berliner Zionistische Vereinigung hält für ihre Mitglieder an fünf Abenden einen Palästina- Kursus ab. Die Vorträge finden einmal wöchentlich statt. Dozent: Herr Dr. Sandler. Beginn: Sonnabend, 21. Febr. Einschreibegebühr für Mitglieder 3 M. Ort wird noch bekannt gegeben. Anmeldungen werden schriftlich an das Büro der Eierliner Zionistischen Vereinigung erbeten. Berlin. Die Misrachi-Jugendgemeinschaff, Berlin, veranstaltet am Dienstag, den 18. März, in den Gesamtsälen der Ressource, Oranienburger Str. 18, eine große Purimfeier. Den Glanzpunkt des Abends wird eine mehraktige Operette bilden, die augenblicklich von der bewahrten Firma Barth, Gronematui. Hildesheimer hergestellt wird. Außer dem Auftreten bekannter Dilettanten und Künstler und sonstige Ueberraschungen. Wir bitten alle Chawerim und Chaweroth, sich an diesem Abend freizuhalten. Berlin. Am Sonnabend, den 8. Febr. veranstaltete die volkssozialistische Partei ״Hapoei-Hazai'r“ im Harmoniumsaal eine öffentliche Versammlung, mit dem Thema: ״Hapoel-Hazair und die zionistische Jugend“, in der Herr Walter Preuß, Frl. Gerda Goldberg und Herr G r ü n b 1 a 11 sprachen. Die Redner referierten über die Ziele des Hapoei-Hazai'r, die zionistische Jugend zur sozialen Gerechtigkeit und zur produktiven Arbeit für Palästina zu erziehen, aus Palästina das Land der sozialen Gestaltung und sozialen Gerechtigkeit zu machen und dort jüdische Arbeit und jüdische Arbeiter zu schützen. Inr Galuth erstrebt der Hapoel-Hazair die Bereitung und Anerkennung der hebräischen Sprache, die Erziehung der Jugend zum Gemeinschaftsleben, in dem Ost- und Westjuden einander nahekommen, sowie die innere menschliche Erziehung seiner Mitglieder. An die Referate schloß sich eine Aussprache, in der u. a. Elijahu Rappaport aus Wien über Zweck und Ziele des Hechaluz sprach. Berlin. Am 2. Febr. veranstaltete der ״Ostjüdische Jugendverein Ibriah“ einen Geselligkeitsabend, der sich eines zahlreichen Besuches erfreute. Nach der Eröffnungsansprache des Vorsitzenden Herrn Kraus, ergriff ein Herr aus Lemberg das Wort und schilderte aus eigenem Erleben heraus die gegenwärtige Lage der Juden in Galizien. Die sich anschließenden deklamatorischen und gesanglichen Darbietungen Nr. 12 Nr. 12 Resolution Januar Wien Orts jung des Die langsa befindliche Stettii bend bei co b, feionisten Leipzi jrtsgruppi Du 0in c keit des Zeit auf i Jles Krieg iiände de! lind die (M> Mitglii Verbindur (Beten, V׳ (richtete E Arbeit, c liber 27C Einnahme (die T s c auf die ui ru!1g hi: link!. Sehe! M. N wurden mit viel Beifall aufgenommen. — Die hebräi sehen Kurse finden für Anfänger am Montag und Mit! woch, für Fortgeschrittene am Dienstag und Donners• tag, von 8—10 Uhr abends, statt. Sämtliche Zuschriften sind zu richten an die Schriftführerin Frl. Koppel, Grenadierstr. 38. Berlin. Berliner Zionistische Vereini gung. Die Bezirksgruppe ״Rosenthaler-Vorstad t-Gesundbrunnen“ hatte am Montag, den 2. Febr., ihre Gründungsversammlung. Eine weitere ׳Versammlung fand am Sonntag, den 9. Febr., statt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Herr Grünbaum, zum 2. Vorsitzenden Herr Zimak gewählt. Für Donnerstag, den 20. Febr., ist ein Vortrag von Herrn Dr. Sandler über Palästina geplant. Versammlungsort bleibt vorläufig für alle Ver׳ anstaltungen: Brauerei Oswald Berliner, Brunnenstr. 140. Die Gründungsversammlung der Bezirksgruppe Ber• lin N.W. fand am Montag, den 10. Febr., statt. A* die Wahlen, auf denen Herr Zahnarzt Karfunke 1. Vorsitzender, Herr R.-A. Dr. Münz zum stellvertretenden Vorsitzenden ernannt wurden, schloß sich eine Besprechung über die Arbeit der Bezirksgrtippen an. Es sind allwöchentliche Zusammenkünfte der Gruppe beschlossen worden. Berlin. Am 27. Januar fand eine Generalversamm lung der ostjüdischen Misrachi-Gruppe ״Tifereth Zion' statt, die die Vercinsstatuten festlegte und eine! Vorstand wählte. Es konnte mit Freuden konstatiert werden, daß der zionistische Gedanke, dem die hier lebenden orthodoxen Ostjuden bis jetzt fernstamlen, Dank der Tätigkeit dieser Gruppe, nunmehr auch hier weiten Anhang findet und stark im Fortschreiten ist, Als nächstliegende praktische Arbeit wurde umfangreiche Propaganda, Veranstaltung von lehrreichen Kursen, Grün• düng einer Bibliothek!und Lesehalle, beschlossen, Verein mit den bestehenden misrachistischen Gruppen. Berlin. Die Berliner Ortsgruppe des M i s r a c h i, bestehend aus dem drei Vereinen Berliner M i s■ rachigruppe, ״Tifereth Zio n“ und Misrach Jugendg ru p pe. hat sich Unter dem Vorsitz de» Rechtsanwalt Dr. A. Löb konstituiert. Zum Kassierer wurde Arthur Marcus, zum Schriftführer Lazarus Barth gewählt. Es wurde ein Komitee für Propa■ ganda (Vors. Edm. Lewi), für das Heim (Marcus), für Palästina(J. Bosch witz) und für Kuiturangelegen heiten (Lazarus Barth) eingesetzt. Die Jugendgruppe veranstaltet Gemeinschaftsabende jeden Freitag, 8—10 Uhr, im jüdischen Volksheim, Dragonerstr. 22, und jeden Sonntag, von 51/* Uhr ar. den Sonntagen finden Aussprachen über Jugend fragen! im Anschluß an, Referate statt. Im Februar werden folgende Themata behandelt: 16. Febr. ״Die Schule im Leben der Jugend“ /Arthur S c h r ag e n h e i m) 23. Febr. Mädchen-Erziehung“ (Hilde Ffeuß). Für Damen und Herren findet je ein hebräischer Sprach■ kurs (wöchentlich 4 Stunden — Arthur Rau und[ S c h a p i r o - Kowno) statt״ während der Palästinakursj gemeinsam mit der Berliner Zionistischen Vereinigung betrieben werden soll. In geschlossenen Arbeitsgemein• schäften wird bearbeitet:!Montag, 8—10 Uhr ab: Sozial« Fragen (A. Schräg enh e i m), Dienstag, 8—10 Uhr Einführung in zionistische Probleme (Arthur Schra■ gen heim), Mittwoch, 8—10 Uhr: Propheten (Gabriel Knoller) Sabbath, 3—5 Uhr: Talmud1 (Edm. Lewy), ln der Mädchengruppe liest Hilde Reuß, Montag, 8—9 Uhr, Ruth und 9—10 Uhr: ״Die Frau im Zionismus“, Sabbath, 3—5 Uhr, Frl. St ei ne rt: Sprüche der Väter, Eine weitere Arbeitsgemeinschaft soll sich mit den neuzeitlichen jüdischen Dichtern beschäftigen (Lektor Dr. Rom). Die Schülergruppe treibt Montag Geographie Palästinas (Günther Reu 15), Dienstag: hebräische Uebun• gen (E. Rabau), Mittwoch: neuzeitliche jüdische Dich ter (M. Reschke), Donnerstag: Besprechung der Sidra, am Sonntag wird gewandert. Ferner wird für Knaben ein Ausbiklungskurs in der Tischlerei, für Mäd• chen im Schneidern und Handarbeiten abgenalten, ein praktischer landwirtschaftlicher Kurs fst vorgesehen (freie Wohnung, rituelle Verpflegung, Entschädigung). Als Heim der Jugendgemeinschaft sind Räume im Hause Grenadierstr. 32 gemietet, die Eröffnung findet im Laufe des Monats statt. — Der Misrachi beabsichtigt, auch im Nardwestcn und Westen Kurse ekizurjchten und erbdfet hierfür Anmeldungen %on Interessenten an Laza rus Barth, NW., Josef Haydnstr. 1. Hamburg-Altona. Die Misrachi-Gruppe der zio■ nistischen Ortsgruppe hat in, diesem Winter ihre Arbeit wieder aufgenommen. Am 15. Dez. 1918 wurde für die Ostjuden auf ihren Wunsch eine Versammlung abgehalten, in der Dr. Engel, der Leiter der Tachke• moniscbule, Jaffa, ein aufklärendes Referat über die Ziele des Zionismus undi die besonderen Aufgaben des Misrachi innerhalb desselben hielt. Der Erfolg dieses Abends war der Beitritt von, etwa 60 neuen Mitgliedern aus den Kreisen der Ostjuden. — Am 21. Dez. sprach Dr. Aron Ba rth - Berlin, über das Thema: ״Die nationalen jüdischen Forderungen Und die Orthodoxie1 Seine Ausführungen gewannen trotz der lebhaften An griffe der Gegner unter der überaus zahlreich erschie• nenen Zuhörerschaft eine beträchtliche Anzahl neuer Mitglieder. — Eine Versammlung am 26. Jan. war der Auseinandersetzung mit der AgudaW gewidmet. Herr Dr. Pick, Berlin, ■hatte das Referat übernommen. Er gab zunächst eine Darstellung des tatsächlichen Ver- Haltens der beiden Hauptorganisationen der thoratreuen Judenheit und betonte dabei die Bereitwißigkeit des Misrachi zu einer Arbeitsgemeinschaft mit der Agudah In dem zweiten Teil seines Vortrags setzte er die prin• zipiellen Verschiedenheiten des im wesentlichen poli• tisch gerichteten Misrachi und der vorwiegend reljgiö» fundierten Agudah auseinander. In der Debatte erklärte Her Drr. Lanzkron, der Vorsitzende der Haan• burger Agudah-Ortsgruppe, ebenfalls seine Bereitwillig■ keit zu einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Misrachi und mahnte im Interesse der Sache zum Frieden. Lübeck. In der Versammlung der Zionistischen Ortsgruppe vom 28. Jan. wurde ein siebengliederiger Vorstand gewählt, bestehend aus den Herren Hugo Roth• Schild Vorsitzender, K e s t e nv Dr. Landau, Lissauer, Mansbacher, Dr. Meyer und Frau E Adler. Außerdem wurde der Vorstand ermächtigt, ehemalige Vorsitzende zu kooptiere». Nach vorgenom• ntener Wahl hielt Herr Dir. Asch sein Referat über: ״Die Sozialisierung des Bodens nach dem Palästina Referat Lichtheim“. Im Araschluß hieran wurde eh« 30 (den Herr R. C h a 1 Katzen Dres! jung h juc jahre voi Arbeit n: der jetzig liehe ma zwecks ״ ernswert( der lsrae erfolglos. Um wurde! Dr e s d! «tehen s von zirk von 160 ist scho! Leute v Behördei heit in ' Ziel jüdische! zu vers nach K wider il werden, steht au vorwieg! (1. Vor.׳ neralver werden Hai neu org insbesor Leben Heim statt. A über de Kriege denz e< bewußt« gieren, Hai 600 P BI um 1 und se Herr E Buchl Hai nover i gung fi errichte deutsch »ckretä stimmt. Dem S Arbe der Pr! suchen! jegliche Die m (Zionis misracl ״M e r NE dem י als ge eine le Mitgiie K: im V« Pf heim gefund leid, Kriege stark ei zionist sprach gend b u r g 92^3637987540^^494176392

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