Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 56 (20.12.1918)
- Date
- 1918-12-20
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 436 l - t .; 1■(? 1 U N!8 0 C H A U ך j U E D1 8 C H R Neu-Sandec• Unter dem Eindruck einer großen jüdischen Massen• Versammlung zugunsten der nationalen Forderungen hat der Kultiispräsidcnt Dr. Körbel am 7, November sc'uiiilieli demissioniert, wahrend gleieli/ciij;: die in der Synagoge versammelte Gemeinde tieii Jüdischen Nationalrat als einzige kompetente jüdische Behörde anerkannt hat. Von den bisherigen Mitgliedern des Kultusvorstamles haben alle (mit Ausnahme Dr. Körbcls) d a s national e P r o g r a m m u n t e r s c h r i e - bell, All der Spitze stehen die Zionisten Dr. Leon Silbe rin an» und Dr. Mersch Syrop. ידן ך,״ ד* יי"*/ *י* * , WAiiiÜ Das Kopeniingeiser Zionistische Büro berichtet: Herr Nahiim Sokolow hat sieh nach Paris be- ^elien, wo ein zionistisches Büro errichtet werden soll, das in Beziehung zur kommenden Friedens• k o 11 f e re 11 z steht. Als Sekretär dieses Büros‘ werden Herr S. Tolkowsky und Herr Simon Marks tat 11׳ sein. Dr. W e i z 111 a n 11 wird demnächst gleichfalls nach Paris übersiedeln. Droliobycz. Auf dem Gebäude der Kiiltussgomeliide wurde die b lau• w e i ß e I־' a 1111 e aufgezogen. Auch auf dein Stadthaus« wurde nehen der rutheiiischcn Fahne die blauweilte Fahne gehillt. Die Juden gelten als gleichb e 1׳ e c h t i g t e N a t i o n. Stryj. 13er auf einer Volksversammlung in Stryj gewühlte lokale Jüdische Nationalrat hat die Aus• fülirung der Beschlüsse dieser Volksversammlung in An• griff genommen und ist insbesondere —־ im Same des Vcr-amnilungsbcsrhlnsses — an t ie Uebcin ah me de r A g e n d e 11 der j ii d i s c h e n Kultus g e m e i 11 d c lier.iugeti'eten. Zu diesem Zwecke wurde dem Regienmgskomnii.-siir Dr. W i e s e 111» c r g durch den Natio- 11,11 rat eine sciiriftliche Aufforderung überreicht, die Verwaltung sofoit zu übergeben, da anderenfalls■ Z w a n g s 111 a il r c g e 111 angewandt werd.11 müßten. Nach einer Stunde erhielt der Jüdische Nationalrat, denn!• ter der Assistenz, von vielen Offizieren der jüdischen Selhsiwelir im Verwaltungsgebäude erschien, ein Antwortschreiben, in welchem die Herren Dr. Wie sei! borg. Dr. Singer, Dr. Bich ne r und Sclitilim Stern erklärten, die Verwaltung n i c 111 ü b e r gehen zu wollen, und die Forderung der Ucbcrgabc j aN einen Akt der Eigenmächtigkeit und Gewalttätigkeil beze:0'.111etc11. Cs verdient vermerkt zu werden, dal! Dr. Wiesenberg, Singer und Stern Kandidaten /,um jüdischen Nationalrat waren; Dr. Wies e n - be rg wurde sogar tatsächlich in den Nationalrat gcwälilt und erklärte sich - ebenso wie Herr Stern und Singer — mit dessen Beschlüssen einverstanden. Nach i'rha't einer solchen Antwort entfaltete Ober- Iciitiiaut Nusscnblatt die Nationalfaluie. Alle An- MVsenden sangen die Natikwab. Dr. Dyk, als Vorsitzender des Jüdischen Natioualrates prokl linierte die U e b e r 1! .111111 e d c 8 K u 11 u s g e m e i 11 d c r a t c s und forderte die gewesenen Ci e 111 e i 11d e r ii t e zum Verlassen des Saales auf. Es ertönten hierbei immer zahlreichere Rufe: ״Hinaus!'‘ Als aber die Herren Ciemeinderäte trotz, solcher Einladung keine Lust zeigten, ihre Kaliai-Sit/e zu verlassen, nahm Dr. Byk die As- «stenz der Selbstwehr in Anspruch und ersuchte zwei .Offixiere, die Herren aus dem Gemein.lernt z.u entfernen. Auf s o I c ii e Weise endete die 11 c r r s c ii a f < tl e 111 ׳ n g e 1» e t e 11 e 11 V o r m 1111 d e der St r y je r Jiideulieit, die nidnts eiligeres zu tim halfen, als zun! Be/.irkshaupumimi Kali nie wie/ (einem Polen) zu laufen und sicli zu beklagen, daß die Zionisten und;uulere junge Juden in Strij mul in ganz Galizien den 'Bolschewismus verbreiten. Diese Verleumdung wird ihnen poch vergolten werden. Es werden ihnen weder Denunziationen helfen noch der Umsiaiid, dall sie sämtliche Amtsbüclier vers t e e k t e n und das 0 e I d i r g e 11 d w 0 11 i 11 schickteil, \ielleicl'/t, damit ״Unberufene“ nicht Einblick in die Kalial-Winschuft nehmen. ' ’ Brünn. Eine Abordnung der jüdisclinatioiialeii Parteien begab sich zum Kultuspräsidenten und forderte sofortige Neuwahl« 11 auf Grund des allgemeinen gleichen Wahlrechtes. Der Kultusvorstand soll demissionieren. Die Abordnung setzte eine Erist bis 13. d. M. In den Kreisen der jüdischen Soldaten verlangt mau stürmisch eine sofortige Besetzung der KuHusgemeimle und Abset/ung des noch heute dcut$ch1»ational sich benehmenden Vorstehers. Mödling. Hier hat sich ein Komitee gebildet, das die Vorarbeiten zur Umwandlung der Kultusgemeinde in eine nationale Vo 1 k s g e!11 e i 11 d c jnt Sinne des Prograinmes des Jüdischen Nat'onalratcs durchführen will. Zur Kongrpßbeweguqg in Deutschland ln Insterburg wurde in einer von der Inster• btifgcr Zionistischen Ortsgruppe einberufenen Vers a 111 m I u 11 g nach einem Vortrage des Herrn Assessor L c v i 11 s o 11 n einstimmig folgende Resolut! o n angenommen; ״Die am 15. Dezember 1018 versammelten etwa 70 Mitglieder der Synagogengemcinde Insterburg crklären: Wir bekennen uns als Glieder des jüdischen Voikes und wollen an der Entwicklung eines lebendigen- Judentums mitarbeiten. Wir halten zu diesem Zwecke die Einberufung eines jüdischen Kongrcs• sc s in Deutschland für 11 ot wp ttd i g.“ ^ןל t 00^ sr* 7?לf Die Iir.!fung des Papstes I )as K o p c 11 h n g c n e r Zionistische Büro berichtet: , Die vereinigten jüdischen Organisationen von Amerika verölfentlichcii‘ die folgende Erklärung des Kardinals O i I) h o 11 s von der Diezöse Baltimore: Mit Vergnügen höre ich, daß Seine Heiligkeit Benedikt XV. seine Billigung des Planes, in Palästina eine Heimstätte für die Angehörigen des jüdischen Volkes zu schaffen, aus■ gesprochen hat. Ich bin sicher, daß es keinen Juden gehen wird, der nicht glücklich sein wird, in dieser, an geheiligten Ueberlicfcrungen der Vergangenheit so reiche Land zimick/ukeiiren, das gleichzeitig das Land seiner Väter ist. Rcsolutionsvorschir^s des Niederländischen Zionistenbundes 1 )er Vorstand des א i e d c r 1 ii 1111 i s c h c 11 Zio• 11 i s t c 11 b 1111 d c s beschloß in seiner Versammlung vorn 3. November Mid folgende Resolution dem bevorsiebenden Parteitage des Niederländischen Zionistenblindes vorzusclilagen und sie der Leitung der Welt- Organisation, dem Zionistischen Komitee im Haag, den Liiidsin.innscbnlten, Föderationen und der zionistischen Presse niii/utcilcn. ״In Frwariiuig der Rechte, die sich für das jüdische Volk ebenso wie für alle Völker aus den Piiiizipicn der Menschlichkeit und des Völkerrechts ergehen, die nach den Erklärungen der kriegiülireiulen Par,eien die Grundlage der neuen Wcltordnung bilden ־werden, und erinnernd an die Rechte, welche das ividisclie Volk den Zusagen der Regierungen, insbesondere Englands und der mit ihm vcrbiimietciT Mächte bezüglich eines jüdischen Pakislinas und der Verwirklichung des zionistischen Pro• gramms entlehnt, gibt der Parteitag des Niederländischen Zionistenbundes der zuversichtlichen Erwartung Ausdruck: 1. daß die Mächte dem jüdischen Volk ermöglichen werden, all das zu tun, •was zur völligen Verwirklieh 1111g des zionistischen Programms und somit für Erlangung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstiitte für ׳das jüdische Volk in Palästina erforderlich ist; 2. daß auch für die Ucbcrgangszcit, in der die jüdische Bevölkerung noch eine Minderheit in diesem Laude bildet, eine Regelung getroffen werden wird, die die ungestörte Entwicklung der jüdischen 11at i o 11 a len K o 1 o 11 i s a t i o 11 verbürgt; 3. daß demzufolge alle Regelungen, welche die Mächte zur Verwirklichung des zionistischen Programms in bezug auf die jüdisch(■ Palästiuafrage treffen, zum Ziele luilien müssen, daß 111 möglichst kurzer Zeit die A n 8 i e d c 11111 g von möglichst vielen jüdischen Ltn- Wanderern befördert, die P r od 11 k t i V i t ii t des Landes möglichst stark gehoben, die Kolonisation der Juden ■auf nationaler (irund'age gesichert und öffent- I i c i) - r e c 1111 i cj! e Garantien für die Dauerliafligkcit der jüdischen Kolonisation tun! Ihren nationalen Charakter gesell,affen werden; spricht als ׳ihre Meinung aus; 1. daß die Rechte der nichtjüdischen Bevölkerung in Pnläs'iua ebenso wie die Rechte der Juden außerhalb Palästinas auf volle und tatsächliche G i e j c h bp r c c 11 tigung, sowohl für den Einzelnen wie für die jüdische Gruppe durch die Regelung der Palästiuafrage unangetastet bleiben und diese soweit sic nicht geregelt sind, festgestellt werden müssen; 2. daß die folgenden Hauptprinzipien bei der Ver• wirkliclmtjg des zionistischen Programms als Richtlinien geilen müssen; a) Vereinigung Palifäinas z.u einem aut« 11»in e n Gebiet und einer administrativen Einheit (unter Palijsfina wirej das Land verstanden, das im Süden durch die ägyptische Grenze, im Osten durch die an das Ostiordnnland grenzende Wüste, im Norden durch eine Linie, die Beyruth mit Damaskus verbindet, ohne diese Städte zu umfassen,, doch so, daß die Wasserscheiden und Brungen des’ N a 11 a r Lit a 11 y innerhalb der Grenzen Palästinas fallen, in! Westen durch das Mittelländische Meer begrenzt wird); b) Alle Maßregeln zugunsten der jüdischen Ein- Wanderung und Kolonisation müssen ohne die Mögliebkett der Behinderung durch nichtjüdische Seite -- unbeschadet der Rechte der gegenwärtigen Bevölkerung erfolgen können. c) Die Durchführung einer nr.fkmnlen jüdischen Ein- Wanderung und »nacht Reformen legislafiver, exekutiver ,1.|' .־i1;irtratjver Art nötig, ,um auf die jüdischen EünvrmUrer sowohl individuell wie auch als nationale |<o|c,ui:־ntion die nötige Anziehung auszuüben und vom nationalen, politischen, ' kulturellen und ökonomischen Standpunkt (das letztere, um die nötigen materiellen und Juridischen Garantien zu schaffen und genügende Rcntaoilitüt für die großen Kapitalien zu er- ,langen, die für eine,großzügige'■{Kolonisation nötig sind) Sicherheit zu bieten. ‘ d) Die Poracru:‘״ einer j1)t|ir.c|1cu agrarischen Ko Ionisation ״׳;!■ c,ert u. a. eine brsscre zu höherer Produktivität führende Ver• t cj I n n g d c y von brachüe״( r großer Irri־,..■'!■;: Kolonie,1;5lieber Verkehr!;־■ die Bedrohung notwendigen f," den-sie liefern u o 1 V.; ב,־}; werden, n }> c sitze«, die Erschließung v.״״■::;) C.i;1>r,d und -die Anlage 1ge mg der industrieUcn f--.i ..uig vieler öffent- ד׳ ..gSir.r.c w'.'jg, wahrend ™ ,׳ i.z ganze Kolonisation 1 »c.'.vrc.ce durch den Gewinn, - teilweise indes aus Steuern Nr.!6 , # 7<r j fff*f f** ׳' W 14* i.״: *S Üb Im werden beslritten werden iniissen, deren Re Iorm; dringende Notwendigkeit ist. nj ()er Bundesvorstand des Nieder- I ä 11 d i s c 11 c n Z i o 11 i s t e 1t b undet Nelieuiii de Li eine, Vorsitzender, i van Vricsland, Seliriftfültrer.“ Israel Zpngwill aber die englisch-französische Regierungserklärung K o p e a »׳euer Zionistisch e B ü rt I );iS bcriciitet: Israel Z a 11 g w i 11 bat den folgenden Brief an d, L ' Redaktion des ״J e w i s.|! Chronic! c“ gerichtet; I ״Als vielleicht dem vrsien Schn Urteiler, der dalur nr, I" getreten ist, daß I'alistina unter britischer Sii/eranitA I an die Juden zurückfnllc, werden Sie mir wohl I statten, meine 15 e 1111 r 1111 i g 11 n g über die offi.üeip 11 e ]1 g 1 i s e 11 - f r a!1 z ö s i s c h e Erklärung , sprechen, aus der Palästina vollständig ver• sc 11 w 1111 d e 11 oder mindestens in Syrien aufgejjaagti i ist. Das wäre sogar weit mehr als Frankreich au'■ Grund des Sykcs-Picot-Vcrlrages beanspruchte. Wcnr! England nicht gerüstet ist, sich mit der Bürde Palästina( | zu beladen, so ist die natürliche Folgerung, nicht <Uf dieses als Teil eines französischen Syrien bchamld! wird, sondern daß es ein unabhängiger Staat wird, ein Teil der künftigen Liga der Nati »nen, »ji eine automatische Garantie seiner Sicherheit bedeut« würde.“ Der arabische Staat und Palästina Das Kopenliagener Zionistische Büro i rlüelt \on der Z i o 11 i s t i s c h e!1 Organisation in London die Mitteilung, daß Emir V c y s a 1 seinen Vater, den König des tledschas, aut der Alliicrten-KonLreru und dem Friedenskongreß vertreten soll und sich hoc,!׳ auf dem Wege nach Europa befindet. Emir Fc\u' war ein Verbündeter der Britischen Pal.isiinaarniee Er erstrebt die Errichtung eines arabischen Staates, der von Mekka bis Aleppo reichen soll. Der beste Beweis für seine stantsmännisclien Fälligkeiten wird seine ßr Ziehung zum jüdischen Palästina sein. Er versieht die gewaltige Bedeutung jüdischer Hilfe für den arabische» i Staat, deren Voraussetzung cs ist, daß der neue arabische i Staat das jüdische Palästina in der Sicherung seiner gcrechten und natürlichen Grenzen nicht hindern dir! Arabische Prcssestimmen überden Zionismus Die amerikanische Zeitung ״The JewishCor r cs po 11 d e 111“ hat an alle in Amerika erscheinenden arabischen Zeitungen eine Rundfrage über die Stellung n a 11 m c der Araber zur Gründung■ einer jüdischen Heimstätte in Palästina gerichtet und eine Reihe von Antwortschreiben erhalten. Der Redakteur der Zeitung ״Al-Hoda“ schreibt: ״Wir glauben zuversichtlich, daß die Alliierte» den Krieg gewinnen werden, daß ihr Sieg den Prinzipien von Rieht und Gerechtigkeit, für die sie kämpfen, Ooltimg verschaffen wird, und daß sic ihr Versprechen an du kleinen und unterdrückten Völker erfüllen werden, Wr leben in der I loffmmg auf die Verwirklichung dieser Prinzipien, und es wird sicherlich für uns eine Freude sein, ein Volk als Nachbarn zu haben, mit dem wif so viel gemeinsam haben, und Hand in H.md mit ihm am Aufbau einer glorreichen Zukunft umcri' Landes zu arbeiten." Der Redakteur der Zeitung ״AI• Eat.1t“ schreibt: ״Als ich in Syrien War, war icli ein Freund des Zw uisimis, weil die Juden ein energisches Volk sind, tmd weil sic das verwüstete Land wieder atiib.iucn, Mi hoffe daß die Alliierten nach dem Kriege »Hü Königreich dulden werden, das auf einer rcligiow״ Körperschaft basiert, sondern daß sie die Errichtmii einer Republik mit gleichen Rechten für alle NHj ualitäten begünstigen werden.“ 111 unfreundlichem Sinn äußert sich dagegen u’f Herausgeber der syrischen Wochenschrift ,T;|I:1S Boston." Als Gründe für seine ablehnend.• Haiti! 1d führt er an! 1 Die Vorstellungen der Zionisten über die ö. ׳ nomisdic Kapazität Palästinas sind übertriebe», und >!l1’ Zionisten scheinen die Forderungen und Interessen Landcsciinvohijer zu ignorieren, oder sogar der,״ Existenz in ii1»eu Plänen aus/usehließen. 2. Wir glauben an das vom Präsident Wilson Vlf' kündete und von den alliierten Regierungen gebilligt Recht jeden!Volkes auf Selbstbestimmung. Daher Limi'»'5 wir kaum annehmen, daß nie alliierten Regierung‘'" die Errichtung eines künstlichen Staates entgegen d.׳n, Gefühlen und Wü|)scl10n der Landbevölkerung 1»!ü'r stützen werden. 3. In Palästina, ringen die drei großen Rt׳hgi|lk' uni die Vorherrschaft; das einzige wirksame B■1‘1 zwischen ihnen ist ein kulturelles, vermittelt durch du’ arabische Sprache und Literatur. Die zionistische ״•' wfgting ist nicht geeignet, ein solches Band zu festig‘11■ 4. Die einzige DascinsberechUgftuig des Zionis•«״'’ ist nadi unserer Ansicht eine religiöse, in einer z.11•• d» religiöse Toleranz von allen zivilisierte» Vül'C'" ah wesentlich für den Fortschritt angesehen wird, sch«1 uns die zionistische Bewegung daher ein ZurückRk'11'11 in die Vergangenheit zu sein. Die Errichtung ‘,־ י' Staatswesens auf religiöser Grundlage würde n«r »c Streitigkeiten wieder auflcbci» lassen, die'wir i« 1 läsfina auszurotten bemüht sind. . Unsere Haltung gegenüber den Juden, die in •* lästma wohnen, ist eine treundnachbarlidtc ׳ .' hoffen; daß die zionistische •Bewegung ihre Encrg!1' J Ü X i