Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 8 (31.1.1919)
- Date
- 1919-01-31
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 66 J U EDISCHE RUNDSCHAU Nr. 8 f: : Ic; Land und Arbeit (Eine V e r ö f f c n 11 i c h u n g des Hapocl Haza i r) Es gehört zu den tatsächlichen Verdiensten der zioni;tischen Presse Deutschlands während des Krieges, daß sie ihren Leserkreis mit dem Ideengehalt und den Wünschen des arbeitenden Palästinas vertraut zu machen gesucht hat. Nicht allein durch Aufsätze über Palästina und auch nicht lediglich durch Besprechungen der palästinensischen Neuerscheinungen, -- dies geschah auch vorher wiederholt —, sondern vor allem dadurch, daß sie die Ideologen und Wortführer der palästinensisehen Arbeiterschart selbst, ohne Unterschied der Rieh- Hing, unmittelbar ihrem Leserkreise zuführte. Schon das erste Heft des ersten Jahrganges des ״J u d c n" brachte einen alten Aufsatz einer der markantesten Erscheinungen der jüdischen Welt, der trotz seines jahrelangen befruchtenden Wirkens im Lande, hier niemals erwähnt worden war, A. D. Qordon. Seine ״Arbeit“, die schon vor sieben Jahren geschrieben war, kam noch immer hier zur rechten Zeit und fand Gehör. Sie wurde Später in der Prager ,,Selbstwehr“ und in den *״Blau- Weiß-Blättern“' veröffentlicht. Als der ״J u d e“ dar- .auf 1;in die 4 Briefe Gordons brachte, wurde sein Ruf befestigt. Bald nachdem die Hechaluz-Bewegung in Amerika von den Exulanten Palästinas ins Leben gerufen wurde, erschien im ״Juden“ der programmatische Aufsatz des aus Palästina verbannten Führers der dortigen Poale-Zion, J. Ben-Zwi, dem eigentlichen Begründer und Leiter des Hechaluz. Später folgten die klugen und überzeugenden Mahnworte des palästinensischen Arbeite« B. Katznelsons. Auch diese beiden Hechaluz-Aufsätze wirkten befriichtend auf den deutschen Leser Ben-Zwi wurde von der hebräischen und jidischen Presse Polens und Galiziens übersetzt. Katznelson erschien in hebräiseher, jidischcr. russischer, polnischer und bulgarischer Sprache. Denselben Weg schlag audi die ״Jüdische Rundschau'• ein. Sie veröffentlichte die Einleitung A. 1). Gordons zum Samnielbuch ,,Beschäm sa“ des H a po e l - Hu za i r und die Einleitung Serubabels zum Sammelbuch ״Bar-Hamzarim“ der Poale-Zion, verwertete eine Reihe Beiträge am diesen beiden andere» zurzeit erschienenen palästinensischen Sammelheften, druckte den alten, noch im Jahre 1910 im ״Hapeel- Hazair“ ersdrienenen Aufruf eines der ersten palästineti- ««sehen Arbeiterpioniere Elieser S choch ats über ״Nationales Schaffen und Beredinungen“, der noch immer seine Aktualität bewahrte, ab, und versuchte euch in einer Serie belletristischer Schöpfungen dem jungen zionistischen Deutschland das Werk und das Sehne» des neuen jüdisohen Arbeiters Palästinas vor Augen zu führen (J. M. Wilkansky: ״Wir haben einen Brun- «en gegraben“, Schi meno witsch; ״Im Oed Land“ «sw.). Das and aber alles nur Anfänge, die noch ihrer Weiterentwicklung und Verbreitung bedürfen. W.II man die Vorurteile, die in manchen Kreisen der abnistischen Oeffentlidikeit gegen die jüdische Arbeiterschaff Palästinas jahrelang systematiscli gezüchtet wurden, wirklich zerstreuen, will man den Forderungen der jüdischen Arbeiterpioimre, die inzwischen die Lebensforderungen unseres Gesanitwerkes geworden sind, zur Erfüllung verhelfen, und will man die jungen Pioniere aus Deutschland für eine fruchtbare Tätigkeit in Palästina seelisch vorbereiten und befähigen, so muß diese Mauer, welche die Geisteswelt der Pioniere in Palästina von der der entjudeten und palästinafremden zkmistisehen Jugend Deutschlands trennt, eingerissen werden, je eifriger daran gearbeitet wird, desto besser! Dank der Unwissenheit, die in Deutschland über die Ideenweit der jüdischen Arbeiter Palästinas geherrscht hat, und in vielen Kreisen noch jetzt vorherrschend ist, wäre vielleicht der deutsche Zionismus 90 zur letzten Hochburg für diejenigen geworden, die ׳n- und außerhalb Palästinas der zionistischen Sache, wenn auch ohne es zu beabsichtigen, in den Rücken fallen Wer daher jetzt den Stimmen des arbeitenden Palästinas weiteres Gehör zu verschaffen hilft, der erfüllt ein Gebot der Stunde. Es ist daher von Herzen zu begrüßen, daß der in Berlin entstandene Verlag, der den Namen ״Hapoel- H a z a i r“ trägt, drei dieser erwähnten Aufsätze — ״Arbeit“ von A. D. Gordon, ״Nationales Schaffen und Berechnungen“ von Elieser Schochat und ״Zur Hcdba- 1 uz-Bewegung“ von B. Katznelso n. dem ,Juden“ und der ״Rundschau“ entnommen und in Buchform herausgegeben hat*) Man lese diese Arbeiten auch zum zweiten Male und gebe sie in die Hände aller, sich nach Palästina selmenden jungen Menschen, die sie noch nicht kenne». Denselben Tendenzen getreu, bringt das Sammelbuch auch eine neue Uebersetzung der Erzählung aus dem palästinensischen Arbeiterleben ״Das Bachar“ von M. Wilkansky, die dem deutschen Leser bereits früher in den Zeitschriften ״Palästina“ und ״Die Welt“ geboten war, und eine lebendige und wirkungsvolle Schilderung aus dem Russischen ״Zu Gast beim Hechaluz“, in der vom Autor über seinen Besuch in Pliustrow, in «1er Umgebung von Petersburg, berichtet wird, wo eine Kommune von 20 jungen Chaluzim und Oialuzoth sich landwirtschaftlich für Palästina vorbereitet; dem 10 jährigen Jubiläum der palästinensischen Arbeiterpartei ״Hapoel-Hazair“ ist ein Beitrag ״Tat und Arbeit“ von I. Reichert gewidmet, *) Land und Arbeit -- zum 10jährigen Jubiläum der Zionistischen Attoe iterosgan isat ion ״Hapoel - Hazair“. Berlin 1918. Verlag ״Hapoel Hazair“. * der als ״Bemerkung“ im ״Juden“ erschienen war. Die Arbeiten von Dr. Martin Btiber ״Die Eroberung Palästinas“ (aus dem ״Juden“) und Viktor Ch. Ariosoroffs ״Ueber das neue Leben“ (aus der ״Wiener Jüdi., ■ n Zeitung“) motivieren beide, wenn auch in tinglci ’:״.׳• A:t, ui׳.׳ in den erwähnten Aufsätzen der drei Palästinenser verkündete Forderung der jüdischen Arbeit, die vielen Elementen irn Zionismus noch immer ungenügend begründet zu sein scheint. Diese Aufgabe, die Schriften der palästinensischen Arbeiter zu verbreiten und ihre Forderungen so gut wie möglich zu verteidigen und ihnen zum Durchsetzen zu verhelfen, erschien aber den Herausgebern nicht ausreichend zu sein, Und so versahen sie das schöne Buch noch mit neuen Abhandlungen, die leider einen ausgesprochenen Parteigeist verraten und durchaus nicht mehr aus der Atmosphäre der erwähnten Neuabdrucke zu stammen scheinen. Schon an der Schwelle des Buches tritt uns eine Polemik entgegen, der man kaum Weitblick und Objektivität nach sagen kann. Es galt für man dien als selbstverständlich, daß der Kampf der Meinungen zwischen dem Hapoel-Hazair und der Poale-Zion vor Ausbruch des Krieges in Palästina getobt habe; denn nur in Palästina gibt es einen ״Hapocl-Hazair“, und auch nur dort kam es zu dieser Meinungsverschiedenheit; di hier, vor dem vö Iig uninformierten Forum des zionistischen Leserkreises Deutsch* lands und gerade jetzt, bei Beginn einer neuen Vorbereitungstäfigkeit, die ganz neue Formen annehmen müssen wird, nicht ausgefochten zu werden braucht. Herr Ben Scliaul, der Autor des einleitenden Wortes, scheint aber anderer Meinung zu sein und beginnt das Buch mit einer Abrechnung mit dem Poale-Zion, und tut dies mit einer Freiheit, die selbst einen an die zionistische Parteipolemik Gewohnten stutzig machen muß. Er berichtet über die Poale-Zion folgendes: ״Sie (diePoale- Zion-Bewegung) überträgt ohne wesentliche Rücksicht auf die spezifisch-jüdische Oekonomik die Sozialdemokrat!- sehen Theorien auf unser jüdisches Leben.“ Wer hat denn eigentlich im Judentum die Sonderheit der jüdisehe» Oekonomik überhaupt entdeckt und ergründet, wenn nicht die Poale-Zion und ihre Vor- und Ausläufer? Und von welchen ״Sozialdemokratischen Theoden“ sollten die Poale-Zion ״ohne wesentliche Rücksicht usw.“ solche Forderungen übertragen haben können, sagen wir z. B. die Forderung einer Heimstätte in Palästina? Weiter wird ihr nachgesagt, daß sie ״in geistiger Beziehung zum Jklischen neigt“. Denkt sich der Autor, daß e!s eine einzige national-politische Partei im Judentum gäbe — von den vom Autor so warm empfohlen en Zcfre-Zion gar Vicht zu spredien —, aber selbst die ״allgemeinen Zionisten“ eingeschlossen, die nicht unter sich Männer hätte, ,die zum Jidischen ״neigen“? Und wie würde der Autor mit seiner ersehnten Volkstümlichkeit und mit dem Ruf ״sich an der Seite der arbeitenden Massen“ zu stellen, die Bekämpfung dieser ״Neigung zum Jidischen“ vereinbaren? Es hätte sich verlohnt, noch bei dem Vorwurf zu verweilen, der sich auf die Frage des Weges bezieht, den die Poale-Zion auch innenhalb Palästinas zu betreten gedenken, um die erwünschten Gemeinschaftsformen zu erzielen. Doch diese Frage schnitt der Autor mit einem Satz an, der eben jegliche Diskussion ausschließt Er bringt es nämlich fertig, zu berichten: ״Sie -- die poale-zionistische Bewegung — gefährdet nicht nur die gesunde wirtschaftliche Weiterentwickhmg des jüdischen Volkes, sondern vor allem — wie sich bereits bei manchen ״Anlässen“ erwiesen hat — die Existenz des jungen aufblühenden Jisdiuws“. Herr Ben-Schaul, wer in einem Heft mit A. D. Gordon, Schochat und Katznelson zu sprechen sich vermißt, sollte ein größeres Verantwortungsgefühl für seine Worte besitzen. Woher hat der Autor diese sinnlose Information? Denn hier handelt es sich nicht um Meinungsdifferenzen, sondem einfach um ״Informationen“ und ״Anlässe“. In der palästinensischen Zeitschrift ״Hapoel-Hazair“ kenne ich keinen Aufsatz, der selbst in den Tagen des hitzigsten Streites beider Richtungen der jüdischen Arbeiterbewegung Palästinas solche Behauptungen enthält. Ueberhaupt kam für die ganzen ungefähr 10 Jahre des Bestehens der palästinensischen Arbeiterpresse kaum ein halbes Dutzend Aufsätze auf beiden Seiten zusammen, aber keiner von ihnen hatte etwas mit dem Ton und Inhalt dieser Behauptung eines Berliner Autors gemein. Meint der Autor der Forderung der jüdischen Arbeit wirklich einen Dienst geleistet zu haben, wenn er all das Schöne und Gute, was über die Bedeutung der jüdischen Arbeit und die Verdienste ihrer Träger im Buche gesagt wird, auf Konto des einen-Teiles bucht. und den anderen Teil den veralteten Vorurteilen und Verleumdungen preisgibt? Fürwahr, schlecht ist es noch mit der Aufklärung über die Geistesvvelt der palästinensischen Arbeiterpioniere in Deutschland bestellt, wenn nicht bloß ein Leser, sondern auch»einer, der Sch als Aufklärer dünkt, an solche Insinuationen und aus der Luft gegriffenen ״Anlässe“ glaubt, und den Mut hat, sie weiter zu geben. Einige dieser ״die Existenz des Jischuw“ Gefährdenden haben sich inzwischen leider zu teuer — die Popularität ^uch unter dem deutschen Judentum erkauft und wurden jedem Leser des Jiskor- Buches persönlich vertraut Ist es etwa Jecheskel Nissanow, der den Jischuw gefährdet? Gefährdet ihn Izchak Achduti? Oder Berl Klev? Tut Abbitte, Herr Ben-Schaul! Noch einen Zug weisen leider die neugeschriebenen Aufsätze des Sammelbuches auf, der demselben Geist entsprungen zu sein scheint, und der ebenfalls nicht unbemerkt bleiben darf. Sie verraten nämlich eine unverkennbare Tendenz, die im Entstehen begriffene Hechäluz-L: ,vegung als ein alleiniges Werk und Partei• kind de» Hapoel-Hazair zu stempeln. Ws; .,.';11 Ub־;. lieh dapv. bezweckt? Der historischen Wahrheit gerecht zu werden? Die mußte hier aber vielfach vergewaltigt werden! Um nämlich diese Tendenz irgendwie historisch zu rechtfertigen, mußte die während der ross:• sehen Revolution großgewordene Volksfraktion eiet ״Zeire-Zion“ schnell als mit dem ״Hapoel-Hazair" identisch erklärt werden. Die Zeire-Zion mit ihrer ״Galutb-Bejaliung“, mit der Forderung der nationalen Autonomie in den Ländern der Diaspora, mit ihre: ״Neigung“ zum Jidischen? Genügt es denn in der Tat, für die Forderung der jüdischen Arbeiter in Pa lästina einzutreten, eine Forderung, die in Palästina selbst nicht ausschließlich vom ״Hapoel-Haza'ir“ allein verfochten wird, um als zum ,'Hapoel- Hazair" oder einer mit ihm identischen Bewegung gehörig bezeichnet zu werden? ln der Tat aber ging die gegenwärtige Hechaluz-Bewegung nicht einmal von den Zeire-Zion und überhaupt nicht von Rußland aus, sondern von Amerika, wo es weder ״Zeire-Zion" noch einen ״Hapoel-Hazair“' gibt. Die Urheber der ersten Hechaluz-Gruppe in New-York — wenn man wirklich Geschichte schreibt, ist auch Pedanterie am Platz — waren der erwähnte Ben-Zwi und sein Waffenbruder Ben-Gorion, die auch an der Spitze der ersten Schar standen, die, während diese Zeilen geschrieben werden, bereits in Palästina eintraf. Selbst die Information über die Hechahu-Bewegung in Deutschland kann der historischen Genauigkeit nicht standhalten. Der erste Ruf zum "Hechaluz in Deutschland erging noch lange bevor man in Berlin an ״Hapoel-Hazair“ dachte und bevor noch die ״Zeire-Zion“ Rußlands vom Hechaluz sprachen. (Siehe den Leitartikel ״Hechaluz“ in der ״Jüdischen Rundschau“ Nr. 40, 1916.) Wozu aber überhaupt diese ״Geschichtsschreibung“? Noch hat der ״Hechaluz“ nichts geleistet, der deutsche sicherlich nicht und die Frage nach, seinem Gründer ist zum mindestens verfrüht und unnötig. Der Sache des Hechaluz dient diese Parteitendenz, durchaus nicht. Dies kann nicht genug betont werden. Und für alle, die es mit dem Hechaluz ernst meinen, müßte dies das Ausschlaggebende sein. Noch ist es nicht festgestellt, ob der ganze Kampf zwischen der ״Poale-Zion“ und dem ״Hapoel-Hazair“ in Palästina den wirklichen Lebens Verhältnissen im Lande entspringt und ob er nicht eher auf sozial-psychologische Momente zurückzuführen ist, die für das bevorstehende Stadium unserer Entwicklung gar nicht mehr von Belang sein werden. Jedenfalls soll der Parteikampf in diesem engen Sinne im Hechaluz nicht vorgeführt werden, u»d nach keinem Parteibekenntnis soll im ״Hechaluz“ gefragt werden; wie übrigen auch der amerikanische Hechaluz nie danach gefragt hat. Die Hechaluz soll die große und offene Vorberatungsgeineinschaft für all «lie werden, die ernstlich entschlossen sind, in der nächstmöglichen Zeit nach Palästina zu übersiedeln und dort dulich und redlich mit der Arbeit ihrer Hände und ihres Geistes an dem Aufbau des neuen jüdischen Gemein- Wesens teilzunehmen; die wirkliche Arbeitsarmee, der unser Werk bedarf. ״Man trenne sie nicht, richte keine Scheidewand auf. Die mannigfaltigen, voneinander verschiedenen. Kräfte, die sich hier in der Arbeit zusammenfinden, sind uns alle teuer und wichtig. . . . Möge diese Bewegung die Spaltung in Konventikel, Schulen, Parteien 'und Gruppen nicht kennen. Man lasse mir die Arbeitsbewegung zur Wirklichkeit werden.“ So warnte und mahnte immer von neuem Berl Katznelson in demselben Sammelbuch, als wüßte er, daß selbst diejenigen, die sich als seine Jünger ,und Waffengenossen rühmen, das Umgekehrte tun würden. R. Salroan. David Lubin gestorben Das ״Jüdische Korrespondenzbiiro" im Haag meldet, daß David Lubin, der bekannte Gründer des inte!nationalen Institutes f ü r Landwirtschaft und Vertreter der Vereinigten Staaten in diesem Institut, anfangs Januar in Rom gestorben ist. David Lubin s Tod ist ein Verlust für die jüdische Sache. Er stand in reger Korrespondenz mit Brandeis, Zang will und dem politischen Komitee im Haag und bereitete einen Plan für die jüdische Siedlung in Palästina vor. Seine Absicht war, in Palästina ein finanzielles und industrielles Zentrum nach amerikanischem Beispiel zu errichten. Fürsorge für jüdische Kriegsblinde Die ״Zentral wohlfahrtsstelle der deutsehen Juden“ teilt mit, daß in Fragen der Fürsorge für jüdische Kriegsblinde mit der Verwaltung der ,Jüdischen Blindenanstalt für Deutschland“ eine Beratung stattgefunden habe, in der eine intensivere Tätigkeit zugunsten der jüdischen Kriegsblinden beschlossen wurde. Mitteilungen über jüdische Kriegeblinde sind an die Zentral Wohlfahrt ss teile Berlin W. 35, Steglitzer Str. 9, zu richten. Dritte Veranstaltung des Jüdischen Nationalfonds in Berlin Am 26. Jan. d. J. veranstaltete der Jüdische Nationalfond im Zentrum Berlins einen Vortrag, der den ״Aufbau des jüdischen Palästina“ behaudelte. Der Vortragende, Professor Heinrich L o e w e , verstand es, die Zuhörer, die zahlreich erschienen waren, durch seine Ausführungen über die neuen Möglichkeiten in Palästina und die großen Aufgaben, die den Jüdi- Nr. 8 it'hen N; msere I< londeren ortigen; 11td wfcl;rez Isn *füllen, Iriittel zu »be, un »ringen, jeschloss ias Schi ier Selb! Die Aus » wurde und viel« Iber den Der den Berl ier Ge ן u n s t < weitester finden v in große Sch seir büro ge lu e; besteht f Ichkeit. Einwohn «dien Z »istische Sidtstsci Atte »ch des beten, si 1539) zu Berl Jt a 8 m Jbend g K.J. v.. Hasmon: Hans H 1608), n Berl veranstä ha Rosi •inen gl usw. G Ber veransta i Uhr, i! hing mii zi o n i s Ludwig und Chi Ber Str. 52, abends; ״Kulturs Ber sehen mit den den bis hingen klick ai gleichze Aenderu worden, lentrs 4er Tun Valdl Train itädtisc Halteste Oaudyst fand be Herrn 1 und s 1״ v ria Zus nowerst Ber Sophien rachigri zahlrcicl denkred Sodann aber di« Dr. Ba die Mi plane, i Qründu der Abi Haar! Zion“ daß zv Berlins und der meinsat den Di r‘abb. 1 0\