Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 5 (21.1.1919)
- Date
- 1919-01-21
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 5 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 43 ÜJ l!1 ilf Die jüdische Lehrerschaft, die durch die eventuelle Trennung■ von Kirche und Staat vor eine sehr sch wierige Lage gestellt sein wird, dürfte wohl bereit sein, den Weg, der ihr hier gezeigt wird, mitzugehen. Für die nicht schulpflichtigen Kinder werden hebräische Kindergärten eingerichtet ,werden, die die Grundlage für eine zweisprachige Erziehung bilden; für Erwachsene werden andere Bildungsmöglichkeiten eröffnet werden durch Kurse, Volkshochschulen und dergl. Die Verbindung mit den jüdischen Universitäten in der ganzen Welt wird eine Fülle von Anregungen bieten und das jüdische Leben befruchten. Die Förderung■ der jüdischen Wissenschaft, die Beteiligung an der Errichtung und Unterhaltung einer jüdischen Akademie, alles, soweit Bedenken religiöser Art nicht im Wege stehen, wird ebenfalls zu den Aufgaben der Volksgemeimden gehören. Was nun den R e 1 i g i» n s - unterricht betrifft, so wird, wie sich aus der oben dargestellten Abgrenzung der Kompetenzen ergibt, diesen nicht die Volksgemeinde regeln, sondern die autonome Verwaltung der einzelnen religiösen Schattierungen völlige Freiheit erhalten, in Verbindung mit der unbeeinflußten Entscheidung der Eltern das Maß der religiösen Unterweisung der Kinder zu bestimmen. Ep darf weder den Orthodoxen noch den Liberalen irgendein,׳ Gewissenszwang zugemutet werden. Auch zahlreiche andere Kulturzweige wird die jüdische Volksgemeinde nach Kräften fördern, so jüdische Lesehailen und Bibliotheken, jüdische Kunst, Musik, Theater, und die Schaffung von Gemeindeorganen, die auf ansehnlicher publizistischer Höhe stehen, wird eine Pflicht großer Gemeinden sein. Zu den wirksamsten Mitteln der Beeinflussung jn jüdischem׳ Geiste ist das Verein sieben zu zählen. Die Volksgemeinde muß die Entstehung und Entvvick- 11mg von Vereinen aller Art, Jugend1-, Sport-, Turnvereine, Wandervögel usw. nach Kräften fördern durch Hergate von Räumen und Geldmitteln. Da wohl für diese und ähnliche Aufgaben ein vollkommenes Veretoswesen aus privater Initiative nur in wenigen großen Gemeinden existieren wird, so ist es Sache der Gemeinde, die intensivste Förderung des angeführten Zieles selbst in die Hand zu nehmen. Die Krönung dieses Werkes wird das jüdische V o 1 k s h aus (Beth- ,Am) bilden. In ihm wird das jüdisahe Gemlinschaftsleben eine Stätte finden, wo es zu einer wahrhaften Blüte sioh entwickeln kann, wo alle geistigen Fäden der Juden, die sich zu einem lebendigen Judentum bekennen, zusammenlaufen werden. In diesem Zusammen leben werden die Angelegenheiten der Gemeinde nicht mehr gewissermaßen das Reservatreaht einiger Gesdiäftsführer ohne Auftrag sein, sondern der Gegenstand des intensivsten Interesses der jüdischen Oeffentlichkeit. . Die sozialen Aufgaben der Volksgemeinde werden die Fortsetzung und den Ausbau der von den jüdischen Gemeinden auf diesem Gebiete geschaf-i fenen Einrichtungen zum Ziele haben. Die Unterhaitung von Wohltätigkeitsanstalten, die meistens auf Stiftungen beruhen, Siechenhäuser, Altersheime, Krankenhäu9er, Heilanstalten usw. wird selbstverständliche Pflicht der Gemeinden bilden. Allerdings wird der demokratische Geist der Volksgemeinde sehr viel an der bürokratischen Verwaltung dieser Anstalten, die heute beliebt ist, ändern. Auch die Armenpflege, dann die Fürsorge für Waisen, für uneheliche Kinder, für Säuglinge, für Durch Wanderer, für entlassene Sträflinge und dergl. werden mehr nach modernen sozialpolitischen Gesichtspunkten reformiert werden müssen. Es muß eine gesunde Populationspolitik getrieben, der Mischehe durch moralische Einwirkung entgegengetreten werden. Für die geistige und sittliche Hebung des Volkes werden Vereine zur Veredelung der Volksvergnügen, Volkswohlfahrtsstationen, inmitten der Arbeiter- und Armenviertel (sogenannte Settlements) wirken. Die soziale Tätigkeit der jüdischen Volksgemeinde darf nicht den Zweck verfolgen, die Juden als besonderen Wirtschaftskörper zu behandeln, aber sie wird ihre Notwendigkeit aus der Tatsache ableiten, daß die Juden in ihrem Wirtschaftsleben, schwer geschädigt sind, wie immer die allgemeine Entwicklung sich auch vollziehen mag. Selbst eine radikaldemokratische Richtung der Politik wird nicht die Beschränkung der Juden auf wirtschaftlichem Gebiete hindern können. Es muß daher die Aufgabe der jüdischen Volksgemeinde sein, sich die Hebung der wirtschaftlichen Lage der Juden angelegern sein zu lassen. Sie wird, soweit eben die Verhältnisse dazu nötigen, Arbeiterpolitik, Fürsorge für Angestellte, für Handwerker und Gewerbetreibende, Gründung von Kreditkassen, von Spareinrichtungen, Genossenschaften, von Arbeitsnachweisen und ähnlichen Institutionen in den Bereich ihrer Wirksamkeit ziehen. Die zahlreichen gemeinnützigen Stiftungen, die heute m der Verwaltung der Gemeinden stehen, werden viel zur Lösung dieser Aufgaben beitragen können; auch wird an bestellende Einrichtungen ähnlicher Art anzuknüpfen seiin. Die Gemeinde soll es sich auch angelegen sein lassen, die fachliche Ausbildung nach Tunlichkeit zu fördern, ohne dabei die Tendenz der Bevorzugung bestimmter Berufe zu verfolgen. Sie muß ebenso handwerksmäßige wie landwirtschaftliche und kaufmännische und die höhere geistige Berufsausbildüng Unbemittelter erleichtern, ,wofür ja meist Stipendien zur Verfügung stehen werden. Auch die entsprechende Anteilnahme an dem Versicherungswesen, soweit eben dazu im einzelnen Veranlassung sein wird, muß Sache der Volksgemeinde sein. Mit Rücksicht auf die Vielfältigkeit der Aufgaben und die eigentümlichen Verhältnisse der Juden lassensich unbedingt gütige Normen in die sozialen. Aufgaben der Gemeinden nicht von vornherein feststellen. Sie werden am testen gelöst werden, wenn die Gemeinden zu diesem Behüte eine wirtschaftliche Zentrale gründen, von welcher alle Direktiven ausgehen. Thesen für ein G e m eind e p r o g ramm. 1. Die jüdische Volksgemeinde in Deutschland bildet die Vertretung der Juden als einer nationalen I Minderheit, die ihre auf der Volkseigenart beruhenden kulturellen Angelegenheiten autonom regelt. 2. Zu den Aufgaben der jüdischen Voltegemeinde gehören: a) Beteiligung an allen• die Gesamtjudcnheit betreffenden Angelegenheiten; b) kulturelle Aufgaben, Unterhaltung jüdischer Schulen, an welchen׳ neben den allgemeinen Disziplinen Hebräisch als lebendige Sprache unterrichtet wird, sowie Erziehungs- und Bildungsanstalten aller Art, Förderung aller kulturellen Bestrebungen und Einrichtungen des Vereinslebens in. seinen verschiedensten Formen, Gründung eines Volkshauses; c) Soziale Aufgaben: Unterhaltung gemeinnütziger Anstalten, sozialpolitische Maßnahmen aller Art, die sich aus den besonderen jüdischen Verhältnissen ergeben. Lösung dieser Aufgaben durch eine jüdische Wirtschaftszentrale. 3. Gemeindemitglieder sind alle im Bezirk der Volksgemeinde wohnenden Juden ohne Rücksicht auf Steuerleistung und Staatsangehörigkeit, soweit sie nicht durch eine Erklärung an die Gemeinde sich von ihr ausschließen. 4. Die Wahlen zu den Vcrtretungskörpern erfolgen auf Grund derselben Vorschriften, die für die Wahlen zur deutschen Nationalversammlung festgesetzt worden sind. Die Beamten haben .ebenfalls aktives und passives Wahlrecht. Der Rabbiner oder ein Vertreter des Rabbinats hat Sitz und Stimme im Gemeindevorstand. 5. Den Beamten ist durch Schaffung eines Beamten- und Disziplinarrechts sowie lebenslängliche Anstellung Unabhängigkeit zu garantieren. Kein Beamter darf seiner politischen Gesinnung wegen zur Verantwortung gevzogen werden. 6. Die Volksgemeinde ist lediglich Verwaltungsgemeinde. Die religiösen Angelegenheiten werden von den einzelnen religiösen Richtungen, auf Grund der den Synagogenverwaltungen zu gewährenden Autonomie selbständig geregelt. Die Volksgemeinden einer Provinz oder eines Landes bilden zusammen den Provinzialverband, sämtliche Provinzialverhände den Reichsverband, der für alle die deutsche Gesamtjudcnheit betreffenden Angelegenheiten, soweit sie nicht schon den einzelnen oder Provinzial- Gemeinden übertragen sind, zuständig ist. Die Gesamt- Organisation muß ebenfalls auf demokratischer Grundlage aufgebaut sein. 7. Die Volksgemeinde wird in der Hauptsache durch Steuerbeiträge der Mitglieder, die als Zuschläge zur Staatseinkommensteuer erhoben werden, erhalten. Die von einer religiösen Richtung aufgebrachten Beiträge dürfen für die kulturellen Zwecke der anderen Richtung nicht Verwendung finden, wohl ater für allgemeine, nicht rein kulturelle Angelegenheiten. Parteitag der jüdisch •sozialdemokratischen Arbeiter-Partei Poale Zion in Polen Ende vorigen Jahres wurde in Warschau der erste öffentliche Parteitag der jüdisch-sozialdemokratischen Arbeiterpartei (Poale Zion) abgehalten. Anwesend waren 150 Delegierte aus 91 Städten, eine Delegation der Poale Zion in Westgaüzien, Vertreter des Büros des allweltlichen Verbandes der Poale Zion, der Bruderparteien in Rußland, Oesterreich und Deutschland, sowie eine überaus große Zahl von Gästen aus Polen und dem Auslande. Die Eröffnungsrede hielt Herr Reichmann, der darauf hinwies, daß die derzeitigen politischen Verhältnisse die Einberufung des Parteitages dringend nötig gemacht haben. Hierauf wurden die Herren Reichm a n n - Warschau, P i n c h a s - Lodz und Weintraub-Radom ins Präsidium gewählt, zur Teilnahme aufgefordert wurden die Herren Serubabel - Kiew, Dr. Ig. Schipper-Krakau und S. Rubaschow- Berlin. Namens der Organisationen in Warschau begrüßte Herr Lew den Parteitag. Sodann erfolgten die Begrüßungen. Für die Delegation aus Westgalizien sprach Dr. Ig. Schipper, für das Sekretariat in Oesterreich Herr Rudel, für Westösterreich Herr Michel Kohn, für Deutschland Herr Rubaschow־, für das allweltliche Verbandsbüro und für Rußland Herr Serubabel und für das Zentralkomitee ״Jugend" in Oesterreich Herr Friedberg. Ferner wurden noch eine große Zahl von telegraphischen Begrüßungen verlesen. Hierauf erstattete Herr H e i s k i n d den Bericht der Parteileitung für die Zeit vom September 1917 bis Dezember 1918. Der Bericht zeigte, unter wie ■ schweren Bedingungen die Arbeit der Partei geleistet werden mußte, wie sich die Okkupationsbehörden mit ihren Verfolgungen, Verhaftungen, Requisitionen und Schikanen als die getreue Nachfolgerschaft des Zarismus erwiesen hatten. Unter diesen Umständen sei die Partei gezwungen gewesen, eine illegale Tätigkeit auszuüben, illegale Versammlungen abzuhalten und infolge des Presseverbotes eine große Zahl von illegalen Flug- Schriften und Aufrufen zu verbreiten. Wie gefährlich diese Arbeit gewesen sei, bewiesen wohl am besten die folgenden Ziffern: In der Berichtsperiode wurden 101 Parteimitglieder mit S3 Monaten Gefängnis bestraft, die Geldstrafen betrugen: 10 000 M., 20 Arbeiterheitne wurden aufgelöst, 70 Ansuchen zur Eröffnung von Arbeiterheimen wanden nicht erledigt. Wenn de! Bericht nach all diesen Verfolgungen darauf hinweisen könne, daß die Partei jetzt über 150 Organisationen mit 12 000 Parteimitgliedern und einem Jahresbudget von ca. 100 000 M. verfüge, so sei damit wohl zur Genüge die Lebensfähigkeit und Aktivität dieser Bewegung erwiesen. Nach Abzug der Okkupationstruppen habe man sofort mit der Ausgabe der dreimal wöchentlich erscheinenden ״Arbeiter-Zeitung“ angefangen, und in vielen Städten Selbstschutz - Organisationen gegen die PogromgefaJir begründet. An den Wahlen zu den Arbeiterräten nehme die Partei mit großem Erfolge gegenüber anderen jüdischen Parteien einen sehr regen Anteil, ln der hierauf folgenden Debatte sprachen 25 Redner. Nach der Debatte wurde der Verbandsleitung einstimmig das Vertrauen und der Dank für die Opfer und Mühe ihrer Arbeit ausgesprochen. Sodann wurde die formelle Proklatnierung des Ausscheidens der Partei aus dem russischen Verbände und der Selbständigkeit für das Gebiet des polnischen Staates behandelt. Zusammen mit diesem Punkte wurde auch über die Vereinigung mit der Poale Zion in Westg a 1 i z i e n debattiert. Nach einer kurzen Debatte wurde einstimmig das Ausscheiden aus dem russischen Verbande und die Vereinigung mit der westgalizischen Organisatiori zu einer gemeinsamen Partei beschlossen. Ueber die politische Lage referierte Herr Jahrb 1 u m - Warschau, über die Aufgaben der Arbeiter-Räte Herr P i n c h a s - Lodz. Nach diesen Referaten wurde über alle Punkte eine gemeinsame Diskussion eröffnet. Den größten Teil der Debatte nahm naturgemäß die in allen sozialistischen Parteien jetzt vorherrschende Diskussion über das Thema: ״Diktatur des Proletariats oder Demokratie" ein, in deren Verlauf sich herausstellte, daß die Gegensätze mehr taktischer als prinzipieller Natur waren, denn die Notwendigkeit der Diktatur des Proletariats wurde von allen Rednern anerkannt. Eine dies• bezügliche Resolution sprach sich für die Teilnahme an der Konstituante aus, forderte jedoch zur Gründung und Befestigung der Arbeiter-Räte, als Kampf- und Machtmittel des Proletariats, auf. Zur Frage der Stadt- Räte wurde eine Resolution gefaßt, welche die Partei• mitglieder auf fordert, die Mandate, die sie dog^ haben, niederzulegen und aus den unter dem Zw;,, ge der Okkupation und auf un demokratisch er Basis gewählten Stadt-Räten auszutreten. Aufgabe der Partei sei es, auch für diese Institution das demokratische Wahlrecht zu erkämpfen. Ein großes Interesse erregten auch die Referate von S. Rubas cho w, J ahrblum und Serubabel über die Arbeit der Partei für Palästina. Der erste Referent legte in seiner meisterhaften Art die theoretischen Bedingungen der Arbeit des jüdischen Proletariats für Palästina dar. J «a h r b 1 u m behandelte die Agrarfrage, Serubabel die praktische Arbeit in und für Palästina. Nach einer leidenschaftlichen Debatte gelang es, eine alle befriedigende Resolution zu fassen. Ueber die all weit liehe Poale Zion-Konf e r e n z und den all weltlichen Arbeiter-Kongreß referierte Serubabel. Nach diesem Referat wurde dem Verbandsbüro in Stockholm für die während des Krieges geleistete Arbeit der Dank und das Vertrauen ausgesprochen und das Verbandsbüro aufgefordert, in den nächsten Monaten eine allweltliche Poale Zion-Konferenz einzuberufen, sowie die Arbeit zur Einberufung eines interparteiischen al 1 w el 11 i ch e n jüdischen A rbe iter ־ Ko n - g r e s s e s energisch fortzusetzen. Zum Punkt Presse erstattete Herr Reichmann das Referat. Hierauf wurde der Beschluß gefaßt, das Organ der Partei', die ״Arbeiter- Zeitung“, zu einem Tagblatt auszugestalten, eine Wochenschrift in polnischer Sprache sowie eine theoretische Zeitschrift in jüdischer Sprache erscheinen zu lassen. Nach Erledigung einiger technischer Fragen, wie Organisation, Finanzen 'und Wahlen und den Schlußreden der Herren Dr. Schipper, Pinchas!und Serubabel wurde der Parteitag geschlossen. Vom Territorialismus zum Zionismus Das Zentralkomitee der 1TO in Rußland, das seinen Sitz in Kiew hat, faßte auf einer der letzten Sitzungen folgenden Beschluß: ״Da die Frage der territorialen Lösung des jüdischen Problems im gegenwärtigen Augenblick nur in der Palästina-Konzeption entschieden werden kann, beschließt das Zentralkomitee der ITO, mit der Zionistisehen Organisation über eine Fusion in Verhandlungen einzutreten. Dieselben Tendenzen machen sich auch im Lager der sozialistischen T e r r i t o ri al i s t e n bemerkbar. Diese Partei — die sogenannten S. S. —, die sich seit der russischen Revolution mit den Sejmisten vereinigt hatte, hat manche ihrer ältesten und bedeutendsten Führer an die Volkspartei verloren, während diejenigen Führer, die geblieben sind, einen hartnackigen und gehässigen Kampf gegen den Palästinagedanken führeu. Noch haben alle das unerhörte Auftreten eines ihrer Führer, Maxim Anin, gegen die Palästinaresolution der ukrainischen Rada im Gedächtnis. Diese antizionistische■ Politik einer territofiumslosen Partei, die den zionistischen Namen und das territorialistisehe Prinzip in ihrem Wappen führt, stieß seit langem auf die Opposition der t r e u e n Territorialisten innerhalb der Partei. Mit der Stärkung des Zionismus trat diese Opjposition jetzt auch bt die ,Erscteintuig.