Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 57 (24.12.1918)
- Date
- 1918-12-24
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 57 ־;:-־.>• - ס ו tT* -; ’ D H*f ד. 1 aa .01« .,a /u-? . ,1s •ך 1 :r r ri■׳ b t:־. ־ 1 ־. *n . ■ *1, d;4 .:r?a;:r w WO ' >| u ל•. ׳. •f r b ־: «*• t •״׳■ ■ r 1 01 I ■':r ו n* 0:0 ■il. .1 ״־^־ I *1; i I v seiti;;on Interesse icni/.uhalteii. Die Staatsmänner der ,illüerten Mächte empfinden keinen Ekel, mit den Dcle- [ni sten der feindlichen Staaten zu einem Kongreß zu- .saminVnzukommcit. In einer Frage von so weitreichender Wichtigkeit, deren Konsequenzen.die Juden aller Länder und jeden Staates für Generationen hinaus hc-, rühren, hat jeder Zweig' des iüditelicn Volkes das Recht zu verlangen, befrag! zu Werden. Nein, es ist nur weise und klug, daß alle zu Rate gezogen werden und die;11,,!«•וlen Staatsmänner werden als praktische Männer, war sind dessen sicher, die ersten sein, die wünschen, dafi in dieser Weise gehandelt wird. Wir vertrauen, d.dl bei weiterer Erwägung ein Weg wird gefunden werden, die tmiatürliclien Schranke•!, dte man zwischen Juden und Juden aufzurichten beabsichtigt, zu besci.igca.“ i Audi das Zentralkomitee der Po a 1 c ■ Z i o n C) r-; gaaiaation Englands hat gegen die Abhaltung ’ einer Konferenz, die sielt auf Vertreter der zi.misti sehe» Organisationen der alliierten und neutralen l.iiu• <k-r Ixsdiräiikt, Einsprueit erhoben mul fordert schielt• in;;c I ialn nifimg einer allgemeiueu zionistischen Konfc•; re«/. /.11 diesen Aeiilicmngeit, die wichtig genug sind, um; <h 1 Ocffeutlichkeit nicht voremhalten zu werden, inöcht ten wir folgendes bemerken: 1 Ls kann gar keinem Zweitel uiueriiegcu, dali in allen; /ioinsiisdnii Kreisen der dringende Wunsch bestellt, ■i die Einheit der Organisation gerade jetzt betont und | für alle Zukunft gewahrt zu selten. Der Gedanke, dnil 5 die vei!teerenden Wirkungen des Krieges auch die Moral inisni-r Organisation erschüttern könnten, wäre für je-, um wirklichen Zionisten unerträglich. Oer oberste moralisdic Grundsatz unserer die Welt umfassenden. Organisation muh sein, dali es für uns nur Juden und; Zionisten gibt, ganz gleichgültig, woher sie stammen I; und welchem Lande sie als Staalsbiirger «iigeliörcn. | Wir können nicht einen Augenblick glauben, daß in irgend J einem Teile unserer Organisation oder bei irgend wel- | dien zionistischen Führern eine von diesem Grundsatz | abweichende Meinung herrscht. Wir sind auch der : Ansicht, daß mit größter Schnelligkeit die vom 7. io-!: nisiisdten Organisationsstatut vorgesehenen Körperschaf-? ten, welche die Einheit unserer Organisation repriiscutieiea näintieh das Grolle A. C., das Zentralkomitee i und der Kongreß einberufen werden sollten, | Andererseits darf nicht verkannt werden, daß gerade \ die ungeheure Wichtigkeit der Entscheidungen, die jetzt zu treffen sind, größte Schnelligkeit und Schlagkraft unserer politischen Führung erfordert. Wir sind tief davon Überzelt;;!, daß die Herren Weizmann und Sokok>w, welche während vier Kriegsjahre mit tmermüd liehet׳ Energie und großem Erfolg für die zionistische Sach!׳ ii. England und den anderen Ententeliimlern tätig waren, nur unter dein Drang der Verhältnisse und ans ' genauester Kenntnis aller Einzelheiten sich entschlossen ן habe», jetzt eine zionistische Konferenz nach London 1 einznberufen, der unter den obwaltenden Verhältnissen | ein erheblicher Teil unserer zionistischen Führer nicht | beiwohnen kann. Die Einberufung dieser Konferenz ging | zweifellos aus dem Wunsch der genannten Zionistenj; führe»׳ in England hervor, die schwere Verantwortung, | die sie ■durch die Formulierung unserer Forderungen 1' auf der Friedenskonferenz übernehmen, mit maßgebenden ■| Zionisleiiführerii aus anderen Ländern zu teilen, deren ii Rat zu hören Und dann erst die entscheidenden Schritte י zu tun.; Die Tatsache, daß au dieser Konferenz hervorragende ״ Ziooistenführer aus Rußland und Amerika teiinciinien ׳ werden, gibt eine Gewähr dafür, daß keine Beschlüsse! gefaßt werden, die nicht die allgemeine Zustimmung H der Zionisten der ganzen Welt finden dürften.; En lieh sei hervorgeliohcn, daß Herr Dr. Jacob- M son vor seiner Abreise nach-London mit den Herren; Prof. Warburg und Dr. H a n t k e. eingehende Bera- | tt1n.:en hatte, in welchen sämtliche zur Entscheidung stehenden Fragen genau durchgesprochen wurden. Bei dieser -Sachlage glauben wir sagen 'zu können, . daß die geplante Konferenz, in London nach ihrer Zu- 1; saiiuneifciefz.ung da? Recht hat, für die gesamte Organisatiou zu sprechen und zu handeln. . Außergewöhnliche llnmäude erfordern außergewöhnliche Mittel. Wir sind | uns sicher, daß unser Vertrauen durch die kommenden ן Ereignisse nicht .enttäuscht werden wird, und wir verj! trauen vor allein darauf, daß alle Glieder und Führer; der Zionistischen Organisation unverändert von dem Geist beseelt sind, der bisher die Einigkeit und Stärke unserer Organisation ermöglicht hat. f Eröffnung des Jüdischen Kongresses I in Amerika I 1 Das Stockholmer Jü di sehe Prcßbüro l meldet telegraphisch unter dem 19. Dezember: Der amerikanisch-jüdische Kongreß wurde mit 15. Dezember in Philadelphia höchst eindrucksvoll mit Ansprachen von Nathan Strauß und dem Priisidentch der Zionistischen Organisation. Richter Julian Mack eröffnet. Letzterer wurde zum permanenten Vorsit- J *enden, Nathan St'raufl zum Ehrenvorsitzenden des ■\ Kongresses gewählt.. Am 16. Dezember■ erstattete die * Kommission über die j ü d i s c h c• Lage in den * verschiedenen Ländern Bericht. In den vom Kongreß eingesetzten Komitees befindet sich eine über- , wiiltigeiufe Mehrheit von Zionisten. In der Eröfiiiiuigsrede sagte Mack, Palästina müsse unter S a c h-; Waltersebaft einer großen Macht stehen, deren : fhi;is Freiheit und Demokratie ist. Wenn entschieden ׳ Werden sollte, daß Britannien, dessen Armee Paj 1:i1;ii״a Im freite, im Aufträge des Volke r lnt 11• «*es Palästina verwalten sollte, so werden dk Be- JU EDI 301 3 HUI Ol ':!::AU s t r e b u n g e n d er, j ü d i s c 11 c n V o 1 k e ׳; i c St c r anerkannt werden. m Das Büro des Jüdischen A;»/::li־״trA»u1 Arheiterverhaiules Poale-Ziou richtete, wie 0 .׳:.״. f;־.u.'.:״;>imcr jüdiseln* Pressebüro mit teilt', B e g r ii ß 11 n g s - tele j; r a in in an den Kongreß : ״Im Namen aller!;:::;er■.;.! Vcnrvuil(' n1:;׳;e;־.ch!0:־.sc1K׳n ()»׳.:;ii.i.!li.1.,i1׳: hegri'ißcn wir den demokratischen Kungrell der Judenheii Amerikas, aufs herz!/liste. Wir hoffen, daß die Beratungen den Kongr;:.״;?;, getragen von dem׳ Gefühl vier Verantwortung für die großen Aufgaben .des hisSorir.rhen Momente;, <!e׳n ji'i! 1 i s.11ci» Volke /!im Heile ׳)״reichen. werden. Wir betonen, daß ein demokratischerj ii Hi s c 11 c 1׳ Weltkongreß einzig 1t;1d allein zur ■endgültigen Formulierung der jüdischen Friedenrdurdernngctt und zur Eriu'iimmg der j ii <1 i s c h e 11 Delegation zum E r i e!1 c n s k o!1 g r e s s e berufen int. Wir erwarten, daß der jüdische Kongreß in Amerika die Initiative zur sofortigen Einberufung der, ji'ulinelu'n Weltkongresses ergreifen wird um! erklären ״f1s bereit, alle Kräfte unsen■» Verbandes in den Dienst der großen Sache zu stellen ‘י Fi Oeffentliehe Versammlung. Sonntag, den 29. Dezember, vorm. IO'/ü Uhr im Kaiucrsanl 'des ״Rhcingold“ Bcilcvucstr. 20 II!*״ lili-iTlPiAn',,.: D..,j.7.. ':־1, i Jj C1 r?זי* *•> ־ h 1 f| וי!;׳ 0 Ltcii t i ii u Sft •si 11 $ Redner: Kurt Blumenfeld Dr. Elermunn Leiev/or. Hcrzl-Club, Jüd. Turnverein ״Bar Kochbn“, jüd. Frauenbund für Turnen und Sport, Jüd. Ruderklub ״ivria“, I Jüd. Studcntinnenvcrcin, Kartell Jüdischer Verbindungen, Mhrächi Ju• gendgruppe, Zionistischer ,Jugcndvcrcin, t\0• nistischer Miiddtcnklub, Zionististche Volkssozialistische Partei Hapoül-HazaVr. Der jidiscIi-ascrUcafiicelie KongreS für Palästina Das Stockholmer Korrespondenzbiirc» teilt folgende Rcutenndduug tclcgraphiscli mit: Der Jüdische Kott gre 0 in Philadclphia, der die 3 Millionen Juden der Vereinigten Staaten veitritt, nahm in seiner Sch hi ILsit zu n g eine ׳Resolution z u G u n s t e ת c i n c s j ü ־ dis chen (i cm ein w esc ns in Palästina u n tc 1׳S a c h wa 11 e r sch a f t Britan nie ns an, d as i m Au f tr a ge des zu b i 1 <ie n d en V ö 1 - k e r b tt n d e s h a n d e 111 s o 11. Der Vorschlag wurde unter großem Enthusiasmus angenommen. Die jüdische F r ie d e n sde i c gat io וו wurde beauftragt, die Anerkennung dieser Ford?rang auf der Friedenskonferenz zu verl.tilgen. 'Die R-rrrtlution betont, daß die bürgcrlicAo! nnd r.'T Rechte. der nichtjüdischen, .Bevöl!׳f.1;1־ti1g r*:׳l:i:;,inr-g erhalten bleiben müssen. . .. ,...י. ,׳ ■ Claude 'M011fe«0r0 יי ' י ו »P»• ■ f ״״/.-L ׳ 1&4I t't fy יי■-^ ף־״י־יז *f C י״״י 0 f »4 ■4» *U*d4 W mh » k Jahreskonferenz c« c? An£lo jov/ioh Acn33׳:;:A21;3־ Das Stockholmer jüdische Prcßbüro teilt telegrapliisch mit: ‘ Am 15. Dezember fand die J ahreskonf e r e n z der A n g I o J e wi8 h As s o c ati0n statt. Ein Brief des Oberrabbiners' Herz an die Tagung gab' der Freude über den Sieg der Alliierten Ausdruck und sagte daun weiter, daß die Freiheitssonne verdunkelt werde durch die entsctzlichcn Pogrome in Polen,!;egen die man aufs schärfste protestieren, inir.se. Gleich■ zeitig müsse man der brifieeheii Regientn.g für ihr dabei bekundetes' luteresua und für ihre Be׳־ mülnttigen, dk Pogrome dar!urteil?», danken. Präsident' G f a u d c l\ ontefiore drückte in seinem Jahresbericht ecitm LA1PA.di״x:g :5der'das kommende neue Europa ttncl ,Ar’aa a־;:s. Die Juden' hätten noch viele. SDr־-?:״;;A.?Uc:1 zu überwinden. Da das kommende j üdf sghe Oeiueinwesen in Palästina nicht r'l:. j!*־י!:;*;י!!״׳1׳--.!! werde, müsse noch viel Arbeit gdeisiet wer,.‘;71.׳ Notwendig sei 'die Verbrci'.n;•/:; ־vcn filidu.-.'g'm-ter tien Juden der Türkei und Laיי״:’-' :,״. ft:.?‘יglich1 'der miswärtigen Politik er/o.vid:׳;!׳״? er, ׳Asti׳ die J ude «frage äff entlieh 0 -■!: a. «d 0 i t vvcfd״n iiupr.e, daß die Pogrom« eAr.urPI.A:! und die, Seite 441 Rechte der Juden g e sich c r t werden müsse״. Der Fricdensko 11 gre ß mü׳se die!>o 1 n 1/c 11« judenf ra gc lösen. Er gab dann seiner zufriedealicit über die Befreiung Palästina* Ausdrack und befürwortete die Auf nahm«•• <lc r zionist 18־eben Frage in das Programm der A n glo Jewish Association. Zttm Schluß gab er seiner Verwunderung darüber Attadruck, weshalb die An glo Jewi-h As.-׳,ocia(xon u״tcr ilen Juden nicht populär &ei, Dr. Gast er kriu- Kierte daun die Tätigkeit des Vorstandes und fulute die Uiipopularitiit auf die AußeraditlaSMntg der der jüdischen Volksmassen zurück. Er fordcilC, daß die Arbeiten in voller Ocffcnthchkeit vor sic״ gehen, Der auf der Tagung anwesende Vi/.cpra• s’klent der amerikanischen Zionistenftderation Meplian Wise, wurde wtirin begrüßt. Er gab m einer Atis'.prachc der iloffmmg Ausdntck, daß die Konferenz, sieh mit dem Jüdischen Kongreß m Philadelphia identifizieren werde. Gegen die Frotcstgcselischaflen. Der Jüdische National /at für Deץt#ch* Oesterreich vcrölfentliclit zur Aufklärung der jodisehen Ocifentlielikeit über die jiidisclt-natonnlc 1 olitik in Deutsch-Oesterreich die folgenden Ausführungen In letzter Zeit wurde von mehrere״ .V'dcii, msbesomlgrc auch von einzelnen Wiener Zeitungen, zur Judenfrage in Deutsch-Oesterreich Stellung genommen und dabei die Tätigkeit des Jüdischen Natio- 11 al rat es in einer Weise kritisiert, die geeignet »st, Mißverständnisse über Grundlagen und Ziele der 1 u di sch •11 nt io na len Politik zu verbreiten. Die Ocffeutlichkeit ist durch die sogar bei den obersten staatlichen Stellen bestehende Unklarheit ober die Begriffe der Staatszugehörigkeit verwirrt worden —־man (lenke an den peinlichen Vorfall bei der Angelobung der jüdischen Militärärzte und an die Behandlung des Staats!>iirgergcsetzcs in der Nationalversammlung. Die dadurch in jüdischen Kreisen licrvorgcrtifeite licutt• rtthigiing veranlaßte einzelne jüdisdic Persönlichkeiten zu einer Kundgebung, die die Sache des •judisehen Volkes auf das schwerste kompromittiert. Die ö s t c r x e i c h i s c h - i s 1־ a e 1 i 11 s c h e Union', von deren Tätigkeit für »las jüdische Volk man bisher in dieser schweren Zeit nicht das Geringste gehört hat, hat diese Gelegenheit für geeignet gehalten, um mit einer Aktion gegen den Jüdischen National״ rat cinzusetzen. Der Jüdische Nationalrat sicht sich veranlaßt, den falschen l),1rstelhmgci1 durch folgende Aufklärung aitgegen zutrcU'ü. Der Jüdische Nationalrat und alle jüdisdmationalen Parteien haben stets den Grundsatz vertreten, daß die :Zugehörigkeit zum jüdischen Volke nicht im Widerspruch zur Ertüilung der staatsbürgerlichen Pflichten und zum Genuß der staatsbürgerlichen Rechte steht. Der Jüdisclie Nationalrat hat sofort nach seiner Konstituierung ein Manifest erlassen, in welchem rückhaltlos ausgesprochen wird, daß die Juden in Deutsch-Oesterreich als treue Bürger am Aufblühen des gegenwärtig darnicdcrliegendcn deutsch-österreichischen Staates mit allen Kräften mitarbeiten wollen. Dementsprechend fordert der Jüdische Nationalrat die volle uneingeschränkte Gleichberechtigung aller Staatsbürger und deren tatsächliche Durchführung. ■Wir sind in der Lage, ausdrücklich fostzustellen, daß die von einzelnen Behörden eingenommene linlq ttmg, die die deutsche Volkszugehörigkeit als Voraus- T Setzung des deutsch-österreichischen Staatsbürgerreclrtes vorsebreibt, auf einer Verwechslung beruht und keinesfalls auf die Juden Anwendung fhulet.׳ Infolge •des• Bestrebens der neuen Staaten, sich als ' Nationalstaaten־ gegenüber dort anderen neuen Staaten abrt:;;n:t,zcn, wurde im Gegensätze zur tschechi- 1 scher; pplr.i-dieii,?.:'״.!slawischen• us\v.׳ Staatsbürgerschaft J die de!’tr״h-österre.ic11iscl!e. Staatsbürgerschalt mit deut-, scher Nationalität identifiziert. Wenn z. B. gesagt wird, daß nur die Beamten oder Offiziere ״deutscher Nationalifiit“ übernommen werden, so ist der Sinn dieser Verfügnng lediglich die Ausschaltung der jetzt■ noch auf ,deutsch-österreichischem Gebiet befindlichen Zugehörigen der anderen Nationalstaaten. Dies wurde dem Jüd i s c 11 e 11 N a t i o n a 1 r a t über seine Interveution ausdrücklich in bindendster Form seitens der leitenden Staatsmänner in i t g c t e i 11, und zwar sowohl seitens der Staats- Sekretäre des Innern, für Heerwesen und für Verkehrswesen, als auch seitens des Staatskanzlcrs Dr. Renner gegen den erwähnten irreführenden Darstellungen dahin, den Juden die aus ihrer Staatsbürgerschaft ent* springenden Rechte vollauf zu sichern, ohne sie dabei zu einem falschen Bekenntnis zu nötigen. Der Jüdi sehe Nationalrat ist die einzige Stelle, welche sich der staatsbürgerlichen Rechte der Juden wirklich tatkräftig ״!!nimmt und sich bemüht, in die unklaren Verhiiltnisse Klarheit und rechtliche Sicherheit zu bringen Schott unsere bisherige Tätigkeit beweist, daß unsere Politik sich in den richtigen Bahnen bewegt. Der jüdische Nationalrat ist aber auch die , einzige jttdir.clie Instanz, welche als politischer Faktor wirksam hervörtreten kann, weil hinter ihm die geschlossene Einheit des jüdischen Volkes der ganzen Welt steht. Wir haben in lieberem?,timmunj; mit den heute von der f1a"zu״ Welt gebilligten Prinzipien ׳ die Uebcr/euinmg 111? •״i Forderungen der in unserem Staate eine schwache Minderheit bildenden Judenschaft nür dann die-Gewähr ihrer _ Durchsetzung haben, wenn die Juden als Nation anerkannt sind. Das jüdische Volk der ganzen, Welt bildet eine untrennbare Einheit Xind die uoerwaltigende Mehrheit ׳unseres Volkes —'12 Millionen von. Fj — haben sich zur jüdischen Nation bekannt und für ihre Zukunft entschieden,׳. Infolge der eut gtgenKonimcndcn Haltung dlT groficn demokratischen .,.i.u.U.i, iiit.iie!,,iiidere Amerikas׳ ׳und Englands, ist be. ^ü\k er bTnd\tfJl “* itt<|i״chcVolk t» den voueruunu aufgcnom n\e n wird. ,R״r, der I ff I ן 1