Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 9 (4.2.1919)
- Date
- 1919-02-04
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 72 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 9 Warschau wurde der bekannte zionistische Führer R.-A. Dr. (irünbautn, sowie 2 ״Vo 1 k i s t e n“, in Lodz der Führer der Zionisten Rosenblatt gewählt. Von der Vorkonferenz in Warschau 1 נie Vorkonferenz in Warschau hat beschlossen, nicht später als finde März eine nationale Konferenz der polnischen Juden einztlberufen. Sie wählte einen provisorischen Nationa'ral, der die Vertretung der polnisclien Judenheit darstellt. 111 das Präsidium wurden folgende Herren gewählt: Grün bäum, A. Podlisehe w s k i, I )!׳. S. P o 8 11 a n s k i, H. F arbstc i n , . . J. Ile ft mann und J. Sziranski. Die in Warschau versammelten Mitglieder der jüdi sehen Vorkonferenz in Polen sandten Botschaften an den Minister Balfour und an den Präsidenten Wilson. Ferner richtete die Konferenz an die Herren W e i / 111 a n ח , Sokolow und Rrandeis die folgende Bot sdhaft: ״Die erste Jüdische Vorkonferenz, in Polen, bei der 493 Delegierte anwesend waren, lind die zu dem Zwecke stattfand, eine jüdisch-nationale Vertretung zu schaffen, welche zusammen mit den nationalen Vertretern des jüdischen Volkes der ganzen Welt dem Friedenskongreß die jüdischen Forderungen vorlegen soll, betrachtet es als ihre heiligste Pflicht, Ihnen ihre tiefste Dankbarkeit für Ihre erfolgreiche Volksarbeit auszudrücken und Sie einzuladen, mit aller Energie vor der Friedenskonferenz für diese Forderungen der Judenheit einzutreten. Diese Forderungen sind die folgenden: Bas jüdische Volk wird als solches anerkannt, Palästina wird den Juden als nationale Heimstätte zurückgegeben und die nationalen Rechte der Juden in Ländern mit jüdischer Massensiedeltmg werden anerkannt. Die ganze Kulturwelt hat die Verpflichtung, diese ge- rechten Ansprüche des jüdischen Volkes zu erfüllen, um so das Unrecht auszugleichen, welches die Juden durch viele Jahrhunderte erlitten haben. Die Mitglieder ־ des Präsidiums der Vorkonferenz: Brau de, Färbstein, Gruenbautn, P o d 1 i s c h e \v s ki.“ Aus der Bukowina und Beßarabien lieber die allgemeinen Verhältnisse in der Buko w i n a und in B e s s a r a b i e n erfahren wir von einer Persönlichkeit, die soeben von einer Reise dorthin zurückgekehrt ist, folgendes: Die Zionisten entfalten in den genannten Ländern eine außerordentlich großzügige Arbeit. Fast die ganze Jugend, aber auch ein großer Teil der älteren Generation hat sich dem Zionismus angeschlossen. IJeberall macht man ernste Vorbereitungsarbeit für Palästina, ln Czernowitz sollen sich etwa dreitausend Fa mtlien. größtenteils P o a I e Zion 7!־>״״>. f «•.»• . 7. ״.״ jedoch auch viele Juden der Mittelstandsklasse, bereit halten, nach Palästina zu gehen. Da die Rumänen das Land besetzt haben, und es für die Juden nicht mehr möglich sein wird, dort zu bleiben, wird alter Wahr scheinlichkeit nach eine starke Auswanderung einsetzen. Die hebräische Sprache wird überall mit großer Intensität gepflegt. Jüdische Schulen sind in allen Orten errichtet worden, ebenso hebräische Kindergärten. In Kolonien fand unser Gewährsmann 1000 Per sonen auf dem Rahnhof, die sich dort seit einigen Tagen aufhielten. Es waren Flüchtlinge aus der Bukowina, die während des Krieges in Prag gelebt hatten, jedoch von dort ausgewiesen wurden und von den R u m ä 11 e n nicht in die Bukowina hereingelassen werden. Ihre Lage ist äußerst schlecht. Sic haben kein Obdach und mußten bei der größten Kälte in ungeheizten Waggons übernachten. Der Jüdische Stadtrat versorgt sic mit Lebensmittel, und auch die Ukrainer benehmen sich freundlich ihnen gegenüber. Man erwartet noch weitere 3000 solcher Flüchtlinge. 111 Czernowitz wurde ein Jüdischer Na t i o n a 1 r a t gegründet, in dem alle Parteien vertreten sind. Vor zwei Wochen besetzte der Nationalrat die Gemeindestube, vertrieb den alten Gemeindevorstand, der aus Notabein bestand, und übernahm die Leitung. Die Poale-Zion-Führer in Berlin Die Leiter des Verbandsbüros der Poale-Zion in Stockholm, Leon Chasano witsch und Berl Locker, waren in der vergangenen Woche auf der Durchreise zur Berner Sozialistenkonferenz in B e r 1 i n. In einer Sitzung der ,,Berliner P o a 1 e - Z i on sg r u p p e“ gaben beide Herren ausführlichen Berieht über die Entwicklung der Poale-Zion während de9 Krieges und über den jetzigen Stand der Bcwcgung. An die Referate schloß sich eine -Diskussion an. Die Beratung der Poale-Zion Das ,,Jüdische Preßbüro“ in Stockholm meldet: Die Konvention der amerikanischen Poale-Zion wählte eine Delegation zur Konferenz des Poale-Zion- Verbandes, die aus Dr. N. Syrkin, Dr. H. Schitlowski, B. Zuckermann, Budisch, H. Ehrenreich und David Pinski besteht. Studententag der Wiener Jüdischen Hoch schüler Am 23. und 24. Februar veranstaltet der gemeinsame jüdische Hochschulausschuß 111 Wien einen allgemeinen jüdischen Studententag im großen Konzertsaal. Die jüdisch-nationalen Studentenvereine und Verb!nd1!ngen aller Länder sind hierzu eingeladen. Die Kongreßbewegung in Königsberg Seitdem im Dezember die Königsberger Juden durch den Vortrag von Julius Berger zum ersten Male mit dem Gedanken eines jüdischen Kongresses in Deutschland bekannt gemacht wurden, ist das Interesse dafür in allen jüdischen Kreisen schnell ein so lebhaftes geworden, daß zurzeit das Leben in der Gemeinde durch die Kongreßbewegung maßgebend beeinflußt wird. In der letzten Zeit war mehrmals aus dein Kreise des hiesigen antizionistischen jugendvereins, der seinerzeit von einigen im Zentralvereinsvorstand dominierenden liberalen Herren gegründet war, der Wunsch erkennbar geworden, sich mit der national-jüdischen Jugend über jüdische Zeitfragen auszusprechen. Am 22. Jan. hatte nun der national-jüdische Jugendausschuß die jüdische Jugend Königsbergs, insbesondere die hiesige K. C.- Verbindung und den Jugendverein, zu einer Versarnmhing eingeladen, die, obgleich nur Jugend erschienen war, so besucht war, daß die Räume der Kantloge die Erschienenen kaum fassen konnte. Die sachliche und eingehende Aussprache über das Thema des Abends: ״Ein jüdischer Kongreß in Deutschland“ erhielt dadurch ein besonderes und neues Gepräge, daß auch die Gegner des Gedankens offenbar wirklich mit dem ernsten Willen zu einer Verständigung erschienen waren, nicht nur wie in den Versammlungen der Aelteren, um zu |p==r,,;= ==...1.. Die Berliner Gruppe der zionistischen volkssozialistischen Partei Hapoel-HazaTr veranstaltet am Sonnabend, den 8. Febr., abends 6V3 Uhr im Harmoniumsaal, Steglitzer Str. 17 (nicht Liitzowstr. 35, laut voriger Nummer) eine Versammlung mit dem Thema: ״Hapo'äl-HazaTr und die zionistische Jugend.“ Redner: Die Chawerim Ludwig Strauss, BerGrünblatt, Walter Preuss und Chawerah Goldberg. -Aussprache.- opponieren. Unmittelbar nach dieser Jugendversarmn lung geriet der gegnerische Kreis in lebhafte Be wegur.g. Inzwischen hat sich nach läpperen Vor arbeiten am 23. Jan. ein ״Lokalkomitce zur Vorberejtung eines jüdischen Kongresses in Deutschland“ konstituiert. Es besteht aus etwa 30 Herren und Damen, zum größeren Teile Nichtzionisten sämtlicher Richtungen, steht aber geschlossen auf der Plattform des Volksgedankens. Ihm gehören unter anderem an der Vorsitzende der Reprasentantenversammlung Prof. Rud. Cohn (1. Vorsitzender), Bankdirektor Herrmann Marx (2. Vorsitzender), Justizrat Bereut, Oberkantor B i 1־ n b a u m, San.-Rat Dr. Sally Cohn, Otto Cohn, Leo Dr inesmann, Dr. Max Fischer, Elias Hirsch, Lesser Hirsch, R.-A. Dr. Hurwitz, Konsul Max Minowsky, Frau Rabbiner Perles, Frau Waisenhaus-Direktor Pc ritz, Bankdirektor Adolf R e i e h m a n 11, Dr. W. S t e i 11, Hugr Winter. Sekretär ist Herr Leo Podbielsky, Schillerstr. 1, an den samtliehe Zuschriften zu richten sind. Die an manchen Orten vorhandene Neigung, die Mitglieder der Centralvereine auf die kongreßgegnerische Stellungnahme einiger Führer festzulegen, hat für Königsberg jedenfalls keine Geltung gewonnen; die zu einem großen Teile dem Centralverein angehörenden Komiteemitglieder nehmen in der Kongreßfrage einen durchaus selbständigen Standpurikt ein. Das Komitee arbeitet bereits sehr energisch. Es fanden bis jetzt zwei ״Intellektuellenversammlungen“ statt, zu denen nur ein kleiner intimer Kreis interessierter Personen auch der gegnerischen Richtung geladen wird, um in Anschluß an ein einleitendes Referat in einer von unfreundlicher Polemik freien Weise eine Aussprache über die Kongreßfrage herbeizufiihren. Eine deutsche Zeitung über die zionistische Politik in Deutschland Die ״Deutschen Nachrichten“, Berlin, besprechen den in Nr. 3 vom 14. Jan. erschienenen Leitartikel der ״Jüdischen Rundschau“ ״Zionismus und deutsche Politik“, aus dem sie unter Zustimmung zu seinem Inhalt einen Teil abdracken. Die ,,Deutschen Nachrichten“, die bereits früher für zionistische Ideen eingetreten sind, bezeichnen die Ausführungen der ״Jüdischen Rundschau“ als ״ernste Gedanken in ernster Form“ und fordern die Deutschen auf, auch für ihren Teil diese Fragen ehrlich utsd rückhaltlos durchzudenken. Der Aufsatz weist am Schluß auf die Wichtigkeit des Problemes: ״Nationale Minderheiten und nationale Selbstverwaltung“ hin. Niederlassungsmöglichkeiten In einer Stadt Mittelschlesiens ist eine außerordentlieh günstige Niederlassung für einen praktischen Arzt vorhanden; in einer Großstadt Westfalens wird ein tüchtiger Spezialarzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, gesucht. .,,י■׳ Die Reorganisation des Jüdischen Nationalfonds Kein Zionist wird daran zweifeln, daß der Jüdisch( Nationalfonds berufen ist, eine große und führende Rollt beim Aufbau unseres Volkes in Palästina zu spielen, und daß die dringende Notwendigkeit besteht, ihm die nötiget Mittel zu verschaffen, damit er dieser Aufgabe gerecht werden kann. Aber so gewiß die Wucht und die Zu kunftsaussichten unserer Bewegung durch die letzten und vorletzten Ereignisse um ein Vielfaches gesteigert worden sind, so' darf doch nicht verkannt werden, daß nnser ganzer Organisationsapparat mit dieser Entwichlung keineswegs Schritt gehalten hat. Wir dürfen uns auch nicht der Illusion hingeben, als ob das jüdisch« Volk nun schon in seiner Gesamtheit national geeinigt sei und der Notwendigkeit nationaler Pflichterfüllung ge reift gegenüberstehe. Der Nationalfonds aber ist durch aus eine nationale Institution, und es bedarf schon eines erheblichen Verständnisses und einer dauernden Erzie hung selbst der nationalisierten Teile unseres Volkes, um sie für die Aufgaben, die unumgänglich notwendigen Aufgaben des Nationalfonds reif und aufnahmefähig zu machen. Es haben sich nun, wie ich im Folgenden klar zulegen hoffe, bestimmte Tendenzen der bisherigen Pro paganda, die darauf keine Rücksicht nahmen, als gänz lieh wertlos und unbrauchbar herausgestellt, dem Na tionalfonds die ihm nötigen Mittel zu schaffen. ln diesen Tagen vor einer Prüfung: blick bietet ihmdie seinen nationalen Traum durch die Wüste“ kann im eigentlichen Sinne ganz steht das für einen Geschichte zu erfüllen, zu Ende erzogen jüdische .Volk kurzen Augen die Möglichkeit Die ״Wähderung sein, ehe das Volk worden ist, wenn es nur begriffen hat, daß es diesen Moment benutzen und seine ganzen Kräfte zusammennehmen muß. Alles, was jemals über nationale Opfcrwilligkeit und Bereit schaft gesagt worden ist, gilt heute im verstärkten Maße, alle Forderungen, von den realsten angefangen bis zu den ganz theoretischen, von den nächstliegcnden bis zu den entferntesten, werden heute aktuell und unbedingt: Einstellung auf Palästina, Hebraisierung der Sprache, Intensivierung aller nationaler Institutionen, ~ vor allem aber eine erhebliche Großzügigkeit der Organisation. Unsere wichtigste Institution ist und bleibt der Je dische Nationalfonds. Wir hoffen durch ihn eine auf sozialistischer Basis fundierte Entwicklung Palästinas ermöglichen zu können. Soll diese Hoffnung nicht fehl schlagen, so gilt es. dem N.-F. die Mittel zu geben, welche nötig sind, um itn Laufe der Zeit alle der Allgemeinheit zugute kommenden Institutionen in Erez Israel in die Hand zu nehmen. Jedes Fleckchen Land muß Eigentum des N.-F. werden, durch ihn müssen alle k^oitatisti sehen JMemekmise?.11 Jr cC/z7Ä?,15f#jt«b״> umgewandelt werden, er muß überall im Lande der ״Mittler“ sein. Noch heute besitzt der N.-F. nur einen verschwindend kleinen Teil palästinensischer Erde. Seine erste Aufgabe ist es daher, mit allen Mitteln und sofort den Landauf kauf zu betreiben, um von vornherein jede Speku lation in größerem Stile zu unterbinden. Das bisherige System des Jüdischen Nationalfonds, sich die ihm nötigen Mit tel zu verschaffen, i s t u n g r o ß zü g i g, viel leicht den Zeiten, die nun endgültig vorüber sind, an gepaßt. Es wäre sinnlos, sich dieser Erkenntnis zu ver schließen, und es gilt, in diesem• Augenblick eine durchgreifende Aenderung vorzunehmen, die mit einer Er Ziehung der beteiligten zionistischen Kreise be gönnen werden muß. Denn nur von Zionisten selbst kann eine sichere Basis für die unbedingt erforderlichen Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds geschaffen wer den. Der Erfolg bzw׳. Mißerfolg des Nationalfonds in Deutschland gibt dieser Anschauung recht. Im ver flassenen Jahre 1918 betrugen seine Einnahmen zirka 300000 M. Nimmt man nun selbst an, daß die ganze Summe von Zionismen aufgebracht wurde, so w-ürdcn davon bei 10 000 Schekclzahlern auf den Kopf jedes deutschen Zionisten 30 M. *entfalten. In Wirklichkeit ist selbst dieser geringe Betrag noch viel zu hoch gegriffen, da sich einmal unter den Spenden auch außer ordentliche einmalige Zahlungen, manche von mehreren tausend Mark, befinden, und da andererseits eine große Zahl von Niehtzionisten daran beteiligt ist. Aber selbst wenn wir einen Durchschnitt von 30 M. im׳ Jahre an nehmen, so muß dieses Ergebnis als außerordentlich beschämend bezeichnet weiden: Es steht in sch re i e nd e m M i ß v e rh ä 11 n i s zu d em ge gen wärtigen historischen Moment, der Schicksalsstunde unseres Volkes! Mag das System des N.-F., sich seine Mittel zu ver schaffen in einer vergangenen Zeit am Platze gewesen sein, heute ist es gewiß unserer unwürdig, weil es fast ausschließlich den kleinlichsten menschlichen und jüdisehen Schwächen entgegenkommt. Es ist aufgebaut auf Mitleid, Eitelkeit und Zufälligkeit; man denke nur an den Ausweis in der ״Jüdischen Rundschau“, an die Art dieses Ausweises, an die verschiedenen Bereichnungen: Goldenes Buch, Memorbuch, namentliche Oelbaumspende usw. — Der N.-F. treibt Propaganda und Reklame: Propaganda der heiligsten TUl ichten, die wir gegen unser Volk haben, ist erniedrigend! Daran kann kein Einwand praktischer Natur etwas ändern. Hier kann und muß der N.-F. endlich erzieherisch ein wirken. Daß er dies bisher gar nicht oder nur in sehr verschwindendem Maße tat, ist der einzige Vprwerf; der ihn» wirklich zu madtdi . wäre*-denn materiell *Mißte־־''<r׳rjgN'-saett״ vörhaiMis»«! eim w eberleg inn sei! nun an jational« DR• eben, u fieser h ich dat (laß d» «tan Luke «venu »der «1 ׳■ndlich den An sclüchte darauf 1 keinen keine A hoch w nur ge! Institut! Seins ti HR Der N. IUS — jufzufo; zu g*rü1 usw. US t i n z e ziell« nur z bestimr wieder! Zeitabs das F< 'durch halten, wofür komme N.-F. neben Vorteil bisher zu tra! Ein sc mir vo dR Ta harten losen welche Bedeul Es har der G Audi Form Leben! W gefühi für ü dein t Selb forme ist g! Rußlaj hat, d Masse würdij knd k tische dieser zu Kl! eins lieh < setze! Einko kein liegen pflich bestel dings unter ich e die i Nach Staff( Zeit heitei weld f das habe, weise wese mit ist u derei bei . Marl (glei würr verö oben Fort einig wek geht fond