Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 4 (17.1.1919)
- Date
- 1919-01-17
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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'Jr. 4 Nr. 4 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 37 hen vorin der ite über Arbeit»- rlauben, uladen.“ 1e tisch- 1 einer scheu d Nanun hing 1s zahlvesende falteten jüdische u einer U S ge- -A. K\!r Seile ia doch mg der Redner n s und ine Paker zu gemeinirt gegemeinine ge- 1 habe inschaft n man eichnen Beispiel 20000 tünden. r J u- Zugelen, in Schriftgeblieit dem inander iktivität in der wieder es auf disches e. Der ational-!eutschhöriger tn teil- Blutste die haltung Judenn A usder zu- »doxer Einheit beraten I und en des B. Für r. Le- (.׳schloß;1cf verng Vor- 5es in Lehrerür den!reiches -r R.-A. e Verer 1918 Sodann sehen g ke i t d ein aß das tionalen ie. Er n Re־ ron *der Büros 1 dieser reichen m end- ״Idee“ ries seit sei ein rsachen Wiedersuchen ländern arstelle. dästinaick des u c h s, Staats-!tag beedanken en ihn, veifellos m aber lerdings nicht ein Volk, wie etwa die Tschechen oder Polen, sondern eine Gemeinschaft mit großen, gleichen Kulturjnhalten, einander verbunden durch Blutsverwandtschaft, Leiden, Geschichte, Hoffnungen, getragen von dem Gedanken seiner ethischen Mission. Nicht im Sinne des europäischen Nationalismus, nicht mit Waffengewalt, sondern allein im Bewußtsein der Kraft seiner Idee, breche das jüdische Volk jetzt nach Palästina auf, um seine viertausendjährigen Kulturelemente weiter entwickeln zu können. Der Redner ging sodann auf die Ziele des jüdisehen Volkes *im Galuth ein und meinte, daß die Juden der westeuropäischen Länder nicht, wie die Massen des Ostens, eine national-politische Autonomie, sondern eine kulturelle Autonomie fordern müßten, um überall wirklich als Juden leben zu können. Es sei sehr wohl möglich, am deutschen Staatskben teilzunehmen und in einer volklich-jüdischen Atmosphäre zu leben. Diese Empfindungen fänden ihren Ausdruck jm Kongreßgedanken. Der Redner berichtete sodann von den großen Erfolgen der Kongreßbewegung in aller Welt, besonders in Amerika, der Ukraine usw. und wies nach, daß, wenn das deutsche Judentum diese Bewegung untätig an sich vorübergehen ließe, dies seine Ablösung von der übrigen Judenheit aller Länder bedeute. Der Kongreß solle keine zionistische Veranstaltung werden; über die *verschiedenen Fragen könne man verschiedener Meinung sein, über all dies verbindend jedoch stehe die Idee der gesamten Judenheit. Nach den Worten des Redners, denen starker Beifall folgte, stellte der Vorsitzende R.-A. Gronemann fest, daß von den Herren, die sich in der vorigen Versammlung, sowie in der improvisierten Versammlung am 12. Januar, die ursprünglich vom ״Liberalen jugendverein“ einberufen war, zum Wort gemeldet hatten, niemand erschienen war und erteilte das Wort dem ersten Diskussionsredner Herrn M a I i n a, der vom misrachistischen Standpunkte aus seine Zustimmung zu den zionistischen Ideen und zum Kongreßgedanken gab. Nach ihm sprach Herr Tanaenbaum für die Liberalen gegen den Kongreßgedanken; ihm antwortete Herr Dr. Rosenberg, der in längeren Ausführungen warm für den Kongreß eintrat. Ein christlicher Missionar, Herr Aue, drückte dein Zionismus vom religiösen Standpunkte in herzlichen Worten seine Sympathie aus. Schließlich sprach noch Herr Redakteur Leo Herrmann für die zionistische Idee und legte am Schluß die Resolution, die bereits in der Veranstaltung am 28, Dez. 1918 angenommen war, und in der die Einberufung des Kongresses gefordert wird, der Versammlung vor, die unter großem Beifall die Resolution einstimmig annahm. Professor Lndwig Geiger über die Demokratisierung der Gemeinden Sehr geehrter Herr Redakteur! Sie senden mir einen Ausschnitt aus der ״Allgemeinen Zeitung des Judentums“, Nr. 1 vom 3. Januar 1919 und bitten mich, mich dazu zu äußern. Ich glaube, daß der Raum der ״Rundschau“ zu kostbar ist, um an diese Kundgebung viele Bemerkungen zu knüpfen. Es genügt im Wesentlichen, sie wörtlich mitzuteilen. Ich behalte mir vor, nach der geplanten Neugründung des ״Schlemihl“ darauf zurückzukommen. Die Stelle dös Leitartikels der ,,Allgemeinen Zeitung ,des Judentums“ lautet: ״Auch der Schrei nach jüdischen Volksgemeinden, so sehr er mit dem demokratischen Verlangen übereinstimmt, hat etwas Beklemmendes an sich. •Bisher herrschte gewiß in den meisten jüdischen Gemeinden die Plutokratie und die Intelligenz. Das waren im Judentum• keine Gegensätze: im allgemeinen waren die Vermögenden zugleich auch die Geisteskräftigcn. Wenn wirklich das allgemeine Wahlrecht, an dem auch die Frauen und alle, die das zwanzigste Lebensjahr erreicht haben, teilnehmen, eingeführt wird, wenn alle die. die keine oder ganz geringfügige Steuern zahlen, initzuraten haben werden, so ist zu fürchten, daß eine Gewaltherrschaft ein tritt, die von den unseligsten Folgen sein kann.“ Diese Erklärung ist an dieser Stelle nicht verwunderlich; sie eröffnet aber interessante Perspektiven: Der Steuerzensus als Maßstab der Erkenntnisfähigkeit; die Intelligenzprüfung als Kontrollmöglichkeit für die Einschätzungskommission! — Sollte am Ende der Verfasser dunoh Iahalt und Anlage des Artikels auf eine Steuerentlastung für sich selber hin wirken wollen? Ich glaube kaum, denn von seinem Standpunkt hat er Recht! — Natürlich war der Onkel Salomon viel geisteskräftiger als der entartete Neffe Heinrich; was waren Uriel Acosta und der arme Brillenschleifer gegen die wohlbegüterten Makler an den Grachten Amsterdams? Wer ist klüger — das Wort richtig verstanden — unsere kümmerlich sich durchschlagenden Rabbiner, Lehrer, unsere, um die Wissenschaft hunhungernden Studenten, unsere Dichter, Schriftsteller, Philosophen, oder unsere Kommerzien- und Geheimrate? Hat das Dessauer Bübchen und alle die unzähligen, die seinen Weg gingen, je die ״Geisteskraft“ jener Großen in Israel besessen? Die Geisteskräftigen, das sind die, welche die Kraft und die Stirn liaben, ihr Volkstum- und ihren Glauben zu verleugnen und die anderen, die so dumm waren, in der Wahl ihrer Eltern und Schwiegereltern unvorsichtig zu sein, niederzuhalten. Lessüigs Tempelherr freilich sagt: ״Der reiche Jude ist mir nicht der bessere Jude,“ aber das sagt er unter den Palmen Jerusalems, und die Luft Palästinas macht dumm im Sinne Herrn Geigers. Im übrigen: mit Hamlet zu reden (den jener Artikel zu Beginn falsch zitiert: ״nicht die Welt ist aus den Fugen, nur die Zeit“): ״Der Rest ist Schwei gen.“ Mit Zionsgruß Ihr Oronetnann. Literarische Mitteilungen Seit Anfang dieses Jahres erscheint die ״Öreslauer Volkszeitung“ unter dein Namen: ״J ü - dische Volkszeitung“, während das ״Frankfurter F am i 1 i enbl at t“ von jetzt an: ״Neue Jüdische Presse“ heißt. Das palästinensische Parteiorgan ״Hapoel H a z a 1 r“ hat wieder zu erscheinen begonnen. Das vorliegende erste Heft enthält u. a.: N. Tw erste i, Die Nationalversammlung, Dr. J. Normatin, Zur Bodenfrage, J. Oettinger, Die landwirtschaftliche Er- Ziehung der jüdischen Mädchen; ferner Erzählungen, Gedichte, Essays von Brenner, Jakob Steinberg, Jakob Rabino witsch, Stawski u. a. Die deutsche Hapoel-Hazair-Organisation gibt zum 15. Januar ein halbmonatlich erscheinendes Organ ,,Die Arbeit“ heraus. Die Redaktion/liegt in den Händen eines Kollegiums, das aus den Herren Ludwig Strauß, Viktor Ch. Arlosoroff, Siegfried Lehmann, Israel Reichert, Rudolf Samuel besteht. Aus dem Inhalt des ersten Heftes: Die Aufgaben der ״Arbeit“. Viktor Ch, Arlosoroff, Zutn 15. Delegiertentag; Ludwig Strauß, Politischer Kampf; Ch.* Ben- Schaul, Wo bleibt der Kongreß?; J. Sprinzak, Schaffen wir’s? u. a. ni. Als erste einer Serie von Propagandaschriften des ״Hapoel Hazai'r“ erschien vor kurzem eine Broschüre in jidischer Sprache ״Jung-Zionismus und Volkssozialismus“ von G. Schwalbe. Das Kopenhagener Zionistische Büro berichtet: ln Belgien erscheint seit dem Dezember vorigen Jahres eine neue Zeitschrift ״Kadi mah“, welche der Verbreitung der zionistischen Gedankengänge und Ereignisse gewidmet ist. Im Verlag der Zeitschrift ״Jung Juda“ erschien zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen eine neue Jugendschritt: ״Gilead“. Ein Jahrbuch 1919, das Beiträge von Max Brod, Prof. Oskar Epstein, J. Fried, Josef Hart, Erich Jahn Eleazar Lädier, Prof. Jos. Lamm, Paula Lederer, Prof. Dr. Heinr. Loewe u. a. enthält. Israel Beikind aus Palästina bat jetzt in Amerika eine hebräische Abhandlung: ״Der römisch-jüdische Krieg und der Untergang Jerusalem s“ veröffentlicht. Das hübsch ausgestattete Buch ist mit hebräischen Karten und Illustrationen versehen. Nach einer zweijährigen, gründlichen Vorbereitungsarbeit begannen Ende vorigen Jahres in Moskau die öffentlichen Veranstaltungen der hebräischen Theatergesellschaft ״Habima“ mit der Aufführung des S. Anskysehen Stückes ״Der Besessene“ (״Hadiluk“). Das übrige Programm weist Uraufführungen und Uebersetzungen auf. Die Vorstellungen finden in einem der Räume des Moskauer Künsilertheaters statt. Der Leiter dieses Theaters, Herr Stanislaw sky, äußerte sich über die Habimavorstellungcn sehr anerkennend. Uebrigens bereiten sich alle Schauspieler und Schauspielerinnen der H a b i m a vor, mit der ersten Möglichkeit nach Palästina zu gehen. In New York verschied die gefeierte jüdische Schauspielerin Keni Li wein. Sie war bekannt als beste Darstellerin von ״Mirele Efros“ im gleichnamigen Schauspiel von Jacob Gordin, sowie anderer Heldinnen in den Schauspielen desselben Verfassers. Vom 1. Januar ab erscheint in Odessa eine große h eb rä i s ch e Tageszeitung unter dem Namen ״Hanegew“ (der Süden). Im Verlag ״Safruth“ in Moskau erschienen die Novellen von Bialik in einer autorisierten russisehen Uebersetzung. Konferenz der Vertrauensmänner des Jüdischen Nationalfonds für Deutschland Am 24. Dezember 1918 fand eine Konferenz der Vertrauensmänner des Jüdischen Nationaifonds für 'Deutschland statt. Infolge der großen ׳Verkehrsschwierigkeiten "war leider nur ein Teil der Kommissäre erschienen; trotzdem aber wurden vielerlei Anregungen gebracht und besonders eingehend die künftige Propaganda in Deutschland erörtert. Der Vorsitzende, Herr Wollstein er, erstattete einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des Jahres 1918 und die uns erwartenden Aufgaben und führte ungefähr folgendes aus: Die neue Phase, in die die zionistische Bewegung jetzt eingetreten ist, legt ihr die Pflicht auf, alle Kräfte zu‘einer erfolgreichen Realisierung der vorhandenen Möglichkeiten einzusetzen. Die festen Zusicherungen der Großmächte lassen es als sicher erscheinen, 'daß unmittelbar nach Friedensschluß eine großzügige jüdische Kolonisation in Palästina unternommen werden wird. So groß aber auch die politischen Möglichkeiten sind, so wird doch ihre Verwirklichung einzig und allein von den Mitteln abhängen, die das Judentum selbst für dieses große Ziel aufbringen kann. Von dem großzügigen Ausbau unseres palästinensischen Kolonisationswerkes hängt aller weiterer Erfolg ab. Wenn der gegenwärtige historische Zeitpunkt, vielleicht der bedeutendste unsc rer ganzen Diaspora - Geschichte, ungenutzt vorübergeht, dann ist ein Moment versäumt, wie er sich in Jahrhunderten nicht geboten hat und nicht mehr bieten wird. Alles kommt darauf an, daß wir sofort das Unsrige zur Lösung der außerordentlich großen Aufgaben, die im besonderen den Jüdischen National• fond erwarten, beitragen. Die Hauptverwaltung des Nationalfonds hat nun einen Voranschlag für das Jahr 1919 ausgearbeitet, wonach der N. F. in diesem Jahre einen Mindestbetrag von 10 Millionen Mark benötigt, wenn er in der Lage sein soll, die in allernächster Zeit erforderlichen kolonisatorischen Arbeiten wirkungsvoll in Angriff zu nehmen. Auf Deutschland entfallen von dieser Summe 1 Million Mark. So relativ gut der Erfolg des Jahres 1918 mit 277 000 M. in Deutschland war, so steht er doch in keinem Verhältnis zu den Anforderungen, die das neue Jahr 1919 nach diesem eher zu niedrig als zu hoch gegriffenen Voranschläge an uns stellt. Daß die Summe von 1 Million Mark aufgebracht werden muß, darüber besteht kein Zweifel. Voraussetzung hierfür ist aber die intensive Mithilfe jedes einzelnen Zionisten. Wir müssen unsere Arbeit so einrichten, daß der weitaus größte Teil dieser Summe von unseren Gesinnuiigsgcnossen selbst aufgebracht wird. Dazu genügen die bisherigen bescheidenen Erfolge keineswegs. Es ist daher das dringende Gebot der Stunde, wieder auf die alte Form der Selbstbestcuerung ־zurückzugreifen. Jeder Zionist, der dazu irgend in der Lage ist, soll sich selbst für das Jahr 1919 mit minde st e ns 100.— Mark, unbeschadet seiner sonstigen Zuwendungen, zu Gunsten des Jüdischen Nationaifonds besteuern. IN ist Ehrensache für jeden Wohlhabenderen, diesen Betrag entsprechend seinem Einkommen und Vermögen zu erhöben. Es bleibt selbstverständlich jedem unbenommen, diesen Betrag in Raten zu zahlen, nur soll er sich schriftlich auf einen bestimmten Modus verpflichten. Ferner wurde vom Referenten für jede einzelne Ortsgruppe die Bildung von N. F.-Kommissionen gefordert, die sich überall da, wo sie bestehen, sehr gut bewährt haben, und die An- Stellung eines Reisesekretärs vorgeschlagen. Sämtliche Redner erklärten sich frnit der Selbstbesteucrung einverstanden. Allgemein wurde eine Intensivierung der Propaganda in nichtzionistischen Kreisen gefordert Dr, Ba er-Berlin wies darauf hin, daß durch öffentliche Versammlungen, Filmaufführungen, durch informierende Artikel nicht nur in der zionistischen, sondern auch in der allgemeinen jüdischen Presse für das Verständnis des Jüdischen Nationalfonds geworben werden müsse. Daneben sei eine umfangreiche Agitation durch Flugschriften, Plakate und schlag wortartige Hinweise in den zionistischen Zeitungen und Zeitschriften erforderlteil. Eine Reihe von informierenden Artikeln über die Probleme der Ansiedlung, über Sozialisierung des Bodens usw. müßte erscheinen, die allmählich ein kleines Lehrbuch des N. F. ergeben sollen. Baer-Posen betonte, daß für einen Reisesekretär in den Pr»- vinzstädten ein außerordentliches Betätigungsfeld vorhandelt sei. ,Von Kreistmann - Leipzig wurden eine Reihe von Vorschlägen für die Organisation und Instruktion der N. F.-Mitglieder gemacht, die in den größeren Städten die einzelnen Vertrauensleute unterstützen. Eine Anzahl Redner wies auf die Wichtigkeit der Reklame in öffentlichen Gebäuden hin und betonte, daß die vom Hauptbüro geforderte Million bei richtiger Erfassung auch vön den Zionisten selbst aufgebracht werden könne. Zum Schluß wurden sämtliche Vorschläge von Dr. Baer- Berlin, die sich auf die theoretische und praktische Propaganda bezogen, ebenso wie der Vorschlag des Referenten bezüglich der Selbstbesteuerung einstimmig angenommen. Die Sitzung begann um 4 Uhr nachmittags und schloß um 8 Uhr abends. Alle Anwesenden waren sich darin einig, daß Deutschland ganz andere Summen als bisher aufbringen müsse und aufbringen könne, da die Arbeitsmöglichkeiten auch im Verhältnis zum letzten Jahre ganz bedeutend gestiegen seien. Die Sitzung hat durch die gründliche Aussprache zwischen den beteiligten Vertrauensleuten und die vielfachen Anregungen bewiesen, daß die Arbeit in Deutschland auf eine neue großzügige Basis gestellt werden kann und den Anforderungen der Gegenwart entsprechend unbedingt gestellt werden muß. Berufsfürsorgestelle für jüdische Soldaten in Berlin Die Berutsfürsorgestelle für Jüdische Soldaten hat eigene Räumlichkeiten im Hause Monbijou platz 10, Laden rechts, bezogen. Sie ist wochentags, außer Sonnabends, von 9—1 Uhr geöffnet. Alle jüdischen Kriegsteilnehmer, die Auskunft in Rechts- oder Berufsfragen benötigen oder einen Anspruch auf Wiedereinstellung bei ihrem Arbeitgeber haben, werden im eigenen Interesse gebeten, sich mit Militärpapieren und Zeugnissen bei der Berufsfürsorgestelle für Jüdische Soldaten zu melden. Mitteilungen des K. J. V. Stettin: Durchreisende Bbr. Bbr. wenden sich an Bbr. Salomon, Schiilerstr. 1. — Nürnberg: Durchreisende Bbr. Bbr. wenden sich an Bbr. Singer, Ludwigstr. 6. — Hannover: Jeden Donnerstag und Sonnabend, nachmittags 3 Uhr, Stammtisch im Cafi Kröpcke. — Rostock: Bbr. Bbr. treffen sich jeden Mittwoen, abends 1/28 Uhr, in Pohleys Restaurant. Gesinnungsgenossen willkommen. i j i 1