Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 6 (24.1.1919)
- Date
- 1919-01-24
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 50 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 6 großer Dt'iieiitimg ist Heft VII, das der statistischen Untersuchung der jüdischen Arbeiter der judüischcn Kolonien gewidmet ist, zu denen auch die V ii c h t e r gezahlt werden, l iefi VI behände■it. die. Jemeniten, lieft VIII enlliä.'t z1t:i.1׳mm11!׳.ras־s<,11;le TaiiL'lleii über die Einwaiulerung nach Palästina. Line rahelle dieses ileftes behandelt die gegenwärtigen jii-' «lischeii Einwohner der judaecheii Kolonien, Hebrons und die I lik'htiiiige Jaffa. nach ihren Geburt 1׳.!mit rn. In dieser Tabelle nimmt Deutschl mJ die 11. Stele, nach Vailgnrien, Persien und Mrokl.o, aber vor Ungarn und Ifnglaml, ein. Xu der (iesa:»t/,1'1] der jüdischen I in- Wanderung verhalt sieh die au» 1 )rulsehland wie t:'22t, w'iihrcml dir /ahi des dciiUclieii Judentums zum Gesamtjudentum sich bekanntlich wie 1:23 verhält. Die l:inw.1־ndcn1:!gs/eit für die aus Deutschland Kommenden fällt liauptsächlich auf die t׳;nnue 18:6 1014. Diese vom Palästiiiaanil unternommene und von Herrn M. W 1! k a 11 s ky gehi'ete Volkszählung wurde wahrend der K!i״gszoit durr'tg.'führt und bericli'et ii'icr 1!cu T<1 <hr j d sc cn Bevölkern g der uns in Palästina erhalten geblieben ist. Die Gesamt/ah'eu zeigt n erfreulicherweise, daß die pessimistischen Gerüchte über die maßlose Abnahme der jüdischen Bevölkerung Palästinas im Kriege über- (rieben sind. Wohl ist die jüdische Bevölkerung Jerusatems und Jaffas fast auf die 1 Killte zusmumengcschrumpft. Die Kolonien dagegen blieben unversehrt. Insgesamt waren wahrem( des Krieges, nach den Aus- Weisungen und der Auswanderung: ' in Jerusalem ״ Jaffa ״ Hcbro n ״ den judäischcn Kolonien_ _ zusammen 51 351 Juden Uebcr die jüdische Bevölkerung der Städte und Kolonien Sainariens und Galll.ias, die unter keiner Evakuation gelitten und überhaupt vom Kriege weniger ,betroffen waren, sind die Daten noch nicht vcröffent'icht. Mit diesen neuen Heften schließt der erste Bind der ״Statistik der Juden in Palästina" (S irat Jchude Erez-fsraei), der sich auf Judäa bezieht und einen stattlichen Folianten von 115 Seiten in Quartformat bildet. V •rkehrswesrn in Palästina Die ״Jüdische Zeitung‘‘ Wien, berichtet: ,,D.'iily News‘-‘ meldet, daß die Eisenbahn fahrt von 0 Kantara (am Suez Kami!) bis Rainfeh 13 Stunden dauert. Der Warenverkehr geht von Alexandria auf dem Seewege nach Jaffa. Lin Transitzoll wird von Aegypten nicht eingehoben. Die einzelnen Frachtstücke sollen über das Gewicht eines Meterzentners nicht hinausgehen. 31 117 Juden 8 740 r 8(K> 10657 Palästinas Assanierung Dr. Arthur Ruppi ה stellt dem Kopenhagener Zionistischen Büro den folgenden Aufsatz, zur Verfügung: Die Schäden, welche der jüdischen Bevölkerung Palästinas durch die endemischen Krankheiten des Landes, besonders durch die Malaria, zugefügt werden, sind ungeheuer groß. Diese Tatsache war zwar schon vor dem Kriege bekannt. Gab es doch Kolonien und Farmen, in denen durchschnittlich jeder Einwohner 30 Tage und noch mehr im Jahre an Malaria litt und dadurch nicht nur an diesen Tagen seinen Arbeitsverdienst verior, sondern auch nodi die Kosten für ärztliche Behänd- Umg zu zahlen hatte. Auch die verheerende Wirkung, welche die Malaria im allgemeinen durch Verminderung der Arbeitskraft und Abkürzung der Lebenszeit hatte, war nicht unbekannt. Wenn trotzdem aus diesen theofctischen Erfahrungen nicht die notwendigen praktischen Konsequenzen gezogen wurden, so lag dies an folgenden Gründen: 1. Eine durchgreifende Bekämpfung der Malaria, wie sie in anderen Ländern mit Erfolg durchgeführt worden ist, ist nur dann möglich, wenn das ganze Land für diesen Kampf einheitlich organisiert wird. Es ist nutz* los, in einer jüdischen Kolonie die Brutstätten der Anopheles-Mücke, der Ucberträgcrin der Malaria-Plas» modlcn, zu vernichten, wenn neben der Kolonie auf nichtjüdischem Boden noch Brutstätten bestehen bleiben, die sich jeden Eingriffs entziehen. Es ist auch nutzlos, in einer Kolonie die Chinin-Prophylaxe einzuführen und die Malaria-Plasmodien in den Koloniebewohncm zu vernichten, wenn von den benachbarten arabischen Dörfern fortgesetzt Leute in die Kolonie kommen, die von irgendeiner Prophylaxe nichts wissen und nichts wissen wollen und die wiederum der Ausgangspunkt für die Uebcrtragung der Malaria-Plasmodien werden können. 2. De bisherige jüdische Kolonisation und besonders die von den Zionisten inaugurierte Kolonisation arbeitete mit außerordentlich geringen Mitteln. Mit diesen Mitteln konnte mit großer M1ilu■ und Not der Boden zur An- Siedlung erworben werden, aber zu einer gründlichen Assanierung, die ja mit großen Kosten verbunden ist, reichten diese Mittel nicht aus. Auch die Käufer, die von den zionistischen Gesellschaften' Baden kauften, waren nicht übermäßig mit Mitteln gesegnet und wollten durchaus billigen Boden kaufen. Wäre der Boden noch durch eine kostspielige Assanierung verteuert worden, so würde es noch viel schwerer oder vielleicht unmöglich geworden sein, Käufer zu linden. 3. Unter eien Einwanderern nach Palästina bestand liäufig kein Verständnis für eine systematische Ma'aria- Prophylaxe, und viele wohlgemeinte Maßnahmen wurden durch dieses mangelbaltc Verständnis durchkreuzt. Wir fuhren im obigen nur die Malaria an, weil sic die wid.iig'dc endemische Krankheit' Pnläs'.inas ist und weil wahrscheinlich gut?ft aller Erkrankungen Malaria oder Folgeerscheinungen der Malaria sind. Das Gesagte gitt ,aber in! großen und ganzen für alle in Palästina aulircteiuUn lnleUionsLrauUheikii, wie z. B. Bauchtvplms und Dysenterie. Audi diese würden erfolgreich bekämpft w erden können, wenn überall die Trinlavasscr- und Abwässcrlrage in befriedigen!!er Welse gclö-t würde. Dies ist aber bisher unmöglich gewesen, teils well auch hier eine Assanierung in den jüdischen Kolonien ohne gleichzeitige Assanierung in der nichtjinlls 11־111׳ Nachbar* chaft mdit viel hilft, teils weil die Kosten (tir gute Trink was» erbcrohalfinig und Abwüsserbesc.'tiguug in vielen Fällen $vl1r beträchtlich sind. 1 Außer unter den Inlekti0.11'.k1׳nnkl1e.:tcn leidet die Gesundheit der Juden in Palästina auch darunter, daß in den ll.iusc.rn der Juden, in Ihrer Kleidung und Crnälinmg vieles zu wünschen übrig׳ bleibt. Was zunächst die Wohnung anhctriffl, so sind viele Häuser in ihrer Bauart durchaus nicht den Anfarderimgen des Klimas ,angepaßt. Wände und Dach sind so gebaut, daß der iniieurainn im Sommer glühend heiß und im Winter eisig kalt ist, Es fehlt eine rationelle Durchlüftung und schattige Balkons oder Bitime. Die Fenster und Türen ermangeln des notwendigen Drahtnetzes, zum Schutze gegen Fliegen und Moskitos, die in nahen Tümpeln und Abfallhaufen ausgezeichnete Brutstatten haben. Fußböden timl Wände geben in Ritzen und Rissen allem möglichen Ungeziefer Unterschlupf. :pillliillllllllillllllllllllllilllllllllllllllllllllll | jiiilisciiES KongriRltamitEE Berlin. 1 1 M״ntag, 27. Jan. 1919, abendn 74/י Uhr 11 i Grosser Saal des Brüdervareins Berlin W., I p Kurftlratenstr. 115/116. jf | D2r üüdisebe Ifleltkongrtß | 1 Käfereiit: Nahum ßodmann. 1 ~~ ra I Eintritt M. 0,60. 1 Die Fliegen werden, obwohl sie die Dysenterie übertragen, nirgends energisch bekämpft, im Gegente.l durch Umhc.rsteheidassen von Speiseresten und dergleichen angezogen und machen durch ihr massenhaftes Auftreten den Aufenthalt in den Kolonistenhäusern und Farmen zur Qual. ln der Kleidung wird in einer Art falsche« Stolzes au der aus Europa mitgehraohten Kleidermode festgehalten, obwohl sie liir das Klima Palästinas durch* aus nicht geeignet ist. ln der Ernährung spielen die Fleischspeisen eine, viel zu grolle und die Hülsenfriichte eine viel zu kleine Rolle. Schließlich und vor allem ist das Gefühl liir peinlichste Sauberkeit im Haus und in der Körperpflege in keiner Weise entwickelt. Dieser Umstand ist besonders unangenehm, denn er bringt in das häusliche Leben der Kolonistcnfamilien den Geruch der engen, stinkigen Wohnungen aus den Straßen de# osteuropäischen Galuth hinüber. Es ist besonders die Schuld der Frau, die es nicht verstanden hat, hier Wandel zu schaffen und Ordnung und Sauberkeit in die Häuser zu bringen. Nach dem Kriege muß unter allen Umständen in diesen Verhältnissen von Grund auf eine Reform einsetzen. Es muß eine Oberste Sanitätsbc» hürdc (״Gesundheitsamt") für das ganze Land ge- 6ehaffcn werden, die folgende Aufgaben hätte: ,1. Alle Ländereien in Palästina, die infolge ihrer sumpfigen oder feuchten Beschaffenheit als Brutstätten für die Anopheles-Mücke in Frage kommen, müssen ver* zeichnet und in systematischer Folge durch Trockenlegung assaniert werden. Die gesetzmäßige Orund* läge bietet das türkisciie Enteignungsgesetz, das den Behörden die Möglichkeit gibt, im öffentlichen Interesse alle für die Gesundheit der Bevölkerung notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Behörde hätte zunächst die Eigentümer der Grundstücke aufzufordern, binnen einer angemessenen Frist die Assanierung nach dem von der Sanitätsbehörde festgesetzten Plane auszuführen. Bei fruchtlosem Ablaufe der Frist müßte zur Ausfüllrung der Assanierungsarbeiten auf Kosten der Unterneluncr geschritten werden, wobei das Land für die Kosten der Assanierung haltet und eventuell zu e'nem, die Kosten der Assanierung deckenden Teile expropriiert und verkauft werden müßte. Soweit es sich nicht uni Land in privatem Besitze, sondern um die dem Staate gehörigen Grundstücke, Seen und Flüsse handelt, muß ihre Assanierung auf Kosten des Wilajets vorgenommen werden. 2. Die Oberste Sanitätsbehörde übt zugleich die oberste Ba u -11 n d G e sun d h e i t spo 1 i ze i in allen bewohnten Ortschaften aus. Zu diesem Zwecke hat sie überall die Trinkwasscrbcschaffung und Abwässcrcntfcr- :umg zu kontrollieren und bei Anlage neuer Wohnorte und Wohnviertel oder Straßen ihre Zustimmung zu erteilen. 3. Da Palästina, in dem vor dem Kriege die Sy- I>b ilis so gut wie unbekannt war, während des Krieges leider wie viele andere Länder luetisch verseucht wurde, ui״} da zu . befürchten ist, daß auch unter den Ein- Wanderern aus Europa sich luetisch infizierte Personen befinden werden, so muß, um einer weiteren Verseuchung Einhalt zu gebieten, die zwangsweise Untersuchung und Behandlung der ,Einwanderer und der bereit« ansässigen luetisch verdächtig.•!» Pe;son.־n durch geführt werden*). Zu diesem Zwecke wäre ein Zentrale« W a s s e 1׳ m :1 u n s c!1 r s 1 11 s dem /;ihir.iclie Anibiil.dom-u des Land-.;«’ zwicks d.ui r1 י«I:r zu untierlialiten wären. 1. [in Int ■r.-ssc de! \'!T ־,; werden, daß die 11 1 ו r erst tlami gmtutlet v i.J, sich;;־'egeiise ti; aiiitsärztliclu• Atteste suiidlii'its/iisTimi /u:;(’«IHh haben, D.! i t וו t /n gmudt'11, von in ,׳!!Ie 11 größeren Urteil B.'li.irr.llung der Kranke» T;gesiuul'it it muß gefordert 1 f /Aviwbcii zwei Person«׳* wenn Braut und Bräutigam über ihren Ge- Vorhandensein aiistn ekeiulcr, mit schädlichen Folgen für die Nach- •koiiuneiischait verbundener Krankluiteu soll zwar abgxrsehen von den schwersten Fällen, wo die I feir.1t wrlioten werden sollte - die Heirat nicht hindern, aber das amtsär/tliche Attest soll dem anderen Teil«• Volk• Kkirh'it über die Möglichkeit einer Gefahr ver• schaffen. Die Obcr.dc San tatsbeliörde hat hieriür die neuesten Stande «Irr amtsärztlichen Attest(• dem die nötigen Instruktionen nach Wissenschaft zu geben und nach/iiprufen, : 5. Alle Acrzte in den jüdischen S.t1dtviertcln und Kolonien sind verpflicht t, über die in ihrem Wirkung* kreise b •obacht.■t.'n K״an! heben lau cid an die Oberdc Saut t b hörle zu berichten. A-rzcn, die da r Ver• pfliclituiig n.cht Hachkomm!.•.!, soll die Erlaubnis zur Au* Stellung amtsärztlicher Atteste entzogen werden. 6. Falls irgendwo I n f ״ k t i o;!skr a n k heit 1• ״ Hilftreten, soll die Oberste Sanitätsbehörde sofort durch ihren Veitruter an Ort und Stelle die Ursachen erforsdien und die nötigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Kranklneit treffen. 7. Besondere fliegende Dcsinfcktions- Kolonnen sollen unter Aufsicht der Obersten Sanität* behördc von einer jüdischen Kolonie zur anderen ziehen. Jede Kolonne soll sich in einer Kolonie so lange aufhalten, bis sic alle Wünsche der Bewohner wegen Verfilgung des Ungeziefers und Unschädlichmachung der Tümpel erfüllt hat. Sie soll gleichzeitig einigen Dorfbewohnern, am besten unter Führung des Lehrer«, die primitivsten Begriffe und Handgriffe der Desinfektiau beibringen unil diese dazu auffordern, sich auch m der Zeit vom Fort'ang der Desinfektionskolonne bis zu ihrer Wiederkehr um Beseitigung der Ungeziefer und Tümpel zu bemühen. 8. In jeder Kolonie ist seitens der Obersten Samtiitsbehörde auf Ertichtung uud Unterhaltung eines hygienischen Bades hinzuwirken. Dem Bade muß ein Des!nfcktionsappar:1t zur Desinfizierung der Kleidung und Wäsche angeschlossen sein. 9. Das in Jerusalem schon bestehende baktcrivilogische Institut ist von der Obersten Sanität* bchürde zu übernehmen und auszubauen, damit dort alkerforderlichen Untersuchungen gemacht und aUe im Lande gebrauchten Sera hergcstclit werden. 10. Schließlich hat die Qber-te Sanitätsbehörde «hirch Broschüren und Flugschriften überall Aufklärung über hygienische Maßnahmen und über da« Verhalten beim Auftreten von Ep.dcimen zu verbreiten Aus der Ukraine Folgender Bericht geht uns zu: Das ״Provisorische Zcntralbüro ■der Zionistischen Organisation in de» Ukraine“ meldet: Vom 2. bis 7. Februar wird die I.andeskonferenz der Zionisten in der Ukraine stattfinden. De Wahlen werden Ende Januar vorgenommen werden. Es ist zu hoffen, daß dann auch der Schekelverkauf beendet sein wird. Die Palüstinawochc fand fast in der ganzen Ukraine außer in den Großstädten Kiew, Odessa und Jekatcrinoslaw statt. Sobald die Bedingungen dafür günstig sind, wird die Palästinawoche auch sa diesen Städten veranstaltet werden. Das vorläufige £ז• gebnis der Palastinawoche beträgt 93 211 Rubel. Dem Zentralbüro ist ein P a 1 ä s t i n a a m t mit 101־ genden Abteilungen *!!gegliedert worden: l. Landarbeit, 2. Verwaltung, 3. Technik, 4. Organisation, 5. Emigration. An der Spitze stellt Dr. A. S a 1 k i n d. Da« Amt entfaltet eine großzügige Tätigkeit. In der Politik gehen augenblicklich die Zionisten zusammen mit den ukrainischen Sozialföderalisten. Nach dem neuesten Umsturz schlug man den Zionisten die Schaffung ejnes jüdischen Ministeriums in der Ukraine unter der Bedingung vor, daß sie die allgemeine Plattform des Direktoriums anerkennen, was sie aber mit der Begründung ablchutcn, daß dieses Programm ihnen zu weit ginge. Dagegen verlangten die Zionisten volle Freiheit für die Exekutive der jüdischen Nationalver- Sammlung. Die sozialistischen Parteien, die Bund i s t e n sowohl wie die P o a 1 c Z i o n und die V c r - einigten, erkennen jedoch die Exekutive und di«• Nationalversammlung nicht an. löicsc Parteien gehen daran, eine Konferenz der jüdischen Arbeiter in der Ukraine cinzuberufen und sie als die einzige Instanz der jüdischen nationalen Autonomie anzuerkennen. Es ist möglich, üaß die Nationalvcrsammlung aufgelöst werden wird und die Gewalt in die Hände der jüdischen Sozialisten übergeht. Maßnahmen der ukrainischen Regierung gegen Pogrome. Nach dem neuen Umsturz in der Ukraine he• rührte die Pogroinwcllc, als Begleitumstand zum Bürger- ■— *. *I Ich stütze mich hierbei und in folgendem auf Angaben, die Herr Dr. T11. Z loe i sti mir zu machen di« Güte hatte.