Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 9 (4.2.1919)
- Date
- 1919-02-04
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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ieraii die e. Cecj| er vongra 1*d1t habe. 'EÄinmg nationale« ise: ״Mr tehen. Sie iscben Re- Sbritannie« stiaa über nnien, wie inwill ^gung annehine« •iner Auf• r Nation ej •rcien. und 1 Gemein• »rfcn. wird s kein Oe• oust und!den »t F edej ine Petition e bezu Das jüdische Arbeitsamt (Berufsfürsorgestelle für jüdische Soldaten.) Die Erwerbslosigkeit unter den jüdischen Kriegs• teilnehmern, die zumeist zu den kaufmännischen Angestellten vor dem Kriege gehörten, nimmt von Tag zu Tag zu. In Berlin ist es geradezu eine Seltenheit, wenn ein jüdischer Kriegsteilnehmer, der aus irgendwelchen Gründen von seiner alten Firma nicht genonunen wird, eine andere Stellung• bekommt. Alle Geschäfte sind mit Angestellten überfüllt, ausreichende Beschäftigung ist auf absehbare Zeit nicht zu erwarten, und die jetzt stellungslosen Angestellten sehen trüben Zeiten entgegen. Um der erschreckenden Erwerbslosigkeit unter den jüdischen Kriegsteilnehmern entgegenzuwirken, hat die Zionistische Vereinigung für Deutschland in Berlin das jüdische Arbeitsamt ins Leben gerufen. Dieses war anfangs dem von den Berliner U. O. B. B. - Logen gegründeten Arbeitsnachweis angegliedert, unterhält aber nunmehr nach vollzogener Trennung ein eigenes Büro in Berlin, Monbijouplatz 10, rechts, geöffnet Montags bis Freitags 9—1 Uhr, Sonntags von 9—12 Uhr. Die Aufgaben des jüdischen Arbeitsamtes sind: 1. Auskunfterteilung an Kriegsteilnehmer. Durch n Interessel die neuesten Regi-ertingsmaünahmen, die sich zum Teil 1g verfolg« im Gegensatz zu den bisherigen gesetzlichen Bestimmutigen befinden, ist eine sehr unklare Rechtslage 1eu, den■ geschaffen worden. Hierzu kommt, dal! bei den äugen- Vereinigten! blicklichen unsicheren Verhältnissen die Regierung außer- 1׳g■ m der! stände ist, ihre Erlasse streng durchzuführen. Für die Dr. W i 9(■Kriegsteilnehmer ist es außerordentlich schwierig zum Teil fast unmöglich, sich in dem Wust von Bestimn vor der! mutigen zurechtzufinden. Andererseits haben besonders n zwischen■ in Berlin die Arbeitnehmer-Organisationen für bestimmte m kommealGeschäftszweige Abmachungen mit den Arbeiter-Organilall Frankl sationen getroffen, die von den Arbeitgebern streng tionen zu•■ eingehalten werden. Das Arbeitsamt sammelt das sich;tina Groß•■ hier täglich vermehrende Material, um sachgemäße Ausnuten wndlkünfte geben zu können. •den. Man! 2. Die wichtigste Aufgabe des jüdischen Arbeits• den.‘-' lamtcs war bisher die Unterbringung der Kriegsteil־ igkesten intlnehmer in ihren ehemaligen Zivüstellungen. Anspruch enn *Frank-Iauf Wiedereinstellung hatte ein jeder Kriegsteilnehmer :rden darf■ bei der Firma, bei welcher er am 1. August 1914 sich nid«beschäftigt war und von der aus er später eingezogen den Geist,! wurde. Trotzdem weigerten sich zahlreiche Unter• wird ag nehmet, deren Angestellte nicht fest organisiert waren und daher die Durchführung dieser Bestimmung nicht erzwingen konnten, ihr früheres Personal wieder einzustellen. Da eine gesetzliche Verpflichtung, die bei einem ordentlichen Gericht zu verfechten wäre, bisher nicht bestand, so waren die Kriegsteilnehmer nicht in der Lage, ihre Wiedereinstellung durchzusetzen. Hier griff;die Berufsfürsorge ein, und es gelang ihr auch in den meisten Fällen, auf dem Wege der gütlichen Einigung, ren anterl(1en Kriegsteilnehmer wieder bei seiner alten Firma ' berichtet,lanzubringen oder eine Geldentschädigung für ihn zu Stuart Sa-Ierwir!<en, Nachdem durch die Verordnung des Demobil- PfHclit derlmachungsamtes vom 24. Jan. gesetzliche Bestimmunne Stimmigen über Wiedereinstellung der Kriegsteilnehmer erlassen worden sind, beschränkt sich die Tätigkeit des ie Pet 1tk»|Arbeitsamtes naturgemäß auf Vermittlung in zweifeidachen Re-|haften Fällen. ,gieruB | 3 £j״e weitere wichtige Aufgabe des jüdischen 1* Prä 9i«Arbeitsamtes wäre der Stellennachweis. Da ein solcher bemouwncfllschon bei dem benachbart gelegenen Verein für Arbeits- Inachweis, gegründet von den U. O. B. B. ־ Logen, n und!®•!besteht, wurde für Berlin vorläufig davon abgesehen, es fonkert|ejnen zweiten Stellennachweis zu schaffen. Augenblickii Palästma||jc1j jst |€jrjer die Zahl der offenen Stellen verschwindie TOhstengdend klein, und man kann auf eine Aenderung dieses ufbaus Palunerfreulidien Zustandes in absehbarer Zeit wohl nicht iihrleisten/'lüoffen. Mit allen Mitteln fördert dagegen unser Arbeitsamt gresses ן ■die Berufsumschichtung unter der jüdischen •enz ■Jugend. Die Juden gehörten bisher größtenteils dem meid ta■ an<^el 10י e‘ne l>e$5ere soziale Gliederung sie . , f* H|vor den schweren Nachteilen einer einseitigen Berufs- 1e ■wähl bewahren, so muß ihre Ueberführung in die ig^res s|Landwi rtschaft und in das Handwerk erfolgen. Die nationaljüdische Jugendbewegung* hat den Sinn für das Leben und die Beschäftigung mit der Natur erweckt; ebenso ist durch den Krieg bei zahlim Felde Lust und Liebe zur Land- Wirtschaft erwacht. Sie würden sofort einen landwirtschaftlichen Beruf ergreifen, wenn es ihnen nur möglieh wäre, entsprechende Stellungen zu finden. Wohl ist es den Bemühungen von Herrn Walter Moses im Zusammenhang mit der zionistischen Organisation und durch das Entgegenkommen einzelner Gönner gelungert, Lehrgüter und zahlreiche Einzelstellen zu :haffen. Dennoch reichen diese keineswegs aus. Das *rbeitsamt muß daher in engster Verbindung mit den jonistischen und anderen hierfür in Betracht kommenfoi Organisationen .alles versuchen, um jungen Leuten, *sonders Kriegsteilnehmern, welche aufs Land wollen, landwirtschaftliche Stellen nachzuweisen. Wie für die Landwirtschaft so ist gerade bei der Jugend zahlreicher ostjüdischer Kreise auch das Interesse für das Erlernen eines Handwerks größer geworden als je. Auf der Basis der jüdischen Volles- , heime ist mit Erfolg versucht worden, jüdische Lehr- ACH* Werkstätten für Tischler und Schlosser zu errichten. Um t beabsid»־ Jfas starte Angebot jedoch zu befriedigen, ist uns daran nt - Expreß |le'c&en, zahlreiche Lehrstellen, besonders in der Prosobald al*|finz. int Erfahrung zu bringen. Wir hoffen, daß es der Plan, jF״s gelingen wird, einen Teil der Jugend, also auch aen Sd11af-ffer jüdischen Kriegsteilnehmer, in neue Berufe, wie ruaale®■1-311dWirtschaft, Handwerk und Technik, überzuführen. juis Martaa, Ihre] ־ragen Ireich;״ ^JudTn ' tretem des 1 ' und der Zusammen׳ Mide“ beine Freude orderunge» nz aus und serika, daf des ״J ü .׳erde. Berlin Warscha! halten sic) )nisten- JUEDISCHE RUNDSCHAU Ein großer Teil der älteren Kriegsteilnehmer wird jedoch aus den verschiedensten Gründen außerstande sein, eine Aenderung des bisherigen Berufes vorzunehmen. Hier wird es unsere Aufgabe sein, nach Kräften der Erwerbslosigkeit zu steuern. Es ist nun anzunehmen, daß sich in Berlin wegen der unsicheren politischen Zustände die Verhältnisse vorläufig־ nicht ändern werden. Man muß vielmehr damit rechnen, daß die für jüdische Arbeitnehmer in Bctracht kommenden Geschäftszweige teilweise in die Provinz abwandern werden. Denn während sich in Berlin unter anderem durch die hohen Löhne die Produktionskosten der Unternehmungen in letzter Zeit bedeutend gesteigert haben, trat in der Provinz eine viel geringere Veränderung der wirtschaftlichen Verhältnisse ein. Der immer noch sehr bedeutende Warenbedarf wird vielleicht in stärkerem. Maße als bisher von der Provinz befriedigt werden. Es ist daher durchaus möglieh, daß die Provinz eine erhebliche Nachfrage nach Arbeitnehmern haben wird. Kartell Jüdischer Verbindungen --- (K. J. V.) - ..:..,ד.,.:■■.;..■;...ז.:.■«.«;;..,;!......».;.....t..: Sonntag, den 9. Februar vormittags 107 a Uhr pünktlich lllll!ll!llll!i!illlllllliill Jüdische Studentenversammlung im Bankettsaal des Weinhauses ״Rheingold", Potsdamer Str. 3 Tagesordnung; Die Aufgaben der jüdischen Studentenschaft Referenten: cand. jur. Bertold Cohn Dr. Grete Pinner Dr. Fritz Löwenstein :■ := Freie Aussprache Jeder jüdische Student und jede jüdische Studentin ist eingeladen. Die Verbindungen Jüdischer Studenten im K. J. V. zu Berlin Deshalb müssen jüdische Arbeitsämter sofort in den Provinzstädten geschaffen werden. In größeren Städten sollte man eigene Büros hierfür einrichten. Denn die Unterbringung jedes einzelnen Kriegsteilnehmers erfordert sehr viel schriftliche und persönliche Arbeit, jeder Fall muß nach anderen Gesichtspunkten bearbeitet werden, und eine schematische Behandlung ist völlig ausgeschlossen. Erst wenn diese Arbeitsämter in der Provinz geschaffen sind, kann der notwendige i n t e r - lokale Stellenausgleich eintreten, d, 11. es kann die freie Stelle in der Provinz mit einem erweriSslosen Kriegsteilnehmer von Berlin oder einem anderen Orte großen Stellenangebotes besetzt werden. Die jüdischen Arbeitsämter in der Provinz müssen von den zionistischen Ortsgruppen ins Leben gerufen werden. Diese sind die berufenen Träger der neu zuschaffenden jüdischen Sozialpolitik, die in das Arbeits- Programm jeder zionistischen Ortsgruppe aufgenommen werden muß. Bestehen erst derartige Provinz-Arbeitsämter, die vielleicht zweckmäßig den Gruppenverbänden anzugliedern sind, dann kann auch an eine aussichtsreiche Organisation des interlokalen Stellenausgleichs durch Schaffung einer Zentralstelle gedacht werden. Auskunft über Organisation, Arbeitsmethoden, Kosten usw. erteilt das Jüdische Arbeitsamt (bisher Berufefürsorgestelle für jüdische Soldaten), Berlin N. 24, Monbijouplatz 10. Dr. Eduard Liepmann. Noch keine Einwanderangsmöglichkeit nach Palästina Wir haben kürzlich eine Nachricht aus Fiume wiedergegeben, wonach es einer dorthin gelangten Gruppe von Auswanderern gelungen ist, durch Vermittlung eines amerikanischen Seeoffiziers nach Pa״ lästina abzureisen. Wir erhalten nunmehr aus Fiume einen ausführlichen Bericht über die Angelegenheit, aus der hervorgeht, daß die Reise nach Palästina vorläufig nicht möglich ist. ln dem Bericht heißt es: ״Die Reisp nach Erez Israel ist vom englischen Oberkommando grundsätzlich verboten. Nur ausnahmsweise konnte die erwähnte kleine Gruppe sich Pässe verschaffen, doch wissen wir nicht, ob ״sie in Palästina angelangt ist und fürchten, daß dies nicht der Fall ist. Neuerdings sind 31 Auswanderer hier eingetroffen. Trotz aller Bemühungen war es unmöglich, ihnen die Pässe zu verschaffen; sie mußten nach ihrer Heimat zurückkehren. Ich bitte Sie dringend, dies zu veröffentliehen, denn sonst werden hier die Zustände unhaltbar.“ Eine ägyptische Bank in Palästina Die Anglo-Egyptian Bank hat, ״Financial Times“ vom 10. Jan. zufolge, eine Zweigstelle in Haifa eröffnet. Seite 71 Die neuste ״Lösung“ der rumänischen Judenfrage Das ״Küpetiliagentr Zionistische Büro“ berichtet in seinen ,,Mitteilungen“: Reuters Büro veröffentlicht folgendes bereits in Nr. 8 der ״Jüdischen Rundschau“ vom 30. Jan. wieder gegebene Telegramm des Bukarestcr britischen Gesandten: ״Die Juden frage in Rumänien hat ihre gesetzmäßige Lösung gefunden. Durch ein soeben ausgestelltes Dekret wurde allen Fremden, die in Rumänien wohnen und sich nicht als Ausländer erklären, das Einbürgerungsrecht bewilligt. Ausgenommen von dieser Be- Stimmung sind nur diejenigen, die sich der Verräter«, Spionage oder Desertion schuldig gemacht haben.“ Die rumänische Regierung bemüht sich mit «Her Kraft, die rumänische Judenfrage nicht vor das Fon»» der Friedenskonferenz kommen zu lassen. Diesem Um• stand ist es zuzuschrciben, daß im letzten Augenblick ein Gesetz erlassen wurde, das, wenn Reuter seinen Inhalt richtig wiedergibt, geeignet wäre, die berechtigten Forcierungen der rumänischen Judenheit und des ganzen jüdischen Volkes in bezug auf diese Frage zu erfüllen. Wenn die Judenheit der ganzen Welt dennoch die Behandlung der rumänischen Judenfrage auf der Friedenskonferenz fordert, so hat das seine guten Gründe. Bei jedem Gesetz kommt es im hohen Grade auf die Ausführungsbestimmungen und auf den Geist an, an dem man cs in der Praxis zur An- Wendung bringt. Nach allen bisherigen Erfahrungen kann aber das jüdische Volk zur rumänischen Regierung und deren Beamten nicht das Vertrauen haben, daß sie das neue Gesetz in wohlwollender und loyaler Weise den Juden gegenüber anwenden ־werden. Die riuafco»- sehen Behörden, Verwaltungsorgane sowohl wie Oerichtshöfe haben noch in den letzten Wochen bewiesen, mit welch kleinlichen und engherzigen Mitteln sie die tatsächliche Emanzipation des jüdischen Volkes in Ru mänien zu verhindern suchten. Derartigen Versuchen kann nur durch energische Maßnahmen der Friedenskonferenz, die die gerechte und loyale Durchführung des neuen Gesetzes garantieren muß. ein Riegel vor geschoben werden. Während der Drucklegung dieser Nummer unserer ״Mitteilungen“ erhielten wir aus absolut zuverlässiger rumänischer Quelle folgendes Telegramm, das leider nur zur Genüge beweist, wie gerechtfertigt unsere oben ausgesprochenen Befürchtungen sind. Das Telegramm hat folgenden Wortlaut: ״Das soeben erlassene Enaarizipationsdekret ist für die rumänischen Juden unannehmbar, da es in der Praxis vollkommen undurchführbar ist. Das Dekret verpflichtet nämlich jeden Juden, ein Gesuch bei den Gerichtshöfen einzureichen, wobei er Geburt und Nicht- Zugehörigkeit zu fremden Staaten mit Akten beweisen muß. Die Verpflichtung, die Nichtangehörigkeit zu einem fremden Staate aktenmäßig zu beweisen, bedeutet eine Verschlimmerung sogar gegenüber dem kürzlich erlassenen Gesetz Marghilomans. Angesichts der feindseligen Haltung und der Obstruktion, die die rumänischen Behörden und Gerichtshöfe allen jüdischen Naturalisationsgesetzen gegenüber an den Tag legen, ist es klar, daß auch das neue Gesetz, daß die Prüfung eines jeden Einzelfalls verlangt und sie In die Hände der Beamtenschaft legt, vollkommen illusorisch bleibt. Sogar bei loyaler Anwendung des neuen Gesetzes würde die Durchführung der jüdi sehen Emanzipation in Rumänien eine lange Reihe von Jahren erfordern. Die einzige tatsächliche Lösung der rumänischen Judenfrage kann nur durch die Frie denskonferenz erfolgen, die eine Enbloc-Erklärung aller rumänischen Juden als gleichberechtigte Staatsbürger beschließen und die Durchführung des Gesetze* garantieren muß.“ Wir können uns nach dem oben Ausgeführten damit begnügen, noch folgende Nachricht zu publizieren, die uns ebenfalls aus absolut unanfechtbarer Quelle in diesem Augenblick zugeht: ״Laut Nachricht aus Bukarest ist die Lage der jüdischen Bevölkerung fürchterlich. In Bukarest und Braila fanden Plünderungen statt, viele Juden wurden geschlagen und verhaftet. Die Hetze war nie so heftig und leidenschaftlich wie jetzt.“ Das jüdische Volk hofft zuversichtlich, daß alle Vertuschungsversuche der rumänischen Regierung, zu denen man nach den! hier Ausgeführten auch das neue Gesetz wird rechnen müssen, vor dem Forum der Friedenskonferenz erfolglos bleiben werden. Das jüdische Volt weiß, daß die alliierten Mächte entschlossen sind, eine tatsächliche und wirksame Lösung der rumänischen Judenfrage durchzusetzen, und erwartet mit Bestimmtheit, daß die Friedenskonferenz in diesem Sinne beschließen und damit die alte Schmach Euronas tilgen wird. , Wahlergebnisse für die polnische Konstituante Die ersten Wahlergebnisse zur polnischen Konst it ״ante werden jetzt bekannt. Hiernach sind bisher 8 Juden gewählt worden, und zwar ausschließlieh Vertreter der zionistischen und nationalistischen Parteien. Die Vertreter der Assimilanten und der Orthodoxie wurden nicht gewählt. Unter den Gewählten befinden siafa; Der zionistische Rabbiner Dr. Thon aus Krakau, der gegen seinen jüdischen Gegner, den früheren Reichsratsabgeordneten Dr. Oroß mit einer Mehrheit von 10000 Stimmen gewählt wurde; Dr. Thon erhielt 12000 Stimmen, Dr. Groß dagegen nur 2000. In 22232