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Jüdische Rundschau · 1918-12-17 · Heft 55 (17.12.1918) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 55 (17.12.1918)
Date
1918-12-17
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 55 Seite 429 JUEDISC12E יןוח &\ w .;•:au L, -‘q Ic ״ ־ 'i/t * *iir ä' ■>'$ * v -itcr d '״. ‘ . 1* 10 ':alle; w. ’ ';en 'G: . .!cn 2». Das ־f.si '-,cn ui. ׳, die ג r:־, k i v.׳\:Jcr ־dc! •>ch• 1er Zio is:, .;ver- V.nirag: '111(1• ״ m sc!, in sv i;; der vicl.hsig : n fc 1 d : P o r - _ ״t •Heu ui* c. ccc cm:. ':־.de grc...;1n g statt- Dr dem 11, Ibbin er Dr. l'OenUu.9 fiieuem •u. Ben erster 1r w.iii• nen für es beuigefi'.Ur!1 menhiesigen!indcrordeat-!n einen en jüdier Qitsch u. a. :reinv.'alt Cr;״ er- :01 eine in der reit3 in 1fn;d1;.־.e en in ei- Nc!1 - m“ j ü ־ kci.:. Zu kn;׳..:'.;e1v 1;!ג des־ z-i de- )11 e des ח!er ::0nc'1 die len. IC 13. ׳ r.־׳ ״ r ■ ־ ז•.!7 o: t t:■! :t t S 1 » I I 6 h I i ו { Berlin. Der Hapoel Ha za fr veranstaltet einen Zyklus von cinstündigen Vorträgen über die ״Landes- Verhältnisse Palästinas“, die von Dipl.-Ing, M. Maycrsolin etwa alle 14 Tage im Vcreinshciin des Hapoel Hazai'r, Rosciithaler Sir. 16/17, gehalten werden. Der ersle Vortrag fand bereits am 11). De- /einher statt. Der zweite Vortrag (über die Grenzen, r.niengestalt und Wasservcrhältnissc Palästinas) wird ,,!״ Donnerstag, den 16. Dezember, 6-10 Uhr abends, in demselben Lokal, slattlinden. Nach dem Vortrag Ergänzungen durch Palästinenser und eventuell (;<)l!<H|uim11. tiästc willkommen. Beginn unbedingt pünktlich.. Berlin. Das Interesse für die aus dem Felde zahl- 1 lieh zuritckkelircnden!׳csctzestrcucn jüdisehen Akademiker erforderl cs, dal) man ihnen möglichst bild die Gelegenheit verschafft, in geeigneten :sollen sich wieder ihrer Friedenstätigkeit zu widmen. Das Präsidium des Bundes Jüdischer Akademiker, Bar-!111 N. bl, Oranienburger Str. 30, bittet daher alle, denen Niederlassungsmöglichkeitcn für junge Akademiker hekannt werden oder die von freiwerdenden Stellen Im Akademiker erfahren, baldigst ihm Nachricht zu geben. Berlin. Der Verein zur Frliallung des überlieferten Judentums veranstaltete am 6. Dezember eine öffentliehe Versammlung 111it der Tagesordnung: ״Was w 1 r d a u s el e r Berliner Jüdisch e 11 G emei 11de bei Trennung von Staat und Kirche?“ Das Referat erstattete Herr Moritz A., Loeb, der folgende Leitsätze aufstellte: 1. Die Berliner jüdische Gemeinde um faßt alle luden, die sieh zu ihr bekennen und im Weichbilde Grollberlins ihren Wohnsitz. Indien. Die Aufgaben der Gemeinde sind lediglich sozial-wirtschaftlicher Natur. Fs fallen darunter: Stcuerwesen, Armcnweson, Krankenliuiser, Friedhöfe, S:iftungen, Geincimlcscliulen usw. 2. Die Regelung aller kulitircllcu und rituellen Angelegenheiten erfolgt durch Kultusverbiiiidc (Synagogenverbände). Ihre Kompetenz erstreckt sich auf* Regelungen des Kultus und Ritus, Einrichtung und Beauisichtigung der Rcligionsscliulcii, Anstellung der Rah- Inner usw. 3. Jedem Gemeindcniilglietl steht die Wahl des Kulmsvcrbandes, dem er beitreten will, frei. 4. Zur Deckung der Ausgaben der Kultusverbändc stellt die Gemeinde alljährlich eine Quote der von den .Mitgliedern des betreffenden Kultusvcrbandcs bei ihr eingehenden Steucrbctr.'igcn zur Verfügung. Die Veruendung erfolgt unter Kontrolle der ücmeindevcrwaltaug. 11 5. Zur Leitung und zum Ausbau des Gemeinde-!Schulwesens (Vollschulen) wird ein eigener Ausschuß gebildet, an dem die Gemeindeverwaltung, die Kultusverbände und ein zu bildender Eltcrnrat zu je V3 beteiligt sind. Nach längerer Debatte wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: ״Die heutige von dein Verein zur Erhaltung des 1 «/irriiefcrtcn Judentums cinbcrufene zahlreich, besuchte j Versammlung von Gemeindcmitglicdcrn ist der Ucberf Zeugung, dal) unter den veränderten Verhältnissen eine [ sofortige Neuwahl der gesamten R c p r äf: sentantcnvcrsaui mlun״■, und zwar nach der , Verhältniswahl zu erfolgen hat, Sic beauftragt .1 den Vorsitzenden, in diesem Sinuc bei dem Gemeinde- P Vorstand wie bei der Rcpräscntantcnversanunlung vorf stellig zu werden.“;י Es wurde zum Teil die Forderung laut, nicht nur!־•< die gesamten Repräsentanten, sonderit auch der Vor- ■1 stand müsse sein Amt niederlege״. Dein gegenüber |i wies der Referent darauf hin, dal) diese Forderung ‘ aus praktischen Gründen nicht gestellt werden dürfe, i da die Kontinuität der Verwaltung nicht ohne Schaden; in Frage gestellt werden könne. Eine auf Grund des ן Verhältniswalilrcchtes zusammengesetzte Rcpräsen- .! taiitcnversaiiimlung werde sehr schnell dafür sorgen, dflli auch der Vorstand sich dem neuem Geiste nnpallt, ין Dresden. Nach einer Aussprache mit Herrn Rechtsi umvah Dr, Klee in einer Mitgliederversammlung der!] Z. Q. G. Dresden wurden einstimmig folgende Be- ץ Schlüsse gefaßt: 1. Einrichtung eines Heimes für F Vereine. 2. Vereinigung mit den Zionistischen Orts- '־ן :puppen in Sachsen zwecks Anstellung eines gemeinsamen d Parteisekretärs mit dem Sitze in Leipzig und cinheit- | liehen Zusammengehens zur Schaffung eines neuen Wahl- I rechts für die jüdischen Gemeinden in Sachsen; insbeson- 1 derc ist die Wiederanerkennung des Wahlrechtes der aus- ן ländischen Juden durchzusetze״. 'S. Fühlungnahme mit | Vertretern der Dresdener Gemeinde wegen Aendenmg I des Wahlrechtes. 4. I ingliederung des Jüdischen Jugend- ין bimdc» in die Z.O. G. 5. Fühlungnahme mit den ortliop, doxen Parteien zur Begründung einer Misnichi-Gruppe. Ö *. Schaffung eines Kongreßkomitees. I1 Chemnitz. Der ״Jüdische literarische I! Verein" richtete von neuem die frühere ״Jüdische i! beschalle“ mit an&lilicßeiulem Unterhaltungs- und fl Versammlungsraum ein. Ein Referat des 2. Vorsitzen- ‘kn, Herrn Sch. Zorak, leitete die am 8. Dezember f: »bgelinitenc Eröffnungsfeier ein, woran sich BegriilSun- 1ן «cn der Delegierlcn verschiedener jüdischer Vereine und 1\ , Institutionen anschlosseu. Besonders warm wurde die \\ herzliche Begrüßung und der Glückwunsch des Herrn Ü s■ Kubaschow aus Berlin a־ufge!10mmcn.! .. i״ der Lesehalle, die täglich von 10 Uhr vormittags I bis 6 Uhr a|K,״as geöffnet ist, sind sämtliche jüdische ,1 Leitungen und Zeitschriften in hebräischer, jidischcr . umi deutscher Sprache aller Richtungen vorhanden. ‘1 Frankfurt a. M. Zu einem Abend fast festlicher!1 ”',,1י*' gestaltete sich der Vertrag, den im national- 11 niuisclien Heim, Unterlindau 21. am 14. November Herr t!;Gbbiner Dr. Salzberger über das Thema: ״Die *1 innere Wandlung unserer jüdischen Feld- 11 >-ra ue n“ gehalten hat. Sämtliche Räume des Heims t< ״'«en nicht die Zahl der Erschienen«{. Den Vorsitz M ״irtc Herr Jakob Wolff. Der Redner führte etwa!1 1*״Rcmles aus: Am Anfang des Krieges stand die große!0 ןf יn ung. ||1r folgte sehr bald die Ent- .1'־,schung, Diese Enttäuschung hatte eine tiefe •! »erc Wandlung des jüdischen Soldaten zur :; ...'^c•, Per pflichttreue, tapfere jüdische Soldat erkannte I ,!״ ,c * »י c n zureichenden Grund für den ihm begeg- ״‘"‘en Hais: man empfand den Juden als einen anders * ' rk‘)<!n Menschen, dessen Anderssein, da er einer 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. ןזי**ד׳} 5>“־«,ו״•.״•׳*׳ ^*־'’־־־־-, ‘ * «Mit Eröffnung: 1. Januar 1919. 9 %#יין ך*-ן 1־1 .*ך-*{- Lehrgang für Anfänger: 5 Stunden wöchentlich.. Lehrer: Dr, Max Strauß ״ ״ Fork'csdiriUcne: 5 Stunden wöchentlich. ״ Dr. Moses Smoira ״ ......... ״ ״ 3 ״ ״ ״ Dr. Moses Smo.ra Qbcrkursus mit hcbräisdier Untcrriditsspradie: 3 Stunden wöchentlich . . . ״ B. Krupmk Lektüre (Amos): 2 Stunden wöchentlich ....... ,, Dr. Max Strauß ״ (Jehuda Halevi): 1 Stunde ״.״ Dr. Moses Smoira Konscrvation für Anfänger: 2 Stunden ״ .. Porath ״ ״ Fortgcsdirittcne: 2 •״ ״ .. Porath S5DHd0L״hrarc0 flr Sclililers Wie Lehrgang 1—3. Schulgeld für die Kurse 1—4! je 6.— M, monatlich, für die Kurse 5—8! je 3.— M. monatlich. Sdiiiler zahlen 1.— M. monatlkh für den Kursus. Für Teilnehmer an den Kursen 1 — 4 und den Sonderkursen für Schüler ist die Teilnahme an den Kursen 5—8 unentgeltlich. Unterrichtszeit: voraussichtlich von 4—8 Uhr nachmittags. Besprechung der Teilnehmer an den Anfängerkursen! Montag, den 23. Dezember, nachm. 6 Uhr im Zion. Jugcndvcrein, Hciligcgcistr.tr. 52 (Bahnhof Börse). Schriftlidio Anmeldungen, sowie Bewerbungen um Freistellen an den Ausschuß der nationaljüdischen Jugend Deutsdilands, W. 15, Sädisische Straße 8. .Die genaue Zeit der einzelnen Kurse wird im Einvernehmen mit den Teilnehmern festgesetzt. ÄiiEGCdtiTiS der Bationaljudiochen Jugend Deutsdilands. Minorität angehört, allein schon aufreizend wirkt. Sind wir Juden nun nicht wirklich anders als unsere Umgebung? Haben wir nicht neben der deutschen unsere besondere jüdische Kultur? Jüdische Deutsche oder deutsche Juden — das war die Frage für den Feldgrauen, der nur ein Entweder—Oder kannte, obwohl die Frage nach dem Primat des Einen oder Anderen keine notwendige ist. Es liegt auf der Hand, daß die mächtig aiisdiwellendc Bewegung des Zionismus für viele die Frage in seinem Sinne entschied. Der Redner betonte, dal) er selbst kein Zionist sei, lediglich referieren wolle, was er im Felde erfahren, daß er aber auch selbst in mancher Hinsicht um ge lernt habe. Am Schlüsse seiner ausgezeichneten Auslülmui• gen forderte der Redner das Zusammengehen aller Juden. Alle hätten die Verpflichtung, in dieser, für das jüdische Volk überaus ernsten Zeit, zusnmmeiiziihaltcn und zusaniiiieiiziistelien für die gemeinsamen Ziele, denen die Juden alle nachzustreben hätten. Mainz. Eine glänzend verlaufene Makkabäerfeier veranstaltete die zionistische Ortsgruppe ain 1. Dezember. Die Rheimsioge — ein Zeichen der Zeit — stellte ihre Lokalitäten kostenlos zur Verfügung. J3ie weiten Riiuniliclikeitcn waren bis auf die letzte Ecke besetzt. Besonders erfreulich war der große Anteil der Jugend au dem Feste. Die Festrede hielt Herr Bankier Jakob Wollt. Frankfurt a. M., dem es gelang, die gegenwiirtigc Lage des Zionismus, seine Aussichten und die daraus sich ergebenden Probleme für das deutsche Judentum in energischen Zügen zu schildern. Er errang sich rückhaltlosen Beifall der gesamten Zuhörerschaft. Hervorragenden Anteil am Gelingen des Festes hatten noch Herr Obcrkanlor B. N u ii b a u m , Schauspieler Ernst H a r t in a 11 n und Konzcrtsängerin Frl. Ida Strauß. Die Schlußrede hielt Präsident Dr. jur. W. Ring wald. Auch diesmal zeugt eine stattliche Anzahl von Anmeldungen für den Fortschritt unserer Be- \vc׳g!11!g in Mainz. Dortmund. Eine sehr schöne Chanukka!!• feier veranstaltete der Mendener Nationaljüdische J ugendverein. Veranstalter wie Giiste waren von der kleinen Feier befriedigt. Es wurde eine größere Summe der Notstanüsaktion zugeführt. Stettin. Zionisten treffen sich an jedem Freitag abend beim Vorsitzenden der Ortsgruppe, Hermann Jacob, Turnerstr. 101, Eingang Arndstr. Auswärtige Zionisten stets willkommen. ' Lübeck. Am 29. November sprach Herr Nahuin Oo Id mann in der Lübecker Zionistischen Ortsgruppe, Die Ausführungen des Referenten fanden grollen Bei* fall und machten auf den Zuhörerkreis so nachhaltigen tiefen Eindruck, daß allseits der Wunsch ausgesprochen wurde, Herrn Goldmann recht bald wieder in der Ortsgruppe vor einer noch größeren Hörerschar bebegrüßen zu dürfen. Hohensalza. Zu einer Cliniiukbhfeier lud ain 2(1. Kislew der hiesige jüdische Wand erb und ein. Die Leitung lag in den Händen unserer Gcsiiumngsgenossin Frl. Herta Nossen, Darbietungen musikalischer Art, sowie Rezitationen der kleinen’ Wanderer versetzten uns in die richtige Chaiiukkah-Stiir.nfung. Herr Rabbiner Dr. Wiesel liieit die Festrede, die mit einem Hedad.ati! die neuen Makkabäer endete. Ucber 120 Per- Ronen wohnten der Feier bei und stimmten ein in dieses I ledad auf ein starker, neues Geschlecht. Posen. Am 2. Dezember fand in den Räumen des nationaljüdisdicii Heims ein Cliaiiukkah- Spie labend der Z. O. O. statt, der einen wohlgelungenen Verlauf nahm. Außer der Festansprache des Herrn R.-A. Dr. K o 11 e 11 sc h c r, der vor allem auch die zurückgckehrten Feldgrauen begrüßte, sind besonders die formvollendet und verständnisvoll vorgetragenen hebräischen Gediente hcrvorztü’.ebcn, die ein gutes' Zeugnis von den schönen Erfolgen r,Hegten, die in den hiesigen, von Frl.' Drübin geleiteten, hebräischen Sprachkursen erzielt werden. Obornik (Prov. Posen). Am■ 5. Dezember fand hier zu Ehren der au a dem Felde hei in - gekehrten Krieger eine von der Syuagogengemeinde und dem jüdischen Fratu nvcreiu verunstaltete, dem Ernst der Zeit entsprechende Chanukkah- Feier statt, an der die gesamte jüdische Bevölkerung teilnahm. Das Fest nahm einen würdigen Verlauf. Aus der Fülle der dargcbotciicu Lieder, Gedichte und Rezitationen müssen besonders die eindrucksvollen Ausführungen des Sekretärs der Poseuer Z. O. G., Herrn Hans Werner hcrvorgclioben werden. Der Redner mahnte eindringlichst unter Hinweis auf den Posencr Jüdischen Volksrat, der mit den beiden anderen Nationalitiiten der Provinz Posen Hand in Hand arbeitet, zum engen Zusammenschluß aller jüdischen Kreise. Das Ergebnis des Festes war die Gründung eines jugendbundes und die Sammlung einer namhaften Summe für das P a 1 ä s t i n a - H i 1 f s w e r k. Königsberg. Die Zionistische Ortsgruppe ist in regem Betriebe, der sich auf alle Zweige ihres Tätigkeiisfcldcs erstreckt. Die letzte Ocncralversamm• 1 u n g wählte einen achtglicdrigcn Vorstand, der unter seinem altbewährten Vorsitzenden Dr. Stein seine Arbeit sofort intensiv aufgenommen liat. Der Bedcutung der Jugendarbeit wurde dadurch Rechnung getragen, daß die Ortsgruppe eines ihrer jüngeren Mit- (׳■lieder als ihren Vertreter in den hiesigen nationaljüdischen JugendausschulS delegiert hat; dieser Delcgierte gehört gleichzeitig dem Vorstände vollberechtigt an und vertritt dort die Interessen der Jugend. Die Nationaifondssamnilungcn haben recht erfreuliche Ergebnisse auch weiterhin zu verzeichnen, die Zahl der Mitglieder steigt. Königsberg. Unter der Devise ״Damit in diesen ernsten Zeiten auch der Humor zu Worte komme“ erhalten wir von befreundeter Seite aus Königsberg die folgende Mitteilung: Am 6. Dezember fand hier eine Mitglieder- Versammlung der hiesigen Ortsgruppe des Zentral- Vereins statt. Ein junger Mann, Herr J., der vor einiger Zeit ein Schreiben an den Vorstand gerichtet hatte, worin er eine energischere Bekämpfung des Zionismus forderte, äußerte sich auch in der Ver- Sammlung in gleichem Sinne. Im weiteren Verlaufe »einer Ausführungen betonte er in temperamentvoller Weise das Recht und den Willen der heutigen Jugend, selbständig in jüdischen Dingen vorzugehen, ohne sich nur immer von den älteren Herren leiten zu lassen, und schloß seine Rede mit dem feurigen Rufe: Auf liedad hedad, unsere Bahn ist frei!“” Schluß des redaktionellen Teils. 7־777כךיד33^ל^■ I ק i 1 H ׳“/ Dcut&chtcm' T-Husit# »l״i «Ü ri&tW*r;;« w»lt»>«l»«/, ChiUottinbury, l*>1clw|-S״.^ ISrtrng d. NoikDIIner Vemimmlune «!.•nr. )>,1״״״, llr-lvi, <l:mkt, M. Ät .'י Ji.-A. ilimnh ״. i’ran, »!.•«»111«werk 11. /,aliimr/t Alfr. Uima h״rt|. pml' Lena l.ooweiitliiil «rat. Waltor Ilraiui d. Hoimkohr i. Bruders 5.— Clara l’inulttj u, Bokka!,crliaana 4/rat z, Wrlobum: .... Huammnn ־Munter, CharloUoi*bur*r “ ’ ' י ' M0.1. u Ida Marx kmul. *’am, Dr. Sandler Denn üriimaoh, München, kond, Dr. Uli Gort Mosas. u Doktor *10 י״.1״relf״vval‘L ’ grat.'* Oe'rirud Ijirnbanm dankt '**'* ־ * *׳ * 3 r. Outjuatui, JUafn1h<׳itn wrrct■ 11 ׳ *!! * *!'ו * « fS" ״ÄrV(,.5״Vw ״v■ “־ ■ y “■ &. ׳• Ankunft 4. 1. li;kr״H .111״ ־' ״״,״"“ k»ml. Dr. ’Willy versp.) .... r. Keforcmlar 5.1— י B׳>׳rta Tschorniiik St rau. u Mose! lu-rri. u. |1־r#u

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