Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 58 (31.12.1918)
- Date
- 1918-12-31
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 454 Nr. 58 ] U E D I S C M E il »NDSCHAU tU'ilSclliii/l• Wefdcll gewaltige SuiUlUel( kosll'll, tU'lt'il A1! 11 ־1 י i 11 11 ן י n: 1U־n1 Staat < >1! e 1' der . jüdischen Gemeinsclia11 vielleicht /.um Teil durch Anleihen, sieheilieh .יוי1<1ר auch durch starke I Icrnu/icluuig 11 es iuternnti״- Malen Privafknpitals nhli.cgl. Ebensowenig läßt sieh herechnen, welche Summen im Laufe der Ivulniiis.ilionsperiude in imiiid i'iclleu nml kummeivielleii Ikl riehen durch das Piivatk.ipiLil investiert werden. Dagegen iniis-en wir van vornherein an die Aufbringung erheblieher Summen für Schul- und Unterrichtswesen, htmlwirtschaftliche und technische Hochschulen und Kraukcnhiiusrr denken. Zur Förderung der städtischen Ko- Ionisation wären nach Ruppiu auHcrdem eint׳ Darleheiishank /nr Gründung neuer Stadtviertel mul eine Industriell,111k zu gründen (bzw. die schon hcsleheudc A. IC. zu erweitern), wofür ein Kapital von 15 Milk;;ic• w * _ "3 1;LS iCiK * i * 1 ■a* i נ ן ך* ׳י g /יס יי, ii» 4.4.11 1 wtf ü « TitCE ätjCi 2icf*־a I )as 5׳ t o c k 11 o 1 m e r J ü d i s e he I‘ r e II b ü r o meldet telegraphisch: Wir ei halten folgendes Kaliel der New Yorker Ixehutive des jüdiseh-aiucrikanisdien Kongresses: ״Der jüdisch-amerikanische K o 11 g r e II in I’ltil a d e I p hi «v wurde Dienstag, 17. Dezetnher, vertagt. (Wahrseheinlieh ist eine zweite Tagung beabsichtigt.) Der vom Kongreil gewählten l'riedeiisdclcgalion geboren an: Richter Mack, Stephan W i s e , Harry (1 וו t ler, Louis 1M a r s h a 11, Naelinm Sy r k i n , Jacob de II a a s, ■Morris W i 111 s e 11 e w s k y , Joseph llnron de II; zum Sekretär wurde Heinard Richards gewählt. Schiiinre ’Hurra, 1 Vvrtictcr der Kaulleute. Unter 4ca (iewähiteu beliudeu sich; . Vulksvcrcinigung: ()herrahhincr Rubi ns lein; Rabbiner ü 1׳ o d / e 11 s k y, I)!-. R a e 11111 i I e w i t s c h; I)cmokraicii: ׳ Dr. Scliabad, Schriftsteller Reisiu; Huiul; Ishid/ky; Zionisten: Unleist.ialssckrcl.ir R o s e 111» a u m , L. Jaffe, Dr. Wigodski; Duale Zion: Schal i t. Aus Wilna wird uns gemeldet: Die litauische Regierung ist umgcbiUlct worden. iHt Volkssozialist Slocewiez wurde Miniderpräsidcnt, Wolde m ars beliielt das Ministerium des AculSern. Lilie starke Orientierung nach links hat Mattgcfumlcn. Die linken Parteien sind in die Tarvlia eingctreten. Die Stellung der jüdischen Vertreter ist 1111• v e r ii 11 d e r t. l'ranes ciiuusct/cu wäre. Wollen wir 1ms schließlich ein Hüd maclieii, welche Betrüge wir in nächster Zukunft für den <iesamtkom* plex unserer Ausgaben zu beschaffen haben, so können wir auf (iruml unserer bisherigen Schätzungen etwa folgendes sagen: Um in einem übersehbaren Zeitraum, vielleicht in 10 Jahren, 11)000 Familien in der Land- Wirtschaft unterzubringen, was hinter Rnppins .Maxiina'progr.uum etwas z.urüekbleibt, sind etwa '200 ,Will, l'ranes auiziiwemleii, wovon durch den Nation,•dtond.s odi r eine Agr.uhank inindesteiis (10 Millionen Francs beschafft werden müßten. Die anderen 110 Millionen wären teils von den Ansiedlern selbst, teils durch Koloiiisatioiisvereine oder National;!!)leihen aut'ziibringen. Dazu tritt das Kapital der ländlichen und städtischen Hanken und Hetriebsgcsellschafteu mit 50 Millionen L'ranes. Sehlieiilich sind für allgemeine national-kulturcHe Institutionen in Stadt und Land für diese ersten 10 Jahre etwa 20 bis 'JO Millionen au.ztinehinen. 1111 gau/wi müssen wir demnach ׳annähernd 300 Millionen l'ranes aiüwemlcn, um in näehfder Zukunft, sagen wir innerhalb von 10 Jahren die gedachten 10 000 bamilieu landwirtschaftlich anzusicdelii und damit die liinwaiulerung von weiteren 20000 L'ainilieii im gleichen Zeitraum zu ermöglichen. Die Aufbringung dieser Summen erscheint heute durchaus möglich. Schon vor längerer Zeit haben die amcrik.uiisclu'11 Zionisten einen Plan zur Aufbringung von 100 Millionen Dollar entworfen. Von allen Seiten hören wir, daß grolle Kapitalien zur Gründung ]!aliisdin.cnsischcr Gesellschaften flüssig gemacht werden. Hin erheblicher Teil dieser Kapitalien wendet sich freilich privaten Erwerbsgesellsdialtcti zu, aber manche von diesen werden einen Teil der Aufgaben übernehmen,, fiir deren Lösung wir die gedachten Summen angcsctz.t haben. Unzweifelhaft werden die Einnahmen des Nationalfonds sich erheblich steigern und sicherlich werden ganz außerordentliche Beträge Zusammenkommen, wenn erst einmal von den leitenden Instanzen der Hewegung die Parole zur Aufhringuug einer Naitionalaiileihe oder zur Zeichnung von Aktien für eine zentrale Kolonisationsgesellschaft ausgegeben wird. Dies kann erst geschehen, wenn die jxjlitisehen Verhandlungen zum Abschluß gebracht sind. Es ist daher auch verfrüht, heute über die Verwaltung«- form unserer Gelder zu sprechen. Die Formgebung unserer Finanzen wird wesentlich davon abhiingen, welche politisch rechtliche Organisation die jüdische Gemeinschaft in Palästina erhält. (Schluß des Referats und Fortsetzung des Berichtes in der nächsten Nummer). Die Wahlen Der Geschäftsführende Ausschuß In den G e s c 11 ä 11 s f ü 11 r e 11 d e n A 11 s s c 11 u ß des Zentralkomitees der Zionistischen Vereinigung wurden folgende 9 Personen gewählt: Dr. Hantke als Vorsitzender, ferner Kurt B1 u m c n f c 1 d , Nahum Go Id mann, R.-A. Dr. Klee, Richard Lichtheim, Dr. Pick, Dr. Egon Rosenberg, Assessor Felix R o s c n b I ü 111, Max W o 11 s t c i n c r. Das Zentralkomitee Die Palästiiuircsolution des Jüdischen Kongresses in Amerika i ),1s S t o e k h o I m er J ii d i s c 11 e P r e ß b ii r o meldet telegraphisch: Der Kongreß der amerikanischen Juden, der vom 15. bi!; 13. I )ezember in P h ii a d e 1 p h i a tagte und die drei .Millionen Juden der Vereinigten Staaten vertrat, faßte bezüglich Palästinas folgende Resolution: Der Kongreß beauftragt die von ihm gewählte Fried e 11 s d e 1 e g a t i o 11 zusammen mit anderen jüdischen Organisationen, dahin zu wirken, daß der Friedens- ,piuimimiminiimutiiimiiiiimiiiiiiiuiiiiinmiiimiiiiiiitmiiiiitiiiitiuimiiiiiuiiiuimiHiHiinuitiuatiiii,^ I Berliner Zionistische Vereinigung | | M o n t ri 8 , den 6. Januar 1918, 8 Uhr abends, g B Augustö-Vlktorla-SBIc, Lulbcritrafte 31/52: | g I! 1 Mifgiieder-Versammlung j ן . Zionistische Arbeit in Berlin | | Rcfe.cni: Dr. Egon Rosenberg | | Freie Aussprache Eintritt Mk. 0,50 g ן £'־ H- | Das pünktliche Erscheinen aller Mitglieder Ist bei | I der Wlditigkelt der Tagesordnung unbedingt erforderlich. | ־,■liiimciiitiiimltiuiiiiiiiiiniiimiiiittiitnuituiiiiiiiiiiiiiiiitiiiKiiiiiiiiiiuiiiiiiiuniiimuiiiiiuimiMiiiiiiiud^ kongreß die Bestrebungen lind historischen Ansprüche des jüdischen Volkes auf Palästina anerkenne, lind erklärt, daß in Uebercinstiininiuig mit der von den Alliierten und Präsident Wilson gutgelieißcneu britischen Erklärung derartige politische, administrative und Ökonomische Bedingungen in Palästina geschaffen werden müssen, die die Entwicklung Palästinas unter der S a c h w a 11 e r s e 11 a f t des im Aufträge d e s zu errichtenden Völkerbundes wirkenden B r i t a 1111 i c n s zu einem jüdischen Gemeinwesen sicherstellen sollen. Dabei wird klar verstanden, daß nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der nichtjiidischcn Gemcindfcn in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung der Juden in den anderen Ländern beeinträchtigen könnte. Die rumänische Judcnfre^e auf dem Friedenskongreß Das Stockholmer Jüdische Prcßbüro meldet: Der Verband der rumänischen Juden in New York richtete einen Appell an Wilson, auf der Friedens- Konferenz die jüdische Gleichberechtigung in Rumänien zu sichern. Wilson antwortete wie folgt: ״Ich habe die Dringlichkeit der Frage auf die Sie meine Aufmerksamkeit gelenkt haben, in Erwägung gezogen und ich werde auf der Friedenskonferenz sie ernstlich behandeln.“ In das Zentralkomitee wurden ferner gewählt: Dr. B a 111 b e r g e r, Nürnberg, Justizrat Dr.’ B o - den 11 ei in er, Köln a. Rh., Dr. Alanin Bub er, fieppenheim a. d, Bergstraße, Studienrat Cal Vary, Grossen a. O., Dr. Erwin Chamizer, Leipzig, l)r. Dobrezynski, Beuthen O.-S., L. E st ermann, Hambürg, San.-Rat Dr. Frankel, Hamburg, S. L. Fuchs Leipzig, J. L. Go i tein, Frankfurt a. M., R.-A. Grone mann, Berlin, Dr. Grüneberg, Elberfeld, ‘Dr. Sallv Hirsch, Berlin, Rabbiner Dr. Joseph, Stolp i. Pommer», Dr. Kalmus, Hamburg, Georg K a ■ reski, Berlin, Dr. Köllen sch er, Posen, Moriti Krause, Posen, Leopold Landau, Hamburg, Ober Ing. Landau, Dresden, Prof. Dr. Heinrich L o e w e Berlin, Dr. Julius Moses, Mannheim, Dr. Siegfriec Moses, Danzig, Willy Pcrlis, Berlin-Kön.igsberg Jacob Reich, München, Dr. Josef Rosenfeld Karlsruhe i. B., Zahnarzt Rothschild, Lübeck, Zahn arzt Hugo Schachtel, Breslau, S. Schocken jr. Zwickau i. Sa., Arthur Schr agcn h c im , Berlin, D! Sichel, Chemnitz L Sa., Fritz Sondhcimer Frank furt a. M״ Dr. Stahl, Tarnowitz, Dr. Stein, Königs borg 1. P., Dr. Stcmitz, Breslau, Dr. Elias Straus München, R.-A. Max Strauß, Berlin, Davi ,׳riet sc י וי Berlin, I>r. Victor, Wandsbcck bei Ham bürg, Dr Witkowsky, Berlin, Jacob W o I f f, Frank furt a. M. Die nächste Hummer der ״Jüdischen Rundschau" erscheint Dienstag, 7. Ja״ nnar 1919, in doppeltem Untfang, Take Jonescu zur nuiiänischcn Judenfrage Wie das Stockholmer Jüdische Korrcspaudenzbüro telegraphisch meldet, erklärte Taka J o 11 c s c u , daß jeder Jude, der nicht U n - tertan eines anderen Landes sei, in Rumä-!1 i e 11 gleiche R e c 111 e besitzen sollte. Die Formulierung der jüdischen Forderungen Das Kopenhagener Zionistische Büro berichtet: *Wie ״Zionist R c v i c w״ berichtet, wurden in England die Forderungen des jüdischen Volkes an die englische R c g i c r u n g und den Friedenskongreß ausgearbeitet. Unter den Persönlichkcitcn, welche an den Beratungen teilgenommen haben, werden audi Lord Brycc, Mr. Herbert Samuel, Sir Alfred Mond, Sir Lionel Abrahams, Mr. Robert Waley Cohen genannt. Jüdische Gemcljulewahlen in Wilna Vom 24. bis 26. Dezember fanden in Wilna die Wählt'!! zur Jüdischen Gemeinde auf breifester demokratischer Grundlage statt. Es wurden 15187 Stimmen, d. h. 30 Prozent 'der Stimmen aller Wahlberechtigten abgegeben. Auf Grand des Proporzes vorteilen sich die SO Sitze wie folgt:' 24 Zionisten, 23 Bundistcn, 10 Vertreter der ״Volksvcreinigung“, .7 Handwerker, 5 Demokraten, 3 J^oale-Zion, 3 Vereinigte Sozialisten, 2 Zeire Jisrael (zionistisch-orthodox), 2 Ein Dementi 1 >a$ ״jüdische Presse h ii r o in Stockho Im“ telegraphiert uns: ״Jewish Chroniele“ meldet, daß die Nachricht, die englische Regierung würde in der Behandlung der Polen al> freundliche Ausländer zwischen Juden und Nichtjudcn einen Unterschied lu.icheii, nicht zutrifft. Regieriingsveilreter haben ausdrücklich gleiche Behandlung versprochen. Die Juden im jugoslawischen Staat ,Aus Agrain erhalten wir folgenden Bericht über die Gestaltung der jüdischen Verhältnisse im neuen südsla wische» Staat. Die südslawischen J u d c n begrüßen herzlich das befreite südslawische Volk und seinen jungen Staat. Sie nehmen mit bester. Kräften an der Arbeit der Errichtung des neuen Staatswesens teil. Für die Zionisten der südslawischen Länder, die stets Anbänger des Sclbstbcstiminungsrechtes der Völker waren, ist eine Neuorientierung nicht notwendig. Für sie liegt die Lrrichtimg ries freien südslawischen Staates im Sinne ihrer eigenen Forderungen. Der jugoslawische National rat hat in seinem Manifest die Freihc.it 411 d ü I c i c h b e r c c h t ig u!1 g der nationalen Minderheiten garanlieft. Das jüdische Volk in den südslawischen Ländern, ungefähr 50000 Seelen, wird von diesem Recht Gebrauch machen. Die Zeitung des südslawischen Landesverbandes der Zionistischen Organisation, der ״Zidow*‘, nimmt in einer seiner letzten Nummern zur neuen Lage in den südslawischen Lindem Stellung. Die Artikel zeigen die warmherzige Sympathie der südslawischen Juden für die Wiedererstehung des Staates, aber auch das energische Verfechten der eigenen Forderungen. Das Verständnis für die Stellungnahme der Zionisten und ihr Auftreten ist in den südslawischen Ländern allgemein. In der Provinz ist es ganz vereinzelt zu Krawallen gekommen, die aber nicht den Charakter anfisemitischer Ausschreitungen hatten. Es handelt sich vielmehr um antikapitalistischc Bewegungen, bei der auch Juden betroffen wurden. Palästina-Zeitschrift Die bereits vor einiger Zeit angekündigte und seit langem vorbereitete neue Palästina-Zeitschrift erscheint soeben unter dem Titel ״Volk und Land“. Ihr Programm ist um die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen der jüdischen Welt erweitert. Sie erscheint als Wochenschrift im Format der ״Welt“. Alles Nähere besagt der Prospekt (siehe letzte Seite des Blattes). Hebräische Sprachschule Der Unterricht beginnt Donnerstag, den 9. Januar. Zeit und Ort der einzelnen Kurse werden in der nächsten Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ angezcigt. Neuanmeldungen in der ersten Stunde des betreffenden Kurses. Ein jüdischer Kongreß in Deutschland Am Sonnabend, dem 28. Dezember, fand im großen Saal des ״Rheingoki“ eine öffentliche Ver- Sammlung statt, die von über 1500 Personen besucht war. Nachdem der XV. Delegiertentag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland beschlossen hatte, einen Kongreß aller in Deutschland wohnenden Juden eiazuberufen, die im Bewußtsein ihrer Zugehörigkeit zum jüdischen Volk an der Entwicklung eines lebendigen Judentums mitarbcitcu wollen, galt cs, diesen Gedanken zum erstenmal in der jüdischen Öffentlichkeit zu vertreten. Bereits diese 'erste Kundgebung des Kongreßausschusses bewies, daß die Kongreßidee auch in nichtzionistischen Kreisen des deutschen Judentums begeisterte Aufnahme findet. Nachdem ■Rechtsanwalt Grone mann, der den Vorsitz in der Versammlung führte, auf den Beschluß des Delcgiertcntagcs hingewiesen hatte, ergriff als erster Redner Herr Nahum Goldman״ das Wort.. Goldmann legte dar, daß der Kongreßgedanke für das deutsche Judentum etwas absolut und revolutionär Neues darstcUe. Während der vier Kriegsjahre hat sielt in der Judcnheit der ganzen Welt eine tiefgreifende innere Wandlung vollzogen, deren Bedeutung uns nicht immer klar ist, weil wir uns bereits zu sehr daran gewöhnt haben, von dem amerikanisch-jüdischen Kongreß, von der jüdischen Kongreßbewegung in Rußland, von den Kongreßvorbereitungen in Litauen, Deutsch- Böhmen, Deutsch-Ocstcrreich usw. zu sprechen. Und doch sind diese Kongreßbewegungen, die schließlich zu dem großen allwoltiichen allgemeinen jüdischen Kongreß führen werden, der Ausdruck der bedeutungsvollsten historischen Wandlung■ im Schicksal des jüdischen Volkes