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Jüdische Rundschau · 1919-01-10 · Heft 2 (10.1.1919) · page 9

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Nr. 2 J U E DI SC H E RUNDSCHAU Seite 21 r. 2 fi ritten nrnifn. st notegtmg, 11־ hat,?ruppe .sechs 11g־ ■mit üs chen ils vier ößeren rat die tunden wierig. n!) wir mimen 1 ihren mir in Aushneten starke :11 Berutigen rührte, e e i 11 11• des e Kon• n Vergelung bisher lassen •erden, t trägt Gefühl ■he erhwellt* klisebe seine ־traucn ו, dal) jrundulirheit Diese 11 A11- Denn stellen, Kontc der uf uniriegen ist es!in Jitmgreß verdi•■1 seiner 3 sich f dem!ß soll;ci'ühls uv auf lassen, derum letzten ■r Ge :amen, wollen s auch lützen nauig- Politik in es heißt ist es irische Wenn ischen enden, iinverernann .tngen, iniung k, die unsere bleibt, altung de an einer liegen 0 eine I war II r au n, die doch igreß- •utschjehört ' Volk mtnisnicht d nun Hinten innen, mgreß Prowände diese tc zu fiesem ischen außer te jiifiesem tsche״ :r des es in Judenmuß Jahr Wir igions- Midem 1uch gleich ■an die Großkolonisation Palästinas gehen Missen. Es ist hier die Frage aufgeworfen worden, jb die Abhaltung eines jüdischen Kongresses in Deutschand möglich ist. Ich kann dies nur bejahen. Wir verden hier das gleiche wie in Amerika und Rußland :rieben. Unsere Machtsphäre wird sich vergrößern )tüchtig erscheint mir die Stellungnahme den ausländiidien Juden gegenüber. Wir müssen den deutschen!!den jetzt klar machen, daß ihre bisherige Haltung inseren Brüdern gegenüber nicht mehr aufrecht erhalten!leiben kann. Es darf keine Kluft mehr zwischen deutchen und Ost-Juden geben. Wir fordern vor allem, laß die Frage des Wahlrechts der ausländischen Juden :11 den jüdischen Gemeinden schleunigst geregelt wird. Am Schlüsse der Sitzung erhielt Herr R.-A. Dt. -riedemann zu einer persönlichen Bemerkung das Wort. Er stellte fest, daß es unrichtig ist, daß er >hne Wissen der Leitung der Zionistischen Vereinigung ür Deutschland Verhandlungen mit irgendwelchen jüdichen Führern oder Organisationen in DeutschMid ge- »flogen habe. Die von ihm verlesenen Thesen seien vor- 1er dem Geschäftsführenden Ausschuß bekannt ge- 1V-C11. ■Hot /uilius Berger erwiderte darauf, er habe licht behauptet, daß die Verhandlungen, die Herr Dr. Tiedemann mit dem Zentralverein geführt hat, ohne fi.'.sen des Zentralkomitees erfolgt sind. Er habe nur gesagt, daß Dr. Friedemann Politik auf eigene Faust!;:macht habe. Schluß der Sitzung abends 8 Uhr. lieber die letzte (Freitag-) Sitzung folgt der Bencht in der nächsten Nummer. Berichtigung ln Nr. 58 der ״Jüdischen Rundschau“ muß es bei den Wahlen zum Zentralkomitee der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Statt San.-Rat Dr. Frankel heißen: San.-Rat Dr. Frank-Altona und Privatdozent Dr. F r ä!1 k e 1 - Marburg. » Präsenzliste des XV. Delegiertentages der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Name Ort Vertreter der Ortsgruppe י Dr. Aron Stolp Stolp Dr. Elias Auerbach Haifa München Dr. Badt Breslau Breslau Dr. Albert Baer Berlin Mannheim jeorg Baer Posen Herzl-Ciub, Posen Dr, A. Barth Berlin Berlin Lazarus Barth Berlin Misrachi, Frankfurt/M. Phylla Baumgardt Posen Posen, Mädchen-Club Dr. Becker Berlin Zentralkomitee ulius Berger Berlin Berlin Apthur Beermann Jaffa Herzl-Club, Cöln (urt Blumenfeld Berlin Zentralkomitee ustizr. Dr. Bodenheimer Cöln a. Rh. Zentralkomitee . Brand Posen Posen Studienrat Calvary Crossen Zwickau R-A. David Hamburg Misrachi, München IVilly David Berlin Mannheim Dr. Dobrzynsk• Beuthen O.-S. Beuthen O.-S. H. Dubiner Leipzig . Leipzig Agronom Dyk Messingwerk Messingwerk Walter Eichenberg Göttingen Göttingen R.-A. Isidor E'zberg Cöln Cöln Dr. Franck Altona Hamburg-Altona Dr. A. Fraenkel Marburg Marburg David Freund Berlin Kempen (Posen) Lina Freund Tamowitz Tamowitz R.-A. Dr. Adolf Friedemann Berlin Zentralkomitee 3. L Fuchs Leipzig Leipzig Dr. Georg Gerson Berlin Hindenburg O.-S. L. Goitein Frankfurt/M Frankfurt/M. Dr, Alb. Goldberg Berlin- Bonn Dr. Rieh. Goldberg Neuenahr Elberfeld Elberfeld M. Goldenblum Dresden Dresden Nahum Gddmann Berlin Berlin Max Goldreich Beuel a. Rh. Cöln Berth. Goldschmidt Hamburg Hohensalza Hans Goslar Berlin Z. J. V., Berlin Ü.-A. S.Gronemann Berlin Zentralkomitee K. Gross Berlin Tifereth-Zion (Misrachi- Dr. Grüneberg Elberfeld Gruppe), Berlin Zentralkomitee -. Grünthal Breslau Breslau h Haarpuder Neukölln Tifereth-Zion (Misrachi- Dr, Arthur Hantke Berlin Gruppe), Berlin Zentralkomitee Dr. Herzfeld Hannover Hannover R.-A. Hirsch Berlin Zentralkomitee Siegfried Hirsch Halberstadt Haiberstadt J.-A Hirsch Messingwerk Messingwerk 'ss. Max Hurwitz Cöethen Coetlien 3eorg Kareski Berlin Zentralkomitee Drete Katzenellenbogen Krotosclnn Krotoschin Katzenellenbogen Leipzig Leipzig Leo Kaufmann Mülheima.R. München Richard Kaufmann Frankfurt/M Jugendgr., Frankfurt/M. haak Kiewe Gollub Gollub K -A. Dr. Klee Berlin Zentralkomitee uabriel Kriolier Berlin Misr -Jug.-Gr, Berlin ^ax Kober I Breslau Breslau (fax Kober 11 Breslau Heizl-Club, Breslau }■ Kohn Frankfurt/M Mistachi, Frankiurt/M. ö-A.Dr Kollenscher Posen Zentralkomitee |- Koplowitz Borek Koschmin ^rtur Körösi Nürnberg Nürnberg örete Kraemer Frankfurt/M. Frankfurt׳M., J. G. W. Kreistmann Leipeii» Leipzig 1V Krongold Leipzig lug. B. Leipzig osef Lachmann Kattowilz Kastowitz »bering, Landau Dresden Dresden Breslau Breslau Name Ort Vertreter der Ortsgruppe Otto Lehmann Hannover Hannover M. Lehrfreund Leipzig Leipzig Dr. Leiewer Berlin Berlin Dr. Leszynski Berlin Zentralkomitee Rabb. Dr.Wilh Levy Berlin Misrachi-Oruppe, Berlin Richard Lichtheim Berlin Berlin Leib Lichtinger Stuttgart Stuttgart Dr. Mana׳=se Posen Posen Alfr. Marcus Berlin Herzl-Club, Berlin Moses Marx Berlin Königsberg Karl Michaelis Hamburg Hamburg-Altona Erich Mendelsohn Fulda Fulda Max Mendelsohn Posen Posen ZahnarztMichelsohn Dessau Dessau Dr. Möller Hamburg Hamburg M. Mond Duisburg ״Haschachar“. Duisburg Dr. Siegfr. Moses Danzig Danzig Walter Moses Berlin Berlin Dr. Kurt Nawratzki Berlin Berlin Dr. Noack Frankfurt/O. Frankfurt/O. Eugen Oelsner Onesen Gnesen W. Perlis Königsberg Königsberg Jacoi! Pfeffer Chemnitz Chemnitz Dr. H. Pick Berlin Misraclti-Gruppe, Berlin Pinezower Ratibor Ratibor Siegfr. Pionkowski Dresden Dresden Sal. Preczep Leipzig Leipzig Willy Preis Berlin Herzl-Club, Berlin Sally Pressburger Stuttgart Stuttgart Dr. J. Rabin Frankfurt/M. Frankfurt/M. A. Riesenfeld Gollub Gollub Kurt Rosenbaum Berlin Zentralkomitee Pr. Egon Rosenbäum Berlin Zentralkomitee Ass, Felix Rosenbltith Berlin Zentralkomitee Dr. Rosenfeld Karlsruhe Karlsruhe Dr. Rosenkranz Hannover Han nover Zahnarzt Rothschild Lübeck Lübeck Wilh. Sand Berlin Z J. V. Berlin Dr. Sandler Berlin Zentralkomitee Zahnarzt Singer Nürnberg Nürnberg Dr. Moses Smoira Berlin Königsberg/Pr. Fritz Sondheimer Frankfurt'M. Frankfurt/M. Maier Schapira Berlin Tifereth-Zion (Misrachi- M. Schapiro Wanne Gruppe), Berlin Essen/Ruhr Dr. Scherek Posen Zionistischer Mädchen- Berta Schiratzki Berlin-Frank- Club, Ostrawo Jugendgruppe, Frank- S. Schocken jr. furt/M. furt/M. Zwickau Zentralkomitee Arth. Schragenheim Berlin Misr.Jug-Gr., Berlin Dr. Stahl Tamowitz Beuthen O.-S. Siegbert Stein Posen Schönlanke Dr. Fritz Sternberg Breslau Breslau Dr. Max Strauss Berlin Berlin Hermann Struck Berlin Misrachi, Berlin Dr. Tannenwald Hamburg Hamburg Davis Trietsch Berlin Berlin Ing. Josef Tschernofl Dresden Dresden Dr. Victor Hamburg Zentralkomitee James Warisch Hamburg Herzl-Club, Hamburg Dr. L. Weinberg Berlin-Jaffa Dortmund Ing N. Weissmann Düsseldorf Düsseldorf Gertrud Welkanotz Berlin Berlin Arnold Wiener. Kattowitz Zentralkomitee Jacob Wolff Frankfurt/M. Frankfurt/M. Martha Wolff Irankfurt/M. Frankfurt/M. Dr. R. Wolffheim Erfurt Erfurt Max Wolisteiner Berlin Zentralkomitee Dr. Wunderlich Berlin-Cassel Cassel Dr. Perez Zadik Hamburg Hamburg-Altona U. Ziinak Berlin Tifereth-Zion, Berlin Arnold Zweig Berlin Ahavas-Zion, München Zionistische Föderation ״Misrachi“ Die gelegentlich des Delegiertentages der deutschen Zionisten in Berlin abgehaltene Konferenz der Delegierten des ״Misrachi“ beschloß auf Antrag des Herrn Sanitätsrat Dr. F r a n c k - Altona, die Leitung der Föderation ״Misrachi“ nach Berlin zu verlegen. Vorbehaltlich der Zustimmung der nicht anwesenden Mitglieder des Zentralkomitees wurden folgende Herren ins Zentralbüro gewählt: Hermann Struck, Vorsitzender, Sanifätsrat Dr. Franck- Altona, Bibliothekar Dr. Hermann Pick, Direktor Willi L>avid, Rechtsanwalt Dr. Aron Barth. Die Konferenz nahm in einer Reihe eingehender Sitzungen zu den Fragen der Organisation, der Palästinaarbeit, zu den Kulturfragen und zum Jüdischer! Kongreß Stellung, Zuschriften sind vorläufig zu richten an Hermann Struck, Berlin NW, 23, Briicken-Allee 33. # Fortsetzung der polnischen Judenpogrome ״Nowy-Dziennik“ vorn 25. Dezember meldet: Es finden andauernd lieber fälle und Plünderungen der Juden in verschiedenen Städten statt. So z. B. wurden die jüdischen Kaufleute auf dem Jahrmarkt in Brzeznica (Bezirk Radomsk) am 23. Dezember um 10 Uhr vormittags überfallen und ihrer Waren beraubt, ,wobei eine Anzahl von Juden schwer verletzt wurden, Augenzeugen schauen den Verlust der jüdischen Kauflente auf etwa M) 000 Kronen. Aus der Umgebung von Ropczyce gelangen in den letzten lagen Nachrichten über judcnfeiiidliche Anss e!1 reit u 11 ״ e n u!1 d I‘ I ü n d e r u 11 g e t1 zu uns. Ein Ladenbesitzer, Leser Schwalb, wurde in der Nacht vom I2. zum 13. von •I Legionären oder Banditen in Le giuiisimiforni überfallen und vollständig beraubt. Die Bitten der Frau, ihr doch wenigstens die Bettwasche für den Säugling zurückzulassen, halfen nichts. Charakteristisch für die im Lande herrschenden Verhältnisse ist die Tatsache, daß zwei Kaufleuten im Eisenbahnzuge kurz vor Strzyzow unbekannte Täter die .Schlafenlocken ab schnitten und den in ihrer Gesellschaft reisendem L. Pinkas aus Rzeszow arg zu richteten. Es ist dies in den auf der Eisenbahn- 11 nie Rzeszow—Jaslo verkehrenden Zügen keineswegs ein vereinzelter Fall. Neue polnische Ausschreitungen Aus Bialystok wird uns von zuverlässigster Seite geschrieben: ■ In letzter Zeit vermehren sich die traurigen Fälle von Gewalttaten, die van Polen im angrenzenden Gebiet und vorwiegend auf der polnischen Bahn- Station Lapy, die an das Gebiet Oberosf angrenzt, jüdischen Reisenden gegenüber ausgeübt werden. Juden, die nach Warschau zu fahren beabsichrigen und sich nicht den geringsten Verdacht zuziehen, werden in Lapy angehalten und von den dort schaltenden Legionären auf die unmenschlichste Weise geprügelt und entwürdiget, in kalten Zimmern lintergehrächt und in nacktem Zustande gepeitscht, wobei weder auf Alter noch auf Geschlecht Rücksicht genommen wird. Aus den zahlreichen Vorfällen heben wir folgende Fälle, die bereits in einer Plenarsitzung der Bialystoker Gemeindeverwaltung ausführlich behanilelt wurden, hervor: Ein gewisser Motel Doktor aus Bialystok war im Begriff nach Warschau zu reisen, traf auf der polnischen Station Gracja-Bora ein, wo noch fünf Juden und drei Polen nach Warschau mitreisten. Der Weichensteiler (ein Pole) teilte den Reisenden mit, daß der Zug erst auf ein zu gebendes Signal halten werde. Es erfolgte ein Signal und der Zug hielt. Wegen des An- Haltens des Zuges wurden sie alle ausnahmslos in Haft genommen und nach Lapy abtransportiert, woselbst die polnischen Reisenden gleich freigelassen, die Juden aber, darunter auch ein Mädchen, vom BahnkammandaTiten hohnlächelnd empfangen wurden. Sie wurden gesthlagen und danach mit je '20 Mark bestraft. In einsame Zellen gebracht, wurden sie gefoltert. Auf die Frage, wer den Zug zum Stehen gebracht habe, erklärte Motel Doktor, er habe es auf den Hinweis des Weichenstellers getan. Darauf wurden ihnen die Hände auf den Rücken gebunden und fürchterliche Stockschläge zerfezten ihre Kleider. I>en1 Motel Doktor begann Blut aus Ohren und Nase zu rinnen. Von der Folterkammer wurden die Mißhandelten nach dem in der Nähe befindlichen Schlachthaus geschleppt. Untervvegs drohte man ihnen, bei dem geringsten Versuch, zu entkommen, mit sofortigem Erschießen.. Im Schlachthause trafen sie ausschließlich Juden, die ein gleiches Schicksal getroffen hatte. Die ganze Nacht brachten sie bei wütender Winterkälte, in dein ungeschlosscnen Raum zu. Am Morgen des folgenden Tages wurden sie zur Ausübung einer erniedrigenden Zwangsarbeit herangezogen. Daraufhin wurden sie wiederholt zum Prügeln geschleppt, und zwar nach einer Scheune, die vom Blute der Geprügelten triefte. Das flehentliche Bitten erwies sich als ergebnislos. In der Scheune wurden sie*dermaßen gepeinigt und mißhandelt, daß der im Alter von 70 Jahren stehende Meyer Grünberg, ein Reisender aus Warschau, ohnmächtig wurde. Unter den im Schlachthause mißhandelten Juden befand sich ein gewisser Czen&tachowski ans Lodz, dessen Körper über und über mit Wunden bedeckt war. Sein Zustand ist bedenklich. lieber die dem Motel Doktor aus Bialystok zugefügte körperliche Verletzung wurde eine Untersuchung seitens der Aerztc Ostromeiitzki, Rosenthal und Bätge vorgenommen. Eine Intervent ion der Gemeindeverwaltung wegen der unmenschlichen Behandlung jüdischer Reisenilen hatte bei der Kommandantur in Lapy keinen Erfolg und die ruchlosen Fälle dauern an. Die zionistischen Geiseln in Galizien Dem Jüdischen Preflbüro in Wien wird geschrieben: Die vom polnischen Oberkommando für ()stgalizieii als Geiseln ausgehobenen vier zionistischen Führer wurden aus leinberg nach Baranow im Bezirk Tarnobr/cg deportiert, wo sie im Schlosse des Herrn Dolamski interniert bleiben. Ebendortbin wurden auch 17 ukrainische Geiseln aus Lemberg und Przemysi gebrach! Dadurch .!oll die vom!Jaariiermeisteramt des poln'sclien Oberkommandos für Ostgalizien völlig grundlos erhobene Beschuldigung wegen des ״von Ukrainern und Zionisten gemeinsam aus.gcarbeiteten Handlungsplanes“ gegen die Polen vor der Außenweit neuerdings demonstriert und aufrecht erhalten werden. Dieses Vorgehen ist eine Fortsetzung der in den letzten Wochen von den Polen eirigdeitctai furchtbaren a 11 t i j ü d i s c h e 11 K a m p a g n e , die in schärfster Weise gegen das jüdisch nationale Element gerich- (et ist. Die Polen sind auf den teuflischen Plan verfallen, mit der Festnahme der Lemberger Zionistenführet־ den in der jüdischen Geschichte einzig dastchenden Pogrom 111 Lemberg zu rechtfertigen Der Ausrothmg.skrk־g der Polen gegen die Juden 11:1t mit der Internierung von Zionisten die schikanösen Praktiken des Zarismus hei weitem i'rbcrlroffen. Denn während das zaristische Regime den Zionismus in Acht und Baun legte und nur bisweilen einzelne Zionistenfiihrer vor das Gerwin brachte, 11:1t das polnische Oberkonimaiido für Ostgaiizien Zionisten!:ihrer als Geiseln festgenommen, als ob die zionistische Partei gegen Polen Krieg führte. Die gegenwärtig^ Diktatoren Polens scheinen jegliche politische Zurechnungsfähigkeit verloren zu haben, Es sicht so aus, als ob die polnische Sol-

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