Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 2 (10.1.1919)
- Date
- 1919-01-10
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Ir. 2 «macht idhodca et, und d ihren Landpoitt des igerung sondern le-n den n, dann chaffen, rleistcn, :m Öko :!lügend ziigigat Palästi■ ist bechichten ch auch einigenfindende mungen m ah men n Schiit׳ den so sensied• en aber, iinftigen Beträge rtc und es Volk bcispielnun an welche; liegen, iollll zu sihesied 1• bisher :heil ge unseren vcrvicl tzt noch Körper- , Volks Jatkniaf taierielle n ,Boden Boden talfonds Nr. 2 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 23 mds C o 11 f e - , sc 11 e n ein ausin einer chtigster >rm der üd ischeji i, in die ist, legt greic 11 en aisetzeu, n ts als -riedmsin Palä- Mir auch Verwirk- »hängen, en. Der der bearf nicht . unseres :1 Fordeen. tau be- Aufbaues daß er in Palä״ neilsfens ׳t. Von die neue en. Die ez Israel1 der Jüdi■ air Ver• affen zü waMung,;, bedarf!wer MinkülonisaA!rfc%ver| B tütstrejl Arbeit nidht gleich im erstem Stadium steckenbteiben, so muß dieser Betrag unter allen Umstände n sofort aufgebracht werden. Auf Deutschland entfallen! hiervon I Million Mark. Wir müssen unsere Arbeit so einridhiten, daß der weitjus größte Teil dieser Summe wn unseren eigenen Gesinnungsgenossen aufgebracht wird. Wenn auch das Ergebnis des Jahres 1918 mit 277 000 M. in Deutschfand im Verliältnis zu dien früheren Jahren zweifellos einen Fortschritt aufweist, so steht es doch in, keinem Verhältnis zu den unbedingt erforderlichen Mitteln, in keinem Verhältnis auch zu der wirklichen Leistlingsfähigkeit unserer Gesinnungsgenossen. Die Konferenz der Vertrauensleute hat daher beschlossen, daß alle Zionisten, die dazu irgend, in der Lage sind, sich zu einer Selbstbesteuerung von mindestens 100 M. für das Jahr 1910 verpflichten. Es ist selbstverständlich Ehrensache für jeden wohlhabenden Zionisten, diesen Betrag entsprechend seinem Einkommen und Vermögen m erhöhen. Wir erwarten bestimmt, daß jeder hierbei bis an die äußerste Grenze seines Könnens geht. Nur auf diese Weise, die in den östlichen Ländern immer die Grundlage der Nationakfonds-Spendcn gebildet hat, können Wir hoffen, den von uns geforderten, unbedingt notwendigen Beitrag zum Aufbau Palästinas zu stellen. Wenn jeder Einzelne seiner Selbstbesteuerungspflicht nach besten Kräften nachkommt, so können nach unserer festen Ueberzeugunig bereits zwei Drittel der , von uns geforderten Summe allein durch die Selbstbesteuerung gedeckt worden. Es soll selbstverständlich jedem mir benommen sein, den von ihm festgesetzten Betrag audh in Raten zu zahlen, nur ist es absolut erforderlich, daß er sich zu einem bestimmten Modus verpflichtet. Die Unterzeichnete Zentrale stellt entsprechende Formulare in jeder gewünschten! Menge zur Verfügung. Jetzt endlich ist diie Stunde gekommen^ unser Ideal hi greifbare Wirklichkeit umzusetzen. Die Größe des Augenblicks muß und wird jeden Einzelnen dazu veran lassen, bis an die äußerste Grenze seines Könnens zu gehen. Die deutschen Zionisten dürfen hinter den Ergebnissen der anderen Länder, die zum Teil Deutschland erheblich übertreffen, nicht Zurückbleiben, wo es gilt, dem jüdischen Volk endlich eine gesicherte Heimstatte in Palästina zu bereiten. Jeder erfülle sofort seine Selbsitbesteuerungspflicht! Jüdischer Nationalfonds Zentrale für Deutschland. Zur jüdischen Kongre&bewefung Am Montag, dem 23. Dezember, fand im Lehrervereinshause eine öffentliche Versammlung statt, in der Herr Dr. Egon Rosen berg über das Thema ״Der Zionismus und das deutsche J ud en tu m“ referierte. Der Zionismus, so führte Dr. Rosenberg aus, ist bei seinem Erscheinen als Utopie verlacht, gleichzeitig aber erbittert bekämpft worden. Man sprach dem Zionis mus seine wichtigste Voraussetzung: die Existenz eines jüdischen Volkes ab. Dieser Einwand der Antizionisten und Assimilanten sei aus de!• falschen Auffassung entstanden, daß die Gleichberechtigung das Verschwinden der Juden als Volk und das Verschwinden aller jüdischen Eigenart verlange. Durch den Krieg sei, ein völliger Umschwung in der Betrachtungsweise der Judenfrage eingetreten. Der Krieg habe die Emanzipation aller Völker, auch des jüdischen, gebracht. Heute finden die zionistischen Forderungen, wie sie im Kopenhagener Manifest zum Ausdruck kommen, die Anerkennung fast der ganzen Welt. Der Redner zeigte den inneren Zusammenhang dieser drei Forderungen. Die nationale Gleichberechtigung, die dem jüdischen Volk nunmehr gewährt wird, verlangt, wie von jedem Volk, auch von den Juden eine Gegenleistung in Form produktiver Arbeit für die Menschheit. Um sie zu leisten, brauchen wir die Autonomie und vor allem die nationale Heimstätte in Palästina. Auf seinem eigenen Boden wird sicherlich das jüdische Volk gerade auf dem Gebiete der sozialen Entwicklung Vorbildliches leisten und sich neues Ansehen in der Welt verschaffen. Ueber die Forderungen des Kopenhagener Manifestes ist sich die erdrückende Mehrzahl der Juden aller Länder einig. In Deutschland aber stehen noch die alten Führer auf dem alten Standpunkt. Wir glauben, daß die deutsehen Juden sich nicht ausschließen wollen aus der Gemeinschaft des ganzen jüdischen Volkes. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker gestattet nur jenen, das Schicksal des Volkes mitzubestimmen, die sich zu ihm HiiiiiiimiiiimiimiiiiiiiiiniiiiinmiiimiiiiiimiimiiiiiUHHiMiiiiiiiiiiiiiiHiiiimniiiuiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiHiiim Versammlüngskalender der Berliner Zionistischen Vereinigung Büro: Berlin C., Burgstr. 30, Telefon Norden 9023— 9038. Besuahsielt Utgilch außer Sonnabends von 10—2 Uhr, Sonnabend abends nach Sabbathausgang bis 8 Uhr, Wir bitten die Versammlungsanküridlgungen der Berliner Zionistischen Vereinigung an den Sfiulen und In der Jüdischen Rundschau zu beachten. ÖffentMe Versammlung des Kongrc&aussdiusses Montag, 13. Januar 1919, Lehrervereinshaus, Alexanderstr. 41 (am Alexanderplatz), ״Der jüdische Volksgedanke und der Jüdisdhe Kongreß In Deutschland" Referent: Richard Lichthelm. Beginn 7s/4 Uhr. Mitgliederversammlung der Berliner Zionistischen Vereinigung Donnerstag, 16.Januarl919, Rosenthalerhof, Rosenthalerstr.lt. ״Zionistische Arbeit in Berlin" * Referent Dr. Rosenberg, Fortsetzung der Diskussion vom 6.1.1919. Beginn 74/־ Uhr. öffentliche Versammlung der Berliner Zionistischen Vereinigung Montag, 20. Januar 1919, Großer Saal des Brüdervereins, Kurfürstenstr. 115/116. Das Thema wird noch bekannt gegeben. Beginn 73/4 Uhr. Mitteilung des Verlags der ״Jüdischen Rundschau“. Wir haben vom 1. Januar 1919 ab die Annähme von Inseraten dem Welt-Verlag, Berlin W. 35, Kurfürstenstraße 150, übertragen und bitten unsere geehrten Inserenten und Geschäftsfreunde, sich in Zukunft an den genannten Verlag zu wenden. Familienanzeigeit sowie Bekanntmachungen der Zionistischen Organisationen und Institutionen sind auch weiterhin direkt an uns zu senden. Der Zeilenpreis ist für die sechsgespaltene Nonpareillezeile oder deren Raum auf?5 Pfg. und 20 °/# Teuerungszuschlag festgesetzt. [Verlag ״Jüdische Rundschau" G. m. b. H. Berlin W.15, Sächalche Strafte 8. Generalversammlung der Berliner/Zlonlstiidien Vereinigung Donnerstag, 23. Januar 1919, Hotel König von Portugal, Berlin C., Burgstraße 16, Beginn 7% Uhr. Öffentliche Versammlung des Kongrefjausschusses Montag, 27. Januar 1919, Großer Saal des Brüdervereins, Kurfürstenstraße 115/116. Das Thema wird noch bekannt gegeben. Beginn 7 3/4 Uhr. Mitgliederversammlung der Berliner Zionistischen Vereinigung Donnerstag. 30. Januar 1919, Rosenthalerhof, Rosenthalerstr.lt. Das Thema wird noch bekannt gegeben. Beginn 7s/4 Uhr. MiiiiiiiMiiiiiiiiiniiiiimiimiiitiiiiiiHtiiiiiiiiiimiiiiiMiiitiitiiiiiiitiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiMiiiiiiimit rechnen. An sie wenden wir uns, sie sollen auf einem Kongreß aller volksbewußten deutschen Juden die Fordeningen des gesamten jüdischen Volkes unterstützen und für sich selbst die Grundlagen eines jüdischeu Volkslebens schaffen. Palästina bekommen wir mit oder ohne die deutschen Juden. Das deutsche Judentum aber muß um seiner selbst willen durch diesen Kongreß sein Leben auf neue jüdische Grundlagen stellen. Dem Redner dankte stürmischer Beifall für seine Ausführungen. Nach ihm kam Herr Rechtsanwalt Dr. Grone mann zu Wort, der sich eingehend in geistreicher Weise mit der bekannten Erklärung der drei Organisationen des deutschen Judentums beschäftigte, die einen Zusammenhang mit dem jüdischen Volke leugnen und die unauflösliche Verknüpfung der deutsehen Juden mit dem deutschen Volkstum feststellen. Der Redner zeigte, wie schon der Name dieser drei Verbände — Deutsch-Israelitischer Gemeindebund, Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Verband deutscher Juden — bezeichnend sei für die Entwicklung, die das deutsche Judentum genommen hat. Er wies nach, wie verfehlt es wäre, den Zionisten das Recht absprechen zu wollen, für das jüdische Volk aufzutreten und vereinigte sich mit seinem Vorredner schließlich in der Forderung des jüdLsSien Kongresses. Der nächste Redner des Abends war Herr Justizrat Dr. Bodenheimer -Cöln, der anläBlich des zionistischen Delegiertcntages in Berlin weilte. Er forderte in ganz besonders eindringlicher und wirkungsvoller Weise die deutschen Juden zur Mitarbeit am Leben des jüdischen Volkes auf. Der Kongreßgedanke biete die Möglichkeit dazu. Die Zionisten wollen auf keinen Teil des jüdischen Volkes verzichten. Herr Dr. Bodenheimer zeigte, wie bei aller Erkenntnis dessen, was wir deutscher Kultur zu danken haben, es für uns doch nur einen Weg geben könne, nämlich den eines nationalen Judentums. In der Debatte sprach neben anderen der Schriftsteiler Dr. Julius Bab, der seine Stellung dem Zionismus gegenüber präzisierte. Er habe seine Dankbarkeit dafür nie verhehlt, daß die Zionisten das deutsche Judentum aus seiner Betäubung aufgerüttelt hätten, er fühle sich aber nicht dem jüdischen, sondern dem deutscheu Volke zugehörig. Er könne wohl den Juden anderer Länder helfen, sich aber nicht mit ihnen identifizieren. Der Zionismus sei die Assimilation des Judentums an die große Wette des Nationalismus, damit sei das Judentum in den Kampf der Nationalitäten hineingezogen. Wer die Grundlage der jüdischen Gemeinschaft in Blutszusammenhängen sähe, beseitige das Judentum als geistige Macht. Es sei ein Glück, daß die Juden über die Welt zerstreut seien, da sie dadurch ihrer Aufgabe gerecht werden könnten, Führer der Völker zur hohen Idee der Menschheit zu sein. Das werde vereitelt, wenn das Judentum ein Volk wie andere Völker werde und damit den Gesetzen unterliege, die den Krieg und soviel Elend verschuldet hätten. Herr Dr. Btab schloß mit der Erklärung, inan dürfe das deutsche Volk in seiner Schmerzens- und Prüfungsstunde nicht im Stich lassen. Darauf erwiderte Herr Rechtsanwalt Dr. Klees Es sei eine übliche falsche Auffassung, daß Zionismus Assimilation an die Welle des Nationalismus bedeutet. Der Zionismus sei so alt wie das jüdische Volk im Exil. Zionistisch haben unsere Väter durch Jahrhunderte gebetet, zionistisch beten wir heute noch. Die große Welle des Nationalismus hat höchstens organisatorisch und vielleicht auch agitatorisch dem uralten, fest im jüdischen Volke verankerten Gedanken der Rüdekehr nach Palästina einen neuen Schwung gegeben. Ich dachte nicht daran, das Judentum als geistige Macht zu verkleinern. Die Zerstreuung zersplittert® die Juden und machte sie vielfach ün,fähig, große Ideen zu erleben, weil sie in politischer Ohnmacht und seelischer Zerrissenheit leben mußten. Der Zionismus will ment die Juden in ein Ghetto zurück führen, in Palästina soll ein neues, reines, schönes Leben entstehen. Dieses Leben nach den alten ethischen Idealen Israels kamt als Beispiel, wie wir hoffen, seine Wirkung nicht verfehlen. Gerade die Unterdrückung der National hat das Elend der letzten vier Jahre verschuldet. Nicht weil der Nationalismus existiert, ist der Krieg entstanden, sondern weil man die berechtigten nationalen Eigentümlichkeiten — ein Blick auf Oesterreich beweist dies — nicht zur Entwicklung hat kommen lassen. Keilt Zionist will das deutsche Volk in ernster Stunde im Stich lassen. Was wir verlangen ist die bestimmte Möglichkeit, unsere jüdische Art zu betonen und uns, bewußt unseres Zusammenhangs mit dem gesamten Judentum, einzureihen in die Völker, damit im Spektrum der gesamten Kultur auch die jüdische Farbe nicht fehle. Das Schlußwort hatte Herr Professor Dr. Heinrieh L <0 e w e, der die Einwände der Gegner unter dem Beifall der Versammlung glänzend widerlegte. Eine große Anzahl der Anwesenden meldete sich zur Mitgliedschaft in der Berliner Zionistischen Vereinigung. Nachrichten Berlin. Sonntag, den 12. Januar 1919, um 8 U11t abends, spricht Herr M. Gonzer im hebräischen Beth Waad (Vereinslokal des Hapoel Hazair, Rosenfhaler- Straße 16/17) über das Thema ״Zeitfragen“. Hebräisch verstehende Gäste willkommen. Berlin. Im Zionistischen Jugendverein Berlin, Heilig^geiststr. 52, spricht Dienstag, den 14. Januar 1919, abends 8 Uhr Herr Davis T rietsch über ״Unsere praktischen Mögiichkeiten in Pa- 1 ä s t i n a“. Gäste willkommen. Berlin. Am 14. Dez. fand die erste öffentliche Versammlung des ״Hapoel Hazair" statt, bei der die Herren J. Reichert und V. Arlosoroff Referate hielten. Es fand eine stürmische Debatte statt, an der sich Peak-Zion und Bundisten beteiligten. Berlin. Am 15. Dezember fand die feierliche Er- Öffnung des Kulturvereins ״Bo roch ow“ statt. Die Gründung des Vereins wurde von Vertretern des poale-zionistischen Sekretariats, der sozialdemokratischen Arbeitergruppe Poale-Zion, der jüdischen sozialistischen Gruppe. Poale-Zioii u. a. begrüßt. Es fanden Ansprachen und künstlerische Darbietungen statt. Berlin. Am 29. Dezember fand im Kaisersaal des Z^Rheingokl“ eine öffentliche Versa in ntlimg der Arbeitsgemeinschaft der zionistischen und nationaljüdischen Jugendorganisationen Berlins statt. Die Herren Dr. Hermann Le lewer und Kurt Blumenfeld sprachen über ״Die jüdische Jugend und die Schicksalsstunde des jüdischen V o 1 - k e s“. Die gehaltvollen, eindringlichen Worte der beiden Redner verfehlten nicht ihre Wirkung, die sich mehrmals in starkem Beifall äußerte. An der Diskussion, in der die verschiedenen Richtungen zu Wort kamen, beteiligten sich die Herren Dr. Metzger, Krotosc inner, R.-A. Grone mann, Goslar und Ariosoro f f. Diese Aussprachen sollen den ganzen Wintcr hindurch fortgesetzt weiden. Stettin. In der am 19. Dezember sehr stark besuchten Versammlung der Zionistischen Ortsgruppe sprach Herr Feld-Unterarzt Bodenheimer, CÖln, über ״D i e nächsten Aufgaben des Judentums".' Der Redner gab einen Ueberblick über die Lage und sprach von dem■ alljüdischen Kongreß, der die jüdischen Forderungen bei der Friedenskonferenz vertreten wird. Dem Referat folgte eine sehr lebhafte Diskussion. Neue Mitglieder wurden aufgenotnmen. Stettin. Zionisten treffen sich an jedem Freitag abend beim Vorsitzenden der Ortsgruppe, Hermann Jacob, Turner Str. 10 I, Eingang Amdtstr. Auswärtige Zionisten stets willkommen. Breslau. Am 19. Dezember 1918 fand in den Heimraumen Körnerstr. 11/13 ein Vortrag statt, bei Welchem viele Ciiiste anwesend waren. Referent war Herr Reterendar Lothar M a r k i c w i t z. Das Thema lautete: ״Die J u d e n f rage“. Ratibor. Die zionistische Ortsgruppe hat am 8. Dezember ihre neue Tätigkeit mit einem Vortrag® des Ingenieurs F reundlich, Krakau, begonnen. Der Referent behandelte das Thema: ״Die augenblickliehe Lage der Juden und Ausblicke in ihre Zukunft" Die Ausführungen des Referenten, der in Galizien als Gründer und Leiter der nationaljüdischen Selbstwehr eine hervorragende Rolle spielt, wurden von der Ver- Sammlung mit starkem Beifall belohnt. In der pnschließenden Diskussion sprachen Rabb. Dr. Dienemanu, San.-Rat Dr. Eisner, Isidor Pinczower Wilhelm W »c hsmann und der Referent. Der Erfolg der Versammlung zeigte sich durch den Beitritt neuer Mitglieder. ‘