Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 56 (20.12.1918)
- Date
- 1918-12-20
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2651273-2652077-2652132--11907-2669481- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 437 Nr. 56 JU ED ISCHE fr׳ , > J i ׳-! cl״ auf die Wiederbelebung einer semitischen Kultur 'clik'1׳ wird, die in der Vergangenheit in gleicher Weise ton Juden und Arabern entwickelt wurde, als auf die U:h' Erm׳t|!,l|1J! eines neuen Staatswe&ons.“ ן י miiHllicluT schreibt der 1 ler.m;,eher der Zeitung \ י S a V e 11“: »Es wäre nicht richtig, Palästina von •vrjcll ai trennen. Uh habe nichts gegen die Juden iוין ״l.ietinn 7u sagen, aber es ist nicht richtig, sie ' Juden 711 nennen, weil sie eben Syrier sind. Natürlich ״ijisrii sie volle Gleichberechtigung in unserem Lande -, י. ]üben, und wo sie in der Majoril.it sind, müssen sie ,UK-11 lokale Autonomie haben. Ich möchte Syrien als eine '.will' Republik sehen, aber meiner Meinung nach ist Ln 10 ln Land noch nicht reit' fiir eine solche kegienuigs- 101111. Ich würde daher vor/iehen, Syrien und Pa• jjstina unter dem Protektorat der Alliierten 2u sehen, am licb'ten l'r.iiikreiehs, weil dieses Land mehr Interessen ui Serif!י hat, als irgend eine andere Macht.“ Die jüdischen Hochschulen in Palästina |),1s ״kopenhagener Zionistische Büro'' erhält aus 1 um is t i sc h e n St int e 111 eiik rei sen folgende /111 c 11 r 111 ״Sobald der Friede wicdei hei-gestclIt sein wird, wird iiir einen erheblichen Teil unserer akademischen Jugend, ,Irr niiVjp׳ des Krieges die Studien unteibrechen nuilitc,!Ile I i.ige der I oitset/img der St ml i!׳n von B.'deiiliing ׳.veräen, I s handelt sieh besonders um diejenigen j!i- JiM'lieii Studenten, die ihre Studien au Universitäten des Auslandes betrieben haben; denn es ist sehr ungewiß, inwie■«eit diese ihre Studien nach dem Kriege an den ,;](allen Universitäten wieder anfnehmen können. Aus dies!in, aber auch aus anderen Gründen, wäre es wünsclicnswert, daß imsern Studenten die Möglichkeit gegehen wird, ihre Studien unmittelbar nach dem Kriege in vielt jüdische11 ״ o c 11 sc hu 1 e n in Palast in a, Universität und Technikum, forizusetzen. Zu diesem /weck müssen sofort nach Fricdensschluf! mög״ licii-i iiir alle Fakultäten Kurse eingerichtet werden und eine Prüfungskommission, bestehend aus Hochschul־ . iclmrii, sollte die jüdischen Studenten, die nach Pa-!;iüir.a kommen, ihrem Bildungsgrade entsprechend, den eiii/tiiuii Kursen /.!!weisen. Diese praktische Lösung des Studicnproblcms würde! einerseits unseren Studenten die Möglichkeit geben, ihr natürliches Streben nach Palästina sofort nach dem Kriege ai verwirklichen, andererseits dem Lande junge intelligente Kräfte zuführeii, die nach kurzer Zeit imstande ״ein werden, am Aufbau unserer nationalen Heimstätte mitmnrbeitcn. Wir hoffen, daß die Zionistische Palästina-Koni* misMon der hier 'berührten Frage ihre Aufmerksamkeit /mmdet! wird.“ die ״a et: 'ir (‘in- *rimi.'it!'1 ge• it/iü:e aiK/ti• v >' r '11 .',:f ״״■.VA 1 Si i s; :It du!111.11 i י 1 I .1 ,1 I י 1, was deinen an der 11 d .ר n r, den /. mul bereits Fv.mI :e.' l'r s, vier Leweis 1c Ile• 11t die ,Ischen bi :e'1e er ge• irt. ■d־ ild'vstmUu'?: : 1. Januar 1919. 1. 2. 3. 4. .ehrgang für Anfänger: 5 Stur. ״ ״ Fortgeschritten*:: S Stunden wödientSich 11 ,3 ,5 ן ,, Oberkursus mit hebräischer Unterricht: .1״ 5. Lektüre (Arnos): 0: 3 Stunden wöchentlich 6. (Jehuda Hnlcvi): 7. Konvcraaüon für Anfi 2 Stunden wöchentlich F.tunds 8. ngcr: SÜHJ5 Corenden die enter eine *ibt;; Kiicg; ft echt; ver• I 11 die Wir dieser!reudc n wir t mit 11 י1י res!reibt: : /. . I, und Ich H tin »lösen htmig Na* i 1■ I der a t •י t iiu! lg öl ׳• ul die II der der » Zum Delcgiertentag 11 ver• lilligtc ßitueii uugcii 1 den unter-;innen ’ Band :11 die e ID- ,ti:p n. ismiis /lit, JikCill clt'.'i it :leiten •.eins* t die 1 Pa■ n i’a׳ . Wir »!•gieti Antruge der Zionistischen Ortsgruppe Dresden; 1. Die Zionistische Ortsgruppe Dresden erwartet* j '01! der Leitung eine großzügige Lösung der Einwande• j ningsfrage nach Palästina, damit den von den Pogro• 1 men betroffenen und insbesondere den, arbeitslos ^ewiudenen Ostjuden bereits im nächsten Frühjahr die Möglichkeit einer Ucbersiedlung nach Palästina gebo-; len wird. i Während des Krieges wurden mehrere Tausende! ostjüdischcr Arbeiter nacii Deutschland für die Kriegs- Industrie* angeworben, die infolge der veränderten Ver- ‘ hilmisse stellungslos geworden sind. Zur Linderung deren Notlage sind sofort Maßnahmen zu ergreifen, utn! Fürsorgeeinrichtungen und Arbeitsmöglichkeiten zü i;• schaffen.; Antrag der Berliner Zionistischen Vereinigung. Die Berliner Zionistische־ Vereinigung ersucht den Ikiegjertcntng um Annahme des folgenden Antrages: hi Anbetracht der bevorstehenden Masscncinwatt- 4crung nach Palästina ist unverzüglich ein!,alästina- Mm /u schaffen. Diesem liegt die Bearbeitung folgender Fragen ob: die Organisation der dt'fung, Klärung in den Koloiiisationsfragcn, Berufsberatl!nK und Vorbereitung. Zur Uebemalime von Mandaten haben sich be- ״'t erklärt: Jsaak Bosch witz, Berlin, K.-A. Dr. Baer- Bfdin, l)r, Arnold Hildesheimer, Dr. Ahron Eliasberg, *,f. Atln-rt üoldberg, Leo Focrdcr, Edith Hantke, Adolf l'fllluk, Arnold Zweig, Leo Herrmann, J. H. Wagner, krlin, ft, A. S. Cohn, Brandenburg, Dr. Fritz Sternberg• Breslau, Studienrat Calvary-Crossen, Dr. Hans Müh- Dr, Smoira-Berlin, Dr. Arthur Brünn, Adolf Kraus, j 1’,0f. Carl Lewin. j Das Zentralkomitee hat beschlossen, daß während des; p'^'ipcrtcntages andere zionistische Veranstaltungen (öf-! 1*Wiche Versammlungen oder interne Sitzungen eiü-; Diner Gruppen) nicht stattfinden dürfen. Die uns i ",•»«stehend«! Verbände werden ersucht, diesem Be-; 1*luß Rcchntuig zu tragen.! Das Zentralkomitee bittet, ihm Anträge für den : cl«;:i1׳rtcntag möglichst bald zuzustcllcit. Für Gäste werden Eintrittskarten zum Preise von . '• 2,— aufgcgebeti. Dieselben berechtig«» zur Teil־ ' Miiiie an allen ,Sitzungen. Bestellungen sind unter Ein- : tiKmaig des Betrages von M. 2.— zuzüglich 15 Pf. ho an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, w•^' Sächsischestraße 8 zu richten. wir bitten utisere auswärtigen Freun- 1*ch möglichst bald mit Oastkarten »ersorgen und gewünschte Höte Ui tft 1 1 '1,telegraphisch zu bestellen. Fortgeschrittene: 2 Stunden ״ 2 II Lehrer: Dr. Max Strauß ״ Dr. Moses Smoira ״ Dr. Moses Smoira ״ B. Krupnik ״ Dr. Max Strauß ״ Dr. Moses Smoira ״ Porath ״ Porath %-f׳ '•»יד־־ •׳: ■•־•*'«ץ"׳- י ־;?ץ׳ י׳•׳•" *»«״־־ e W •tm ia t6»*J mt 1 Schulgeld für die Kür; ä wUm Wie Lehrgang 1—3. 1—41 Jo 6.— ״!. monatlich, für die Kurse 5—81 je 3.■ ’.iQia? zahlen 1.— M. monatlich für den Kursus. M. monatlich. Für Teilnehmer an den ICuraen 1 — 4 und den Sohdcrkurscn fiir Schüler ist die Teilnahme Sh den Kursen 5 8 unentgeltlich. Unterrielitszclt: vormsrddiiluh von 4—8 Uhr nndunlltagß. Bcsprcrhimg der TcJluchinar au den Kursen 16t Montag, den 23. Dezember, nachm, 6 Uhr Im Zion. Jugendverein, HeiHg'tg'Jkistr. 52 (Dahnhof Börse), Scliriftlicho Anmeldungen, sowie Bewerbungen um Freistellen nn den Ausschuß der nationaljüdischen Jugend Deutschlands, W. 15, Sächsische Straße 8. Die genaue Zeit der einzelnen Kurse wird im Einvernehmen mit den Teilnehmern festgesetzt. i. ״ *׳’sc־•*^״־*» atTa^r«en«1p>l1a1 Für zionistische und um ie* nductileli'2 die Veröffentlichung des׳ Folgen- Wir werden den gebeten: Die nahen Versvirklichusigsmöglichkeiten des Z10nistmts;:wingeit alle Zionisten, die zur Uebcrsiedjung lest entschlossen sind, ihre berufliche Ein- Stellung hierfür zu bewirken. Es ist ein verbreitete!■ aber irriger Glaube, daß mir derjenige, der die palästinensische Erde umptlügt, am Wiederaufbau Palästinas mitarbeitet. Alle schaffenden Stände, Handwerker, K ג u f 1 e u t c und I n t! u s t r i e 11 c, müssen und können ihre im Galuth erworbenen Fähigkeiten hierfür einsetzen und sind berufen und erforderlich, ganz gleichgültig, oh dieser Aufbau auf Privatwirtschaftlicher oder genossenschaftlicher Grundlage oder auf einer Synthese dieser beiden Wirtschaftsformen erfolgt. Gerade für die genannten Bmifsst/iiKic, bei denen eine Umschichtung nicht notwendig ist, ist ,mit einer relativ schnellen Einstellung in die palästinensische Wirtschaftseiitwicklung zu rechnen. Berliner und auswärtige Gesinnungsgenossen, sowohl selbständig als auch augestelit, die gewillt sind, bei der ersten Gelegenheit einen der obigen Berufe in Palästina auszuüben, werden gebeten, zwecks gemeinsamer Besprecliung und Vorbereitung ihre Adressen bei Herrn J. Bose 11 witz, Cuxliavcncr Str. 11 (Moabit 9036), nnz1׳gclK־n. Milteiliiiiscii Cc3 J. V. Breslau: Bbr. Siegfried Rosoiibaum, Oahiizstralle 142, bittet durchkommfciide Bbr. BIß־., siel! an ihn zu wenden. Stettin: Dnrdikommcnde Bbr. Bbr. wenden sielt an Bbr. Petzal, Toix'ersparkstt, 27, II. In einer Kleinstadt im Erzgebirge ist eine Niederlassungsmöglichkcit für einen Arzt vorhanden. Auskunft erteilt: Präsidium des K. J. V., Berlin, Sächsische Str. 8. Bert in. Die Berliner Zionistische Vereinigung hält p, 21. Dezember, abends 8 Uhr, int großen * Saal des Lehrervcreinshauses, Alexandcr.Mr. 41, eine öffentliche Versammlung ab, in der Dr. Egon Rosenb <: r g über ״Der Z i o n i s 111 u sund das deutsche J u<1 <: 11111 tu“ sprechen wird. Auiltolcili werden auswfirtige Delegierte Ansprachen imiten. Eiiitriti 50 Pfennig. Berlin. Die für Dienstag, 17. Dezember 1018, vail der judiM-hen ‘.azinkleimikratlscheii Gruppe (Poalc- Zion) in Berlin angekündigte Gedenkfeier zum ersten Todestag von Ber Borochow mußte infolge Erkrankung des Referenten Dr. Saul Sok'al aus Wien auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Berlin. Am i(>. Dezember hielt die Berliner Zionistische Vereinigung eine Wahlvers a in 1111 tut g zfim bevorstehenden Delcgicrtentag ab. Assessor Rosenblütli hatte cs ühersrnuitncn, ein einleitendes Referat über die Probleme, die den Delegiertentag beschäftigen werden, zu linltcn. Assessor Rosenblf'ith sprach von den gtoßen Umwälzungen seit dem letzten Delegiertciitrig. Der Zionismus stehe vor seiner Erfüllung. Für ihn habe sich der Mehrheit:.wille des jüdischen Volkes an־.:gesjrroeltet1. Der Z:oni.:mus «ei der Vollstrecker dieses MehrhdLwiüenr. <!es Volkes geworden. Im Mittelpunkt des Dcle^iertentages stehe die Fra־״e des Att f ba ucs• Paliia 11 na 8. i;e/n־;,!id1 der Forderungen der Nationalisierung des Redens und der Sozialisierung des WirtschnflSiCbei blfith im Sinne der lab A'usfüls (die vor kurzem in der ״Jüdisc'.i: öffcntlicht waren). Es wü.'de de! einigtinj? für Deutsclilauo, so cr.tl ׳., zur ״Unehre gereichen, Wenn kG.1 geklärtheit der meisten wirtsctuAdd äi; ßerte eich k< V 'Oll [tilius Si :11' .1 Faäi: ׳'.'.:cl.cn 1c (Ar 1 1 A, ״.OK » W i 4 l C*. w 1 en frr.n * * *a > cit von־; ver- Verallgemeinen Beschlußfassung über die Prinzipien des wirtschaftlichen Aufbaues in Palästina absähe. In diesein Zusammenhang kritisierte Herr Rosenblütli die Bc- Schlüsse der letzten amerikanischen Zionistenkonvention. Man könne in Palästina nicht mit einem traditionellen Geiticiusinn rechnen. Der fehlende Bürgersinn müsse durch Idealismus auch auf wirtschaftlichem Gebiete ersetzt werden. In diesem Sinne sprach sich der Redner für eiiic möglichst gerechte soziale Ordnung aus. Es dürfe in Palästina keine Herren und Knechte, keine Ausbeuter geben. Man müsse dafür sorgen, daß dort nicht erst soziale Konflikte entstehen. Der Redner ist gegen eine Hcraushebung der allgemein anerkannten Forderung der Nationalisierung des Bodens aus dem Gesamtkomplex der palästinensischen Wirtschaftsfragen. All diese Fragen müßten erst in sachverständigen Kreisen und von Fachmännern erörtert und untersucht werden. Die wiciitigste Aufgabe für den Aufbau Palästinas sei gegenwärtig die Lösung des Ucbersiedlung8« Problems. Rosenblüfh verlangte in der Leitung der Zionistischen Vereinigung eine Stelle (Dezernat), die eine verantwortliche Kontrolle mul die Leitung der Ucbersieilelungsangelegciihciteu übernehme. Hierauf wandte sich der Redner der zionistischen Forderung zu, in Deutschland eine jüdische Politik zu führen, die zu einer Intensivierung des jüdischen Lebens in Deutschland, führe. Er wandte sich gegen die Auffassung, daß es angesichts der nahen Verwirklichung des Zionismus nicht mehr notig sei, sich um die nichtzionistische deutsche Judcnhcit zu kümmern. Diese Anschaumig berge die Gefahr einer Entfremdung des nichtzionistischen Judentums in sich. Rosenblüth wies auf die mannigfachen Gefahren dieser Entfremdung hin, bcsonders auf die durch die Verwirklichung dejü.liscehn Gemeinwesens in Palästina möglicherweise wiederaufflammende Disktu»km über die Gleichberechtigung in den Golusliindern. Diesen Gefahren müsse durch eine intensive jüdische Erziehungsarbeit vorgebetigf werden. Der Redner forderte für Deutschland die jüdische Schule und eine Reorganisation des jüdischen Gemeindcvvcsens. Im Kampf für die Judaisierung des deutschen Judentums sei ein bedeutendes Mittel der Jüdische Kongreß,, der auf der Grundlage des Bekenntnisses der Zugehörig-' keit zum jüdischen Volke eiiibcrufcn werde. Es erscheine vielleicht unzweckmäßig, angesichts des wachsenden Antizionismus der deutschen Assimilation ein so bedeutendes Unternehme״ wie den Jüdischen Kongreß zu initiieren. Es müsse aber bei diesen antizionistischeu Bestrebungen wohl beachtet werden, daß sie nur von ganz beschränkten, bisher die Geschäfte der deutschen Juden führenden Kreisen ausgehe, während es durchaus zweifelhaft erscheint, ob die große Mehrheit des deutsehen Judentums hinter diesen alten Führern stelle. Die neue Zeit sei dazu angetan, daß große Teile der def national jüdischen Idee bisher fernstehenden Juden Deutschlands alte Ideeiigiinge uiifziigeben bereit seien. Die Orthodoxie, das Ostjiidcntmn und viele einzelne Persönlichkeiten, die bis jetzt im öffentlichen jüdischen Leben noch keine Rolle gespielt haben, werden den ersten großen Krüftezuwachs bedeuten, den die nationaljüdische Bewegung in Deutschland gewinnen kann. Mit einem warmen Appell an die Anwesenden, diejenigen Delegierten zu wählen, die die große Bedeutung des gegenwärtigen Augenblicks für die nationaljüdische Arbeit erkannt Jtabet1( scliloß der Redner seine Ausführungen. ln der Diskussion sprach eine große Anzahl von Rednern, die fast alle die Forderung der National isicrung des Bodens und der Durchführung einer möglichst gerechten sozialen Ordnung irm palästinengischen Gemeinwesen erhoben. Dr. T h c i 11* a b c r sprach im ponle-zionistischen Sinne. Julius Berger verlangte eine jwsitivc Stellungnahme zu den Wirtschaftsfragen. Nicht die theoretische Erörterung, sondern die Gesinnung sei das Ausschlaggebende. Pralctische Fragen mögen später erörtert werden. Soziale Gerechtigkeit dürfe kein Schlagwort werden. Er bimängelt an der Tagesordnung des Delegicrtenlages, daß cLr Frage des Jüdischen Kongresses kein besonderes Referat gewidmet sei. Dr. Locwenstein forderte bei der Wahl der Delegierten eine weitgehendere Berücksichtigung der Jugend. Auch er sprach sich fut die SöziäliMertlng Palästinas aus. Herr ‘ B er h8t eia