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Jüdische Rundschau · 1918-12-17 · Heft 55 (17.12.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 55 (17.12.1918)
Date
1918-12-17
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 428 Nr 55 Die ProtestgeseWschaft in Deutsch-Oesterreich In der vorletzten Nummerier .,Jüdische״ Rundschau“ haben wir bereits mitgeteilt, dal! sich in Deutsch- Oesterreich eine ähnliche Protcstgescllsdinft gegen die national jüdischen Bestrebungen gebildet hat wie in Deutschland. Bin von einer Anzahl jüdischer Einzelnersonen veröffentlichter Aufruf hat folgenden Wortlaut: ״In Wien hat sich ein Jüdischer Nationalr a t gebildet, welcher durch sein Auftreten in der Oeffent- Jichkeit den unrichtigen Eindruck hervorrufen konnte, als ob er zur Vertretung der gesamten Judenschaft Deutsch-Oesterreichs legitimiert wäre. Wir uiiterzcichneten deutsch-österreichischen Juden, die überzeugt sind, im Namen der überwiegenden Mehrheit unserer Glaubensgenossen 111 der deutsch-österreichischen Republik das Wort führen zu dürfen, erklären hiermit, dal! wir den jüdischen Nationalrat nicht a's Vertreter der Judenschaft Deutsch-Oesterreichs anerkennen. Wir sichen auf dem von jeher fcstgchaltcncn Standpunkt, daß das Band, welches oic Judenheit verbindet und Zusammenhalt, ausschließlich das k o n f e s - sionelic ist. Wir fühlen uns durch Heimat, Sprache und Erziehung als Deutsche und ah vollberechtigte Bürger der deutsch-österreichischen Republik. Wir fordern hiermit sämtliche Glaubensgenossen (Männer und Frauen), die sich zu unserer Anschauung bekennen, auf, ihre Zustimmung ungesäumt mittels einfacher, ihre Unterschrift und Adresse enthaltender Korrcspondenzkarte an die Oesterrcicliisch-Israclitischc Union in Wien, 9. Bezirk, Universitätsstraße Nr. 8, bekanntzugeben “ Zu diesem Notabeln-Aufruf stellt der Jüdische N a t i o n a 1 r a t folgendes fest: ״Der Jüdische Nationalrat setzt sich aus Vertrauens■ männern aller nationalen jüdischen Parteien und Gruppen zusammen. Der Nationalrat spricht daher nur Im Namen jener Juden, welche sich zum jüdischen Volk zugehörig fühlen und das Judentum der ganzen Welt als nationale Einheit bctrachten. Der Jüdische Nationalrat hat als Grundsatz der jiidischnationalcn Politik in Deutsch •Oesterreich ausgesprochen, daß es den Juden frei st che 11 muß, sich zur jüdischen Nation zu bekennen. Jene Juden, welche dieses Bekenntnis ablehncn, werden naturgemäß nicht von uns vertreten. Die Wahrung ihrer Interessen obliegt nicht den Vertretern des jüdischen Volkes, sondern den Vertretern jener Nationen, denen sie sich zurechuen. Die Zugehörigkeit zur jüdischen Nation widerstreitet weder der Erfüllung der slaatsbürgerlichen Pflichlcn noch dem Oenuß der staatsbürgerlichen Rechte. Der Jüdische Nationalrat hat bereits in seinem ersten Aufruf erklärt, daß die nationalen Juden als treue Bürger des deutschösterreichischen Staates mit allen Krälten an dessen Aufblühen mitarbeiten wollen. Der Nationalrat sieht in der Lösung der Judenfragc im nationalen Sinne das einzige wirksame Mittel, um die Gleichberechtigung der Juden zu einer tatsächlichen zu machen.“ Der Vorstand der Ocstcrreichisch-lsrncli* tischen Union hat an den Staatsrat folgende Zuschrift gerichtet: ״Die Ocsterreichisch-Israelitisclic Union tritt den auf Erlangung von Sonder- und nationalen Min- ׳der 11 citsrcchten für die Judenschaft Deulsdi- Oesterreichs gerichteten Bestrebungen e n t g e g e!1. Sie bestreitet die Berechtigung des Jüdischen N a t i o - nalrates, für die Gesamtheit dieser Judenschaft das Wort zu führen, denn die überwiegende Mehrheit der deutsch-österreichischen Juden erblickt mit uns in der neuerlichen gesetzlichen Anerkennung und in der kraftvollen, rückhaltlosen Wahrung der vollsten Gleichbcreditigung auf allen Gebieten des staatlichen Lebens das einzige erstrebenswerte politische Ziel. Die Ocsterreicliisch-israclitisdic Union fordert die Juden Deutsch-Oesterreichs auf, sich freudig als Bürger des deutsch-österreichischen Staates zu bekennen, hingcbungsvoll an dem Ausbau der polülscben und sozialen Einrichtungen des neuen Staates mitzuwirken und mit allen Kräften seine gedeihliche Entwicklung zu fördern.“ Diese beiden Acußcrungcn der deutsch-österrcichischeu Assimilation bereichern ein interessantes Kapitel der jüdischen Geschichte, das dereinst unsere Gesdiiaits- Schreiber mit dem Titel ״Die I nternationale des Anti Zionismus“ überschreiben werden. Protest gegen die Erklärung der drei Verbände In der Sitzung vom11 ׳. Dezember 1918 wurde vom Vorstand und den Repräsentanten der Synagogcn-Gcmcindc B c u t h e n O./S. folgende Ent- Schließung gefaßt: ״Der Vorstand und die Repräsentanten der hiesigen Gemeinde haben mit lebhaftem; Bedauern von der Veföffentlichung des Verbandes Deutscher Juden, des De u t sc h i s rael i t i s ch c n Gemeindebundes und des Z e n t r a 1 v e re i n s d e u tscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Kenntnis genommen, die sich gegen die deutschen Juden׳ zionistischer Richtung wendet. Die Synagogen-■Gemeinde bedauert diese Kundgebung um;0 mehr, als sich unter ihren Mitgliedern ein namhafter Teil Zio* nisten befindet, die ebenso wie die anderen deutschen Zionisten rn der Erfüllung ihrer staatsbürgerlichen Pflichten den nichtzionistischen Juden in keiner Weise nachstehen. Die Vertretung der Bcuthener Gemeinde ist der Ansicht, daß in der Jetztzeit der öffentlich gegen die Zionisten erhobene Vorwurf einen schweren Nachteil für die ,gesamte Judenheit bietet, zumal gerade der Einfluß der Zionistischen Organisation sehr benötigt wird, um bei der bevorstehenden Friedensregeluug an der Wahrnehmung der Rechte der Juden mitzuwirken. Auch abgesehen hiervon halten wir es nicht für erspricßHich, daß gerade die zur Vertretung der Besamten, deutschen Judenheit berufenen Verbände öffentliche JU2D1SCI-1C rUH'I PS CK AU_ Kundgebungen veranstalten, die geeignet sind, die gegenwärtig mehr denn je n o t v/c nd i gc Einigk cl I unter den Juden r.u beeinträchtigen.' In der gleichen Sitzung wurde noch folgende Rf׳• solution angenommen: Der Vorstand und die Repräsentanten der hiesigen Syn.ifogen-Geincindc haben beschlossen, dem Vcrband ’der Deutschen Juden, dem I>e1:l:d1-isrr.t׳litischen Getneindcbtiml, dem Zcntrelverctn Deutscher Staatsbür• ger jüdischen Glaubens und der Zioni ischcn Vereinigung für Deutschland die Annahme und Bekanntmachung ׳nachstehender Protest-Erklärung zu empfehlen: Die jüdischen Gemeinden Deutschlands erheben vor der gesamten gesitteten Welt flammende Anklage gegen die Urheber, Volbtreära• und Mitschuldigen der in Galizien und Kongrcßpolen durch Plünderung, Zer- Störung, Brand und Mordtaten an Juden verübten ebenso grcucliiaften wie schnir.ciitvolkn Verbrechen. Wir appellieren an dar! Gewinsen aller Völker, denen! cs ernst ist mit der Verwirklichung der Menschenrechte, durchgreifende Sühne für die Greuel herbei zuführen und bei der bevorstehenden Neugestaltung der Wcltordnung mit allen Mitteln dafür einzutreten, daß den Juden in allen Ländern die Ehre und S iclie rh e i t in zuverlässiger Weise gewährleistet wird. Beide Beschlüsse wurden einstimmig bei einer Stimmenthaltung angenommen. ״Der Antisemitismus n״d seine Ucljerwlndung“ ln einer von der Berliner Zionistischen Vereinigung im großen Saale der Philharmonie einberufenen öffentlichen Versammlung sprach am <1. Dezember Herr Kurt Blumcnfcld über das Thema: ״Der Antisemitismus und seine Ueberw indun g“. Systematische Versuche wollen in Deutschland eine große antisemitische Bewegung entfachen und wieder einmal irre geleitete Masvcninstinktc gegen die Juden heizen. 'Die Hetze vzdst immer wieder auf die Beteiligung von Juden an der revolutionären Regierung hin. Diese Tatsache wird von jüdischen Kreisen, die auf dem Standpunkte der Assimilation stehen, so empfunden, daß sie zur Zurückhaltung mahnen und dadurch das Gefühl innerer Unsicherheit verraten. Diese Kreise wagen es nicht, gegenwärtig gegen die furchtbaren Pogrome in Polen öffentlich zu protestieren und die Forderungen des jüdischen Volkes in der Oeffentlichkcit zu vertreten, weil sie die ,Bekundung der jüdischen Solidarität scheuen. Dieser Orundnnscliauung entspricht auch die kürzlich veröffentlichte Erklärung dreier deutschjüdischer Verbände gegen den Zionismus. Der Antisemitisnius wird von diesen Kreisen für eine vorübergehende Strömung gehalten. Dem berechtigten Antisemitismus, der sich gegen die jüdischen Eigenschaften ridhtet, müsse durch Verwischung und Vernichtung der jüdischen Eigenart entgegciigcwirkt werden. Die Zionisten glaubcu nicht, daß diese Auffassung das Wesen des Antisein itIsmus trifft. Der Antisemitismus ist so alt wie das jüdische Volk und überdauert alle Entwicklungen und Umwälzungen. Er ist auch während des Krieges eine internationale Bewegung geblieben und braucht keine besonderen Gründe. * Bei den Juden, die kein geschlossenes Territorium haben, ist sozusagen jedes Individuum, wie anderswo ein ganzes Volk, unter die Wirkungen des Andersseins und des Gegensatzes gestellt. Ab Vertreter des jüdischen Typus gelten dem Antisemitismus aber nicht die Besten, sondern die Schlechtesten des jüdischen Volkes, und dies gibt den! Antisemitismus seine besondere Note. Die Zionisten wenden sich natürlich gegen jeden antbemitischeu Angriff, aber ihr Kampf hat seine besondere Grundläge. Er beruht auf dem Willen, an der geschlossenen jüdischen Einheit festzuknlteii und das Judentum durch jüdische Leistungen produktiv zu machen. Diese Methode führt einerseits zur Entwicklung einer politischen Kraft, welche allein Im. politischen Leben Respekt verschafft, und andererseits eines jüdischen Person liclikeitsgefüiils, das die Grundlage eines reineren menschlichen Zusammenlebens bildet Wenn heute über die führende Beteiligung der Juden in der deutschen Politik geklagt wird, so hat zu dieser Klage das deutsche Volk kein Recht, das von den Juden verlangt ׳hat, daß sie ihre Gleichberechtigt«:;■; mit der Hingabe ihrer jüdischen Eigenart bezahlen. Wird in einer neuen Freiheit diese Vcrgewaltigungamethode verschwinden und das Judentum in der Loge sein, seine Kräfte auf die Entwicklung des jüdischen Lebens zu konzentrieren, so wird auch das Verhältnis zur Allgemeinheit ein reineres werden. Auch ln Deutschland bestellt für das 'ganze Judentum die Notwendigkeit einer Neuoricnticrum׳■, welche zwar nicht zur Cer,dti״un׳j des Antisemitismus, wohl aber zu seiner Ucbenvir.dung führen kann. Diese Uebcrwindung ist nur möglich durch den Sieg des jüdischen Volksgedankens, der auf dem Willen zur eigenen Leistung und rar eigenen Art ruht.' Die Zionisten treten deshalb gerade 111 einer Zeit, wo antisemitische Hctzvcmuckc den Ocd:n für neue Konflikte schaffen wollen, mit Ihren Forderesren für das jüdische Volk auf und sind überzeugt, eben dadurch zur Ucber- Windung des An!Irer;;:1!.־:־r.n r.nt beeter! bclzufnuren. Die Rede des Herrn Ch::r.cnfdd, die das Thema In meisterhafter Form behandelte und die aktuellsten politischen fragen von einem gesdiloascncn Standpunkte aus beleuchtet;:, ■m.tc clorn.mcos, sich immer wieder erneuernde Zuit!r.;1;m;r".imr.t;;cfc11agcn der RIcocnver- Sammlung aus. ln oer Debatte sprachen ein scf&rdischcr Jude, ein Sozialdemokrat und «in Vertreter der deutschassimilatorischen Studenten. Hierauf ergriff das Wort Herr Rechtsanwalt Dr, Klee, der mit besonderem Nachdruck die Atisiührutigen des Herrn Blumcnfcld unterstützte und darauf hinvvics, daß man jetzt nicht nur den Beweis erbracht habe, daß der Zionismus keine Utopie ist, sondern daß man auch mit vollem Rcdit sagen kann, daß die Erfüllung seiner Ziele ein Glück für das Judentum bedeutet. Nach diesen Worten meldete sicli der bekannte Schriftsteller Emil Lijdwig zum Wort und erklärte, daß er zum ersten Male von Julius Simon, der jetzt in London für die zionistische Sache tätig Ist, für den Zionismus interessiert und während des Krieges in der Türkei durch Ruppin und Lichtheim weiter mit den zionistischen Idealen bekannt geworden sei. Je mehr er den Zionismus kcimcngclcrnt habe, desto tiefer sei er von ihm ergriffen worden und jetzt wolle er in aller Oeffcntliclikeit sich zu dieser gewaltigen Erncucrungsbcwcgung des jüdischen Volkes bekennen und ihr seine ganze Kraft zur Verfügung stellen. Das Bekenntnis Emil Ludwigs führte zu einer stürmischen Zustimmungskundgebung der ganzen Versammlung, die siel! auch nach der weiteren Ansprache von Kareski und dem Schlußwort Kurt B1 u in c n f e 1 d s wieder erneuerte. Zum Schlüsse der Versammlung wurde nachstehende Resolution angenommen: Die in der Philharmonie von der Berliner Zio■ nisti&chcn Vereinigung cinbcrufcne jüdische Masscnver- Sammlung am ö. Dezember spricht nach dem Vortrag des Herrn Blumcnfcld ihre begeisterte Zustimmung zu dem Plan eines jüdischen Kongresses in Deutschland aus, von dem sie eine Zusammen• fassung aller Juden erwartet, die im Bewußtsein der Zugehörigkeit zum jüdischen Volk an der Entwicklung eines lebendigen Judentums teilnehmcn wollen. Kongreßbewegung in Danzig Am 11. Dezember hielt Herr Kurt Blumcnfcld einen öffentlichen Vortrag über ״Die Forderungen des jüdischen Volkes“ im großen Saal des Hotels Danzigcr Hof. Das Interesse für diese Veranstaltung war in der ganzen jüdischen Gemeinde überaus groß, und sie gestaltete sich zu der größten jüdischen Versammlung, die jemals in Danzig stattgefunden hat. In der Diskussion sprachen außer dem Referenten die Herren San.-Rat Dr. Abraham, Rabbiner Dr. Bernstcin-IT.-Stargard und Rabbiner Dr. Kaeltc r-Danzig. Am folgenden Tage fand eine Mitgliederversammlung statt, in der ebenfalls Herr Blumcnfeld sprach. Sie war von Mitgliedern und auch von cingeführten Gästen gut besucht. Besprechen wurde in der Mitgliederversammlung in erster Reihe die K o n g r c ß b c w c g u n g. Bei einer wäHrend der Sitzung veranstalteten Sammlung kamen für den Kongreßfond sofort 5300 M. zusammen; es besteht Hoffnung, daß diese Summe sich noch ungefähr verdoppeln wird. Schließlich sprach Herr Blumenf e 1 d am Abend desselben Tages noch in der hiesigen Bnc-Brith-Loge über jüdische Gemeinde• Politik. Auch diese Veranstaltung war außerordent• lieh gut besucht. Alle drei Veranstaltungen haben einen tiefen und nachhaltigen Eindruck in der hiesigen jikliselten Gemeinde licrvorgcrttfcn. Unter den unserer Ortsgruppe neu beigetretenen Mitgliedern befindet sich u. a. der Präsident der Bne-Brith-Loge, Herr Rechtsanwalt Dr. Rosen bau nt. Die allgemeine Meinung, daß Danzig in jüdischer Beziehung einen steinigen Boden darstelle, auf dem zionistische Arbeit nur mit sehr begrenztem Erfolge möglich sei, hat sich als irrig erwiesen. Ein Kongreß-Komitee, von dem eine tatkräftige Förderung des Kongreßgedankens in der ganzen Provinz erwartet werden darf, ist bereits in Bildung begriffen. Für jüdische Jugendbibliotheken Herr Dr. Martin ß u b c r ersucht uns um Aufnahme folgender Mitteilung: ״Ich beabsichtige, eine Anzahl von Exemplaren mciner Bücher ״Die Geschichte des Rabbi Nachm a 11“ und ״Die Legende des Baal sc hem“ jüdlschcn Jugendbibliotheken zu schenken. Zu diesem Zweck nehme ich Anmeldungen von Wünschen entgegen, denen womöglich Angaben über Zahl der Vcrcinsmitglicder oder sonstiger Bibliotheksbenutzer, deren Durchschnittsalter sowie die ungefähre Höhe des Jahreslnidgcts beizufügen sind. Im Interesse einer gerechten Verteilung bitte ich, Bibliotheken, in denen die Bücher bereits vorhanden sind, nicht anzumcldcn. Heppenheim ander Bergstraße, 9. Dezember 1918. Dr. Martin Buber.“ Nachrichten Berlin. Die Berliner Zionistische Vereinigung halt am Montag, 23■ Dezember, alrends 8 Uhr, im großen Sani <109 Lchrcrvcreinshauscs, Alcxandcrstr. 41, eine öffentliche Versammlung ab, üi der Dr. Egon Rosenborg über ״Der Zionismus und das deutsche Judentum" sprechen wird. Außerdem werden auswärtige Delegierte Ansprachen kitten. Eintritt 50 Pfeani?.׳ -יי* Berlin. Donnerstag, 19. Dezember, pünktlich 8 Uhr abends, spricht Herr E. M. Lipschütz aus Jerusalem Im hebräischen Beth-Waad (Restaurant Logenheim, Friedrlchslraßc 131c) über ״Entwicklungsprobleme des Hebräischen". Anschließend Diskussion. HcbrälBclivcrstchendc Gäste willkommen. Berlin. Sonnabend, 21. Dezember, spricht Herr Nah um Ooldmann im Hapoe I Ha zair, Rosenthalcr Str. 16/17, über: ״Unsere jüdlschnationaIe n Forde ru 11 gen in Deutschland.“ ' Anfang 8y* Uhr. Gäste willkommen. >

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